Trampen

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von HoratioTroche, 15 August 2007.

  1. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Trampt ihr? Seid ihr früher getrampt? Nehmt ihr Tramper mit?
    In der SZ ist ein Artikel über den Versuch von München nach Berlin zu kommen. Deckt sich nicht so ganz mit meinen Erfahrungen, auch die Kommentare gehen ziemlich auseinander.

    Mir ist allerdings auch aufgefallen, dass in den letzten Jahren immer weniger an den Autobahnen (und sonstigen Straßen) stehen. Oder kommt mir das nur so vor? Vielleicht bin ich auch zu wenig (ganz sicher) oder zu den falschen Zeiten (auch möglich) unterwegs.

    Ich bin als Schüler oft die 30 km in die Bundeshauptstadt getrampt. Oft nur aus Spaß zum Eis essen, Platten- und Second-Hand-Läden durchstöbern etc. Der Hinweg war meistens sehr einfach, bei uns gab es kurz vor der Autobahn einen Zubringer mit einer weithin sichtbaren Haltemöglichkeit. der Rückweg dauerte meistens doppelt so lange, in der Bonner Innenstadt gab es nur eine halbwegs gescheite Stelle und unterwegs musste man auch noch mal umsteigen. Die Laterne dort zieren immer noch diverse Autogramme.
    Später, Anfang der 90er, bin ich noch regelmäßig von Karlsruhe nach Bonn oder Freiburg getrampt, auch das war selten ein Problem. Nur Zeit muss man natürlich haben. Mal saß ich im 80km/h-LKW, mal im Mercedes-Coupe. Auch in den Urlaub nach England bin ich mit einem Freund getrampt, wir standen Sonntag früh ganze 10 Minuten an der Auffahrt und sind in einem durch bis Holland zur Fähre. In England dann der Negativ-Rekord, 6 Stunden hinter Nottingham im Regen gestanden.
    Seit Mitte der 90er bin ich dann auf die Bahn umgestiegen, die ist (trotz gegenteiliger Berichte vieler) deutlich besser planbar und ich habe weniger Zeit. Da ich selber nicht viel selber Auto fahre, komme ich auch nur selten in die Situation jemanden mitzunehmen. Vor 2 Monaten nach einer Ewigkeit wieder, auf den Dörfern zwischen KA und S.

    Hier gibt's eine Seite mit Tipps und Tricks. Den schönsten Satz finde ich: "Das größte Risiko für einen Tramper besteht darin, bei einem Verkehrsunfall zu sterben." Es gibt wohl kaum ein Thema, über das so viele Vorurteile existieren.
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Kommt mir genauso vor, daß im 21. Jhd viel weniger getrampt wird als früher, wobei ich mit früher die Zeit bis Mitte der Neunzger meine.

    Ich war auch jahrelanger Vieltramper, sonst wäre ich in der Süd-Münchner-Prärie auch gar nicht vom Fleck gekommen als Jugendlicher und auch nach Erlangen des Führerscheins mangelte es mir an einem Auto, was allerdings nicht so schlimm war, denn so konnte ich weiter abends Bier trinken.
    Meine weitesten Tramp-Touren führten mich bis nach HH wobei das beliebig lang dauern konnte: mal war's in 7h gegessen, mal dauerte es fast einen ganzen Tag. Uns kam damals eigentlich gar nicht in den Sinn, daß man auch Bahn fahren könnte, denn Trampen war ja umsonst. Das ist zum Beispiel auch ein Grund, warum ich immer wieder schmunzeln muß, wenn Teenies oder Anfang Zwanzger meckern, es sei so teuer umherzureisen.

    Mit'm Daumen an der Straße stehen, war zumindest immer ein Erlebnis, manchmal zwar ein nervtötend langwieriges mit scheußlichen Randbedingungen (Regen, Regen, Regen) dann auch wieder ein sehr unterhaltsames und erstaunliches. Allerdings so ab 24, 25 stieg dann auch der Inhalt in der Geldbörse und ich bin auf reguläre Verkehrsmittel umgestiegen.
     
