News Faninitiative "Stimmung Westkurve"

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von K-Town-Supporter, 14 Juni 2005.

  1. Hier gibts zukünftig alle Neuigkeiten zur Faninitiative...
     
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  3. Protokoll des 1. Treffens der Fan-Initiative "Stimmung Westkurve"
    Datum: 07.April 2005
    Ort: Nordtribüne des Fritz-Walter-Stadions

    In der Nordtribüne des Fritz-Walter-Stadions fand am Donnerstag, den 07.April 2005 das erste Treffen der Fan-Initiative "Stimmung Westkurve" statt. Anwesend waren rund 200 Fans des 1.FC Kaiserslautern, darunter Vertreter einzelner Fanclubs, des Fanbeirats, der Westkurven-Trommler und der ultraorientierten Fans. Zudem waren der Fanbeauftragte Stefan Roßkopf, Stadionsprecher Horst Schömbs sowie Udo Schuff, der für die Musik im Stadion zuständig ist, zugegen.


    Punkt 1: Begrüßung, Vorstellung der Organisatoren und der Grundidee

    Wie zahlreiche Fans bemerkt haben, ist die Stimmung in der Westkurve, die einmal die gefürchtetste Fankurve Deutschlands war, bereits seit Jahren immer mehr abgeflacht. In Sachen Lautstärke und Kreativität gehört die Westkurve zurzeit nicht mehr zu den besten Kurven in Deutschland, weshalb nach zahlreichen Diskussionen im Stadion und im Internet die Idee einer Fan-Initiative und eines großen Fan-Treffens entstand.

    Die Fan-Initiative "Stimmung Westkurve" besteht aus einem möglichst repräsentativen Schnitt der aktiven FCK-Fans, die wiederum die Interessen der Westkurve gegenüber Institutionen wie dem Verein, dem Stadionradio und anderen vertreten sollen. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine geschlossene Gesellschaft: Wer sich aktiv in die Organisation und die Tätigkeiten einbringen will kann sich jederzeit per eMail (info@faninitiative-westkurve.de) oder im Stadion bei der Fan-Initiative melden


    Punkt 2: Stadionumbau, Chancen und Gefahren, Vorschläge

    Derzeit wird die Westkurve parallel zur Osttribüne aufgestockt, sie wird nach dem Ausbau also in etwa doppelt so viele Reihen haben wie bisher. Zur WM 2006 wird sie aufgrund der FIFA-Vorschriften definitiv komplett aus Schalensitzen bestehen und die Zäune vor und zwischen den Blöcken werden abgebaut sein. Ein Großteil der baulichen Vorschläge wird somit erst nach der WM durchführbar sein.

    Für diese Zeit ist bis dato der Rückbau des unteren Teils in den derzeitigen Zustand ("Hühnerstangen") geplant, der obere Teil der Westkurve soll die bereits von der Südtribüne bekannten Klapp-Schalensitze behalten. Die Kapazität des Fritz-Walter-Stadions wird vor und nach der WM 48.500 Zuschauer betragen, was eine erhebliche Ausdünnung der Westkurve bedeutet. Dies hätte nach Ansicht der meisten Fans eine weitere Verschlechterung der Stimmung zur Folge. Der Verein werde aber zumindest auch weiterhin alles versuchen, um die Stehplätze zu bewahren.

    In diesem Zusammenhang gab Fanbetreuer Stefan Roßkopf an, dass für die Zeit nach der WM noch so gut wie nichts endgültig feststeht. Es sei bereits geplant, die Fans einzubinden und das Gespräch zu suchen, wozu neben den Fanclub-Vertretern auch die Fan-Initiative eingeladen werden soll, um eine bestmögliche "neue" Westkurve sicherzustellen.

    Als wichtigste Anregung wurde die Aufhebung der Blocktrennung genannt, d.h. keine oder nur sehr niedrige Zäune zwischen allen oder zumindest einzelnen Blöcken in der Westkurve, je nach Sicherheitsvorschriften. Hierdurch könnten sich die stimmungsinteressierten Fans bündeln und somit für eine bessere optische und akustische Unterstützung von den Rängen sorgen. Leider musste der Sicherheitsbeauftragte des Fritz-Walter-Stadions, Harald Heidermann, seine Teilnahme an dem Treffen kurzfristig absagen, so dass keine Aussagen über die Machbarkeit eines solchen Vorschlages gemacht werden konnten. Es wurden allerdings diverse Bundesligastadien genannt, in denen es im Stehplatzbereich keine Blocktrennung gibt (z.B. Schalke).

    Sollte die Blocktrennung nicht aufzuheben sein wurde die Idee einer "Support Zone" angeregt. D.h. ein Bereich, in dem sich die stimmungsinteressierten Fans sammeln können und auch entsprechend mit Karten hierfür versorgt werden.

    Als Hauptprobleme wurden die zu große Ausdünnung der Westkurve nach dem Ausbau sowie die große Anzahl der "stummen" Fans in den Blöcken 6-10 genannt. Des Weiteren wurde vorgeschlagen die Kurve komplett zu versitzplatzen, wobei allerdings auf die Preise und die Kartenvergabe geachtet werden müsse, die Kurve komplett bei Stehplätzen zu belassen und im Sinne der von vielen gewünschten "Enge" einen Teil frei zu lassen oder anderweitig zu verwenden (z.B. der obere Teil von Block 6) und zu guter letzt dem Beispiel vieler anderer Bundesligastadien zu folgen und für Bundesligaspiele wieder Wellenbrecher statt Klappsitze in der Westkurve zu installieren.


    Punkt 3: Akustische Maßnahmen in der Westkurve

    Sascha Kempf, der mit großem Applaus begrüßte "Megaphon-Mann" der Westkurve stellte sich zunächst vor und klar, dass er diese Aufgabe komplett ehrenamtlich und nur aufgrund der abflachenden Stimmung übernommen hat. Auf die Aufforderung, evtl. negative Meinungen gegenüber seiner Person, gleich zu Beginn zu äußern, reagierte niemand.

    Als nächstes wurde die Frage nach einer Megaphon-Anlage für die Westkurve gestellt. Diese solle allerdings nicht nach dem Vorbild anderer Vereine wie Frankfurt, Köln oder Nürnberg eingerichtet werden, da ein häufig genannter Kritikpunkt war, dass man bei solchen Anlagen oft den Vorsänger lauter als die Fankurve wahrnimmt. Eine Megaphonanlage in Kaiserslautern solle lediglich das Problem beheben, dass das derzeit einzelne Megaphon nur in einem Umkreis von wenigen Metern zu hören ist. Durch weitere Megaphone an den Zäunen der anderen Blöcke, die aber weiterhin von nur einer Person bedient werden, könnte eine bessere Koordination der Westkurve möglich sein und jeder würde das Megaphon verstehen und zeitnah in die Gesänge einstimmen können.

    Zu dem Vorschlag der Megaphon-Anlage gab es auch kritische Wortmeldungen, weshalb die Befürworter nochmals ausdrücklich darauf hinwiesen, dass eine solche Anlage zunächst nur testweise für ein paar Spiele und auch nur so lange bis sie überflüssig ist eingeführt werden soll ? sprich: Wenn die Stimmung wieder besser wird oder im Falle eines Support-Bereichs könnte die Megaphon-Anlage wieder abgeschafft werden, sofern dies sinnvoll erscheint.

    Die Trommler in Person von "Chef-Trommler" Karl-Werner Kaul gaben an, dass es für sie in letzter Zeit schwierig sei, in die Gesänge einzustimmen, da zu viele verschiedene Gesänge gleichzeitig angestimmt werden. Aus diesem Grunde seien sie im Sinne der besseren Koordination ebenfalls für eine Megaphonanlage. In der folgenden Abstimmung gab es lediglich zwei Gegenstimmen und einige Enthaltungen, während die überwältige Mehrheit der anwesenden Fans für die testweise Einführung der Megaphon-Anlage stimmte. Die "Generation Luzifer" wird sich in nächster Zeit darum kümmern und auch die Kosten übernehmen. Stefan Roßkopf machte nochmals darauf aufmerksam, dass eine Megaphon-Anlage zwar in anderen Stadien sehr gut funktioniert, aber nur wenn die Fans auch mitmachen. Als Fanbeauftragter wisse er, dass es sowohl Befürworter als auch ablehnende Stimmen gegen das Megaphon gebe.

    Weitere Vorschläge waren, die "Generation Luzifer" in der Mitte der Westkurve zu positionieren und die alten Westkurven-Trommeln wieder zu benutzen, da diese lauter seien. Karl-Werner Kaul verneinte dies zwar, versprach aber, die alten Trommeln für das nächste Heimspiel nochmals teilweise zu benutzen, sofern diese noch auffindbar seien. Der Vorschlag, auf der offiziellen FCK-Homepage über die Megaphonanlage abzustimmen wurde abgelehnt, da die Westkurven-Fans selbst darüber entscheiden sollen und nicht jedermann unkontrolliert per Internet. Zudem wurde auf die in letzter Zeit besser gewordene Stimmung z.B. in Block 6 und auf der Südtribüne und darauf, dass die "Generation Luzifer" demnächst eine CD mit Fangesängen zum Selbstkostenpreis herausbringen wird, hingewiesen.


    Punkt 4: Stadionradio und RPR

    Zum häufig diskutierten Thema Stadionradio und Radio RPR äußerte sich zunächst Horst Schömbs. Er beschrieb die Zusammenarbeit des Vereins und des Stadionsprechers mit RPR, das sich vor ca. acht Jahren in Kaiserslautern "eingekauft" und versucht habe, sein Radioprogramm 1:1 auf das Stadion zu übertragen. Während Schömbs selbst lediglich für den sportlichen Teil (Mannschaftsaufstellung etc.) zuständig sei liege alles andere in der Hand von RPR. Der Radiosender sei nicht auf das Feedback der Fans eingegangen, im Stadion sei so gut wie nie ein RPR-Vertreter und die Musikauswahl sei komplett bestimmt durch RPR, das weitere FCK-Lieder im Rahmenprogramm abgelehnt habe. Horst Schömbs und Udo Schuff gaben an, dass sie schon seit geraumer Zeit versuchen, das Stadionradio zu verbessern, bislang aber bei RPR meist auf taube Ohren gestoßen seien.

    Weitere Kritikpunkte seien z.B., dass das Mikrofon des Stadionsprechers erst auf Anfrage freigeschaltet werden müsse oder dass die Mannschaftsaufstellung synchron zur von RPR erstellten Anzeige auf der Videowall laufen müsse. Dies schränkt den Spielraum des Stadionsprechers erheblich ein, da er nur in seltenen Fällen spontan reagieren kann. Beim vergangenen Heimspiel gegen Hannover moderierte Horst Schömbs die Mannschaftsaufstellung auf eigene Initiative zum ersten Mal unabhängig von der Videowall.

    Ein Pluspunkt im Konflikt mit RPR sei die neue Vereinsführung, die mittlerweile erkannt habe, dass das wichtigste im Verein die Fans seien und diese somit auch mehr Rechte bekommen müssen. Im Gegensatz hierzu habe die vorige Führung um Atze Friedrich nur den finanziellen Vorteil des RPR-Engagements gesehen. In einem kürzlich anberaumten Gespräch mit dem Vorstand zeigte sich dieser sehr offen für die angesprochenen Probleme und es kam danach auf Druck des Vereins zu einem Gespräch mit Vertretern des RPR-Stadionradios. Die Kritikpunkte: Das nicht zum FCK passende Musikprogramm muss geändert werden, die Lautsprecher dürfen die Fangesänge nicht übertönen und die Fans müssen ein Mitspracherecht haben. Einige der Ideen sollen auf jeden Fall realisiert werden, so Horst Schömbs. Nicht nur mit seinem Schlusssatz, das RPR sich nach den Fans zu richten habe und nicht umgekehrt, sondern während seiner gesamten Rede erntete er großen Applaus von den anwesenden Fans.

    Ebenfalls Applaus erntete Udo Schuff mit seiner Anmerkung, dass auf dem Betzenberg weder Hip-Hop- noch Ballermann-Musik gebraucht werde, sondern lieber Rock-Titel und FCK-Lieder. Es gebe aber auch ältere Fans, denen ebenfalls Rechenschaft getragen werden müsse. Den zuvor von der Fan-Initiative vorgebrachten Vorschlag "3 Titel für die Fans, 2 für RPR" befand er für gut. Zudem müsse zum Einlaufen der Mannschaften ein gutes Lied her und Kultlieder wie "Keep on running", "Das ist für Euch" und der "Westkurv? Song" gespielt werden. Vor allem das Betze-Lied "Ole ole" müsse so bleiben wie es ist und immer gespielt werden, nicht umsonst sei ein Versuch von RPR, dieses Lied mit modernen Beats aufzufrischen, gescheitert.

    Zum Abschluss merkte Stefan Roßkopf noch an, dass man sich mit RPR streite, da verschiedene Interessen vorhanden seien. Während RPR sein Mainstream-Radioprogramm verbreiten will und dafür Geld bezahlt liege ihm und dem Verein die Stimmung im Stadion und die Zufriedenheit der Fans am Herzen. Über Horst Schömbs sagte er, dass dieser durch und durch FCK-Fan sei und die Kritik an ihm in diversen Internetforen oft unfair und teilweise einfach schwachsinnig sei. Schlechte Stimmung im Stadion könne zudem nicht am Stadionprogramm liegen, sondern nur an den Fans selbst. Das Problem sei nicht nur das Stadionradio, sondern das zu viele Fans nur noch als Konsumenten ins Stadion gehen anstatt selbst die Stimmung zu machen.

    Horst Schömbs gab noch an für jeden Vorschlag offen zu sein: "Ihr seid die Fans, Ihr seid der FCK!" Hierfür solle man sich einfach an ihn persönlich, an den Fanbetreuer oder an die Fan-Initiative wenden. Die Stimmung sei auch schlechter geworden, weil die Fans immer weniger zu Wort gekommen sind. "Dies wollen und müssen wir ändern!"


    Punkt 5: Trommler vor der Westkurve

    Die Koordination zwischen den Trommlern vor der Westkurve und der Kurve selbst hat sich in der letzten Zeit als Problem herausgestellt. Als Abhilfe wurde hierfür zunächst ein "Übungs-Treffen" zwischen den Trommlern und anderen Stimmungsmachern wie der "Generation Luzifer" vorgeschlagen. Als Möglichkeiten hierfür wurden ein Treffen ausserhalb des Stadions oder ein Spiel der FCK-Amateure aufgelistet, wobei Karl-Werner Kaul ein solches Treffen als "kein Problem" ansah.

