Rechtsradikale beim Fußball

Dieses Thema im Forum "Fussball Stammtisch" wurde erstellt von Rupert, 20 Februar 2013.

  1. Schröder

    Schröder Problembär

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    Das wurde lt. Augenzeugenbericht schon am Flughafen in der Ukraine erledigt. Ich zitiere eine mir persönlich bekannte Person, der selbst vor Ort war, aus einem anderen Forum:

    "zu dem Überfall: die Angreifer wurden nachher von Borussenfans am Flughafen derbe verprügelt"

    Na, hoffentlich hat es sich gelohnt.
     
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  3. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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  4. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Gegen Rechtsradikale beim Fußball! Unterstützt Partizan Minsk! ^^

    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=LA9_Mg9k6T4
     
  5. Raul Marcelo

    Raul Marcelo Well-Known Member

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    Rechtsradikale beim fussball, hier mal was aktuelles.

    ein 20 jähriger der nicht weiß was er tut?

    AEK-Spieler nach Hitlergruß lebenslang aus Nationalteam verbannt - SPIEGEL ONLINE

    in der heutigen zeit noch möglich?
     
    Zuletzt bearbeitet: 17 März 2013
  6. klopp <3

    klopp <3 Active Member

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    Massive Blödheit? ;)
    Ja, die stirbt niemals aus denk ich mal....
    Oder meinst du etwa die Strafe sei nicht gerechtfertigt?
     
  7. Raul Marcelo

    Raul Marcelo Well-Known Member

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    meine aussage bezog sich darauf ob ein 20 jähriger junger mensch, keine ahnung haben kann was dieser gruß für eine bedeutung hat.
    Ist für mich schwer vorstellbar.
     
  8. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Jetzt sagt auch Uli Hoeness den Nazis den Kampf an: Bayern-Präsident Uli Hoeneß erklärt, dass der FC Bayern das Problem einer rechten Szene auf seinen Tribünen gelöst habe. Der Verein dulde kein rechtes Gedankengut und bekämpfe es offen. Anderen Klubs rät er, das Problem ernst zu nehmen.

    "Es ist uns in den letzten zehn Jahren gelungen, diese Kultur aus dem Stadion zu bringen, indem wir sie isoliert haben."

    Der FC Bayern wolle dieses rechte Gut nicht haben, er dulde und akzeptiere es nicht, sagte Hoeneß dem Deutschlandfunk...

    "Wir hatten vor vielen Jahren auch kleine Gruppen von rechtsextremen Fanklubs, aber die haben wir mit Hilfe der Polizei und anderen Fanklubs offen bekämpft."

    "Mir hat gut gefallen, dass beim AC Mailand die ganze Mannschaft, angeführt von Kevin-Prince Boateng, nach rassistischen Anfeindungen den Platz verlassen hat. Das fand ich eine großartige Geste."

    Alle Zitate von UH. :top:

    Hoeneß gegen Rassismus in deutschen Stadien - Sport - Süddeutsche.de

    Auch schön:

    "Der FC Bayern duldet keine Nazis", sagte der Präsident der Rot-Weißen entschlossen. Entsprechende Gruppierungen hätten Stadion-Verbot. "Wir wollen nicht das Geld von Leuten, die nicht bereit sind, sich in die Gesellschaft zu integrieren"

    stern-Podiumsdiskussion "Was tun gegen Nazi-Gewalt?": Nicht ohne meine kugelsichere Weste - Politik | STERN.DE
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 April 2013
  9. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Was Hoeneß nicht erwähnt, ist dass eine gewisse Ultragruppe die er am liebsten ebenfalls aus dem Stadion haette daran einen nicht unmaßgeblichen Anteil hat.
     
  10. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Zumindest nennt er - wie Du ;) - nicht den Namen der Gruppe(n).
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 April 2013
  11. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Keine Ahnung wer die Nazis aus der AA vertrieben hat. Prima ist es auf jeden Fall.
     
  12. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Sie moegen nicht immer brav sein, aber Engagement gegen Rechts find ich ok. Du nicht?

    Oder ist fuer dich jeder, der gegen Rechts ist, links (indoktrinierend)? Und selbst wenn sie links sind, ist das ein Problem fuer dich, dass du das betonst?
     
  13. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Lieber 1.000 Schickis als 1 Blood & Honour inner Kurve.
     
    Holgy und pauli09 gefällt das.
  14. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Ach, ihr meint bestimmt die (links) indoktrinierende Schickeria. Stimmt`s? Eine tolle Truppe.:hail:
     
  15. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Neben dem FCB und Ulli Hoeness ist auch der DFB weiterhin bemüht, die rechtsextremen aus den Stadien und den vereinen zu vertreiben:

    Zwanzig Jahre später sind Neonazis noch immer in deutschen Stadien unterwegs, in Aachen, Dortmund oder Braunschweig. Was kann der DFB dagegen unternehmen?

    Wir alle gemeinsam dürfen so etwas niemals akzeptieren und niemals wegschauen, wenn sich junge Fans, die sich klar gegen Diskriminierung aussprechen, auf Druck von rechten Schlägern aus dem Stadion zurückziehen. Wir werden als Verband deshalb weiterhin all unsere bestehenden Möglichkeiten nutzen, wir werden appellieren und von den Vereinen fordern, das Bewusstsein gegen Rechts nicht einschlafen zu lassen. (...)
    Werder Bremen hat große juristische Mühen angestrengt, um ein NPD-Mitglied aus dem Verein zu werfen. Der Verein hat nachgewiesen, dass die Ziele dieses Mannes nicht mit den Werten und Zielen des Klubs übereinstimmen. Diese gerichtliche Auseinandersetzung hat bisher etwa zwei Jahre gedauert, das Urteil haben wir an alle Landesverbände des DFB geschickt. Die Vereine sollten in ihren Satzungen auf jede Formulierung achten, weil sie über die Satzung Handlungsmöglichkeiten haben.

    "Der DFB wird auch künftig nicht unpolitisch sein" | Fussball gegen Nazis

    ___________________________

    Offener Brief von DFB Präsident Niersbach: "Rechtsextremismus ins Abseits"

    Liebe Freunde des Fußballs,

    es gehört zur besonderen Faszination und Stärke des Fußballs, dass er keine Unterschiede zwischen Kulturen, Religionen und Sprachen macht. Er schafft es jedes Wochenende, Millionen Menschen auf spielerische Weise zusammenzubringen. Fußball vereint. Und er gibt für jeden dieselben Spielregeln vor: einen fairen, toleranten, respektvollen Umgang miteinander.

    Dass diese Werte in unserer Gesellschaft von einigen mit Füßen getreten werden, wird uns in diesen Tagen wieder erschreckend vor Augen geführt. Der bevorstehende NSU-Prozess macht auf schockierende Weise deutlich, dass rechter Terror und mörderischer Extremismus noch immer nicht komplett aus unserem Land verschwunden sind. Und er muss auch für unseren Fußball als Spiegelbild dieser Gesellschaft Mahnung sein, wachsam zu bleiben und geschlossen gegen jede Form von Diskriminierung einzutreten.

    Wir alle wissen, dass rechte Gruppierungen auch den Fußball missbrauchen, um in anonymen Massen und juristischen Grauzonen ihre populistischen Parolen zu verbreiten. Und wir alle sind aufgerufen, etwas dagegen zu tun. Ob auf dem Trainingsplatz um die Ecke, im Vereinsheim oder auf der Zugfahrt ins Stadion - für Fremdenfeindlichkeit, für Rassismus, für Homophobie und jede andere Form von Diskriminierung darf im Fußball kein Platz sein.

    Extremismus und Intoleranz haben nur dort eine Chance, wo weggeschaut und wo geschwiegen wird. Wir müssen deshalb genau hinhören, wenn Menschen auf und neben dem Platz wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung beleidigt werden. Genau hinsehen, wenn diskriminierende Parolen auf Banner oder T-Shirts geschrieben werden. Und aufstehen, wenn andere verbal oder körperlich angegriffen werden.

    Es gehört zur besonderen Faszination und Stärke des Fußballs, dass er keine Unterschiede zwischen Kulturen, Religionen und Sprachen macht. Dass er auf Fairness, Toleranz und Respekt basiert. Dieser Grundgedanke sollte in jeder Vereinssatzung unmissverständlich festgeschrieben sein, um Zeichen zu setzen und Handlungsmöglichkeiten gegen extremistische Einflüsse zu haben.

    Der Fußball kann nicht alle gesellschaftlichen Probleme lösen. Aber gemeinsam können wir alle einen Beitrag dazu leisten, Rechtsextremismus und Diskriminierung in Deutschland ins Abseits zu stellen.

    Ihr
    Wolfgang Niersbach

    Quelle: DFB - Deutscher Fußball-Bund e.V. - *News-Meldung
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 April 2013
    Gaudloth gefällt das.
  16. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Mal wieder was zum nachlesen.
    http://www.dradio.de/download/194370/

    Oder ist der Deutschlandfunk linkes Hetzmedium?
     
  17. alditüte

    alditüte HSVer

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    Und warum sollte er das sein?:vogel:
     
  18. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Weil er verbreitet, was einige hier als linke Hetze bezeichnen?
    Ich will hier ja schliesslich nix tendenziöses verbreiten, sondern ne möglichst objektive Sicht der Dinge.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 Mai 2013
  19. alditüte

    alditüte HSVer

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    Wer und in welchem Beitrag?
     
  20. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Vielleicht im Stress-vonrechts-thread.
     
  21. Marcos

    Marcos Erfolgsfan

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    Trifft in dem Fall ja auch zu.
     
  22. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Ich kenne jetzt immer noch keine vergleichbaren Banner von links, aber von rechts haben sie ja bald schon Tradition:
    Skandal-Plakat: Rechte Fußball-Fans schocken mit Banner - B.Z. Berlin

    "Nix mitbekommen" ist natürlich gut. Und wieso jetzt ermittelt, vorher aber keine Personalien aufgenommen wurden verstehe ich auch nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Mai 2013
  23. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Komm schon, das ist ein missverstandenes Spässken und verschliess doch bitte nicht die Augen vor den ganzen Che Guevara Flaggenmeeren!

    Und: "Im Prinzip war alles friedlich"

    :lachweg:
     
  24. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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  25. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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  26. Schröder

    Schröder Problembär

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    Welch Ironie..
    Jemand, dessen Partei lieber heute als morgen sämtliche Ausländer aus Deutschland rausprügeln würde, beschwert sich über seinen eigenen Rauswurf aus'm Fußballstadion. :isklar:
     
  27. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    http://www.welt.de/sport/fussball/a...na-Koeln-sich-vor-Aachens-Neonazis-duckt.html

    Hat das eigentlich jemand mitbekommen? Find ich ziemlich hart.
     
  28. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Hatte ich nichts von gehört, epfinde das aber als eine mittelschwere Sauerei. Ist natürlich von der Clubführung erstmal besser geregelt als der Polizei von NRW mal wieder ihren Spaß zu lassen. Dennoch, aus Angst vor Nazis den Schwanz einziehen ist nicht die feine Art und ärgert mich doch sehr...
     
  29. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Was heißt Schwanz einziehen? Ich muss nicht alle zwei Minuten der Welt erklären, dass ich gegen Nazis bin. Auch nicht jede Woche im Fußballstadion, die verantwortliche Gruppe kann ihre Politik ja woanders machen.

    Schön, dass man wieder auf die Fans von Alemannia anspielt. Leider hat hiervon niemand berichtet:

    http://www.diekartoffelkaefer.de/2013/09/12/lichterkette-aachen-gegen-extremismus-und-gewalt/

    Des Weiteren könnte ich noch etwas über Freisprüche, Aufhebung von Stadionverboten und Aussagen von SKBs zum Thema Rechtsradikale am Tivoli schreiben. Das würde wahrscheinlich einige User, die glauben und vorgeben genau bescheid zu wissen, zu sehr empören.
     
  30. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Dass du gerade mich so anmachst kommt nich cool, bin ich doch im Grunde der Letzte der den Medien volles Vertrauen schenkt und mir durchaus bewusst ist, dass 98% der Aachener damit nichts zu tun haben.

    Und du schreibst es ganz richtig "die verantwortliche Gruppe kann ihre Politik ja woanders machen.", das entscheidende Wort ist "kann", sie kann ihre politische Meinung aber auch im Stadion präsentieren. Was ist daran so schlimm? Äußert die Karlsbande nicht auch eine klare politische Aussage wenn man sich gegen Polizei oder Klubführung äußert? Warum ist das bei Aussagen gegen Nazis so schlimm?
     
  31. Schröder

    Schröder Problembär

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    Schöne Aktion der Allemannen. :)
    Eine Frage hätte ich aber: Ist bekannt, ob und wieviele Mitglieder der Karlsbande an dem Umzug teilgenommen haben?
    Um die geht's ja schließlich Hauptsächlich. Da könnten sie sich mal positionieren.