Neue Anstoßzeiten für 1. und 2. Bundesliga

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 20 Mai 2008.

  1. support1988

    support1988 Member

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    :rolleyes: Steht doch alles im Bericht
     
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    um diese Anzeige auszublenden!.
  3. Kein Kick vor Zwei!

    Kein Kick vor Zwei! New Member

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    Kein Kick vor Zwei!-Newsletter


    Hallo zusammen,

    mit dem Fanclub "WILDE WÄLLER 1911" konnten wir heute die 500. angeschlossene Gruppe bei Kein Kick vor Zwei! begrüßen. Dieses freudige Ereignis wollen wir nutzen, um uns bei allen teilnehmenden Gruppen ganz herzlich für die Unterstützung zu bedanken und um Euch mit ein paar aktuellen Informationen zu versorgen:


    1. Treffen bei der DFL

    Am Mittwoch dieser Woche fand bei der DFL eine Veranstaltung statt, in deren Rahmen über die neuen Anstoßzeiten informiert und diskutiert werden sollte. Auch zwei Vertreter von Kein Kick vor Zwei! konnten einem Teil der Veranstaltung beiwohnen und berichten - wie erwartet - über wenig positive Erkenntnisse: Das war eine reine Alibi-Veranstaltung.

    Einem Vortrag über die Notwendigkeit neuer Anstoßzeiten mit dem Titel "Auf ewig 15.30 Uhr? Profifußball in Zeiten der Globalisierung", bei welchem der "Faktor Fan" in jeder Hinsicht eine Nebenrolle spielte, folgte ein substanzarmer Austausch, in dem die DFL alle wesentlichen Antworten schuldig geblieben ist und nicht zu einem Millimeter Bewegung bereit war. Das letzte Wort auf der Veranstaltung hatten so auch unsere Vertreter, die offen die unbefriedigende Situation des Dialogs ansprachen und eine Weiterführung des Protest ankündigten.

    Bezeichnend in diesem Zusammenhang ist auch die Tatsache, dass bereits zwei Stunden nach Ende der Veranstaltung die entsprechende Pressemitteilung der DFL mit dem Titel "Professionalisierung der Fanarbeit" vorlag. Anscheinend hatte diese Veranstaltung den einzigen Zweck, die bereits vor Wochen getroffenen Fehlaussage, man hätte sich im Dialog mit Fanvertretern zu den neuen Anstoßzeiten entschlossen, nachträglich zu legitimieren. Wir sagen: Nein Danke!

    Den ausführlicheren Erfahrungsbericht unserer Delegation könnt Ihr nachlesen unter: DFL-Veranstaltung: Professionalisierung der Fanarbeit



    2. Aktionen

    Die neue Saison beginnt und damit auch die Zeit, in der sich alle Gegner der Spieltagsreform in, vor und auch abseits der Stadien besonders Gehör verschaffen können und wollen. Viele Gruppen haben in der Sommerpause an den Planungen entsprechender Aktionen gearbeitet und auch wir haben bereits fertige Pläne in der Schublade. Von Aktionen bei den Spielen bis hin zu Plakatkampagnen oder einem individuellen Informationskonzept für Medien und Sponsoren ist alles dabei und abrufbereit. Wir werden jetzt erstmal noch einen Moment abwarten, wie die modifizierte Ausschreibung der DFL nach der Kartellamtsentscheidung genau aussehen wird und wie die weiteren Spieltage festgelegt werden um dann zielgerichtet darauf zu reagieren.



    3. Irreführende Argumentation der DFL

    Bereits vor einem Monat haben wir aufgedeckt, dass die Argumentation der DFL, die geplante Spieltagsreform wäre flächendeckend mit Fanvertretern abgesprochen worden, schlichtweg falsch ist. Wer sich darüber genauer informieren möchte, kann alles in unserer diesbezüglichen Pressemitteilung nachlesen und über das zweifelhafte Vorgehen der Frankfurter Verantwortungsträger staunen.

