Stiftung Sufftest, die II.

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Dilbert, 4 November 2006.

  1. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich vermisse jetzt hier den Saazer Hopfen :D
     
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  3. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Der macht viele Tschechen so aromatisch ...falls es jemand noch nicht weiß ...der Saazer Aromahopfen :D
     
  4. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    "Wolters Pilsener" (0,5l Dose, 4,9% Alk)

    Eine blaue Dose mit einem majestätischen Löwenkopf drauf verspricht uns Tradition aus dem Hofbrauhaus. Der Stoff kommt aus Braunschweig. Die Dose ist irgendwo zwischen hübsch und albern, aber sie fällt im Regal ins Auge.

    Zosch? Anständig bis gut.

    Schnupper... leicht bierig. Wonach soll es auch sonst riechen?

    Prost! Lunk lunk... Hm, gewöhnungsbedürftig. Lunk lunk... Im Ansatz ganz nett, im Abgang relativ labbrig mit einem ziemlich süffigen Nachgeschmack. Lunk lunk lunk... Etwas herber dürfte es gern sein. Lunk lunk... Hmm... Ich weiss nicht, was es sonst kostet (hab es für 49 Cent im Sonderpostenmarkt erstanden). Aber qualitativ hochwertiger als mein Turmbräu isset nicht, auch Pöhler Pils hat mehr Geschmack. Gluck gluck gluck... Leer

    Ich weiss gar nicht, was ich dazu schreiben soll. Es schmeckt nicht schlecht, fällt aber auch nicht grossartig positiv auf. Wäre so ein Bier für ein Festival, schnell getrunken, schnell vergessen.

    Note: Gebrauter Durchschnitt bekommt Durchschnitt. Note: 3-
     
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  5. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Bevor der Fussballnachmittag richtig losgeht:

    "Pardal Czech Imported Lager" (Na, woher wohl... 0,5l Buddel, 4,5% Alk)

    Nach dem leckeren Budweiser bin ich jetzt mal auf die Zweitvariante der Budvar-Brauerei gespannt. Das Etikett ist schlicht rot mit einem schwarzen Raubkatzenkopf drauf und weisser Schrift. Die Flasche an sich ist grün mit schöner Gravur am Flaschenhals.

    Zosch? Anständig.

    Schnupper... für ´n Lager ist der Schnüffeltest ganz schön herb.

    Prost! Lunk lunk lunk... Auf jeden Fall besser als die Nachricht aus Hoffenheim (Stranzl verletzt). Könnte etwas mehr Kohlensäure vertragen. Gluck gluck gluck... Der Schnuppertest hat nicht getäuscht. Lunk lunk... Das Zeug hat Charakter. Jedenfalls beim Antrunk, wenn man es heruntergeschluckt hat bleibt vom Geschmack nicht mehr viel übrig. Lunk lunk lunk... Schwierig zu beurteilen. Im Mund entfaltet sich ein wohliges Aroma, aber wenn der Stoff die Speiseröhre runtergegangen ist, hat man dieses schon wieder vergessen. Was sehr schade ist, bei der angenehm leicht herben Note. Gluck gluck... leer.

    Fazit: Schade, da war mehr drin. Den sehr guten ersten Eindruck kann es über die gesamte Trinkzeit nicht nachhaltig bestätigen. Ein gutes Bier, aber das Premium-Produkt dieses Braumeisters ist ´ne Ecke besser.

    Note: 2-
     
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  6. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Bevor hier Panik aufkommt: am kommenden WE ( 09.-12.04. ) gibt es von mir auch wieder mindestens einen Live-Test!
     
  7. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Hauptsache ohne Saazer Beimischung!
     
  8. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Das kann ich noch nicht versprechen... geplant ist aber "Tannenzäpfle"...
     
  9. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das kann man immer trinken :)
     
  10. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Wir werden sehen...
     
  11. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Gute Wahl! :)
     
  12. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Das wird sich noch zeigen.

    Beim "Rothaus Pils" war meine Erinnerung ja auch verklärt und schwummrig...;)
     
  13. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Heute geht es nicht um die hohe Braukunst, heute geht es einfach darum sich nach drei Tagen Osterfrühdienst (im Haus das Verrückte magisch anzieht) die wohlverdiente leichte Beschickerung zu erreichen...

    "Faxe Premium" (Dänemark, 1,0l Dose, 5,0% Alk)

    Auf der weissen Bölkstoff-Bombe prangt ein schwarz-grün-rotes Etikett mit Wikingerkopp (Amon Amarth lassen grüssen) und goldener Schrift. Die geilen Jubiläumsdosen gab es leider nicht mehr, aber auch so hat das Stil.

