Stiftung Sufftest, die II.

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Dilbert, 4 November 2006.

  1. Leipziger

    Leipziger Well-Known Member

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    Beim Überfliegen dieses Themas fällt mir auf, dass Grolsch richtiggehend in den Himmel gelobt wird. Ich habe dieses Bier vor etwa 15 Jahren getrunken und habe diese wässrige Plörre überhaupt nicht in guter Erinnerung behalten.

    @Pumpkin Warka ist eines der schlechtesten polnischen Biere. Ich empfehle Tyskie und Tatra Mocne.

    Da ich es bis Polen nicht weit habe, trinke ich die beiden genannten Sorten auch öfters mal.

    Außerdem mag ich noch

    Jever
    Wicküler
    Freibergisch Bock
    und gelegentlich ein Hefe, wobei hier leider fast ausschließlich die bekannten Fernsehbiere zu haben sind.

    Paulaner Salvator ist auch nicht schlecht.

    Gar nicht geht bei mir Schwarzbier. Die Spanne reicht da von belanglos (Köstritzer) bis viel zu süß (Krusovice)
     
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  3. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Da sieht man mal wieder, wie subjektiv das alles ist.

    Ich fand mein "Grolsch" am Mittwoch absolut großartig und empfinde "Krusovice Cerne" als definitiv nicht zu süß!
    "Tyskie" hingegen hab ich eher mittelmäßig in Erinnerung ( bei meinem ersten Test war es wohl zu kalt und schmeckte nach NICHTS ) und mochte "Zywiec" und "Radegast"(?) lieber...
     
  4. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    "Radegast" ist übrigens aus Tschechien ... mein Fehler!
     
  5. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Tucher: Dunkles Hefeweizen
    0,5L, 5,2%


    tucher dunkel.png

    Zwei Dinge machen mich ja stutzig: es gibt kaum brauchbare Fotos von dem Zeug im Web, deshalb musste ich dieses sehr fragwürdige verwenden ( auf dem man aber wenigstens die Farbe erkennen kann ) und - noch wichtiger! - es heißt "Weizen"! Wer meine Tests verfolgt, weiß: da läuten bei mir sofort die Alarmglocken!!!
    Aber wir geben dem "Tucher" eine faire Chance!

    Live-Test ( durchgeführt Mittwochabend, 23.07. )


    Machen wir zunächst die obligatorische Schnupperprobe: *sniff* ... hm, für meinen Geschmack einen Hauch zu aggressiv fruchtig. Die typische blumige Weißbiernote unterdrückt da alles malzig-erdige - erinnert leider ein wenig an das unsägliche "Schöfferhofer" ... aber es soll sich ja TRINKEN lassen.
    Die Schaumkrone ist jedenfalls sehr stabil und schön sahnig und die Farbe wunderbar - wie dunkles Holz mit einem Touch Bernstein: das gefällt!
    Also dann ( eine Wohltat bei gefühlten 40 Grad! ) *lunk* .... also, das ist auf jeden Fall schomma besser als "Schöfferhofer" ( was kein Kunststück ist! ), da es nicht labbrig und limonadig um sich beißt. Die extreme Fruchtigkeit ist beim Trinken auch zurückhaltender ... *lunk* ... i weiß net ... irgendwie keine Spritzigkeit und eine merkwürdig laffe Gesamtkonsistenz ... *lunk* ... zumindest recht nachhaltig ist es: der malzige Abgang schmeckt schön lang nach! ... *lunk* ... tja, Kohlensäure ist genug drin und dennoch wirkt dieses Bier auf mich irgendwie leblos. Da prickelt nix, da schreit nix nach mehr. Die Gesamtkomposition ist gar nicht sooo übel, aber es bleibt nix hängen, was den Gaumen aufhorchen lässt. "Hau weg die Kacke" zum Grillabend im Freien, wo stiftungsfreies Saufen zählt - so kommt es rüber.
    Fruchtig, blumig, müde, unspektakulär. Vermutlich werden mich morgen die Bajuwaren des Forums aufklären, dass das klar war, weil die Brühe aus Franken kommt...
    Zum Fazit muss aber erst Buddel 2 herhalten...
    *lunk* schmeckt nur deshalb ein wenig besser, weil man weiß, was kommt und das Hirn die Erwartungshaltung runtergeschraubt hat ... *lunk* ... nee, ich korrigier mich: bleibt bescheiden. Und schmeckt auch gar nicht nach einem "Dunklen", was mir jetzt erst auffällt: keinerlei obergärige, tiefsüffige Note.
    Es bleibt also dabei: wo "Weizen" draufsteht, ist ( meist ) kein anständiges Weißbier drin! Das "Tucher" bleibt insgesamt sehr leblos, unspritzig, ohne eigenen Charakter und viel zu fad und langweilig als Kompletterlebnis. Leider eine Enttäuschung.

