RB Leipzig - Rasenball Leipzig - Red Bull in die Bundesliga

Dieses Thema im Forum "3. Liga & Amateure" wurde erstellt von Neutro, 28 Mai 2009.

  1. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Wenn dies nicht der Fall wäre, hätte das sicherlich auch lizenzrechtliche Folgen, oder? Wie sieht denn diese Regel konkret aus? Was steckt für eine Formulierung dahinter, welches Ziel, wo sind die Lücken? Sorry, aber das ist schlichte Juristerei. Und auf die kommts hier mal wieder an.

    Ich halte mal dagegen: Die 50+1-Regel wird auch bei 1899 und RB eingehalten. Wer das bestreitet, hat diese nur nicht verstanden.

    Das wiederum glaube ich kaum. Die Ablehung ist eine prinzipielle, nicht an eine Regel, die angeblich gebrochen wurde, geknüpfte.
     
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  3. Aiden

    Aiden Kölsche Fetz

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    Wieso sollte ich mich davon verabschieden, wenn es in meinem Verein noch kein Investor gibt?
    Diesbezüglich hoffe ich noch immer auf eine Abwahl von Overath.
    Ich kann mir dann meine Deadline ziehen. Was das mit Inkonsequenz zu tun hat, verstehe ich nicht so ganz.
     
  4. Aiden

    Aiden Kölsche Fetz

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    Hopp hält 51% der Stimmen.
    RedBull hält 51% der Stimmen.

    Beweis mir das Gegenteil.




    Nope. Auch hier empfehle ich dir, auf England zu schauen.
     
  5. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Auch da wiederhole ich mich: Es juckt keinen im Fussballgeschäft, ob du, ich oder mit uns noch 10.000 oder 100.000 diese Bundesliga grausen würde, solange die Kunden dieses Produktes Bundesliga aus anderen Quellen wieder reinkommen. Und bis jetzt sieht es nicht so aus, als ob das "dumme Volk" eine solche Bundesliga nicht gut heußen würde. Beispiele: 1899 und RBL Gegenbeispiele: praktisch keine, mir fällt keine Truppe ein, die mit massiv reingepumptem Geld nicht auch neue Kunden gewinnen konnten.
     
  6. Aiden

    Aiden Kölsche Fetz

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    Zuschauerschnitt Hertha: 46680
    Zuschauerschnitt Hoffe: 29355

    Soviel zum Thema, dass solche Produkte mehr Geld durch Zuschauer generieren....
     
  7. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Für Hopp:
    Klick

    RB kommt später.
     
  8. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Zuschuerschnitt Hoffe vor 10 Jahren: Nahe Null, jetzt knapp 30.000. So mal als Gegenbeweis. Muss man nämlich Regional betrachten. Was interessiert denn die Sinsheimer Region der Berliner Markt?
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 August 2010
  9. Aiden

    Aiden Kölsche Fetz

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    Und da steht jetzt wo, dass er keine 51% hält?

    Muss man nicht. Was zählt sind die aktuellen Zuschauerzahlen.
    Mit Berlin ist ein Verein weg, der viel mehr Zuschauer hatte, als Hoffenheim.
     
  10. alditüte

    alditüte HSVer

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    Ich habe auch nie gesagt, dass es den scheiß Konzernen irgendwas juckt. Denen ist die Fanszene in Deutschland natürlich egal. Hab aber auch nie das Gegenteil behauptet.
     
  11. Brock_Lesnar

    Brock_Lesnar Active Member

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    Nein, ich begründe es jetzt einfach mal damit, dass die Bundesliga in den letzten 20 Jahren zu keinem Zeitpunkt die stärkste Liga der Welt war, was sie für das Ausland zu unattraktiv macht, während England jetzt von diesem Umstand profitiert und Spanien und Italien noch vom Glanz aus alten Zeiten leben.
     
  12. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    BU, wieso gehst du davon aus, dass es den meisten Diskutanten hier darum geht, was die Vereine, Entschuldigung, Kapitalgesellschaften interessiert? Das habe ich hier nicht lesen können. Frag mich auch, wieso es überhaupt darum gehen sollte. Mich interessiert doch beim Einkaufen auch nicht, was für Rewe oder Edeka das Beste ist oder was die gerne wollten, sondern, was ich gerne will. Oder, um es kurz zu fassen: Was interessiert mich, was die Vereine interessiert?

