Stress von rechts

Dieses Thema im Forum "3. Liga & Amateure" wurde erstellt von HoratioTroche, 14 Dezember 2011.

  1. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    In Aachen hat man wohl neuerdings wieder ein (altes) Problem mit alten Bekanten:
    ::// Aachen Ultras '99
    Und wie man es auch darstellen kann :
    Alemannia Aachen | Stellungnahme Alemannia Supporters | Aktuelles
    Mehr dazu
    Neonazi Wagner war ständiger Gast auf dem Tivoli - AZ-Web.de
     
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  3. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Ich bin recht gut über den Vorfall u. die Hintergründe von Sonntag informiert. Mir sind auch Leute von einer der beteiligten Gruppen bekannt. Kann u. möchte dazu aber nicht mehr sagen. Bezüglich der Vorkommnisse wurde jedoch falsche Behauptungen und Thesen aufgestellt, Halbwahrheiten verbreitet u. Öl ins Feuer gegossen. Hört sich jetzt lapidar an, ist aber so.
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Offener Brief der Bremer Ultragruppierung Racaille Verte an Alemannia Aachen:

    Offener Brief an Alemannia Aachen und das Fanprojekt Aachen | racaille verte
     
  5. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Wenn du schon relativierst, wüsste ich schon gerne, welche der Beteiligten dir persönlich bekannt sind. Oder soll ich raten? Der Brief aus Bremen ist jenfalls grosse Klasse, ich finde nämlich, dass man da nichts relativieren sollte.
     
  6. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Anscheinend hast du dein Urteil schon gefällt. Worauf berufst du dich denn? Auf das, was die Aachen Ultras schreiben, auf den Brief aus Bremen oder worauf? Kennst du die Alemannia Supporters? Kennst du irgendeinen persönlich oder hast dich jemals mit jemanden unterhalten, dass du dir aus der Entfernung ein Urteil erlauben kannst. Außerdem relativiere ich nicht. Der Vorfall gehört aufgeklärt, aufgearbeitet und ist sicherlich nicht zu verharmlosen. Dabei müssen sich auch die Supporters Fehler ankreiden. Zu suggerieren oder zu Behaupten, die Alemannia Supporters seien ein rechtsradikaler Schlägertrupp, der von der restlichen Fanszene (außer von einer Gruppe) nicht nur toleriert, sondern auch durch rechtsradikale Anfeuerungsrufe unterstützt wird, ist nicht nur ein falsche Unterstellung, sondern absoluter Bullshit!


    Stellungnahme der Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fan-Clubs e.V.:
    Sanktion und Prävention gehören zusammen

    Liebe Alemanniafans,

    spätestens mit den Gewaltausbrüchen in unserem Stadion am vergangenen Sonntag ist deutlich geworden, dass sich innerhalb der Alemanniafans gravierende Risse aufgetan haben, die die Fangemeinschaft, den Profifußball und den gesamten Verein gefährden. Dieser Zustand ist untragbar, und die Konsequenzen sind es um so mehr: Gewalt jeder Art hat im Stadion nichts zu suchen und muss unterbunden werden.

    Es ist erfreulich, dass die Alemannia dieses Problem schnell erkannt hat und die entsprechenden Maßnahmen ergreift. Der Schutz Unbeteiligter und das Recht des Einzelnen auf einen friedlichen Stadionbesuch müssen im Zentrum jeder Handlung von Verein und Fans stehen. Hierzu gehört auch ein deutliches und entschiedenes Eintreten gegen Rechts. So geartete Parolen, die von Mitgliedern einzelner Fanclubs geäußert wurden, sind ebenfalls zu sanktionieren und so schnell wie möglich zu unterbinden. Wenn deutlich spürbare Sanktionen seitens des Vereins der einzige Weg sind, die genannten Ziele zu erreichen, müssen sie folgen und von der Fangemeinschaft akzeptiert und mitgetragen werden.

