Thilo Sarrazin spaltet Deutschland

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 1 September 2010.

  1. GGBorusse

    GGBorusse Guest

    Also wenn ich den ganzen Quark hier lese, vor allem von denen, die sich nicht mal die Mühe machen zwischen den Zeilen zu lesen und selbst das angreifen, was an konstruktiven Gedanken zur Diskussion eingeworfen wird, dann ist dieser Thread doch eigentlich nur noch Quark mit Soße...

    Lösungsansätze, die sogar aufgezeigt wurden, hätte ich weiter diskutiert. Kann man mit denen die Sarrazin durchs Dorf treiben aber scheinbar nicht. Muss ich mich halt mit Leuten drüber austauschen, die verstehen was vielleicht Sarrazin, in jedem Falle aber einige User und ich hier meinen...

    Genau solche Unsinns-Diskussionen sind es doch, die der braunen Masse die Befürworter zuschwemmt. Aber dafür scheinen hier einige zu blöd zu sein weil es wichtiger ist, sich selbst zu beweihräuchern und ein rhetorisches Denkmal zu setzen... :huhu:

    P.S.: Konstruktiv wäre es, erst mal eine gemeinsame Diskussionsbasis zu schaffen, von der aus man sich weitertasten könnte. Schade, dass es hier leider genau andersrum läuft. Und dafür mache ich zumindest hier unsere "Gutmenschen" (wie lächerlich) aus...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5 September 2010
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  3. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Der Journalist Ralph Giordano nennt die "Gutmenschen" auch: enophile Einäugige, Pauschalumarmer, Berufsempörer, Sozialromantiker oder Beschwichtigungsapostel.
    Paßt ja. ;)
     
  4. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    "Gutmenschen" :aua: Eine der bescheuertsten Wortkreationen überhaupt. Wer damit um sich wirft, den sollte man einfach mal irgendwohin schicken, wo es nur "Schlechtmenschen" gibt - so lange, bis er sich händeringend nach "Gutmenschen" sehnt... :nene:
     
  5. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Uuuuh, da wär' die Jammerei dann aber noch größer.
     
  6. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Wie wäre es mit ein bisschen Erbsen zählen.
     
  7. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Bravo.:top:

    Genau so sehe ich das auch. Nur schwarz/weiß. Keine vernünftige, kühle und sachliche Diskussion, sondern ein "aufeinander Eindreschen" der verschiedenen Lager, wie bei unseren Politikern.

    Versucht man sachlich und begründet Sarrazins Wortwahl, Stil und die potentielle Gefahren der Wirkung seiner Aussagen zu diskutieren, wird man sofort wie die Sau durchs virtuelle Forendorf getrieben.

    Die wirklich für uns alle ja so wichtige Auseinandersetzung mit öffentlichen Menschen, wie Sarrazin und insbesondere der öffentlichen Wahrnehmung und der Auswirkungen ihrer Worte auf die Integrationsansätze und -Bemühungen der integren beteiligten Gruppen, wird verbal niedergemacht, nur damit sich die selbsternannten "harten Jungs" mal wieder gegenseitig bestätigend auf die Schulter klopfen können. "Denen habens wir jetzt aber gesagt", anstatt einer wichtigen Diskussion der wesentlichen Aspekte der "Kausa Sarrazin".

    Wie in der "großen Politik" wird aus dem egoistischen Gund heraus mal wieder seine eigene Sicht der Dinge, als die einzig denkbare Wahrheit zu verkünden, versäumt einen konstruktiven Dialog darüber zu führen, was hier für unser aller Zukunft und die unserer Kinder entscheidend ist.