    Außerdem ist überhaupt nicht gesagt, dass die zunehmende Kommerzialisierung immer so weiter geht und dass das funktioniert. Fußball wird in Österreich z. B. auch noch gespielt, trotzdem gibt es einige, auch bekannte Vereine, nicht mehr, oder sie wurden neu gegründet; aktuell spielt mit Wacker Innsbruck sogar so ein Verein in der ersten Liga. Das würde ich nicht als "funktionieren" bezeichnen. Trotzdem ist kaum zu erwarten, dass sich in naher Zukunft daran was ändert. Und, soll man das jetzt alles so hinnehmen? Kritiklos, am besten, und ein braver Konsument sein?
    Man muss ja gar nicht das komplette System umkrempeln. Es reicht doch, bestimmte Dinge zu verhindern oder bestimmten Entwicklungen entgegenzuwirken. Und sag nicht, dass das alles sowieso nichts bringt. Wenn in der Bundesliga nur Konsumenten zuschauen würden, meinst du, es gäbe noch so viele Stehplätze in der Bundesliga? Hätten wir uns in Leverkusen nicht für Stehplätze eingesetzt, hätten wir jetzt immer noch keine.

    Das umfasst jetzt natürlich den ganzen Komplex Kommerzialisierung, aber RB Leipzig ist ja nur einer der krasseren Auswüchse davon.

    Der Hinweis darauf, dass das ja offenbar funktioniert, weil viele Zuschauer hingehen könnten, ist auch so ein Argument der Kategorie "Big Brother ist toll, sehen ja viele" oder eben "Scheiße ist gut, Millionen von Fliegen können nicht irren".

    Den Verweis auf deine Herkunft zum Thema Kritik am System erspare ich mir jetzt mal, das wäre doch ein zu großer Griff in die Klischeekiste...
     
  13. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Das leugnet doch niemand, das ist (leider) so, aber wie oben beschrieben sollten Sponsoren nach und nach wachsen, angefangen mit der Eisdiele von neben an, über ein Landesweit (Bundesland) bekanntes Unternehmen bis hin zu Weltkonzernen
     
  14. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    @Wuppi: Nein, natürlich interessiert mich nicht, was die Vereine bzw. ihre Sponsoren wollen. Wobei insbesondere die "traditionellen" Anhänger sehr häufig schon das Gegenteil von sich selbst behaupen, nämlich alles "für den Verein" zu tun. Und somit schon Interesse haben müssten. Auch ein Interesse daran, die Interessen des Ladens, von dem ich Anhänger bin, zu befriedigen zu helfen oder ihnen zumindest dafür die Daumen zu drücken.

    Und natürlich soll und muss man nicht jubeln, wenn es Entwicklingen gibt, die man eigentlich nicht gutheisst. Auch ist es nicht gesagt, dass die Kommerzialisierung auf ewig so weiter geht. Kann sie auch gar nicht. Hinnehmen muss man das alles sicher nicht.

    Die Frage ist dann aber, welche Konsequenzen ich selber ziehe. Und hier sehe ich große Diskrepanzen zwischen dem Argumentieren und dem Handeln. Zum einen wird mit jeglicher verbaler Rabulistik auf alle die eingedroschen, die froh sind, in ihrer Gegend im großen Geschäft mitmischen zu können, was heutzutage wohl offenbar nur mit dentsprechendem finanziellen Backgrund geht, zumindest, wenn man "planmäßig" was aufbauen will. Hoffenheim und auch Leipzig hatten in ihrem Umfeld jahrelang, jahrzehntelang oder noch nie Bundesligafußball. Das künstliche Etablieren von Mannschaften in der jeweiligen Gegend zu Lasten irgendwelcher anderen gegenden ist demnach Ausdruck von Wettbewerb, der auch Grundlage der ganzen Gesellschaft ist.