    Desweiteren wurde vorgeschlagen, die Trommeln wieder in die Westkurve zu holen anstatt sie davor zu postieren. Dies führte zu einer ausgiebigen Diskussion, in der viele Vor- und Nachteile dieser Idee wurden erläutert ? beispielsweise könnte zwar die Koordination mit dem Megaphon verbessert werden, aber andererseits könnten sich Fans beschweren, wenn sie direkt neben einer Trommel stehen müssen. Karl-Werner Kaul gab als Vertreter der Trommler zudem an, das die Trommeln im Block einen Teil ihrer Wirksamkeit verlieren, was bei Auswärtsspielen mit im Block stehenden Trommlern immer wieder zu merken sei. Der Klang gehe im Block viel mehr verloren als davor, wo man besser zu hören und effektiver sei. Als Gegenargument wurde genannt, das die Trommler derzeit zu viele Gesänge kaputt machen würden anstatt sie zu unterstützen. Ganz aufhören sollten die Trommler allerdings auf keinen Fall, da sie für die Westkurve unersetzlich seien.

    Zum Schluß einigte man sich darauf, das für eines oder mehrere der nächsten Heimspiele nicht alle, aber zumindest ein paar Trommler in den Block wechseln. Außerdem wurde vorgeschlagen, die Anzahl der Trommler zu erhöhen und die Absprache zwischen Megaphon und Trommlern zu verbessern.


    Punkt 6: Aufdruck auf Karten

    Als nächstes wurde vorgeschlagen, auf den Eintrittskarten für die Westkurve einen entsprechenden Vermerk zu setzen, das man mit großer Lautstärke, kurzfristigen Sichtbehinderungen und anderen Unannehmlichkeiten zu rechnen habe. Kay Ingo Schmidt von den Initiatoren der Fan-Initiative: "Wer in die Westkurve geht, ist aktiver Teil dieser Stimmung, egal ob am Rand oder in der Mitte."

    Stefan Roßkopf antwortete auf diesen Vorschlag, dass die Möglichkeit eines entsprechenden Hinweises beim Kartenkauf bestehe und er diesen Vorschlag an den Vorstand weiterleiten werde.


    Punkt 7: Freie Aussprache, Verschiedenes

    Beim letzten Tagesordnungspunkt kamen nur noch wenige Wortmeldungen. Ein Fan merkte an, das jeder, der das FCK-Trikot trägt, ein Lautrer sei. Egal was er vorher gemacht habe oder bei welchem Verein er spielte, wofür er Applaus, aber auch die einzigen vereinzelten Buh-Rufe des Abends erntete. Ein anderer Fan merkte an, dass die Spieler nicht so häufig gegen die eigenen Fans schießen sollen wie zuletzt und dass das Verhalten des Ordnungsdienstes teilweise nicht akzeptabel sei. Stefan Roßkopf sagte hierzu, dass der FCK einen sehr guten Ordnungsdienst habe und man sich bei Problemen bitte die Nummer des betreffenden Ordners merken und diese an den Fanbetreuer weitergeben solle. Jeder Ordner werde persönlich zur Rede gestellt und nach seiner Sicht der Dinge gefragt, wenn eine Beschwerde eingehen sollte.

    Zum Abschluss des Abends wurde der frühere "Attacke"-Trompeter der Westkurve ans Mikrofon gebeten und ein Großteil der anwesenden Fans ermunterte ihn durch wohlwollenden Applaus, die Trompete noch mal auszupacken.



    Die Fan-Initiative "Stimmung Westkurve" wurde von den anwesenden Fans als Vertreter ihrer Interessen legitimisiert und wird diese somit auch in Zukunft gegenüber Institutionen wie Verein, Stadionradio etc. vertreten. Wir danken allen anwesenden Fans für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und insbesondere denjenigen, die bei der Organisation, beim Aufbau und beim Abbau mitgeholfen haben!

    (Kaiserslautern, den 11. April 2005)--
     
  4. Newsletter der FISW vom 13.06.2005:

    Hallo FCK-Fans,

    wie auf dem Fan-Treffen am 07.April 2005 besprochen, hat die Fan-Initiative "Stimmung Westkurve" die Vorschläge, Wünsche und Kritikpunkte der Fans des 1. FC Kaiserslautern in den Bereichen "Stadionausbau" und "Stadionradio" gesammelt. Daraus wurden nun zwei Positionspapiere erstellt, welche das Meinungsbild der Mehrheit der FCK-Fans zu den beiden genannten Punkten widergeben. Diese Positionspapiere wurden im nachfolgenden Wortlaut mit der Bitte um einen konkreten Gesprächstermin an die entsprechenden Stellen bei Verein, Stadiongesellschaft und Co. übergeben:


    POSITIONSPAPIER ZUM STADIONAUSBAU:

    Aufhebung der Blocktrennung
    Durch die Trennzäune zwischen den Blöcken der Westkurve wird die Bewegungsfreiheit enorm eingeschränkt und eine Bündelung der stimmungswilligen Fans unmöglich gemacht. Eine Aufhebung der Blocktrennung, wie in diversen anderen Bundesligastadien, soll die freie Platzwahl ermöglichen.

