Neues Stadion Dresden

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von EE-Dynamo, 28 Mai 2005.

  1. EE-Dynamo

    EE-Dynamo Moderator <br><img src="/images/Banner/star4.gif"

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    Also wenn ich es einrichten kann bin ich am 07.07.06 vor Ort mal sehen evtl. kommt ja noch Ecke75 mit er dürfte da ja Urlaub haben.
     
  2. Anzeige für Gäste


    um diese Anzeige auszublenden!.
  3. Egge

    Egge Guest

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    Los, macht hinne! Meine Karre ist auch schon voll! Jeder zählt :top: :top: ! Lasst uns das Rathaus niederbrüllen bis das die Fenster zerspringen!!!

    Die Jungs von Pro RHS taten mir gestern echt leid ... :nene: :nene: !
     
  4. Floggit

    Floggit Moderator

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    Holste mich ab??? :zwinker:
     
  5. Egge

    Egge Guest

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    :finger: :finger: :finger: :finger: :finger:
     
  6. Floggit

    Floggit Moderator

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    nu sei doch ni so :motz: :zwinker:
     
  7. Egge

    Egge Guest

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    Nein, mal im ernst! Hier muss was passieren! Mal sehen was Pro RHS vorschlägt! Aber ich steh am 07.07. vorm Rathaus und hoffe tausend andere mit mir! Es reicht, und damit meine ich nicht nur das Stadion!!!!!!!!!

    Dresdner Fenstersturz alléz :huhu: !!!!
     
  8. koenigs_olaf

    koenigs_olaf Passion OFC

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    Nehmt Flaschen mit, schmeißt die Jungs raus und setzt das Leergut dann als symbolischen Platzhalter auf die Bänke...:lachweg:
     
  9. Egge

    Egge Guest

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    Liebend gern! Die Dresdner Stadtpolitik ist ein an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten! Operette, Waldschlößchenbrücke oder jetzt das Stadion! Dazu noch der Wobaverkauf und die Organisation einer WM-Übertragung!

    Ohne Private Organisatoren oder Spenden aus dem Volke wäre Dresden noch heute Städtebaulich das Tal der Ahnungslosen! Tut mir leid wenn ich das so sagen muss, aber ich empfinde nur noch Verachtung!

    HIER GEHTS UM UNSER FUNDAMENT!!!!!! Hier gehts um Kinder und Jugendliche! Hier gehst um Arbeitslose und sozial Abgestiegene! Hier gehts um Glauben und Zukunft! Hier gehts UM DYYYNNNNAAAAMMMMOOOOOOO :finger: :finger: :finger: :finger: !!!!!!!!
     
  10. EL PADRE

    EL PADRE Erfahrener Benutzer

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    Besser kann mans 'ni ausdrücken , Respekt @ Eggus :top:
     
  11. Betzinus

    Betzinus Neuer Benutzer

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    :taetschel: Beruhig dich Egge. Hättest du mir schon vor paar Jahren geglaubt würdest du dir ums Thema Stadion keine gedanken mehr machen :huhu:
     
  12. Egge

    Egge Guest

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    Da kann man mal sehen wo der Unterschied liegt :floet: ! Wir sprechen uns und dann wirste sehen wozu meine Worte gut waren!

    Und nun noch was fürs Phrasenschwein:

    WER KÄMPFT KANN VERLIEREN - WER NICHT KÄMPFT HAT SCHON VERLOREN :finger: !!
     
  13. Egge

    Egge Guest

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    SZ von morgen:

    Stadionneubau droht das Aus
    Von Thilo Alexe

    Stadtrat. Dynamos neue Heimat wird zum Zankapfel in der Kommunalpolitik. Der Kämmerer lehnt das Projekt offenbar ab.

    Offiziell äußert sich im Rathaus niemand zu dem 22-seitigen Papier – hinter den Kulissen ist die Stadionvorlage aber Konfliktstoff Nummer eins. Auf dem Höhepunkt der Fußball-Euphorie wird Dresden, falls die Stadträte bei der Sondersitzung am Freitag zustimmen werden, wohl den Ausstieg aus dem 43-Millionen-Euro-Projekt beschließen.

    So jedenfalls interpretieren Kommunalpolitiker und auch Verwaltungskreise die Vorlage, die Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) mit rund zweiwöchiger Verspätung intern präsentiert (die SZ berichtete gestern). Der Kernsatz steht auf Seite 13 und lautet: „Die finanziellen Belastungen für die Stadt fallen höher aus, als bisher angenommen.“

    Wie viel bezahlt die Stadt?

    Untersetzt wird er mit einer Fülle von Grafiken, Tabellen und Musterrechnungen. Vorjohann kalkuliert damit, dass sich der städtische Zuschuss (keiner in der zweiten, 1,5 bzw. zwei Millionen Euro, falls Dynamo in der dritten bzw. vierten Liga spielt) erhöht. Zusammen mit dem Einmalzuschuss von 6,6 Millionen an das Bauunternehmen HBM sowie für Parkplätze kommt der oberste Kämmerer auf eine städtische Last, die sich – hochgerechnet auf fünf Jahre – zwischen elf und 19 Millionen Euro einpegeln wird. Vorjohann-Kritiker zweifeln allerdings einige Angaben des Kämmerers an. Als Schlampigkeit werten sie, dass die Vorlage mehrfach die Deutsche Fußball-Liga (DFL) erwähnt – für den Drittligisten Dynamo ist der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zuständig.

    Größeren Ärger bereitet ihnen der Einwand des Bürgermeisters, dass die Stadt Kosten für Instandhaltung des Baus trägt – immerhin 13 Millionen Euro in 30 Jahren. Die übernehme nach den bisherigen Verhandlungen die private Betreibergesellschaft, sagen mehrere mit der Materie vertraute Stadträte. Sie zweifeln dabei auch an, dass selbst bei Zweitliga-Zugehörigkeit der Gelb-Schwarzen die Stadt Geld zuschießen muss – Vorjohann zufolge unter anderem als Rücklage für die Stadion-Instandhaltung.

    In Rathauskreisen wird vermutet, dass der Finanzbürgermeister das vom mittlerweile suspendierten OB Ingolf Roßberg (FDP) begrüßte Projekt schlecht rechnet, um es zu verhindern, was Vorjohann allerdings mehrfach dementiert hat.

    Dennoch liest sich seine Vorlage, die auch auf eine mögliche Insolvenz Dynamo Dresdens hinweist, in Teilen wie eine Abrechnung mit Roßbergs Politik. Mal werden, im Verwaltungsdeutsch sonst unüblich, „eher kryptische Formulierungen“ in alten Stadion-Beschlüssen kritisiert. Dann weist das Papier – nicht ganz zu Unrecht – darauf hin, dass das „böse Wort“ einer städtischen Bürgschaft in früheren Vorlagen vermieden werden sollte.

    Die Stadionbefürworter, dem Vernehmen nach zählen auch mehrere Bürgermeister dazu, handeln. SPD, Grüne, Linksfraktion und FDP beantragen, am Freitag den unter Roßberg ausgehandelten Vertrag mit HBM durchzusetzen. Linksfraktionssprecher André Schollbach: „Mit dem Affentheater muss Schluss sein.“


    ---------

    Bewegt eure Ärsche am Freitag vors Rathaus! Denen muss eingeheizt werden und danach :taetschel: :finger: ! Ich habe dennoch das Gefühl das die CDU sich langsam verkalkuliert und abkaken wird! Hoffen wirs :top: ! Die haben bei mir für immer und ewig abgeschlossen! Sowohl auf Stadt-, Land- als auch auf Bundesebene :finger: :finger: :finger: :finger: :finger: !!!
     
  14. Egge

    Egge Guest

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    Morgenpost vom 4.7.2006:

    Dresden - Der Streit um den Stadion-Neubau für Dynamo Dresden spitzt sich zu.
    Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann fordert weiter Verhandlung mit dem potentiellen Bauherren HBM. Dies lehnen die Stadträte ab.

    In einem 20-seitigen Papier zählt der Kämmerer jetzt noch einmal die finanziellen Risiken des 43,5 Millionen Euro teuren Neubaues auf. Und verlangt weiter Gespräche mit der Firma HBM Stadien- und Sportstätten GmbH. Dies soll der Stadtrat am Freitag in der Sondersitzung beschließen. Der denkt aber gar nicht daran.

    "Das Papier ist zwar brandneu, aber der Inhalt ist ein alter Hut". schimpft SPD-Stadtrat Thomas Blümel. "Es zeigt, dass Vorjohann nicht - wie von uns im Mai beschlossen - mit HBM verhandelt hat." PDS-Sprecher André Schollbach prüft deshalb, ob der Kämmerer den Stadtrat angelogen hat: "Ich habe ihn gefragt, ob er zwischen dem 18. Mai und dem 15. Juni mit HBM verhandelt hat hat. Ein halbes Dutzend mal, lautete damals seine Antwort." In einer nichtöffentlichen Sitzung kurz zuvor hatte Vorjohann noch behauptet, dies noch nicht getan habe. Dies bestätigte HBM-Geschäftsführer Axel Eichholtz damals (MORGENPOST berichtete exclusiv).

    Blümel: "Vorjohann blockiert weiter und treibt die Kosten in die Höhe. Durch die Zinserhöhung im Mai kostet die Arena mittlerweile zwei Millionen mehr." Grund: Die Europäische Zentralbank drehte zuletzt die Zinsschraube um 0,25 Prozent nach oben. "Seit der Angebotsabgabe von HBM im Oktober sind es sogar 0,75 Prozent", erklärt Blümel. Je länger die Entscheidung verschoben wird, desto teurer wird der Bau- und damit für die Stadtkasse, da der Investor diese Kosten umlegt.

    Deshalb will der Stadtrat am Freitag beschließen, dass der Erbrechtsbauvertrag mit HBM geschlossen wird und gebaut werden kann. "Das hätten wir schon im Mai tun sollen", so SPD-Mann Blümel.

    Enrico Lucke
     
  15. Egge

    Egge Guest

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    DNN 04.07.2006

    Stadion-Neubau: Fünfer-Allianz rüstet sich für Entscheidung im Stadtrat am Freitag

    Beim Ringen um den Vertrag zwischen HBM und Stadt zum Neubau des Rudolf-Harbig-Stadions heißt die Parole im Stadtrat weiterhin: Alle Fraktionen gegen die CDU-Fraktion. Kaum liegt die Vorlage von CDU-Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann auf dem Tisch, bildet sich eine "Fünfer-Allianz" (Thomas Blümel/SPD), eine "Koalition der Vernunft" (Peter Lames/SPD), eine "Allianz der Stadionbauer" (André Schollbach). Vertreter der Grünen, BürgerFraktion, Linke-PDS, FDPund SPD wollen sich morgen treffen, Änderungen beschließen und diese der Presse verkünden. "Das Ziel ist es, am Freitag in der Sondersitzung einen abschließenden Beschluss zu fällen, so dass noch in diesem Jahr die Bagger rollen können", sagte Schollbach.

    Einziger Schönheitsfehler: Die Stadion-Sondersitzung um 16 Uhr ist nicht-öffentlich. Ersatz-OB Lutz Vogel (parteilos) will seinen Finanzbürgermeister vor den Angriffen der Links-Mitte-Koalition in Schutz nehmen. Zudem möchte man in der Hitze des zu erwartenden Wort-Gefechts auch nicht, dass Argumente bekannt werden, die das Vergabeverfahren gefährden könnten.

    Die "Fünfer-Allianz" ist gegen den Kämmerer-Entwurf. Dort tauche eine Bürgschaft auf, die das Risiko der Stadt erhöhe. Die "Heimfallklausel" im Vertrag des Stadion-Beauftragten Ulrich Finger reiche aus, sagt Schollbach. Thomas Blümel (SPD) meint: Im neuen Entwurf sei die Stadt als Instandhalter vorgesehen, müsse jährlich 430.000 Euro dafür berappen. Im Finger-Entwurf sei das längst geregelt gewesen - als Sache der Betreibergesellschaft.

    Nach DNN-Informationen hat sich HBM-Chef Axel Eichholtz bei Vogel beschwert. Der Kämmerer-Entwurf sei nicht akzeptabel. Zudem sei laut Ausschreibung Finger Verhandlungspartner. Inzwischen soll das Thema im Bundeskanzleramt bekannt sein. Noch hat sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aber nicht öffentlich geäußert.

    Schützenhilfe erhält die "Fünfer-Allianz" aus Frankfurt. "Nach den uns bekannten Eckdaten ist der Vertrag zwischen HBM und der Stadt ein für die Stadt günstiger", sagte Christian Müller von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) gegenüber DNN. Die Risiken seien überschaubar, die Konditionen vergleichsweise sehr günstig.
     