    Dennoch sind wir der Ansicht, dass eine Bestrafung der Verantwortlichen nicht des Rätsels alleinige Lösung sein kann. Parallel zu diesen Sanktionen muss eine Veränderung innerhalb der Fangemeinschaft im Ganzen und innerhalb der entsprechenden Gruppen stattfinden - Sanktion und Prävention gehören zusammen. Um dieses Ziel zu erreichen, um zu sensibilisieren und ein Problembewusstsein innerhalb der Alemanniafans zu erreichen, sind wir nach wie vor im intensiven Gespräch mit den betroffenen Fangruppen.

    Klar ist: Die zahlreichen treuen und vernünftigen Alemanniafans innerhalb unserer Fanclubs sind nicht für die Taten anderer pauschal zur Verantwortung zu ziehen. Sie haben aber ihren Gruppen, der Fangemeinschaft und dem Gesamtverein gegenüber die unbedingte Verantwortung, Gewalt und Rechtsextremismus aus dem Stadion fernzuhalten. Der erste Schritt dazu hat in Braunschweig zu erfolgen. Wir unterstützen Bestrebungen dieser Art jederzeit und rufen alle Fans der Alemannia auf, dies ebenfalls zu tun. Denn ohne gemeinschaftliche Anstrengungen sehen die Alemannia und ihre Fans schwierigen Zeiten entgegen.

    Für die Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fan-Clubs e.V.
    Der Vorstand
     
  7. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Ich kann mir meine Meinung nur mit dem bilden was ich lese und höre, aus verschiedeneren Quellen. Wenn du mehr weißt, es aber nicht mitteilen willst, dann beschwer dich nicht wenn andere sich ihre Meinung woanders her holen.
     
  8. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Oh Mann, welches "Rätsel" denn?
     
  9. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Du hast meine Meinung ja etwas schnippisch als "relativieren" bezeichnet.
     
  10. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Das kommt auch so rüber, wenn du von "falsche Behauptungen und Thesen aufgestellt, Halbwahrheiten verbreitet u. Öl ins Feuer gegossen" schreibst, ohne konkret zu werden.
     
  11. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    In meinem zweiten Beitrag bin ich doch genauer geworden. Ich erwähnte, dass die angesprochene Gruppe weder rechtsradikal ist, noch Neonazismus ins Stadion bringt, noch Neonazismus verbreitet. Das ausgewachsene Männer einen Konflikt mit halberwachsenen Burschen mit den Fäusten austragen, ist natürlich hanebüchen. Das ein sich bekennender Rechter (SW) auf seiner Facebook Seite als Interessen "Alemannia Supporters" angibt, ist ebenfalls Diskutabel. Muss/kann man denn daraus Rechtradikalismus ableiten? SW gibt auf seiner Facebook Seite auch an, Fan des FK Pirmasens zu sein. Will man denen jetzt auch ein braunes Problem anheften? Würde man dich als rechtsradikalen Schläger bezichtigen, ohne dass es den Tatsachen entspricht, fändest du das bestimmt auch nicht lustig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17 Dezember 2011
  12. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Wenn sich ein solcher als mein Freund bekennt, wuerde ich mich davon aber wenigstens distanzieren. Und wenn ich das nicht tue darf ich mich eben nicht wundern.
    Über die Gesinnung einiger bei den AS scheint es ja zumindest kontroverse Ansichten zu geben. Auch dazu würde ich mich als Betroffener äußern.
    Man kann es aber natürlich auch bleiben lassen.
     
  13. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Da sind wir gleicher Meinung. Man ist mit dem Thema etwas sorglos u. unsensibel umgegangen. Ein berechtigter Vorwurf. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man das als radikal bezeichnen kann und die Gruppe komplett ausschließen muss.


    Kontrovers ist gar kein Ausdruck. Mittlerweile weiß ich nicht mehr wo vorne + hinten ist, was ich glauben soll und was nicht. Die, die ich kenne, haben mit Neonazismus jedenfalls nichts am Hut und waren bei der Aktion auch nicht dabei.