    Zosch? Wie ´ne Abrissbirne.

    Schnupper... Sehr süffig.

    Na, denn, Frohe Ostern! Prost! Gluck gluck gluck...Schmeckt wie es riecht, süffig bis zum Anschlag. Leider fehlt ein wenig das Hopfige. Gluck gluck gluck... Im Abgang macht sich ein leicht brackig-schnapsiger Geschmack im Mund breit. Lunk lunk... Knallt rein. Dat Rindvieh, welches in Rouladenform derzeit durch meinen Magen wabert, hat bestimmt schon einen inner Murmel. Lunk lunk... ach den ersten vier bis fünf Zügen stört einen der Nachgeschmack nicht mehr sonderlich, inzwischen kehrt sogar ein leicht herbes Aroma ein, ohne der süffigen Note irgendwie das Brauwasser reichen zu können. Man muss den Fusel einfach erstmal etwas wirken lassen. Lunk lunk lunk... RÜLPS!

    Halbe Dose wech, das reicht für die Benotung.

    Fazit: Sicher nicht das beste Bier der Welt. Und sicherlich nix für Amateure und "Becks Gold"-Luschen. Ich liebe das Zeug trotzdem (oder deswegen?). Die handliche Literbüchse hat einfach Stil, der Zosch ist granatenmässig und die Juhuu-Wirkung sucht ihresgleichen im 5% Alk-Sektor. Kein Bier für jeden Tag (vorallem nicht, wenn man am nächsten Tag Frühdienst hat), aber bei der Weltmeisterschaft im letzten Jahr der Glücksbringer schlechthin. Zu jedem Deutschland-Spiel gab es zum Anpfiff ein Faxe (und danach Perlenbacher vom Lidl).

    Note: 3 (mit Herzchen)
     
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  14. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Morgen in diesem Theater: "Hasen Hell" (vor 30 Minuten getestet)
     
  15. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Doch nicht etwa das "Hasenbräu" aus Augsburg!?
     
  16. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wenn das der Fall sein soll: Dille, tu Dir das nicht an.
     
  17. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Dito!
     
  18. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Selbe Brauerei, anderes Bier (zum Glück).

    Hasen Hell unterscheidet sich vom widerlichen Hasenbräu um etliche Kilometer.
     
  19. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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  20. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Jo, das war mein Kandidat. Ich konnte da allerdings nichts schlimmes dran finden, bisschen lasch, sonst okay.
     
  21. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich fand's halt grausam: Ein Bier, das muffig und abgestanden ist um es mal noch nett auszudrücken.
     
  22. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Da ich eh in der Nähe war, stattete ich Getränke Hoffmann mal wieder einen vertrauensvollen Besuch ab. Der wie immer gut informierte und bemühte Geschäftsführer riet mir (nach ganz vielen "hatte ich schon, hatte ich schon, hatte ich schon...") letztendlich zu "Hasen Hell" und "Tucher Pils".

    Zum Pokalspiel Dortmund - Hoffenheim wird heute verköstigt:

    "Hasen Hell" (0,5 l Flasche, 5,0% Alk)

    Das Etikett kommt daher als hätte ein Jäger ein flottes Karnickel im Fadenkreuz. Ein Kreis mit ´nem springenden Hasen darin ist ähm, unglücklich, auch wenn das alles auf alt und traditionell geprügelt ist (die Brauerei gibbet ja auch schon seit 1464). Gebraut wird der Langohrsuff in Augsburg, und es wird einem im Kleingedruckten "...eine untergärige helle Bierspezialität, erfrischend süffig..." versprochen. Nun ja, meine letzte Begegnung mit der Brauerei war eine Art Oster-Festbier, das schmeckte eher wie Knüppel auf´n Kopp.

    Zosch? Mehr als manierlich.

    Schnupper... Wenn das so süffig ist wie es riecht, dann stellt das in der Disziplin neue Rekorde auf.

    Prost! Lunk lunk lunk... Lunk lunk... Das ist definitiv süffig. Eine klitzekleine herbe Note ist allenfalls mit langer Sucherei und sehr viel Humor im Abgang festzustellen. Lunk lunk... So herb wie feuchtes Klopapier (sensitiv). Na ja, es hält, was es verspricht, und glücklicherweise ist das Süffige dermassen ausgebildet, dass es sich von den komplett geschmacksbefreiten "Gold"-Bieren (darf man die Plörren so nennen?) kilometerweit absetzt. Ehrlich gesagt ist das Hasen Hell verdammt lecker. Passend dazu hüppt Subotic jetzt wie ´n Karnickel durch den Strafraum, weil er das 1:0 gemacht hat. Glück - ääh - gluck gluck gluck... Leer.

