Regeltest

Dieses Thema im Forum "Schiedsrichter" wurde erstellt von motzki82, 14 Dezember 2012.

  1. motzki82

    motzki82 New Member

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    Hallo zusammen... Hier einmal zehn kurze Fragen... Wer kann diese aus dem Stehgreif beantworten???

    1. Der Ball wird von der Seitenlinie aus hoch in den Strafraum geflankt. Auf seinem Weg dorthin berührt der Ball einen Ast, der über der Seitenlinie im Spielfeld hängt. Ein Mitspieler erhält in der Folge den Ball und köpft ihn ins Tor. Was macht der Schiedsrichter?
    2. Ein Abwehrspieler läuft rückwärts und kommt zu Fall. Ein Angreifer steht auf der langen Strafraumlinie neben diesem Spieler. Auf dem Rücken liegend, sind die Arme voll nach hinten durchgestreckt. Die Unterarme ragen dabei in den Strafraum. In gleichen Moment bekommt der Angreifer den Ball von einem Mitspieler zugespielt. Hebt der Assistent die Abseitsfahne?

    3. Es kommt eine hohe Flanke in den Strafraum. Ein Abwehrspieler hebt den Arm hoch, um den Ball mit der Hand zu spielen, er kann ihn aber nicht erreichen. Der hinter ihm stehende Stürmer ist dennoch so irritiert, dass er den Ball nun nicht mehr erreichen kann. Was geschieht nun?

    4. Der Schiedsrichter hat einen Spieler wegen einer blutenden Wunde vom Platz geschickt. Die Verletzung wurde behandelt. Als nun der Ball im Mittelfeld gespielt wird, möchte dieser Spieler wieder am Spiel teilnehmen. Der Schiedsrichterassistent hat sich von der ordnungsgemäßen Versorgung der Wunde überzeugt und ist zufrieden. Darf der Schiedsrichter nun, während des laufenden Spiels, sein Zustimmungszeichen zum Wiederbetreten geben? Darf der Assistent die Wundversorgung begutachten und für abschließend gut befinden?

    5. Der Schiedsrichter hat einen Spieler wegen Mängeln an der Ausrüstung vom Platz geschickt. Während das Spiel läuft, möchte dieser Spieler wieder auf den Platz. Was entscheidet der Schiedsrichter?

    6.Während des laufenden Spiels wird die Sicht immer schlechter. Der Nebel ist so dicht, dass man vom Strafstoßpunkt das gegenüberliegende Tor nur noch grenz-wertig erkennen kann. Was nun?

    7. Der Ball wird vor das Tor geflankt. Ein Stürmer steigt zum Kopfball hoch und wuchtet den Ball Richtung Tor. Ein Abwehrspieler steht auf der Torlinie und bekommt den Ball an die Hand. Er kann aber nicht verhindern, dass dieser im Tor landet. Was entscheidet der Schiedsrichter?

    8. Bei der Strafstoßausführung wird der Ball nicht regelgerecht ins Spiel gebracht, sondern mit dem Hacken nach hinten zu einem Mitspieler gespielt. Muss der Schiedsrichter diese Spielweise sanktionieren?
    9. Der Schiedsrichter pfeift das Spiel zur Halbzeit ab. Als er nun seinen Assistenten sieht, steht dieser mit erhobener Fahne da. Noch auf dem Platz schildert er dem Schiedsrichter, dass es kurz vor dem Pfiff zu einem Faustschlag kam. Was ist nun alles zu tun, wie hätte der Schiedsrichter handeln müssen?

    10. Ein Team fordert vom Schiedsrichter die Herstellung des 9,15-Meter-Abstands bei einer Freistoßausführung. Der Schiedsrichter macht durch Tippen auf die erho-bene Pfeife unmissverständlich klar, dass er das Spiel freigeben wird. Dennoch führt die Mannschaft den Freistoß aus. Wie ist zu entscheiden, wenn der Ball neben das Tor, ins Toraus geschossen wird?

    - - - Aktualisiert - - -

    Hier meine Antworten... (wenn ihr anderer Meinung seit, helft mir weiter...)


    1. Bei Berührung von Gegenständen, die nicht zum Spielfeld gehören ist auf Schiedsrichterball zu entscheiden. Der Schiedsrichter sollte deshalb unmittelbar abpfeifen nachdem der Ball den Ast berührt hat. Der Schiedsrichterball ist unterhalb des in das Spielfeld ragenden Astes auszuführen.
    2. Nein, denn er befindet sich auf gleicher Höhe. Die Unterarme zählen in diesem Fall nicht. Es zählen nur die Körperteile, mit denen man ein Tor erzielen kann. Wenn die Unterarme im Strafraum waren, muss der Kopf auf der langen Strafraumlinie gewesen sein. => Gleiche Höhe.
    3.
    Das Spiel geht weiter, da kein Handspiel vorliegt. Dieser Versuch ist nicht strafbar, da man in diesem Fall kein unsportliches Verhalten nachweisen kann.
    4. Ja. Wenn der Schiedsrichter bei der Einweisung (vor dem Spiel) diese Aufgaben den Assistenten übertragen hat und diese dem Spieler ein positives Signal geben, kann der Schiedsrichter den Spieler wieder – nach Zeichen durch den Assistenten (Daum - je nach Absprache) an den Schiedsrichter – diesen wieder aufs Spielfeld lassen. Allerdings sollte sich der Schiedsrichter im Spielverlauf immer wieder vergewissern, dass die Wunde nicht noch einmal aufbricht. Ansonsten nein. Der Spieler darf dann erst zurückkehren, wenn sich der Schiedsrichter davon überzeugt hat, dass die Blutung gestoppt ist und er ihn heraufgebeten hat.
    5. Er lässt ihn nicht rauf. Bei der nächsten Unterbrechung lässt er diesen Spieler rauf, bittet ihn zu sich und kontrolliert seine Ausrüstung. Das Spiel geht an der Stelle weiter, wo der Ball mit der Aktion (Einwurf, Freistoß oder ähnliches) war.
    6. Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel, geht zum und muss auf der gegenüberliegenden Seite das Tor sehen. Sollte dies nicht der Fall sein, unterbricht er das Spiel. Information an die Spielführer beider Mannschaften. Sollte es nach kurzer Zeit nicht besser werden kann er das Spiel abbrechen. Information an die Spielführer beider Mannschaften. Vermerk im Spielbericht.
    7. Der Schiedsrichter entscheidet auf Tor. Der Spieler erhält für das Handspiel die Gelbe Karte. Das Spiel wird mit Anstoß fortgesetzt.
    8. Der Schiedsrichter unterbricht sofort das Spiel und gibt dem Gegner einen indirekten Freistoß vom Strafstoßpunkt.
    9. Der Spieler, der den Faustschlag ausübte, ist des Feldes sowie des Innenraums zu verweisen. Beide Spielführer werden darüber informiert. Vermerk im Formular. Das Spiel wir mit Anstoß zur 2. Halbzeit fortgesetzt.
    10. Der Freistoß wird wiederholt, da der Ball nicht freigegeben wurde. Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass der Ball freigegeben wird.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
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  3. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Hallo.

    Hier ein paar Anmerkungen:

    3. Kann sehr wohl als Unsportlichkeit gewertet und geahndet werden, wenn die Irritation des Stürmers eindeutig auf das Verhalten des Verteidigers zurückzuführen ist. Vergleichbar ist hier das "Leo"-Rufen. Die fehlende Strafbarkeit des versuchten Handspiels kann dann vernachlässigt werden.

    4. Hier greifen verbandsspezifische Anweisungen. In vielen Landesverbänden des DFB gibt es die eindeutige Anweisung, daß der Assistent zwar die Blutstillung kontrollieren darf, der SR aber über den Wiedereintritt zu befinden hat und sich die Wunde noch mal selbst ansehen muss, ob die Versorgung ausreichend war oder nicht. Dies hat in einer Spielruhe zu geschehen und der verletzte Spieler darf erst dann am Spiel teilnehmen, wenn diese Kontrolle durch den SR durchgeführt wurde.

    7. Bedingung für die Verwarnung ist aber, dass auch ein strafbares Handspiel vorgelegen hat. Wenn die Hand nicht zum Ball geht, die Armstellung natürlich ist und auch sonst nicht offensichtlich ist, daß der Spieler versucht hat, den Ball mit der Hand zu spielen, wird nicht verwarnt. Schlecht formulierte Frage.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 Dezember 2012
  4. motzki82

    motzki82 New Member

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    Hier die richtigen Antworten zum Test...

