Solidarität ade oder Schluß mit der Ungerechtigkeit, Länderfinanzausgleich

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von DeWollä, 5 Februar 2013.

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Länderfinanzausgleich, was ist richtig?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 20 Juni 2014
  1. einfach so lassen wie es ist

    3 Stimme(n)
    33,3%
  2. *

    muß dringend reformiert werden

    6 Stimme(n)
    66,7%
  1. Detti04

    Detti04 The Count

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    Waehrend ich Abitur gemacht habe, haben meine Kumpels ihre jeweiligen Lehren absolviert und dabei, ebenso wie ich, schoen zuhause gewohnt. Das hatte zur Folge, dass saemtliches in der Lehre verdiente Geld meinen Kumpels direkt zur verfuegung stand; zugegeben, der eine oder andere hat zuhause ein bisschen "Wohngeld" abgegeben. Nichtsdestotrotz blieb bei allen soviel Geld ueber, dass sie sich ein Auto leisten konnten - ich konnte das natuerlich nicht, denn ich hatte ja keine Einkuenfte. Der Unterschied zwischen - sagenwamal - 0 Euro im Monat und 300 Euro im Monat ist dann naemlich immens.

    Und das war nur die Schulzeit. In den (mindestens) 5 Jahren Studium ging das ja noch weiter, allerdings verschaerft: Waehrend ich vom Bafoeg leben musste, verdienten meine ausgelernten Kumpels inzwischen richtige Gehaelter. Es ist wenig verwunderlich, dass diese dann irgendwann angefangen haben, ein Haus zu bauen, als ich noch Bafoeg abgezahlt habe.

    Ueberhaupt, Bafoeg: Machen wir doch mal eine Rechnung fuer den Status Quo auf, wenn man aus einem armen Elternhaus kommt und die volle Foerderung erhaelt. Der normale Hoechstsatz betraegt momentan 670 Euro pro Monat, welcher zur Haelfte zurueckgezahlt werden muss. Studiert man nun 5 Jahre bis zum Master, so laeuft dadurch eine Bafoeg-Schuld von 335 Euro/Monat * 60 Monate = 20.100 Euro auf. Du hast richtig gelesen: Das sind 20.100 Euro Schulden, ganz ohne Studiengebuehren.

    Und jetzt vergleichen wir mal zwei 24-jaehrige:

    - Andi hat Abitur gemacht und 5 Jahre studiert, wobei er durch den Bafoeg-Hochstsatz gefoerdert wurde. Er startet nun, also im Alter von 24 Jahren, mit 20.100 Euro Schulden in sein Berufsleben.

    - Bodo hat mit 16 die Schule verlassen und Schreiner gelernt. Waehrend seiner Lehre hat er etwa 400 Euro pro Monat verdient, die wir einfach mal voll einrechnen. Jetzt, als Geselle, verdient er etwa 1900 Euro/Monat (nach Tischler in der Altersgruppe 20-24 suchen), womit sich als grober Bruttoverdienst ergibt: 400 Euro/Monat * 36 Monate + 1900 Euro/Monat * 60 Monate = 14.400 Euro + 114.000 Euro = 128.400 Euro. Ziehen wir mal (ganz grob geschaetzt) 40% Abgaben ab, dann bleiben immer noch 128.400 Euro * 0.6 = 77.000 Euro uebrig. Hat Bodo in den 5 Jahren als Geselle genausoviel ausgegeben wie Andi, also 670 Euro/Monat, dann sollten Bodo noch 77.000 Euro - 40.200 Euro = 36.800 Euro zur Verfuegung stehen.

    Zusammengefasst: Andi hinkt Bodo um 56.900 Euro hinterher. Die muss er erst mal aufholen, selbst als Studierter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Februar 2013
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  3. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    So ähnlich ist es mir auch ergangen, meine ersten 2 Jahre im Studium waren grauenhaft schlecht, mittlerweile siehts aber ganz gut. Ich kenne auch Leute, die Abi mit 3,8 gemacht haben und jetzt ihren Professur antreten.
    Man kann eben noch wachsen und die Chance dazu sollte man auch geben.

    Es ist auch schwer abhängig vom Studiengang, ob man nebenbei noch Geld verdienen kann. In einigen naturwissenschaftlichen Fächern ist das nur sehr schwer möglich. In anderen Studienfächern hat man wiederum genügend Zeit nebenbei noch was zu verdienen.

    Das hängt wohl davon ab, wie finanzstark deine Eltern sind. 500 € im Semester ist in meinen Augen aber verdammt viel Geld.
     
