Probleme mit Fußballeinlage

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Pizaboy18, 12 Oktober 2009.

  1. Pizaboy18

    Pizaboy18 New Member

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    Hallo, ich gehöre auch zu den aktiven Fußballern... :top:

    Ich habe mal ein Anliegen: Ich hatte immer Probleme mit Becken oder Beine, wenn ich belastet wurde wie z.B. beim Fußball. Man hat nichts gefunden bei mir und man hat mir Krankengymnastik verschrieben und Einlagen. Danach habe ich einen Masseur aufgesucht und hat bei mir Beckenschiefstellung (unterschiedliche Beinlänge) festgestellt, daher kamen wohl die Schmerzen. Mit Dorntherapie hat er mich praktisch wieder im Gleichgewicht hergestellt. Und nun muss ich einfach konsequent die Einlagen tragen, ob es im Alltag oder beim Sport ist. Und ich merke, das hilft schon viel besser und ich habe nur noch wenig Schmerzen.

    Für Fußball habe ich extra eine Fußballeinlage bekommen, allerdings habe ich damit mit den Fußballschuhen mit Stollen Probleme. Wer weißt, wie die Fußballeinlagen aufgebaut sind, wo es im Inneren der Füßen Druckstellen gibt. An diesen Druckstellen bekomme ich immer Blasen oder offene Wunden an empfindlichsten Stellen. Was soll ich machen? Ich habe schon extra das weichste Material auf der Einlage und bei Fußpflege (habe wohl weiche Füße) kann man nicht mehr machen. Soll ich mir Fußballschuhen mit niedrigeren Stollen (gibts überhaupt welche?) oder sogar mit Nocken (auf dem Rasen möglich?) holen? Zurzeit trainieren wir auf dem Kunstrasen und da spiele ich mit normalen Sportschuhen. Ich glaube, dass die hohen Stollen diese Blasen in den Druckstellen hervorrufen.

    Wer hat Erfahrungen mit Fußballeinlage oder kennt sich damit aus? Ich wäre für jede Hilfe sehr dankbar... :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2009
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  3. Fussverbieger

    Fussverbieger New Member

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    Hallo,

    die Einlagen werden wie folgt hergestellt:

    1). Fußmodell aus Gips (entweder mit Trittschaum oder Gipsverband)
    2). Eine ganz dünner Kunststoffeinlagenrohling wird genau so geformt, dass er das gesunde, gut ausgeprägte Gewölbe des Fußes spiegelt.
    3). Im Sandwichverfahren kommen Verstärkungen an die Grundeinlage, die gezielt stützen und auch der Bequemlichkeit dienen.
    4). Aus dem Fußballschuh wird die Innensohle entfernt und dient als Schnittvorlage (oder wird später auf Wunsch wieder verwendet,- dann aber als Einlagenbezug, so dass die Einlagen nicht so einfach erkennbar sind).
    5). Die Einlage wird an den Schuh angepasst. Dabei wird die Fersenkappe berücksichtigt und beim Knickfuß ggf. verstärkt und verlängert.
    6). Die Einlagen werden nun bezogen und passen exakt in die Schuhe.
    7). Vor dem Training oder Spiel läuft der Spieler die Schuhe bzw. besser gesagt die Füße etwas ein.

    Mit den Einlagen werden nicht nur die Füße gestützt und entlastet, sondern auch die gesamte Beinstatik wird in die optimale Form gebracht. Zwangsläufig rollt man gerade und natürlich ab und kann auch nicht mehr einknicken.