Prämien für WM-Quali: 20.000 Euro pro Sieg

Dieses Thema im Forum "Deutsche Nationalmannschaft" wurde erstellt von André, 10 Oktober 2012.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Die deutschen Nationalspieler können im Falle einer erfolgreichen Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien pro Person maximal 200.000 Euro an Prämie einsacken.

    Pro Sieg gibt es 20.000 Euro unabhängig davon ob man spielt oder auf der Ersatzbank sitzt. Das Prämienmodell habe sich an dem zur WM 2010 orientiert und die Nationalspieler hätten auf eine Erhöhung verzichtet.

    Bis zu 200000 Euro - sueddeutsche.de
     
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  3. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Wozu eigentlich Prämien?
     
  4. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Frage ich mich auch immer.
    Kann ich nachvollziehen, wenn der DFB das in den Fünfzigern, Sechzigern und Siebzigern noch ausgeschüttet hat, wo die Gehälter um ein Vielfaches niedriger waren aber jetzt: Klarer Fall von Streichresultat.
     
  5. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Meinst Du jetzt Prämien generell oder Prämien bei der Qualifikation für eine EM bzw. WM ?
     
  6. arche

    arche Member

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    Denkt lieber nicht darüber nach.

    Habe kürzlich sowohl mit einem Jugendfußballtrainer als auch mit zwei noch vor einiger Zeit aktiven Bundesliga-Volleyball- und Handballspielern exakt über dieses Thema gesprochen.
    Ziemlich einhellige Meinung: Die "guten Jungs" im Fußball vergessen meistens auf dem Platz, um welch hohe Summen es geht (und das teils bis in untere Fußballligen) und spielen Fußball und wollen gewinnen. Aber es sind eben nicht alle "gute Jungs". Alle waren klar der Meinung, dass einige auf dem Platz stehen und auch an Geld denken. Das wäre ja bei Prämien als Anreiz nicht schlecht, aber dann müsste man auch die Ersatzbank mal ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen. Wer da so sitzt und mit welchen Motiven. Außerdem kann man ja auch auf dem Platz reichlich Egoismen beobachten (Marktwert steigern!). Die Schürrle-Fans werden mich steinigen, aber der ist meiner Meinung nach einer aus dieser Fraktion. Wir müssen uns das schon ein bisschen schöndenken, was da im Fußball so passiert.

    Auffällig ist doch auch, dass ständig über Teamgeist und Mannschaftszusammenhalt gesprochen wird. Warum muss man das eigentlich?
    Wenn ich mittwochs in der Halle und sonntags auf der Wiese bolze, will ich Spaß haben und - ja, genau - gewinnen. Ist das bei den Profis pauschal noch so?

    Für mich ein Edelbeispiel: Niederlande bei der letzten EM. Schaut euch die Namen der Spieler an, schätzt deren Können ein und erklärt mir, warum die dreimal sang- und klanglos untergegangen sind.

    Die Spanier z.B. hatten schon seit Jahrzehnten eine außergeldliche Motivation, weil sie im völligen Gegensatz zu ihren Vereinsmannschaften nichts gewonnen haben. Mal schauen, wielange das noch anhält.

    Also, lieber nicht darüber nachdenken, sondern sich selbst ein wenig besch....., damit der Zuschauerspaß nicht völlig in den Keller geht.

    Eine andere Variante ist freilich, und das sehe ich sehr kritisch, dass viele angebliche Fans begeistert sind, wenn sich "ihre" Vereinsmannschaft irgendeine Supertruppe wegen vorhandener Wirtschaftskraft zusammenkauft, und dann Spieler, die gerade mal ein paar Wochen im Verein sind, bejubelt werden, als hätten sie mit ihnen schon im Sandkasten gespielt und als seien sie schon immer Spieler im Verein gewesen.