    Was willste den äußern, wenn dir eh keiner mehr glaubt und du bereits abgestempelt bist. Mittlerweile wird sogar behauptet, die Fan-IG sei "rechtsoffen".:vogel:
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Dezember 2011
  14. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    ja, aber HTs "verharmlosung" bezog sich ja auf deinen ersten Beitrag, und da wollte ich nur sagen, dass der in der Form tatsächlich verharmlosend wirken kann.
     
  15. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    recail verte behauptet also, dass

    "Es ist innerhalb der Ultraszene seit längerem bekannt, dass die „Karlsbande“ nicht nur rechts unterwandert ist, sondern ausdrücklich unter antiprogressivem Vorzeichen gegründet wurde."

    Schon mal auf der Hompage der Karlsbande nageschaut?

    Dort steht

    Wir, die Karlsbande Ultras, möchten uns hiermit deutlich von jeglichen politischen und extremistischen Strömungen distanzieren. Innerhalb der Gruppe gibt es ein breites Spektrum diverser Ansichten und Meinungen, der Gruppenkonsens lautet aber, dass jegliche Parteipolitik beim Fußball außen vor bleiben muss. Es wird bei uns nicht geduldet, dass einzelne Mitglieder ihre Weltanschauung durch politische Kleidung, Parolen, oder ähnlichem propagieren.

    Darüber hinaus wurde von Beginn an offen kundgetan, dass wir keine politischen Aktivisten in unseren Reihen dulden. Dieser Vorsatz wurde auch bereits in aller Konsequenz umgesetzt, nachdem eines unserer früheren Mitglieder eine politische Veranstaltung besucht hatte. Ein grundsätzlich unpolitisches Auftreten ist nicht nur obligatorisch für alle unsere Gruppenmitglieder, sondern selbiges wurde auch wiederholt allen Personen aus der Aachener Fanszene nahegelegt.
    In der Vergangenheit gab es Versuche, der einen, sowie der anderen Seite, Fußballfans für ihr Anliegen zu gewinnen. Dies wird seit unserer Gründung nicht mehr toleriert. Jegliches Bemühen, uns in eine politische Ecke zu drängen, ist aufgrund der Heterogenität und der Pluralität innerhalb der Gruppe ein Akt der Unmöglichkeit. Wir wollen weder Rechte, noch Linke! Mit reinem Gewissen können wir jegliche Anschuldigungen, politische Agitation irgendeiner Art zu betreiben, negieren.
    Karlsbande Ultras – Unpolitisch



    Die ACU geben also eine Stellungsnahme ab und der Rest der Welt übernimmt das 1:1, zeigt mit dem Finger auf die Aachener Fanszene, schreibt Briefe und stellt weitere Stellungsnahmen ins Netz, ohne überhaupt den Wahrheitsgehalt dieser Meldung zu hinterfragen oder zu recherchieren. 100%ige Quellen haben die Wenigsten.
     
  16. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich kenne die Karlsbande Ultras nicht aber soviel zu diesem Statement "unpolitisch", das ich mal in die Richtung des immer zu hörenden "Keine Politik im Stadion" deute:

    Das funktioniert nicht.

    Schon die Formulierung dieser Aussage ist ein politische Meinungsäußerung.
     
  17. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Das mag sein. Ich kenne die Karlsbande auch nicht. Ich wollte nur andeuten, dass sich Anschuldigungen widerlegen lassen. Ob nun glaubhaft oder nicht. Ich könnte noch weitere Stellen des Statements der ::// Aachen Ultras '99 in Frage stellen, auch an Hand von Aussagen neutraler Leute, wie Ordnungspersonal. Da ich aber nicht unmittelbar mit meiner Nase dabei, werde ich mich nicht darauf berufen und das hier rein schreiben. Ist aber eh egal, die KBU und Alemannia Supporters haben ihren Ruf weg, auch in Aachen. Das Urteil ist längst gefällt.
     