    Die Pressemitteilung findet Ihr hier: Pressemitteilung vom 09.07.2008



    4. Nürnberger Initiative für fanfreundliche Anstoßzeiten

    Letzte Woche hat sich in Nürnberg die Initiative für fanfreundliche Anstoßzeiten gegründet, mit dem Ziel, alle lokalen Protestaktivitäten effizienter bündeln zu können. Ein Modell, das vielleicht auch an anderen Standorten Schule machen könnte. Ausserdem regt die Initiative einen 20-minütigen Boykott von Ligaspielen an und wirbt um bundesweite Unterstützung für diesen Plan. Den entsprechenden Aufruf haben wir auf Kein Kick vor Zwei! Fussball findet im Stadion statt. hinterlegt, hier der direkte Link:

    Nürnberger Initiative für fanfreundliche Anstoßzeiten.



    5. Dokumentation des Protestes

    Was nutzen die besten Protestaktionen, wenn sie nur von wenigen Leuten wahrgenommen werden? Zu diesem Zweck werden wir einen eigenen Bereich auf unserer Website einrichten, innerhalb dessen wir alles bildlich dokumentieren wollen.
    Deshalb unsere große Bitte an Euch: Wenn bei Euch vor Ort Protest stattfindet, macht bitte Videos und/oder Fotos davon und übermittelt diese an uns. Egal ob Banner, Doppelhalter, Gesänge, T-Shirts, Flyer, leere Kurven, etc. - bitte alles dokumentieren und uns zur Verfügung stellen. Bilder sind oftmals aussagekräftiger als tausend Worte und werden die Aufmerksamkeit für jede einzelne Aktion auf jeden Fall erheblich multiplizieren. Aber bitte stellt sicher, das die Leute, die aufgenommen werden, damit auch einverstanden sind.



    6. "Filmemacher" gesucht

    Zur Durchführung eines Medien-Projektes suchen wir an allen Standorten Menschen, die ehrenamtlich behilflich sein möchten beim Erstellen kleinerer Filmbeiträge. Das muss keine High-End-Qualität haben, es geht vorrangig um grundsätzliche Fähigkeiten in Aufnahme, Technik, Redaktion und/oder Moderation. Es wäre fein, wenn sich genügend Leute finden würden, die uns bei diesem bundesweit einmaligen Projekt unterstützen.


    Das war es für den Moment. Bei Rückfragen, Anregungen oder sonstigem Feedback wendet Euch gerne an laut@keinkickvorzwei.de.

    Wir wünschen Euch allen viel Freude mit Eurer Mannschaft in der neuen Saison. Auf das Eure persönlichen Saisonziele erreicht werden!


    Beste Grüße.

    Eure Initiative Kein Kick vor Zwei!


    Kein Kick vor Zwei! Fussball findet im Stadion statt.
     
  4. Kein Kick vor Zwei!

    Kein Kick vor Zwei! New Member

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    Offener Brief an die DFL (in Kopie an den bundesweiten Presseverteiler)


    Sehr geehrter Herr Seifert, sehr geehrter Herr Hieronymus, sehr geehrter Herr Bender, sehr geehrter Herr Müller,

    durch das Veto des Bundeskartellamts, Ihre ursprünglichen Pläne einer Spieltagsreform ab der Saison 2009/2010 betreffend und der nachfolgend resultierenden Beendigung der Partnerschaft mit dem Rechteverwerter Sirius, sind Sie nun gezwungen, mit Hochdruck ein neues Modell zur Rechtevergabe auszuschreiben.

    Wir möchten nicht verhehlen, dass wir diese Entwicklung befürworten, ergibt sich dadurch doch die Chance, Korrekturen an den ursprünglichen Plänen vorzunehmen, die Faninteressen mehr gerecht werden, als es zuvor der Fall war.

    Wie in diesen Tagen aus der Presse zu entnehmen war, beinhalten die neuen Planungen seitens der DFL nun Anstoßzeiten in der 1. sowie der 2. Liga um 13.30 Uhr. Die Substanz dieser Meldungen können wir freilich nicht bewerten, trotzdem möchten wir diese Informationen zum Anlass nehmen, Sie auf unsere Reaktion vorzubereiten, sollten sich die kolportierten Gerüchte als Wahrheit herausstellen.

    Zehntausende treue Fußballfans, die bundesweit in den uns angeschlossenen 550 Fanclubs und Gruppierungen organisiert sind, ziehen durch ihre Teilnahme an der Initiative Kein Kick vor Zwei! eine klare zeitliche Grenze und diese zeitliche Grenze bedeutet mindestens, dass kein Spiel der 1. und 2. Bundesliga vor 14 Uhr angepfiffen werden soll. Und hierbei handelt es sich bereits um eine Konzessionsentscheidung, weil selbst 14.00 Uhr schon vielen Unterstützern zu früh erscheint.

    Bei vermeintlich geplanten Anstoßzeiten um 13.30 Uhr macht das Beharren auf einer Grenze von 14.00 Uhr aus Ihrer Sicht vielleicht nicht viel Sinn und erscheint kleinlich. Unseren Unterstützern geht es aber auch entscheidend darum, eine Entwicklung aufzuhalten, die in den vergangenen Jahren immer mehr um sich gegriffen hat. So ist es beispielsweise gerade einmal zweieinhalb Jahre her, dass Zweitligaspiele freitags um 19.00 Uhr und sonntags um 15.00 Uhr angepfiffen wurden. Mittlerweile finden die Spiele an beiden Wochentagen eine Stunde früher statt und nach Ihren ursprünglichen Planungen hätte sich die Situation gerade an Sonntagen noch weiter massiv in Richtung der Mittagszeit verschärfen sollen. Das ist rasant. Viel zu rasant für ein Erlebnis Fußball, das Rücksicht auf seine Fans nimmt.

    Dieser Entwicklung, die sich mit jeder weiteren Modifikation seitens der DFL immer weiter gegen die Bedürfnisse von Stadiongängern - besonders Auswärtsfahrern und auswärtigen Fans - richtet, wollen wir und unsere Unterstützer entgegentreten. Deswegen ziehen wir die Grenze 14.00 Uhr. Um den Fußball weiterhin - so gut es eben noch geht - den Leuten zugänglich zu machen, die ihn entscheidend mit tragen: Nämlich den Fans im Stadion, die unser aller liebstem Spiel erst die Atmosphäre verleihen, die es so besonders macht. Übrigens ja auch für die Sponsoren, die im emotionalen Umfeld Fußball die Vereine unterstützen und ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Gesundheit des deutschen Profifußballs sind.

    Dies ist der Grund, warum die 14 Uhr-Grenze für uns eine nicht verhandelbares Ziel darstellt. Davon werden wir nicht um eine Minute abrücken.

    Und dieses Ziel entspricht längst nicht mehr der Minderheitenmeinung von ein paar - in Ihren Augen vielleicht - anachronistischen Traditionalisten, die Protestbasis gegen fanfeindliche Anstoßzeiten geht mittlerweile in die Zehntausende. Sie erhalten in diesen Tagen eine große Menge an Postkarten, Faxe und Emails. An jedem Spieltag wird in etlichen Stadien mit Gesängen und Spruchbändern gegen die DFL-Pläne protestiert, Fanblöcke bleiben leer und besonders auffällige Aktionen wie Stimmungsboykotts schaffen es, in Wort und Bild in den Live-Übertragungen (zuletzt im DSF und auf Premiere) und in der bundesweiten Nachberichterstattung erwähnt zu werden. Gegnerische Fanszenen vernetzen sich und protestieren gemeinsam und Woche für Woche werden es mehr Fußballfans, die sich der Bewegung anschließen. Nicht nur bei uns. Sollte Ihnen dies bisher entgangen sein, laden wir Sie gerne ein, unsere Website Kein Kick vor Zwei! Fussball findet im Stadion statt. zu besuchen, wo viele Aktionen dokumentiert sind.

    Wir möchten Sie bitten, Ihre Augen vor dieser gewaltigen Bewegung nicht zu verschließen. Wenn sie die Bedürfnisse, die viele Fußballfans seit Monaten formulieren, ignorieren, geben Sie der öffentlichen Meinung, dass die DFL nichts anderes ist als ein Verband zur ausschließlichen Wahrung von Wirtschaftsinteressen, nachhaltig Recht.

    Wir werden auf jeden Fall weiterhin jede Form des friedlichen, kritischen und kreativen Protestes nutzen, um Anstoßzeiten vor 14 Uhr zu verhindern. Diese Saison und wenn es sein muss, auch während den folgenden Saisons. Dem Produkt Profifußball, wie Sie es sehen, wird das sicher nicht helfen. Ob weitere Proteste nötig sein werden, entscheiden alleine Sie. Treffen Sie bitte die richtige Entscheidung. Im Sinne des Fußballs und seiner Fans.


    Mit freundlichen Grüßen.


    Sebastian Elbe

    für die Initiative Kein Kick vor Zwei!

    Kein Kick vor Zwei! Fussball findet im Stadion statt.
    laut@keinkickvorzwei.de
     
  5. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Weiter so! :top:
     
  6. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Heute im kicker die geplanten Anstoßzeiten ab 2009. So soll das also aussehen für die Erste und die Zweite Liga:
    Freitag: 18 Uhr 3 Spiele 20:30 1 Spiel
    Samstag: 13:30 2 Spiele 15:30 4 Spiele 18 Uhr 1 Spiel
    Sonntag: 13:30 3 Spiele 15:30 1 Spiel 17:30 2 Spiele
    Montag: 20:30 1 Spiel
    Offenbar haben da einige ganz schön kalte Füße, kein Wunder wenn ich mir den Kurs der premiere-Aktie so ansehe. :auslach:

    Der Einschätzung des Autors, die Fans würden sich damit anfreunden müssen, da anderweitig eine Finanzierung nur über drastische Erhöhung der Eintrittspreise möglich wäre, widerspricht er ein paar Seiten selber: Da nennt er als weitere Möglichkeit: "Runter mit den astronomischen Gehältern von Spielern und Managern."
     
  7. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Tja, hört sich plausibel an und stimmt im Prinzip auch. Aber solange dies nur in Deutschland geschieht, wird die Folge sein, dass noch weniger internationale Topspieler in der Bundesliga spielen werden - da beißt die Maus leider keinen Faden ab.
     
  8. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Solange in England sowohl der Kunde als auch der Anbieter erheblich mehr TV-Geld zu bezahlen bereit ist, und die Steuersätze im Vergleich zu Deutschland konkurrenzlos sind, wird das sowieso nix. Und weißt du was, ob hier ein Ribery spielt oder nicht, ist mir mal ziemlich scheissegal.

    Die Vereine, denen das nicht egal ist, können sich ja mal bei Angela und Peer beschweren, wegen der Steuern. Chancengleichheit und so. Warum soll ich einen Bayern-Spieler bezahlen?
     
  9. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Da stimme ich dir zu 100% zu. :top:
    Ist zwar schon nett besondere Spieler in der Buli zu haben, aber nicht um jeden Preis.
     
  10. Detti04

    Detti04 The Count

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    Die Anstosszeiten fuer die 2. Liga sind ja ziemlicher Mist, vor allem die am Samstag und Sonntag mittag. Aber das ist einfach die Konsequenz des starren Beharrens auf der unsinnigen Voraussetzung, dass 1. und 2. Liga nicht parallel spielen sollen. Wird diese Voraussetzung in dem ganzen Protest gegen die Anstosszeiten kritisiert?

    Abgesehen davon kann ich nicht an ein Erstligaspiel am Samstag abend um 18.00 Uhr glauben. Solange es einen oeffentlich-rechtlichen Verwerter gibt, der Zusammenfassungen von den 15:30 Uhr-Spielen zeigt (d.h. die Sportschau), wird dieser sicher gegen die Konkurrenz eines Livespieles protestieren. Und das so lautstark, dass die Liga schlussendlich finanziell schlechter dastuende. Deshalb befuerchte ich, dass dieses Spiel vielleicht doch wieder auf 20.00 Uhr rutscht.

    Den Sonntag mag ich als Bundesligaspieltag generell nicht, aber der wird uns quasi Dank des UEFA-Cups verstaerkt aufgedrueckt. Da kann die DFL moeglicherweise gar nicht mal so viel gegen tun.
     
  11. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Sie wird. Genauso ist es völlig unsinnig, das Nachholspiel Frankfurt - KSC mittwochs um 18:30 anzupfeifen. Später geht nicht, da sollen die Leute ja CL gucken. Wobei diejenigen, die Frankfurt - KSC gucken wollen, doch eher weniger an der CL interessiert sind. Von denen, die es gerne im Stadion sehen würden mal gar nicht zu reden.
     
  12. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    CL selbst interessiert nicht, die Leute sollen sich die Sponsoren reinziehen. :jaja:
     
  13. alditüte

    alditüte HSVer

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    Was bringt ein Livespiel alle paar Wochen in der Bundesliga?
    Es würde doch sowieso immer nur der FC Bayern gezeigt werden!

    Das sieht man doch schon am DFB-Pokal, was ist daraus geworden?!
    Bayern, Bayern, Bayern, nonstop FC Bayern.

    Mich kotzt das an. Dann lieber kein Livespiel.
     
  14. Herthingo

    Herthingo Höha, schnella, Hertha

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    Tja, da hatte die UEFA vor ein paar Jahren ja mal ein Lizenzierungsverfahren für die Teilnahme an ihren Wettbewerben angekündigt und sich sogar schon beim DFB nach deren Regularien erkundigt. Draus geworden ist natürlich nix.... meine Vermutung: Anorthosis Famagusta wäre längst kein Exot, sondern Dauerteilnehmer in der CL, zusammen mit Halmstads BK und Videoton Szekesfehervar ;) :(
     
  15. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    doch, doch, ich hab grade gelesen, dass die UEFA da immer noch dran ist, das dauert eben nur bei denen!
     
  16. Kein Kick vor Zwei!

    Kein Kick vor Zwei! New Member

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    Neuigkeiten von Kein Kick vor Zwei! #3

    Hallo zusammen,

    kurz vor Beginn des nächsten Spieltags gibt es noch mal kurz Infos von Kein Kick vor Zwei!

    Diesmal nicht so umfangreich wie sonst, dafür aber umso wichtiger, denn wir möchten Euch um Mithilfe für den nächsten Meilenstein unserer Initiave bitten. Mehr dazu im letzten Punkt. Aber der Reihe nach:

    1. Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern jetzt mit eigener Webpräsenz:

    Der Lautrer Ableger der bundesweiten Fan-Initiative „Kein Kick vor Zwei!“ geht mit einer eigenen Internetseite online. Unter Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern | Initiative für fanfreundliche Anstosszeiten sind ab sofort alle Informationen rund um die Proteste für fangerechte Anstoßzeiten abrufbar.
    Neben Infos zum bundesweiten Protest bietet die Internetseite von „Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern“ insbesondere Ankündigungen, Rückblicke und Fotos von Aktionen bei den Spielen des FCK. Außerdem besteht die Möglichkeit zum Abonnieren aktueller Meldungen per Newsletter oder RSS-Feed.

    2. Nein zur Couch!:

    Super! Auch in der Fuggerstadt bewegt sich was. Getragen von den Augsburger Gruppen Legio Augusta, Supporters Club, Augsburger Jungs und Fanfahrten Supporters hat sich das Aktionsbündnis Gib der Couch keine Chance! Anstoßzeiten um 12.30 Uhr? Ohne uns! gegründet. Schlau machen über diese Gruppe könnt Ihr Euch unter Nein zur Couch! Sonntag 12:30 Uhr? OHNE UNS!. Wir sind sehr gespannt, was von dieser Gruppe in Zukunft zu erwarten ist.

    Nürnberg, Kaiserslautern, Fürth, St. Pauli, Augsburg: Dort gibt es schon eigene Initiativen und Arbeitskreise. Wenn Ihr an Eurem Standort auch in diese Richtung aktiv werden wollt, unterstützen wir Euch gerne.

    3. Kein Kick vor Zwei goes Music - Videos gesucht!

    Wir befinden uns momentan in sehr aussichtsreichen Gesprächen mit einigen berühmten und famosen deutschen Musikern bzgl. der Unterstützung von Kein Kick vor Zwei! Am Ende dieser Gespräche steht die Produktion eines Musikvideos, mit dem wir unserer Initiative auch einen eigenen und offiziellen Protestsong geben wollen um die Aufmerksamkeit für unsere Sache weiter zu steigern. Und natürlich sollt Ihr und Eure Fanszene dabei sein. Deswegen unsere Bitte:

    Wenn Ihr Digicams besitzt, die auch bewegte Bilder aufzeichnen können und die Ihr ins Stadion mitnehmen könnt, dann packt Sie Euch vorm Stadionbesuch bitte in die Tasche, stellt die höchste Qualität ein und filmt für uns. Wir sind vor allem interessiert an Filmsequenzen von schwach besetzten oder leeren Blöcken und Sitzreihen, Außenaufnahmen Eures Stadions sowie Aufnahmen von großen Fanansammlungen in oder ausserhalb des Stadions. Menschen, die zum Stadion gehen, im Stadion jubeln, Aufnahmen von Spruchbändern, Fanutensilien oder einfach von Fans, die ihre Liebe zum Fußball zum Ausdruck bringen - alles ist gefragt.

    Wir möchten diese Sequenzen in das Musikvideo einarbeiten und einen möglichst großen Querschnitt aller beteiligten Fanszenen zeigen. Also: Bitte unterstützt uns in dieser Sache und helft mit, ein tolles Video zu produzieren. Denn nur wenn Ihr mitmacht, wird das richtig toll werden. Und wer weiß: Vielleicht laufen gerade Eure Aufnahmen demnächst im Fernsehen...


    Für Rückfragen stehen wir natürlich jederzeit zur Verfügung.

    Euch allen ein erfreuliches Fußball-Wochenende.


    Kein Kick vor Zwei!

    Kein Kick vor Zwei! Fussball findet im Stadion statt.
    laut@keinkickvorzwei.de
     
  17. Faulix001

    Faulix001 Dschungel-Tasmania

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    Die DFL hat auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag in Frankfurt/Main ihr neues Spielplan-Modell ab der Saison 2009/10 vorgestellt. Neu ist eine Partie am Samstagabend um 18.30 Uhr, zudem werden die beiden Sonntagsspiele zeitlich - 15.30 und 17.30 Uhr - getrennt. In der Zweiten Liga werden in Zukunft zwei Spiele am Samstag ab 13 Uhr ausgetragen. Ab sofort können sich Medien-Partner um die Verwertungsrechte bewerben.

    ...

    Regelspieltag der Bundesliga ab der Saison 2009/2010:
    Freitag: ein Spiel um 20.30 Uhr
    Samstag: fünf Spiele um 15.30 Uhr, ein Spiel um 18.30 Uhr
    Sonntag: jeweils ein Spiel um 15.30 Uhr und um 17.30 Uhr
    Ausnahmen: Nach Länderspielen unter der Woche kann bis zu sechsmal das Freitag-Spiel auf Samstag, 15.30 Uhr, verlegt werden. Nach Europapokalspielen in der Woche kann bis zum fünfmal das Samstag-Spiel (18.30 Uhr) auf Sonntag, 17.30 Uhr, verlegt werden. An den beiden letzten Saison-Spieltagen finden wie gewohnt alle neun Partien samstags um 15.30 Uhr statt.

    Regelspieltag der 2. Bundesliga ab der Saison 2009/2010:
    Freitag: drei Spiele um 18 Uhr
    Samstag: zwei Spiele um 13 Uhr
    Sonntag: drei Spiele um 13.30 Uhr
    Montag: ein Spiel um 20.15 Uhr
    Ausnahmen: Findet am Freitag kein Bundesligaspiel statt, kann ein Zweitligaspiel freitags auch um 20.30 Uhr beginnen. An den beiden letzten Saison-Spieltagen finden wie gewohnt alle neun Partien sonntags um 15.30 Uhr statt.



    Samstagabendspiel kommt - Fußball - Bundesliga - kicker online
     
  18. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    zum Vergleich die Anstosszeiten der Premier League vom Wochenende:

    Code:
    morgen 13:45 FC Everton - FC Fulham   
    morgen 16:00 FC Chelsea - FC Sunderland    
    morgen 16:00 Manchester United - Hull City  --  
    morgen 16:00 FC Middlesbrough - West Ham United    
    morgen 16:00 FC Portsmouth - Wigan Athletic  
    morgen 16:00 Stoke City - FC Arsenal    
    morgen 16:00 West Bromwich Albion - Blackburn Rovers   
    morgen 18:30 Tottenham Hotspur - FC Liverpool   
    So 02.11. 17:00 Bolton Wanderers - Manchester City  
    Mo 03.11. 21:00 Newcastle United - Aston Villa
    13.45 Uhr ist zu früh und Mo 21.00 Uhr geht gar nicht, dafür gibt es kein Freitagsspiel, was die Sache etwas erträglicher macht. Man sieht aber, dass der Zuschauer als Fan nicht gefragt ist, sondern nur der Kommerz, genau wie bei uns. :(
     
  19. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    und das 18:30 spiel soll wohl im free tv laufen. die zusammenfassungen vom spieltag dafür erst ganz spät!
     