    Schade, Chance vertan.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5 September 2010
  8. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    ich denke, es sollte nicht so sehr um die person sarrazin geargwöhnt und gemutmaßt werden.
    ob der mitglied des vorstandes der bundesbank ist oder nicht, spielt für die integrationssache gar keine rolle.
    die meisten wussten bislang nicht mal, dass es eine bundesbank gibt und was die macht.

    was mich an sarrazins meinungskundgabe stört, ist, dass er überhaupt bestimmte gruppen ins visier nimmt.
    die lösungen, so denn welche politisch durchgesetzt werden, können sich auch nicht an die gruppe a oder b richten, sondern betreffen die bevölkerung allgemein.

    so würde dann z.b. kita für 3 jährige dür alle kinder dieses alters gelten, nicht nur für moslems.
    ein weiteres motto könnte heißen: deutsch für alle oder auch mathe für alle.
    das würde dann auch einigen deutschen hier im forum zugutekommen. ;)

    ps.
    das einzige, was den reaktionären der cdu zu dem thema einfällt, sind sanktionen.
    denen sei empfohlen, erst mal konstruktiv an der integration zu arbeiten, bevor sie darüber nachdenken, wie sie die wenigen resistenten, die sich wirklich verweigern, zur ordnung und mitarbeit aufrufen können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 September 2010
  9. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Zum Beispiel denen, die keine Groß-/Kleinschreibung beherrschen? :D

    Am meisten trifft man die Leute im Geldbeutel.
    Wieso teilst du uns nicht andere Lösungen mit, wenn du welche kennst, statt gleich diese zu verteufeln?
    PS: Der Kita-Vorschlag ist schonmal was. ;)
     
  10. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    äußere du dich doch erst mal zu beitrag 124, bevor du mir untätigkeit vorwirfst.

    merke: sanktionen sind keine lösungen, sondern reaktion.
    ich wiederhole mal: wenn sich jemand an die lösungsregeln nicht hält, sich also der lösung verweigert, muss über sanktionen nachgedacht werden.
     
  11. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Sag doch gleich dass du nach einer *Lösung* suchst. :floet:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6 September 2010
  12. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Die Idee mit dem Kindergarten ist schon nicht schlecht. Vielleicht könnte man ja hier sogar zweisprachig fahren. Im Zuge dessen könnte man anschließend Grund- u. weiterführende Schulen anbieten, in der man dann ausschließlich türkisch spricht, selbstverständlich auch für nicht Türken. Bei freiwerdenden Arbeitsstellen sollte man bei gleicher Eignung und Befähigung Muslime bevorzugen.
    Als Zeichen der Solidarität könnten unsere Frauen Kopftücher tragen und in Schwimmbädern einen Burkini anlegen. Die Abschaffung eines christlichen Feiertags zu Gunsten eines muslimischen Feiertags steht ja schon länger auf den Fahnen unserer Freunde. Ich wäre dafür! Am besten das kommerzielle Weihnachten weg.
    Unseren Politikern, allen voran den Grünen, mit dem Vorgzeigetürken Cem Özdemir, wird bestimmt noch mehr einfallen.
    Ich muss zugeben, dass ich die Ideen teilweise geklaut habe. Tut aber nix zur Sache, ich finde sie gut und extrem spannend. Ich befürchte aber, dass man in D viel zu starrsinnig, altbacken und intolerant ist, sich für diese Ideen zu öffnen.
     
  13. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    mein lieber, ich bin ja für vieles offen, aber wenn du mir den ramadan audrücken willst, mach ich nicht mit! ;)
     
  14. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Da soll nochmal einer sagen, dass sich die "Gutmenschen" hier im Forum mit ihrem "Gutmenschpapildipapp" jeder ernst gemeinten Diskussion entziehen und statt ernsthafter Problemlösungsbeiträge die ganze Diskussion nur ins Lächerliche ziehen um sich rethorisch zu profilieren.
    Zeigt der gute fiese Öcher hier doch prima ernsthafte Lösungsvorschläge auf.;)

     
  15. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Deine Ausgangsfrage lautete:
    "Bist du denn der Meinung, dass sich die Mehrheit der Muslime in Deutschland unseren Gesetzen und der Gesellschaft anpassen?"
    Hierauf bezog sich mein Rechenbeispiel aus der offiziellen bundesweiten Kriminalstatistik, das zeigt, dass tatsächlich eine ganz große Mehrheit der in Deutschland lebenden Ausländer zumindest nicht mit dem Gesetz in Konflikt gerät. An dieser Aussage ändern auch deine Zahlenbeispiele nichts.