  18. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Nun leg mal nicht alles auf die Goldwaage, geht ja letzten Endes nur um Extreme, also dass man weder sowas wie die New Society aus Chemnitz, noch sowas wie die Ultras Braunschweig, Ultras St. Pauli, Schikeria München, usw. haben möchte und das ist auch richtig so.

    (Achtung, der nächste Abschnitt wird nicht zum Thema beitragend ;))

    Auch die Bremer sind ja so ausgerichtet, da hab ich auf Dauer das Gefühl, dass die Toleranz wichtiger ist als der Verein, soziales Engagement ist auch Teil der Ultra-Kultur, keine Frage, aber eben nur ein kleiner Teil. Das äußerst sich für mich dann halt schon in Sachen wie dem Rummreichen einer Fahne gegen Homophobie, warum nicht auch Fahnen für missverstandene FDP-Politiker, unterbezahlte V-Männer und selbstverliebte Ex-Verteidigungsminister? Aber da sind wir dann halt wieder beim typisch deutschen Gutmenschendenken, ich könnte wetten den Durchschnittsschwulen tangiert es weniger wenn im Stadion "Schwuchtel" gerufen wird als viele der ach so toleranten Gruppen.

    Das der Verein nicht im Vordergrund steht äußert sich dann auch im Stadion, wenn es so weit geht, dass wie in Aachen oder Münster die linken Gruppen sich vom Rest der anderen Fans abspalten und nur noch für sich Supporten bzw. wie in Braunschweig wo die UB gar nicht mehr zur ersten Mannschaft gehen, nach meinem Verständnis sollte die bestmögliche Unterstützung der Mannschaft im Vordergrund stehen und das geht eben nur gemeinsam!

    Und da sind wir eigentlich auch schon beim Punkt, die Mehrheit der Fans setzt sich für eine gute Stimmung ein während ein paar Leute daran kein Interesse mehr zeigen, das wird von der Mehrheit natürlich nicht gerade positiv aufgenommen. Ob der Angriff eine politische Grundlage hatte weiß ich nicht, die Posts von Monti waren die bisher ersten die ich lass, die dagegen sprechen und auch ob so ein Angriff das richtige Mittel ist vermag ich nicht zu beurteilen, aber zumindest eine gewisse Gegenwehr gegen das was die ACU machen finde nachvollziehbar und richtig.
     
  19. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Ich hoffe, den Unterschied zwischen Homophobie und den von dir genannten Beispielen merkst du selbst.

    Und dass Leute, die sich für Dinge engagieren von Leuten, die nichts tun, als "Gutmenschen" beschimpft werden (und das überhaupt ein Schimpfwort sein soll), ist eh der Treppenwitz des Jahres.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17 Dezember 2011
  20. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Welcher (der Treppenwitz) allerdings zur regelmäßigen Folklore dieses Forums zählt (einschließlich seines Betreibers).
     
  21. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Ja klar. Ein Sportverein muss natürlich wichtiger als sein, als sowas nachrangiges wie "Toleranz". Da muss man schon Prioritäten setzen.
     
  22. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Nein, den Unterschied sehe ich nicht, sind doch alles von der Gesellschaft missverstandene Gruppen, ist das Eine schlimmer als das andere und wenn ja warum? Gutmensch ist so sehr ein Schimpfwort wie Schwuler, kommt beides auf den Hörer/Leser an, ich beschwere mich auch nicht, wenn jemand "Wichser" ruft beim Fußball. (Ich hoffe den verstehst du)
    Wie gesagt Engagement ist ein Teil der Ultra-Kultur, aber nicht das Kernthema, wenn man so denkt kann man Montag bis Freitag gerne sozial aktiv werden, aber das hat nichts mit Fußball zu tun.

    @Gablonz Okay, ich hätte es anders ausdrücken sollen, das Präsentieren der eigenen Toleranz und das Diffamieren eines Jeden der dies nicht tut. Besser? Ich muss nicht heraus krakeln, dass ich alle Randgruppen, Untervölker, Ausgestoßene und Missverstandene lieb habe, das ist für mich alltägliches Selbstverständnis.
     
