Stiftung Sufftest, die II.

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Dilbert, 4 November 2006.

  1. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Hallo.

    Das Zäpfle und das Pils sind zwei Biere - wobei mir von Rothaus nur das Zäpfle gefallen hat, der Rest ist einfach nur belanglos, allen voran die Weizen.

    Gestern bei mir im Glas: Teil 1 der Köstrizer Meisterstücke. Witbier. Tolle Farbe, schöne Perlage und Krone. In der Nase - wie auch in der Beschreibung angegeben - klar Bitterorange und Gewürze. Schön süffig, etwas schräg. Ähnlich wie das Atlantic Ale von Störtebeker. Nicht für regelmäßig zu trinken, aber zwischendurch mal neue interessante Abwechslung.

    Teil zwei mit dem Pale Ale folgt demnächst.
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    In exzellenter Gesellschaft achte ich nicht mehr so darauf, was auf dem Tisch steht :)
     
  4. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    pumpkin, da hast du, als freund der tschechischen biere, mal zuspruch von höchster tschechischer stelle bekommen:

    http://de.ria.ru/society/20141125/270079297.html
    :top:
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 November 2014
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  5. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Hier noch das Foto zum Witbier. Beide Biere, Witbier und Pale Ale sind als limitierte Auflage im 4er Träger mit je zwei Flaschen zu bekommen.
     

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  6. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Kulmbacher Mönchshof: Kellerbier
    0,5L Bügel, 5,4%

    monchshof-kellerbier.jpg

    Eine der wenigen Brauereien, die mich bis dato noch nie enttäuscht haben, ist die Kulmbacher "Mönchshof"-Brauerei. Alles, was die zusammenbrauen, schmeckte mir bisher immer sehr gut - und das ist bei Brauereien mit einer so großen Sortenvielfalt eher selten. Sogar das Radler - normalerweise für mich ein absolutes No-Go! - ist richtig lecker!
    Heute steht das obligatorische Kellerbier ( gelungenes Geburtstagsgeschenk! ) auf dem Programm ... freu mich schon!

    Live-Test

    Was nach einem ordentlichen "Fump" da in mein Näschen dringt, ist erst mal allererste Sahne! Würzig, frisch, fruchtig ... macht definitiv Bock auf den ersten Schluck!

    *lunk* ... gewohnt vollmundig-krispe "Mönchshof"-Konsistenz: frisch und unwässrig ... *lunk* ... geschmacklich hält es sich noch vornehm zurück ... die Tendenz Richtung "Landbier" ( zeichnet ja viele "Kellerbiere" aus ) ist erschmeckbar: sonnig, zitronig, eher malzig ... *lunk* ... das Naturtrübe, die Hefe, ist ebenfalls deutlich wahrzunehmen ... das Zeug wirkt sehr "mächtig", wie man so schön sagt. Oder anders formuliert: macht schnell satt! Ist hier aber positiv besetzt! So *lunk*, das war die durchaus leckere Buddel #1 ... schnell zur Zwo gegriffen ....
    *Fump* ... *lunk* ...ich mag es, wie dieses Bier sich vornehm zurückhält, keine Note übertrieben betont und mich nicht mit Süffigkeit erschlägt. Extrem dezent für das Genre! Aber lecker! ... *lunk* ... *buuuurpppssss* ...und ein schönes Bäuerchen erzeugt es auch! ... *lunk* ... also: der ganz große Woah-Effekt bleibt zwar aus und das ultimative Prädikat "Geiler Scheiß" erhält es auch nicht, aaaber: sehr leckeres, wohltuend ausgewogenes Bier - nicht zu süffig, wenig herb ... ein klasse Kellerbier!

    Note: 2
     
    Zuletzt bearbeitet: 28 November 2014
  7. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Gibt es bei uns auch. Ich denke, da werde ich mal zugreifen...
     
  8. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Hallo.

    Pale Ale - auch wieder ein "Spalter"...
    Drei Sorten Malz und vier Sorten Hopfen ergeben Maracuja und Citrus kombiniert mit einer dezenten Bitterkeit. Ich fands gut, aber eben auch nicht in rauhen Mengen.
     
  9. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    So, ein bierreiches WE in Bayern neigt sich dem Ende zu.

    Vier Biere gab es an den letzten beiden Abenden:
    Freitag:
    Blauer Page vom Herzoglich Bayerischem Brauhaus Teegernsee: Leich hopfig, malzig, sehr süffig. Hinten heraus eine süsse Note, die das Herbe gut ausbalanciert - nicht das, was man von einem Bock erwarten würde, aber gut - leider nicht überragend.

