Málaga CF

Dieses Thema im Forum "Internationaler Fussball" wurde erstellt von huelin, 15 Februar 2009.

  1. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Mit einen 0:0 gegen Valencia konnte man die jüngste negative Serie abwenden und zumindest einen Punkt auf den Punktestand hinzufügen. Vom Spielverlauf her war der Gastgeber über der längeren Distanz das bessere Team, die besten Chancen hatten aber die Gäste aus Valencia, wobei ihnen ein Treffer von Schiedsrichter Carballo aberkannt wurde.


    Nach anfänglichen Abtasten gehörte Málaga die erste Chancen. Antunes wagte einen Vorstoß, spielte einen Doppelpass mit Eliseu, ehe der Linksverteidiger Samu in der Mitte bediente. Der Canterano scheiterte allerdings zweimal an Diego Alves, welcher einer der besten Valencianer am Abend sein sollte. Vorwiegend im Mittelfeld spielten sich die weiteren Geschehnisse ab. Beide Teams versuchten früh den ballführenden Spieler zu attakieren. Valencenia wusste damit aber besser umzugehen, selbst gegen 3 Gegenspieler konnten sie den Ball behaupten und den besser postierten Mann finden. Oft fand der letzte Pass aber nicht sein Ziel. Nach gut 13 Minuten sah man den Abschluss der Gäste. Diego Alves sclug einen langen Freistoß nach vorne, Paco verlängerte mit dem Kopf und brachte Jonas in aussichtsreicher Position. Der Brasilianer verfehlte das Tor nur um Zentimeter. In der Folgezeit kamen die Gastgeber aber wieder besser ins Spiel, konnten mehr Ballbesitz für sich verbuchen und kamen auch langsam wieder in die Offensive. Auffällig waren Samu und Duda, welche stets Präzens ausstrahlten, besonders der Routinier. Als der Kapitän nach 18 Minuten in aussichtsreicher Position zum Freistoß antrat, hatte man den Torjubel bereits auf den Lippen, doch machte Diego Alves diesen zunichte, als er reaktionsschnell in die linke Ecke flog und den Ball gerade noch rettete. Schöne Parade vom Keeper. Im Spiel heraus fehlten den Andalusiern aber die nötigen Ideen, um gefährlich zu werden. Eliseu fand selten ein Mittel gegen Pereira und Gámez fand man eher in der zweiten Hälfte in der Offensive. Man konzentrierte sich vornehmlich darauf die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen, was auch das eine oder andere Foul nach sich zog, unter anderem nach einer guten halben Stunde direkt vor dem eigentlichen Strafraum. Dani Parejo trat an und Willy sah zunächst nicht glücklich aus als der den Ball, der ziemlich mittig kam, nur abklatschen konnte und der Ball direkt zu Jonas gelangte. Der Schlussmann konnte aber den Nachschuss parieren. Valencia wurde offensiv stärker und begann das Spiel zu machen, als Antunes unerwartet einen langen Ball auf Santa Cruz schlagen kann und das Tor auf den Fuße hat, da er seinen Gegenspieler hinter sich lassen konnte. Leider flog der Ball etwas zu weit, weswegen der Paraquayer den Ball nur unkontrolliert neben das Tor setzen konnte.

    Die letzte Chance gehörte aber Jonas von Valencia, als der Stürmer Joáo Pereira auf rechts anspielt und dieser den Ball punktgenau auf Jonas flankt und das Tor wieder nur knapp verfehlt. Das Tor für Valencia lag in der Luft.


    Auch in der zweiten Hälfte der Partie waren es die Fledermäuse, die sich die besseren Chancen erarbeiten und in Willy ihren Meister fanden. Erst scheiterte Parejo aus nächster Nähe, woraufhin Willy behandeln werden musste, da er den Ball ins Gesicht bekam, ehe er an die anschließende Ecke den Schuss von Jonas vereitelte. Nur wenige Minuten später waren es erneut die Gäste die für Aufruhr sorgten. Pablo Piatti spielt einen lanken Ball von links auf rechts zu Parejo, welcher sofort Jonas bedient und den Ball über den herauslaufenden Willy chippt. So starkt der Brasilianer heute spielte, er sollte einfach kein Erfolg haben, denn der Ball fand er erneut nicht den Weg ins Netz, sondern ging am Pfosten vorbei. Das Spiel nahm an Nicklichkeiten zu und Valencia unterband viele gute offensive Möglichkeiten von Málaga häufig durch Fouls und holte sich einige gelbe Karten dafür ab. Eines davon sah man kurz vorm Strafraum von Alves, nach Foul von Piatti. Zunächst scheiterte Duda zweimal an der Mauer, konnte die Abwehr dann aber mit einen hohen Ball überlisten. Santa Cruz setzte sich gegen Mathieu durch, der sich beim Paraquayer aufstürzte und so einen Elfmeter hätte bekommen können, es aber vorzog den Abschluss zu suchen. Wieder war Diego Alves zur Stelle und konnte den Rückstand verhindern. Direkt im Gegenzug wurde Banega auf rechts gestoppt und bekam einen Freistoß. Piatti brachte diesen scharf vor das Tor, wo Ricardo Costa mit gestreckten Bein den Ball hinter Willy ins Tor unterbrachte. Schiedsrichter Carballo vertraute aber seinen Assisten und entschied auf Abseits, womit dieser allerdings falsch lag, wie die Wiederholung bewies. Málaga schien ihr Glück zu packen und tat nun nochmal etwas für die Offensive. Neben Neuzugang Pablo Pérez kamen Juanmi und Portillo ins Spiel. Pablo Pérez hätte sein Einstand auch gleich mit einen Tor feiern können. Camacho flankte den Ball von der rechten Seite in den Strafraum, wo der Argentinier den Ball mit dem Kopf auf das Tor brachte. Aber einer hatte wieder etwas dagegen. Diego Alves tauchte blitzschnell ab und verhinderte abermals mit einer sehr guten Parade den Treffer der Boquerones.

    So blieb es am Ende auch bei dem 0:0. Auf beiden Seiten sah man zwei herausragende Torhüter und irgendwie wollte insbesondere Jonas heute keinen Treffer erzielen. Ein gutes Spiel, wo eigentlich nur ein Tor fehlte.
     
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  3. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    http://malagacf.diariosur.es/noticias/2014-01-20/schuster-quiere-pawlowski-20140120.html

    Die Wege zwischen Málaga und Pawlowski könnten sich schon bald wieder trennen.

    Ebenfalls gehen soll Fabrice, der zu Apollon Limassol wechseln soll. Málaga wird eine Ablöse von 500.000 € einstreichen und 10% im Falle eines Weiterverkaufs erhalten. Fabrice wird in der Rückrunde allerdings nicht in Limassol spielen, sondern gleich zu Zulte-Waregem weiterverliehen.
     
  4. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Gleich zu Beginn des Spiels zeigten die Katalanen, das sie zurück an die Tabellenspitze wollten. Mit gewohnt viel Ballbesitz und der nötigen Ruhe, drängte man die Andalusier erstmal vor den eigenen Strafraum und verschaffte sich genügend Raum. Die erste Gelegenheit hatte Alexis Sanchez, der zwar Willy überwund, aber am Aluminium scheiterte. Málagas Defensive hatte in der Folge alle Hände voll zutun und agierte in der Anfangsphase sehr gut. Nach nicht ganz 10 Minuten gelang den Gästen der erste Vorstoß. Pablo Pérez wurde von Busquets zu Fall gebracht und so bekam man in aussichtsreicher Position zum Freistoß. Duda trat an und musste zusehen, wie Victor Valdes den Ball parierte, auch wenn der Ball knapp daneben gegangen wäre. Málaga wurde in dieser Phase besser und verschaffte sich hinten etwas Luft. Die wenigen Möglichkeiten, wurde aber selten gut ausgespielt. Antunes bekam auf links viel Platz, spielt seine Flanke sehr früh und zu ungenau aus, sodass Santa Cruz den Ball nicht annehmen kann. Danach kam Barca aber wieder deutlich besser zum Zug und man sah innerhalb weniger Minuten mehrere gute Torchancen der Hausherren. Zuerst kam Messi zum Abschluss, nach guter Übersicht von Pedro. Zwar chippte der Argentinier den Ball über Landsmann Willy Caballero hinüber, aber Flávio konnte den Ball ohne Probleme retten. Direkt darauf überfand Xavi die Abwehr mit einen sehr guten Pass auf Dani Alves, der aus spitzen Winkel einen halbherzigen Lupfer versuchte, den Willy leicht klären konnte. Málaga hatte große Probleme die schnellen Gegenspieler, allen voran Alexis und Alba, in Griff zu bekommen und lief meist nur hinterher. Der eingewechselte Pawlowski, der für den angeschlagenen Santa Cruz kam, sorgte zeitweilig für etwas mehr Schwung in der Offensive. Nach einen Fehler von Dani Alves setzte sich der Pole an der Seitenlinie gut durch und konnte erst von Piqué durch ein Foul gestoppt wurde. Duda brachte den Ball vor das Tor, wo Angeleri den Ball mit den Kopf auf das Tor brachte, aber zu zentral auf Valdes köpfte. Das war es mit den Torchancen für die Gäste, stattdessen sollte es hinten noch gefährlich werden. Barca drängte mehr und mehr auf das erste Tor. Zwar konnte Jordi Alba den Ball zweimal nicht über die Torlinie befördern, selbst nach klasse Zuspiel von Messi und der Linksverteidiger den Ball nicht nur über Torhüter Willy, sondern auch über das Tor lupfte. Die darauffolgende Ecke von Xavi landete beim freistehenden Piqué, der keine Mühe hatte das längst überfallige 1:0 zu markieren.


    In Hälfte zwei stellten sich die Andalusier zunächst nicht hinten rein, sondern versuchte erstmal offensiv zu agieren. Nach Zuspiel von Camacho konnte Antunes vorstoßen und den Ball gefährlich in die Mitte bringen, wo Pawlowski am Ball vorbei grätschte und Piqué vor Juanmi an den Ball kam. Direkt danach nahmen aber die Katalanen wieder das Heft in die Hand. Alexis Sanchez überlupfte die Abwehr und brachte Cesc nur wenige Meter vor dem Tor in eine gute Position, wo Willy aber erneut gut parierte. Bei der anschließenden Ecke kam wieder Piqué zum Abschluss, diesmal traf er aber nur den Pfosten. Eine Verschnaufpause gab es nicht, denn direkt danach wagte Dani Alves einen Freistoß, ehe Messi Pedro im Strafraum anspielte und Angereli ins leere laufen ließ und dann den Ball ins lange Eck unterbrachte. Keine 6 Minuten später waren beide Akteure wieder am nächsten Angriff beteiligt. Erst ließ Messi Pablo Pérez stehen, bevor der Ball wieder bei Pedro landete. Ohne Gegenwehr brachte er den Ball auf den langen Pfosten, wo Alexis ungehindert zum 3:0 treffen konnte. Das Spiel war ab diesen Zeitpunkt entschieden. Die Katalanen waren den rest der Spielzeit die bessere Mannschaft, ließen hinten nichts anbrennen und dominierten nach belieben.


    Am Ende das erwartet starke Spiel der Katalanen. Bis auf die beiden Standards und die Hereingabe von Antunes, sah man nichts von dem Team von Bernd Schuster. Am Ende kann man froh sein, das es nur bei den 3 Toren blieb. Nicht nur das Aluminium rettete das eine oder andere mal, sondern die Katalanen verpassten einige Chancen, den Spielstand noch weiter zu erhöhen. Nächste Woche kommt es zum Derby gegen Sevilla, die sich gefangen haben und wieder um die internationalen Plätze kämpfen.
     
  5. huelin

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    Vier Spiele, null Tore im neuen Jahr. Ist also offensichtlich, wo es fehlt...
     
  6. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Die Chancenauswertung ist ja nicht erst in diesem Jahr schlecht. Meist kommt man nur durch Standards gefährlich vor das gegnerische Tor. Aus dem Spiel selber kommt selten etwas, was aber auch nicht wirklich überrascht, denn selbst die hängende Spitze, egal Juanmi oder Samu, arbeiten viel nach hinten. Das ein Santa Cruz nicht mehr das Tempo für die alleinige Spitze hat, sah man auch schon im letzten Jahr.
    Schuster sollte langsam versuchen mutiger nach vorne zu spielen und Pawlowski oder Morales mal wieder das Vertrauen schenken. Ein Morales zieht auch mal aus der zweiten Reihe ab, was man viel zu selten sieht.
     
  7. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Mit dem 21 Jährigen Stürmer Ezequiel Edison Rescaldani aus Argentinien und den Marokkaner Nordin Amrabat, hat man nochmal 2 kostengünstige Leute geholt.
    Ob diese den Verein auf die schnelle helfen ist ungewiss.
     
  8. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Der Platz um die Astiegskämpfe spitzt sich allmählich zu und war man zu Gast bei Almeria, die sich nur einen Punkt vor Málaga befanden. Wer hier ein Spiel erwartete, wo beide Mannschaften sich gegen drohenden Abstieg wehren würden und auf Sieg spielen würde, wurde am Ende bitter enttäuscht. Am Ende trennten sich beide Teams mit einen 0-0 und wirklich verdient hat auch kein Team einen Sieg.

    Zu Beginn sah es noch vielsprechend aus, so gehörte die erste vielsprechende Gelegenheit gleich den boquerones. So bekam man einen Freistoß aus dem linken Halbfeld, nachdem Roque zu Boden gebracht wurde. Duda trat diesen direkt vor das Tor von Esteban, wo Sergío Sánchez den Ball mit den gestreckten Bein ins Tor drücken konnte. Dieser Treffer wurde aber zurecht zurückgepfiffen, da Sánchez sich im Abseits befand. Kurz darauf konnte Duda einen Schuss aus der Mitte nur ans Außennetz befördern. Aber auch Almeria ließ eine gute Möglichkeit aus selber in Führung zu gehen, ebenfalls ging auch hier ein Freistoß voraus, nachdem Tissone Zongo stoppte. Langer Ball auf Trujillo, der sich eigentlich in Abseits befand, der den Ball per Kopf aus spitzen Winkel aufs Tor bringt, aber an Schlussmann Willy scheitert. Nach 30 Minuten bringt Duda nach seinen Einwurf den Ball zu Camacho, der aus guter Position abschließen kann und den Ball nur knapp neben den Pfosten setzt. Dazwischen sah man wenig Inspiration, kaum gute Akzente die das Spiel vorantrieben oder überhaupt belebten. Stattdessen viele Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten, kaum eine Passfolge wurde bis zum Ende gespielt, viele Nicklichkeiten die mit gelben Karten bestraft wurden. Vor den Pausentee kam nochmal Almeria zum Zug. Aleix Vidal tankte sich über die linke Seite durch, zog nach innen und fand nur in Willy seinen Meister, wobei der Schuss auch zu zentral geschossen wurde.

    Die zweite Hälfte bot ein ähnliches Szenario wie die erste, wenig Torraumszenen, dafür viel Geplänkel im Mittelfeld und ohne Ideen das Spiel zu beleben. Torchancen waren ohnehin Mangelware, vorne hing Roque Santa Cruz in der Luft und bekam auch wenig Unterstützung. Die Hintermannschaft rückte wenig nach, sodass man wenig Druck ausübte wenn man sich mal in Richtung Tor bemühte. Eher ließ man Almeria weit in die eigene Hälfte kommen, die aber selber ohne die zündende Ideen nicht zum Abschluss kamen. Nach 20 gespielten Minuten in der zweiten Hälfte bekam Almeria einen Freistoß zugesprochen. Dieser kam gut vor das Tor von Willy und Torsiglieri drückte den Ball gut auf das Tor, aber der Schlussmann ist blitzschnell unten, eher der Pfiff des Schiedsrichters Muñiz Fernández ertönt, welcher auf Abseits entschied. Zwar kamen Rodri und Trujillo noch zu Möglichkeiten, aber viel passierte in diesen Spiel nicht mehr.
    Insgesamt war es ein eher langweiliges Spiel, obwohl für beide Teams nur ein Sieg in der momentanen Position hilft.
     
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  9. huelin

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    Naja, in Almería hat zuletzt Atlético verloren, da kann man mit dem Punkt schon leben.
     
  10. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Klar kann man das, aber es ist auch immer die Art und Weise wie man Punkte liegen lässt. Eine Handschrift von Schuster ist auch weiterhin nicht erkennbar und lange ist nicht mehr Zeit, um sich unten zu befreien.
     
  11. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Im Abstiegskampf konnte man sich auch gegen Valladolid nicht behaupten, obwohl man das bessere Team war und viele gute Torchancen herausspielen konnte, musste man sich mit einem 1:1 begnügen. Letztlich scheiterte es wieder mal an der schlechten Chancenverwertung, obwohl der Gegner die Andalusier förmlich einlud.


    Gleich zu Beginn machten die Hausherren viel Druck und zeigten ungewohnten Offensivdrang. Der erste Torversuch ließ nichtmal 2 Minuten warten, auch wenn Iakovenkos Ball einige Meter am Tor vorbei ging. Ähnliche Szenen sah man auch von Santa Cruz und Amrabat. Valladolid hatte große Mühe ins Spiel herein zu kommen und war im Zweikampf oft nur zweiter Sieger. So auch ein Foulspiel nahe der Mittellinie an Duda. Der Portugiese trat an und brachte den Ball gefühlvoll in den Strafraum wo Angeleri den Ball von der Brust abtropfen ließ, auch wenn dies wohl nicht so gewollt war. Camacho konnte diese Chance aber nicht nutzen, sein Schuss kam zu zentral aufs Tor und gab Mariño die Möglichkeit sich zu zeigen. Im Gegenzug kam Valladolid zu einen halbherzigen Angriff den Angeleri zur Ecke klären konnte. Die anschließende Ecke endete bei Willy, der sofort einen Konter einleitete. Nach Zuspiel von Duda zog Amrabat aus guter Position ab. Zwar konnte Mariño den Ball zur Ecke lenken, aber diese brachte dann wichtige Tor für die Andalusier ein. Duda schlug den Ball perfekt auf Santa Cruz der am höchsten stieg und den Ball mit dem Kopf ins Tor buchsierte. Die Hausherren zogen sich nun weiter zurück und ließen Valladolid kommen. Beide Teams zeigten in der Folge einige gute Spielzüge, hielten sich aber mehr im Mittelfeld auf. Aufgrund der Defensive Spielweise war es nur eine Frage der Zeit, bis Valladolid das erste mal vor das Tor von Willy kommen würde. 20 Minuten dauerte dies, ehe Larsson über rechts den Ball in den Strafraum schlug und Guerra seinen Bewacher Gámez entwich und den Kopfball neben das Tor setzte. Valladolid konnte sich zwar zunächst behaupten, hatte aber auch mit der Rückwärtsbewegung zutun, als Duda den Ball eroberte und wieder Amrabat über den Flügel schickte. Der Marokkaner brauchte nur noch quer auf den freistehenden Santa Cruz zu spielen, zögerte aber zu lange und der Ball landete beim Gegner. Statt nach erfolgreichen Pressing den Ball fest zu machen und das Spiel ruhig aufzubauen, wurde das eigene Spiel plötzlich hektisch und unüberlegt. Man gab den Ball unüberlegt ab und stand zu weit vom Gegner entfernt. So durfte man sich nicht beschweren, als Rukavina über rechts ungestört marschieren konnte und Antunes ihn zu spät an der Flanke hinderte. Angeleri verpasste den Ball und auch Sergío Sánchez sah in dieser Szene nicht gut aus, sodass der Ball von Manucho auf Larsson kam, welcher Willy keine Chance ließ. Bis zur Halbzeitpause sah man nur noch einen Distanzschuss von Duda, ehe Schiedsrichter Mallenco zum Pausentee bat.


    Die zweite Hälfte gab ein ähnliches Bild wie die erste ab. Málaga kam besser ins Spiel und präsentierte sich auch in der Offensive wieder besser. Gleich zu Beginn kam Antunes über den linken Flügel, schlug den Ball aber etwas zu lang. Iakovenko sah Tissone in der Mitte der sofort abzog und nur knapp das Tor verfehlte. Die Abwehr um Torhüter Mariño hatte alle Hände voll zutun und bekam nur wenig Verschnaufpausen. Zwar konnten die boquerones einige gute Chancen zur erneuten Führung, aber je länger das Spiel andauerte, umso mehr beschleichte den Zuschauer das Gefühl, das man hier keinen weiteren Treffer sehen würde. Santa Cruz musste irgendwann selber nach seiner Kopfballchance lachen und wollte es nicht ganz wahr haben. Valladolid kam nur noch vereinzelt in die Hälfte der boquerones, aber wenn wurde es gefährlich. Nach einen Einwurf von Rukavina bringt dieser den Ball auf den Elfmeterpunkt, wo Javi Guerra steht und den Ball unbedrängt gegen die Latte schoss. Auch die Schlussszene gehörte den Gästen. Nach einen Konter konnte sich erneut Guerra von seinen Bewacher lösen und drückte die Flanke ins rechte untere Eck, aber musste sich Willy Caballero geschlagen geben, der blitzschnell unten war.


    Am Ende hilft niemanden das Ergebnis und man krebst weiter vor sich hin und es bleibt bei 3 Punkten auf die Abstiegsplätze. Was die Fans davon halten, konnte man am Ende deutlich hören, als sie "Schuster vete ya" sangen.
     
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  12. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Das die Fans Bernd Schuster lieber gestern als heute loswerden wollen, ist schon lange kein Geheimnis mehr.
    Die Diario Sur hat sich dazu ein wenig ausführlicher geäußert.

    http://malagacf.diariosur.es/noticias/2014-03-03/schuster-destitucion-ultimatum-20140303.html

    Vorweg kann man sagen, das Schuster bis Ende der Saison ein Freifahrtsschein besitzt und er bis dahin keine Entlassung fürchten muss. Das haben die Verantwortlichen trotz allem verkündet. Schuster selber sieht sich (wer hätte das gedacht) nicht als schuldigen, sondern schiebt es immer wieder auf das Team, dem die Qualität fehle und aus dem man angeblich nicht mehr herausholen könnte. Das Team selber bestreitet diese Vorwürfe und sind nicht gerade glücklich über die Aussagen ihres Trainers.
    Dabei liegt es doch eigentlich gerade an Schuster die Defizite zu beseitigen und ernergischer zu trainieren. Stattdessen sieht man ihn im Spiel meist nur tatenlos zusehen, statt taktische Änderungen im Spiel vorzunehmen oder auf Wechsel des Gegners zu reagieren.
    Grund für den Freifahrtsschein ist hier die finanzielle Situation, denn Schusters Entlassung dürfte den Verein bei seinen 5 Jahres Vertrag einiges kosten. Diese Kosten würden sich mit jeder verstrichenden Saison verringern.
    Die Verantwortlichen hoffen in der Zwischenzeit, das die Winter-Neuzugänge weiterhin eine positive Entwicklung machen und verletzte Spieler wie Eliseu, Jesús Gámez und Weligton zurückkehren und die nötige Sicherheit bringen werden. Wobei es meist ja nicht an der Abwehr lag, sondern eher an der Harmlosigkeit der Stürmer bzw. die fehlende Bindung zwischen Defensive und Offensive. Außerdem versuchen die Verantwortlichen die Situation so gut es geht positiv zu reden, da man ja noch nicht auf einen Abstiegsplatz gelandet ist und man einfach mal 2 Erfolgserlebnisse infolge kommen müssten. In Pamplona dürfte es aber schwierig werden zu punkten und im Heimspiel gegen die Blancos aus Madrid, hat man ebenfalls nicht gerade gute Karten.
    Das Schuster von selber den Hut nimmt dürfte ausgeschlossen sein.
     
  13. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Das eigene Team schlecht zu reden, halte ich nicht für besonders clever, einmal für das Selbstvertrauen der Spieler, zum anderen für die Einstellung der Spieler zum Trainer.
    Kann man denn bei Málaga momentan zumindest ein taktisches Konzept im Spiel erkennen?
     
  14. huelin

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    Die Stimmung in der Stadt gegenüber Schuster ist denkbar schlecht. Und ich kapier immer noch nicht, wie man den Typen für ganze 5 Jahre verpflichten konnte... :vogel:
     
  15. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Mittlerweile bin ich ganz auf deiner Seite. Zwar war ich zu Beginn noch für das Projekt Schuster, aber spätetens seit dem Rückrundenstart will ich ihn lieber gestern als heute von der Bank haben.

    Hinten so lange wie möglich kein Gegentreffer kassieren und offen das der Ball irgendwie vor das Tor des Gegners kommt. Im schlimmsten Fall wird es durch Standards gefährlich. So ungefähr kann man die Taktik schildern.
    Überraschend bester Spieler in dieser Saison ist >>>Duda<<<. Als offensiver Mittelfeldspieler macht er eine gute Figur und leitet gute Angriffe ein. Willy steht natürlich für sich ;)
     
  16. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Tja, der Mann ist bald 34 und war jetzt zwei Jahre lang nur Ersatzspieler. Das sagt schon alles...
    Aber er ist irgendwie eine treue Seele, spielt jetzt mit Unterbrechungen schon seit 13 Jahren im Verein. Und er hat immer noch einen genialen linken Fuß, vor allem bei ruhenden Bällen. :hail:
     
  17. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Befreiuungsschlag! 2:0 in Pamplona, und das über eine halbe Stunde mit einem Mann weniger!
     
  18. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Und schon wieder ein 2:0-Auswärtssieg. In Vigo - gegen ein Team, gegen das man Hinspiel zu Hause noch 0:5 verloren hat!
    Aber es wäre nicht Málaga, wenn alles perfekt wäre... eine rote Karte für Duda gab's obendrein... :isklar:
     
  19. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Mit einen 2:0 konnte man sich auswärts gegen Celta Vigo durchsetzen. Matchwinner des Abends war Ignacio Camacho, der nicht nur einen guten Job im Mittelfeld absolvierte, sondern auch noch beide Tore des Abends schoss. Somit rückt man vorerst ins sichere Mittelfeld, wodurch sich die Situation ein wenig entspannt. Aufgrund der härter werdenen Gangarts im andalusischen Spiels, verlor man aber Kapitän Duda, der frühzeitig mit rot vom Platz musste.


    Zu Beginn tasteten sich beide Teams erstmal ab und versuchten den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Das klappte bei den Hausherren etwas besser, während sich bei den Málaguistas bereits Fehlpässe einschleusten, ohne das der Gegner überhaupt Druck ausübte. Celta schaffte es mit einigen guten Spielzügen sich vor dem Strafraum der Andalusier zu spielen, ehe sie den Ball wieder abgaben. So vergingen die ersten Minuten ohne nennenswerte Chancen. Das sollte sich dann aber schlagartig ändern, als Krohn-Deli den ersten guten Ball auf das Tor von Willy brachte. Charles setzte sich über links gut durch, übergab dann an Krohn-Deli, der einfach mal aus der Distanz abzog und nur an der Latte scheiterte. Dies schieß ein Weckruf zu sein, denn nun nahm das Spiel fahrt auf und es dauerte keine 2 Minuten, als es Samu Garcia den Dänen gleich tat. Nordin Amrabat brachte den canterano mit einen schönen Seitenwechsel in eine aussichtsreiche Situation, doch scheiterte Samu ebenfalls an der Latte. Nach und nach konnte Málaga das Spiel an sich reißen und konnte die besseren Möglichkeiten für sich verzeichnen. Das erste Tor von Amrabat wurde in Minute 20 noch aberkannt. Duda überspielte die Abwehr mit einen Lupfer und Amrabat hob den Ball dann auch über Yoel, doch zuvor ertönte bereits der Pfiff des Schiedsrichters. In der Widerholung konnte man aber keine Abseitsstellung von Amrabat ausmachen. Davon ließ man sich aber nicht irritieren und man spielte weiter munter nach vorne und konnte kurz darauf die erste Ecke herausholen. Die Hereingabe von Duda konnte zunächst geklärt werden, allerdings landete der Ball bei Samu. Nach Zuspiel auf Sergio Sánchez kam der Ball wieder auf rechts zu Duda, der den Ball scharf vor das Tor brachte. Dort kam Santa Cruz mit der Fußspitze ran und musste sich gegen Yoel geschlagen geben. Den Nachschuss konnte Ignacio Camacho aber unbedrängt zum 1:0 ins Tor bringen. Málaga tat in dieser Situation das einzig richtige, und schaltete nach der Balleroberung schnell um und spielte wieder offensiv nach vorne, statt wie in der Vergangenheit sich hinten reinzustellen. Gerademal 8 Minuten nach dem ersten Treffer belohnte man sich für diese Einstellung. Santa Cruz und Amrabat setzten sich auf der linken Seite fest, ehe Eliseu von Charles zu Fall gebracht wurde. Kapitän Duda brachte den Ball gut vor das Tor, wo erneut Ignacio Camacho zuschlag und den Ball mit den Kopf ins Tor buchsierte. Diesen Spielstand wollte man nun mit in die Halbzeit nehmen und gab Celta nur wenig Chancen vor dem eigenen Tor. Nur in der letzten Minute wurde es nochmal, als Nolito sich auf der linken Seite gegen 2 Gegenspieler durchsetzte, den Ball auf Krohn-Deli ablegte, welcher den Ball über 2 Verteidiger lupfte und passgenau auf Nolito brachte. Der Ehemalige Barcelona Stürmer zeigte aber Nerven und chippte den Ball nicht nur über Willy, sondern auch über das Gehäuse.