  23. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Das ist jetzt nicht zufällig dein Ernst? Die Gleichstellung einer Gruppe von Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung vor nicht allzu langer Zeit noch als Verbrecher verfolgt wurden und die bis heute in bestimmten Zusammenhängen unter Diskriminierung zu leiden haben, mit "missverstandenen FDP-Politikern"?
    .
    Was willst du naiver, schwuler Wichser uns damit jetzt eigentlich sagen?
    Was ist denn eigentlich ein "Untervolk" und was spricht dagegen, dass ein Fussballfanclub sich gegen Diskriminierung von Schwulen (im Fussball) positioniert?
     
  24. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Nichts dagegen zu tun, könnte aber auch als "dafür sein" ausgelegt werden. Da nützt auch dein eigenes, alltägliches Selbstverständnis nichts.
     
  25. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Ach du meine Güte, es ist ja alles noch schlimmer als ich dachte. Kleiner Hinweis: Die eine Gruppe kann für ihre Zugehörigkeit zu dieser Gruppe nichts, die anderen schon. Die Diskriminierung(!!) der einen Gruppe zielt also auf Dinge, die veranlagt sind und die sie nicht ändern können, während die anderen Gruppen maßgeblich selbst dazu beigetragen haben, welche Art der Kritik(!!) sie abbekommen. Beachte bitte den Unterschied zwischen "Diskriminierung" und "Kritik".
    Du, "Wichser" und "Arsch(loch)" rufe ich auch oft genug beim Fußball, Schwuler eben nicht. Weil das kein Schimpfwort ist. Und außerdem vergisst du, dass nicht nur der Empfänger, sondern auch der Sender bestimmt, ob ein Wort als Schimpfwort gemeint ist oder nicht. Es sei denn natürlich, du möchtest sagen, dass alle, die die "Juden, Juden"-Rufe der Dresdner gegen Frankfurt als Beschimpfung angesehen haben selbst schuld und vermutlich alle Nazis sind, weil sie das als Schimpfwort ansehen.
    Ich empfinde mich übrigens bestätigt, wenn ich als "Gutmensch" bezeichnet werde, weil ich tatsächlich der Meinung bin, dass Menschen im Grunde genommen miteinander auskommen können. Ich finde es dann trotzdem ein schönes Zeichen des Zeitgeists, wenn es als Schimpfwort gedacht ist.
    Oh doch, das hat sogar jede Menge mit Fußball zu tun. Fußball ist kein Seifenblasen-Paralleluniversum, das abgekoppelt von der übrigen Gesellschaft existiert, sondern ein Teil dieser Gesellschaft und damit mit ähnlichen Problemen belastet und vor Herausforderungen gestellt. Gerade auch im Fußball muss daher dieses Engagement stattfinden. Zumal der Fußball nun ja ziemlich "mitten" in der Gesellschaft steht. Wenn du diese Argumentation jetzt auf Subkulturen anwenden würdest, die mit der restlichen Gesellschaft nicht so viel zu tun haben wollen und auch etwas unter dem Radar fliegen (was selbst auf Ultras nicht so wirklich zutrifft), könnte ich deine Argumentation schon eher verstehen. Aber selbst da muss man manchmal seine Szene von Unterwanderung säubern.
    Ach weißt du, manche Leute von der Antifa (so als Beispiel) gehen mir auch ziemlich auf den Sack (nicht auf den Fußball bezogen, eher in anderen Gebieten), und das sage ich als dediziert "Linker" - wobei, vielleicht gerade deswegen, weil die der Sache mehr schaden als nutzen. Was jetzt am Arbeiten für Toleranz so schlimm sein soll, werde ich aber wohl nie verstehen.
     
  26. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Interessant.

    Ja ich hab das böse G-Wort hier verwendet aber in einem völlig anderen Zusammenhang. Anschließend wurde ich aufgeklärt, dass das ein ganz böses N-Wort ist, welches man nicht sagen darf (die wirkliche Intention wird dann nämlich nicht mehr verstanden, sondern das Vorurteil ist gefällt, von den sonst ach so toleranten Leuten)

    Aufgrund der Political Correctness habe ich das böse G-Wort seitdem aus meinem Sprachschatz gestrichen.

    Aber anscheinend nimmt man das mir nicht ab, da muss sicher mehr dahinter stecken. Ganz sicher sogar.


    Der Admin ein fieser Möpp?

    Nun, bei einer ersten Recherche habe ich rausgefunden, das selbst das ZDF diesen Begriff in einem Titel einer Reportage verwendet:

    Jürgen, der Gutmensch? - Bauerfeind - ZDFmediathek - ZDF Mediathek

    Das Zweite Deutsche Fernsehen? Unfassbar, der zweite Buchstabe in ZDF fängt mit dem gleichen Buchstaben an wie der Nachname des Admins. Und der dritte Buchstabe, ist der Buchstabe mit dem das größte Hobby des Admins, der Fußball auch anfängt. Und Z? Da muss doch auch was sein, ich bin gerade auf eine heiße Spur gestoßen.

    Z - Klar jetzt fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren, mit Zwanzig hat der Admin seinen ersten Email Account im Netz angelegt.

    Aufgrund der Beweislast wird nun einiges klar, aber leider noch nicht alles.

    Cem und Semir von der Autobahnpolizei ist der Fall zu heiß, in einem kurzen Telefonat hieß es für wilde Schießereien sei man immer zu haben, aber der Admin von Soccer-Fans? Ne mit dem wolle man nichts am Hut haben.

    Auch die Higglystadt Helden wollten den Fall nicht übernehmen, da der Pizzaman aus Higglystadt gerade einen Pizza Adventskalender auf den Markt gebracht hat und jeden Tag eine neue Pizza auf den Markt bringt. In Higglystadt war gestern der 1. Advent, also hat man in den kommenden 24 Tagen keine Zeit für Außendienst-Einsätze.

    Ok Hans Sarpei und Chuck Norris befanden sich beide bereits im Vip-Hotel von Frau Holle in Ihrem wohl-verdienten Weihnachtsurlaub.

    Das Team von Navy CIS gab an ohne organische DNS noch nie einen Fall gelöst zu haben. Pampig fragte man mich am Telefon, ob ich mir die Serie überhaupt schon mal angesehen hätte?!

    Dann erschien ein Lichtspiel am Himmel. Es flimmerte und flackerte und für einen kurzen Moment dachte ich schon, ich hätte den Weihnachtsmann mit den Rentieren gesehen. Plötzlich wurde mir ganz schwindelig und als ich ca. 2 Wochen später ans Bett gefesselt aufwachte, wurde ich in Area 51 wieder wach.

    Das bemerkte ich weil meine Zimmernachbarn alle ziemlich komisch aussahen und auch nicht gerade angenehm gerochen haben.

    Plötzlich öffnete sich die Tür, und es gibt sie wirklich: FBI Special Agent Fox Mulder und seine kongeniale Partnerin Dana Scully betraten den Raum. Das Haar von Scully sah in echt noch seidiger und glänzender aus als auf meinem 60-Zoll HD-Plasma. Wow!

    Mulder beugte sich zu mir rüber und flüsterte mir ins Ohr: "Der Admin von Soccer-Fans ist eine janze fiese Möp, doch das wird die Menschheit nie erfahren."

    Der Verdacht bestätigte sich. Aber wieso nie erfahren, wollten die mir etwas antun? Und wieso in aller Welt war ich eigentlich gefesselt???

    Plötzlich vernahm ich wie jemand auf dem Flur am singen war, irgendwas mit going to Miami, Party in the City where the .... omg, Die Men in Black. Die Helden meiner Kindheit.

    Bevor Scully und Mulder reagieren konnten wurden sie auch schon weggedingsblingst.

    Will hielt mir die Augen zu, so dass meine Erinnerung noch da war und dann sagte er zu mir:

    "Hey, dem Admin von SF gehts nur um Klicks und Hits, und wir haben das durchschaut, also wenn Du Deinen Bericht ins Forum tippst, dann setzte gefälligst einen Link zu unserem neuen Streifen Men in Black Teil 3, der in Kürze auch in Deutschland anläuft. Uns gehts nämlich auch nur um Quote und ganz sicher nicht darum Aliens zu jagen, weil es uns so viel Spaß macht."


    Ok den Link habe ich jetzt gesetzt, aber was war jetzt die Moral von der Geschicht?

    Ich vermute ja, der Admin steckt mit den Machern der Produktiongesellschaft des neuen MIB 3 unter einer Decke, und das ZDF irgendwie auch noch. Was das jetzt alles mit dem bösen G-Wort zu tun hat weiß ich zwar immer noch nicht, aber da muss was sein, und ich werde es so lange im Forum wiederholen bis jeder mir glaubt, dass da mehr sein muss.
     
  27. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Natürlich ist der erste Punkt etwas zynisch gemeint, die Quintessenz davon ist nur meine Meinung.

    So offensichtlich werden ich mich nicht aus der Reserve locken lassen :aetsch2: Und, nein, ich bin nicht schwul.

    Das mit dem Untervolk ist wieder relativ überspitzt formuliert, aber sein wir doch mal ehrlich, fast jedes Land hat sein "Untervolk", der Deutsche hat den Türken, der Grieche den Makedonier, der Russe den Tschetschenen und der Engländer den Iren, ist doch alles kein Geheimnis.
    Weil es nicht in's Stadion gehört. Warum etwas Selbstverständliches unbedingt immer mitteilen müssen..? Wo bleiben Spruchbänder mit: "Ultras Dynamo gegen Sklavenhaltung", "Violet Crew pro Morgenschiss" und "The Unity pro Schulpflicht!"
     
  28. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Wie sagt ein gerne von der Antifa genutzter Satz: Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Da stehe ich voll hinter, bleibt nur die Frage wo in Bremen, bei Red Bull und wo die Fahne sonst noch so war der Grund zum Widerstand entstand?

    @wupperbayer Diese Sinnlos-Diskussion möchte ich mit einem Zitat von Serdar Somuncu beenden:
    "Du bist so genährt von Deinem Gutmenschendenken, dass Du nicht mehr differenzieren kannst – Toleranz ist manchmal auch differenzierte Intoleranz."
    Das sagte er als Türkischstämmiger zu Sascha Lobo zum Thema Burkaverbot. Und damit halte ich es auch, etwas Intoleranz am richtigen Fleck ist nötig, denn nur so kann Toleranz funktionieren.
     
  29. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Klar, keine Toleranz der Intoleranz und so. Schließt Neonazis genauso ein wie neue (und alte) Gottesstaatprediger. Wüsste nicht, dagegen etwas gesagt zu haben, schließlich sehe ich das ja auch so.

    Das Burkaverbot finde ich allerdings nicht unbedingt das beste Beispiel dafür. Klar, kann man machen, aber auf der einen Seite ist das mMn ein viel zu überzeichnetes Problem (ob man damit wirklich eine mehr als dreistellige Anzahl von Menschen in Deutschland treffen würde?) und auf der anderen Seite gewohntes Herumdoktern an Symptomen, ohne wirklich irgendetwas zu verändern. Man versteckt das Problem, was man gerne tut, aber beseitigt es nicht. Zumal ich der Meinung bin, dass sich Burkas selbst ohne Verbot nie "etablieren" könnten, dafür ist der Gegenwind zum Glück zu stark.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Dezember 2011
  30. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Lach, interessant gegen welchen Punkt der (Nicht-)Beleidigung du dich verwehrst.:D
    Warum denn eigentlich nicht? Bzw. was stört dich so sehr daran?
     
  31. jung

    jung Well-Known Member

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    heijeijei.