    Zum anderen fehlen mir die Handlungen. Bei den Anfängen der Stadionnamenvermarktung gab es auch erhebliche Widerstände. verbale. Konsequent war wohl kaum einer. Die Masse schon gar nicht. Ebenso sehe ich, dass zumindest die Masse nicht konsequent ist, wenn es um das Begleiten vom Wachstum eines noch unterklassigen Vereines geht. Hoffenheim und auch RBL sind da gerade die aktuellen Beispiele. Beide haben immensen Zuschauerzuspruch, in Hoffenheim werden im Schitt 30.000 Leute ins Stadion gezogen, wo noch vor einigen Jahren kein Schwein hingerannt ist. Auch habe ich bis jetzt nicht erkennen können, dass die anderen Truppen rundrum nun in ähnlicher Größenordnung Zuschauer und Zupruch verloren haben. Woraus ich folgere, dass ein erheblich großer Teil schlicht neu gewonnen wurde. Bei RBL waren am letzten Spieltag gute 4000 Leute im Stadion, was der beste Besuch am ersten Spieltag in der Liga darstellte und auf einen Schlag schonmal mehr ist als Chemnitz, Halle, Babelsberg (in der vorigen Saison) oder Lübeck ist, ganz zu schweigen von der örtlichen Traditionskonkurrenz Lok bzw. Sachsen.

    Zum dritten: Die beiden Argumente stimmen sogar von einem gewissen Standpunkt aus, also die "Big Brother ist toll, sehen ja viele" oder eben "Scheiße ist gut, Millionen von Fliegen können nicht irren". Nur dass es eben keine "objektiven" Aussagen zu diesen Bewertungen geben kann. Besser ist da immer ein "Ich finde...", als "Es ist toll oder schlecht". Und selbstredend erfüllt das Boulevardfernsehen eine wesentliche Funktion in der Unterhaltung ebenso, wie Fäkalien eine wichtige Funktion in der Natur erfüllen.

    Das ich beides nicht toll finde, hat mit meiner Einstellung zu tun, per sé kann ich aber weder Fliegen noch Mistkäfer oder BB-Konsumenten für ihre Vorlieben verurteilen, die haben eben ihre eigenen Präferenzen. Wenn ich die nicht habe, habe ich zumindest die eigene moralische Verpflichtung, konsequent mit mir selbst zu sein und das, was ich nicht mag, mir dann noch regelmäßig anzutun.

    Und eins ist doch klar, um mal wieder auf die Verbindung von Fussball und Kapital zu kommen: Wer die Verbindung per sé ablehnt, nicht nur die angeblichen Auswüchse, welche eigentlich gar keine sind, weil es änliches schon viel länger gibt, als es kritisiert (vor allem besonders an einem Fall, der anders gelagert ist, als die älteren Fälle) wird, der kann eben konsequenterweise nicht Konsument, in welcher Form auch immer, des Zirkusses sein. Das schliesst sogar das Fernsehen ein, denn auch davon profitiert bspw. 1899.
     
  15. BoardUser

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    Bei "Organisation", 5 Zeilen darunter: Hopp: 49%, Verein: 51%
     
  16. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Mal ernsthaft: Wie stark ist denn "die Fanszene" in Deutschland? Und wie groß ist deren Zahl im Verhältis zu allen restlichen "Konsumenten"?
     
  17. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Zu RBL: Mich deucht, dass in der Regionalliga noch gar keine Spielbetriebs-Gesellschaft nötig ist, sondern der Verein selbst die Lizenz hält. Insofern gibt es da überheupt keine "Anteile", sondern nur Mitglieder, welche nach Vereinsrecht gleichberechtigt sind. Was heisst, dass Red Bull als Konzern höchstens 1/7 der Stimmen hält.
     
  18. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Also was die Leute im Stadion angeht ist diê Fanszene doch wichtig, als wir den Boykott gemacht haben bakamm man ständig zu hören wie scheisse wir doch sind weil wir unserren Verein nich mehr unterstützen.. *rolleyes*

    Was ist für dich eigentlich ein Konsument..? Die Lappen die alle 2 Jahre 4 Wochen lang Fussball gucken oder die die weil sie´zu weit weg leben zumindest am Fernseher dabei sein wollen..?
     
  19. alditüte

    alditüte HSVer

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    Natürlich gibt es mehr Konsumenten als Fans. Steigt ein Verein von Liga eins bis Liga sechs (Verbandsliga) ab, sind die Konsumenten alle futsch, dann gehen nur noch "echte" Fans hin. Aber das ist, wie ich eben sagte, für den Kommerzverein eh egal. Und der KANN keine Fans haben, zumindest nach meiner (natürlich subjektiven) Definition des Fanseins. Jeder Verein in den oberen Ligen (auch Hoffenheim, auch wenn das dort natürlich nur die paar Rentner von Kreisligazeiten sind) hat "echte" Fans. RBL ist aber ein Verein für Konsumenten (genau wie der Besitzer eben ein Unternehmen ist, das durch Konsumenten lebt). Und sowas heiße ich eben nicht gut.

