Stuttgart braucht Top-Rückrunde

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von LordLoki, 20 Dezember 2010.

?

Schafft der VfB eine Top-Rückrunde??

  1. Ja, die schaffen eine tolle Rückrunde.

    37,5%
  2. Nein, die spielen gegem den Abstieg oder steigen ganz ab.

    62,5%
  1. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Meine Güte, ich könnte auch ein Spiel davor oder eines danach rausgreifen. Oder "irgendeinen Tag im Oktober". Aber etwa zum Zeitpunkt des Spiels auf Schalke standen beide Mannschaften genau gleich da. Was ich damit sagen wollte: Erfolg und Absturz liegen da ganz dicht beieinander. Bis zu diesem Zeitpunkt waren beide Teams auf einem Niveau, bei Schalke kehrte dann das Glück zurück während wir kein Fettnäpfchen ausgelassen haben.

    Ich möchte aber keine "Hätte-wäre-wenn"-Diskussion anzetteln. Der Aufwärtstrend bei euch lässt sich aber genauswenig erklären (wenn man es sich nicht schönreden will) wie das Gegenteil bei uns.
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Schalke hat konsequent auf den Trainer gesetzt und den nicht sofort weggejagt wie der VfB. Mit Schönreden hat das mal gar nichts zu tun.
     
  4. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Genau das meine ich, das habe ich schon in den Threads als wie noch tief in der Scheisse gesteckt haben immer wieder geschrieben. So ein Zick-Zack-Kurs bringt gar nichts. Dann verfolgt jeder neue Trainer ein Neues Konzept und der "Neuaufbau" beginnt von Vorne.
    Bayern hat die Saison auch ziemlich bescheiden begonnen und vanGaal stand tief in der Kritik, aber man hat an ihm festgehalten.
     
  5. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    In Stuttgart lässt man sich halt von pubertierenden Jugendlichen stark beeinflussen. Auch bei Personalentscheidungen.
     
  6. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Wenn ich sowas schon lese... :motz:
    Den Rauswurf von Gross in diesem Herbst hat hier niemand gefordert, kam völlig überraschend und ist auf dem Mist von Fredi Bobic gewachsen. Ebenso die Installation von Jens Keller, das hatte auch niemand verstanden. Das dieser nun wieder gehen musste hat auch niemand gefordert, das hatte sich schon einige Wochen vor seinem Rauswurf abgezeichnet.
    Und selbst der Rauswurf von Babbel im letzten Jahr geht nicht auf das Konto der hirnlosen Demonstranten vor dem Stadion (auch wenn diese sich das sicher gern auf ihre Kappe schreiben und die Medien daraus ne nettere Geschichte machen konnten). Die Entscheidung, bzw. auch das Angebot Babbels aufzuhören viel unmittelbar in den ersten Minuten nach dem Spiel gegen Bochum, also noch einige Zeit bevor die Demonstranten überhaupt angefangen haben zu demonstrieren.

    Unterm Strich lässt man sich in Stuttgart genauso wenig oder genauso viel vom Anhang beeinflussen wie bei anderen Vereinen.
     
  7. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ist doch völlig wurscht. Ich denke auch nicht, dass Staudt sich groß an "Trainer raus" Plärrern orientiert.

    Tatsache ist, dass eben das "Wiederauferstehen" von Schalke zu einem guten Teil damit zu begründen ist, dass dort an Magath und sein Konzept geglaubt wurde, während man beim VfB nicht wusste was tun.
     
  8. Detti04

    Detti04 The Count

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    Schalke und Stuttgart waren zu diesem Zeitpunkt bestenfalls mal voruebergehend auf dem selben Niveau. Schalke war ja viel schlechter gestartet als der VfB, hatte aber zum Zeitpunkt des VfB-Spiels die wesentlichen taktischen Ausprobierereien und Um- bzw. Zusammenbauarbeiten schon hinter sich:

    1. Schmitz war schon Linksverteidiger (seit dem 5. Spieltag)
    2. Uchida war Rechtsverteidiger (am 7. Spieltag, also direkt vor dem VfB-Spiel, hatte Magath noch einmal unnoetigerweise mit einem Innenverteidiger auf rechts experimentiert, obwohl im Spiel davor (gegen Benfica) die Sache mit Uchida super funktioniert hatte); seit dem VfB-Spiel (also dem 8. Spieltag) steht die Schalker Viererkette mit Uchida-Hoewedes-Metzelder-Schmitz
    3. Raul und Huntelaar bildeten schon einen 2-Mann-Sturm (seit dem 6. Spieltag), und Farfan wurde nur noch im Mittelfeld eingesetzt; ausserdem spielte meist Jurado im offensiven Mittelfeld

    Seitdem gab es nur noch Aenderungen im Mittelfeld, in welchem Magath taktisch von einer Raute (ein Defensiver, zwei Spieler auf den Fluegeln, ein Offensiver) von mir aus auf ein "Rechteck" (zwei Defensive, zwei Offensive - allerdings sind die Defensiven meist weiter von den Aussenlinien entfernt als die beiden Offensiven Farfan und Jurado) umgestellt hat; dabei hat Magath ja auch mit den defensiven Mittelfeldspielern noch ordentlich rumprobiert. Der Grossteil der Experimentiererei war aber schon vor dem VfB-Spiel erledigt, weshalb es keine Ueberraschung ist, dass auch zu diesem Zeitpunkt schon ein Aufwaertstrend erkennbar war.