    Natürlich gibt es unbestritten ein Problem mit der Kriminalität von Ausländern. Es gibt auch ein Problem mit zunehmender Jugendkriminalität. Es gibt ein Problem mit der proportional höheren Kriminalität in Großstädten gegenüber dem Land. Und es gibt Probleme mit der Kriminalität in Wohngegenden mit niedrigem Bildungsstand und hoher Arbeitslosigkeit usw. usw.

    Vielleicht wäre es von daher ja auch sinnvoll über die Lösung von Bildungsproblemen, der Arbeits- und Perspektivlosigkeit u.v.m. zu diskutieren von dem oft auch in Deutschland lebende Ausländer überproportional betroffen sind, anstatt über die genetischen und kulturellen Defizite bestimmter Gruppen. Was meinst Du?

    P.S. Nur eine Anmerkung zu deinen Zahlen am Rande: Laut der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik des Landes Hessen (2009) sind Ausländer an erfassten Straftaten zu gut 31% beteiligt bei einem Bevölkerungsanteil von ca. 12%. Hierzu ist anzumerken, dass hierin auch Straftaten enthalten sind, die nur Ausländer begehen können (Aufenthaltsrecht,...). Diese werden in der bundesweiten Statistik denn auch zum besseren Vergleich herausgerechnet (habe ich für Hessen nicht gefunden).
    Das ist immer noch (zu) viel, zeigt aber auch, wie man durch gezielte Datenselektion (Quote einsitzender Ausländer - in Hessen 45%) vermengt mit ein paar falschen Zahlen (Ausländeranteil an der Bevölkerung - in Hessen 8,9%) sich das "hinrechnen" kann, was man gerne hören möchte.
     
  16. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Was hat denn Kriminalität mit Integration zu tun? Oder sind christliche, deutsche Krimelle auch nicht integriert? (Und wohin dann mit denen? Nach Österreich? Und deren Kinder? Zwangseinweisung in die Integrationsanstalt?)
     
  17. Schröder

    Schröder Problembär

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    Ola. Kannst du mir verraten, wo der Staat diese Arbeitsplätze "bereitstellen" soll? Willst du jetzt alle Hartz IV-Empfänger zu Lehrern, Krankenpflegern (da is anscheinend Angie schon drauf gekommen, ist aber hanebüchener Unsinn), Polizisten, Kindergärtnern und Verwaltungsbeamten machen?
    Schon mal dran gedacht, das die vielleicht gar nicht fähig sind, solche Jobs zu übernehmen (und das muss nicht mal nur was mit unzureichender Bildung zu tun haben)?

    Oder sollen die alle Bushaltestellen streichen und Parkanlagen sauber halten wie die jetzigen 1-€-Jobber? Damit gefährdest du aber wieder "reguläre Arbeitsplätze". Und mit deinem Mindestlohn ist das wohl kaum vereinbar.

    "Arbeit für Alle" hört sich natürlich gut an, aber die Arbeitsplätze werden von der Wirtschaft bereitgestellt.

    Für die Kitas brauchst du auch entsprechend ausgebildetes Personal, das vor allem
    1. gewillt ist, diesen Job zu machen
    2. psychisch den Anforderungen gewachsen ist

    Selbiges gilt auch für Lehrer, vor allem wenn sie Neuankömmlingen in Deutschland Deutsch beibringen sollen. Da müssen sie nämlich erstmal die jeweilige Muttersprache der Migranten lernen, sonst ist eine Verständigung zu Anfang überhaupt nicht möglich.

    Das wird schwer in 2 Jahren, allein die Ausbildung dauert viel länger.