    Das ich aber an sich ohnehin Offtopic, da das für RBL sowieso egal ist, ob die Zuschauer nun Konsumenten oder Fans sind.
     
  20. Rise Against

    Rise Against Pokalfinalist

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    An alle Traditionalisten: Die Fünftligapartie zwischen Rot-Weiss Essen und VfB Homberg besuchen gerade 6.250 !!!!!
     
  21. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Armes Essen :(
    Wiederaufstieg!

    ...aber wirklich beachtliche Zahl, selbst bei Neustrelitz gegen Dynamo Ostberlin waren nur 3000..auch 5. Liga...

    Was sind eig. so die Zahlen bei Lok gegen Chemie..? :weißnich:
     
  22. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Wie hältst du es denn mit denen, die das erste mal überhaupt zum Fussball gehen, dann aber gleich zu 1899 und RBL und dann dort hängenbleiben? Echte Fans oder nicht? Oder sind für dich die echten wirklich nur die, die schon zu Zeiten der absoluten Unterklassigkeit an Bord waren?

    Zweite Frage: Was genau ist denn deiner Ansicht nach nun schlecht, wenn man (zunächst) auf die Karte des Konsumenten setzt und darauf baut, dass sich über diese eine "Fanszene" entwickelt?

    Dritte Frage: Wie sieht denn genau diese Entwicklung (in den Anfängen und auch heute noch) in den Traditionsvereinen aus?
     
  23. aze1963

    aze1963 Member

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    Ich glaube die liegen derzeit im Schnitt knapp unter 2000 Zuschauer. Nehmen sich beide nicht viel! Lok gegen Sachsen ist da immer ein Zuschauermagnet. Da liegen die Zuschauerzahlen so um die 12 Tsd!
     
  24. alditüte

    alditüte HSVer

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    Die „Traditions“vereine wurden (meist) früh gegründet, sind vor allem aus eigener Kraft in die höheren Ligen gekommen (war damals natürlich auch einfacher) und haben sich damit auch verdientermaßen ihre Tradition erarbeitet. Heute gibt es Sponsoren, die natürlich viel zu viel Geld in den Verein stecken, damit die Vereine gegenseitig mithalten können, die aber nicht die Identität des Vereins kaufen (Vereinsfarben, Name und Wappen haben nix mit dem Sponsor zu tun). Schalke war immer schon Schalke. RBL war nicht immer schon RBL.
     
  25. alditüte

    alditüte HSVer

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    Saison 2009/10 (5. Liga)
    3131, Lok Leipzig
    2755, Sachsen Leipzig
    2150, RBshit Leipzig

    In der Zuschauertabelle die beiden Traditionsklubs also klar vor RBshit. Wird sich diese Saison natürlich ändern, da RBshit aufgestiegen ist.

    14986, Sachsen – Lok (Rückspiel 12549)
    11684, RBshit – Lok (Rückspiel 7498)
    6051, RBshit – Sachsen (Rückspiel 10088)

    Das Leipziger Derby zog mit Abstand die meisten Zuschauer an. Gegen RBshit hatte Sachsen zu Hause mehr Zuschauer als auswärts, Lok aber umgekehrt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
  26. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Klar. Was sonst? Oder andersrum: Wie isses z.B. mit dem 1. FC Köln?

    Dessen ungeachtet: Ist RB in 30 Jaren nicht auch schon immer RB gewesen? Und müssen die nicht die ganze investierte Kohle auch erst noch auf dem Platz umsetzen und es somit "aus eigener Kraft" schaffen?

    Zum Konsumsport: Ja, es bleibt dir natürlich überlassen, dass du es schlecht findest, aus einem Volkssport ein Konsumsport gemacht wird. Die weitergehende Frage ist dann, welche Konsequenten du daraus ziehst. Das verdammen, aber kräftig mitkonsumieren ist, naja, etwas unehrlich sich selbst gegenüber. Das hat sowas von: "Die BILD ist schiesse, ich missbillige ihren Stil, ihre Art, ihre Größe und ihren Einfluss, ich lese sie aber dennoch."