  4. R.v.N.

    R.v.N. Junior Konzepter UX

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    Ich wüsste nicht wo ich mit meinen in paar Tagen 18 Jahren hintrampen sollte?
    Ich wohne in Berlin und woanders kenn ich eh keinen, zu dem ich hinwollen würde.
     
  5. odie

    odie Zeitzeuge

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    Ich bin früher auch oft getrampt. Oftmals nachts aufm Heimweg von Partys. Das hat immer gut funktioniert.
    An Sylvester wurde ich mal direkt zu einer Party gefahren, obwohl die Fahrerin in die Richtung überhaupt nicht wollte. Man erlebt schon einiges.
    Mittlerweile trampe ich eigentlich nur noch im Urlaub, da ich wegen dem Studentenausweis sowieso eine Netzkarte hab, bzw. da meistens irgendjemand fährt, den man kennt.
    Aber in Frankreich, speziell Korsika hab ich nur gute Erfahrungen gemacht! :top:
     
  6. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Ich war vor ca. 10 Jahren mit 6 Leuten und 2 Autos in Lyon, dort wurde das eine gestohlen. Wir losten also, wer auf dem Weg ans Meer und danach via Zürich (da hatten wir noch ein Turnier) zurück trampen sollte. Derjenige, der "verlor", war nicht nur erster am Meer, sondern auch erster in Zürich, erster in Karlsruhe, hatte die ganze Zeit mehr Platz als wir zu 5. im Golf und wurde in Zürich von einer Blondine im Porsche direkt vor die Halle gefahren! :motz: :hail: :lachweg:

    @RvN: Wenn man in Berlin wohnt, muss man da natürlich nicht weg. Und aussenrum ist eh nix, von wo ich wieder zurück trampen wollte.
    Im Ernst: Noch nie spontane Lust gehabt in die Ostsee zu hüpfen?
     
  7. R.v.N.

    R.v.N. Junior Konzepter UX

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    Nicht unbedingt nein. Und wenn, dann wären wir kurz mal mitm Auto hingefahren.
    Und selbst in Berlin bin ich nicht so oft unterwegs. Da halte ich mich vorläufig am PC und an der Playse auf o_O. :D
    War noch nie auf ner Party etc. Also da muss ich auch nicht zurücktrampen.
    Ich hoffe ich schaff nächste Woche Die Fahrprüfung und dann kann ich auch selbst mitm Auto durch die Gegend trampen.:zahnluec:
     
  8. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Das sind immerhin 6 Anhaltspunkte, die meinen Eindruck bestätigen, dass heutzutage in der Tat weniger Tramper unterwegs sind, und woran das liegt.
    Trägheit, Stubenhockerei, zu viel Geld...
     
  9. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Ich trampe nicht und habe es nie versucht.
    Da ich seit 10 Jahren bei der Bahn arbeite komme ich sowieso überall umsonst hin.

    Mitgenommen habe ich bis jetzt zweimal jemanden.
    Der erste war ein Besoffener der nicht mehr richtig wusste wo er wohnte.
    Das war schon ne lustige Situation.Die erste Route die er mir angegeben hat lag auf meinem Weg,doch da wohnte er leider nicht.Etwa 1 1/2 Std. später war er zuhause.Mit den richtigen Angaben hätte das Ganze 15 min. gedauert.

    Beim 2. Mal waren das zwei Frauen die nach Zweibrücken wollten.Ich war auf dem Weg nach Einöd und bin dann halt einen kleinen Umweg gefahren.Das waren recht angenehme Personen.
     
  10. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Du verpasst ne Menge.:suspekt:
     
  11. R.v.N.

    R.v.N. Junior Konzepter UX

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    Ich trinke keinen Alkohol, ich rauche nicht, ich gehe nicht in Discos. Ich denke nicht, dass ich auch nur das Geringste verpasse :zwinker:
    Und auch ohne zu trampen bin ich bis jetzt überall hingekommen :D
     
  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ha, der oft gehörte, aber nie selbst erlebte, Tramp-Klassiker, der immer einem anderen passiert ist :D