    Wellenbrecher statt Schalensitze
    Die derzeitigen "Hühnerstangen" in der Westkurve sind bereits seit Ihrer Einführung in den 90er Jahren bei den Fans umstritten, die Installation von Schalensitzen würde dies noch mehr verschlimmern. Die Westkurve soll wieder aus "echten Stehplätzen" wie in zahlreichen anderen Bundesliga- und WM-Stadien bestehen .

    Überlegungen zur Beibehaltung der "Enge"
    Eine dicht besetzte Stehplatztribüne ist Voraussetzung für gute Stimmung, zuviel freier Platz tötet diese ab. Daher müssen Gespräche geführt werden, wie die gewünschte Enge in der Westkurve beibehalten werden kann, ohne das festgelegte Zuschauerlimit zu überschreiten (z.B. Versitzplatzung von Block 6).

    Stoppen des sc hleichenden Rückbaus der Stehplätze
    In den letzten fünf Jahren ist der Stehplatzanteil des Fritz-Walter-Stadions von 50% auf weniger als 30% bis zur WM 2006 gesunken. Dieser Trend muss gestoppt werden.

    Preisgünstige Plätze für VIP-Logen
    Für jede neu geschaffene VIP-Loge, wie zuletzt auf der umgebauten Osttribüne, sollen gleichzeitig preisgünstige Plätze im Fritz-Walter-Stadion geschaffen werden .

    Vorsänger-Podest in der Westkurve und im Gästeblock
    Der Vorsänger ist in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil aller Bundesliga-Stadien geworden. Zur Erleichterung seiner stimmungsfördernden Arbeit soll in der Westkurve und im Gästeblock ein entsprechendes Podest installiert werden .

    Einbau einer Megaphonanlage für die Westkurve
    Anbringen von funkgesteuerten "Lautsprechern" an den unteren Zäunen von Block 6 bis 10, sowie an den Trennzäunen zwischen 7 und 8, 8 und 9 jeweils auf Eingangshöhe. Die Lautsprecher dürfen nicht von der Sprecherkabine aus abgeschaltet werden.

    Ausreichend Stehplätze im Gästeblock
    Die Gästefans sollen so behandelt werden, wie es sich die FCK-Fans in fremden Stadien ebenfalls wün sc hen würden. Das bedeutet: Schaffung eines ausreichend großen Stehplatz-Bereiches im Gästeblock (mindestens 1.500-2.000 Plätze, analog zur Westkurve).

    Support-Zone im Bereich Westkurve Mitte
    Einrichten einer Zone (eventuell zwischen jetzigem Eingang Block 8 und neuem Oberrang) für die keine Dauerkarten verkauft werden und die allen willigen Supportern Freiraum gibt. Es soll kein rechtsfreier Raum entstehen, jedoch soll allen bewusst sein, dass hier das Zentrum des Supports ist. Auch die Trommler sollten hier Halterungen für ihre Instrumente bekommen und zu den restlichen "Einheizern" in den Block zurückkehren.

    Hinweise für Zuschauer auf den Eintrittskarten
    Auf den Karten sollten die Besucher der Westkurve darauf hingewiesen werden, dass es sich um die Fan-Tribüne handelt, und sowohl größere Geräuschpegel, als auch Sichtbehinderungen durch Fan-Utensilien vom Verein nicht nur ausdrücklich genehmigt, sondern auch gewünscht sind.

    Räumlichkeiten für Fans
    In der neuen Westkurve müssen großzügige Räumlichkeiten für die Fans geschaffen werden. Möglich sein sollen die Lagerung von Fan-Utensilien und die Präsentation der entsprechenden Gruppierungen (Fanbeirat, Fan-Infos, Anmeldung zu Auswärtsspielen, Erwerb von Choreographie-Postern etc.)

    Offenes Stadion
    Die zur Weltmeisterschaft vorschriftsmäßig einzuführende Sektorentrennung soll nach der WM wieder aufgehoben werden. Der freie Zugang zu allen Tribünen des Stadions macht einen nicht zu unterschätzenden Teil des Gefühls "Familie FCK" aus und muss beibehalten werden.


    POSITIONSPAPIER ZUM STADIONRADIO:

    Fan- statt Party-Musik
    Die Auswahl und Musikrichtung der im Stadion gespielten Lieder soll den Fans und nicht der Marketing-Strategie eines Radiosenders überlassen werden.

    Keine Promotion-Auftritte vor der Westkurve
    Der Auftritt von Bands und Schlagersternchen ohne Bezug zum Sport und zur Region sollte aus dem Rahmenprogramm eines Bundesligaspiels verschwinden.

    Mehr FCK-Lieder
    Den Kernpunkt der Musik sollen Lieder mit Bezug zum 1.FC Kaiserslautern und dem Fußball im Allgemeinen bilden.

    Normale Lautstärke
    Kein überlautes Stadionradio in der Westkurve und kein Übertönen von Fan-Emotionen - weder von Fangesängen noch von möglichen Unmutsbekundungen nach einem schlechten Spiel.

    Freies Mikrofon für den Stadionsprecher
    Der Stadionsprecher muss zu jedem Zeitpunkt vor und nach dem Spiel die Möglichkeit haben, nach eigenem Ermessen Durchsagen zu machen. Des Weiteren darf er nicht vom Stadionradio in ein sekundengenau geplantes Konzept gezwängt werden.

    Rot-weisse Grüße,
    Eure Fan-Initiative
    http://www.faninitiative-westkurve.de

    PS:
    An die Fahnenbesteller: Die Bestellung der Schwenkfahnen läuft und jeder, der die entsprechende Summe überwiesen hat; kann seine Fahne(n) beim ersten Heimspiel der neuen Saison abholen. Weitere Infos folgen rechtzeitig.--
     
  5. Hallo FCK-Fans,

    am 30. Juni fand ein Treffen zwischen Vertretern der Fan-Initiative "Stimmung Westkurve" und dem 1. FC Kaiserslautern, namentlich Vorstandsmitglied Erwin Göbel und Fan-Betreuer Stefan Roßkopf, statt. Besprochen wurden im Wesentlichen die in den Positionspapieren der Fan-Initiative aufgelisteten Forderungen und Vorschläge zu Stadionausbau und Stadionradio, welche im Folgenden protokolliert sind:

    Stadionradio:
    Die Probleme mit dem Stadionradio sind auch beim FCK bekannt. Herr Göbel merkte an, dass in der letzten Zeit zunehmend auf die Fans Rücksicht genommen wurde, sprich mehr FCK Lieder gespielt wurden. Dies wurde auch von der Fan-Initiative bestätigt. Der alte Vertrag mit sehr vielen Eingriffsrechten für RPR ist allerdings am 30. Juni 2005 ausgelaufen. Der FCK steht zurzeit in neuen Verhandlungen, da man mit RPR zusammenbleiben möchte. Herr Göbel stellte aber klar, dass der neue Vertrag derart gestaltet werden soll, dass das letzte Entscheidungsrecht im Bezug auf die Musikauswahl und Programmgestaltung beim FCK verbleibt Des Weiteren hat man auch erkannt, dass Auftritte wie vom "Gospelchor" gegen Mainz und alte Auftritte vom DJ Ötzi von einem Großteil der Fans nicht mehr erwünscht sind. Es wird in Zukunft auch hier verstärkt darauf geachtet werden, mehr Bezug zum Fußball herzustellen. Geplant sind aber nicht mehr als ein oder zwei Auftritte im Jahr. Die Fan-Initiative kritisierte zudem, dass das Stadionradio ihrer Meinung nach zu stark in den Vordergrund drängt, vor allem nach Schlusspfiff und kurz vor Spielbeginn, so dass Fangesänge unterdrückt bzw. Unmutsbekundungen übertönt werden. Von FCK-Seite hat man diese Problematik auch erkannt und wird dies in den Gesprächen mit RPR auch zur Sprache bringen. Was die Musikauswahl und das Programm allgemein angeht, stellten Herr Göbel und Herr Roßkopf aber auch klar, dass das Stadionradio für alle Zuschauer und Fans im Stadion zuständig ist. Da es viele Interessengruppen und Geschmäcker gibt, wäre eine dementsprechend für alle interessante Musikauswahl äußerst schwierig. Zudem wäre ein fester Rahmenplan im Programm hinsichtlich Werbeblöcken, Gewinnspielen und Glückwünschen unumgänglich. Nichtsdestotrotz wird weiterhin versucht werden, in Zusammenarbeit mit RPR, Herrn Schömbs und Herrn Schuff möglichst viele Fanlieder zu spielen und dem Stadionsprecher im Rahmen des Möglichen größere Freiräume in Form von längeren Sprechzeiten zuzugestehen.

    Aufhebung der Blocktrennung:
    Herr Göbel erklärte, dass es aufgrund bestehender länderspezifischer Vorschriften und Gesetze hinsichtlich einer Maximalanzahl von Zuschauern innerhalb eines Blockes bzw. der nötigen Anzahl Fluchtwege sehr schwierig sei, dieses Vorhaben so umzusetzen, wie es von der Fan-Initiative angedacht wurde. Es wird vom FCK geprüft, ob eine Verkleinerung der Blockanzahl von der Gesetzeslage und auch bautechnisch möglich ist. Hierzu sollte aber auch durch die Fan-Initiative möglichst viel an Informationen beschafft und eine genaue Aufstellung eingereicht werden, wie man sich eine Aufhebung der Blocktrennung vorstellt und was man sich davon verspricht, um bei den nächsten Besprechungen mit dem Bauamt, der Stadiongesellschaft und dem Architekten eine Diskussionsgrundlage in Händen zu halten. Die Fan-Initiative wird sich um entsprechende Informationen kümmern. Des Weiteren wird man bei den Fans anderer Vereine in Erfahrung zu bringen, ob und wie dort die Aufhebung der Blocktrennung erreicht wurde. Herr Göbel erklärte in diesem Zusammenhang weiter, dass angedacht sei, die Zäune vor den Blöcken, die zur WM aufgrund von Sichtbehinderungen deinstalliert oder wenigstens von der Höhe her gesenkt werden müssen, nach der WM so zu belassen. Eine Senkung der Zäune innerhalb der Blöcke wäre bei der WM wohl auch Vorschrift, aber im Bundesligaalltag wie z.B. in Stuttgart aber nicht durchzusetzen. Eine Entscheidung darüber würde aber noch nicht endgültig feststehen und neben den Gesetzen auch von den Entscheidungen der Stadiongesellschaft abhängig. Deshalb konnte er der Fan-Initiative in dieser Richtung also noch keine genauen Angaben machen.

    Wellenbrecher statt Schalensitze:
    Es wird derzeit geprüft ob die alten Klappsitze auch bei der WM genutzt werden können oder ob teure Schalensitze (Stückpreis 130,- Euro) wie im restlichen Stadion installiert werden müssen. Da es hinsichtlich dieser Sitze aber strenge Reglements von Seiten der Fifa gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Klappsitze entfernt werden müssen. Sollten neue Sitze erforderlich sein, wurde bisher noch nicht darüber gesprochen, ob die Stadion GmbH einen erneuten Rückbau in die alten Sitze vornehmen, bzw. auf Wellenbrecher umstellen wird. Der Umbau auch bei internationalen Spielen wäre eine Kostenfrage, ebenfalls müssten die Sitze irgendwo kostenpflichtig zwischengelagert werden. Herr Göbel stellte klar, dass sich in diesem Punkt der FCK als Mieter des Stadions mit der Stadiongesellschaft abstimmen muss. Die Fan-Initiative gab zu Bedenken, dass diese Schalensitze ein bedeutend größeres Sicherheitsrisiko für die Stehplatzfans darstellen würden und es mit Sicherheit zu nicht unerheblichen andauernden Reparaturkosten für im Bereich der Westkurve kommen würde, wenn die Zuschauer zum größten Teil auf diesen Sitzen stehen würden. Herr Göbel nahm dies zur Kenntnis und bekräftigte noch einmal die Aussage des Vereins, hier eine allen Interessen gerecht werdende Lösung zu suchen.

    Beibehaltung der Enge und Stopp des schleichenden Rückbaus der Stehplätze:
    Herr Göbel stellte fest, dass man von Seiten des FCK große Anstrengungen unternommen habe, das Stadion optisch möglichst gefüllt darzustellen und trotzdem im Bereich der Westkurve eine größtmögliche Enge beizubehalten. Da die Zuschauerkapazität nach der WM bei etwa 48.000 festgeschrieben sei, wird dies wie folgt erreicht:
    * Es soll insgesamt ein Verhältnis Sitz- zu Stehplätzen von 2/3 zu 1/3 geben, d.h. in etwa 32.000 Sitz- und 16.000 Stehplätze.
    * Block 5 bleibt weiterhin in der bisherigen Form bestehen (heißt jedoch nun Block 21) auch um dem neutralen Teil der Stehplatzzuschauer eine Möglichkeit zu geben, in Ruhe die Spiele anzusehen. Es soll ein Verhältnis Sitz-/Stehplätze von knapp 1 zu 1,5 geben (knapp über 1000 Stehplätze).
    * In der neuen Westkurve sowie in der Ostkurve werden die letzten 3-4 Reihen nicht verkauft. Plätze mit Sichtbehinderung hinter den Stützen der Westkurve werden ebenfalls nicht verkauft.
    * Im neuen Bereich der Westkurve wird es eine Umsetzung von Sitz- zu Stehplätzen im Verhältnis von 1:1 geben.
    * Im alten Bereich der Westkurve eine Umsetzung von jetzt 1:2 in 1: 1,5, d.h. es wird auch hier weiter ausgedünnt werden.
    * Der Gästebereich soll von der Größe her nicht verändert werden

    Preisgünstige Plätze für VIP-Logen:
    Herr Göbel informierte die Fan-Initiative darüber, dass es momentan ca. 1.000 VIP Plätze gibt, die auch verkauft sind. Mit den Einnahmen von ca. 1,8 Millionen Euro werden unter anderem die Stehplätze finanziert, d.h. dadurch wird der günstige Stehplatzpreis ermöglicht. Der FCK liege diesbezüglich mit den Preisen recht moderat in der Bundesliga.

    Vorsänger-Podest in der Westkurve und im Gästeblock:
    Der FCK wird auf Kosten des Vereins ein Podest auf den Zaun zwischen den Blöcken 7 und 8 installieren. Der Zutritt auf dieses Podest wird von innerhalb des Blocks erfolgen. Herr Göbel forderte die Fan-Initiative auf, einen dementsprechenden Plan bei Herrn Roßkopf einzureichen, wie dieses Podest aussehen soll.

    Einbau einer Megaphonanlage für die Westkurve:
    Es wurde der Einbau einer solchen Einlage beschlossen. Durch Aufstellung von 4-5 Doppelmegaphonröhren soll eine bessere Verständigung des Vorsängers in die Kurve ermöglicht werden. Der Schwerpunkt wird auf den unteren Bereich der Blöcke 6,7 und 8 gelegt werden. Herr Göbel gab allerdings zu verstehen, dass diese Anlage ein Vertrauensvorschuss des Vereins an den Vorsänger ist und dass er über diese Anlage keine Beschimpfungen auf den Gegner initiieren soll. Auch dieses Vorhaben soll schnellstmöglich umgesetzt werden. Der ebenfalls anwesende Vorsänger Sascha Kempf gab an, dass er bereits eine Firma zum Einbau gefunden hat und dass der Fanclub "Generation Luzifer" die Kosten für dieses Projekt übernehmen wird. Allerdings müsste die Anlage noch getestet und auch die Stromverbindungen noch überprüft werden. Herr Göbel wies Herrn Kempf an, Kontakt zu Herrn Roßkopf hinsichtlich der Erprobung der Anlage aufnehmen.

    Supporter-Zone:
    Solange noch nicht feststeht, ob eine Aufhebung der Blocktrennung möglich ist und wie die Westkurve nach der WM gestaltet wird, muss dieses Thema zurückgestellt werden. Herr Göbel stellte aber fest, dass man keine alten Dauerkarteninhaber zwangsweise von Ihren Plätzen vertreiben könne, um Platz für so genannte Supporter zu schaffen.

    Hinweise für Zuschauer bei Kartenkauf:
    Herr Göbel gab an, dass ein solcher Hinweis bezüglich Lärm, Sichtbehinderung durch Fahnen und Schals bzw. einer gewollten Stehplatzkultur mit den dementsprechenden Erscheinungen in der nächsten Saison beim Kartenverkauf auf den Anschreiben erscheinen wird. Dies gilt für den gesamten alten Westkurvenbereich. Der neue Teil wird allerdings auch als reiner Stehplatzbereich gelten und kein Zuschauer wird dort ein Anspruchsrecht haben, zu sitzen.

    Räumlichkeiten für Fans:
    Herr Göbel gab an, dass ein solcher Raum bereits vom FCK geplant wird. Allerdings müsste man noch die passenden Räumlichkeiten innerhalb der Westkurve finden bzw. einige bautechnische Punkte noch mit dem Architekten und der Stadiongesellschaft klären. Schlüsselgewalt werden voraussichtlich der Fanbeirat, Herr Roßkopf und die "Generation Luzifer" haben. Jeder andere darf dort aber auch große Fahnen und Trommeln abstellen. Herr Göbel stellte klar, dass ein solcher Raum allerdings nicht für Rucksäcke oder andere Mitbringsel der Fans gedacht sei. Derzeit nicht geplant ist, für die Gästefans einen Bus hinter der Kurve bereitzustellen, damit die Zuschauer ihre Sachen gegen Bon während des Spiels verstauen können.

    Offenes Stadion:
    Herr Göbel stellte klar, dass die Einteilung der Sektoren, wie sie es während der WM im Stadion geben wird, nach der WM wieder aufgehoben werden wird. Es wird wie im Moment auch wieder ein freier Umlauf um das ganze Stadion und dementsprechend auch Zugang von allen Tribünen zur großen Halle in der Nordtribüne geben. Des Weiteren werde auch die bisherige Aufteilung der Toiletten und Bierstände unter den jeweiligen Tribünen beibehalten, also keine zweite Halle wie in der Nordtribüne gebaut, da dies aus kosten- und heizungstechnischen Gründen überhaupt nicht möglich wäre.

    Abschluss:
    Herr Göbel erklärte, dass dieses Protokolls vor Veröffentlichung an Herr Roßkopf weitergeleitet und vom Verein gegengelesen werden muss. Ein weiteres Gespräch mit der Fan-Initiative und dem Vorstand wurde vorerst nicht fest geplant, soll aber wieder stattfinden. Es wird voraussichtlich im September ein Fan-Treffen stattfinden, sobald es sichere Erkenntnisse über die unklaren Punkte bezüglich Blocktrennung und Wellenbrechern/ Sitzschalen gibt. Die Fan-Initiative hat den Verein eingeladen, an einer zweiten Sitzung mit den Fans teilnehmen, damit die Fans auch direkt Fragen an Vorstand und Offizielle richten können. Ebenfalls eingeladen werden sollen, wie bereits beim ersten Treffen, der Fanbeirat, die Fanclubs und die Trommler.

    Rot-Weiße Grüße,
    Eure Fan-Initiative
    Internet: http://www.faninitiative-westkurve.de
    E-Mail: info@faninitiative-westkurve.de--