    Und nochmal zu den Fans: Klar ist das (auch) das Thema. Denn es sind vorrangig erstmal die Anhänger, die hier verbal angegriffen werden, wenn sie sich als Anhänger von 1899 und RBL outen. Nicht der Verein. Also sollte man doch dann zumindest dem geneigten Fan sein Fan-Sein - für wen auch imemr - lassen. Zudem war meine Frage icht quatsch. Denn wenn man alle Fans von z.B. 1899 oder RBL stigmatisiert, dann auch die, die vorher mangels Gelegenheit noch gar keinem anderen verein anhängen konnten, bspw. weil sie jung genug dafür sind oder vom Eventler erst zum Fussballfan bzw. Vereinsanhänger geworden sind, eine "Laufbahn", bei der ich behaupte, dass sie nahezu jeder so durchgemacht hat. Denn keiner kann mir erzählen, dass er Fan eines Vereins einzig wegen dessen tradition geworden ist. Da gibt es noch andere Einflüsse bzw. Meilensteine. Von erzieherischen Einflüssen (was eigentlich das schlimmste Argument ist, ein Fan von XY geworden zu sein) bis hin zum "mal mitgehen" oder irgendeiner Sternstunde im Fernsehen. Da nehmen sich 30- oder 40jährige Fans von Schalke, dem BVB, dem HSV, Stuttgart oder Gladbach (aus sicht von deren Anfängen) nix mit den ganz jungen, neuen Anhängern von 1899 und RBL.
     
  27. A-Team MB

    A-Team MB Verrückter

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    ohne jetzt alle folgenden beiträge gelesen zu haben - genau darum geht es: geld verdienen, und das wird bei rb immer weniger und geht immer schwerer. rb schießt sich mit dem fußball-engagement (nenne wir es mal neutral so) selbst ins knie und der umsatz sinkt rapide. die frage ist nun: wie lange halten sie daran fest.
     
  28. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Echt jetzt? Die Umsätze gehen zurück?

    Was das Zurückziehen anbelangt. Das bleibt abzuwarten. Klar steht das gerade bei Vereinen, in denen EIN Geldgeber einen behrrschenden finanziellen Einfluss hat, immer im Raum. Dass aber gerade deswegen dieses Konzept, einen Verein aufzubauen, unbedingt zum Scheitern verurteilt ist, kann ich deswegen nicht erkennen. Zumindest nicht mehr oder weniger als bei Vereinen mit "traditioneller" Finanzierung und "organischem Wachstum". Und wenn sich RB irgendwann mal zurückzieht und RBL deswegen abschmiert oder verschwindet: So what? Das passiert jeden Tag irgendwo, dass sich ein verein nicht mehr halten kann und in Bedrängnis gerät. Und mal ehrlich: Eigenlich müsste sich ja dann die größten Kritiker sogar freuen, wenn es kommt. Weil gerade (und nur) dann bewiesen ist, dass eine solche Strategie auch tatsächlich vor den Baum gehen kann.
     
  29. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Ja, etwa um 50% seit 2008, die Quelle hab ich aber verlegt..
     
  30. A-Team MB

    A-Team MB Verrückter

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    die quelle weiß ich ehrlich gesagt auch nicht mehr, sonst hätte ich sie dazugeschrieben. nimmt auch ganz klar bezug auf die verbindung umsatzrückgang in verbindung mit den fußballaktivitäten und der zielgruppe.
    und natürlich würde ich mich freuen wenn das gegen die wand gefahren wird. es ist nur die frage, wann rb nicht mehr mag oder kann... sollte das in den nächsten 1-3 jahren sein, wird das nichts mit rbl, dauert es mehr als 5jahre und sie wären halbwegs in der buli etabliert, wird es interessant. bis in die buli brauchen sie nämlich das geld, danach könnte es, je nach management auch ohne rb gehen.
     
  31. aze1963

    aze1963 Member

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    Danke für die Aufklärung! Muss das mit dem RBshit sein? Ich sag doch ooch nich die "Hansapisser"! Dass du RB nicht leiden kannst weiß doch nun jeder!:D Sag doch lieber die Rote Brause Kicker! Das klingt doch netter! Du darfst dich mal nicht so über RB ärgern! Ein bisschen Gelassenheit würde Allen gut tun!:floet: