Nachfolger von Louis van Gaal

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Jogi-Fan, 7 März 2011.

?

Wer wird in der nächsten Saison Trainer des FC Bayern sein?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 15 Juni 2011
  1. Matthias Sammer

    13,3%
  2. Jupp Heynkes

    13,3%
  3. Ottmar Hitzfeld

    0 Stimme(n)
    0,0%
  4. Martin Jol

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Bernd Schuster

    0 Stimme(n)
    0,0%
  6. Ralf Rangnick

    0 Stimme(n)
    0,0%
  7. Die kleine Lösung: Herrmann Gerland

    6,7%
  8. Die große Lösung: Mourinho oder Hidink

    26,7%
  9. Ein anderer Trainer, der hier nicht aufgeführt ist.

    40,0%
  1. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

    Beiträge:
    19.916
    Likes:
    1.051
    Nu. Selbst wenn - was heisst das schon. In Stein gemeißelt is nix. Auch ein bis dato hyper-erfolgreicher Jürgen klopp gibt den Bayern nicht die Garantie, dass das dort etwas Langfristiges und ebenso Erfolreiches gibt.

    Es gibt bei vielen Trainern bzw. Vereinen mal Engagements, wo alles zu passen scheint. Magath-Wolfsburg, Klopp-BVB, Slomka-Hannover, Veh-Stuttgart, Hitzfeld-BVB; Hitzfeld-Bayern; Rehhagel-Bremen, Schaaf-Bremen. Aber es gibt ebenso bei jedem Verein und (nahezu) jedem Trainer Engagements, bei denen nix geht.

    Insofern isses zwar in Ordnung, wenn die Bayern nach einen gucken, der schonmal was erreicht hat. Ich fürchte nur, damit gehen ihnen echte Juwele durch die Lappen. Bayern sollte sich lieber einen suchen, der es fachlich drauf hat und der von der Persönlichkeit 100%, besser 150% reinpasst.

    Und für einen solchen halte auch ich den Klopp nicht.
     
  2. Anzeige für Gäste


    um diese Anzeige auszublenden!.
  3. TRK

    TRK Well-Known Member

    Beiträge:
    2.696
    Likes:
    17
    Thomas Tuchel.

    Warum ?
    Weil ich ihn für besser als Kloppo halte.

    Was Tuchel aus dem Team der 05er gemacht hat ist (angesichts der Möglichkeiten) weitaus höher zu bewerten als das was Kloppo mit dem BVB auf die Beine gestellt hat.

    einziger Knackpunkt: Tuchel hat noch weniger Erfahrung als Kloppo und eben noch keinerlei (wirklich zählenden) Titel erreicht.

    Inzwischen bin ich ja fast soweit zu hoffen, das der FC B in dieser Saison nichteinmal einen EL Platz erreicht und man dann notgedrungen für die nächste Saison endlich mal ein PAAR Spieler verpflichten wird...
     
  4. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

    Beiträge:
    1.889
    Likes:
    0
    Vorschläge bitte! Hier und jetzt. ;)
     
  5. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

    Beiträge:
    19.916
    Likes:
    1.051
    Wozu? Ich bin ja nicht der FC Bayern. :D

    Aber mal im Ernst: Diverse aufstrebende Trainer machen in gewissen Vereinen aus dem, was dort die Strukturen hergeben, sicher weit mehr, als das, was die letzten Trainer in München gemacht haben. Und - die kannte vorher auch kein Mensch. Da gehört sicher ein Klopp dazu, auch ein Tuchel, selbst ein Slomka oder ein Dutt. Um mal Leute aus der ersten Liga zu nehmen.

    Ich habe nicht den Überblick über den Trainermarkt. Aber ich fürchte, mit einem Anforderungsprofil, welches (mehrfache) Titelgewinne einschliesst, macht man sich selbst die Auswahl zu eng.

    Andererseits - das verkenne ich sicher auch nicht - isses womöglich leichter, eine Truppe, die potentiell gegen den Abstieg spielt, ins solide Mittelfeld (oder in die EL) zu führen, als einen Dauermeister in die inernationale Spitze.
     
  6. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

    Beiträge:
    43.730
    Likes:
    2.753
    Und das ist ja ein wirklich entscheidender Knackpunkt. Im Prinzip ist Tuchel ein blutiger Anfänger, der sich gerade seine ersten Meriten bei den Mainzern verdient. Und damit bei einem Verein, bei dem es auch vorher gut lief. Interessant wird es, wenn er seine ersten Krisenerfahrungen macht.

    Für einen Verein wie den FCB, der einige Etagen höher spielt, wäre der Sprung doch etwas zu groß und damit ein viel zu großes Risiko für den FCB.
     
  7. TRK

    TRK Well-Known Member

    Beiträge:
    2.696
    Likes:
    17
    Wäre eine Verpflichtung von Klopp (bei seinem Abgang aus Mainz) auch gewesen und dennoch hat man mit ihm verhandelt.
    Der einzige Unterschied damals war die Dauer als Trainer bei Mainz.
    Aber in Mainz kann man nicht wirklich Erfahrungen im Umgang mit Krisen sammeln, dazu ist der Vorstand bzw. das Management und das Umfeld zu ruhig und besonnen (was sich bei den Fans leider so langsam zu ändern scheint...).
     
  8. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

    Beiträge:
    43.730
    Likes:
    2.753
    Ja, aber es wäre auch ein Risiko gewesen. Genau wie die Klinsmannnummer.

    Inzwischen tendire ich auch zu der Ansicht, dass das eigentliche Problem des FCB inzwischen Uli Hoeneß ist.

    Fußball - Bundesligen - Wie Bayern-Präsident Hoeneß seinen Klub kaputtliebt
     
  9. Catweezle

    Catweezle Geißbock

    Beiträge:
    2.914
    Likes:
    193

    sehe ich anderes ....was der Mann für denn FC Bayern erreicht hat .... und der Mann wird auch wieder ne Lösung finden ...
    warten wir es ab ... auch wenn ich ihn nicht mag aber das ist mein ding ...

    gruß
     
  10. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

    Beiträge:
    19.916
    Likes:
    1.051
    Das ist sicher unbestritten. Aber eben nicht ausschlaggebend.
     
  11. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

    Beiträge:
    1.889
    Likes:
    0
    Er war es immer mal. Er ist es immer mal wieder. Und er wird es immer mal wieder sein. Uli Hoeneß polarisiert uns ist durch und durch erfolgreich. Da wird es immer zwei Seiten geben, denen das eine mir gefällt, als das andere. Mir persönlich hat die Entlassung Klinsmanns missfallen, weil sich die Vereinsführung zu Saisonbeginn explizit hinter seinen Ideen und seinem vorgeschriebenen Prozess gestellt hat, weil das Ziel lautete, sich dauerhaft an der internationalen Spitze festzusetzen.

    Ich sehe von daher das Problem, ähnlich wie auf Schalke, dass die Vereinsbosse vorschnelle Entscheidungen treffen, die situationsbedingt gefallen werden, aber der langristigen Zielsetzung nicht entsprechend sind. Dadurch verbauen sich die Vereine häufig Perspektiven und fangen mit einem neuen Trainer von vorne an. Trotzdem sind die Erfolge unbestritten, schon allein durch ihre Souveränität auf nationaler Ebene. Auch wenn sie davon in dieser Saison nicht viel gezeigt haben. Die Probleme sind ja bekannt.
     
  12. Catweezle

    Catweezle Geißbock

    Beiträge:
    2.914
    Likes:
    193
    sorry @Board ...
    doch das ist ausschlaggebend ... und wie ich schon sagte der wird eine Lösung finden ... mit der wir noch nicht rechnen ...


    gruß
     
  13. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

    Beiträge:
    19.916
    Likes:
    1.051
    Nee. Isses nicht. Sieht man ja immer wieder. Selbst die Erfolgreichsten in Sport, Wirtschaft und Politik, auch in der Gesellschaft, müssen irgendwann gehen. Weil ihre Erfolgskonzepte sich überholen. Weil andere besser werden. Weil sie im (neuerlichen) Erfolgsstreben selbst irgendwann zuviele Fehler machen.
     
  14. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

    Beiträge:
    1.889
    Likes:
    0
    Der Erfolg gibt der Arbeit Uli Hoeneß Recht. Das ist seine Legitimation im Verein, im deutschen Fußball und auf europäischer Ebene.
     
  15. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

    Beiträge:
    43.730
    Likes:
    2.753
    ja, das mag ja sein, aber das zählt nix. Mit der Argumentation müsste man auch Gerd Müller wieder aufstellen. Kann man aber natürlich nicht, der würde es eben nicht mehr bringen. Und Hoeneß bringt es eben auch nicht mehr. Der gehört nicht mehr in die Aufstellunmg genauso wie Gerd Müller. Das schmälert aber ihre Leistungen in der Vergangenheit nicht. (Wobei ich Hoeneß schon länger als überbewertet sehe, aber das ist ein anderes Thema.)
     
  16. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

    Beiträge:
    19.916
    Likes:
    1.051
    Genau. Ständige Zielverfehlung, ständige Trainerwechsel, seit Jahren keine Entwicklung im Verein, sein Nicht-Loslassen-Können. Dafür aber stets auf die Pauke hauen. Alles klare Erfolgsparameter.
     
  17. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

    Beiträge:
    1.889
    Likes:
    0
    Saison 2009/10
    Deutscher Meister
    Pokalsieger
    Finalist in der Champions League

    Welcher deutsche Verein konnte dies in den vergangenen zehn Jahren toppen? Von Stagnation kann beim FC Bayern in den vergangenen Jahren jedenfalls nicht die Rede sein. Das die Champions League immer noch das hohe Ziel ist, ist unbestritten. Aber dieser Sieg ist eben nicht so erreichbar wie den deutschen Fußball zu dominieren.
    Deshalb ist dein Beitrag purer Populismus.
     
  18. Catweezle

    Catweezle Geißbock

    Beiträge:
    2.914
    Likes:
    193
    @Board
    ich will jetzt hier nicht Partei ergreifen für U.H oder denn FC Bayern ....ist auch nicht mein ding und geht mich auch nix an ....ich würde es sogar begrüssen wenn es mit denn FC Bayern nicht mehr so rund läuft....
    aber der U. H. wird schon an ne lösung arbeiten , so kenne ich ihn und so wird es 100% passieren ...und das schon seit jahren ...

    gruß
     
  19. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

    Beiträge:
    19.916
    Likes:
    1.051
    2011: Kein Meister, keine CL-Quali, kein Pokalsieg, Trainer weg.
    2009: Kein Meister, kein Pokalsieg, Trainer weg.

    Nur mal so 2 Gegenbeispiele.

    Weisste: Erfolg ist Zielerreichung. Oder Übererfüllung. Nachhaltiger Erfolg ist nachhaltige Zielerreichung. Oder nachhaltige Übererfüllung.

    Und nachhaltig ist bei den Bayern schon lange nix mehr. Sportlich zumindest nicht.

    Was ausdrücklich nicht heisst, dass es erfolgreiche Momente oder Saisons gibt. Aber alle 2 jahre über Trainerwechsel, Zielverfehlung, äußerst schwachen Mannschaftsleistungen und dergleichen reden zu müssen ist eben keine Zielerreichung. Nicht nachhaltig. Und das das so ist, geht nicht nur auf die Kappe des Trainers, sondern auch auf die Kappe des Managements. Und damit auch auf Hoeneß seine.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 März 2011
  20. Catweezle

    Catweezle Geißbock

    Beiträge:
    2.914
    Likes:
    193

    @Holgy
    ihr macht ihn schlecht als er ist , er zeigt immer wieder das er Trainer aus hut zaubert die keiner auf die liste hat ...
    und das muß man mal auch als nicht Bayern Fan anerkennen ...

    gruß
     
  21. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

    Beiträge:
    14.238
    Likes:
    1.901
    dass der verein sooo alt ist, glaub ich ja beinahe noch, aber der uli sieht jünger aus! ;)
     
  22. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

    Beiträge:
    1.889
    Likes:
    0
    Nachhaltiger Erfolg im Fußball bedeutet Perfektion. Perfektion ist für jeden Verein anstrebbar, aber die Frage bleibt, auf welcher Art und Weise dieser Erfolg auch legitim ist. Der FC Bayern möchte offensichtlich den Weg gehen, Talente aus der egenen Jugend zu fördern und Topstars hinzuziehen.
    Nicht den Weg wie Real Madrid!
    Nicht den Weg wie Chelsa London!
    Und schon gar nicht den Weg vom FC Barcelona!

    Das ist lobenswert und erstrebenswert. Was allen dabei aber klar sein sollte: Das baut man sich nicht von heute auf morgen auf. Dies ist ein Prozess, der von allen im Verein Beteiligten mitgetragen werden muss. Nicht nur von Uli Hoeneß! Ich denke, alle anderen Wege zum nachhaltigen Erfolg würden die Fans auch nicht akzeptieren: Sie wollen keinen Verein, der ständig an der Grenze der eigenen Existenz besteht oder fremdländische Spieler, die kein Wort ihrer Heimatsprache vertehen.

    Ich denke, Hitzfeld, Klinsmann, van Gaal und Hoeneß haben einen guten Weg eingeleitet. Seit 2007 gehen sie den Weg, den Kader durch internationale Profis zu verstärken, ein Leistungszentrum an der Säbener Straße zu etablieren und sich an der Nachwuchsabteilung zu beteiligen. Das Problem, was in den letzten Jahren uns allen bemerkbar wurde ist folgendes: Der FC Bayern reagiert meistens auf Niederlagen und agiert nicht nach Erfolgen so, den Kader auf jeder Position nach und nach zu verstärken. Zum Teil liegt daran die Schuld bei Hoeneß, anderseits auch bei van Gaal, der verstärkungen für diese Saison absolut abgelehnt hatte.

    Übrigens: Uli Hoeneß ist seit über einem Jahr Vereinspräsident und nicht mehr Manager des FC Bayern. Diese Aufgabe wurde Christian Nerlinger zugetragen, der bisher mehr im Windschatten der Vereinsbosse steht und bei Kritik zu wenig direkt angesprochen wird.

    Nun noch ein paar Beispiele zu den Erfolgen in den vergangenen Jahren.
    2000/01 - Meister, Pokalsieger und Champions League-Sieger
    2002/03 - Meister und Pokalsieger
    2004/05 - Meister und Pokalsieger
    2005/06 - Meister und Pokalsieger
    2007/08 - Meister und Pokalsieger
    2009/10 - Meister, Pokalsieger und Chmapions League-Finalist

    Von äußerst schwachen Mannschaftsleistungen in den vergangenen zehn Jahren kann überhaupt nicht die Rede sein. Nicht beim FC Bayern! In dem Punkt muss ich mich einmal vor diesen Verein stellen.

    Wenn Uli Hoeneß kein legitimierter Funktionär im deutschen Fußball sein soll, dann bräuchte sich kein anderer Funktionär in den Stadien blicken lassen.
     
  23. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

    Beiträge:
    43.730
    Likes:
    2.753
    Um sie dann gleich wieder zu feuern. Das ist konzeploses hire and fire. Dazu pfuscht er den Trainern ins Handwerk. Zunächst wohl intern, aber wenn sie seine Erkenntnisse nicht berücksichtigen, geht Hoeneß regelmäßig in die Öffentlichkeit und kanzelt den Trainer ab. Das ist doch fatal.
     
  24. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

    Beiträge:
    19.916
    Likes:
    1.051
    Nöö. Stete Zielerreichung reicht schon. Man muss nur Ziele formulieren können. Anspruchsvolle, aber gleichzeitig realistische.

    Eben. Und das wird er nicht. Weil das nämlich bedeutet, dass man hier und da auch mal kürzer treten können muss, ohne gleich durchzudrehen.

    Danke für das Argument für meine Position.

    Klar kann da die Rede von sein. Ist eben immer eine Frage der Zielformulierung und -erreichung.

    Guck: Bei Magath und Hitzfeld gab es ja den nominellen Erfolg. Das hat den Herren da oben aber nicht mehr gereicht. Die wollten noch mehr. Sportlichen Erfolg mit Glanz und Gloria. Und Glanz und Gloria haben die Teams unter Hitzfeld und Magath nicht (mehr) gezeigt. Ergebnisfussball war das. Und das wollte der Vorstand nicht mehr. Deswegen sind die beiden gegangen. Blöderweise ging es seitdem (mit einem Ausnahmejahr - welches vor allem einem einzigen Spieler zu verdanken war) tendenziell eher bergab.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 März 2011
  25. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

    Beiträge:
    14.238
    Likes:
    1.901
    ich kann mir ÜBERHAUPT nicht vorstellen, wie man als trainer zu den bayern gehen will, es sei denn man lässt sich eine abfindung von 50 mio bei vorzeitiger entlassung in den vertrag schreiben.
     
  26. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

    Beiträge:
    1.889
    Likes:
    0
    Du hast geschrieben, dass nachhaltiger Erfolg beim FC Bayern nicht vorhanden ist. Das ist richtig, dieser fehlt. Aber in welcher Gesellschaft, in welchem Fußballverein kann von Nachhaltigkeit die Rede sein?

    Ich denke, dass die nationalen Wettbewerbe immer anspruchsvoller werden, weil viele Vereine ihre Philosophien der Zeit angepasst haben und sich hohe Ziele setzen. Hannover 96, Borussia Dortmund, SC Freiburg und Nürnberg sind in dieser Saison beste Beispiele. VFB Stuttgart und Werder Bremen waren es vor drei, vier Jahren, aber haben im Laufe der Zeit auch an Puste verloren, um nachzusetzen. Das ist im Fußball natürlich, weil es bisher kein anderer (fremdländischer) Verein vorgemacht hat.

    Ich denke schon, dass dieser Prozess von den Vereinsbossen mitgetragen wird, aber sie eben situationsbedingte Entscheidungen (Entlassungen von Klinsmann und van Gaal) getroffen haben, die im Nachhinein unvernünftig sein könnten. Aber dieses Risiko gibt es immer. Nicht nur beim FC Bayern.

    Gern geschehen. Diese Meinung vertrete ich seit mehr als einem Jahr. Nur mal so nebenbei. ;)

    Zielformulierungen sind eine feine Sache. Darin kann jeder Verein Meister sein. Die Zielerreichung hängt aber im Endeffekt nicht nur davon ab, inwiefern der Verein Geld ausgegeben hat, sondern wie sich andere Vereine entwickelt haben und inwiefern sie von ihren taktischen Verständnis bzw. Finanzpolitik von anderen abweichen.

    Zustimmung. Ich fand es toll, welchen Weg der FC Bayern nach der Saison 2007/08 eingeschlagen war. Dominanz in der eigenen Liga gut und schön. Aber sie setzten sich damals das Ziel, auch einen attraktiven Fußball in der Champions League zu spielen. Dafür war Jürgen Klinsmann angedacht, der an der Entstehung des Leistungszentrums als damaliger Trainer seiner Beitrag geleistet hat und ein Baustein sein sollte, für seinen Fußball, der gespielt werden sollte. Ich hielt es für einen unglaublichen Verlust, als Klinsmann und seine Konzeption nicht mehr für ausreichend eingeschätzt wurde, obwohl vorher klipp und klar gesagt wurde: Es ist ein Prozess zu nachhaltigen Erfolg. Letztendlich fängt der FC Bayern mit der nächsten Saison wieder von da an, wo sie mit Ottmar Hitzfeld 2008 aufgehört haben.

    Nochmal: Absolute Zustimmung. Aber ich bin dagegen, Uli Hoeneß die erhebliche Schuld zu dieser Entwicklung zuzuschreiben. Dafür gibt es im Verein bekanntlich zuviele Alphatiere.
     
  27. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

    Beiträge:
    19.916
    Likes:
    1.051
    Danke. Das reicht mir. Denn GENAU DAS ist die Zielsetzung. :top:

    Klar gibt es das Risiko überall. Und es gibt auch überall das Scheitern an diesem Risiko. Aber was besagt das? Dass das, was in München in den letzten 10 Jahren passiert ist, deswegen besser wird? Oder nur, dass sie genauso sind, wie alle anderen auch?
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 März 2011
  28. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

    Beiträge:
    10.100
    Likes:
    465
    Richtig. Davon ist aber immer wieder die Rede. Erst wird Klinsmann verpflichtet, der dem FC Bayern ein neues Konzept verleihen soll, darf aber nicht mal eine Saison bleiben. Und das obwohl die Spiele unter ihm so attraktiv waren wie nie zuvor. Die Ergebnisse hätten sich halt noch einpendlen müssen. Wenn man aber jedes Jahr Meister werden will, braucht man nicht von einem neuen Konzept reden. Ist jetzt bei van Gaal das gleiche, bis auf die attraktive Spielweise.
     
  29. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

    Beiträge:
    1.889
    Likes:
    0
    Das besagt, dass es immer schön ist, im Nachhinein zu schimpfen und zu meckern. Auch aus Sicht anderer Vereine, die sich am FC Bayern nicht messen lassen können. Maximal in dieser Saison.
     
  30. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

    Beiträge:
    19.916
    Likes:
    1.051
    Im Nachhinein ist in diesem Geschäft auch immer vorausschauend. Insofern ist "meckern und schimpfen" nichtmal rückwärtsgewandt, sondern (auch, und für meinen Fall insbesondere) auf die Zukunft gerichtet.
     
  31. Catweezle

    Catweezle Geißbock

    Beiträge:
    2.914
    Likes:
    193


    @Holgy
    da bin ich auch wieder andere ansicht , die öffentlichkeit macht soviel Druck siehe im moment...
    wie gesagt mir ist es egal ..ich hätte gerne so ein U.H. für meinen Verein....
    daher ist mir egal wer da Trainer wird .. und ich sollte mich da auch raus halten...
    deshalb werde ich das jetzt tun...aber " Respeckt " zolle ich U.H für seine Arbeit ... als nicht Bayern - Fan...


    gruß