    1. Bei Berührung von Gegenständen, die nicht zum Spielfeld gehören ist auf Schiedsrichterball zu entscheiden. Der Schiedsrichter sollte deshalb unmittelbar abpfeifen nachdem der Ball den Ast berührt hat. Der Schiedsrichterball ist unterhalb des in das Spielfeld ragenden Astes auszuführen. Das Tor zählt nicht.

    2. Der Schiedsrichterassistent hebt die Fahne, wegen Abseitsstellung. Der Schiedsrichter übernimmt das Zeichen und entscheidet auf Abseits. Das Spiel wird mit einem indirekten Freistoß auf der Strafraumlinie fortgesetzt.

    3. Das Spiel geht weiter, da kein Handspiel vorliegt. Dieser Versuch ist nicht strafbar, da man in diesem Fall kein unsportliches Verhalten nachweisen kann.

    4. Ja. Wenn der Schiedsrichter bei der Einweisung (vor dem Spiel) diese Aufgaben den Assistenten übertragen hat und diese dem Spieler ein positives Signal geben, kann der Schiedsrichter den Spieler wieder – nach Zeichen durch den Assistenten (Daum - je nach Absprache) an den Schiedsrichter – diesen wieder aufs Spielfeld lassen. Eine Spielunterbrechung ist dafür nicht nötig. Der Schiedsrichter sollte sich im Spielverlauf immer wieder vergewissern, dass die Wunde nicht noch einmal aufbricht.

    5. Er lässt ihn nicht rauf. Bei der nächsten Unterbrechung lässt er diesen Spieler rauf, bittet ihn zu sich und kontrolliert seine Ausrüstung. Das Spiel geht an der Stelle weiter, wo der Ball bei der Aktion (Einwurf, Freistoß oder ähnliches) war.


    6. Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel, geht zum und muss auf der gegenüberliegenden Seite das Tor sehen. Sollte dies nicht der Fall sein, unterbricht er das Spiel. Information an die Spielführer beider Mannschaften. Sollte es nach kurzer Zeit nicht besser werden kann er das Spiel abbrechen. Information an die Spielführer beider Mannschaften. Vermerk im Spielbericht beziehungsweise Sonderbericht für den Staffelleiter anfertigen.


    7. Der Schiedsrichter entscheidet auf Tor. Der Spieler wird nicht verwarnt, da er das Tor nicht verhinderte. Das Spiel wird mit Anstoß fortgesetzt.

    8. Der Schiedsrichter unterbricht sofort das Spiel und gibt dem Gegner einen indirekten Freistoß vom Strafstoßpunkt. Eine persönliche Strafe gibt es nicht.
    9. Der Spieler, der den Faustschlag ausübte, ist des Feldes sowie des Innenraums zu verweisen. Beide Spielführer werden darüber informiert. Vermerk im Formular und Anfertigung eines Sonderberichtes. Das Spiel wir mit Anstoß zur 2. Halbzeit fortgesetzt. Hinweis: Bevor eine Halbzeit beziehungsweise das Spiel abgepfiffen wird, suche ich den Blickkontakt zu den Assistenten und teile ihnen mit, dass ich abpfeifen werde.
    10. Der Freistoß wird wiederholt, da der Ball nicht freigegeben wurde. Der Spieler erhält eine Verwarnung. Der Freistoß wird dann angepfiffen und wiederholt.

    - - - Aktualisiert - - -

    Hier ein neuer Test...

    Wer will kann sich versuchen...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
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  5. motzki82

    motzki82 New Member

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    hier ein paar neue Fragen...




