Stärkt "Transferboom" die Bundesliga im internationalen Vergleich?

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Markus0711, 31 Juli 2007.

  1. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Die Liga hat investiert wie nie zuvor.

    171,63 Millionen Euro wurden bisher ausgegeben - für 147 neue Spieler.
    Der größte Anteil (72,2 Mio.) investierte der FC Bayern, doch auch Werder (16,3), Wolfsburg (15,45) :lachweg:, Leverkusen (13,7) und Stuttgart (10,7 Millionen Euro) haben kräftig in die Tasche gegriffen.

    Dabei sind es (endlich?) einige "Star-" Spieler aus dem Ausland, die die Spielqualität der Bundesliga erhöhen werden.

    Aber glaubt ihr, dass sich die Bundesliga damit näher an die internationale Konkurrenz "ranpirschen" kann?
    Wie seht ihr die Chancen der deutschen Vereine im internationalen Geschäft? Kann Werder (wenn sie sich qualifizieren) und Stuttgart durch die Investitionen in der Champions-League halten? Warum hat Schalke nicht (wie gewohnt) eingekauft?
    Gewinnt der FC Bayern (zwangsweise) den Uefa-Cup? Welche Rolle spielt Leverkusen?

    Berechtigte Hoffnung auf Besserung (5-Jahres-Wertung), ein Silberstreif am Horizont oder nur verschenktes Geld?

    Zahlen aus: FTD.de - Fussball - Nachrichten - Liga im Shopping-Fieber: 171 Millionen investiert
     
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  3. Eintracht-Fanatiker

    Eintracht-Fanatiker Leikeim Kellerbier-Fan

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    Stars, die außerhalb der Bundesliga in die Bundesliga kamen sind für mich Toni, Ribery, Ze Roberto, Castelen, Inamoto (Eintracht), Costa (Wolfsburg) und ansonsten eigentlich niemand!
     
  4. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Reicht das nicht (für eine Saison)?
    Dazu hab ich "Stars" in Anführungsstrichen geschrieben... man muss kein Star sein um das Spielniveau zu heben...
     
  5. Eintracht-Fanatiker

    Eintracht-Fanatiker Leikeim Kellerbier-Fan

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    DITO! Aber rein namentlich waren jetzt nur die 3 Bayern-Einkäufe wirkliche Top-Einkäufe!
     
  6. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Die bayern im UEFA Cup können was reißen aber für alle anderen sehe ich wie die letzten Jahre schwarz. :motz:
     
  7. eckham

    eckham Mit Herzblut zurück

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    Ich weiß nicht, ob die Bundesliga stärker wird. Die Neuzugänge aus ausländischen Ligen heben das Niveau auf jeden Fall. Spieler wir Diego, van der Vaart in den letzten Jahren oder jetzt Toni, Ribéry sind Farbtupfer, die die Liga bereichern.
    Nur: Es haben auch viele gute Spieler die Liga verlassen, gerade die Europapokalteilnehmer sind davon direkt (Hildebrand, Lincoln, Makaay (sind die Bayern natürlich selbst schuld), Juan, Voronin) oder indirekt (Schäfer) betroffen. Deshalb glaube ich nicht, dass die Bundesliga international wesentlich besser abschneiden wird als in den letzten Jahren. Aber ohne die Verstärkungen aus dem Ausland sähe es noch schlechter aus. Dadurch wird der Abstand nach oben nicht ganz so groß, wachsen wird er wohl trotzdem weiter.
    In der Champions League wird der Modus, der die kleineren Vereine klein hält, schon verhindern, dass mehr als ein deutsches Team die Vorrunde übersteht. Bayern kommt im UEFA-Cup, wenn alles normal läuft, mindestens ins Halbfinale, der eine oder andere "Absteiger" aus der Champions League könnte dann zu stark sein. Leverkusen und Nürnberg schaffen und überstehen wohl die Gruppenphase, viel mehr traue ich ihnen nicht zu. Dazu wiegen die Abgänge zu schwer.
    Ich glaube, so viele Abgänge in die drei großen Ligen hatte die Bundesliga schon lange nicht mehr zu verzeichnen. Ist sie stärker geworden? Sind das Nachwirkungen der WM? Oder sind Bundesligaspieler im internationalen Vergleich einfach billig?
     
  8. U w e

    U w e Borussia Mönchengladbach Moderator

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    Gute Frage - in der Breite eher nicht.

    Es wurden leider auch wieder Spieler untereinander abgeworben - sowas schwächt die Liga (nicht einen Club).

    Nun geht man aber auch einen anderen Weg - schau ma mal.

    Der Weg zur internationalen Spitze ist weit, vielleicht konnte man ihn etwas verkürzen.
     
  9. R.v.N.

    R.v.N. Junior Konzepter UX

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    Ich denke auch dieses Jahr wird es sehr schwer werden international an die großen Vereine ranzureichen.
    Bayern könnte mit ein wenig Glück schon ein paar Runden überstehen. Die andern Teams werden sicherlich wieder zu früh nach unserm Geschmack rausfliegen.
     
  10. manowar65

    manowar65 Benutzer

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    Diese Theorie musst du mir mal genauer erklären.
    Wenn Bayern Klose von Werder kauft (mal als Beispiel) ,dannschwächt das Werder.
    Warum schwächt das nun die Liga?:weißnich:
     
  11. R.v.N.

    R.v.N. Junior Konzepter UX

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    Bremen ist dadurch schwächer und Bayern nicht wirklich viel Stärker, als mit Makaay.:zwinker:
     
  12. manowar65

    manowar65 Benutzer

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    Naja,auch ne Sicht der Dinge.
     
  13. U w e

    U w e Borussia Mönchengladbach Moderator

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    Mach ich doch glatt, Stichwort Konkurrenzkampf. Wenn ich anderen Vereine die Topspieler wegkaufe, die dadurch an Potenzial verlieren, schwäche ich die Stärke der Liga.

    Ich fühle mich dann zwar stark, bin aber in der Liga "unterfordert" - wenn ich dann international auftrete... aber dass haben wir ja in den letzte Jahren zur Genüge gesehen - auch bei Bayern.

    Wir waren international Top als "man" noch eine gewisse Ausgeglichenheit in der Liga duldete.

    Man beachte die ""!
     
  14. manowar65

    manowar65 Benutzer

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    Aha,und nun duldet "man" das nicht mehr?
    Wer ist denn überhaupt "man"?
     
  15. U w e

    U w e Borussia Mönchengladbach Moderator

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    "man" = FC Bayern München

    Ballack, Zé, R.Kovac, Lucio, Paulo Sergio

    Pizzaro, Basler, Herzog, Ismael, Klose

    mal auf die Schnelle.

    Oder in der Vergangenheit,

    Grobe, Dremmler, Gersdorff

    Del`Haye, Matthäus, Effenberg

    alles Spieler die zu Ihrer Zeit bei Konkurrenzvereinen von Bayern gespielt haben.

    Die geschätzten 7 - 10 vom KSC zähle ich mal nicht auf - jaja mit den Ablösesummen hätte man ja...!

    Nur zur Verständnis, Bayern war durch die Erfolge, national wie international, immer in der Lage sich die Spieler auszusuchen - vollkommen ok.
    Leider hat man immer wenn Konkurrenz im eigenen Lande aufkam, versucht Spieler abzuwerben - mit Erfolg.

    Ist ja auch Jahre lang gut gegangen und man konnte auch international mithalten, nur im Laufe der Zeit hat man so den Anschluss verloren. Unabhängig vom CL Sieg 2001 - Bayern scheidet seit Jahren regelmässig spätestens im Viertelfinale aus.

    Klar das reicht immer noch um der erfolgreichste deutsche Verein auf internationaler Ebene zu sein.

    Aber damit geben sich die Bayern ja selber nicht zufrieden - zu Recht.

    Nun geht man einen anderen Weg - warum wohl?

    Was mich stört, wenn Uli Hoeneß oder Karl Heinz Rummenigge sich hinstellen und das miese internationale abschneiden der Liga kritisieren. Da sind sie nicht schuldlos dran - man muss halt nur mal ehrlich sein.

    Der einzige Verein, der über Jahre hinweg Bayern etwas Paolie bieten konnte war Bremen - trotz der Spielerverluste.

    Dortmund hat es auf anderem Wege versucht und war auch kurzfristig erfolgreich aber zu welchem Preis. Wenn da die DFL nicht die Hand drüber gehalten hätte - der BVB stände heute ganz woanders.

    Ich bin der Überzeugung - wenn man Vereinen wie Schalke, Stuttgart, Bremen oder Hamburg mal die Zeit gibt, wird sich auch der Konkurrenzkampf der Liga auf höherem Niveau einpendeln und man wird dann auch international wieder erfolgreicher sein.

    Habe fertig. :zwinker:
     
  16. Markus

    Markus Ein Bayer, der nicht mehr Schwabenland ist.

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    Ob der Transferboom die Bundesliga im internationalen Vergleich stärkt? Hm, :weißnich: ich glaube eher nicht. Höchstens einzelne Vereine.
    Aber sie rückt wieder mehr ins Scheinwerferlicht. Die boomende Bundesliga und der Transferboom, das wurde auch im Ausland registriert.
     
  17. ebuli

    ebuli New Member

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    glaube nicht dass ausländische Stars der Bundesliga gut tun, in Italien hat das den Markt ruiniert und in Spanien wird es auch so kommen. Viel mehr sollte auf eigenen Nachwuchs gesetzt werden...