    Nach der Pause nahmen die Hausherren das Zepter in die Hand. Mit der Einwechslung von Rafinha brachte Celta deutlich mehr Schwung in die Partie. Der Brasilianer war Dreh und Angelpunkt in Celtas Spiel, was die Andalusier schnell merkten und sich entsprechend auf ihn stürzten, was nicht selten eine gelbe Karte nach sich zog. Allgemein dominierten Fouls immer mehr das Spielgeschehen. Málaga schien dieses Mittel recht, da man so den Gegner vom eigenen Tor fern hielt. In der 65. Minute schickte Gil Manzano dann Duda mit rot vom Platz. Der Portugiese protestierte zunächst am Boden, als er von Krohn-Deli unfair zu Fall gebracht wurde, trat dann aber mit dem Bein nach Rafinha. Auch wenn Duda in der ersten Hälfte bereits gelb sah, darf sich über die rote Karte nicht beschweren. Ansonsten passierte im Spiel selber nicht sehr viel. Beide Teams konnten lediglich einen Freistoß eine Torchance verzeichnen, welche nur bedingt Gefahr ausstrahlten. So vergingen die Minuten und erst in der Schlussphase stockte kurzzeitig der Atem, als Celta Vigo plötzlich den Ball ins Tor unterbrachte. Rafinha bediente Madinda der aus 19 Metern abzog und Willy zur einer Parade zwang. Beim Nachschuss standen aber gleich 4 Spieler von Vigo. Diesmal entschied Schiedsrichter Manzano entschied korrekt auf Abseits.


    Dabei blieb es dann auch. Málaga gewann dieses Spiel verdient, haben aber den Verlust ihres Kapitäns zu verzeichnen. Dafür kann man sich zunächst ein wenig von den Abstiegsplätzen distanzieren und das Heimspiel gegen Espanyol ein wenig entspannter entgegen gehen, welches bereits Dienstag Abend stattfinden wird.
     
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  20. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Nachdem man unter der Woche gegen Espanyol mit 1:2 unterlag, kam es am Montag Abend zum Abstiegskrimi im Derbi gegen Betis Sevilla. Am Ende sollte Málaga als Sieger vom Platz gehen, was aber bis zum Ende keine Selbstverständlichkeit war, denn erst in der Schlussphase legte man einen Schlag zu und hatte auch Glück, das Betis zu fahrlässig mit ihren Chancen umging und Ruben Castro beim Elfmeter nur die Latte traf.


    Betis versuchte gleich zu Beginn Druck auszuüben und offensiv zu spielen und damit die Gäste zu überraschen. Diese ließen sich aber nicht beirren und hatten in der Anfangsphase die passende Antwort parat. Málaga ließ den Ball erstmal in den eigenen Reihen zirkulieren, ehe man sich nach vorne tastete. So passierte in den ersten 10 Minuten recht wenig. Kurz darauf eroberten die boquerones hinten den Ball und brachten diesen zu Amrabat, welcher auch heute wieder ein klasse Spiel absolvierte, der Santa Cruz den Ball in die Spitze spielte. Der Stürmer scheiterte am aufmerksamen Adán. Danach wurde es wieder ruhiger. Betis konzentrierte sich nun vorrangig auf die Abwehr und versuchte immer wieder schnell umzuschalten. Zwar konnte man diese Angriffe stets unterbinden, meist ging dies aber zulasten eines taktischen Fouls, welche folgerichtig gelbe Karten für Antunes und Flávio nach sich zogen. Eine gute halbe Stunde war gespielt und völlig überraschend, ging Betis in Führung. Zunächst konnte Samu eine Flanke von rechts mit den Kopf klären, den anschließenden Distanzschuss von Lolo Reyes ließ Willy Caballero aber durch die Hände rutschen. Hier sah der Torhüter alles andere als gut aus. Nach dem Treffer merkte man den Hausherren an, das sie nun mehr wollten und den drohenden Abstieg abwenden. Entsprechend offensiv kamen sie nochmal vor der Halbzeitpause und hatten die eine oder andere Chance, wo man auch zum 2:0 hätte nachlegen können. Diese Möglichkeit ließen sie aber liegen und so blieb es erstmal bei der knappen Führung.


    Das Bild änderte sich nach der Pause aber nicht wirklich. Málaga war bemüht, hatte aber keine zündende Idee um eine nennenswerte Chance heraus zu holen. Betis kam zwar immer wieder vor den Strafraum von den Gästen, aber sie verpassten es einen weiteren Treffer nachzulegen. Dies sollte sich am Ende noch rächen. Nach einer Viertelstunde kamen die boquerones auch endlich mal zum Zuge. Sergi Darder brachte den Ball mit einen guten Seitenwechsel auf Gámez, der den Ball direkt nahm und nur knapp das Tor verfehlte. Das Spiel wurde nun hitziger und Schiedsrichter zögerte nicht, mehrere gelbe Karten zu verteilen, um das Spiel wieder zu beruhigen. Danach hatte Betis erneut eine gute Möglichkeit, ihre Toreführung zu erhöhen. Doch nach einen guten Konter und den Pass auf Leo Baptistao, versagten bei dem Brasilianer die Nerven. Bis zur Schlussphase passierte nicht viel, die hatte es dafür in sich. Zwar hatten die Hausherren einen Einwurf in der eigenen Hälfte, doch landete der Ball nach kurzen hin und her bei Amrabat, sich stark über rechts durchsetzte und und den freistehenden Juanmi anspielte, welcher ohne große Mühe zum Ausgleich verwandelte. Direkt im Anschluss, parierte Willy einen Kopfball mit dem Fuß und bewahrte sein Team vor dem erneuten Rückschlag. Doch nun waren die malaguistas am Zug und man spürte, das dieses Spiel noch nicht vorbei sein würde. Zuerst eroberte man sich den Ball im Mittelfeld, brachte Amrabat in Front, welcher in der Mitte den heranstürmenden Sergi Darder sah und dann zum 2:1 traf. Wieder war Adán hier machtlos. Keine Minute später bekommt Betis einen Freistoß aus guter Position. Zwar kommt der Ball Richtung Tor, doch pfiff Schiedsrichter Lahoz bereits ab und entschied auf Elfmeter, weil Camacho seinen Gegenspieler N´Diaye ungeschickt festhielt und dieser das Geschenk annahm. Den fälligen Elfmeter wollte Ruben Castro verwandeln, doch der Stürmer scheiterte an der Latte, ehe der Ball geklärt werden konnte.

    Kurz darauf war dann Feierabend im Benito Villamarin und während Málaga sich wieder ein wenig von den Abstiegsrängen absetzen konnte, dürfte es für Betis schwer werden den Abstieg doch noch zu entkommen.


    3 wichtige Punkte die man aus Sevilla mitnehmen konnte. Mann des Abends war ohne Frage Geburtstagkind Nordin Amrabat. Der 27-Jährige war Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels und bereitete beide Treffer zudem, was seine starke Leistung unterstrich. Im Hinblick auf das Restprogramm bleibt festzuhalten, das man den Klassenerhalt aus eigener Kraft erreichen kann. Zwar folgen nach Granada noch Spiele wie gegen Athletic, Villarreal und Atlético, aber eben auch Mannschaften wie Getafe, Elche und Levante. Das man ein Spiel doch noch in der Schlussphase drehen kann, hat man heute sehr schön bewiesen!
     
  21. huelin

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    Tja, da schlugen zwei Herzen in meiner Brust gestern. Wenigstens hat einer von beiden die drei Punkte mitgenommen, ein Remis hätte mir am wenigsten gefallen. Aber für Betis wird es jetzt leider sehr sehr schwer... :(

    Málaga fühlt sich dagegen auswärts immer wohler. Neben Amrabat gefiel mir auch der junge Juanmi sehr gut gestern, nicht nur wegen seines Tores. Das muss man Schuster lassen: er gibt dem Nachwuchs immer wieder seine Chance. Wobei ihm bei dem Kader meist auch nicht viel anderes übrig bleibt.
     
  22. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Kaum ist ein Derbi vorbei, schon steht das nächste an. Granada bat zum Kampf um die sicheren Plätze. Ein Kampf war zwischenzeitlich auch, aber die Hausherren spielten ihre Dominanz gekonnt aus und ließen Granada keine Chance, sich dagegen zu wehren. Mit Ignacio Camacho scheint man jemanden gefunden zu haben, der am liebsten im Doppelpack trifft.

    Direkt zu Beginn zeigten die boquerones, das sie nach dem Spiel in Sevilla auch das zweite Derbi gewinnen wollten. Málaga war das dominierende Team und sorgte dafür, das sich Granda die ersten 10 Minuten komplett auf die Defensive fokusieren musste. Zwar konnte man den Ballbesitz nicht sofort in Torchancen ummünzen, doch die erste gute Chance sollte gleich eine kleine Erlösung mit sich bringen. Zunächst musste Granada in Unterzahl spielen, weil Riki sich bei einen Sprint ohne Einwirkung des Gegners verletzte und sofort signalisierte, das es für ihn nicht weiter ging. Diese Zeit nutzte Málaga klug und setzte Granada bei Ballbesitz immer wieder unter Druck und erzwang somit Fehler des Gegners, bei denen man nach Ballbesitz direkt ins Offensivspiel ging. Über links sah Amrabat den durchstartenden Antunes, dessen flache Flanke von Ilori noch zu Ecke geklärt werden konnte. Die anschließende Ecke wurde kurz ausgeführt, ehe Samu den Ball vor das Tor brachte, wo Nacho Camacho sich glänzend löste und den Ball mit dem Kopf ins Tor unterbrachte. Die Hausherren blieben auch in der Folgezeit die spielbestimmende Mannschaft und ließ Granada nur wenig Möglichkeiten, sich mal zu entfalten. Die wenigen Szenen die die Gäste dann hatten, wurde immer frühzeitig von einen Verteidiger vereitelt, sodass Willy bislang nicht eingreifen musste.
    In der eigenen Offensive blieben die großen Möglichkeiten allerdings auch aus. Santa Cruz versuchte es mal aus der Distanz, obwohl der Paraquayer genügend Platz hatte und der Weg zum Tor frei war. Ebenfalls mit einen Distanzschuss versucht es Sergi Darder, nach über einer halben Stunde. Sein Schuss wurde zum Eckball abgefälscht. Torhüter Roberto versuchte sein Team zu organisieren und wollte das Spiel wieder ein wenig beruhigen, nachdem es hitziger zu Sache ging. Doch einer hatte etwas dagegen. Pablo Pérez bringt den Eckball vor den ersten Pfosten, wo erneut Camacho seinen Kopf hinhält und Roberto überwindet. Viel Zeit zum feiern blieb aber nicht, denn Granada versucht noch vor der Pause den Anschlusstreffer zu erzielen und bekam sogar mit einen Elfmeter die Chance dafür. Nach der Hereingabe über rechts, kam Brahimi zum Abschluss, der zwar geblockt wurde, doch Schiedsrichter Teixeira Vitienes sah hier ein Foul. Beim Schuss von Brahimi erwischte Samu den Stürmer von hinten. El-Arabi trat zum Elfmeter an, scheiterte aber an Schlussmann Willy Caballero. Dabei blieb es denn zur Pause.

    Die Dominanz der boquerones ließ nicht nach und so spielte man munter weiter. Es vergingen keine 3 Minuten, ehe Pablo Pérez mit einen Distanzschuss auf sich aufmerksam macht und Roberto damit prüfte. Der Torhüter lenkte den Ball über die Latte. Bei der anschließenden Ecke sah Teixeira Vitienes dann einen Foul von Murillo an Camacho. Der Verteidiger riss den Torschützen zu Boden und musste mit der Konsequenz leben, das es einen Elfmeter gab. Nordin Amrabat trat an, Nordin Amrabat ließ die Fans zum dritten jubeln. Nach 50 Minuten war das Spiel somit schon entschieden. Entsprechend wenig spielerisches sah man dann in den nächsten 20 Minuten. Viele Fouls, viele Nicklichkeiten und kaum Fußball. Es war Derbi Zeit. Die Fans störte das wenig, sie standen hinter ihrem Team und feierten sie ausgelassen.
    In der Schlussphase gab es dann auch auf dem Feld wieder mehr gute Aktionen. Granada bekam im rechten Halbfeld einen Freistoß zugesprochen. Rico brachte den Ball in den Strafraum, wo der ehemalige Malaguista Iturra mit dem Kopf verlängerte und Willy zu einer Parade zwang. Im Gegenzug dann aber wieder Málaga, wo man ein ungewohntes Bild sah. Jesús Gámez bekam auf seiner rechten Seite den Ball, legte ihn sich auf den linken Fuß und schlenzte den Ball gefühlvoll über die Mauer, wo der eingewechselte Juanmi den Ball an Roberto vorbei legte und zum 4:0 vollendete. La Rosaleda im Freudentaumeln. Von Abstiegsangst keine Spur, stattdessen ausgelassener Jubel.
    Granada war über das gesamte Spiel schwachh, ohne schlagfertige Agumente hier etwas mitnehmen zu wollen. Keeper Willy schien Mitleid mit dem Gegner zu haben, anders kann man sich seinen misslungen Abschlag zu Diego Buanonotte nicht erklären. Zwar spielte der Argentinier bis vor einem Jahr noch in Málaga, aber heute spielte er beim Gegner und bediente Stürmer El-Arabi, der danke sagte und den Ball an Willy vorbei schob. Wie im Spiel gegen Betis patzte der Schlussmann beim Gegentreffer, aber aufgrund des feststehenden Ergebnis und seiner ansonsten grandiosen Leistung im Saisonverlauf, fällt dies nicht weiter ins Gewicht.