    Anschließend Weisser Bock von der Weissbierbrauerei Hopf. Mit 7%Vol. ein Dickschiff. Aber so was von süffig und lecker... bis zum halben Glas: Jo, da geht noch ein Zweites. Gegen Ende: Ne, reicht für heute - Abba schee wars.
    Beide Biere passten hervorragend zum Herrentoast mit Pilzen und Schweinefilet.

    Heute: Zum Holzhackersalat mit Spiegelei, Wurst und Speck gabs
    Zuerst Hacker-Pschorr Weisse: Naturtrübes, klassisches Weissbier. Deutlich hefig, fruchtig, lecker. So wie ich Weissbier mag.
    Anschliessend Max I. Joseph, ebenfalls von der Tegernseer. Geringerer Alkoholgehalt als beim Pagen, geschmacklich für mich aber etwas gehaltvoller. Hopfig, malzig, rund - hat Spass gemacht.
     
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  10. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Den Max Josef fand ich weiland furchtbar!
     
  11. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Heute, in entsprechendem Ambiente und aus dem gut gekühlten Steinkrug - Weiss nicht, ob es mir zuhause auch so geschmeckt hätte. Oder ohne das rustikale Essen.
     
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  12. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    :prost2: Beitrag #1000!!! :prost2:
     
  13. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ohoh, das habe ich gestern mal probiert, nach 2 Schluck war ich froh, dass es mir dann ein Kumpel abnahm.
    Es war grausam. Süss, irgendwie nach Hollunder schmeckend, baaaaaaaah.

    So verschieden sind die Geschmäcker.
     
  14. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Altenmünster: Winterbier Dunkel
    0,5L Bügel, 5,5%

    altenmuensterwin.jpg

    Passend zur Jahreszeit bringt ja derzeit so gut wie jede Brauerei ein "Winter-" oder "Weihnachtsbier" auf den Markt. Die Brauerbiere der Altenmünster-Brauerei schätze ich sehr, deshalb bin ich auf diesen dunklen Tropfen mal gespannt...
    Ach ja: Optik 1A! Die typische Altenmünster-Buddel, schön mit Relief und dezent mit hellblauem Halsetikett - klasse!

    Test: in Kürze
     
  15. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Test

    Nach zünftigem "Fump" machte mich schon die Schnupperprobe ein wenig stutzig: Winter? Dunkel? So roch das gar nicht!
    Und siehe da, auch der Geschmack überraschte: während sich wohlige winterliche Malzaromen weit im Hintergrund halten, spielt sich eine hopfige Bitterkeit klar ins Rampenlicht. Dabei empfinde ich diese als nur bedingt aromatisch, sondern eher als metallisch-aufdringlich. So in Richtung "Rothaus Pils". Nun ist ja eine hopfige Note nix Übles, dies Zeug schimpft sich aber "Winterbier Dunkel". Und das schürt natürlich eine Erwartungshaltung. Ich kann mich ja auch nicht über einen leckeren Eintopf freuen, wenn ich eigentlich Pizza bestellt habe.
    Das hier schmeckt überhaupt nicht dunkel und nach Winter. Schmeckt wie ein verhindertes Pils. Und das noch nicht mal wohlschmeckend.
    Als gerade noch so trinkbar vergebe ich die...

    Note: 4
     
  16. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Leikeim Wintertraum
    0,5L Bügel, 5,4%


    leikeim-wintertraum.jpg

    Test

    Ichsachja: in der güldenen Weihnachtszeit möchten auch die Brauereien ihr Stück vom Kommerzkuchen haben und etikettieren ihre Kreationen mit solchen Schöpfungen wie eben diesen "Wintertraum" ...naja...

    Getreu meines in diesem Jahr erschaffenen Kredos: "Teste nie nur eine Flasche!" ( Pumpkin' s Creed ) hab ich mir gestern Abend beim gemütlichen Zocken gleich 3 dieser "Träume" gegönnt und warte bis jetzt auf irgendwas Traumhaftes!
    OK, es schmeckt recht frisch, ist ziemlich krisp und spritzig, besitzt eine malzige Grundnote und eine dezente Herbe, die nicht unangenehm rüberkommt ... aber ein Traum ist das nicht! Und mit Winter hat das auch nix zu tun! Man hat das Gefühl, dass das gleiche Zeug im Sommer in Klarsichtflaschen als "Leikeim Gold" verkauft werden könnte und niemand würde es merken.
    Es handelt sich um ein stinknormales Vollbier. Bekömmlich, süffig, nichtssagend...
    Ich ziehe Punkte für die Publicitymasche "Wintertraum" ab und vergebe die ...