    1. Als der Ball im Strafraum gespielt wird, bekommt der Schiedsrichter von einem Zuschauer von hinten die Augen zugehalten. Als er sich aus dieser Situation befreit hat, liegt der Ball im Tor. Der Schiedsrichter-Assistent schildert dem Schiedsrichter, dass der Treffer korrekt erzielt wurde. Kann der Schiedsrichter den Treffer geben?
    2. Bei einem Hallenturnier steht ein Spieler der Mannschaft A in der Spielhälfte der Mannschaft B. Er bekommt den Ball zugespielt und wird sofort angegriffen. Daraufhin spielt er den Ball seinem Tor-wart zu, der plötzlich weg rutscht. Der Ball geht nun unberührt ins Tor. Wie muss die Entscheidung des Schiedsrichters lauten?
    3. In der Nähe des Assistenten steht ein Spieler. Dieser bekommt nun den Ball zugespielt. Als er ihn annimmt, stellt er fest, dass der Ball kaum noch Luft hat. Er nimmt ihn auf und kann ihn mit den Händen eindrücken. Danach spielt er ihn ins Seitenaus. Ein neuer Ball liegt an der Seitenlinie, ein gegnerischer Spieler will das Spiel schnell machen und wirft sofort ein. Was tut der Schiedsrichter?
    4. Ein Angreifer schießt auf das Tor. Auf der Strafraumlinie steht ein Abwehrspieler und wehrt den Ball mit der Hand ab. Den-noch gelangt der Ball zu einem Mitspieler des Schützen, der nach circa einer Sekunde auf das Tor schießen kann. Da dieser Spieler aber auch halb in den Boden tritt, hat der Torwart keine Mühe, den Ball zu fangen. Greift der Schiedsrichter ein, wenn ja, wie?
    5. Durch starken Schneefall sind die Linien nicht mehr zu erkennen. In der Halb-zeitpause veranlasst der Schiedsrichter dass zusätzlich Hilfsfahnen/Hütchen gestellt werden. Wo befinden sich diese und wie viele sind es?
    6. Zum pünktlichen Spielbeginn sind beide Teams und nur ein Schiedsrichter-Assistent vor Ort. Der angesetzte Schiedsrichter und ein weiterer Assistent fehlen. Wie ist zu verfahren, wenn es keine Mitteilung über den Verbleib der Beiden gibt? Was passiert, wenn der Schiedsrichter und der fehlende Assistent nach 15 Minuten vor Ort sind?
    7. In der zweiten Halbzeit unterbricht der Schiedsrichter das Spiel wegen einem rücksichtslos ausgeführten Tackling. Nun bemerkt er, dass es sich bei dem fehlbaren Spieler um einen Auswechselspieler handelt, der in der Halbzeit ausgewechselt wurde, ohne sich jedoch anzumelden. Was passiert nun?
    8. Ein Ball wird ins Toraus geschossen. Der Torwart läuft nun dem Ball nach, der sehr weit weg, zum Liegen kommt. Um das Spiel schnell zu machen, schießt er von dort den Ball zu einem Mannschaftskameraden, der sofort den Abstoß aus-führt. Der Ball gelangt außerhalb des
    Strafraums sofort zu einem Angreifer, der nun den Ball ins Tor schießt. Der Torwart ist mittlerweile zurück und stößt den Mitspieler um. Was entscheidet der Schiedsrichter nun?

    1. Ein Stürmer schießt, auf der Fünfmeter-Raumlinie stehend, den Ball über das Tor. Ein Fotograf läuft nun an die Torauslinie und fotografiert den Schützen. Der wiederum ist davon nicht begeistert und wirft wütend einen Schneeball in Richtung des Fotografen. Der kann durch Wegducken verhindern, dass er getroffen wird. Was muss der Schiedsrichter nun tun?
    2. Nach einer Abseitsentscheidung signalisiert der Schiedsrichter-Assistent eine bevorstehende Auswechslung. Der Schiedsrichter stimmt zu und sieht nun, wie für alle erkennbar Spieler Nr. 9, der an der gegenüberliegenden Seitenlinie läuft, jetzt das Spielfeld verlässt. Eine Verletzung ist nicht zu erkennen. Es handelt sich um den auf Mannschaftswunsch auszuwechselnden Spieler. Was muss der Schiedsrichter veranlassen?
     
  6. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    :D Ist das schon mal vorgekommen?

    ich würde sagen: ja!
     
  7. U w e

    U w e Borussia Mönchengladbach Moderator

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    Wenn ein Spieler eine Tätlichkeit begeht und der Schiedsrichter durch seinen Assistenen darauf aufmerksam gemacht wird , gibt es ja auch rot.

    Also Tor.

    - - - Aktualisiert - - -

    2. Tore dürfen doch nur hinter der Mittellinie enrzielt werden - kein Tor.

    3. Wenn der Spieler den Ball mit den Händen aufnimmt und dann ins aus spielt, isses Handspiel. Also Freistoss für den Gegner oder eventuell Schiedsrichter Ball.

