Schalke und die Managerfindung

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von BoardUser, 19 März 2009.

  1. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Nein, natürlich nicht. Aber ich habe ein Ahnung davon, ob das realistischerweise zu schaffen ist. Und ich habe schon immer ausgedrückt, dass eine Meisterschaft nur über die bayern geht, undschon deswegen nicht joberhaltendes Ziel sein kann. Ebenso wie es nicht "Ziel" sein kann, die Weltmeisterschaft zu holen. Man kann das wollen, dafür arbeiten, danach streben. Aber nicht als unterste Zielgröße ausrufen. Das ist zu vermessen.
     
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  3. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Dann war die Entlassung von Slomka falsch. Aber wer weiß vielleicht wäre er noch weiter abgerusthct, wenn man ihn nicht entlassen hätte.

    Klinsmann hat 2006 gesagt, dass er WM werden will. Und das war richtig! Deutschland ist mmer Mitfavorit und zu Hause erst recht!
     
  4. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Davon abgesehen, dass man Löw niemals ernstnehmen sollte:
    Ziele auf einen Zettel zu schreiben und den niemanden zu zeigen, wäre dann auch eine Methode. Er hätte ja aber wenigstens nach der EM sein wirkliches Ziel nennen können - dann hätten zumindest einige in diesem Ländchen herzlich gelacht. :D

    Aber das gehört wieder in Löw-Thread.
     
  5. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Kunststück, das ist auch nicht besonders schwer.
     
  6. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Ja da hast du sicher recht. Die Rückrunde sah bis zu seiner Entlassung nicht mehr so toll aus. Manche nennen sowas "Verschleißerscheinung". Dennoch war er, gemessen an den Möglichkeiten, die Schalke hat, durchaus erfolgreich. Denn wenn man ehrlich ist, wird man nicht ernsthaft eine Meisterschaft als Ziel ausgeben können. Sowas gewinnste in Deutschland nur, wenn die Bayern mal ein schlechtes Jahr haben oder du wirklich eine überragende Truppe hast, so wie der BVB in den Neunzigern.

    Ja klar, und die Äußerung war ja auch richtig. Ich halte es dennoch für vermessen, dann bei einem Nichtgewinn vom "Scheitern" zu reden und Köpfe rollen zu lassen. Dazu ist in der Spitze des Sports zuviel los.
     
  7. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Wohl wahr. Aber stelle dir mal vor, der Löw veröffentlicht vor der EM, wie er und sein Boss auf ein realistisches und gleichzeitig anspruchsvollen Ziel gekommen ist. Und dass dieses dann womöglich nur Viertel- oder Halbfinale heissen kann. Die Öffentlichkeit hätte ihn in der Luft zerrissen. So hat er halt eins rausgehauen, und die Presse war zufrieden. Auch wenn wirklich jeder wusste, dass da eine Menge passieren kann auf dem Weg dorthin. Fängt beim Lospech an und hört bei einer schlechten Form oder Tagesverfassung auf.

    Stelle dir nur mal vor, die Deutschen wären mit ihrer Form im anderen Strang gelandet. Da wäre im Viertelfinale mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Schluss gewesen.

    Und wenn man eine Zielvereinbarung macht, dann sollten natürlich auch solche Unwägbarkeiten mit eine Rolle spielen. Und das haben sie wohl auch. Zumindest intern.

    Und nach der EM habe sie zumindest kundgetan, dass sie nach interner Auffassung eine "erfolgreiche" EM gespielt haben. Sowohl Löw als auch sein Boss war zufrieden. Für mich ein Zeichen, dass die interne Zielsetzung offenbar eine andere war, als das, was der Löw vor dem Turnier rausgehauen hat.
     
  8. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    BU, lass gut sein.
    Ich mag mich nicht ernsthaft über sog. "interne Zielsetzungen" und "interne Auffassungen" von Menschen unterhalten, die sich, als Betroffene, nur rechtfertigen, weil sie ihrem eigenen, euphorischen Ansprüchen nicht gerecht wurden

    Da kann ich ja gleich über das Leben auf Kassiopeia philosophieren.
     
  9. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Das war wie ein Aufzug der steckengeblieben ist, zwar ziemlich oben, aber eben steckengeblieben.


    "..[/QUOTE]

    Richtig. Würde ich auch nie machen. Wenn man nach tollen Spielen im Viertelfinale dann an einem Besseren nach großen Kampf scheitert, ist doch alles .o.k . Da würde ich nicht das verfehlte Ziel aus der Schublade holen und draufhauen. Totaler Quatsch.

    Daher kann/muß man die Ziele auch hoch stecken oder schnell während des Turniers nach oben anpassen, damit nicht so eine "Larifairi-Mentalität " einsetzt. Da ist der Trainer gefragt, und da befeuert ein Daum, der plötzliche gierige Augen bekommt eben mehr als ein Löw, der alles wieder unten hält.
     
  10. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Kahn hat abgesagt, weil er lein Zeit hat,:lachweg: Er muss sich stattdessen um die Sepp Herberger-Stiftung kümmern.
    Als Botschafter!

