Neue Regel: Bei Stolpern Elfmeter

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 16 August 2008.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Die neue Saison hat soeben begonnen und ich wage mal die Prognose, sie wird den Rekord der meisten gegebenen Elfmeter in einer Saison überbieten.

    Die Schiedsrichter sind angehalten jedes zupfen und jede ausgefahrene Hand Arm zu werten und sofort Elfmeter zu pfeifen.

    Zum Start gabs dann heute direkt mal 2 tolle Elfmeter, die beide absolut lächerlich waren. Danke an van Bommel und den neuen HSV Trainer für diese Objektivität in dieser deutlichen Art und Weise.

    Wie Hitzfeld den ersten als klaren Elfer gesehen haben will wird wohl sein Geheimnis bleiben. :lachweg::rolleyes:

    Solche tollen Elfmeter sollen also in der Zukunft an der Tagesordnung sein, ich bin mal gespannt wieviele wir morgen zu sehen bekommen. wahrscheinlich bringt die DFL Ende der saison eine Sonder-DVD raus, mit dem titel: "500 Elfmeter, die alle keine waren!"

    Früher war Fußball ein "Männersport", heute in Zeiten wo Männer am Herd stehen und zuhause Kinder erziehen ist es natürlich auch nicht mehr haltbar brutale Berührungsszenen im TV als Sport zu verkaufen. Wieso ist es eigentlich noch erlaubt beim Fußball zu schwitzen? Das muss doch sicherlich übelst stinken und sollte mit einer Strafe von mindestens 3 mal Stadiontoilette porentiefrein reinigen (diese Strafe wird Ihnen präsentiert von Sinit Päng, Ihrem ultra-mega-anti-backteriell gestestetem Testsieger) geahndet werden. Ebenso sollte das spucken auf den armen Rasen verboten werden, unrasierte Männerbeine, und tätowierte Männerarme.

    Wieso ist Berührung im Fußball mittlerweile eigentlich so böse, frage ich mich? Sind unsere Fußballer alle Lebra-krank, oder wieso dürfen die sich auf gar keinen Fall der Welt auch nur für ne zehntel Sekunde berühren?

    Ewald Lienen, der hatte mal ne beschissene Berührung mit nem Stollen, Kahn hatte mal ne scheiß Berührung mit Sammy Kouffour und Toni Schumacher hat mal den Battiston unsanft berührt, aber das waren auch noch Männer und der Sport aus dem Männerträume waren nannte sich Fußball und Fußballer waren Helden, oder wie wir heute sagen würden: Unglaubliche Machos!
     
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  3. SaintWorm

    SaintWorm Bolminator Moderator

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    Wow, der Text ist ähnlich grausig wie die Elfmeterpfiffe von Kinhöfer...Respekt! :D

    Schau ich mir heute Frauenfussballspiele und die dort kaum vorhandenen Schauspieleinlagen bzw Unsportlichkeiten an, so muss ich mich fragen ob deine Theorie ("Sich nicht wegen jedem Scheiß auf den Boden schmeissen ist männlich!...obwohl vielleicht war's auch "Fahrlässige Körperverletzung ist männlich", ich weiss es nicht genau) haltbar ist.

    Schumacher und Kahn quasi als männlichen Prototypen darzustellen, lässt mich fast schon beten das ich über Nacht zur Frau werde.
    Das einzige was mich davon abhält ist die Tatsache das Rupert mir dann an die Wäsche gehen würde. :D
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Mein Ausgangspost enthält natürlich auch Anzeichen von ironie, und Sarkasmus, ist also nicht 100 % bierernst gemeint, aber im Prinzip gehts mir um die Sache, das ich die neue Regelauslegeung und besonders Ihre Umsetzung ziemlich daneben finde.

    Wusste gar nicht das Rupert so hart ran geht?! :zahnluec:
     
  5. Herthingo

    Herthingo Höha, schnella, Hertha

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    Mir ist schon klar, daß es eine ironische Übertreibung sein soll, aber angesichts der schweren Verletzungen "Er war kurze Zeit bewusstlos, erlitt eine Gehirnerschütterung, Wirbelverletzungen und verlor zwei Zähne" Quelle liegst Du damit mindestens so daneben, wie Kinhöfer gestern :(
     
  6. Neutro

    Neutro Member

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    Ich weiß nicht Leute...ich fand den ersten Elfer absolut berechtigt. Der Gegner zieht und zupft und zieht ab dem Pfiff zur Freißstoßfreigabe (mit kurzer Unschuldspause) bis der Ball ankommt, was soll das? Das ist ein Foul, Punkt. Und dafür gibts im Strafraum nun mal Elfer. Das ist eine Unart die nun zurecht ausgemerkelt werden soll. Die spielen immer noch FUSSball und nicht Handball oder Football. Von "stolpern" war da keine Spur...