    4. Elfmeter.

    5. Jeweils einer auf Höhe der Mittellinie

    6. Der Schiedsrichter Assisten pfeift wenn er unter den Zuschauern zwei ausgebildete (Jugendbereich) "Linienrichter" findet.
    15 Minuten zu spät - das Spiel wird verspätet angepfiffen.

    7. gelb für das versäumte Anmelden und nochmal gelb für das Tackling - gelb rot.

    8. Weiterspielen. Wenn ein Torwart beim rauslaufen seinen eigenen Spieler über den Haufen rennt gibt es ja auch keinen Elfer.
     
  8. motzki82

    motzki82 New Member

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    Na wer hätte das gewusst? Hier die Antworten vom letzten Regeltest...

    1. Da der Schiedsrichter die korrekte Torerzielung nicht wahrgenommen hat, kann der Treffer auch nicht anerkannt werden. Daher ist das Spiel nach diesem äußeren Eingriff mit Schiedsrichterball fortzusetzen und zwar an der Stelle, wo der Schiedsrichter den Ball das letzte Mal gesehen hat. Über den Vorgang hat der Schiedsrichter einen Bericht zu fertigen.

    2. Da bei Hallenturnieren Tore nur aus der Hälfte erzielt werden dürfen (Berührungen reichen auch aus) in der sich das Tor befindet, dürfte das Tor nicht zählen. Jedoch gibt es bei Selbsttoren eine Einschränkung: diese können nämlich aus jeder Hälfte des Spielfelds erzielt werden. Der Schiedsrichter gibt also den Treffer und lässt mit Anstoß fortsetzen.

    3. Er unterbricht das Spiel mittels Doppelpfiff. Nun kontrolliert er den „alten“ Ball. Die Feststellung des Spielers trifft zu, der Ball war defekt. Deshalb setzt der Schiedsrichter das Spiel mit Schiedsrichterball fort und zwar an der Stelle der Unterbrechung (wo Ball aufgenommen wurde).

    4. Da der Schiedsrichter sich offenbar für Vorteil entschieden hat (denn er lässt ja den Pfiff weg und ermöglicht somit dem Mitspieler, auf das Tor zu schießen), kann er nun nicht mehr „zurückpfeifen“! Da spielt die eigentlich sehr kurze, vergangene Spielzeit (1 Sek.) auch keine Rolle. Die Entscheidung muss also Weiterspielen lauten. Eine pers. Strafe ist nicht zu verhängen.

    5. Die Fahnen stehen 1m außerhalb des Spielfeldes. Es sind 8 Fahnen/Hütchen zum Kennzeichnen der Strafräume und 2 Fahnen/Hütchen zum Kennzeichnen der Mittellinie.

    6. Wenn zum pünktlichen Spielbeginn der Schiedsrichter (hier auch ein weiterer Assistent) nicht anwesend ist/sind und es auch keine Information über das Eintreffen gibt, leitet der vormals als Assistent eingeteilte, dass Spiel (§ 35 SpO). Treffen dann die fehlenden Schiedsrichter nach Spielbeginn ein, können sie sich maximal noch an die Seitenlinie stellen.

    7. Da das unangemeldete Betreten des Spielfeldes eine Verwarnung zur Folge hat, muss der Schiedsrichter für das rücksichtslose Fußvergehen die Gelb/Rote Karte zeigen. Nach jetzt geltender Regelauslegung ist es nun aber so, dass sich der Status des Auswechselspielers nicht ändert und somit der „ausgewechselte“ Spieler, erneut teilnehmen kann. Das Spiel wird mit einem indirekten Freistoß, am Ort des Foulspiels fortgesetzt.

    8. Da der Schiedsrichter nicht gegen eine schnelle Spielfortsetzung einschreiten muss, liegt das Risiko allein beim ausführenden Verein. Demnach handelt es sich in der Folge, um eine korrekte Torerzielung. Da der Torwart in seiner Rage seinen Mannschaftskameraden vor Wut umstößt, muss er mit der Roten Karte des Feldes verwiesen werden. Er hat den Innenraum zu verlassen und ein Bericht ist zu fertigen. Das Spiel wird mit Anstoß fortgesetzt.

    9. Da der Fotograf in die Sicherheits-Zone eingedrungen ist (mind. 2m von der Torlinie entfernt), muss er im Anschluss durch Ordner auf sein Fehlverhalten hingewiesen werden. Der Schnee werfende Spieler muss für seine grobe Unsportlichkeit, mit der Roten Karte des Feldes verwiesen werden. Er hat den Innenraum zu verlassen. Das Spiel wird mit Abstoß fortgesetzt. Ein Bericht an die Spielleitende Stelle, ist erforderlich.

    10. Er lässt den Auswechselvorgang genauso zu, wenn dadurch, dass Spiel schneller fortgesetzt werden kann. Es muss für alles klar erkennbar sein, um welchen Spieler es sich handelt und jener muss sich umgehend zur Auswechselbank begeben. Das Spiel wird dann wegen der Abseitsstellung, mit indirektem Freistoß, an der Stelle des strafbaren Abseits fortgesetzt.
     
  9. motzki82

    motzki82 New Member

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    Wer hatte beim letzten Test alles richtig? Wer will sich ausprobieren?


    1. Der Schiedsrichter zeigt eine Abseitsposition an. Bei der Ausführung des Freistoßes liegt der Ball auf der Strafraumlinie. Ein Spieler spielt den Ball nun direkt zu seinem Torwart zurück. Dieser rutscht weg und der Ball landet im Tor. Was ist nun zu tun?

    2. Während des laufenden Spiels kommen nach einem Kopfball-Duell zwei Spieler zu Fall. Der Schiedsrichter erkennt kein Vergehen und lässt das Spiel weiterlaufen. Beide Spieler springen auf und stehen nun Nase an Nase. Sie machen nun gleichzeitig eine Nickbewegung und stoßen mit der Stirn zusammen. Der Schiedsrichter hat den Sachverhalt nicht erkannt, sehr wohl aber der sehr weit weg stehende Assistent. Was muss nun alles passieren?

    3. In einem Meisterschaftsspiel kommt es wegen Zuschauerausschreitungen und körperlicher Gewalt gegen das Gästeteam zum Spielabbruch. Was hat der Schiedsrichter nun alles zu tun?

    4. Ein Spieler der Mannschaft A wird außerhalb des Spielfeldes behandelt. Als nun der Ball in den Torraum der Mannschaft A von einem Mitspieler gespielt wird, sieht der Schiedsrichterassistent eine Tätlichkeit dieses verletzten Spielers gegenüber einem Auswechselspielers seines Teams in der Coachingzone. Was muss nun alles passieren?

    5. Ein Schiedsrichterball wird korrekt ins Spiel gebracht und von einem Spieler direkt auf das gegnerische Tor geschossen. Der Torwart versucht, den Ball zu erreichen, berührt ihn kurzzeitig, kann aber nicht verhindern, dass der Ball ins Tor geht. Entscheidung!

    6. Ein Torwart führt einen Einwurf aus. Sein Mitspieler läuft irrtümlich davon. Nun merkt der Torwart, dass ein Angreifer angesprintet kommt. Um den Ball in die Hand zu nehmen zu können, spielt er ihn mit dem Fuß in den Strafraum und nimmt ihn auf. Muss der Schiedsrichter reagieren?

    7. Ein Schiedsrichterteam kommt 30 Minuten vor dem Anpfiff am Spielort an. Sofort wird der Platz kontrolliert. Die Hütchen der Coachingzone stehen 90 Zentimeter von der Seitenlinie entfernt. Die tragbaren Tore sind nicht verankert und zwei Eckfahnensind zirka 1,20 Meter hoch, zwei fehlen ganz. In der Kabine angekommen, stellt das Team fest, dass es keine Assistentenfahnen dabei hat. Bei der Kontrolle der Spielkleidung wollen beide Torwarte dasselbe Shirt tragen. Was ist hier zu beachten/zu ändern/abzustellen?

    8. Eine Mannschaft will einen zugesprochenen Freistoß schnell ausführen. Der gegnerische Spieler begibt sich den Ball im Rücken, vom Ausführungsort weg. Der Ausführende schießt diesem, der nun 3,50 Meter weit weg ist, den Ball fahrlässig auf den Rücken. Ein Mitspieler des „blockenden“ Spielers erhält den Ball. Was tut der Schiedsrichter?

    9. Als der Ball in den Torraum gespielt wird, sieht der Schiedsrichter, wie ein Abwehrspieler den Ball in die Hand nimmt. Kurz davor war ein Pfiff zu hören. Was unternimmt der Schiedsrichter?

