Rom Derby - Forza Lazio

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Weibsbuid, 10 Dezember 2006.

  1. [SO] Olli

    [SO] Olli Member

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  3. koenigs_olaf

    koenigs_olaf Passion OFC

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    1. Ohne französische Revolution würdest Du heute auch noch ohne Heizung und PC leben. Regelmässigen Auswärtsfahrten zu Fußballspielen müsstest Du auch knicken, denn Du hättest einen 16-Stunden-Tag und würdest entweder die Aalener Felder bestellen, oder in einer Manufaktur arbeiten. Wer hat in der Menschheitsgeschichte denn bitte freiwillig Macht, Einfluß und Geld aufgegeben? Was sie Dir in der Schule beigebracht haben "Gewalt bringt nix" ist grundalbern. Gewalt war das einzige Mittel, das je zu Veränderung geführt hat. Ghandi und die Schwarzenbewegung in den USA waren die großen Ausnahmen. Um Gerechtigkeit einzufordern waren in der Regel Kämpfe notwendig. Dabei verwischte die Gerechtigkeit meist gleich mit, egal wer gewann.

    2. Ich habe nie bestritten, dass Kuba eine Diktatur ist. Aber ähnlich wie in der DDR gibt (gab) es weit offenere Grenzen, als sie im Nationalsozialismus gezogen wurden. Ob Du für ne Meinung nun in den Bau musst, oder standesrechtlich erschossen wirst, ist ein Unterschied. Toll sind beide Versionen nicht - klar.

    3. Das ist nun wirklich wieder humbug. Sofort nach der Kubanischen Revolution gab es das amerikanische Wirtschaftsembargo. Weil Fidel alles verstaatlichen ließ, allem voran amerikansiche Erölfirmen, hatte er sich es gleich mal mit den USA verschissen. Zwar prinzipiell zum Wohle des Volkes, aber die Konsequenzen des Embargos wogen schwer, denn die USA waren der wichtigste Handelspartner Kubas. Mehr als Du es Dir heute für uns Deutsche vorstellen kannst, weil wir nicht in einer solchen Abhängigkeit zu anderen Ländern stehen. Schau Dir nur mal die Weltkarte an, dann weißt Du bescheid. Die Leute waren frei, aber hatten fast nix...:weißnich:

    Daß es unter diesen Voraussetzungen natürlich schwierig war, den Leuten zu verklickern, dass sie "ruhig" bleiben sollten, ist klar. Es gab nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Pest war die Aufgabe des Errecihten und die Übergabe an die alten Machthaber, Cholera die Niederschlagung von Unruhen - und die Menschen wurden wieder Quasi-unfrei... Da die USA auch auf den Rest der (westlichen) Welt Einfluß nahmen, blieben (übrigens bei Fidel auch nicht gerne gesehen) nur die pseudosozialistischen Staaten wie die UdSSR übrig.

    Ohne das amerikanische Embargo hätte auf Kuba wirklich ein sozialistischer Staat mit Vorbildfunktion heranwachsen können, aber das war ja von den angeblich so demokratischen Machthabern in Washington unerwünscht - hätte ja einen Nacharmungseffekt nach sich ziehen können. :zwinker:

    Die Achse aus Venezuela, Bolivien und Cuba könnte es jetzt vielelicht zusammen hinbekommen, wenn sie allmählich ein paar starke Industrienationen mit ins Boot bekommen - das wird allerdings ein großer Traum bleiben. :weißnich:
     
  4. Weibsbuid

    Weibsbuid Konsumentin

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    die diskussion führt eh nirgends hin... :suspekt:

    mal die choreo von roma... (wenigstens mit der lazio hymne im hintergrund :fress: )

    [yt]ItMrpKsNuzA[/yt]
     
  5. Wodkabenni

    Wodkabenni unbekannt verzogen

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    Ein geeintes Südamerika wäre schon ein sehr guter Anfang
     
  6. koenigs_olaf

    koenigs_olaf Passion OFC

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    Dann öffne Deinen Horizont...:lachweg: :lachweg: :lachweg: