Unser Lena-Song für Düsseldorf: Erste Vorausscheidung

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Dilbert, 31 Januar 2011.

  1. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Nö, das war völliger Mumpitz. Ballett wird auch nicht besser wenn man sich Trommeln vor'n Latz schnallt. Kam ja auch tierisch gut an, das Publikum ging ja voll mit... :suspekt:
     
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  3. jung

    jung Well-Known Member

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    wenn ich das richtig mitbekomme habe, müssen wohl die tonleitungen ausgesetzt haben und man musste sich mit alten telefon-festanschlüssen begnügen. hamma. und das im technologiestandort deutschland. :D

    so long
     
  4. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    ....................
     
  5. lenz

    lenz undichte Stelle

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    Ist halt High Quality - wie alles auf Pro 7. :D
     
  6. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Das dusselige Gekloppe konnte man wirklich nur ertragen wenn man die Lampen anhatte, also trifft es Highlight ganz gut. ;)

    Ganz ehrlich: Die einzige, die mir da gefallen hat, war die Operntante aus... ähm... Litauen? (Oder war es Lettland?)

    Warum?

    Weil die zumindest einen schönen Balkon hatte.

    Musikalisch sagte mir gar nichts zu. Die Türken fingen ganz gut an, bevor es wegen dem dünnen Sound und dem grottigen Gesang ins Lächerliche rutschte. Über die beknackten Portugiesen muss man sich nicht grossartig unterhalten. Und insgesamt war´s mir eindeutig zuviel "Chacka lacka Boom Boom", "Nananana nana" und "Dadadadada..." dabei (Text vergessen, oder was?). Zudem ein grosser Haufen übelst zusammengeklauter Billigplastikmucke, so wertvoll wie ein Trostpreis vonner Jahrmarktslosbude.

    Bei dem Mist hat sogar Lena eine Chance, auch wenn ihr Lied noch beschissener und sie noch spiddeldürrer ist als im letzten Jahr.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Mai 2011
  7. Detti04

    Detti04 The Count

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    Ich hab mir gerade den "Spass" gemacht, mir Vorschauvideos zu den beiden Halbfinals und zum Finale anzusehen. Insgesamt ist da viel zu viel "ueberproduzierter Quatsch mit Saenger/-in" dabei, der irgendwie gute Laune oder Stimmung verbreiten soll, letztlich aber nur Krach ist. (Wenn man da genau hinhoert, stellt man fest, dass man zwar keine Insturmente mehr heraushoeren kann (gibt ja keine, ist ja alles elektronisch), aber dass tatsaechlich in absolut jedem Freqeunzbereich irgendwas passiert und keine Sekunde Stille herrscht - ein Problem, dass ich ganz generell mit moderner Musik habe.) Aufgefallen sind mir nur:

    - Die Schweizerein, denn das war ein richtig netter gute-Laune-Songs zum Mitsingen und -wippen
    - Der finnische Weltverbesserer: Auch nett und stilistisch der Schweizerin nicht unaehnlich, aber nicht so gut
    - Portugal, weil deren Musik vielleicht tatsaechlich sowas wie portugiesische Musik ist, also Musik, die das Land repraesentiert - und darum ging es im ESC ja mal
    - Semifinale 2 fand ich deutlich staerker als Semifinale 1
    - Weissrussland: Musikalisch vom Grossteil der Konkurrenten nicht unterscheidbar und somit weder besser oder schlechter - aber mit der Textzeile "I love Belarus" wird man international wohl kaum Chancen haben...
    - Italien: Ist zwar auch leidlich national und entspricht so der urspruenglichen Intention des ESC, aber leider auch total oede.
    - UK: Das ist mal ein absolut professioneller Popsong, wie man ihn machen muss. Ich wette, midestens 2/3 der anderen Kandidaten waeren gerne so gut wie diese Produktion. Fuer mich einer der Favoriten.
    - Deutschland: Im Prinzip nicht schlecht, aber es waere besser, wenn Lena auch tatsaechlich hoerbar singen wuerde. Insgesamt ist das sowohl musikalisch als auch vom Gesang her sehr Bjoerk-isch, denn auch Bjoerk hat ihre Lieder meist mehr gedacht (ok: hingehaucht) als gesungen. Ich vermute mal, dass Raab (oder wer auch immer den Song geschrieben hat) Bjoerk-Fan ist.

    Waehrend des Anhoerens aller dieser Lieder, was immerhin 25 Minuten dauerte, hab ich mich gefragt, welche Art Lied ich denn heute zeitgemaess faende, denn ich bin der Meinung, dass Lena im letzten Jahr gewonnen hatte, weil sie zeitgemaess Lily Allen-artig war. Dementsprechend habe ich etwas Muse- oder 30 Seconds to Mars-aehnliches erwartet bzw. erhofft: Einen bombastischen Rock-Song voller Pathos, also eine Inspiration fuer den Hoerer. Kam aber leider nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Mai 2011