Massenpanik bei der Loveparade

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 24 Juli 2010.

  1. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Siehste, das meinte ich. "Er hätte zurücktreten müssen". Wie siehts denn mit dem Veranstalter aus, mit dem Einsatzleiter der Polizei oder mit dem Menschen die im Hordentrieb auch ihre Schuld an der Sache tragen? Hätten die auch "zurücktreten" müssen? Oder ist diese Forderung nur ein Reflex um zumindestens einen als (Allein)Verantwortlichen darzustellen. Sicher trägt er im juristischen Sinn die Verantwortung, die Frage die sich stellt und die nur er beantworten kann ist aber: Hat er seinem Gewissen nach hier trotz besseren Wissen die Veranstaltung durchgepeitscht? Und in dieser Frage interessiert der ganze juristische Hokuspokus nun mal garnichts.
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    So, jetzt haben die Duisburger Sauerland vor die Tür gesetzt.

    Jetzt hoffe ich nur, dass auch der Fitness-Studio-König und die Einsatzleitung der Polizei noch zur Rechenschaft gezogen werden.
     
  4. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Es gibt Neuigkeiten. Der Focus hat Einsicht in die Emittlungsakten. Schreiben sie. Und da szeht einiges drin.

    REPORT: Ins Verderben getrickst - REPORT - FOCUS Online - Nachrichten

    Nu ist das zwar immer noch nicht gerichtsfest, wenn das aber die Wahrheit sein soll, dann.....

    waren es eben doch mehrere Schuldige und auch einige Unschuldige, deren (juristische, moralische und politische) Schuld kurz nach der Katastrophe eigentlich schon feststand.
     
  5. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Es bewahrheitet sich leider das, was wohl viele nach der Katastrophe dachten: Es mangelte schon an gesundem Menschenverstand.

    Ein Auszug aus einem Artikel der Zeit:

    "Still, Professor für Massendynamik und Massenmanagement an der Buckinghamshire New University, ist von der Staatsanwaltschaft mit der Untersuchung der Katastrophe beauftragt. In seinem fast 90-seitigen Gutachten kritisiert er, dass die Verantwortlichen im Vorfeld nicht einmal die erwarteten Besucherströme addiert hätten. Mit einfachen Berechnungen hätte man feststellen können, dass die Rampe auf dem Veranstaltungsgelände für die erwartete Besucherzahl viel zu klein gewesen sei."