    Note: 4- ( mit Tendenz zur 5 )
     
  6. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Tucher Bergkirchweih Festbier
    0,5L, 6,0%


    tucher_bergkirchweih_festbier_front.jpg

    Da ich mit diesem Stoff so gar nix anfangen konnte, hab ich mal das WWW befragt, welches mir sagte: "Das Tucher Bergkirchweih Festbier ist ein besonders süffiges, typisch fränkisches Festbier, das zur Bergkirchweih speziell eingebraut wird. Malzbetont und würzig im Geschmack und von goldgelber Farbe überzeugt das Tucher Bergkirchweih Festbier durch seine Reinheit und Ausgeglichenheit."

    Klingt erstmal gut...
    Ganz und gar nicht "gut" ist hingegen die Etikettgestaltung: der schnauzbärtige Typ mit dem Bembel und der Brezn in den Händen sieht einfach nur albern aus.
    Aber überzeugen soll ja der Inhalt.

    Live-Test

    Zunächst die nicht zu unterschätzende Schnupperprobe: *sniff* ... mjam! Würzig, malzig, süßlich. Duftet wie ein Dunkles - auf jeden Fall sehr angenehm!

    Prosit! *lunk, lunk* ... sehr kräftig! Die 6% merkt man sofort! Des weiteren auf Anhieb fast extrem malzig und süffig - so wie es ja auch beschrieben wird ... *lunk* ... Spritzigkeit eher dezent. Es perlt nach dem Absetzen der Flasche, hört aber schnell auf. Dennoch von der Konsistenz OK, auch die Schaumkrone hält sich in der Buddel recht lang.
    *lunk* mich will das Zeug nicht so recht packen. Schon wie beim "Hefeweizen" fehlt mir der Kick, dieses "Will mehr!"-Gefühl.
    *lunk* ... alle Geschmacksnuancen sind mir zu dezent, nicht konsequent genug. Die süffige Malzigkeit ist da, greift aber nicht zu! Langweilig, könnte man sagen.
    Aber was haben wir gelernt: immer Buddel 2 abwarten!
    *Zosch**lunk* ... nee, wird nicht besser. Dieses Bier könnte was, wenn es sich trauen würde, seinen Charakter konsequenter und spürbarer auszuleben. Aber es wirkt leider gebremst und fast fad. Die durchaus schmackhaften Eigenschaften sind da, aber irgendwo ganz weit hinten im Garten und verstecken sich...
    *lunk* ... tja, es knallt - aber es zündet nicht!
    Von der Tucher-Brauerei muss ich definitiv kein weiteres Bier ( zumindest dringend ) testen. Die sollten mal die Leute aus Weltenburg kontaktieren...