  20. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Da würde ich lieber auf das wöchentliche Bayernspiel verzichten.
     
  21. theog

    theog Guest

    das ist ein sch..ss:suspekt::vogel: Ich bin froh, kein Dauernkartenbesitzer zu sein...

    Das traditionaele Aktuelle Sportstudio verliert dann voellig seinen Stellenwert...:motz:

    Ich hoffe als gegenreaktion, dass die Stadien naechste Saison leer sein werden.:hammer2:
     
  22. Faulix001

    Faulix001 Dschungel-Tasmania

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    Samstagmittag muss nicht wirkich sein - dann lieber Freitagabend...
    schön finde ich aber die Konzentration am Samstag mit 6 Spielen :top:
    Die Bundesliga hat ja leider 1 Spiel weniger - bei 9 Spielen fände ich top:

    2x Freitag 20:00h
    6x Samstag 15:30h
    1x Samstag 19:00h


    Den Sonntag dann frei für 2. Liga und Amateure..
     
  23. Faulix001

    Faulix001 Dschungel-Tasmania

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    Und die Fernsehsessel voll...
    Na :respekt: - was werden die sich ärgern :rolleyes:
     
  24. Kein Kick vor Zwei!

    Kein Kick vor Zwei! New Member

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    Pressemitteilung vom 04.12.2008


    Die DFL hat entschieden: Premiere und die ARD bleiben die wichtigsten TV-Rechteverwerter des deutschen Profifußballs. Die Abstimmung darüber in der DFL-Gesellschafterversammlung von letzten Freitag erfolgte fast einstimmig, nur der FC St. Pauli votierte dagegen und setzte somit einen Auftrag seiner Mitglieder aus dem vergangenen Jahr um.

    Für Fans in ganz Deutschland ist diese Entscheidung ein Schlag ins Gesicht, hatte es doch seit Mai diesen Jahres erhebliche Proteste gegen die DFL-Pläne gegeben. Anhänger vieler Vereine hatten sich vielerorts massiv gegen fanfeindliche Anstoßzeiten um die Mittagszeit, die Benachteiligung des Amateurfußballs und die weitere Zersplitterung der Spieltage ausgesprochen.

    In der bundesweiten Faninitiative Kein Kick vor Zwei! sind so zum Beispiel bis zum heutigen Tage 600 Fanclubs von 35 Profivereinen sowie Anhänger aus dem Amateurbereich zusammengeschlossen. Diese Gruppen repräsentieren weit über 20.000 Fußballfans in ganz Deutschland - geeint in dem Wunsch, den Fußball als Volkssport zu erhalten und nicht zu einer den Fan ausschließenden Geldmaschine werden zu lassen.

    Hiervon nur wenig beeindruckt, setzte die DFL die Kernstücke der angestrebten Spieltagsreform trotzdem um, auf die Fußballfans kommen nun Ansetzungen ab 13.00 Uhr sowie noch mehr unterschiedliche Anstoßzeiten zu.

    Sebastian Elbe, Sprecher von Kein Kick vor Zwei!, ist nicht überrascht: "Die DFL wollte anscheinend klar den Partner Premiere stützen, um das Pay-TV in Deutschland am Leben zu halten. Für das Versäumnis, bis heute keine echte Konkurrenzsituation auf dem heimischen Markt organisiert zu haben, müssen nun mal wieder die Fußballfans die Zeche zahlen und weitere Erschwernisse in Kauf nehmen. Aber auch die Vereine wurden dieses Mal alles andere als gut vertreten: Die Einnahmen sind im Wesentlichen stagniert - und dies gar über für eine Vertragslaufzeit von vier Jahren."

    Grund genug für eine direkte Antwort der enttäuschten Fans: Unter Federführung von "Kein Kick vor Zwei! - Kaiserslautern" wurde das Zweitligaspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Alemannia Aachen am Freitag von Anhängern beider Vereine genutzt, um den Verantwortlichen für ihr Handeln die Rote Karte zu zeigen. 20.000 dieser Karten wurden im Vorfeld produziert und am Spieltag an die Fans verteilt. Ein überwältigender Teil der Stadionbesucher hat sich an dieser Aktion beteiligt und erneut klar gemacht, dass sich die Pläne der DFL gegen die Interessen von Zehntausenden Fußballfans richten.

    Im zweiten Schritt wurde die Mitgliederversammlung des 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Mittwoch dazu genutzt, dem eigenen Verein anzutragen, sich bei der DFL fortan für fangerechte Anstoßzeiten einzusetzen. Ein entsprechender Antrag wurde ohne eine einzige Gegenstimme angenommen. Die Mitglieder des 1. FC Kaiserslautern haben ihrem Verein somit geschlossen einen klaren Auftrag erteilt. Mitinitiator Dominik Scholz ist zufrieden: "Es war uns wichtig, umgehend auf die Entscheidung der DFL zu antworten. Wir sind mehr als zufrieden, dass unser Antrag ohne jegliche Gegenstimmen bestätigt wurde."

    Ein Doppelschlag im Sinne der Interessen von Fußballfans und ein weit über Kaiserslautern hinaus sichtbares Zeichen dafür, dass die Proteste unbeeindruckt von der Rechtevergabe weitergehen und sich auch weit in die kommenden Spielzeiten ziehen werden. Neben bereits durchgeführten wirksamen Stimmungsboykotts im Rahmen von Montagsspielen ist der Weg, die Vereine stärker in die Verantwortung zu nehmen, ein Leuchtturm im seit dem Frühjahr währenden Kampf gegen fanfeindliche Anstoßzeiten und reiht sich ein zu verschiedensten Aktionen bei über 30 Zweitligabegegnungen alleine in der nun ablaufenden Hinrunde.

    Nicht nur in Kaiserslautern wächst der Unmut gegen die DFL-Pläne weiter an. Dieter Wirth von den Sportfreunden Ronhof und Sprecher des im Umfeld der SpVgg Greuther Fürth gegründeten Arbeitskreises gegen fanfeindliche Anstoßzeiten, fordert mit Galgenhumor: "Wir wollen Spiele dienstags um 09.38 Uhr und mittwochs um 10.57 Uhr. Diese Spieltagszersplitterungen und Anstoßzeiten sind weitere Maßnahmen, um den aktiven Fan aus den Stadien zu vertreiben."

    Auch aus der Bundesliga wird Ablehnung formuliert. Jens Petereins, Sprecher des Dachverbandes der Fanclubs von Energie Cottbus, sagt: "Schade, dass die DFL nicht gewillt war, einen für alle Seiten annehmbaren Kompromiss zu finden und damit auf die speziellen Gegebenheiten im deutschen Fußball Rücksicht zu nehmen." Helga Wolf vom Dachverband der aktiven Fanclubs des 1. FC Köln formuliert es so: "Die von der DFL geplante weitere Zerstückelung der Spieltage empfinden wir als Schlag ins Gesicht. Im Mittelpunkt der Spieltagsplanung muss der Fan stehen, der seinen Verein vor Ort unterstützt - und damit Fußball erst zu einem stimmungsvollen Erlebnis macht."

    Fans in ganz Deutschland sind also weiterhin bereit, für Ihren Fußball zu kämpfen und werden dies in der Zukunft durch vielerlei Aktionen eindrucksvoll unterstreichen.


    Initiative Kein Kick vor Zwei!

    Kein Kick vor Zwei! Fussball findet im Stadion statt.
    Kein Kick vor Zwei! Kaiserslautern | Initiative für fanfreundliche Anstosszeiten
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  25. hattatitla

    hattatitla New Member

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    Ich meine, dass das Produkt Fusball in D total kaputt gemacht wird.
    Es gibt eh schon zu viel Fussballübertragungen im TV, wenn jetzt der Spieltag noch mehr zersäbelt wird hängt doch überall der Haussehen schief.
    Bundesliga Samstag, 2. Liga Sonntag, Mittwoch Europapokal - das waren noch Zeiten, da konnte man noch planen. Jetzt regiert nur noch der Kommerz, der Fan bleibt auf der Strecke