    Mit den Sieg gegen Betis und nun auch Granada macht man einen großen Sprung nach vorne, ins sichere Mittfeld, da wo man am Ende auch landen möchte. Vorallem ist der Heimfluch erstmal gebrochen. Das letzte Heimspiel gewann man Anfang Februar. Gegner da war der FC Sevilla.
    Die nächsten Gegner werden ein ganzes Stück stärker sein, als es Granada heute war. Als nächstes geht es ins San Mames gegen Athletic, ehe Villarreal ins La Rosaleda kommt.
     
  23. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Am Montag Abend war das Team von Bernd Schuster zu Gast im San Mamés. Während Málaga sich entgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden wollte, musste Atheltic unbedingt siegen, um sich wieder von der Konkurrenz abzusetzen, im Kampf um die Champions League Qualifikation. Am Ende setzten sich die Basken ohne große Probleme mit 3:0 durch, ohne große Chancen dabei zuzulassen.


    Die Basken spielten direkt nach dem Anstoss sehr offensiv und zwangen die Malaguistas zu Fehlern durch ihr aggressives Pressing. Málaga hatte dafür kein Mittel parat und ließen sich in die Defensive drängen. Nach gerademal 3 Minuten bekam Atheltic den ersten Eckball zugesprochen und wusste diesen auch zu nutzen. Susaeta brachte den Ball auf den ersten Pfosten, wo Aduriz sich von seinen Bewachern Weligton und Angeleri lösen konnte und den Ball ins Tor köpfte. Athletic gab den Gästen zu keiner Zeit die Möglichkeit, sich den Ball über mehrere Stationen anzuspielen und betrieben ihr intensives Pressing nahezu die gesamte erste Hälfte, wodurch Málaga den Ball immer wieder hinten rum spielen musste, um den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Auf Angriffe der Andalusier wartete man vergebens, lediglich ein Distanzschuss von Eliseu in der 12.Minute, war die einzige Aktion. Deutlich besser machten es das Team von Valverde. Zunächst setzte sich Balenziaga links gegen Eliseu durch, spielte Ander Herrera an, der bei seiner Flanke zwar wegrutschte, den Ball nach einer guten Verlängerung aber doch noch auf Muniain brachte. Den Flügelflitzer versagten vor dem Tor aber die Nerven, weswegen der Ball das Tor verfehlte. Kurze Zeit später zeigte sich Muniain als Vorlagengeber, als er den Ball aus dem linken Halbfeld auf den freistehenden San José brachte, dessen Kopfball Willy aber nicht in Verlegenheit brachte.

    Zwar konnte man vor Ende der ersten Hälfte häufiger in die gegnerische Hälfte vordringen, wobei den Ball dort nicht lange halten konnte. Wenige Minuten vor dem Pausentee machte erneut Iker Muniain auf sich aufmerksam, als er eine Flanke auf den zweiten Pfosten brachte und Willy den Ball rechtzeitig parieren konnte und auch den Nachschuss sicher hatte.


    Athletic legte in der zweiten Halbzeit nach und es dauerte keine 2 Minuten, ehe im San Mamés wieder gejubelt werden durfte. Málaga versuchte nach dem Anstoss gleich offensiv zu agieren, geriet aber in einen Konter, angeführt von Ander, der zunächst Suseata auf rechts bediente, der dann nur noch auf Aduriz quer legen musste, damit dieser einnetzen konnte. Danach schaltete Atheltic einen Gang runter und betrieb das Pressing nicht mehr so intensiv, sodass sich Räume für Málaga ergaben und man sogar offensive Akzente setzen konnte. Antunes wechselte mit einen langen Ball die Seite, wo Amrabat dann eine Flanke in die Mitte schlug und der heranstürmende Sergi Darder den Ball auf das Tor köpfte, das Gehäuse allerdings knapp verfehlte. Kurz darauf versuchte sich Camacho mit einen Distanzschuss, aber Iraizoz war auf dem Posten. Dies schien ein Wachruf für die Basken gewesen zu sein, die nun wieder aktiver wurden und besonders schnell umschalteten. Muniain kam mit Tempo über die linke Seite und spielte den Ball zu Ander, dessen Pass in die Mitte von Angeleri zur Ecke abgefälscht wurden. Muniain brachte den Eckball in die Mitte, wo Ander den Ball direkt nahm und den Ball ins Tor beförderte. Wie schon zuletzt, sah Willy auch bei diesen Tor nicht gerade glücklich aus, wobei auch er heute wieder zu wenig unterstützt wurde, von der neu formierten Abwehr, die mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatte.

    Nach einer Stunde war das Spiel damit entschieden. Athletic kam noch einige male vor das Tor, konnte aber kein weiteres Tor nachlegen. Bei Málaga ging ohnehin nichts mehr im Angriff. Die eingewechselten Iakovenko, Rescaldani und Portillo konnten der Offensive nicht den nötigen Schwung verleihen und blieben wirkungslos.


    Mit dem Sieg kommt Athletic der Champions League Quali immer näher, während Málaga weiter im gesicherten Mittelfeld bleibt, da fast alle Konkurrenten Punkte liegen ließen, bis auf Granada. Der Abstand zum Abstiegsplatz beträgt 7 Punkte, bei noch 5 ausstehenden Spielen.
     
  24. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Mit einen 2:0 Sieg triumphiert Málaga über Villarreal und macht damit den Klassenerhalt quasi perfekt. Zwar kann man rechnerisch noch eingeholt werden, aber dies ist so wahrscheinlich, wie ein Verbleib von Betis in La Liga. Nordin Amrabat flog zum Abschluss mit rot vom Platz, als er einen Freistoß nicht zugesprochen bekam und dem Schiedsrichter signalisierte, das dieser eine Brille bräuchte.
    Ein Verbleib von Schuster (sollte er nicht selber gehen wollen), wird damit auch immer wahrscheinlicher. Man muss ihm ja zugute halten, das die Rückrunde deutlich besser als die Hinrunde war und man immer wieder gute Spiele sehen konnte.
     
  25. huelin

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    Tja, wenn die Mannschaft jetzt nicht noch völlig abkackt, ist Schusters Bilanz durchaus positiv zu bewerten.

    Er hat in der Rückrunde mit Amrabat einen kreativen Spielmacher hinzugewonnen, der der Mannschaft zuvor einfach fehlte. Gleichzeitig bildete sich endlich eine Stammelf heraus, und es ist tatsächlich so was wie ein System erkennbar.

    Zudem ist es ihm auch gelungen, viele junge Spieler einzubauen und besser zu machen, wie Darder, Portillo, Camacho, Juanmi, Samu, Flávio... Und selbst die Altgedienten, wie Duda, Caballero oder Santa Cruz, blühen bei ihm zuletzt immer mehr auf.
     
  26. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Schade das wir ihn nächste Saison wahrscheinlich nicht mehr bejubeln dürfen, denn er hat bereits durchblicken lassen, das er zu Galatasaray zurück will und sich dort durchzusetzen. Die Verantwortlichen von Málaga waren ja schon frühzeitig daran interessiert, ihn fest unter Vertrag zu nehmen.
     
  27. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Vor dem Spiel gab es eine Gedenkminute, für den am Freitag verstorben Tito Vilanova. Der ehemalige Barcelona Trainer verstarb mit nur 45 Jahren an seinen Krebsleiden.
    In einen Spiel mit vielen gelben Karten und 2 Platzverweisen, behielt Getafe am Ende die Oberhand und brachte ihre frühe Führung über die Zeit. Mit 40 Minuten in der Überzahl hatte Málaga lange Zeit, etwas aus ihren wenigen, aber guten Torchancen zu machen. Am Ende blieb man aber erfolglos.


