Rummenigge fordert höhere TV Gelder für Bundesliga

Dieses Thema im Forum "Fussball Bundesliga" wurde erstellt von André, 29 März 2010.

  1. Ruppert

    Ruppert Member

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    Sky hat ein Monopol.
     
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    um diese Anzeige auszublenden!.
  3. Ruppert

    Ruppert Member

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    Rummenigge will die Qualität der Ausbildung beim FC Bayern erhöhen, finde ich gut!

    3-4 Millionen mehr pro Jahr für Schalke, Gladbach, Dortmund und derren Zulieferer (Augsburg, Bremen und so weiter). Insgesamt gesehen wird das dazu führen dass Bayern an etwas bessere Ergänzungsspieler kommt. In jedem Glied der Kette wird die Qualität ein bisschen erhöht.
     
  4. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Im normalen Fernsehen guck ich grad Real - Juve.
    Voll am absterben.
     
  5. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Rummenigge will vom SKY-Monopol weg!

    Der Pay-TV-Markt in Deutschland werde "de facto von einem Monopol beherrscht", so Rummenigge, "und meine Sorge ist: Wenn es uns allen nicht gelingt, dieses Monopol aufzulösen, werden wir uns weiterhin unter Wert verkaufen." Rummenigge fordert neue Anbieter neben dem bisherigen Partner Sky: "Nur der Konkurrenzkampf treibt den Preis", sagt der Münchner Vereinschef, "deshalb wäre ich sehr dafür, unterschiedliche Pakete für unterschiedliche Anbieter zu schnüren." Man dürfe sich "nicht dauerhaft von einem Monopolisten abhängig machen".
    http://www.sueddeutsche.de/sport/in...ge-ich-wuensche-mir-dass-pep-bleibt-1.2481231
     
  6. MGladbach

    MGladbach Active Member

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    Mimimi. Das Produkt gibt halt nicht mehr her. Wieso sollte ich auch 50 Euro im Monat zahlen um Bayern zu sehen die 6 Spieltage vor Schluss die Liga für beendet erklären? Da lasse ich mich lieber im SM Studio auspeitschen.
     
    Schalke-Königsblau und Holgy gefällt das.
  7. hamad138

    hamad138 Member

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    Genau. Verbessert erstmal das produkt(50+1 raus damit konkurenz entsteht). Du kannst kein tamagochi( bundesliga) für den selben Preis verkaufen wie ein iphone( Premier league)
     
  8. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Ist mir ein echtes Rätsel, dass niemand erwähnt, dass 50+1 abgeschafft werden muss.
    :weißnich:
     
  9. Detti04

    Detti04 The Count

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    Vergiss 50+1, wichtig ist 18+2: Momentan gibt es 306 Bulispiele pro Saison, in einer Liga von 20 Mannschaften gaebe es 380. Das ist 25% mehr Produkt, womit man eben auch hoehere Preise fordern koennte.
     
  10. W. Schlegel

    W. Schlegel Active Member

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    Auf jeden Fall :D Paderborn, Ingolstadt, Heidenheim und Sandhausen bekommen endlich eine Perspektive und die Abonnenten kommen dahergeflogen :cool:
     
  11. Detti04

    Detti04 The Count

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    Nee, andersrum: Die Traditionsklubs bekommen eine bessere Perspektive, auch mal bei schlechten Phasen die Klasse zu halten. Ein Abstieg macht einen Verein meistens fuer mindestens ein Jahrzehnt kaputt.
     
  12. W. Schlegel

    W. Schlegel Active Member

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    Ein Abstieg kann auch eine Chance sein, sich neu und besser aufzustellen, siehe 1. FC Köln, die aus starker Position wieder in die Bundesliga aufgestiegen sind und heute wirklich gut dastehen.
     
  13. Detti04

    Detti04 The Count

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    Dazu sollte man sich vielleicht mal die Abschlussplatzierungen des FC in der Buli ansehen:

    koeln.png

    Koeln schloss vor dem 1. Abstieg die Saison fast durchgaengig in der oberen Tabellenhaelfte und nur zweimal schlechter als Platz 12 ab. Seit dem 1. Abstieg war Koeln dagegen durchgehend in der 2. Tabellenhaelfte. Wo hat da der Abstieg gut getan? Das ist quasi ein Paradebeispiel dafuer, wie ein einziger Abstieg einen Verein dauerhaft kaputt machen kann.
     