    Den zweiten Elfer hätte ich auch nicht gegeben, das war übertrieben. Da fand kaum eine Berührung statt und der HSV-Spieler sackt zusammen wie ne hohle Kartoffel die den Schwan spielt.

    Und nein, ich bin alles andere als ein Bayern-Fan :huhu: ... so habe ich das gesehen...
     
  7. Florian

    Florian Stadionhure

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    Beide Elfer waren ein absoluter Witz, auch Schweinsteiger ist wie Deine Kartoffel zusammengesackt. Allerdings würde ich das noch nicht auf die Richtlinien des DFB schieben sondern eher auf die vollkommene Unfähigkeit von Kinhöfer am gestrigen abend. Der hat eine sowas von rabenschwarzen Tag erwischt, dass einem die Worte fehlen. Aber vielleicht hat er sich auch einfach nur niveau technisch an die Bayern Abwehr anpassen wollen. :D
     
  8. Neutro

    Neutro Member

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    Der Unterschied zwischen beiden Elfervorgeschichten liegt im Detail. Was hat die gegnerische Hand mit Ertüchtung zupfen&ziehen während des Ausführens eines Freistoßes bis zu dessen Ankunft am Körper von Schweinsteiger zu suchen? Das war keine kurze flüchtige Berührung, er wollte und hat ihn klar mit unfairen Mitteln an der Ballannahme behindert. Der Wille war da den Gegenspieler per Hand zu stoppen...

    Vielleicht muss Schweini nicht umfallen, der lange zweifache Handgriff mit eindeutiger Intention konnte aber sehr wohl dazu führen das die Balance und Ausrichtung zum Ballflug gestört wird, sodass eine vernünftige Weitergabe nicht mehr möglich ist - für mich nach wie vor ein Elfer.
     
  9. Pegasus

    Pegasus Borusse

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    Man KANN beide geben, man MUSS aber nicht. In England wäre sowas nicht gegeben worden, da bin ich mir sicher.

    Aber: Wenn das die Richtline des DFB ist, wird Fußball bald so kontaktlos sein wie Badminton. Und das ist nicht der Sinn des Erfinders, denke ich. Beispiel: Ein dunkelhäutiger Spieler des HSV (Benjamin? Ich weiß es nicht mehr) grätscht im Mittelfeld von der Seite rein, trift den Balll und rutscht in den Gegner. Er zieht NICHT den Fuß hoch, sondern rutscht einfach in den Laufweg. Ergebnis: Kinhöfer zieht Gelb. Ich hätte noch nicht mal Freistoß gegeben, denn es war ein Zusammenprall, wie er in jedem Spiel 10 mal passiert. Aber wenn ein Schiedsrichter sich schon durch 2 Elfmeter selbst so unter Zugzwang bringt, ist er gezwungen, bei so einem im Grunde harmlosen Zweikampf Gelb zu ziehen.

    Die DFL und der DFB wären gut beraten, den Schiedsrichtern etwas mehr Selbstvertrauen beizubiegen, damit sie sich in solchen Fällen nicht hinter ihrer Pfeife und dem Regelbusch verstecken müssen.

    Ich befürchte, das die Schiedsrichter sich immer weiter in ihren Kokon aus Regelwerk und Pfeifenmacht verstecken werden. Und der Verband/die Liga schützt ihre teiweisen obskuren Spielleitungen weiter, weil man "sauberen" Sport bieten will. Passend zu dem Opernpublikum auf den Rängen.....
     
  10. Herthingo

    Herthingo Höha, schnella, Hertha

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    Zu Deinem ersten Satz: so lange jeder dahergelaufene Fußball-Fan meint, Schiedsrichter kritisieren zu dürfen, ohne jemals in's Regelbuch geschaut zu haben, bleibt kaum was anderes übrig, als sich abzuschotten. Denn, mal ehrlich: welcher pöbelnde Fan ist schon an einer ernsthaften Diskussion interessiert ? Zur Klarstellung abschließend: mit meinen Sätzen meine ich nicht Dich persönlich, dazu biste noch nicht lange genug hier aktiv und Dein Beitrag ist ja auch moderat. Trotzdem die Frage an Dich: schon mal in's Regelbuch geschaut ? Oder sogar schon mal gepfiffen ?
    Dein letzter Satz ist aber hanebüchen: ich kann Dir versichern, daß dieser Zusammenhang nicht besteht.
     
  11. Pegasus

    Pegasus Borusse

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    Doppelja.

    Schon mal den Vergleich gezogen von vor 15 Jahren und Heute? Schon mal überlegt, das erst durch die sprunghafte Vermehrung der TV-Kameras es möglich ist, aus jedem Winkel jede Szene zu sehen? Erst durch die Transparenz des Sports heutzutage ist es überhaupt möglich, solche Diskussionen zu führen. Früher hat der Schiri gepfiffen und es gab Elfer. Abends vor der Glotze in der Kneipe einmal beim Bierchen diskutiert und fertig.

    Heute: Pfiff, Elfmeter, Diskussion, 13 Wiederholungen im TV, abends dann in den Foren und Sonntags ist das Video bei Youtube und Montags, wenn alle auf der Arbeit am Rechner sitzen noch mal Diskussion durch alle Foren.

    Zu meinem letzten Satz, den, den Du Hanebüchen nennst: Das der DFB und die DFL lieber Fans im Stadion sehen, die mit ihren Kindern hingehen, 3 Cola, 3 Bratwurst, einen Schal und eine Mütze kaufen, anstatt die Leute, die auf der Zugfahrt schon ein ppar Bierchen haben und im Stadion nur pinkeln gehen und kein Geld da lassen, ist ja wohl klar. Woran verdient die DFL denn? An Lizenzgebühren beim Merchandising oder am Abwasser? (Polemik!) Wer ist denn lieber gesehen? Der singende, angeheiterte, der etwas lauter ist - oder derjenige, der 10 Minuten nach Abpfiff schon im Auto sitzt und keinen Ärger (im Sinne von Lärm, Dreck) macht? Stehst Du im Olympiastadion etwa gerne in der Kurve und singst gegen 500 LEV-Fans an? Oder besser die Jungs vom HSV, die gestern mal locker im Schlauchboot gewonnen haben, was den Support angeht?

    Und wenn ich dann lese, das Hoffenheim mit 49(!) Fans nach Cottbus fährt, kann ich mir vorstellen, das dass die Zukunft des Fußballs ist. So wie ich als Fans sie nicht will.
     
  12. Herthingo

    Herthingo Höha, schnella, Hertha

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    Da liegt'n Mißverständnis vor: alles von Dir gesagte stimmt zu 100% und wird von mir genauso bedauert, wie von Dir. Bin jetzt auch schon seit über 30 Jahren in Sachen Fußball unterwegs und sehne mich sehr oft nach der "guten alten Zeit" (die rückblickend natürlich auch verklärt wird). Hanebüchen finde ich aber, jede weitere unerfreuliche Entwicklung in diesem Zusammenhang zu sehen, insbesondere hinsichtlich der Regelauslegungen der Schiedsrichter. Im aktuellen Fall wird ein Trikotzupfen im Strafraum mehr oder weniger kaum das angestrebte "Familienpublikum" von einem Stadionbesuch abhalten.

    Zu den wenigen Auswärtsfans von Hoffenheim: richtig ist, daß wir in Berlin mit Hoffenheim statt Rostock einen stimmungsmäßig gesehen schlechten "Tausch" gemacht haben. Dabei sollte man aber nicht vergessen, daß die Fans von beispielsweise Duisburg oder Freiburg auswärts auch nicht gerade die Kuh haben fliegen lassen. Insofern wäre es meiner Meinung nach unfair, Hoffenheim jetzt schon abzuurteilen. Mal abgesehen davon, daß Cottbus ja nun wahrlich nicht der Auswärtsknaller ist :zahnluec:
     
  13. Pegasus

    Pegasus Borusse

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    Ah jetzt ja!:D

    Zum ersten Teil: Ein Trikotzupfer wird nicht das Publikum verändern, das wollte ich auch nicht sagen. Eher ist es so, das der Zuschauer ins Stadion kommt und dann "erwartet" ein schönes Spiel zu sehen - mit Elfmetern, mit Spannung und mit mindestens 4 Toren. Er denkt, das er mit der Eintrittkarte das Recht auf die oben angeführten Punkte hat. Und pfeift nach 15 Minuten, wenn die Taktik das Spiel erstarren lässt. Opernpublikum eben....