    Meine Erfahrung war diejenige, daß gerade in der Nacht ich öfter von Frauen mitgenommen wurde. Ob das nun meinem unschuldigen Äusseren oder doch nur dem Mitleid der Mädls mit einem 16 jährigen Bürschchen zuzuschreiben ist, weiß ich auch nicht sicher.
    Um auch gleich mal allen Spekulationen vorzubeugen: Ja, die nahmen mich mit, was nicht heißt, daß sie mit mir dann in entlegene Feldwege abbogen. Nein, das waren schon Paläste wie in 1001 Nacht in die sie mich da chauffierten :zwinker:

    Richtig hassenswert waren die Schnösel im 3er BMW, die um zwei mitten in der Nacht noch extra blöd hupen mußten um dann vorbeizufahren.
     
  13. Busti

    Busti Well-Known Member

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    Und wer hat dir gesagt, dass man das auf einer Party braucht?

    Ich trinke seit 2 Jahren fast keinen Alkohol mehr und in Discos gehe ich auch nicht gerne. Aber ne Party ist doch auch ohne Alkohol lustig.


    Meine beste Erinnerung ans trampen war an meinem letzten Tag als Zivi. Auf dem Weg in die Stadt habe ich einen Tramper mitgenommen, obwohl ich im Dienst war und mir das ausdrücklich untersagt wurde. War aber mein letzter Tag und der Kerl tat mir leid. Kamen dann etwas ins Gespräch und hab ihn in der Stadt direkt vor der Tür abgesetzt.

    Wir (Kumpel und unsere Frauen) waren dann bist Nachts auf einer Party, denke wir sind gegen 3 Uhr dort raus. Natürlich hatte keiner Lust zu laufen. Als ich ein Auto hörte, habe ich einfach mal den Daumen hoch gehalten und der Typ hält an. Wir steigen ins Auto ein unterhalten uns kurz und auf einmal sagt der Typ: "Hey, dich kenn ich doch, du hast mich heut Mittag mit nach Landau genommen, danke nochmal!". War ein netter Zufall!
     
  14. Ziege

    Ziege Pferdehasser

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    ich hab früher, wo ich im kindergarten gearbeitet hab, auf der rückfahrt immer mal wieder welche mitgenommen, da standen immer desöfteren welche rum.....eigentlich nehme ich, wo ich noch ein auto hatte....:), ansonsten ohne gross nachzudenken welche mit. jetzt wo kein auto mehr da ist, natürlich nicht. also mit trampern hab ich bisher noch keine schlechte erfahrungen gemacht, ausser das mir damals fast jemand ins auto gekotzt hätte, den hatte ich um 4 uhr nachts aufgegabelt. von weiter weg sah er noch gar nicht so betrunken aus....:))))
     
  15. R.v.N.

    R.v.N. Junior Konzepter UX

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    Darf ich fragen wie alt du bist?
    Ich bin in ein paar Tagen 18 Jahre alt. Wenn ich bis jetzt von Partys gehört habe, ging es um Shisha rauchen oder Alkohol trinken und nicht, um einfach nur nen netten Abend zu machen.
    Das wird im Alter wahrscheinlich anders, aber die meisten Partys der Jugendlichen sehen da wohl anders aus und ich sitz nur zu ungern in ner Gruppe, wo dann alle besoffen sind oder an ner Shisha rumziehen.

    Und das mitm Trampen sollte ich mir wohl nochmal überlegen bei den netten Geschichten hier. Naja mal sehen, vllt komm ich ja nochmal dazu.
     
  16. Busti

    Busti Well-Known Member

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    Ich bin auch erst 22, RvN.

    Aber das mit Partys fing so mit 14/15 an. Schon alleine weil bei uns in der Pfalz im Sommer fast jedes Wochenende ein Weinfest ist.
     
  17. Diego

    Diego Well-Known Member

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    So von 15-18 Jahre bin ich fast täglich getrappt.

    Nehme deshalb auch Tramper mit.

    Wenn sie nicht von weitem schon besoffen aussehen.

    Aber trampen kommt ausser Mode.
    Heute hat jeder ja sein eigenes Moped.
     
  18. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Drauf gepfiffen. Die geilste Karre war ein ziemlich ultimativer Manta, wie er im Buche steht. Wir zu dritt auf dem Weg zur Pommesbude im Nachbardorf (die beste im Landkreis), so um 1990. Der Manta hält, die Mantafahrerin wie sie im Buche steht (weil der Manni wie er im Buche steht nicht mehr fahren konnte) sagt: "Nicht auf die Boxen treten" die im Fußraum der Rücksitze lagen.
    Was ein Sound. Mit den Knien zwischen den Ohren. :lachweg:
     
  19. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Vom Bett zur Playstation müsste ich auch nicht trampen. :zahnluec:
     
  20. FiFo

    FiFo Active Member

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    So ein verwöhnter, fauler, bequemer Gammler.
    Wieso auch nicht trampen, wenn man sein eigenes Auto hat?

    Das liest sich zwischen den Zeilen so, als würdest du die Leute "angreifen (wollen)", nur weil sie noch nie getrampt haben. Da gibts wahrlich andere Sachen...
     
  21. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Nö ich sage nur wie es ist, (bzw. ich wiederhole wie es geschildert wird) nicht wie ich es finde. Kann sich jeder selber überlegen, was er davon hält.
    Was jemand "zwischen den Zeilen" liest, darauf habe ich sowieso keinen Einfluss.
     
  22. koenigs_olaf

    koenigs_olaf Passion OFC

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    Sehr gute Diskussion. Lob Horatio. :top:

    Mir ist auch aufgefallen, dass im Vergleich zu den 80ern oder frühen 90ern wesentlich weniger Leute mit Daumen hoch am Straßenrand stehen.

    Ich selbst musste dann nur noch in Notfällen trampen, da Autobesitzer und vormals 80er-Fahrer, konnte aber wenigstens hier und da mal jemanden mitnehmen.

    Aber eigentlich bin ich selbst zuvor auch nur Kurzstrecken getrampt - das nervige war man hatte keine kalkulatorische Größe und eigentlich galt immer: Musste es schnell gehen hast Du bis zu ner Stunde gestanden, hattest Du Zeit hat der Zweite angehalten...:D

    Bitter war es als ich "ausgewachsen" war. Da hatte jeder Angst. :D Also habe ich mir gelegentlich zur Tarnung meinen Benzinkanister mitgenommen, wenn die Kiste mal wieder kaputt war. Das ging dann besser...:D

    Das bescheuertste Erlebnis hatte ich mal in der oberpfälzischen Diaspora nahe Regensburg, als ich mit nem Kanupaddel 3 Stunden am Straßenrand stand und ungefähr 15 Autos angehalten haben und dann wieder abgedüst sind, als ich zusteigen wollte. Meist mit irgendwelchen Dorfjugendlichen drin. Das Taxi kostete dann 50 Steine...teurer Kanuausflug...:motz:

    Insgesamt finde ich es ein wenig schade, dass weniger getrampt wird. Waren gelegentlich ganz nette Leute, die man so zwischendurch kennengelernt hat...:weißnich:
     
  23. R.v.N.

    R.v.N. Junior Konzepter UX

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    Warum biste denn nicht mit nem Kanu gefahren, wenn du schon nen Kanupaddel bei hattest? :D
     
  24. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Getrampt bin ich früher häufiger, eigentlich fast jedes WE. Allerdings nur in einem kleinen Radius zwischen 5 bis 10 km.
    Habe nicht einmal ne schlechte Erfahrung gemacht, aber auch nix besonderes erlebt. Bei den kurzen Strecken kann ja auch nix aufregendes passieren. Für längere Strecken bin ich nicht zu haben, da fehlt mir wohl die Abenteuerlust.
    Ein Freund von mir, der gelegentlich hier im Forum untewegs ist, hatte jedoch ein bleibendes Erlebnis beim trampen. Der wollte in seinem jugendlichen Leichtsinn vom Tivoli aus, nach einem Heimspiel gegen SVD 98, per Anhalter nach Hause. Es war ein Freitagsspiel und das Spiel schon etwas länger aus, angehalten hat dann ein PKW mit vier Darmstädtern, mit denen hat er dann Nachlaufen + Verstecken gespielt. :D
    Ist schon eine Ewigkeit her, amüsiert mich aber heute noch.
     