  14. W. Schlegel

    W. Schlegel Active Member

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    Köln entwickelte sich nach dem ersten Abstieg zur Fahrstuhlmannschaft gepaart mit gravierenden finanziellen Problemen, erst nach dem letzten Abstieg und der Übernahme von Werner Spinner entwickelt sich der Verein in eine gute Richtung. Der Aufstieg 2013/2014 erfolgte aus einer Position der Stärke, so dass der Klassenerhalt in der Erstklassigkeit frühzeitig gesichert wurde. Die Schwierigkeiten in den Jahren zuvor resultierten nicht aus dem Abstieg, sondern den handelnden Personen, die zu kurzfristig Maximales erreichen wollten. Dem HSV würde ein Abstieg beispielsweise gut tun, denn mit dem glücklich geschafften Ligaverbleib änderte sich nichts, die wursteln gerade so weiter wie in der letzten Saison...
     
  15. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Wer sagt denn, dass beim HSV-Abstieg nicht ähnlich weiter gewurschtelt wird wie zB beim EffZeh?
     
  16. Detti04

    Detti04 The Count

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    Guckt euch an wie es bei Gladbach lief, bei Frankfurt, beim FCK und sogar schon bei Schalke - ueberall dasselbe Bild. Nach dem ersten Abstieg ist fuer ein Jahrzehnt oder laenger Essig. In den 70-ern war das noch anders, und der VfB und Bremen kamen nach einem Abstieg tatsaechlich eher gestaerkt zurueck. Damals galt eben noch, dass eine Mannschaft nicht komplett auseinanderfiel und/oder man in der Liga drunter eine neue, junge Mannschaft einspielen konnte, die dann in der 1. Liga lange zusammen blieb.

    Heute ist das aber anders. Weil Spieler viel einfacher wechseln und der Unterschied zwischen Erstliga- und Zweitligabudget so gross ist, verlaesst bei Abstieg jeder Spieler, der geradeaus laufen kann, den Verein. Der Verein kann natuerlich auch nicht mit Erstligaspielern auffuellen, weil er a) kein Geld hat und b) als Zweitligist fuer einen Erstligaspieler ohnehin eher uninteressant ist. Also fuellt der Verein seinen Kader mit irgendwelchen Zweitligaspielern auf. Sollte er dann tatsaechlich aufsteigen, dann hat er eben einen Kader voll mit Zweitligaspielern - und spielt, aller Voraussicht nach, in der 1. Liga dann wieder gegen den Abstieg. Usw., usf.

    So ziemlich der einzige Verein, der in juengerer Vergangenheit nach einem solchen Erstabstieg seine Mannschaft zusammenhalten konnte, war der FCK. Das erklaert auch, wieso der Verein direkt nach dem Wiederaufstieg erfolgreich sein konnte (auch wenn der Titel trotzdem ein mittleres Wunder war). Allerdings uebernahm der FCK sich dabei auch finanziell, was ihn ja kurz danach ordentlich in die Scheisse geritten hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Mai 2015
    uwin65 und Chris1983 gefällt das.
  17. Ruppert

    Ruppert Member

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    Was bist du eigentlich für ein komischer Wissenschaftler? Multikausalität ist dir ein Begriff?
     
  18. Detti04

    Detti04 The Count

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    Nee, Fremdwoerter muss ich nachschlagen. Abgesehen davon kann man natuerlich der Meinung sein, dass eine Etatreduzierung von 120 Mio auf 75 Mio (bzw. eine Halbierung des Spieleretats von 50 Mio auf 25 Mio) und der Verlust der besten Spieler fuer den HSV nur ein kleines Stolpersteinchen waeren, verglichen mit z.B. dem grossen Problem, dass der Busfahrer die Anfahrtswege zu den Zweitligastadien nicht kennt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Mai 2015
  19. W. Schlegel

    W. Schlegel Active Member

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    Eintracht Frankfurt hat sich nach dem Abstieg 2011 und einem Jahr 2. Liga auch wieder ganz gut berappelt und kam sogar in die EL.
     
  20. Detti04

    Detti04 The Count

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    Vergeiche Frankfurts Platzierungen vor und nach dem ersten Abstieg:

    http://www.fussballdaten.de/vereine/eintrachtfrankfurt/2015/ (Auf Erfolge klicken.)

    Vorher: Abgesehen von einer Schwaecheperiode in den 80-ern immer in der oberen Tabellenhaelfte, seit dem Abstieg 95/96 noch ganze zweimal in der oberen Tabellenhaelfte.

    Wenn man so will, dann kann man anhand der Geschichte der Eintracht sogar den Unterschied zwischen Klassenerhalt und Abstieg erkennen: In den 80-ern wurde die Klasse zweimal gerade so gehalten, und schon ein paar Jaehrchen spaeter war man wieder ganz oben dabei. 95/96 stieg man ab, und seitdem hat man die Tabellenspitze nicht mehr gesehen.