    Der wartet doch nur auf den Posten bei den Bayern um dann Rache an Klinsmann zu nehmen (" Sorry, Jürgen, wir haben aber einen mitspielenden Trainer gesucht"):lachweg:
     
  11. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Da bist du wahrscheinlich nicht gut genug über die aktuellen Tätigkeiten eines Oliver Kahns informiert. Neben seiner Aktivität als Botschafter der Sepp Herberger-Stiftung, engagiert sich Kahn noch regelmäßig als Fussball Experte beim ZDF für die deutschen Länderspiele (Vertrag bis einschließlich der WM 2010) und hat anderweitige Projekte in China (Chinas Talente im Tor werden gesucht). Es wäre alles andere als produktiv, würde Kahn bei einen Verein wie Schalke 04 als Manager einsteigen und würde ganz nebenbei zwischen China & Mainz bzw. den Stadien der deutschen Länderspiele (u.a. Russland) pendeln.
    Schalke 04 bräuchte aktuell natürlich einen Oliver Kahn, wegen seiner starken Mentalität & Erfahrung, aber vor allen Dingen auch einen Manager der jahrelang für den Verein mit Herz & Verstand arbeiten könnte.
     
  12. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Schon klar jogifan. Nur warum fährt er dann zum GEspräch?
     
  13. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Um sich das Angebot einmal anzuhören und um Rahmenbedingungen mit dem Schalke Vorstand zu klären?! Trotz des modernen Email- oder Handy-Verkehrs sind persönliche Gespräche immer noch die besseren Varianten, um möglichen Missverständnissen aus den Weg zu gehen. Scheinbar kamen beide Seiten nicht auf einen gemeinsamen Nenner. --> Besser als ein Missverständnis! ;)
     
  14. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Zuviel Konjunktiv....für das Geld, das man seit Slomka bis jetzt verschwendet hat bekommt man auf dem Markt andere Kaliber. Rutten war mir unbekannt, weil ich mich nicht um den holländischen Fußball kümmerte und er muß kein schlechter Trainer sein, aber die Mannschaft war schon unter Slomka ein seltsames Wesen, da hätte man sofort einen Typ wie Magath installieren müssen, unter ihm wären 2/3 der Leute verkauft worden und die Schalker Amateure würden heute so spielen wie Wolfsburg.
     
  15. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Da ist aber auch schon 3 mal Konjunktiv drin.
     
  16. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    So ist das halt im Irrealis.
     
  17. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Schon klar. Du kontruierst dir da immer was zusammen. Hat viel gebracht, das persönliche Gespräch.
     
  18. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Meinst du also, dass aktuell ein Manager zwischen China & Mainz, anstatt in Gelsenkirchen, für den FC Schalke 04 hilfreicher wäre? :suspekt:
     
  19. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Diskussionen mit XXX Dir laufen zwar eh ins Leere, aber dennoch:

    1. Oliver Kahn ist so sehr "Manager", wie jeder Deutsche "Heilpraktiker" - man kann sich nämlich ohne jegliche Ausbildung und Erfahrung einfach mal eben so nennen. Beweise des Könnens bedarf es da nicht!

    2. Da Punkt 1 Fakt ist und ein Beleg einer erfolgreichen Tätigkeit als Manager betreffend Herrn Kahn nicht vorliegt, was gibt Dir die Kaltschnäuzigkeit zu behaupten " Schalke 04 bräuchte aktuell natürlich einen Oliver Kahn, wegen seiner starken Mentalität & Erfahrung, aber vor allen Dingen auch einen Manager der jahrelang für den Verein mit Herz & Verstand arbeiten könnte."
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11 April 2009
  20. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    @ Pumpkin:

    Du musst es ja wissen. :rolleyes:

    Auch ein Uli Hoeneß hat mal "ohne jegliche Ausbildung und Erfahrung" angefangen und das ausgerechnet beim deutschen Rekordmeister.
    Oliver Kahn erhielt ein Angebot von FC Schalke 04, nicht der FC Schalke von Oliver Kahn.

    Kahn hätte die sportlichen Aufgaben des Managers an sich nehmen können, hätte er die Zeit gehabt. Denn sportlich gesehen, das kannst du als kompetentester Fussball-Fan nicht absprechen, hat Kahn Erfolge erringen können, wie kein anderer, auf nationaler & interntaionaler Leader. Seine Führungsqualitäten sind weltbekannt.
     
  21. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    ja, waren die Bayern 79 schon Rekordmeister? Gab es damals professionelle Strukturen wie heute?

    Wen interresiert das? War Beiersorfer auch eine Riesenummer als Fussballer? Nein! Deswegen ein schlechter MANAGER? NEIN.
    Das eine hat mit dem anderen garnichts zu tun. Matthäus wäre dann auch ein Topkandidat, denn dessen Karriere ist wohl um einiges galnzvoller gewesen als die von deinem Olli Kahn, der über München nicht hinauskam und nicht einen Titel mit der NM gewannn. Provinzkarriere! Bodo Illgner war erfolgreicher, denn er konnte deinen geliebten WM -Pokal in die Höhe recken.:lachweg:
     
  22. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    @ nogly:

    Das hat damit nichts zu tun. Fakt ist, Hoeneß kam auch als Neuling in diese Branche. Auch er hatte anfangs von seiner Fussball Karriere und den verbundenen Erfahrungen profitieren können.

    Aktuell sind Hamburg und Gelsenkirchen auch ganz verschiedene Nummern.

    Von Matthäus, bedeutender Sport BILD Kolummnist, kann man auch nur schwärmen, nicht wahr?! :zahnluec:
    Übrigens lag es Kahn, dass er nur beim deutschen Rekordmeister trainierte, und nie zu einen anderen Verein wechselte. Nach der WM 2002 sind sicherlich viele Angebote bei seinen Berater eingeflogen. Doch halte ich es für bodenständig, wenn man sich zu einen Verein bekennt und ihn langfristig unterstützt in Zielen und Visionen. Als Kapitän vom FC Bayern München würde wohl niemand zu irgendein anderen Verein wechseln, um nocheinmal vom neuen anzufangen, wenn man schon beim FC Bayern München internationale Erfolge feiern konnte und in nationalen Wettbewerben die Nummer 1 ist.
     
  23. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    @ jogifan: Danke! Jede Frage wieder ausgewichen. Ich gehe davon aus, dass es kein Ausweichen ist, sondern dass du es nicht besser kannst. Aber erwarte icht, dass ich dann auf deine Sätze, die ja schon nichts mehr mit dem Thema zu tun haben können, weil sie sich auf nichts beziehen, auch wenn du pro forma zitierst, noch antworte.

    Macht doch keine Sinn jemanden zu zitieren und dann aber aber immer das zu schreiben, was dir einfällt.

    Ein kleines Beispiel deines Possenspieles:

    Jogifan: " Hoenness hat beim Rekormeister damals angefangen"
    Nogly" Damals waren die Bayern noch kein Rekordmeister"
    Jogifan: " Das spielt keine Rolle"
    :lachweg::lachweg::lachweg:
     
  24. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Tja, nogly, so ist das eben: wenn Jogi-Fan sagt, dass Schalke einen Titanen wie Kahn als Manager braucht, weil keiner das besser könnte, dann ist das Fakt!

    Genau, wie es Fakt ist, dass die Erde eine Scheibe ist und Frauen nicht einparken können ...

    :D
     
  25. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Ja und wenn Jogifan meint, dass Kahn der absolute Weltfussballer gewesen sei und man anmerkt, dass dieser Weltfussballer über München nicht hinaus kam, dann wird das kurzerhand als liebenswerte Bodenständigkeit und Vereinstreue gewertet, die den TITAN nochmal auf eine höhere EBENE hievt.

    Oliver Kahn übernehmen sie! Egal wo , Egal was!:lachweg:
     
  26. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    @ nogly:

    Lern erstmal ordentliche Fragen zu formulieren, bevor du mir hier so ein Müll anbietest. Danke.

    Nocheinmal: Es spielte keine Rolle, bei welchen Verein er angefangen hat, sondern überhaupt das er in einer für ihn vollkommen neuen Funktion angefangen hat. Uli Hoeneß ist nur ein Beispiel dafür, dass jeder sich irgendwann einer komplett neuen Herausforderung zu stellen hat.
     
  27. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Bitte was?
    Es macht keinen Unterschied, ob man als verantwortlicher Geschäftsführer Ende der Siebzger bei einem Klein-Unternehmen mit vielleicht 10 Mio. DM Umsatz (die Zahl schätze ich mal, vielleicht sind's auch 20) anfängt oder 2009 bei einem Unternehmen, das fast 150 Mio. Euro umsetzt? Das sind auch Fakten.
     
  28. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Uli Hoeneß war doch damals auch nicht allein im Verein und übernahm von Beginn an Aufgaben, die verbunden waren mit den wirtschaftlichen Aktivitäten. Sonst hätte sich der Verein damals nicht auf einen unbekannten eingelassen. Mit Uli Hoeneß wollte man vorallem einen Mann mit einen großen Namen. Und das hat Hoeneß mit dem WM Titel 1974 auf jeden Fall gehabt. Natürlich übernahm er auch sportliche Aufgaben, aber er hat doch auch erst lernen müssen in Verantwortung für den verein wirtschaftlich zu handeln.
    Genauso wäre es auch Kahn beim FC Schalke 04 ergangen.
     
  29. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Und wenn du 1000 mal "nocheinmal" schreibst, hat es wieder nichts mit "nocheinmal" zu tun.
    Nocheinmal und nocheinmal, du beantwortest nie die gestellten Fragen, sondern redest mit dir selbst. Du entwicklest hier autistische Züge, mein kleiner Freund! Das inhaltliche lese ich schon lange nicht mehr, mich interessiert nur die dargebotene Form.
     
  30. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Warum?
    Weil Schalke 2009 mit dem FC Bayern von 1979 soviele Gemeinsamkeiten hat?
     
  31. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Nochmal: Kahn wäre es genauso gegangen. Das ist einfach Fakt.:lachweg: