Rechenaufgabe

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von manowar65, 10 September 2007.

  1. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Pass auf.

    Du willst das Gewicht ausrechnen, das im Sommer wie im Winter gleich ist. Aber, du hast nur das Volumen gegeben um diese Masse auszurechnen und dieses Volumen ist von der Temperatur abhängig -> du weißt nicht bei welcher Temperatur das vorgegebene Volumen existiert. Also kannst du das Gewicht nicht ausrechnen auch wenn es sich nicht ändert.

    Denn bei 4GradCelsius wiegt das Bett 50kg bei dem genannten Volumen.
    Bei 30Grad Celsius und diesem Volumen würde das Bett aber nur noch 1kg wiegen.

    Die Zahlen stimmen nicht und sind völlig übertrieben, aber verstehst du was ich meine?

    Quasi hätte das Bett im Sommer das gleiche Gewicht wie im Winter, aber ein anderes Volumen. (wenn es nicht in einem immergleichmäßig beheizten Raum steht) ;)


    EDIT: Ich bin nicht gut im erklären, aber ich weiß das ich recht hab...
     
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  3. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Das Gewicht (die Masse) ist auch unabhängig vom Volumen... :D
    Das Bett wird im Winter dicker, aber nicht schwerer...
     
  4. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Das Gewicht ist eben nicht unabhängig vom Volumen... du hast ja acuh gar nix anderes gegeben als das Volumen, wie willst du denn dann das Gewicht ausrechnen ohne das Volumen zu benutzen? :gruebel:
     
  5. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    OK wir sind uns einig. Gewicht unabghängig von Temperatur.
    Volumen abhängig von Temperatur, molare Masse abhängig von Temperatur (oder zumindest vom Volumen), Dichte abhängig von Temperatur.

    2 Gleichungen: m=M (abhängig von der temperatur)*n

    und m=Dichte(abhängig von der Temperatur)*Volumen(abhängig von der Temperatur)

    Und nun?


    EDIT: Die Stoffmenge lässt sich ja acuh nur übers Volumen rausbekommen... von daher ist m die einzige von der Temperaturunabhängige Variable und das auch nur bedingt, weil die Masse ja mit der Dichte fast untrennbar verbunden ist.
     
  6. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Für die Frage muss man natürlich eine durchschnittliche Raumtemperatur (normal nimmt man 20°C) annehmen. Sonst ist diese nicht zu lösen.

    Man berechnet das Volumen der Wassermenge (durch die Raumangaben) und rechnet dies auf 60 cm Höhe um (= Bett).

    Edit: Ach ja, das Gewicht :D
    Die Dichte bei 20° steht in der Literatur... dazu das Volumen bei 20° -> Masse
    Kannst aber auch Dichte bei 4° und Volumen 4° nehmen -> gleiche Masse ;)
     
  7. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Genau so siehts aus... aber da steht ja nix von Raumtemperatur... das war das worauf Spitze wahrscheinlich hinaus wollte, mir gings nur darum,d ass Schröders Aussage falsch war, dass die Temperatur unwichtig sei (und so was es eindeutig zu verstehn).
     
  8. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Hab da noch ein Edit angehängt... ;)
     
  9. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Ja klar du hast da ja die Volumenveränderung mit einbezogen, aber das Volumen im Beispiel bleibt ja gleich, egal welche Temperatur man annimmt.

    Und Volumen 10ccm(bei20gradC)-> x Masse
    Volumen10ccm (bei 4gradC)-> yMasse

    wobei x ungleich y
     
  10. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Nö, das Volumen ändert sich bei sich ändernder Temperatur. Das Wasser dehnt sich bei sinkenden Temperaturen aus, dessen Masse bleibt aber erhalten...

    Und wenn das Wasserbett bereits randvoll ist, kommt eine Druck-Komponente ins Spiel :D
     
  11. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Klar, der Druck spielt genauso eine Rolle wie die Temperatur.
    Aber zrück zur Temperatur:
    Du hast ein Volumen gegeben,sagen wir mal 100ccm (ich habs nicht ausgerechnet). Die Temperatur kennst du nicht, du gehst also immer von den 100ccm aus, die können nun bei 2 grd oder bei 200grad sein, das ist ja nicht angegeben und jenachdem von welcher temperatur du ausgehst, ändert sich dann auch das Ergebnis(in dem Fall halt was man für die Masse rausbekommt).
    Klaro?
     
  12. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Ich geb's auf.

    Ich glaube wir reden seit gefühlten 2 Stunden aneinander vorbei... :heul:
     
  13. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Sorry, aber du verstehst einfach nicht was ich meine. :hammer2:

    Ich will jetzt ein Statement zu dieser Aussage:"Um die gestellte Aufgabe korrekt lösen zu können braucht man eine Temperaturangabe." (oder man geht von einem Standardwert aus, der ja aber acuh einen Temperaturwert enthält)

    :D
     
  14. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Natürlich,

    Temperatur 20° für Volumen und Dichte -> Masse X, Gewicht X
    Temperatur 4° für Volumen und Dichte -> Masse X, Gewicht X
    Temperatur 80° für Volumen und Dichte -> Masse X, Gewicht X

    Temperaturfaktor fällt also raus...
     
  15. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Aber mit der Temperaturveränderung ändert sich doch das Volumen... wir können das Volumen aber nicht ändern weils eine vorgegeben Größe ist, somit ändert sich mit der Temperatur nur die Dichte also auch das Gewicht xD

    Bitte bitte versteh das jetzt. :hail:
     
  16. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Okay, wir nähern uns... :D

    Das Volumen wird nicht geändert, da gegeben.

    Mit der Temperaturangabe geb ich dir recht. Die Aufgabe beinhaltet keinen Prozess der Temperaturänderung.
    Wenn es in der unter Wasser stehenden Wohnung kälter werden würde, würde sich das Volumen des Wassers vergrößern, die Dichte auch. (-> der Wasserstand würde um ein paar Mikrometer steigen)

    Das Gewicht (die Masse) der Wassermenge bliebe aber gleich.
     
  17. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Richtig, es geht aber nicht darum, die Temperatur zu ändern, sondern, da man die Temperatur nicht kennt, man von unterschiedlichen Temperaturen ausgeht.

    Keine Temperatur gegeben, also könnte es jede x-beliebige sein.

    Also ändert sich das Ergebnis, wenn man für die Variable Temperatur einen unterschiedlichen Wert annimmt.
     
  18. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Richtig.
    Man braucht zur Lösung dieser Aufgabe eine Temperaturangabe, die zum gegebenen Wasservolumen gehört.
    Dann kann man die passendende Wasserdichte aus der Literatur entnehmen.

    Aber darf ich dich nochmal an Schröder erinnern?
    Und das ist zweifelsfrei richtig.
     
  19. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    @Markus: Dann sind wir uns ja endlich einig.

    Mir ging es eher um den Teil seiner Aussage. ;)
     
  20. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Wenn man genau hinschaut, ist die Frage ohne Temperaturangabe unlösbar.

    Wenn man von einer Temperatur niedriger X ausgeht, würde sich nämlich nicht das Gewicht, sondern das Wasservolumen ändern.
    Da das Wasservolumen fix ist, widerspricht sich die Fragestellung eigentlich selbst, da eine Angabe des Wasservolumens ohne Temperaturangabe keinen Sinn ergibt...

    Gaudloth: Wir sind gut :pokal:

    :lachweg:
     
  21. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    :schock: Das war doch das was ich die ganze Zeit hab versucht zu sagen :schock:

    Drücke ich mich wirklich so schlecht aus? :suspekt:
     
  22. Markus0711

    Markus0711 Well-Known Member

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    Na dann ist ja gut... :lachweg::lachweg:
     
  23. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Aber war gut, Montag fängt mein Pharmaziestudium an, konnte nebenbei noch ein bisschen meine naturwissenschaftlichen Grundkenntnisse aufpolieren. :D
     
  24. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Mir reicht bei der Antwort eine Genauigkeit von - sagen wir mal - 4%.
    Fehlerrechnung kommt dann in Aufgabenteil b. ;)
     
  25. Spitze

    Spitze Draußen is er

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    Hey, ich hab auch mal ne Übungsaufgabe aus meinem Grundstudium rausgekramt. Thema "Extremwerte". Ein Thema, das tatsächlich alltagstauglich ist... Viel Spass @HT... (Stehen übrigens wenige Zahlen drin, ist aber dennoch ein mathematisches Problem) :zahnluec:

    Ein Abwasserkanal aus Beton habe einen Querschnitt von der Form eines gleichschenkligen Trapezes, bei dem drei Seiten jeweils die gleiche Länge haben. Wie lang muss die vierte Seite gewählt werden, damit der Kanal den größtmöglichen Querschnitt besitzt?
     
  26. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Ich steh eh eher auf runde Kanaldeckel :floet:
     
  27. Spitze

    Spitze Draußen is er

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    Du willst was rundes, ok, dann nimm du die hier... :zahnluec:

    Wie sind Radius und Höhe einer Konservendose zu wählen, um bei minimalem Materialeinsatz ein Volumen einzuschließen? — Wie sind Radius und Höhe einer Konservendose zu wählen, um bei fixer Materialmenge (d. h. gegebener Oberfläche) ein maximales Volumen einzuschließen? — Wie ändern sich die
    Werte, wenn eine der beiden kreisförmigen Seiten der Dose offen bleiben soll?

    Wieder keine Zahlen...komisch! :zahnluec:
     
  28. tom37widder

    tom37widder Fürther Franke

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    Der K-Wert ist der der Wärmedurchlasswiederstand einer Gebäudehülle .
    Sehr Wichtig für uns alle denn wir werden die Gesetzgebenden Änderungen bald alle in unserem Geldbeutel Spüren.
    Damit meine ich nicht nur die Hausbesitzer , sondern alle , auch Mieter, werden durch auf den Mietzins umgelegten Aufwand zur erköhnug der Wärmedämmung zur Kasse gebeten.

    PS: geile Thematik hab ich damit angestossen , die Wasserbett Rechnung geht gerade in eine affengeile Richtung.
     
  29. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Nochmal zu der hier: Ist das überhaupt lösbar? Ich mein die Winkel können ja bis zu knapp180Grad betragen...

    EDIT: OK, es geht um den Flächeninhalt nicht um die Länger der Seite I)
     
  30. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Das Wasserbett ist doch schon fertig, einzig, dass sich jemand erbarmt die Lösung im Taschenrechner zu ermitteln fehlt noch ;) Wir haben ja beschlossen die Temperatur zu vernachlässigen. :D
     
  31. tom37widder

    tom37widder Fürther Franke

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    dazu muss es nicht mal voll sein , hoher und niedriger luftdruck :D