  16. Floggit

    Floggit Moderator

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    können die das nich auf später verschieben???? muss doch arbeiten :motz:
     
  17. matzedeluxe

    matzedeluxe der dude

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    or is dieser vollhonk denn überall? mensch geh dich unterm rechten arm kratzen und besorg gleitmittel für euern leo,aber geh mir hier ni och nopch uffn sack!

    mahlzeit!

    und freitag,bin da...
     
  18. Egge

    Egge Guest

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    SZ 06.07.06

    Mehrheit des Rates will den Stadionbau
    Von Thilo Alexe

    Sport. Dynamo Dresdens neue Heimat kann trotz Bedenken der Verwaltung noch ab diesem Jahr gebaut werden.

    Fußball ist – siehe das Halbfinale zwischen Deutschland und Italien – ein hoch emotionaler Sport. Und auch Politik kann Schock-, Stress- und Freuden-Zustände auslösen, vor allem dann, wenn es um Fußball geht.

    Jüngstes Beispiel ist das Stadion. Waren die Befürworter eines raschen Baus zum Wochenanfang noch geschockt, als sie die mit heftigen Risiken für die Stadt grundierte Vorlage von Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) studierten, sind sie jetzt zuversichtlich, das 43-Millionen-Euro-Projekt doch noch vor der Sommerpause auf den Weg zu bringen.

    Fünf Fraktionen, die über eine Mehrheit im Stadtrat verfügen, proklamieren die „Allianz der Stadionbauer“. SPD, Grüne, FDP sowie Links- und Bürgerfraktion haben einen Antrag eingebracht, über den der Rat am Freitag in einer Sondersitzung abstimmen soll. Kernpunkt: Das im Zuge einer Ausschreibung favorisierte Bauunternehmen HBM soll den Zuschlag für das Projekt an der Lennéstraße erhalten. Der Stadtrat beauftragt, falls der Antrag so durchkommt, den amtierenden Oberbürgermeister Lutz Vogel (parteilos) „unverzüglich“ einen Erbbaurechtsvertrag mit dem Sportstättenbauer abzuschließen. Die Federführung soll der städtische Stadionreferent Ulrich Finger haben, in dessen Schublade bereits seit längerem ein detaillierter Vertragsentwurf lagert.

    Wertschöpfung schaffen

    Linksfraktions-Sprecher André Schollbach betont: „Wir wollen, dass möglichst noch im Sommer die Bagger rollen können.“ Für die SPD hebt Dynamo-Mitglied Thomas Blümel hervor: „Ohne Investitionen kann keine neue Wertschöpfung geschaffen werden.“ Und der grüne Finanzexperte Torsten Hans gibt zu Protokoll: „Dresden geht mit diesem Stadion kein Risiko ein.“ Einerseits, so das Trio, habe sich die Finanzlage nach dem Verkauf der Wohnungsgesellschaft Woba entspannt. Andererseits zeichne sich – zumindest indirekt – Unterstützung vom Land ab. Der Freistaat habe angekündigt, an die Kommunen in den kommenden beiden Jahren Investitionspauschalen auszureichen. Dritter Punkt: Dynamo Dresden bezahle im Jahr einen siebenstelligen Euro-Betrag an Steuern, von dem die Stadt profitiere. Das alles seien Gründe, um die Bedenken von Kämmerer Vorjohann, der auf weitere Verhandlungen setzt, nicht zu teilen.

    Die CDU sieht das jedoch anders. Sie will das Papier ihres Finanzbürgermeisters beschließen. Zudem soll das Projekt ohne städtische Bürgschaft auskommen. Vorjohann zufolge müssen 40 Millionen Euro so abgesichert werden.

    Sollte nicht gebaut werden, drohen Dynamo allerdings Probleme mit der Lizenz. Geschäftsführer Volkmar Köster weilt derzeit im Urlaub, doch Blümel weiß, dass in Kürze ein Termin mit dem Fußballbund (DFB) ansteht. Dem Verein seien zahlreiche Ausnahmen gewährt worden – allerdings nur für den Fall, dass ein neues Stadion errichtet wird. Dem Vernehmen nach verlangt der DFB unter anderem eine Rasenheizung, die Sanierung der Stahltribüne sowie neue Sitze – was insgesamt Kosten von zunächst vier Millionen Euro verursacht. Stadtrat Hans: „Wir wollen nicht in eine Ruine investieren.“




    Dynamo zahlt zurück

    Für rund 43 Millionen Euro will HBM an der Lennéstraße bauen. Einmalig soll die Stadt rund vier Millionen Euro zuschießen, zudem sollen etwa zwei Millionen für Parkplätze investiert werden. Kosten für Dresden: 6,6 Millionen Euro.
    Spielt Dynamo in Liga drei oder niedriger, muss die Stadt zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro pro Saison zuschießen, in der ersten Liga soll der Verein aber Geld zurückzahlen. Die Laufzeit des Vertrages beträgt vor aussichtlich 30 Jahre.
     
  19. Egge

    Egge Guest

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    DNN 06.07.06

    Stadion: Stadtrat will HBM den Zuschlag geben

    Die Fünfer-Allianz aus Linksfraktion, BündnisGrüne, SPD, FDP und Bürgerfraktion will morgen auf der nicht-öffentlichen Sondersitzung des Stadtrates der Neusser Firma HBM Stadion- und Sportstätten GmbH den Zuschlag geben. "Wir wollen den Stadionbau am Freitag endgültig beschließen", sagte André Schollbach (Linke) gestern. Vertreter der Fraktionen der Fünfer-Allianz trafen sich gestern im Fußballmuseum auf der Hauptstraße. Basis des morgigen Beschlusses soll der Entwurf von Ulrich Finger, Stadionbeauftragten im Büro von OB Ingolf Roßberg (FDP), sein. "Wir wollen eine Lenkungsgruppe mit Finger und je einem Mitglied aller Fraktion einrichten, die ständig über die Umsetzung des Beschlusses informiert wird", ergänzte SPD-Stadtrat Thomas Blümel. "Das neue Stadion soll rechtzeitig zur Saison 2008/9 fertig sein", betonte Blümel.
    Kurios: Die Fünfer-Allianz hat den Vertragsentwurf von Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) nicht vorliegen. "Ja, es stimmt, wir kennen Vorjohanns Entwurf nicht", sagte Torsten Hans (Grüne). Die Stadt habe aber den Auftrag des Stadtrates nicht erfüllt. So liege bis heute kein alternatives Finanzierungsmodell vor, so gebe es bis heute keine Modellrechnung darüber, was es kosten würde, 30 Jahre lang jährlich Flickschusterei an der Ruine Rudolf-Harbig-Stadion zu betreiben. Details werde man aber noch im Finanzausschuss besprechen, der dem Stadtrat morgen vorgeschaltet sei.
    Die größte Fraktion im Stadtrat, die CDU, hatte am Dienstag eine Sondersitzung zum Thema Stadion-Neubau. Intern gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen in der CDU-Fraktion, doch nach außen ist Fraktionschef Michael Grötsch bemüht, ein einheitliches Bild abzugeben - anders als oft in der Linksfraktion. "Wir werden bei unserer bisherigen Linie bleiben", sagte CDU-Stadtrat Jürgen Eckoldt. An den Risiken habe sich nichts geändert.
     
  20. Egge

    Egge Guest

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    Sächsische Zeitung
    Samstag, 8. Juli 2006

    "Ein Dresdner Ritual: Die Faninitiative Pro Rudolf-Harbig-Stadion demonstriert vor dem Rathaus für eine neue Dynamo-Arena. Obwohl der Stadtrat vor rund zwei Jahren einen Grundsatzbeschluss für den Bau getroffen hat, ist bis heute der Vertrag nicht unter Dach und Fach.Foto: Ronald Bonß

    Stadionbau verzögert sich
    Von Thilo Alexe

    Sport. Im Wochentakt befasst sich der Stadtrat mit Dynamos neuer Heimat. Bislang ohne greifbaren Erfolg.

    Das Bild wird zur Gewohnheit. Wie vor einer Woche stehen schwarz-gelb bekuttete Dynamo-Fans vor dem Rathaus. Wie vor einer Woche dröhnt der Stadion-Klassiker „Wir sind der zwölfte Mann“ aus dem Radio eines Kleinwagens, dessen Batterie vermutlich dadurch zum Problemfall wird. Und damit dem Stadionneubau an der Lennéstraße auf verblüffende Weise ähnelt.

    Streit hinter den Kulissen

    Zum zweiten Mal binnen acht Tagen hat sich der Stadtrat am Freitag mit der neuen Heimat für Dynamo Dresden befasst. Zum zweiten Mal binnen acht Tagen wurde kein Vertrag über den Bau beschlossen. Und das, obwohl ein Entwurf schon seit mehreren Wochen vorliegt. Am 20. Juli will das Gremium wieder zusammenkommen.

    Stadträte sprechen dennoch von einem Punktsieg, von einem Durchbruch gar. Was ist passiert?

    Auf den ersten jede Menge. Drei Stunden ringen die Ausschüsse für Finanzen und Sport heftig. So heftig, dass der amtierende Oberbürgermeister Lutz Vogel (parteilos) die für 16 Uhr geplante Sondersitzung zwar termingerecht – und damit juristisch nicht angreifbar – eröffnet, kurz darauf aber die Räte zu weiteren Beratungen schickt. Gegen 17.20 Uhr tröpfeln jene wieder ein – um nach zehn Minuten die aus vergaberechtlichen Gründen nicht öffentliche Sondersitzung zu beenden. Politik kann manchmal ein sehr, sehr eigenwilliges Schauspiel sein.

    Die Ergebnisse sind es auch. Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) muss erst mal eine Niederlage einstecken. Seine Vorlage fällt am entscheidenden Punkt durch. Die Passage, in der der Kämmerer weitere Verhandlungen mit dem Sportstättenbauer HBM fordert und sich für städtische Bürgschaften erst nach dem Bau ausspricht – „die K.o.-Kriterien“ also, wie SPD-Stadtrat Thomas Blümel sagt – werden ersatzlos gestrichen. Die auch von der in der Stadionfrage bislang skeptischen CDU mitgetragene Neuregelung lautet: Die Rathausspitze soll einen Erbbaurechtsvertrag mit HBM abschließen. Das Papier und damit auch die Erteilung des Zuschlages an das Unternehmen, das der Stadtrat nach einer Ausschreibung zum Sieger kürte, soll das Gremium auf einer weiteren Sondersitzung am 20. Juli beschließen.

    Bis dahin sind noch zwei Wochen Zeit. Und Skeptiker unken bereits, dass in dieser Frist der dem Stadionbau nicht eben aufgeschlossene Finanzbürgermeister den Weg zu etlichen Hintertürchen auskundschaften könne. In der Geheim-Sitzung muss denn Teilnehmerangaben zufolge CDU-Fraktionschef Michael Grötsch, der eigentlich als Baubefürworter gilt, die Unionszustimmung auch damit begründet haben, dass Vorjohann nun weiteren Verhandlungsspielraum habe. Sein FDP-Kollege Jan Mücke, ein erklärter Stadionfan, hat ihm darauf hin offenbar recht deutlich widersprochen. Linksfraktions-Sprecher André Schollbach betont, dass erst durch die Sondersitzung die jetzige, für den Bau günstige Situation geschaffen werden konnte. Andernfalls hätte die CDU mit Vorjohann weiter verzögert.***

    Lizenzfrage bleibt offen

    Der Gescholtene sagt nach der Sitzung gar nichts – und überlässt Sportbürgermeister Winfried Lehmann das Wort. Der Unions-Politiker, der zum Kreis der Baubefürworter zählt, weist darauf hin, dass das 43-Millionen-Euro-Projekt von der Stadt in jedem Fall „besichert werden muss“ – wie, sei allerdings noch nicht abschließend geklärt.

    Viele Fragen bleiben also offen. Etwa die, wie Dynamo für die neue Saison planen soll. Auch, ob der Verein die an die Modernisierung des maroden Rudolf-Harbig-Stadions geknüpfte Lizenz vom Deutschen Fußballbund erhält.

    Sicher scheint dagegen, dass in der übernächsten Woche wieder schwarz-gelb bekuttete Fans vor dem Rathaus demonstrieren werden. Vielleicht sind sie nicht allein. An jenem Tag soll auch über das weitere Vorgehen bei einem anderen Problemprojekt entschieden werden. Neben dem Stadion steht die Waldschlößchenbrücke auf der Tagesordnung. Ein gutes Omen?"
     
  21. Egge

    Egge Guest

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    Sächsische Zeitung
    Samstag, 8. Juli 2006

    Frühestens Ende August können die Bagger rollen

    Für rund 43 Millionen Euro will HBM bis Mitte 2008 ein 34 000 Zuschauer fassendes Stadion an der Lennéstraße errichten. Die Stadt schießt 4,6 Millionen Euro zu und übernimmt zwei Millionen für Parkplatzbau.

    Spielt Dynamo nicht im Profibereich, muss die Stadt bis zu 2,5 Millionen Euro pro Saison zuschießen. Das Geld soll ab 2008 im Haushalt verankert werden – ob es gebraucht wird, ist offen.

    Sollte die private Betreibergesellschaft pleite gehen, muss die Stadt für Kredite, die der Bauherr aufgenommen hat, einspringen. Die Laufzeit des Erbbaurechtsvertrags soll 30 Jahre betragen.

    Falls der Stadtrat am 20. Juli den Zuschlag erteilt, können HBM-Konkurrenten aus der Ausschreibung die Vergabekammer zwei Wochen lang anrufen. Dann muss noch das Regierungspräsidium den Vertrag genehmigen. Frühester Baubeginn: Ende August.

    Sächsische Zeitung
    Samstag, 8. Juli 2006

    Thilo Alexe zum Stadionbau

    Peinlich

    Auf den ersten Blick hat der Stadtrat ein klares Signal gesetzt. Mit nur einer Gegenstimme votierte das Gremium dafür, rasch einen Vertrag über den Stadionbau abzuschließen. Falls das Regierungspräsidium und die Vergabekammer nicht anders urteilen, was derzeit unwahrscheinlich scheint, können wohl im Herbst die Bagger rollen. Der zweite Blick birgt aber Skepsis. Das, was der Stadtrat am Freitag unter großem Brimborium in geheimer Sitzung beschlossen hat, lag im Kern schon seit Monaten vor. Machtspiele hinter den Kulissen, die Skepsis der CDU sowie die Suspendierung des in eine Amigoaffäre verstrickten Baubefürworters Ingolf Roßberg vom Amt des Oberbürgermeisters haben zu der Verzögerung geführt. Für Dynamo bedeutet sie, dass der Startschuss für den Bau, falls überhaupt, während der Saison fallen wird. Wertvolle Zeit verstreicht – ohne dass sich an den Eckwerten des Vertrages etwas geändert hat. Peinlich.
     
  22. Betzinus

    Betzinus Neuer Benutzer

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    Och Matze :warn: dein Gesicht ist Spaß :taetschel:
     
  23. Floggit

    Floggit Moderator

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    hier wurde och schon besser gepöbelt :floet:
     
  24. Egge

    Egge Guest

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    Mein Stadionthread wird nicht zugepöbelt :motz: :motz: ! Noch eine Woche bis zur Entscheidung :top: !

    Übrigens: Brücke oder Unesco :top: ! Los Dresdner, zeigts den Pariser Schwuchteln :huhu: :huhu: :finger: :finger: :finger: ! Den Titel könnt ihr euch an den Hintern schmieren ...
     
  25. Dresdner Hecht

    Dresdner Hecht Erfahrener Benutzer

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    Besser wäre doch Stadion und Weltkulturerbe, scheiß doch auf die Brücke an diesem Standort......!!!!



    Das auch Elbflorenz
    genannte Dresden mit seinen höfischen Prunkbauten, Gründerzeit-Villen, Dorfkernen, Weinhängen, Schlössern, Brücken und unbebauten Elbauen gilt inzwischen wie vor dem Krieg neben Wien und Venedig als eine der schönsten Städte Europas. Jährlich kommen Millionen Touristen aus aller Welt, um Zwinger, Semperoper, Brühlsche Terrasse, Frauenkirche oder Schloss Pillnitz zu sehen.

    Schon im 18. und 19. Jahrhundert
    war das „Florenz des Nordens“ Anziehungspunkt für Künstler, Musiker, Gelehrte und Baumeister. Richard Wagner fand ebenso Erholung wie Franz Liszt oder Robert Schumann, der mit der Pianistin Clara eine Dresdnerin heiratete. Friedrich Schiller vollendete hier „Don Carlos“ und die „Ode an die Freude“ und fand in einem Gasthof seine „Gustl von Blasewitz“, Richard Strauss komponierte die „Salome“. Maler von Canaletto über Caspar David Friedrich bis zu den Brücke-Künstlern bannten die Landschaft auf Leinwand, und Baumeister wie Schinkel, Semper, Pöppelmann oder Chiaveri gossen ihre Visionen in Sandstein.

    Das Dresdner Elbtal
    steht als UNESCO- Weltkulturerbe auf einer Stufe mit dem romantischen Venedig, der chinesischen Mauer, dem Grand Canyon in den USA oder dem Taj Mahal in Indien.