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  4. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Nicht nur als Hamburger, da vergisst man da unten immer schnell, dass es auch im Norden Staaten mit eigener (längerer) Geschichte gibt.

    Ansosnten, Bund auflösen, Bayern zieht sein Ding alleine durch, BaWü verkaufen wir an Frankreich und am Ende sind dann alle zufrieden.
     
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  5. Detti04

    Detti04 The Count

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    Fuer einen Empfaenger des Bafoeg-Hoechstsatzes entsprechen Studiengebuehren von 1000 Euro/Jahr eben 1,5 Nettomonatsloehnen. Ich glaube nicht, dass es viele Leute gibt, die 1,5 Nettomonatsloehne als "nicht viel Geld" bezeichnen wuerden. 1000 Euro pro Jahr sind nicht viel Geld, wenn man pro Jahr mehrere Zehntausend Euro verdient, aber sie sind viel Geld, wenn man im ganzen Jahr gerade mal 8.000 Euro einnimmt.
     
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  6. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    und dann lassen wir preußen in neuem glanz und gloria wieder auferstehen!
     
  7. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Jou, nächstes Jahr in der Zweiten Liga. :D
     
  8. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Nun überlegt mal, anstatt den Bayern und BaWüs hier nur reiches Potential an Abnehmern zu bieten, kassieren wir vorher in Form von Zöllen ab. Was meinste wie da der Staatssäckel gefüllt wird?
     
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  9. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Die höheren Steuern haben ihre Grundlage in einer sozialen Gerechtigkeitserwägung, dass Finanzstärkere finanziell mehr zum Staat beitragen. Das hat aber noch nicht damit zu tun, dass jemand, der die Bildungsleistung & -infrastruktur, die er staatlich finanziert durch die Ausbildung erhalten hat, zu seinem Wohl und dem Wohl des Betriebs in privates Einkommen und Vermögen verwandelt. Ich sehe keinen Grund darin, die Allgemeinheit für Berufsbildung (=Berufsstudium) zahlen zu lassen, die vordergründig einen privaten finanziellen Mehrwert liefert.

    Im Übrigen zeigt die Diskussion, dass es unterschiedliche Meinungen dazu gibt, ob und welche Fächer mit Studiengebühren belegt werden sollten. Ich sehe z.B. in Fächern, die hauptsächlich auf eine akademische Laufbahn vorbereiten durchaus auch einen gesellschaftlichen Wert, wenn sie Bildung vermitteln, die für das gesamtgesellschaftliche Zusammenleben und Verstehen förderlich sind.

    Technologischer "Fortschritt" oder ein wachsendes BIP/BSP bedeutet im Übrigen mitnichten immer einen gesellschaftlichen Gewinn.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Februar 2013
  10. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Das ist eine etwas einseitige Sichtweise: Natürlich hat auch die Gesellschaft etwas von hochausgebildeten Personen.

    Trotzdem fände ich eine Akademikersteuer eine bessere Variante als Studiengebühren.

    Gesendet von meinem GT-S5830i
     
  11. André

    André Foren-Capo Administrator

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  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Oha, jetzt hatte ich den längsten Beitrag meiner S-F-Mitgliedschaft getippert, dauerte 2h, und nu isser weg :(

    Blöd, dass mich das System zwischendurch ausloggte und dann nach dem Einloggen hing.
     
  13. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das wäre das Ende - sag ich auch als Ingenieur.
     
  14. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Echt ärgerlich.

    Nachdem mir sowas auch ein paar Mal passiert ist, schreibe ich längere Beiträge inzwischen grundsätzlich erst mal in Word.
     
  15. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Jupp - hätte ich auch wissen können. Selbst schuld.

    Jetzt gebe ich es halt dann Stück für Stück preis :D

    Kurzfassung:
    Studiengebühren und -reform waren für'n Popo.
    Bayern, im Sinne der Staatsregierung, irrt sich.
    Berlin irrt auch.
    Alles ein Aufgehetze der Bevölkerung gegeneinander.
    Detti lag gar nicht so falsch.

    Ha, meine Powerpoint Karriere hat doch was gebracht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Februar 2013
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  16. klopp <3

    klopp <3 Active Member

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    Das sagt ihr exakt so lange wie alles im Lot ist ;)

    Eine allgemein und geisteswissenschaftlich gebildete Gesellschaft strahlt durchaus positiv auf alle möglichen Bereiche ab, aber das ist eben nur so lange interessant wie "der Laden läuft", heisst genug Geld da ist um Renten, Hartz IV, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur zu zahlen.

    Und wie bereits ausgeführt: Dieses Geld kommt aus den Technologie-Sparten. Wir haben keine Rohstoffe, haben aufgrund des hohen Lohnniveaus kaum Vorteile hinsichtlich des industriellen Standorts und sind aufgrund der grundsätzlich etwas links-angehauchten Politik auch im Bereich Finance nicht der Weltführer. Es bleiben nur die tausenden starken Mittelständler und Konzerne wie Siemens, BMW, VW etc.

    Die absolute Prio 1 ist nun mal der Wohlstand, sprich das Geld. Alles weitere ist Nice-To-Have, denn fällt der Wohlstand weg wird alles weitere sofort irrelevant.
    Meiner Überzeugung nach ist übrigens die sozialste Politik in erster Line die Wirtschaft zu fördern, denn nur wenn wir unseren starken Status Quo erhalten kann Deutschland ein äußerst soziales Land bleiben, indem auch die Schwachen gut und in Würde leben können.


     
    Zuletzt bearbeitet: 7 Februar 2013
  17. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Bruttonationalglück

    Es gibt noch einige andere Versuche und Möglichkeiten, den Wohlstand einer Nation zu messen. Das BIP/BSP ist dafür aber ziemlich ungeeignet und irrreleitend. Im Übrigen sind die durchschnittlichen Reallöhne in Europa in den letzten Jahren bis Jahrzehnten gesunken und hat die finanzielle Ungleichheit - logischerweise - zugenommen. Da von sozial ist, was Arbeit schafft - aber nur wenn es dem privaten Gewinn und Interesse des Einstellenden nützt - zu sprechen, ist m.E. ideologieblind. Mit Würde hat es auch nicht viel zu tun, wenn man sich trotz Arbeit viele Dinge des alltäglichen Lebens nicht leisten kann oder von seiner Arbeit entfremdet wird. Sozial wird diese Gesellschaft durch die zahlreichen gemeinnützigen Initiativen. Eine Lösung könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen oder eine negative Einkommensteuer - ohne die Prüfungen bei Hartz IV - für die Grundgüter des alltäglichen Bedarfs sein, wenn es in wirtschaftliche Abläufe funktionsfähig eingebettet werden kann.

    - - - Aktualisiert - - -

    Im Grunde bin ich der Meinung, dass ein Studiengang wie der der BWL gar nicht an die Universitäten gehört, da dieser Studiengang einen anleitenden Charakter hat und anders wie bei der Jurisprudenz nicht auf hoheitliche Aufgaben vorbereitet.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 Februar 2013
  18. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Genau aus dem Grund haben wir vor einigen Monaten hier ein Upgrade im Editor eingespielt, welches alle 15 Sekunden den aktuellen Inhalt Eures Texteditors speichert.

    Wenn das nochmal passiert, oder der Rechner abkackt, oder der Browser oder was auch immer:

    Einfach wieder auf das Thema gehen, wieder auf antworten klicken, und dann unten: Gespeicherten Text wiederherstellen anklicken.

    herstellen.jpg

    Dann ist Euer Text wieder da. Hat mich selbst auch schon mehrfach gerettet und funktioniert tadellos.
     
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  19. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    ja, das funktioniert!
    hat mir auch schomma geholfen!
    die beste neuerung seit das board besteht.
     
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  20. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Deswegen ist ja auch alles noch halbwegs im Lot, weil es eben nicht nur Wirtschaftler, Juristen und Ingenieure gibt.

    Das wäre der blanke Horror, hätten nur die das Sagen. Siehste ja jetzt schon wo man hindriftet, wenn nur noch die Gewinne und die Effizienz zählen.
     
  21. Detti04

    Detti04 The Count

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    Wer ist denn dann ein Akademiker? Jemand, der an einer Uni studiert hat? Oder einer FH? Was, wenn sich jemand nach dem Erlernen eines Ausbildungsberufs durch Fernkurse weiterqualifiziert? Was, wenn ein Student nicht fertig studiert, weil er waehrend eines Betriebspraktikums auch ohne Abschluss einen Job angeboten bekommt? Oder noch schlimmer: Was ist mit Leuten, die ihre Qualifikation im Ausland erworben haben?
     
  22. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Im Sinne der Akademikersteuer würde ich vorschlagen, dass all diejenigen zahlen, die einen Abschluss an einer deutschen Hochschule gemacht haben sowie die, die mehr als die Hälfte ihres Studium an einer deutschen Uni absolviert haben, ihren Abschluss aber im Ausland gemacht haben, und mehr als 2648 Euro netto verdienen und in Deutschland steuerpflichtig sind. Die Einzelheiten dieses Gesetztes werden allerdings in unserem parteiparitätisch und unter Berücksichtigung der relevanten gesellschaftlichen Gruppen besetzten Akademikersteuergesetzauschuss ausgearbeitet und dem Fachministerium (Finanzen) zur Prüfung vorgelegt.
     
  23. Markus

    Markus Ein Bayer, der nicht mehr Schwabenland ist.

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    Schön, dass ich als überzeugter Förderialist nicht alleine bin.
     
  24. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Sollten wir Milliarden Euro in hundertausende Politiker und Millionen Verwaltungsbeamte gesteckt haben um im Endeffekt wieder ins dunkle Mittelalter zurückzufallen? Es gibt nur 2 Wege und nur einer davon ist friedlich! Sozialer Frieden ist nur zu halten, wenn diejenigen, bei denen es aus welchen Gründen auch immer gut läuft, den anderen soviel abgeben, daß wir vorwärtskommen. Aber es sollte in einem Rahmen sein, der vernünftig ist und Schulden machen müssen, um helfen zu können, ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Es müßte einelangfristige Lösung her, um finanziell stärker zu werden, bzw. ihren Standort so attraktiv und marktgerecht zu gestalten, daß
    es aufwärts geht. Das muß nicht immer Industrie sein, das geht auch mit Fremdenverkehr und auch sonstigen Technologie- Mittelstand, Software Schmieden, Forschung und Produktion von geistigem Gut. Sowas kann man mit Steuern langfristig gestalten. Je weniger Abzocke durch Steuern, je größer die Chance auf neue Ansiedlungen von Unternehmen.

    Ich hasse den allgemeinen Reflex der Obrigkeit


    Immer mehr Steuern auf alles und mehr Abgaben und Gebühren, das grenzt schon an Kotze!
     
  25. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Ein neuer Vorschlag kommt aus dem Saarland, von der Saarländischen Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer (CDU): Weniger Bundesländer! 6 bis 8 reichen.

    ..., die Zahl der Bundesländer von 16 auf „nur noch sechs oder acht“ zu reduzieren, falls die armen Länder wie das Saarland oder Bremen bei der Reform des Länderfinanzausgleichs nicht deutlich entlastet würden.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/...h-sechs-oder-acht-bundeslaender-13227117.html


    Finde ich ja auch, zumal die so unterchiedlich groß sind und die Stadtstaaten ja auch nur ein historisches Überbleibsel sind, die so nicht sinnvoll sind. Was ist eigentlich aus der Fusion Berlin-Brandenburg geworden? :gruebel:
     
  26. Schröder

    Schröder Problembär

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    Eher wird der Flughafen fertig, bevor die fu(nkt/s)ionieren. ;)
     
  27. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Gabs ne Volksabstimmung drüber, wurde abgelehnt. Sollte somit durch sein das Thema.

    Problem ist, wer will die Stadtstaaten denn haben? Städte, vor allem große die seit jahrzehnten nur Ich-bezogen agieren, kann sich kein Flächenland leisten, ich glaube kaum die Schleswig-Holsteiner wären mit einer Ausbuddelei der Elbe zu immensen Kosten einverstanden um den Hamburger Hafen zu retten, wenn gleichzeitig an der Elbmündung bereits Übersee Häfen vorhanden sind, die man problemlos nutzen kann.

    Ebenso wird wohl kein Brandenburger bereit sein für die Berliner Probleme aufzukommen.


    Evtl. keine bundesländer, dafür wird alles vom Bund verwaltet, aber da höre ich schon den Aufschrei aus dem Norden Österreichs vom Stoiber...
     
  28. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Bremen zu Niedersaschen
    Hambug zu S-H und Meckpomm
    Berlin zu Brandenburg, SA, Thüringen und Sachsen,
    NRW
    Bayern
    Ba-Wü

    Wären 6 Bundesländer. Oder man teilt ganz neu auf, fänd ich noch besser.
     
  29. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Und wo bleiben Hessen, RP und das Saarland? ;)
     
  30. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    Bremen, Hamburg und S-H zu Niedersachsen
    Meckpomm, Berlin, Brandenburg, SA, Thüringen und Sachsen werden zu BZ (befreite zone)
    Hessen zu NRW
    Bayern
    Saarland und RP zu Ba-Wü

    da warens nur noch fünfe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 Oktober 2014
  31. Schröder

    Schröder Problembär

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    Also "DDR-light" ? ;)

    Immerhin, könnte dazu führen, die Anteile von NPD und Co. in dem Gebiet insgesamt wieder unter 5 % zu drücken.

    Ansonsten: Einfach an der Einteilung der Regionalligen im Fußball orientieren. Dann wären es auch nur 5.