    Fazit: 1:1 (in Dortmund) nach 21 Minuten. Das Hasen Hell wäre ein fast perfektes Feierabend-Bier... wenn es nur nicht so beschissen teuer wäre. Es stellt die Geschmacksnerven vor keine zu grossen Herausforderungen, geht mehr als nur angenehm den Hals runter und hinterässt einen wirklich schönen Nachgeschmack im Mund. Zum schlichten Behacken würde ich etwas billigeres kaufen. Bestens geeignet für Grillabend und Biergarten, für die Frauen nicht zu herb und für die Männer nicht zu lasch. Hatte der Getränkeheini mal wieder recht.

    Note: 3

    Und jetzt zum Turmbräu... und 2:1 für Hoppenheim

    Nachtrag: Ich weiss nicht, ob der Ansatz den Rupert probiert hat gammelig war oder was auch immer, von schal oder abgestanden konnte bei meiner Buddel jedenfalls keine Rede sein. :weißnich:
     
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  23. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Ich hatte vom "Hasenbräu" das "Augsburger Original Kellerbier" und das war grausam! Muffig und unausgewogen ... Note: 5

    Das "Tucher Pils" hatte ich noch nicht - aber das "Bergkirchweih Festbier" ( das bitte 3mal hintereinander nach 10 Turmbräu sagen! ) und das "Dunkle Hefeweizen" waren beide übel ( 4- )...
     
  24. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich werde den Hasen mal wieder probieren, wenn ich in Augsburg bin - hoffentlich nicht so schnell ;)

    Aber Ihr seid ja meistens etwas gnädiger in der Bewertung als ich :D
     
  25. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Ich erwarte von 'nen "Hell" eben keine grandiose Hopfennote. Was ich erwartet hab, hat es voll erfüllt.
     
  26. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Stark hopfig ist auch nix für'n Hell.
     
  27. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Zur Vorbereitung auf das Pokalviertelfinale um 19.00 Uhr:

    "Tucher Pils" (0,5 l Buddel, 5,0% Alk)

    Das Etikett kommt recht edel daher. Extra lang in schwarz-gold-cremefarben. Zur Qualitätssicherung ist auch die Sud-Prüfnummer abgedruckt, ob nun zur Zierde oder als Hilfe beim Beschwerdemanagement, ich weiss es nicht. Zudem informiert es uns darüber, dass das Bier "Extra Kaltgehopft" wurde. Aha... Mal gucken ob die Nürnberger da was brauchbares zusammengebraut haben (wo es doch schon mit´m Fussball nicht klappen will).

    Zosch? Angenehm satt.

    Schnupperprobe... Ist ein anderes Kaliber als die Karnickelsosse gestern. Der Hopfen kitzelt in der Nase.

    Prost! Gluck gluck gluck... Gluck gluck... Da ist ordentlich Geschmack drin. Becks Gold-Trinker (ich weiss, ich wiederhole mich, aber der Antiaroma-Schrottfusel ist für mich eben einer der grössten Schandflecke der Brauereikunst) wenden sich wahrscheinlich spätestens beim zweiten Ansatz angewidert ab. Gluck gluck gluck.. Ich weiss nicht warum, irgendwie ist das alles etwas unausgewogen. Es ist etwas herber als die meisten Massenprodukte, der süffige Abgang kommt aber nicht so richtig durch und bleibt irgendwo im Ansatz im Rachen kleben. Gluck gluck gluck... Ich tu mich damit wirklich schwer. Es ist alles andere als widerlich und macht eigentlich fast nichts verkehrt, und doch zündet es nicht richtig im Geschmackskanal. Lunk lunk... grübel... lunk lunk... MENNO! Zum Verriss isset viel zu gut, zum Hurra irgendwie nicht gut genug. (RÜLPS! Klappt...) Lunk lunk gluck... Leer.

    Hier muss ich Pumpkin mal recht geben: Da hätte ich wohl ´ne zweite Buddel gebraucht

    Fazit: Ein Bier, das etwas ratlos macht. Hätte ich inner Kneipe die Auswahl zwischen Becks, Hasseröder, Hasen Hell und Tucher, würde ich sofort das Tucher nehmen, weil es nicht so mild wie das Hasen Hell und der Rest eh völlig überbewertete Jauche ist. Stellt man noch `ne Dose Turmbräu dazu, nehm ich das Turmbräu...

    Note: Eine verzweifelte 3 (mit Tendenz nach oben). Alles darunter wäre einfach nicht fair.
     
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  28. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Notiz an mich selbst: "Duff", " Hasseröder " und "Tucher Pils" testen!

