Stimmen zum Aus im Halbfinale der Deutschen Nationalmannschaft

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 8 Juli 2010.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    9360 Deutschland spielt nun gegen Uruguay um Platz 3!

    Im Halbfinale war Endstation für die junge Deutsche Elf. Nach 2008 waren es wieder die Spanier die zu stark für uns waren, und wie schon vor 2 Jahren im Endspiel der EURO 2008 unterlag das Deutsche Team von Bundestrainer Jogi Löw mit 0:1.

    Das Aus der Deutschen Elf jetzt in unserem Forum diskutieren:

    Das Aus im Halbfinale

    Am Samstag trifft die Deutsche Elf nun im Spiel auf Platz 3 auf die Mannschaft auf Uruguay. Man wird natürlich bemüht sein das Tunier mit dem dritten Platz abzuschließen, zudem haben Thomas Müller und Miroslav Klose noch die Chance auf die Torjägerkanone.

    Das Spiel um Platz 3 in unserem Forum diskutieren:

    Spiel um Platz 3 - Uruguay vs. Deutschland

    Stimmen zum Halbfinal-Aus:

    Bundestrainer Jogi Löw:

    "Wir hatten Hemmungen, die wir über die gesamte Spieldauer nicht ablegen konnten. Die Spanier waren einfach besser. Sie sind das kompletteste Team der Welt, und ich bin mir sicher, dass sie das Finale gegen Holland auch gewinnen werden.
    Dieses Team hat ein klasse Turnier gespielt. Dieses Team wird noch besser."


    Stürmer Miroslav Klose:
    "Wir waren zu sehr mit der Defensive beschäftigt. Die Spanier haben sich clever fallen lassen. Wenn wir mal in Ballbesitz kamen, waren wir zu kaputt und müde zum Umschalten".

    Bastian Schweinsteiger:

    "Spanien hat verdient gewonnen, sie sind noch eine Stufe besser als England oder Argentinien. Aber man hat gesehen, dass wir eine gute junge Truppe mit Zukunft haben. Auch wenn alle sagen, dass wir ein tolles Turnier gespielt haben, sind wir doch sehr geknickt."

    Kapitän Phillip Lahm:

    "Die Enttäuschung ist sehr groß. Wir hätten heute eine gute Chance gehabt, Spanien zu schlagen. Es ist natürlich sehr bitter, im Halbfinale auszuscheiden. Wir haben in der ersten Hälfte nicht gut gespielt, nicht mutig genug."


    Pressestimmen zum Spiel:

    As:


    „Tiqui-taca und ein furioses Tor ! So wie Spanien gespielt hat, wird wohl im Paradies gespielt. Gegen das beste Deutschland der vergangenen Jahre hat die spanische Nationalelf einen entzückenden und hypnotischen Fußball entfaltet."

    Marca:

    "Wir sind die Besten der Welt (und am Sonntag Weltmeister). Das war ein Meisterwerk, ein Tor für die Geschichte. Der perfekte Kopfball Puyols hat die riesigen Deutschen fertig gemacht. Deutschland hat im ganzen Spiel nur eine einzige Torchance gehabt."

    El Mundo:

    „Spanien zieht die Welt in seinen Bann. Das Land hat ein Ticket in die Ewigkeit gelöst. Die Nationalelf hat wie noch nie gespielt und wie nie zuvor gewonnen. Die spanischen Spieler sind klein, aber was sie für ihr Land geleistet haben, ist die große Metapher einer Utopie. Deutschland, den Giganten der Vergangenheit, haben sie auf ein Nichts reduziert."

    El País:

    „Heldenhaft und kunstvoll: Das beste Spanien steht im Finale. Das fantasievolle Spiel und das spanische Temperament haben die deutsche Maschine ausgeschaltet. Bislang hatte die Nationalelf ihr fußballerisches Können noch nicht unter Beweis stellen können. Aber im wichtigsten Augenblick zeigte sie ihre beste Version."

    The Times:

    „Wer zum Konter greift, wird durch den Konter umkommen. Joachim Löw ist mit Recht dafür gelobt worden, den besten Fußball der WM zu spielen. Gegen Spanien, einem stilistisch ganz anderen Gegner als Deutschlands vorherigen Widersachern, gelang es ihm allerdings nicht, eine effektive Alternative zu finden, und dafür musste er am Ende teuer bezahlen."

    Mirror:


    „Spanien hat jahrzehntelang gelitten. Nun fand es den Weg ins gelobte Land. An einem Abend, wo Ballbesitz fast alles war, waren Vicente Del Bosques Männer einfach zu clever und einfallsreich für Deutschlands aufstrebende Generation."

    de Volkskrant:

    „Joachim Löw wollte gern daran glauben, dass die Hackordnung von 2008 bei der WM 2010 nicht mehr gilt. Doch zwei Jahre nach dem Kniefall vor Spanien im EM-Finale mussten die Deutschen feststellen, dass sie die Kluft zwischen sich und dem Europameister zwar verkleinert, aber nicht geschlossen haben."

    La Gazzetta dello Sport:


    „Fiesta Spagna, Ciao Germania. Del Bosque freut sich über seine 11 Bestien, Löw gibt sich geschlagen."