    10. In der ersten Minute der Nachspielzeit (zwei Minuten wurden angezeigt) auf einem relativ kleinen Kunstrasenplatz (alle Spieler befinden sich im Strafraum) führt ein Spieler einen Eckstoß aus. Er ballert den Ball an den Torpfosten. Von dort fliegt er mit Windunterstützung in hohem Bogen in das gegenüberliegende Tor. Was muss nun passieren?
     
  10. broad103

    broad103 New Member

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    Who had the last test it right? Who wants to try? 1 The referee indicates an offside position. When running the free kick,
     
  11. alditüte

    alditüte HSVer

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    Ich versuch mich mal!

    1. Eckball für den Gegner! Aus einem Freistoß, auch einem indirekten, kann kein Eigentor entstehen, weil aus einem Vorteil kein Nachteil entstehen darf, das Tor gilt in dem Moment also als Aus, dementsprechend Eckball.

    2. Komplizierter Fall! Ich denke mal, der Assistent hebt die Fahne, zeigt Tätlichkeit an. Schiri unterbricht das Spiel, gibt beiden Spielern die Rote Karte (weil beide die Tätlichkeit begangen haben). Anschließend gibt es wohl Schiedsrichterball an der Stelle, wo die Tätlichkeit begangen wurde, da man keinen Freistoß geben kann, da BEIDE Spieler die Tätlichkeit begingen. Irgendwas ist sicher falsch. ^^

    3. Im Spielbericht muss er den Grund des Abbruchs angeben. Ab dann liegt es meines Wissens am Verband, wie zu entscheiden ist (der in dem Fall wahrscheinlich Geldstrafe für Heim und Wertung für Gast entscheiden würde).

    4. Der Assistent zeigt dem Schiri das an. Ich denke mal, der Schiri lässt die Torchance jedoch noch laufen. Unabhängig vom Ausgang der Torchance, weil die Chance ja vom Verein ist, die sich nichts zu Schulde kommen ließ (wenn der Ball nach der Chance im Spiel bleibt, unterbricht der Referee und gibt danach Schiedsrichterball), bekommt der behandelte Spieler natürlich Rot, da es bei Tätlichkeiten egal ist, ob man den eigenen oder gegnerischen Spieler angreift, womit Mannschaft A in Unterzahl ist. Anschließend wird das Spiel fortgeführt.

    5. Schiedsrichterbälle dürfen soweit ich weiß direkt ins Tor geschossen werden, auch wenn niemand sonst den Ball noch berührt. Sicher bin ich mir dabei aber nicht. Wenn der Torwart den Ball noch berührt, ist so oder so auf Tor zu entscheiden, da es keine Fairplay-Regeln im Fußball gibt.

    6. Indirekter Freistoß für die angreifende Mannschaft an der Stelle, wo der Torwart den Ball wieder mit dem Fuß (!) berührte. Ich persönlich würde noch auf Gelb für den Keeper entscheiden, weil er den Ball berührte, um eine Chance des Gegners zu vermeiden.

    7. Die Hütchen müssen mindestens 1 m entfernt sein, die Tore müssen verankert werden. Eckfahnen dürfen meines Wissens nur 1 m hoch sein, müssen also tiefer in den Boden gesteckt werden, zwei weitere müssen hinzugefügt werden. Irgendwie muss das Team an Fahnen kommen und ein Torwart muss sich ein Leibchen überziehen.

    8. Ich weiß nicht, ob hier die 9,15-Regel Anwendung findet, da es in der Sache der Mannschaft mit dem Freistoß ist, ob diese berücksichtigt werden soll. Ich nehme an, dass der Freistoß wiederholt wird, da in den Regeln steht, dass kein Gegner innerhalb von 9,15 den Ball spielen darf ... sicher bin ich mir hier aber nicht. Eine Gelbe Karte gibt es jedenfalls nicht.

    9. Hab ich mal gesehen. Da entschied der Schiedsrichter aufgrund der verminderten Umstände auf indirekten Freistoß von der Torraumlinie und gab kein Gelb. Alternativ kann man Gelb geben, wenn es eine gute Chance war. War es eine sehr aussichtsreiche Chance, würde ich Elfmeter geben, aber kein Rot.

    10. Super Szene. :D Eckball für die andere Mannschaft, weil aus einem eigenen Freistoß (bzw. Eckball) kein Eigentor entstehen darf.