    Getafe beginnt aggressiv und versucht Málaga unter Druck zu setzen. Dies gelingt auch sehr gut, wodurch der Gastgeber sehr früh in Führung geht. Durch eine gut getimte Grätsche erobert sich Getafe den Ball vor dem Strafraum und macht das Spiel schnell, wodurch Escudero im Mittelfeld sehr viel Platz bekommt. Der Spanier bedient Ciprian auf rechts, legt den Ball quer, wo Angeleri wegrutscht und Colunga keine Mühe hat, den Ball ins Tor einzuschieben. Das Spiel flachte dann aber sehr schnell ab. Málaga versuchte sich spielerisch nach vorne zu arbeiten, aber Getafe ging weiterhin mit viel Kampf in die Zweikämpfe, konnte offensiv aber wenig Akzente setzen. Es dauert eine halbe Stunde, ehe ein kurzes raunen durch das Stadion geht, als Santa Cruz den Pfosten traf. Málaga konnte sich mal in der Hälfte von Getafe durchsetzen, angeführt von Duda. Der Kapitän kam über links, sah Samu am Strafraumrand, welcher direkt an Santa Cruz übergab. Der Paraquayer konnte trotz Bedrängnis den Ball aufs Tor bringen, scheiterte aber eben am Pfosten. Kurz darauf durfte Ciprian frühzeitig duschen gehen, als Schiedsrichter Muñiz Fernández ihn die gelbe-rote Karte vor Augen hielt. Die erste gelbe Karte sah er wegen eines Handspiels und die gelbe-rote anscheinend, weil Darder einen Freistoß nicht ausführen konnte. Viel mehr sah man in der ersten Hälfte nicht und das Spiel hatte damit ordentlich Luft nach oben.


    Mit einem Mann mehr auf dem Feld, ergab sich nun natürlich auch der Platz für die Andalusier. Diesen nutzte man über die rechten Seite mit Jesús Gámez. Der Rechtsverteidiger brachte den Ball schön vor das Tor, wo Juanmi frei zum Kopfball kommt, aber über das Gehäuse köpft. Keine Minute später Balleroberung im Mittelfeld von Camacho, schneller Spielzug über Portillo der den Ball in die Spitze spielt zu Samu. Der Stürmer verfehlt das Tor aber. Im Gegenzug kann sich Getafe einen Eckball erarbeiten. Der Ball kommt zu Lisandro López, welcher mittig vor dem Tor steht, den Ball aber nur unplatziert auf das Tor köpft, sodass Willy hier keine große Mühe hat und den Ball festhalten kann. Zwar war das Spiel nun ansehnlicher als noch in der ersten Halbzeit, aber es wurden auch viele Kleinigkeiten vom Schiedsrichter Fernández, der die Karten heute sehr locker sitzen hatten. Das der gesperrte Amrabat heute fehlte, machte sich deutlich bemerkbar. Seine Einzelaktionen oder Pässe in die Schnittstellen fehlte dem Spiel einfach, weswegen man vermehrt Flanken von Gámez sah, welche mal mehr mal weniger erfolgreich waren. Vorallem fehlte es aber an Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Je länger Getafe die Führung halten konnte, umso mutiger agierten sie dann nach vorne und drängten auf das 2:0. Die Chance dafür gab es in der 69.Minute, als der eingewechselte Eliseu sich sofort seine gelbe Karte abholte, als er Colunga zu Fall brachte, welcher auf diesen Freistoß aus war. Den fälligen Freistoß brachte Pedro Leon vor das Tor, wo Rodriguez den Ball aber nur neben den Kasten setzte.

    Ein ähnliches Bild sah man nur 2 Minuten später, als Iakovenko in der Offensive auf den Gegenspieler zu lief und einen Freistoß heraus holte. Kapitän Duda trat an und traf das Netz, leider aber eben nur das Außennetz. In der Schlußviertelstunde hieß es dann mit 10 gegen 10 zu spielen. Marcos Angeleri musste den Platz verlassen, nachdem Duda sich im Umschaltspiel den Ball zu weit vorlegte und Getafes Spieler den Ball wegschoß. Angeleris Hand ging dabei zum Ball und musste somit mit der Konsequenz leben, vorzeitig duschen zu gehen. Lange passierte dann nichts mehr, erst kurz vor Ende gab es eine Schreckminute, als Julio César und mit Santa Cruz nach einen Freistoß zusammen prallten. Während Santa Cruz nach kurzer Behandlung wieder weiter machen konnte, musste Julio César verletzt vom Platz, aber immerhin ohne Trage. Codina kam für die letzten Minuten. Die letzte Chance gehörte Getafe mit einer Konter. Pedro Leon scheiterte aus spitzen Winkel aber an Willy.
     
  28. huelin

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    Das ist schon komisch: Málaga ist mathematisch gerettet, und keiner weiß es...
    Málaga hat 41 Punkte, steht auf jeden Fall vor dem Vorletzten Osasuna (35 Punkte, aber Málaga liegt im direkten Vergleich vorne).
    Davor haben Almeria und Valladolid je 36, müssen also beide Spiele gewinnen, um vor Málaga zu stehen. Nun müssen sie aber beide noch gegen Granada spielen, das 38 Punkte hat. Wenn sie aber beide gegen Granada gewinnen, bliebe Granada auf seinen 38 Punkten sitzen...
     
  29. -Maravilla-

    -Maravilla- Catalan Boqueron

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    Das Team ist durch, das stimmt. Es Gerüchte für das schwache Auftreten zuletzt. Bernd Schusters Vertrag läuft ja theoretisch bis 2018. Dieser verlängert dich automstisch, wenn man auf Platz 10 oder besser abschneidet. Sollte dies nicht der Fall sein, so muss man sich zusammen setzen und neu verhandeln. Da Schuster zuletzt wieder öffentlich das Team kritisiert hat, wird gemunkelt, dass das Team absichtlich schlecht gespielt hat, damit der Trainer zum Saisonende seinen Hut nehmen darf.
    Passend dazu hatte Schuster ja auch öffentlich gesagt, das er gerne zurück nach Deutschland will und sich vorstellen kann, die Eintracht aus Frankfurt zu trainieren.
     
  30. huelin

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    Wie ärgerlich, da bin ich einmal gegen Málaga, und sie holen einen (längst nicht mehr nötigen) Punkt bei Atleti. :(
    Es gibt für mich nichts langweiligeres als eine erneute Meisterschaft von Barça. Aber ok - die scheinen ja zuletzt auch nicht gerade im Spielrausch zu sein...

    Dass Schuster Málaga zum Saisonende verlässt, ist inzwischen auch klar.
    Dazu kann ich nur sagen: Reisende soll man nicht aufhalten. Er hat nicht alles falsch gemacht, aber die Herzen der Málaga-Fans hat er nie erreichen können. Ich hoffe nur, er kassiert jetzt nicht auch noch eine millionenschwere Abfindung... :suspekt:
     
  31. diamond

    diamond Well-Known Member

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    zu Schuster: Das war es dann also mit dem 5 Jahresvertrag mit dem man ein Zeichen auf einen langfristige jugendfördernde Zusammenarbeit setzte.