    Rund 300 Jahre
    nachdem Sachsens legendärer Kurfürst August der Starke (1670-1733) das malerische Elbtal mit rauschenden Festen und Feuerwerken belebte, wurde die Landschaft entlang des 19,5 Kilometer langen Flussabschnitts im Juli 2004 von der UNESCO „geadelt“.

    Nun droht
    die Aberkennung des Titels wegen eines geplanten Baus der umstrittenen Waldschlösschenbrücke.


    Quelle: SZ
     
  26. Egge

    Egge Guest

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    Da bin ich eben anderer Meinung Hecht´l!

    So sarkastisch es klingen mag --> Der Stadtrat ist eine von den Dresdner Bürgern gewählte Vertretung die die Interessen dieser zu vertreten hat (das weisst du am besten :hail: )! Dieser brachte (wenn auch ungewohnt Langwierig :lachweg: :lachweg: ) die Brücke auf den Weg! Aber nicht allein! Über ein Bürgerbegehren wurde abermals abgestimmt und 67% wollten widerum die Brücke :weißnich: ! Die Unesco kannte damals die Sachlage und spielt sich nun auf wie der Robin Hood der Weltkultur!

    Nicht immer das Gesamtpaket betrachten, sondern wie in der Rechtssprechung mal Punkt für Punkt abarbeiten - da kommts dir hoch! Des Weiteren bin ich der Meinung das eine wiederholte Standortpolitik ähnlich anzusiedeln ist wie die "heimlich" weiterführende Diskussion zum Thema Stadionstandort :huhu: ! Man muss sich auch mal den Fakten geschlagen geben! Das Volk hat schon entschieden - ein weiteres mal ist schon fast einmal zuviel! Und nur weil der Titel weg ist werden wir auch nicht auf Hoyerswerda Niveau zurückgestuft!

    Des Weiteren kenne ich bisher kaum Städte die diesen Titel tragen! Die, die ich kenne, kenne ich nur deshalb weil sie seit unserer Aufnahme hier medial mitverbreitet werden. Venedig kannte ich schon vorher als einmalige Stadt, Florenz ebenfalls! Genau deswegen bereiste ich diese Städte auch schon und nicht wegen eines Titels!

    Nehmt den Mist mal nicht wichtiger wie er ist! Ihr sitzt auch nicht mit dem 1 - 2- Unescofly Katalog in eurer Wohnstube und bucht Surprisekultururlaube mit Vollpension!

    Amen und zurück zum Stadionthema:hail: :hail: :hail: !
     
  27. Egge

    Egge Guest

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    Die Tagesordnung der Sondersitzung am 20.07.2006 ist jetzt rausgegeben wurden:

    TOP 1 - 7: Waldschlößchenbrücke/Weltkulturerbe "öffentlich"
    TOP 8: Ersatzneubau Rudolf-Harbig-Stadion "öffentlich"
    TOP 9: Hartz 4
    TOP 10: Ausbau Leipziger Straße

    Die interessanteste Stadtratsitzung der letzten Zeit :top: ! Alle Themen dabei! Also, zeitiges erscheinen sichert die besten Plätze!!
    ACHTUNG: Popcorn nicht vergessen und Baldriantropfen am Mann! Es verspricht ein harter Abend zu werden :fress: :fress: !
     
  28. Jean-SGD

    Jean-SGD Benutzer

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    egge zur brücke und dem entscheid nur mal soviel, wenn dort die mglk gewesen wäre auch einen tunnel anzukreuzen rate mal wieviele dann noch für die brücke gestimmt hätten...
    und zum stadion, was wenn sich raustellt das im vergabeverfahren ein fehler war und bei antragstellung HBM soll bauen das einer der anderen anbieter mitbekommt, dann hat dieser das recht zu klagen und alles geht von vorn los...ein schelm wer denkt das es der cdu nicht gelegen kommen würde wenn sowas passiert
     
  29. Floggit

    Floggit Moderator

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    da bau mer das ding eben alleene.... :nene:
     
  30. M-Block

    M-Block In Gedenken an den MBlock

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    ICh würde beim einrichten des Kultis mithelfen :victory::klatsch :
     
  31. Jean-SGD

    Jean-SGD Benutzer

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    ich würde euch arbeitsschutzschuhe verkaufen, natürlich mit 30% rabatt