    Mit Glueck hat die Verbesserung des Schalker Fussballs und der Schalker Ergebnisse also aber mal so ganz und gar nichts zu tun. Und erklaeren kann man das eben auch (hab ich ja gerade gemacht).
     
  9. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Genau eine solche Geschichte könnte ich hier auch über den VfB schreiben und sie würde sich ähnlich gut lesen. Und genauso wie beim VfB der viele Spiele gemacht hat, bei dem die Leistung im Gegensatz zum Ergebnis stimmte gab es bei euch Schalkern sicher auch Spiele die man zwar gewonnen hat, aber am Ende nicht mal selbst genau wusste warum.

    Ich will aber gar nicht zu sehr auf Schalke rumreiten und könnte genauso gut auch den halben Rest der Bundesliga nennen. Was ich eigentlich zum Ausdruck bringen wollte: Stuttgart braucht gar nicht mal eine Toprückrunde, sondern einfach mal kontinuierliches Glück, einfach mal drei Spiele hintereinander in denen man zwar nicht großartig anders spielt als Anfangs unter Gross, aber einfach auch mal als Sieger vom Platz geht. Das bringt Selbstvertrauen und dann läuft das auch wieder. Dann ist das keine Frage von Qualität, von Leistung oder System, dann liegt es nicht am Trainer, dann läuft es einfach wieder.
    Als Beispiel der November: wir gewinnen 6:0 gegen Bremen. Woche drauf in Kaiserslautern, wir spielen klasse, gehen 3:0 in Führung, spielen am Ende doch unglücklich nur 3:3. Die Woche darauf zu Hause gegen Köln. Hart umkämpfte Partie, wenige Minuten vor Schluss Elfmeter für die Kölner und es gibt die nächste Niederlage. Fazit: ein überragender Kantersieg, ein unglückliches Unentschieden und eine unglückliche Niederlage. Hätte man in dieser Situation das nötige Glück gehabt hätte man zwei oder sogar alle drei Spiele gewonnen, das Selbstvertrauen wäre wieder da gewesen und ich bin mir sicher, wir stünden heute nicht auf einem Abstiegsplatz.

    Und die momentane Situation der Schalker mit den Heldentaten des Herrn Magath zu erklären ist als Fan natürlicher angenehmer als sich vor Augen zu halten, dass es mit ein bisschen weniger Glück gerade auch gegen den Abstieg gehen würde...
     
  10. fabsi1977

    fabsi1977 Theoretiker

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    Ich denke auch der Trainerwechsel Groß- Keller war ein großer:floet: Fehler. Wahrscheinlich dachte man einfach, wir machen es wie in den Vorjahren, alter Trainer weg, neuer Trainer startet Serie und am Ende spielt man wieder international.

    Das grundsätzliche Problem beim VfB ist, dass man kaufmännisch recht zurückhaltend agiert und eher weniger ins Risiko geht, aber man hat eben nicht jedes Jahr eine goldene Generation im Jugendbereich in der Hinterhand. Und durch die ganzen Trainerwechsel seit Herbst 2008 (Veh, Babbel, Groß Keller, Labbadia) fehlt halt auch ein durchgehende Konzept.
     
  11. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Wer redet denn von hier? Geh mal ins Stadion. ;)
     
  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Der VfB steht also wegen Pech da wo er ist? Er kassierte aufgrund mangelnden Glücks 3 Treffer nach einer 3:0 Führung? Interessante Ansicht.

    Wehe, ich hätte sowas zum FC Bayern geschrieben nach dem 3:3 gegen BMG :D
     
  13. Detti04

    Detti04 The Count

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    Die Schalker Siege seit dem 8. Spieltag (um beim Stichtag VfB-Spiel zu bleiben):
    3:0 gegen St. Pauli (H)
    4:0 gegen Bremen (H)
    2:0 gegen Muenchen (H)
    1:0 gegen Mainz (A)
    3:0 gegen Koeln (H)

    Welches Glueck denn bitteschoen? Das Glueck, dass Schalke einen starken Torwart hat, der Bayern zur Verzweiflung bringt? Das Glueck, dass dieser auch mal einen Elfer in Mainz haelt? Das Glueck, dass Huntelaar in Mainz 'nen Elfer verschiesst? Das Glueck, dass man ganz nebenher auch noch die CL-Gruppe nicht nur uebersteht, sondern auch gewinnt?

    Ausserdem deutet das Verspielen eines 3:0-Vorsprungs nicht auf Pech, sondern Unvermoegen hin. Denn auch das unterscheidet Schalke vom VfB: In der ganzen Saison hat Schalke in allen Wettbewerben jedes Spiel gewonnen, in welchem es gefuehrt hat. Dabei hat Schalke nur ein einziges Mal zwischendrin einen Ausgleich kassiert, naemlich in Freiburg zum 1:1 (Endstand 2:1). Wie gesagt, mit Glueck hat die Verbesserung Schalkes nichts zu tun - glaub's mir einfach, ich hab genug Spiele gesehen. Am Anfang der Saison war Schalke nicht konkurrenzfaehig und stand Gegnern wie Hannover in einem Heimspiel hilflos gegenueber (von Dortmund rede ich erst gar nicht), am Ende der Hinrunde wurde Koeln routiniert und ohne grossen Aufwand mit einem 3:0 nach Hause geschickt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 Dezember 2010
  14. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Wie gesagt, ich möchte das gar nicht zu sehr am Beispiel Schalke 04 festmachen, kann ich auch gar nicht da ich euch nicht groß verfolgt habe.
     
  15. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Klar ist das Pech :floet: Und gleichzeitig auch Glück dass Lautern nicht noch eins geschossen hat :)