    Note: 3-
     
  17. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Kulmbacher Mönchshof: Lager
    0,5L Bügel, 4,9%


    136_2008-03-01_Moenchshof_Lager.jpg

    Eine meiner Lieblingsbrauereien: 5 Biere getestet - 5x Note "2"! Und das, obwohl sie alle möglichen Sorten parallel braut, was normalerweise nichts Gutes bedeutet.
    Das "Lager" kommt in der typischen Mönchshof-Optik daher, welche nicht unbedingt meine Sehnerven verwöhnt. Aber mei, solang es schmeckt!

    Test

    Nach ordentlichem "Fump" ergab die Schnupperprobe ein feinwürziges, rundes Erlebnis ... ließ hoffen.
    Und es wurde auch bestätigt: im Antrunk schön spritzig mit dezenter Herbe, setzt sich danach die voluminöse, malzige Grundnote durch.
    Die Komposition ist stimmig, der Geschmack allerdings insgesamt ein wenig zu zurückhaltend. Ich hätte mir ( bei drei Testbuddels ) dann doch etwas mehr Nachhaltigkeit gewünscht. Erfreulich ist, dass die Hopfennote nicht, wie bei einigen Billigexportbieren ( ich erinnere mich mit Grausen an "Oettinger Export"! ), ins Muffig-bittere abrutscht. Sie bleibt hier immer dezent herb und aromatisch.
    Insgesamt ein ordentliches Lager, was keine Bäume ausreißt und zu Jubelstürmen veranlasst - aber wirklich OK!

    Note: 2-
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 Dezember 2014
  18. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Und das völlig zurecht! Die Mönchshof-Brauerei zählt auch zu meinen absoluten Favoriten auf der Deutschen Bierlandkarte. :)

    Ich hab für heute abend ein Köstritzer Pils im Kühlschrank. Das Schwarzbier war ganz lecker, mal gucken was das Pils hergibt.

    Davor gibbet auffer Arbeit wohl ein Franziskaner, aber natürlich alkoholfrei. Das hab ich früher schonmal getrunken, schmeckt halbwegs annehmbar.
     
  19. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Von Köstritzer hatte ich neulich das hervorragende "Kellerbier" ( 2+ )!
     
  20. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Wie wärs mal wieder mit einem Deiner legendären Live-Tests!!??
     
  21. derblondeengel

    derblondeengel master of desaster

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    Haste eigentlich schon mal ein Fiege Pils getestet?
     
  22. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Ich hab vor Jahren mal eins getrunken und fand es ziemlich übel...da wird es wohl keinen Test geben ;)
     
  23. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    Ich glaube, das hab ich mal gemacht, ist aber etliche Jahre her.

    Aber nun zum Kandidaten des heutigen späten Abends:

    Live-Test:

    "Köstritzer Edel Pils" (0,5 l Buddel, 4,8% Alk)

    Also ganz ehrlich: Das Etikett ist so aufregend wie ´ne tote Ameise unter´m Gummistiefel. Weiss mit goldener Schrift und rotem Längsbalken, SCHNARCH!!! Dafür hat die Flasche ´ne recht ausgefallene Form und könnte ohne den etwas breiteren Boden ebensogut auf einer Kegelbahn die nächste Kugel erwarten.

    Mal gucken, was der Zosch hergibt... "Pffft"...Nicht viel.

    Okay, Prost! Lunk lunk lunk... Schmatz schmatz schmatz...Es schmeckt jedenfalls nach Bier. Lunk lunk lunk... Ich weiss nicht, hab ich in letzter Zeit zuviel billige Dosenschütte verköstigt? Es schmeckt irgendwie nicht halb und nicht ganz. Lunk lunk lunk... ziemlich mild. Aber irgendwie nicht schlecht. Jedenfalls nichts dran, was irgendwie übel auffallen würde. Lunk lunk lunk... Ja, doch, wenn man etwas mehr davon getrunken hat, ärgert man sich irgendwie, dass der Spass schon nach einer Flasche wieder vorbei ist. Immer noch ziemlich mild, ohne besondere Note, aber verdammt gut trinkbar. Allerdings dürfte der Stoff für ein gut verträgliches Partybier zum Runtergurgeln schlichtweg zu teuer sein, jedenfalls in meiner Einkommensliga. Gluck gluck gluck... Ach, ich weiss auch nicht. Es schmeckt frisch, es geht super runter, aber einen soooo grossen Unterschied zu meiner 35-Cent Turmbräu-Büchsenschütte kann ich nicht ausmachen. Jedenfalls keinen, der mich dazu bringen könnte für ´ne Kiste Bier 12 - 14 Euro auszugeben. Aber wahrscheinlich bin ich einfach aus der Übung.

