Neues Stadion Dresden

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von EE-Dynamo, 28 Mai 2005.

  1. EE-Dynamo

    EE-Dynamo Guest

    Das neue Dynamo-Stadion steht! ...als Modell im Lichthof des Dresdner Rathauses!

    Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden - 12. Mai 2005 (Auszug):

    Fußball und Konzerte - Rathaus-Ausstellung zeigt studentische Entwürfe für neues Dynamo-Stadion

    Unter dem Titel „Entwürfe Dynamo Stadion Dresden“ ist in den kommenden Wochen im Lichthof des Rathauses eine Ausstellung mit studentischen Entwürfen für ein neues Dresdner Dynamo-Stadion zu sehen.

    Gezeigt werden Modelle und technische Zeichnungen von Studierenden der Technischen Universität Dresden (Institut für Hochbaukonstruktion und Gebäudeerhaltung) und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, die sich seit Oktober 2004 in einer Semesterarbeit mit diesem Thema auseinander setzten. Aufgabe war, für das Terrain des bestehenden Stadions zwischen Blüher- und Lennéstraße ein „reines Fußballstadion“ zu konstruieren.

    Die Ausstellung kann bis zum 7. Juni 2005, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

    Dazu findet am 06. Juni 2005 – 19 Uhr folgende begleitende Veranstaltung statt:

    Thema: Ein modernes Fußballstadion für Dresden – wie sehen es zukünftige Ingenieure, wie die Fans?

    Was sagen die potentiellen Stadionbesucher zu den Arbeiten der Sudenten? Die Dynamofans stellten erst kürzlich einen Ideenkatalog vor, welcher im Zusammenhang mit der derzeit laufenden städtischen Ausschreibung für einen Stadionneubau an der Lennèstrasse von der Faninitiative „Pro RHS – Rettet unser Dynamostadion!“ erstellt bzw. zusammengetragen wurde. Dazu wird Hr. Finger vom Büro des Oberbürgermeisters für Fragen zur aktuellen Ausschreibung für den Neubau des Harbig-Stadions zur Verfügung stehen. Alle Interessierten, insbesondere natürlich die Dresdner Fußballfans, sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen!

    Veranstalter: Presseamt der Stadt Dresden in Zusammenarbeit mit der Faninitiative „Pro RHS“

    Hier ein erster Entwurf in der Draufsicht:

    [​IMG]

    Mit einem Dach über den Kopf kann man diese: http://www.dynamofans.de/videos/0405_23H_Koeln_DieLetzteMinute_df.avi Stimmung 16MB sicher toppen. :zwinker:
     
  2. Anzeige für Gäste


    um diese Anzeige auszublenden!.
  3. Games-Corner

    Games-Corner Guest

    Gute Sache das Stadion :spitze1:, mit der besser Akustik die das Dach dann bieten würde wären die ohnehin schon lauten Dynamo-Wechselgesänge noch sehr viel lauter :eek:.
     
  4. EE-Dynamo

    EE-Dynamo Guest

    Hier die fünfzehn 3d Modelle

    http://home.dial.ddkom-online.de/SGDmk/pics/stadien/13.htm (mein Favorit)
     
  5. Nebelfrau

    Nebelfrau Guest

    Die 13 ist nicht schlecht, aber mein Favorit ist die Nr. 6, da es der einzige Entwurf ist, bei dem die Giraffen erhalten bleiben. Und für mich gehören die auf jeden Fall dazu.
     
  6. EE-Dynamo

    EE-Dynamo Guest

    Die Giraffen werden glaube ich bei fast jedem Projekt berücksichtigt (versetzen) , meinte ein Kumpel von mir. Will jetzt aber nichts falsches in die Runde setzen. Am 06.Juni 2005 findet ja eine Veranstaltung zum Thema Entwurfvorstellungen statt.
     
  7. Nebelfrau

    Nebelfrau Guest

    Das ist aber nur im Projekt 6 ersichtlich. Auch gefällt mir da die schwarz gelbe Hülle ganz gut. Sollten die Giraffen auch bei anderen Stadien erhalten bleiben gibts noch einige schöne Projekte. So gefällt mir auch die 9 ganz gut, da recht eigenwillig.
     
  8. EE-Dynamo

    EE-Dynamo Guest

    Stadion 9 sieht sehr nett aus hat aber etwas ähnlichkeit mit dem Ostseestadion. Was überhaupt nicht geht ist Stadion 11 sieht aus wie eine Sitzecke in meiner Stammkneipe. :zwinker: :lachweg:
     
  9. Nebelfrau

    Nebelfrau Guest

    Das Ostseestadion kenn ich nicht. Noch nicht! Stimmt, die 11 sieht irgendwie komisch aus. Und so ein viereckiges Stadion mag ich auch nicht. (wie z.B. die 10)
     
  10. André

    André Guest

    13 wäre auch mein Favorit! :spitze1:
     
  11. houtbay

    houtbay Guest

    ... :grübel: ... was ist denn mit dem Vorschlag Nr. 3??? Da braucht ihr ja mindestens 250 Balljungen, wenn die eine Seite des Stadions fehlt. :zwinker:

    Mein Favorit ist Nr. 6, das Ding hat was!

    Bei Nr. 15 bin ich am überlegen, ob das ein ausgespuckter Kaugummi sein könnte?? :floet:
     
  12. André

    André Guest

    Jo sieht echt so aus, und teuer ist so ne unförmige Dachkonstruktion sicher auch noch! :hammer2:
     
  13. jensen

    jensen Guest

    Moin Fafforidd is' die Nummer 15.
     
  14. Ossi SGD

    Ossi SGD Guest

    Nummer 6, passt zu Dresden und Dynamo!!!!
     
  15. EE-Dynamo

    EE-Dynamo Guest

    Sachsenspiegel zeigt erste Bilder von der Stadionausschreibung

    Der MDR-Sachsenspiegel berichtete über den Stand der Stadionausschreibung. Dabei wurden einige Entwürfe kurz gezeigt.

    Das Video: http://www.mdr.de/sport/2043879.html
     
  16. EE-Dynamo

    EE-Dynamo Moderator <br><img src="/images/Banner/star4.gif"

    Beiträge:
    172
    Likes:
    0
    Hier die 4 Modelle die zur engeren Auswahl stehen. Hoffentlich wird es Bild 1. :]


    [​IMG]
    Bild 1:
    Konzept von HBM: 32.000 Zuschauer (funktionaler Bau)
    Kosten: 37 Millionen Euro
    Einnahmen: Betriebskostenzuschüsse
    [​IMG]
    Bild 2:
    Konzept von Hellmich: 30.000 Zuschauer
    Kosten: 47 Millionen Euro
    Einnahmen: Einmalzuschuss
    [​IMG]
    Bild 3:
    Konzept von Hochtief: 30.000 Zuschauer
    Kosten: 33 Millionen Euro
    Einnahmen: Jährliche Zuzahlungen
    [​IMG]
    Bild 4:
    Konzept von Strabag: 40.000 Zuschauer
    Kosten: 64 Millionen Euro
    Einnahmen: Stiftungsmodell (ohne städtische Zuschüsse)



    So nun zur Finanzierung:

    Nachdem sich ursprünglich sieben Bauherren um den Auftrag für das neue Dresdner Fußballstadion beworben hatten, sind nach einer ersten Ausscheidung vier Firmen in die engere Wahl gekommen. Die HBM Stadion- und Sportstätten GmbH, die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH, die HOCHTIEF Construction AG und die STRABAG Projektentwicklung GmbH treten nun in der zweiten Runde in Verhandlungen mit dem städtischen Stadionbeauftragten Ulrich Finger, um Details abzustimmen und die Projekte nachzubessern. Bis Mitte Oktober sollen die Projekte überarbeitet sein und erneut der Stadt vorgelegt werden, die anschließend ihren Favoriten küren wird.

    Die HBM Stadion- und Sportstätten GmbH legt einen einrangigen Entwurf für 32.000 Zuschauer (24.650 bei reiner Sitzplatznutzung) vor, der Ähnlichkeiten mit dem Rostocker Ostseestadion aufweist. Ebenso wie in Rostock sollen auch in Dresden die beliebten Flutlichtmasten, im Volksmund „Giraffen“ genannt, erhalten bleiben. Das Stadion der HBM würde 37,5 Mio. EUR kosten und neben dem Stadionbau auch Außenanlagen und ein Parkdeck beinhalten. Letzteres wird sich unter einem Trainingsplatz verstecken und sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen.
    Die Stadt müsste sich nach derzeitigen Planungen entweder jährlich mit etwa 1,1 Mio. EUR an den kosten beteiligen oder eine einmalige Zuzahlung von 20 Mio. EUR vornehmen. Zudem hänge die Finanzierung an einer Bürgschaft in Höhe von 18,7 Mio. EUR.

    Die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH legte gleich zwei Angebote vor: ein günstiges, das die Mindestanforderungen erfüllt, und eine Nebenvariante, die deutlich größere Funktions-, Business- und Logenbereiche beinhaltet. Trotz der deutlich höheren Kosten würde die Stadt die Nebenvariante bevorzugen, da sie von den deutlich besseren Refinanzierungsmöglichkeiten der Nebenvariante überzeugt ist. Optisch weist das Modell sehr starke Ähnlichkeit mit dem Duisburger Stadion, das ebenfalls von Hellmich gebaut wurde, auf.
    Sollte diese Variante, die auf zwei Rängen Platz für 30.000 Zuschauer (25.000 Plätze bei Sitzplatznutzung) bietet, den Zuschlag erhalten, dann müsste die Stadt nach derzeitiger Planung eine Beteiligung in Höhe von 7,5 Mio. EUR stemmen und für das Fremdkapital in Höhe von 30 Mio. EUR bürgen.

    Das Modell der HOCHTIEF Construction AG sieht ein einrangiges Stadion für 31.000 Zuschauer (25.000 Plätze bei Sitzplatznutzung) vor, um die Kosten von 33 Mio. EUR zu stemmen, schlägt Hochtief verschiedene Varianten vor: eine Einmalzahlung von 7 Mio. EUR, eine jährliche Beteiligung von 360.000 EUR, oder aber auch eine Zwischenlösung. Eine Besonderheit dieses Modells ist, dass das Spielfeld um 4 Meter abgesenkt werden soll und damit das Stadion von außen deutlich niedriger würde. Die „Giraffen“ blieben erhalten, würden aber keine Funktion mehr übernehmen, da das Flutlicht am Dachrand untergebracht werden könnte.
    Zusätzliche Erfahrungen im Stadionbau sammelt Hochtief gerade auf der Baustelle des Fritz-Walter-Stadions in Kaiserslautern, auch das Nürnberger Frankenstadion wurde von diesem Konzern umgebaut.

    Auch die STRABAG Projektentwicklung GmbH legt gleich zwei unterschiedlich teure Konzepte vor. Interessant für die Stadt wäre das so genannte Nebenangebot, das eine erhöhte Kapazität von 40.500 Zuschauern (ca. 35.000 Plätze bei Sitzplatznutzung), verteilt auf zwei Ränge, vorsieht. Die Finanzierung der Baukosten in Höhe von 60 Mio. EUR soll über eine Stiftung erfolgen, die möglicherweise komplett ohne Zuschüsse der Stadt auskäme. Dem Verein behagt jedoch nicht, dass die Firma Kölmel als Betreiber des Stadions auftreten würde, zudem sind die vorgelegten Skizzen in Details nicht präzise genug für eine abschließende Bewertung. Die Stadt verzeichnet es hingegen als Vorteil, dass das Stadionkonzept außer einer Bürgschaft komplett ohne Zuschüsse auskäme.
    Erfahrung im Stadionbau hat auch die STRABAG Projektentwicklung GmbH: Sie errichtete in Leipzig das neue Zentralstadion.

    Quelle: Stadionwelt
     
  17. André

    André Foren-Capo Administrator

    Beiträge:
    43.811
    Likes:
    2.734
    Wow nette Entwürfe!

    2 und 4 sind meine Favoriten! Wobei das vierte mit 64 Millionen ein heftiger Kraftakt werden dürfte! :gruebel: Das erste geht auch noch, das dritte wäre mir ein wenig zu spaceig! :zwinker:

    Mal gespannt was Ihr für ein Stadion bekommen werdet.
     
  18. EE-Dynamo

    EE-Dynamo Moderator <br><img src="/images/Banner/star4.gif"

    Beiträge:
    172
    Likes:
    0
    Punktsieger 'MSV Hellmich' (Bild2)

    Wer soll zu welchen Konditionen das neue Rudolf-Harbig-Stadion bauen? Jetzt liegen die Fakten auf den Tisch, alle Fraktionen im Stadtrat haben seit gestern die umfangreiche Stadionvorlage. Was alle schon wussten: Die Baufirma Walter Hellmich GmbH vom gleichnamigen MSV-Duisburg-Präsidenten ist der Favorit der vier übrig gebliebenen vier Bewerber der europaweiten Ausschreibung für den Neubau.

    Neu für die Öffentlichkeit ist das komplexe Procedere, nach welchem der Favorit gekürt wurde. Die Stadion-Arbeitsgruppe aus OB-Beauftragtem Ulrich Finger, Dynamo-Aufsichtsratschef Friedemann Küchenmeister, Woba-Geschäftsführer Reiner Kuklinski, Michael Walter (Initiative "Pro RHS"), Dynamo-Rechtsanwalt Matthias Matzka sowie Experten der Stadtverwaltung und der internationalen Vermarktungs-Agentur "Sport Five" aus Hamburg orientierten sich an neun Kriterien, die wiederum in über 80 Unterkriterien unterteilt sind. Beispiel: Finanzierung (maximal 300 Punkte erreichbar). Das wird differenziert in Finanzmodell insgesamt (150), Beteiligung Stadt (50), Sicherheiten (50), Refinanzierung (20) und Vermarktbarkeit (30). Höchstpunktzahlen ergatterten hier alle vier Bewerber beim Punkt Refinanzierung, Hellmich bei Sicherheiten sowie HBM und Hochtief bei Vermarktbarkeit.

    Sieger Hellmich überzeugte die Jury, weil sein Modell funktional, zweckmäßig und finanzierbar sei. "Dieses Modell ist insgesamt sogar kostengünstiger als die erforderliche Ertüchtigung des Rudolf-Harbig-Stadions im Bestand", heißt es in der Begründung in der Vorlage. Das Modell gelte ohne Abstriche - anders als bei den Mitbewerbern - auch für die Regionalliga. Dresden profitiere vom Neubau der Fußball-Arena in Duisburg. Der Dresdner Baukörper sei an das Umfeld des Großen Gartens angepasst worden. Präferiert wird die Einmalzahlung der Stadt von 7,5 Millionen Euro. Alternativ offeriert Hellmich - wie andere auch -, dass die Stadt jährliche knapp eine Million Euro Betriebskostenzuschuss zahlt. Ob der Duisburger Baulöwe auf eine 30-Millionen-Euro-Bürgschaft besteht, steht nicht in der Vorlage.

    Der Entwurf von Hochtief kommt dem Hellmich-Modell relativ nahe, zumal das Finanzierungsmodell sich nur unwesentlich vom Duisburger Angebot unterscheidet (7 Millionen Euro Einmalzuschuss). Hochtief macht sein Angebot allerdings noch von den zu erzielenden Einnahmen aus den Namensrechten des Stadions abhängig.

    Am 7. Dezember beraten drei Ausschüsse (Bau, Finanzen, Sport) in einer Sondersitzung die Vorlage. Geplant ist, dass der Stadtrat noch vor Weihnachten, spätestens im Januar entscheidet.


    So langsam kommt ja Bewegung in die ganze Sache. Ich glaube Bild 3 wird nicht in Frage kommen weil sein Standpunkt im Gehege ist und das will wohl keiner. Obwohl wenn das Dinge noch fliegen könnte kann er den Dresdner SC (die Gehegeaffen) gleich mitnehmen. :hammer2: :lachweg:
     
  19. André

    André Foren-Capo Administrator

    Beiträge:
    43.811
    Likes:
    2.734
    Und, gibts mittlerweile was neues in Sachen Stadion?:gruebel:
     
  20. Nebelfrau

    Nebelfrau Benutzer

    Beiträge:
    41
    Likes:
    0
    (SZ/ale)

    Ouelle SZ vom 24.03.06
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
  21. Egge

    Egge Guest

    Beiträge:
    569
    Likes:
    0
    DNN online: http://www.dnn-online.de/dnn-heute/62504.html

    CITY NEWS DRESDEN

    Wer haftet für Dynamo?

    Die Woba ist verkauft. Neue Schulden soll es nicht mehr geben. Und möglichst keine risikobehafteten Engagements der Stadt. Das wünscht sich Dresdens "oberster Kassenwart" Hartmut Vorjohann (CDU). Wenn da nicht das Rudolf-Harbig-Stadion wäre, das von HBM für 40 Millionen Euro mit einem städtischen Zuschuss von 3,1 Millionen Euro neu gebaut werden soll. Spielt Dynamo erfolgreich, gibt's keine Probleme. Doch Sonntag könnte der traditionsreiche Verein in die Regionalliga absteigen, was sich niemand wünscht. Doch was passiert, wenn's passiert? Wer zahlt dann im neu gebauten Stadion die Zeche? Und noch ein Risiko: Was passiert, wenn die Betreibergesellschaft pleite geht? Über diese beiden Fragen sind OB Ingolf Roßberg (FDP) und Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) uneins.CDU-Bürgermeister Vorjohann und ein Teil der CDU-Fraktion machen die Rechnung für den größten anzunehmenden Unfall auf: Dynamo spielt 35 Jahre lang Regionalliga (jährlicher Zuschuss der Stadt: 1,5 Millionen) oder darunter (jährlich zwei Millionen), dann muss die Stadt rund 70 Millionen Euro berappen. Roßberg meint, weil der Stadtrat und ein Großteil der Bevölkerung hochklassigen Fußball wollen, muss die Stadt das Risiko tragen. Vorjohann meint, das muss die Stadt nicht. Und es gebe ein finanztechnisches Problem: Die Stadt gehe ein kreditähnliches Rechtsgeschäft ein, wenn sie das Risiko übernimmt. Das glaubt der OB nicht. Er sagt, das Risiko könne mit einer zweckgebundenen Rücklage abgefangen werden.
    Und wenn die Betreiber pleite gehen? Gleiche Positionen. OB sagt: Stadt muss einstehen. Vorjohann meint: Nein. Rückendeckung erhält Roßberg nun von CDU-Sportbürgermeister Winfried Lehmann. "Wer den Fußball in Dresden will - und dazu hat sich der Stadtrat politisch eindeutig positioniert -, muss auch mal ein Risiko eingehen." Zumal derzeit in eine Ruine investiert werde, ein Fass ohne Boden, gibt Lehmann ein anderes Argument. Und: Würde man jetzt neu ausschreiben - etwa fürs Ostragehege -, werfe das die Stadt vier Jahre zurück. Wollen das Vorjohann und Teile der CDU?


    ------

    Hört Hört, Herr Lehmann von der CDU mit einer Pro Stadionaussage! Wer hätte das gedacht! Also, alle am 18.05. in den Stadtrat - Egge ist mal wieder dabei :top: !

    Für alle die es hier noch nicht wissen: Die Variante 1 hat gewonnen und mit ohne Masten! Die müssen leider weichen das das Stadion knapp 30m verschoben werden muss! Neben dem RHS ist ein Stadtbad ansässig was durch den Neubau völlig einschattiert werden würde! Eine Umversetzung der Masten kostet knapp 3 Millionen &#8364; was eindeutig unzweckmäßig wäre! Schade trotzdem, denn tausende Dynamofans haben um die Masten gekämpft ... !
    Naja, manchmal muss man eben Opfer bringen :) !
     
  22. Egge

    Egge Guest

    Beiträge:
    569
    Likes:
    0
    Tagesordnung der 30. Sitzung am Donnerstag, 18. Mai, um 16 Uhr im
    Plenarsaal des Rathauses

    8. Ersatzneubau Rudolf-Harbig-Stadion Dresden



    PRO RHS informiert:
    -------------------

    Stadionneubau - die Entscheidung!
    Am 18. Mai 2006 – ab 16 Uhr fällt im Dresdner Rathaus die Entscheidung über den Stadionneubau an der Lennèstrasse!

    Wir würden uns freuen, wenn viele Dynamofans unser gemeinsames Anliegen durch ihre Anwesenheit im Rathaus unterstützen!
    Die Stadträte sollen anläßlich Ihrer Sitzung frei und ohne Zwang entscheiden, aber wir Dynamofans wollen mit unserer Anwesenheit auf dem Besucherbalkon des Plenarsaales des Rathauses unserem Wunsch nach einem neuen Stadion Ausdruck verleihen!
    Es gibt bekannte Verhaltensregeln für Besucher zu beachten, sonst ist die Sache schnell zu Ende. Demonstrieren wollen und dürfen wir im Rathaus nicht, es sind auch keine Plakate, Fahnen oder Fanfaren zugelassen. Zwischenrufe oder gar Sprechchöre sind Besuchern der Stadtratssitzung strikt untersagt! Aber wenn jeder einen Schal oder ein Trikot trägt, ist klar, wofür dessen Herz schlägt! Und vergesst nicht, dass die Plätze auf dem Besucherbalkon begrenzt sind! Also zeitiges Kommen sichert gute Plätze!

    Pro RHS

    Mai 2006
     
  23. Egge

    Egge Guest

    Beiträge:
    569
    Likes:
    0
    www.dynamo-dresden.de

    Stadträte besichtigen Harbig-Stadion

    Der 1. FC Dynamo Dresden und die Fan-Initiative Pro-RHS haben am heutigen Mittwoch Mitglieder des Stadtrates der Landeshauptstadt Dresden zu einer Besichtigungstour in das Rudolf-Harbig-Stadion eingeladen. Ziel dieser Präsentation, zu der insgesamt sechzehn Stadträte, Vertreter der Landeshauptstadt und zahlreiche Medienvertreter erschienen sind, war es, den kommunalpolitischen Entscheidungsträgern die aktuelle Situation der hauptsächlich von Dynamo genutzten Sportstätte vor Ort zu verdeutlichen und damit auch Unterstützung für die wichtige und notwendige Stadtratsentscheidung zum Stadionneubau am 18. Mai 2006 zu leisten. Dynamos Hauptgeschäftsführer Volkmar Köster, Marketing-Chef Markus Hendel und die Vertreter der HBM Stadion- und Sportstätten GmbH wiesen in dieser Runde besonders darauf hin, dass die derzeitige bauliche und sicherheitstechnische Situation des Stadions in Zukunft - auch unter der Maßgabe der Regionalliga - nicht mehr tragfähig ist. Volkmar Köster erläuterte die Zusammenhänge der vielschichtigen besseren Möglichkeiten, die ein Neubau nicht nur dem Verein sondern vor allem der Stadt Dresden in ihrer Außenwirkung als Kunst-, Kultur- und Sportstadt bietet. Die Dynamo-Führung verdeutlichte den Anwesenden nochmals, dass der Verein mit seinen Mitglieder, Fans und Verantwortungsträgern geschlossen hinter der durch den Stadtratsbeschluss präferierten HBM-Variante als neues Stadion in der Lennéstraße steht.
    Geschäftsführer Volkmar Köster : “Dynamo braucht die neue Stadion ohne Wenn und Aber. Denn so, wie es jetzt ist kann es nicht weitergehen. Wir wollen unbedingt das HBM-Stadion und werden von unserer Seite alles dafür tun, mit der Stadt Dresden partnerschaftlich dieses Projekt zu realisieren. Wir reden außerdem von einer zukunftsorientierten Investition für die nächsten 40 Jahre. Die Zusammenarbeit mit der Stadt in den Verhandlungen mit HBM waren absolut professionell und wir denken, dass endgültige Modell passt gut zu Dresden und zu Dynamo.“
    Dynamo-Aufsichtsratschef Friedemann Küchenmeister: “Ich glaube, die Stadt Dresden, die HBM und wir als Dynamo können es gemeinsam schaffen, dieses Projekt zu realisieren. Auch für den Fall - was ich persönlich nicht glaube- dass wir dieses Jahr in die dritte Liga absteigen. Trotzdem und gerade deshalb ist es wichtig, eine solche Investition zukunftsorientiert auszurichten. Wir werden in enger Abstimmung mit der Stadt alles in unserer Macht stehende tun, um unseren Anteil an diesem Projekt zu leisten. Ich bin optimistisch, dass am 18. Mai für Dresden und Dynamo votiert wird und bald die Bagger rollen.“
    Dynamo-Marketing Geschäftsführer Markus Hendel: “Wir wollen uns als Verein weiterentwickeln und im Profifußball mittelfristig etablieren. Dafür benötigen wir aber
    auch professionelle Vermarktungsmöglichkeiten. Das neue Stadion bietet diese Chance für Dynamo. Und der Verein ist auch ein Aushängeschild der Stadt Dresden. Die Stadträte werden verantwortungsvoll und vor allem zukunftsorientiert für die neue Arena entscheiden, da bin ich nach dem heutigen Tag sicher.“
    Freundschaftsspiel: Das für den 16. Mai geplante Freundschaftsspiel gegen Meuselwitz muss leider aufgrund einer Ansetzung eines Nachholspiels ausfallen.
     
  24. DynamoRob

    DynamoRob Wahni

    Beiträge:
    325
    Likes:
    0
    Na da darf man ja gespannt sein... Aber glauben tu ich das ganze erst wenn der Bagger anrollt.
     
  25. R.v.N.

    R.v.N. Junior Konzepter UX

    Beiträge:
    7.313
    Likes:
    10
    meine Favoriten sind 5 und 10...hab für 10 abgestimmt...
     
  26. Egge

    Egge Guest

    Beiträge:
    569
    Likes:
    0
    SZ vom 15.05.2006

    Dynamo bangt um Stadion-Neubau

    Dresden - Nach dem Abschied aus der 2. Fußball- Bundesliga laufen beim 1. FC Dynamo Dresden die Planungen für die dritte Liga auf Hochtouren. Neben ungeklärten Personalfragen sorgen sich die Sachsen um den geplanten Stadionneubau und die Einordnung in eine der beiden Regionalliga-Staffeln. „Wir haben beim DFB den Antrag gestellt, im Süden eingegliedert zu werden“, sagte Geschäftsführer Volkmar Köster, der sich vom Wechsel in die Süd-Staffel deutlich kürzere Wege und weniger Fahrtkosten erwartet. Zudem gäbe es weniger Brisanzspiele als im Norden, wo man etwa auf den 1. FC Union Berlin oder den FC St. Pauli treffen würde.

    In der vom Leistungsspektrum schwächer zu bewertenden Süd-Staffel dürften die Chancen auf einen direkten Wiederaufstieg steigen. Dazu braucht es allerdings auch in Dresden ein starkes Team. „Wir werden in den nächsten Tagen sehen, welche Leistungsträger bleiben“, sagte Trainer Peter Pacult, der selbst bereits für die Regionalliga verlängert hatte. Wunschspieler habe der Österreicher genug: „Die Liste ist lang.“

    In Sachen Stadionneubau muss Dynamo wieder zittern. Die Mitglieder der Ausschüsse für Bau, Sport und Finanzen der Stadt Dresden berieten am Montag in einer turnusmäßigen Sitzung über eine Vorlage, nach der ein Bau bereits im Sommer beginnen könnte. Rathaus-Sprecher Kai Schulz wollte keine Prognose wagen. „Nur so viel: Es wird eine Vorentscheidung fallen“, kündigte er an.

    Im Fall eines positiven Bescheids stünde die Arena nach geplanten 17 Monaten Bauzeit Ende 2007 zur Verfügung. „Dynamo braucht das neue Stadion ohne Wenn und Aber. Denn so, wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen“, betonte Geschäftsführer Köster, für den der derzeitige bauliche und sicherheitstechnische Zustand des Harbig-Ovals auch unter der Maßgabe Regionalliga nicht tragbar ist. Aufsichtsratschef Friedemann Küchenmeister drängte auf die baldige Realisierung des Vorhabens. „Trotz des Abstiegs ist es wichtig, eine solche Investition zukunftsorientiert auszurichten“, betonte er.

    Noch fehlt dem Neubau auch die nötige Zustimmung des Stadtrats, der am Donnerstag dazu berät. Zwar besteht Einigkeit darin, dass der rund 40 Millionen Euro teure Neubau unter der Regie der HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH in Angriff genommen werden soll. Doch der Abstieg könnte nun die Stadionkritiker wieder auf den Plan rufen. Den Verein würde ein Scheitern zurückwerfen. „Wir wollen uns weiterentwickeln. Dafür benötigen wir professionelle Vermarktungsmöglichkeiten. Das neue Stadion bietet diese Chance“, betonte Dynamos Marketing-Geschäftsführer Markus Hendel. Auch Steffen Heidrich pochte auf den Neubau. „Mit dem neuen Stadion könnte sich der Verein viel besser darstellen und hätte weitaus bessere Chancen, sich wieder im Profifußball zu etablieren“, sagte der Teammanager. (dpa)
     
  27. Egge

    Egge Guest

    Beiträge:
    569
    Likes:
    0
    Morgenpost 16.05.2006

    Ja zum neuen Stadion, aber Streit um Finanzierung

    Dynamo bekommt sein Trostpflaster: Die Stadträte beschlossen gestern bei einer gemeinsamen Sitzung von drei Ausschüssen den Bau der neuen Arena an der Lennéstraße durch die Firma HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH.
    "Damit kanns im Herbst losgehen", versicherte der städtische Stadion-Beauftragte Ulrich Finger. Die Räte beschlossen: Das Rudolf-Harbig-Oval wird um 24 Meter nach Süden verschoben, die Giraffen verschwinden und das Dach wird lichtdurchlässig. Kosten: rund 45 Millionen Euro!
    Damit gibts an der Hülle nichts mehr zu rütteln. Ganz im Gegenteil zu den Finanzen. Kämmerer Hartmut Vorjohann benannte nochmals die städtischen Risiken: "Falls Dynamo über Jahre in Liga drei spielt, müssten wir pro Saison 1,5 Millionen Euro zahlen und zusätzlich eine Bürgschaft über die Bausumme bringen." Damit nähme die Stadt wieder Schulden auf. "Ich habe aber versprochen, dass genau dies nach dem WOBA-Verkauf nicht passiert." Jetzt soll er mit HBM nachverhandeln. Insider rechnen ihm keine guten Chancen aus.
     
  28. Floggit

    Floggit Moderator

    Beiträge:
    615
    Likes:
    0
    nachverhandeln?!? :suspekt: bye bye oval :huhu:
     
  29. Egge

    Egge Guest

    Beiträge:
    569
    Likes:
    0
    Ich bin auch fassunglos ... ! Bleiben halt die Giraffen stehen :huhu: :top: :top: !
     
  30. Floggit

    Floggit Moderator

    Beiträge:
    615
    Likes:
    0
    ich kenn ja die geldmauscheleien der stadt zu genüge... und nach diesem
    zeitungsartikel hab ich n ungutes gefühl.
     
  31. Egge

    Egge Guest

    Beiträge:
    569
    Likes:
    0
    DNN 15.05.


    Abgestiegen aber längst nicht tot
    Von JOCHEN LEIMERT

    28 Punkte aus 18 Spielen: ein ansehnliches Ergebnis. Bei einer vergleichbaren Ausbeute vor dem Winter stün-
    de Dynamo jetzt ganz woanders. Viel Geld wurde rund um den Jahreswechsel in neues Personal investiert, um diese Punkte zu machen. Abgestiegen ist der Klub, weil der Verein im vergangenen Sommer zu sparsam war und eine Mannschaft ins Rennen schickte, nicht konkurrenzfähig war. Das wurde sie erst unter Peter Pacult. Zu spät.

    Jammern hilft jetzt wenig. Der Verein muss sich einem Neuanfang stellen. Die Stadt könnte dem Klub dabei sehr entgegenkommen, in dem sie sich zum Stadionneubau bekennt. Gerade jetzt. Das wäre auch ein wichtiges Signal an die Sponsoren, ohne deren Geld in diesem Geschäft nichts läuft. Nur in einem neuen Stadion hat Dynamo auf Dauer eine Zukunft im bezahlten Fußball. Dass die Dresdner den wollen, hat man auch im Jahr mit Pleiten, Pech und Pannen Woche für Woche am Zuschauerzuspruch gesehen. Dynamo ist abgestiegen, aber langst nicht tot!