    Note: 4-
     
  7. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    das eldorado für den biertester:
    http://www.bierfestival-berlin.de/
    wenn man immer die kleinste glasgröße (möglichst 0,2) nimmt und die ehefrau beim testen mit einem schlückchen hilft, kann man ein paar sorten, die nach dem reinheitsgebot gebraut sind, schaffen.
    einige sorten verbieten sich nach unserem testfred hier ohnehin. ;)
     
  8. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    0,2 ist für jeden seriösen Biertrinker ein No-go! Happs ...wech! Soviel Flüssigkeit inhalier ich schon bei der Schnupperprobe ;)

    Mein Cousin Martin aus Berlin hat mich heute auch schon über das Ereignis informiert ...leider, leider bin ich erst ab dem 15.08. wieder in Berlin...
     
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  9. Leipziger

    Leipziger Well-Known Member

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    [​IMG]

    Bei meinem letzten Besuch in Polen habe ich dieses Bier aus der Woiwodschaft Opole entdeckt. Die regionale Brauerei beliefert mindestens alle größeren Supermärkte Südwestpolens.

    Ein sehr leckeres, wenn auch unauffälliges Bier, das für polnische Verhältnisse sogar richtig herb ist.
    6,0% Alkoholgehalt sind auch nicht zu verachten.

    4 von 5 Punkten
     
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  10. Leipziger

    Leipziger Well-Known Member

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    Nummer 2 meiner Testreihe aus dem östlichen Nachbarland kommt aus Zentralpolen - Trybunal aus Piotrkow Trybunalski.

    Trybunal.jpg

    Geruch: leicht süßliche Note

    Schaumbildung: gering und schnell wieder verschwunden

    Farbe: rotbraun

    Geschmack: Die Malznote tritt schnell hinter einen markanten säuerlichen Geschmack zurück. Ich war mir zunächst nicht sicher, ob ich vorher etwas Geschmacksverfälschendes gegessen hatte. Versuche der Geschmacksneutralisierung mit Käse brachten jedoch kein anderes Ergebnis. Mein Fall ist dieses Bier nicht.

    2 von 5 Punkten
     
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  11. Leipziger

    Leipziger Well-Known Member

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    Nummer 3 ist wieder besser und kommt aus Großpolen (Gegend um Poznan)

    Miloslaw.jpg

    Laut dem hinterem Etikett hat das Bier den 1. Platz bei einem polnischen Verbraucherwettbewerb in der Kategorie "Starkbier dunkel" gewonnen, wobei ich nicht weiß, ob "piwo mocne" wirklich exakt mit Starkbier übersetzt wird.

    Geruch: leicht süßlich

    Schaumbildung: gering und schnell verschwunden

    Farbe: goldbraun mit Tendenz ins Rote

    Geschmack: Ich bin ja eher ein Freund des üppigen Hopfens, aber dieses eher malzige Bier überzeugt auf ganzer Linie. Die erste Schlücke sind gut, aber nicht überragend. Danach beginnt ein wahres Geschmackserlebnis, das ich irgendwo zwischen polnischem "Piwo mocne" und Weizenbier einordnen würde. Lecker. Dem Bier tut es außerdem gut, dass es nicht die üblichen Werte von "Piwo mocne" erreicht und mit 6,0% Alkoholgehalt relativ schwach daher kommt. Bei anderen Sorten schmeckt schon mal der Alkohol zu sehr durch.

    5 von 5 Punkten
     
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  12. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Kloster Andechs: Bergbock Hell
    0,5L, 6,9%


    beer_6004.jpg

    Knapp 7 Prozentpünktchen ... mann, mann ... da heißt es: mit Vorsicht genießen! Heute Abend, bei meinem festlichen Spielbeginn mit "The Last Of Us Remastered", werde ich mir mal eins gönnen. Und der Name "Kloster Andechs" ist ja, wie wir wissen, ein Versprechen!
    Rein optisch ist die Buddel für ein Bockbier schon fast spartanisch schlicht gehalten. Von anderen Brauereien ist man es ja eher gewöhnt, dass Spezialbierflaschen mit möglichst viel Schnickschnack ins Auge springen sollen... ich find die Konzentration auf das Wesentliche aber gut!

    Test

    Nach der durchaus angenehm würzigen Schnupperprobe, war ich von den ersten Schlucken ein wenig enttäuscht: einfach zu wenig Tiefgang und Gehalt. Das Ganze schmeckt ( typisch für Biere mit hohem Alkoholgehalt ) sehr schwer-süßlich und malzig. Eine Hopfennote dringt kaum bis an den Gaumen. Es ist auch nicht so, dass das Bier so gar nicht schmecken würde ... es ist nur auf Dauer in seiner eingschränkten Geschmacksbandbreite zu langweilig und festgefahren. Zum "Mal probieren" ganz OK; eine ganze Kiste davon würde ich ( natürlich in mehreren Etappen:D ) nicht runterbekommen.

    Note: 4
     
    Zuletzt bearbeitet: 31 Juli 2014
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  13. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Tatra Bier ( Polen )
    0,5l, 6,0%


    e1_tatra.png

    "Tatra" gehört zur polnischen Zywiec-Gruppe. Aus ebendieser Brauerei kommt dieses nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraute Bier auch und stach mir vorhin bei einem Abstecher zum Getränkemarkt meines Vertrauens ins Auge.
    Die Buddel ist ganz nett gestyled ... ein Typ, der aussieht wie Zinedine Zidane im Schäferkostüm, blickt männlich-souverän in die Ferne ... naja...

    Live-Test

    Die Schnupperprobe überrascht mich nicht wirklich: geradezu typisch für polnische und tschechische Biere duftet es prägnant süffig-süßlich aus dem Flaschenhals. Starke Malznote, sehr kräftig...

    Also, Prosit: *lunk, lunk* ... jo ... der Ausdruck "geht runter wie Öl" ist Programm: das Zeug hat die leicht ölige Konsistenz eines "Budweiser" - wenn man einmal Lunte gerochen hat, süppelt sich das weg wie nix ... *lunk* ... angenehm malzig, sehr süß, tendenziell Richtung Landbier ( was aber nicht negativ gemeint ist und viele polnische und tschechische Biere charakterlich kennzeichnet ) ... *lunk* ... nach der halben Buddel spürt man auch den leicht erhöhten Alkoholgehalt ... schön schwer und gehaltvoll ... also bis dato schmeckt mir das! *lunk* ...
    Ichsachma so: wer auf typische Osteuropäer steht ( so wie ich ), macht hier nix falsch: schön süffig, malzig, sonnig ... hopfige Herbe und Pilscharakter, wie wir ihn kennen, sucht man vergebens: da ist nix herb und hopfig. Muss man eben einfach nur wissen. Mir schmeckt es jedenfalls gut ... bekanntermaßen stehe ich ja auf deren Braukunst!

    Note: 2
     
    Leipziger gefällt das.
  14. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Altenmünster Brauer Bier ( "hopfig herb" )
    0,5L Bügelflasche, 4,9%


    Altenmünster_Brauer_Bier_Hopfig_Herb.jpg

    Test

    Früher, in der "guten, alten Zeit" war Altenmünster immer unser Bier für ganz besondere Anlässe. Wir haben uns das nur ein paar Mal im Jahr gegönnt, weil es für jeden Tag einfach zu teuer war.
    Das ist es heute immer noch ... aber für die "Stiftung" muss man sich das einfach mal gönnen...
    Die Bügelflasche ist vom Design her jedenfalls schon mal sehr gelungen: wie seit Anbeginn der Zeit schön bodenständig und mit Relief ... klasse!

    Einen schönen "Plöpp" gab es leider bei keiner der Testbuddels! Schade!
    Die Kennzeichnung "hopfig herb" ist hier Programm: wunderbar frisch und leicht herb perlt es aus der Buddel! Dabei ist das "Altenmünster" weder zu herb, noch zu bitter: die Gesamtkomposition ist schön ausgewogen, tendiert bei dieser Geschmacksrichtung aber natürlich eher zur hopfig-würzigen Herbe.
    Das Bier wirkt dabei nie aufdringlich, sondern stets vornehm, würzig, frisch.
    Besonders bemerkenswert ist der Hauch von Zitrus, der dieses Bier umschmeichelt: man glaubt, es wäre mit ein wenig Sekt angereichert ... wirkt elitär und vornehm!
    Alles in allem das besondere Bier, das es auch früher schon war:!

    Note: 2
     
  15. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Kulmbacher Mönchshof: Bayerisch Hell
    0,5L Bügel, 4,9%


    moenchshof_bayerisch_hell.jpg

    Bislang haben mir die "Mönchshof"-Biere stets geschmeckt. Zeit also, auch mal das "Bayerisch Helle" zu probieren. Meine Erwartungshaltung ist eher gering, da die "Hellen" ja generell keine Bäume ausreißen. Das Buddeldesign ist wieder typischer Mönchshofer Kitsch ... *schüttel*

    Test

    Schnupper- und erste Schluckprobe wie erwartet: jo, ein Helles eben! Frisch, süffig, sonnig. Wobei das Mönchshof mich von der Gesamtkonsistenz positiv überrascht: definitiv nicht so wässrig dürr wie einige andere Vertreter dieser Brauart.
    Es geht gut runter und bleibt in der Flasche lang genug spritzig. Die malzig-fruchtige ( fast zitronige ) Note beherrscht typischerweise das Geschmackserlebnis. Ich persönlich empfinde dieses Bier runder und vollmundiger als z.B. das Helle von "Augustiner".
    Fazit: ein leckeres Bierchen für jede Gelegenheit, was charakterlich brauartbedingt eher schlicht ist, aber trotzdem nix falsch macht.

    Note: 2-
     
  16. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Die Bergmann-Brauerei löscht offensichtlich auf Facebook unliebsame Kritik! Zweimal habe ich in Kommentaren den Preis von knapp 9 € für eine (!!!) Flasche "Adam" kritisch hinterfragt und beide Male wurden meine Beiträge entfernt. Damit endet an dieser Stelle auch meine FB-"Freundschaft" mit Bergmann...
     
  17. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Löwenbräu Oktoberfest-Bier
    0,5L, 6,1%


    LowenbrauOktoberfestbier.jpg

    Darunter kann ich mir so gar nix vorstellen ... höchste Zeit also für einen Test! Zumal man derzeit mit "Oktoberfestbieren" aller möglichen Brauereien geradezu torpediert wird.
    Hab gehört, dass die Maß auf der Wiesn in diesem Jahr über 10€ kostet - da bin ich mit knapp 1,80 für meine beiden Testflaschen ja ganz günstig dabei...
    Optisch so lala ... gibt Schlimmeres, hab aber auch schon Hübschere gesehen.

    Test: in Kürze
     
  18. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Verschwendete 1.80 :D
    Lass besser die Finger von Löwenbräu.
     
  19. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Zu spät! Und wo es jetzt schomma hier steht, musses auch wech :D
     
  20. GilbertBrown

    GilbertBrown Green Bay Packers Owner

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    Das werden mit die qualvollsten 1,80€ deines Lebens :D Obwohl, Du hast Dir ja schon Abartigstes zugemutet, vielleicht empfindest Du es nur als halb furchtbar.
     
  21. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Ihr macht mir Mut!:D
     
  22. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    nur mut!
    es ist nicht schlechter als die anderen bayernbiere! :D
     
  23. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Testbericht

    Meine Erwartungshaltung war nach dem bajuwarischen Feedback natürlich im Keller. Umso überraschter war ich, als ich feststellte: soooo übel ist das gar nicht!
    Um es zu präzisieren: natürlich kein Weltklassebier! Aaaaber aufgrund einer schön krispen Konsistenz, einer deutlich schmeckbaren hopfigen Würzigkeit und einer gewissen Spritzigkeit auf jeden Fall trinkbar!
    Die Gesamtkomposition haute mich jetzt nicht vom Hocker und war auch eher muffig, ins Labberige abdriftend. Außerdem hatte das Ganze fast die Dichte einer Bouillon, weshalb ich das Zeug ganz bestimmt nicht aus Literkrügen trinken will.
    Dennoch konnte ich die zwei Flaschen gut wegstecken und hab schon DEUTLICH Schlimmeres getrunken!

    Note: 4+
     
  24. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ehrlich, Kürbis, wenn Du am Oktoberfest sitzt und Dein Bier schaut aus wie eine Bouillon und es schwimmen Petersilien- und andere Stücke drin rum, dann hat Dir der Nachbar in die Maß gegöbelt :D
     
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  25. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Was ja auf der Wiesn nicht sooo selten vorkommen soll ...;)

    Nee, das "Löwenbräu Oktoberfestbier" war eben so seltsam dickflüssig ... zumindest gefühlt, wie man ja heutzutage gern sagt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 August 2014
  26. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ein Grund, warum ich die Oktoberfestbiere nicht so mag: Sie kommen aufgrund ihrer höheren Stammwürze so süsslich-hopfig daher.
    Gar nicht mein Fall.

    PS:
    Apostroph bei der Wiesn bitte raus. Da wurde kein Vokal rausgelassen, denn das ist tatsächlich im bayrischen Sprachgebrauch die Wiesn (Singular; für hochdeutsch Wiese).
     
  27. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Paulaner Salvator
    0,5L, 7,9%


    1769%20Paulaner.jpg

    Test

    Vielleicht hätte ich mich ja vorher mal informieren können. Dann hätte ich gewusst, dass man das "Salvator" mit einem "Augustinus" nicht vergleichen kann. Und ich hätte gewusst, dass es fast wie ein rotbraunes Kristall daherkommt und keine Hefetrübung hat. Außerdem hätte ich wohl gewusst, wie unspritzig und extrem likörartig es ist und an die belgische Trapistenbiere erinnert...

    Tja, ich habe mich aber leider nicht vorher informiert und das alles NICHT gewusst.

    Um es klar zu sagen: wer auf Sowas steht, erhält mit dem "Salvator" ein durchaus leckeres, sehr gehaltvolles und aromatisches Bier.
    Mit Weißbier im eigentlichen Sinne hat das Zeug aber wenig zu tun.
    Mich persönlich sprach es nicht an: zu sehr nach Alkohol schmeckend, zu unspritzig, zu leblos.

    Da das aber reine Geschmackssache ist, vergebe ich...

    ...keine Note.
     
  28. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Du hast Dir n klassischen Doppelbock fürn Weissbier unterjubeln lassen ?
    Und das noch im Spätsommer trinken ?
    Shame on you !
     
  29. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Tja, ich dachte eben: wo "Paulaner" draufsteht, ist ein Weißbier drin.
    Shame on me :D
     
  30. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Hattest Du den Aventinus von Schneider im Sinn?

    Salvator ist der Stoff, den ich hier mal beschrieb als ich dieses Jahr auf dem Nockherberg beim Starkbieranstich war.
     
  31. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Adlerkönig Urtyp hell
    0,5L Bügel, 4,7%

    adlerkoenig_urtyp.png

    Beim Schlendern durch den Getränkemarkt meines Vertrauens und auf der Suche nach frischen Test-Kandidaten, fiel mir heute dieses Gebräu ins Auge. Vielleicht, weil nur noch drei Flaschen zu haben waren ( die ich schleunigst einsackte ), vielleicht auch wegen des bekloppten Etiketts ... keine Ahnung.
    Mit Bieren aus dem Allgäu ( woher dieses stammt ) habe ich aber bislang meist gute Erfahrungen gemacht.

    Live-Test: heute Abend