    Gluck gluck gluck... leer.

    Fazit: Das macht nicht schön, und auch nicht schlau, schmeckt aber an sich ganz lecker und verträglich. Abzüge gibbet für das Etikett und den zu hohen Preis. Wenn ich was besonderes trinken will, dann beib ich wohl doch beim Flens. Da schmeckt man einfach den Unterschied.

    Note... 3+
     
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  24. derblondeengel

    derblondeengel master of desaster

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    Lecker fand ich es jetzt auch nicht wirklich, aber ziemlich übel auch nicht.
     
  25. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Was nicht lecker schmeckt, ist "ziemlich" übel. Es gibt ja noch extrem übel, grausam, untrinkbar und Schöfferhofer...
     
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  26. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    ...Oettinger, Katzenpisse, und ganz am Ende Hasseröder.

    Vor ein paar Monaten hat die Hamburger Morgenpost mal ´nen Billigbiertest gemacht. Gewonnen hat... Oettinger! :kotzer:

    Abgeschlagen am Ende war mein geliebtes Turmbräu. Woran man eindeutig merkt, dass die vonner Morgenpost weniger von Bier verstehen als Felix Magath von vernünftiger und wirtschaftlicher Transferpolitik.
     
  27. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Göller Kellerbier
    0,5L Bügel, 4,9%


    5047_kellerbier_400.jpg

    Wann immer ich durch den Getränkemarkt meines Vertrauens flaniere, fallen mir Kisten mit "Göller"-Schriftzug auf. Es scheint sich um eine im süddeutschen Raum sehr bekannte Brauerei zu handeln und gerade das "Kellerbier" hat ( Google sei es gedankt ) schon zahlreiche Preise abgeräumt und Traumwertungen erhalten ... das schraubt meine Erwartungshaltung natürlich in immense Höhen.
    Ma guckn ... ist auf jeden Fall mein erstes "Göller"...

    Test: in Kürze
     
  28. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Gollums Kellerbier ?
    :schock:
     
  29. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Ich kann es schon mal vorwegnehmen: geiler Scheiß und Aufnahme in die "Hall of Fame"!!!
     
  30. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Nach eher verhaltenem "Fump" begann der Triumphzug dieses Bieres schon mit der Schnupperprobe: fein würzig, kräftig, aromatisch - großes Tennis!
    Das "Göller Kellerbier" hat etwas, was nicht viele Biere von sich behaupten können: es ist ab dem ersten Schluck gigantisch!!! Da muss man keine 5 Flaschen saufen oder den Geschmack irgendwo am Gaumensegel suchen: man trinkt an und ist glücklich!
    Dieses Zeuch bietet eine nahezu perfekte Komposition aus gehaltvollem Volumen, aromatischer Hopfigkeit und einer feinen Prise malziger Süffigkeit. Garniert wird dieses Zuckerstückchen deutscher Braukunst mit einem Hauch von Fruchtaromen, besonders Zitrus hab ich herausgeschmeckt...
    Der Abgang ist extrem lang und wohlig ... noch minutenlang hat man den edlen Tropfen auf der Zunge und am Gaumen...
    Definitiv eins der Biere, von dem zukünftig öfters mal eine komplette Kiste angeschafft wird! Mit 12,99€ ist man dabei ... absolut OK, wenn ich bedenke, dass "Andechs" und "Weltenburg" lockere 19€ veranschlagen.

    Fazit: großartiges Bier, was mein höchstes zu vergebendes Prädikat "Geiler Scheiß" mehr als verdient hat!

    Note: 1*
     
  31. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das Lager oder die Hellen wären interessant.

    Kellerbier ist ein wenig ähnlich wie Weissbier: Mit dem stärkeren Hefegehalt kann man nicht soooo viel falsch machen als Brauer.

    Wobei's auch bei den Kellerbieren einige widerliche gibt, weil sie ja von Haus aus schon weniger Kohlensäure haben - daher auch der verhaltenere Fomp.