    Beim Mindestlohn stimme ich dir allerdings zu.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 September 2010
  18. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Und wer legt die Grundlagen für die Schaffung von Arbeitsplätzen? Ich meine es gibt jede Menge Programme um Menschen in Arbeit zu bringen. Die Frage ist hier weniger wer Arbeitsplätze schafft, ich meine nämlich Arbeit gibt es zur Genüge, sondern mehr die, der Finanzierbarkeit dieser. Firmen müssen gekitzelt und gelockt werden, um Menschen einzustellen. Und das wiederum kann nur die Politik veranlassen. Das ist immerhin ein enormer Bestandteil des Sozialstaates.
     
  19. Schröder

    Schröder Problembär

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    Und womit lockst du Firmen in der Regel? Niedrige Löhne, damit sie Leute einstellen und geringe Steuern, damit sie überhaupt in Deutschland investieren. Damit ist aber dein Sozialstaat nicht zu finanzieren, dem durch die niedrigen Steuern Einnahmen fehlen und der andererseits Löhne die zum Leben kaum reichen durch Sozialleistungen aufstocken muss.
    Problem ist doch der Egoismus aller. Jeder will z. B. die Arbeitsplätze im Handel erhalten (Karstadt), jedenfalls vordergründig. Und auch das die Angestellten da vernünft bezahlt werden. Gekauft wird aber bei Amazon, sobald es da 10 Cent billiger ist, auch von denen, die sich die 10 Cent mehr locker leisten könnten.
    Und solange der perverse Zustand vorherrscht, dass Aktienkurse steigen sobald die Lohnkosten sinken und Arbeitnehmer entlassen werden, wird sich auch nix ändern. Denn ein steigender Aktienkurs ist das Hauptziel der Vorstände, die sind ihren Aktionären mehr verpflichtet als den Arbeitern. Von ersteren werden sie nämlich gewählt. Außerdem hängt ihre "Erfolgsprämie" davon ab.
    Sozialstaat schön und gut. Leider wollen ihn nur die, die davon profitieren würden. Und zwar gleich und nicht erst in 2 Jahren.
     
  20. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Zur Beantwortung der Frage, ob Intelligenz eine Frage der Herkunft ist oder sogar genetisch bedingt, reicht ein Blick in dieses Forum um den Herrn Sarrazin zu widerlegen.

    Alternativ bietet es sich an, ein beliebiges Fussballspiel in den ersten beiden Ligen zu besuchen. Bildungsferne ist keine Frage der Staatsangehörigkeit und schon gar nicht der Religion.
     
  21. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Sondern?

    Eine Frage der Einflußnahme der Eltern/Familie? Eine Frage des Geldes? Eine Frage des Interesses? Gibt es Bildungsferne eigentlich in dem Sinne, dass DER Bildungsferne die Wahl hat zwischen Bildung und deren Ablehnung?

    Könnte man mal diskutieren. Ich weigere mich allerdings, so etwas in diesem Thread zu erörtern.

    Denn in einem Thread über einen Menschen, der möglicherweise Einzelwahrheiten mit einem Füllhorn von fehlleitenden anderweitigen - sagen wir mal ganz zurückhaltend - Erwägungen veröffentlicht, möchte ich den Begriff der Bildungsferne nicht erörtern.
     
  22. borussenflut

    borussenflut Active Member

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    zu 1 Offensichtlich sehr viel,wenn man Statistiken lesen kann und will.

    zu 2 Ja es stimmt, es gibt auch deutsche Kriminelle, davon haben wir genug
    so das wir uns nicht noch zusätzliche importieren müssen.

    Abgesehen davon, stehen ja wohl nicht deutsche Kriminelle in Deutschland zur Debatte,
    ansonsten müssten wir auch über muslimische Kriminelle in islamischen Staaten reden.

    Also totaler Humbug und ist off Topic .
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 September 2010
  23. borussenflut

    borussenflut Active Member

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    Vielen Dank Detti04 für deine treffende Analyse des
    Christentums vor 500 Jahren.

    Da hast du Recht !