    Zum zweite Teil: Duisburg ist im Westen immer mit einer guten Meute vertreten. Freuburg geht so, aber Cottbus bringt z.B. mehr Fans mit nach MG als WOB. LEV ist von den Westmannschaften der Verein mit den wenigsten Fans, selbst Bremen bringt da mehr. Und das ist das, was immer weiter um sich greift: Neureiche Zeams mit Werksunterstützung drängen in die Liga, ohen Tradition, ohne Fans. Aber mit Geld. Nächster Kandidat: Ingolstadt (Audi). Siehe auch Fortuna Köln, die in der 6. Liga vor 3000 (!) Fans spielen.
     
  14. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Gnihihi, lustig, was hier wieder für Halbwahrheiten über Lev verbreitet werden. Allein das Wort „neureich“ im Zusammenhang mit Lev… weiß ich wenigstens, mit wem ich hier nicht mehr diskutieren muss.
     
  15. Pegasus

    Pegasus Borusse

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    Freut mich, das ich Dich so erheitern konnte. Aber sind wir mal ehrlich: Weiviele Fans von Euch fahren denn zu Auswärtsspielen? Nehmen wir als Beispiel Bielefeld. Da waren noch nie mehr als 2000 von Euch. Weiß ich, weil ich ein paar Kumpels in LEV habe. Werder bringt heute 4500 mit. So weit klar?

    Und was passiert, wenn Bayer den Hahn zudreht, sieht man ja beim Handball in Dormagen und hat es auch in Uerdingen gesehen. Und das ihr Werbung für Aspirin gemacht habt, was ein Bayer-Produkt ist, habe ich auch geträumt....

    Das die Gelder heutzutage auch bei Euch nicht mehr so reichlich fließen, weiß ich ebenfalls. Aber ohne das Sponsoring des Konzernz wärt ihr heute da, wo Uerdingen ist. Und erzähl mir nicht, das Bayer heute keinen Cent mehr dazuzahlt - allein der Markenname im Vereinsnamen wird pro Jahr mit 3,5 Mio € bezahlt. Die Ausgliederung aus dem Gesamntverein war 1991.....

    Ich freue mich im übrigen auf eine nette Diskussion mit Dir. :top:
     
  16. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Mei, wo ist denn dann Gladbach, wenn die Sponsoren den Hahn zudrehen?
    Es ist einfach nur kindisch zu lesen, wenn immer diese Aussagen von Anhängern anderer Fußballfirmen-Anhänger kommen, die sich so lesen: "Aber bei uns wird das Geld ehrlicher und mit härterer Arbeit verdient."
    Einen Sch...dreck wird's.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 August 2008
  17. Pegasus

    Pegasus Borusse

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    Tja, und genau das habe ich nicht geschrieben. Das die Vereine zum großen Teil von Sponsoren abhängig sind, ist heutzutage nicht mehr zu ändern. Ist in MG so, in München und auch in Milan.

    Wenn Du aufmerksam gelesen hättest, würde Dir sofort auffallen, das ich das versteckte Sponsoring des Konzerns anprangere. Genau wie in Ingolstadt, genau wie bei Herrn Hopp. Es ist ja nicht so, das Herr Hopp nichts für die Gegend tut, er baut Jugendzentren und investiert in die Infrastruktur. Gut und schön. Aber wenn die TSG nur von Sponsorengeldern und Einnahmen der Zuschauer existieren müsste, wären Transfers im 8-Millionenbereich nicht machbar. Wohlgemerkt, kein Neid - nur Angst davor, das sowas die Regel in der Zukunft des bezahlten Fußballs wird.

    Mal suchen, ob es so einen Faden hier im Board gibt, ansonsten würde ich vorschlagen, das wir BTT gehen.
     
  18. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wo ist denn da was versteckt? Die Mannschaft heisst Bayer Leverkusen, genau wie der Konzern.
    Und von Zuschauereinnahmen und Sponsoring allein überlebt keine einzige Fußballfirma heutzutage mehr, um mal auf Dein weiteres Beispiel einzugehen.

    Rote Fäden gibt's hier ausserdem in Massen :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 August 2008
  19. SaintWorm

    SaintWorm Bolminator Moderator

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    Bei Bayern München waren sie schon schlauer... :D
     
  20. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Daß Du immer, aber auch immer, zu solchen Tiefschlägen ansetzen mußt :motz:
     
  21. Pegasus

    Pegasus Borusse

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    Richtig. Und Der TSV legt wert darauf, das er KEINEN Sponsorenvertrag mit dem BAYER-Konzern hat. Bekommt aber 3,5 Mios im Jahr dafür, das das Wort "Bayer" weiter im Namen bleibt.

    Gut, die Fernsehgelder sind der Hauptbestandteil. Das hast Du recht. Die Zuschauer sind eigentlich kaum noch relevant, wenn man den Anteil der Einnahmen in den Etats der Vereine vergleicht. Aber allein in MG gibt es über 120 Sponsoren in allen Größen, die mit ihrem Sponsoring Werbung machen dürfen. Kyocera ist das nur die Spitze des Eisbergs. Sogar der Ball wird gesponsort von ":...Blähblupp" und der Freistoß wird Präsentiert von...

    Zum kotzen. Aber ohne die Sponsoren in allen Größen würde MG jetzt in der 3.Liga oder tiefer spielen.
     
  22. Junker

    Junker Altborusse

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    Hallo worum gehts denn jetzt ? Ihr diskutiert Euch ins Fussball Nirwana:suspekt: Der Thread startete mit neuen Schridirektiven:huhu:
     
  23. SaintWorm

    SaintWorm Bolminator Moderator

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    Der Thread startete mit einem Männlichkeits-Komplex, wir versuchen hier gerade das Beste rauszuholen! :D
     
  24. Junker

    Junker Altborusse

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    Stimmt, jetzt wo du es schreibst, seh ich es auch. Dann muss Man (n) es eben komplex angehen, weitermachen:top:
     
  25. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Nö, sindse, zumindest bei den großen Bundesligavereinen, nicht. Wie das bei BMG ausschaut, weiß ich nicht.

    So, und jetzt ist der Thread endgültig im Nirvana.
     
  26. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Seien wir mal ehrlich: Ist das so wichtig? Ich war schon mit 3000 Mann in Dortmund und mit 500 in Hannover. Bei letzterem Spiel war die Stimmung wesentlich besser, was uns auch von neutraler (na gut, fast, es war ein Braunschweiger) Seite bestätigt wurde. Es kommt nicht nur darauf an, dass möglichst viele mitfahren; die Leute müssen auch unterstützungswillig sein. Die 3000 Hoffenheimer beim DFB-Pokalspiel in Dortmund (gut, da war ich Südwestecke, aber trotzdem) haben es auch nicht so richtig gebracht. Die 400 Berliner unter der Woche in Lev schon eher. Du siehst, worauf ich hinaus will.
    Zudem finde ich den Vergleich mit Bremen etwas seltsam; Bremen hat doch, auch durch die Meisterschaft, enorm Fans dazugewonnen. Selbst, wenn das zu Anfang alles Erfolgsfans waren, sowas entwickelt sich ja. Ich wüsste nicht, dass Bremer für ihre Reiseunwilligkeit berühmt wären, frag mal die Bochumer.
    Ich möchte uns aber auch nicht mit anderen Vereinen vergleichen, weil ich vom reinen „So viele kommen mit“-Schwanzvergleich wenig halte. Nur, dass wir am wenigsten Leute auswärts mitbringen halte ich ebenso für ein Gerücht wie, dass wir die leisesten wären. Und ich spreche auch nicht nur von Wolfsburg, Cottbus und Hoffenheim.
    Nun ja, weißt du, der Unterschied zwischen uns und beispielsweise Wolfsburg und Hoffenheim ist ganz einfach der, dass es uns ohne Bayer gar nicht gäbe. Nicht wegen des Geldes, sondern weil der Verein immer Teil des Konzerns war, anfangs für die Werksmitarbeiter, später eben auch als Profiverein. Wir waren auch schon in den 1950ern erstklassig, natürlich auch unter Bayer-Flagge. Uns gibt es in den oberen Ligen nicht erst seit den 1980ern. Dass wir nicht so viele Zuschauer anziehen, liegt dementsprechend auch nicht daran, dass der Aufstieg in Liga eins zu schnell ging, sondern an der Übermacht der Nachbarn in den 1960ern und 1970ern. Waren ja nicht irgendwer, die da ganz bei uns in der Nähe gekickt haben.
    Was ich auch nie bestreiten würde. Wir sind absolut von Bayer abhängig, aber eben nicht, weil sich das der Konzern mal irgendwann überlegt hat, sondern, weil das schon immer so war. Falls Bayer irgendwann mal aussteigen würde, würden sie uns wohl einige Zeit geben. Selbst dann müsste man wohl mittelfristig mit der zweiten Liga vorlieb nehmen, das sollte jedem klar sein. Aber wie erwähnt: Daran liegt es mE nicht, dass wir wenig Zuschauer anziehen. Siehe oben.
    Und keine Entwicklung bei den Zuschauerzahlen kannst du uns auch nicht vorwerfen. Klar, die ganze Liga boomt, aber die Zeiten, in denen zum Auswärtsspielen vielleicht 50, 100 Leute mitkamen, sind auch vorbei. 500 sind auch nicht die Regel, lass es mal eher 1500-2000 sein. Das ist nicht toll, keine Frage, aber auch nicht weit unter jedem „normalen“ Bundesligaverein, sondern eben im unteren Bereich. Kann ja auch nicht jeder weit oben sein.
    Ich hoffe aber, dass du nicht nur Vereine in der Bundesliga sehen willst, die möglichst viele Leute mibringen… Denn eigentlich geht's ja um Fußball ;)
    Naja, bei Aussagen, die das Geld und Zuschauer betreffen, antworte ich erst mal reflexartig. Ist mir nämlich etwas augelutscht, das Thema.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
  27. Pegasus

    Pegasus Borusse

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    Schönes Schlußwort.

    Kriegen wir hier im Faden noch die Kurve?

    Ansonsten: Mea Culpa....:hail:
     
  28. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Die Kurve kriegen? André kann ja den Thread umbenennen :D

    Ansonsten zum Thema: Wie schön, dass es an diesem Samstag nicht übermäßig viele Elfer gab. Ist die Angst wohl vorerst unbegründet. Zum Glück.
     
  29. Nano

    Nano Oenning_Love

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    Back Topic:

    Wenn solche scheiß DFB-Entscheidungen nicht gefällt werden, könnten wir jetzt gar keinen scheiß über so eine beschissene Regel schreiben!
    Es gibt immer was gutes an der Sache ;)
     
  30. Detti04

    Detti04 The Count

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    Haeh? Soll Fortuna Koeln jetzt etwa als Beispiel eines "Traditionsklubs mit traditionell vielen Zuschauern" herhalten, der jetzt vor kleinen Kulissen irgendwo in den Niederungen des Profisports spielen muss? Falls ja: wie kamen dann zu Zweitligazeiten diese vielen Spiele zustande, bei denen die Fortuna vor einer dreistelligen Zuschauermenge spielte?

    Oder soll die Fortuna als Beispiel dafuer herhalten, was passiert, wenn ein Vereinspraesidenten/Maezen ausfaellt? Wieso aber dann die Erwaehnung der Zuschauerzahlen, noch dazu mit einem Ausrufezeichen?
     
  31. Pegasus

    Pegasus Borusse

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    <OT>Gedacht als Gegenbeispiel zum Konzernfußball, um zu zeigen, das Traditionsvereine immer noch ihre Klientel haben. Zu den Zuschauerzahlen zu Zweitligazeiten: Hatte zu dem Zeitpunkt nicht die ganze Liga mit geringen Zuschauerzahlen zu kämpfen?</OT>

    BTT: Wir sollten nicht vergessen, das es für den Schiri immer schwerer wird. Einerseits der Druck der Medien, auf der anderen Seite der DFB. Gratwanderung par exellence. Jede Entscheidung wird von beiden "Gremien" durchleuchtet.