  25. Norge

    Norge Member

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    HT, ein weiterer Grund für den Rückgang dürften die heute weit verbreiteten Mitfahrzentralen sein, also sozusagen "organisiertes Trampen mit MItnahmegarantie".
     
  26. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Was ungefähr so sexy ist wie ein geheizter, überdachter Sitzplatz. :zahnluec:
     
  27. Shali

    Shali Latina

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    Vor 4 Jahre oder so habe ich desöfters mal getrampt, hatte nie schlechtere erfahrungen gemacht, die Fahrer waren meisten total lustig drauf. Aber ich hab mich nie getraut alleine das durchziehen, meisten waren 1 oder 2 freundinnen noch dabei. Das längst was wir mitgefahren sind, glaube ich war 30 min.
     
  28. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    find ich toll! :top: :D

    tramper mitgenommen hab ich oft.
    selbst bin ich nur selten getrampt.
    bis 18 fahrrad, dann führerschein und eigenes auto.
    wenn die letzte straßenbahn weg war, nach einer kneipentour,
    musste ich 5 km nach hause trampen.
     
  29. Shali

    Shali Latina

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    DNA-Test aus Zufall: Anhalter-Mörder nach 17 Jahren geschnappt

    Boah, dass ist schon krass, dass die Polizei nach 17 Jahre ein Anhalter-Mörder gefassen hat. Wen ich mir den nachrichten da durchlesen, wird mir ganz übel, da hätte genau mir passieren können. *obwohl ich nie alleine getrampt habe* Ich hoffe der bekommst seine gerechte Strafe!
     
  30. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Dann hoffe ich mal für dich, dass dir nicht täglich übel wird, bei dem was dir alles hätte passieren können die letzten 20 Jahre. ;)
    So gesehen ist das Leben ganz schön gefährlich.
     
  31. andon

    andon Glubbsau

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    Vielleicht ist aber genau das auch ein Grund, warum es heute nicht mehr sehr weit verbreitet ist. Ich fang mal um meinen Gedanken zu erklären bei mir an:

    Als ich deinen Thread-Titel gelesen hab, wusste ich das wird ein cooles Thema und weil es von denen hier nicht mehr viele gibt, musste ich ihn öffnen. Ich wollte einfach die Geschichten lesen, die der ein oder andere erzählt, weil Trampen für mich irgendwie was saucooles hat. Dennoch kann ich meine Tramperfahrungen an einer Hand abzählen und die gehen nicht übers "heim von der Party" hinaus. Ich kann mir, wenn ich jetzt so drüber nachdenk, gar nicht richtig erklären, warum ich es nicht auch über längere Strecken mal probiert hab.

    Blödeste, aber wohl richtigste Erklärung: ich hab an diese Option als Fortbewegungsmittel gar nicht gedacht. Womit wir bei dem hier geschriebenen wären:

    Die "Alten" schreiben, es wären Ende der 80er/Anfang der 90er wesentlich mehr Tramper gewesen und schreiben, als sie selbst noch getrampt haben, waren sie so zwischen 16 und vielleicht maximal 25. Jetzt gibts also 1990 diesen Fall, der von den Medien gehypt wird ohne Ende - ich bin zu jung, ums beurteilen zu können, aber ich kenn ja die Medien - und die Mütter von den möglicherweise heranwachsenden Trampern machen sich Riesensorgen, während die "alten" Tramper nach und nach in ihren Tramperruhestand gehen.

    Es fällt also eine ganze Generation potentieller Tramper weg, die ihrerseits wieder Vorbilder für die nächste Trampergeneration sein könnten usw. usf.

    Ich bin u.a. auch deswegen nicht getrampt, weil ich, als ich noch ein Kind war, sowas praktisch gar nicht kannte. Vielleicht liegts also an den fehlenden Vorbildern. Sicher sind Bequemlichkeit, Verwöhntheit und andere moderne deutsche Tugenden auch Gründe hierfür, aber es könnte zumindest mit rein spielen.