    Morgen Abend steht irgendein dunkles Weißbier auf meinem Einkaufszettel... mal sehen: mit ganz viel Glück haben die in Gottes Getränkemarkt auf Erden ja sogar das aus Weltenburg. Freitag soll es dann das "Tannenzäpfle" sein ...wenn alles glatt läuft...
     
  29. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Rothaus Pils: Tannenzäpfle
    0,33L, 5,1%


    00003930_720x600.jpg

    Die Erinnerung ist eine trügerische Braut! Ich war mir ganz sicher, dass das "Rothaus Pils" sehr lecker war ... und wurde in gleich zwei Tests ( Jahre später ) eines Besseren belehrt - vielleicht hat sich auch einfach nur mein Geschmacksempfinden verändert ... wer weiß?
    Das "Tannenzäpfle" war weiland im "Drin Isser"-Forum geradezu Kult. Ich erinnere mich, dass ich es fantastisch fand. Und heute? Wir werden sehen...
    Die Optik ist auf jeden Fall über jeden Zweifel erhaben: das Schwarzwaldmädel hat einen unnachahmlichen Wiedererkennungswert! Insgesamt erzielt die Farbgebung einen leichten Reformhaus-Touch, aber auch der ist eben typisch Rothaus!

    Live-Test

    OK, erstes Fläschchen gut ( vielleicht etwas ZU gut ) gekühlt dem entsprechenden Schrank entnommen ... Schnupperprobe! *sniff* ... jo, herb und würzig. Wie ein Pils eben duften soll ...

    Also dann, ich bin sehr gespannt! *lunk* ... hey, das kann was! ...*lunk* ... zunächst mal zur Gesamtkonsistenz: schön krisp, Kohlensäure nicht übertrieben, aber OK. Das Brauwasser kommt mir ein wenig hart vor ... mal sehen ... *lunk* ... auf jeden Fall auf Anhieb besser als das "Rothaus Pils"! ...*lunk* .... schön würzig-hopfig im Antrunk. Wie es bei Pils sein soll, steht die Hopfennote im Vordergrund ...*lunk* ... ohne das Malz allerdings völlig zu verdrängen! Da bleibt nett was hängen im hinteren Gaumen ... boah, erste 0,33er geschafft - was bin ich froh, dass ich das günstige 6-Pack erworben hab und jetzt noch nicht benoten muss!
    *Zosch ... lunk* ... da könnt Ihr mir sagen, watt Ihr wollt: den Unterschied zwischen Bieren mit Hopfen und denen mit HopfenEXTRAKT schmeckt man! ... *lunk* ... dieses Aroma ist mit Verlaub: Weltklasse! Super geschmeidig, frisch, sonnig! ACHTUNG! @Rupert: erreicht fast Saazer Qualität :D
    Ich stelle außerdem eine wunderbare Süffigkeit fest, die nun, mit der zweiten Pulle, erst richtig durchschlägt!
    Halten wir fest: perfekte Symbiose hopfiger Würzigkeit mit malziger Sonnigkeit. Hocharomatisch und einfach lecker! Bleibt mir nix anderes übrig, als mein allerhöchstes Prädikat zu vergeben: Geiler Scheiß!
    Und mal ganz ehrlich: in Zeiten, in denen handwerklich gute Biere ( und sie sind es wert! ) alle gen 15-18€ pro Kiste tendieren, sind die 13,99 für die Kiste "Zäpfle" absolut vertretbar. Der einzige Wermutstropfen ist, dass es das Zeug ausschließlich in der 0,33er-Ponyhofgröße gibt! Aber man kann ja nicht alles haben...
    Ich sehe das "Tannenzäpfle" sogar noch einen Hauch vor dem "Kulmbacher Edelherb" und somit als mein persönliches "Bestes Pils Deutschlands"!

    Note: 1* ( Aufnahme in die Hall of Fame )
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 April 2015
    huelin und fabsi1977 gefällt das.
  30. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Meine persönliche "Hall of Fame" kann mal wieder aktualisiert werden:

    Hell

    Budweiser Budvar
    Lübzer Pils
    Kulmbacher Edelherb
    Bolten´s Landbier
    Grolsch Lager
    Rothaus Tannenzäpfle

    Dunkel

    Weltenburger Barock
    Kloster Andechs Doppelbock dunkel
    Budweiser B: Dark

    Schwarz

    Krusovice

    Weiß

    Augustiner
    Franziskaner Royal
    Schneider Aventinus

    Keller

    Zischke Dunkel
    Göller

    ( ohne Anspruch auf Vollständigkeit )
     
  31. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Würde ja selbst gerne, nur...


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