    Das sollte uns allen eine Warnung und Mahnung sein,
    was die Christen damals in Lateinamerika taten,
    versuchen die Muslime heute in Europa , Asien etc.
    Der Islam ist nun mal die agressivste Religion
    heutzutage , da gibt es kein wenn und aber.
    Wir sollten aus der Vergangenheit Lateinamerikas lernen,
    sonst sind wir das Lateinamerika von morgen.

    Vielen Dank nochmal Detti 04
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 September 2010
  24. GGBorusse

    GGBorusse Guest

    Nur mal ein Auszug aus einer politischen Diskussion. Für manche hier vielleicht mal interessant zu wissen... ;)
     
  25. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Wer sich jenseits der üblichen xenophoben und islamophoben Polemiken für das Thema Integration interessiert, dem sei die Seite des Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration empholen.

    Und nein, da stecken keine linken Gutmenschen von der Linken und den Grünen dahinter, sondern die deutsche Wirtschaft:

    Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration
     
  26. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    lool, sags mit Hagen Rether
    http://www.youtube.com/watch?v=vBymgOyEUzk

    Der Schluss ist der Brüller :D

    editiert, link geändert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 September 2010
  27. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Sehr umfangreiche aber höchst informative Quelle. :top:

    Ich habe bisher nur das Barometer im Einstieg überlesen, bin da aber positiv überrascht, dass die Prioritäten/Wünsche/Bewertungen derjenigen ohne Migrationshintergrund und derjenigen mit Migrationshintergrund (bevor jemand moppert: SO heißt es DORT zur Unterscheidung) praktisch nahezu identisch ausgeprägt sind.

    Ich weiß nicht, ob daher folgende Schlußfolgerung richtig ist, aber sie springt mich an:

    Integration wird erfreulicherweise von mehr OMiHis und MiHis gewünscht, als ich das erwartet hätte.

    Es bleibt dann sicherlich die Frage, was jeweils unter Intregration verstanden wird; aber grundsätzlich nicht bereit für Integration scheint jeweils nur die Minderheit des jeweiligen Bevölkerungsteils zu sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 September 2010
  28. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Ist es möglich, dass Du nicht richtig verlinkt hast?
     
  29. Schröder

    Schröder Problembär

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    Kommt drauf an, wer und vor allem wo befragt wird. Waren die auch in den "Problemvierteln" unsere Großstädte? Haben die befragten MiHis (wie du so schön abkürzt) die Fragen überhaupt verstanden (und zwar auch im Sinne von "wissen, was gemeint ist". Wenn die das so aufgebaut haben wie ihren Bericht glaub ich nicht mal, dass das alle OMiHis geschafft haben)?
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 September 2010
  30. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Schröder, dat iss getz aber wieder 'ne typische omihimäßige Antwort (die Abkürzung stammt ebenfalls nicht von mir, sondern sie befindet sich teils neben den Balkendiagrammen des Barometers). Wir Omihis neigen halt zum halbleeren Glas.

    Ich sehe es so: Man hat vermutlich in HH auffem Kiez und in GE beim Schlacke-Spiel empirisch erhoben.
     
  31. Schröder

    Schröder Problembär

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    Naja, ich zitier mal aus den 15 Punkten:

    5. Elitendiskurse: In der konkreten Alltagswirklichkeit der Einwanderungsgesellschaft
    wirken publizistische Elitendiskurse über Krise und Scheitern von Integration
    einerseits, Marginalisierung und Exklusion der Zuwandererbevölkerung andererseits
    wie fernes Wetterleuchten am Horizont.


    Frag mal Bauhilfsarbeiter Klaus-Dieter Claasen oder Ramazan Gündogan vonne Müllabfuhr, was damit gemeint ist. Von Frau Gündogan (5 Kinder) ganz zu schweigen.
    Außerdem bin ich bei Stiftungen immer etwas skeptisch, die zu fast 100 % von Wirtschaftsunternehmen gesponsort werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 September 2010