Karl-Theodor zu Guttenberg - Doktor-Titel und Plagiate

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Detti04, 18 Februar 2011.

  1. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Er äußerte sich gelegentlich etwas unangepasst der eigenen Kaste gegenüber. Das hat erstaunlicherweise wohl für viele schon genügt, ihn zum Helden zu machen. Und da ist jetzt eben für so manchen das Problem, sehen zu müssen, dass der persönliche Held genauso karriereoportunistisch handelt wie die zumeist verachteten übrigen Politiker.

    Da wird dann auch mal schnell vollkommen irrational über die böse Presse gezetert, welche ganz infam den armen aufrechten Herrn Guttenberg hetzt.
     
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  3. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    ... und irgendwie auch nix mit dem Thema.
     
  4. Schröder

    Schröder Problembär

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    Ich glaub mittlerweile, das einzige, was er an der Arbeit selbst formuliert hat, ist die 1. Seite.
    Und da steht nur sein Name druff. :D

    Wahrscheinlich hat er den Dr. nur zurückgegeben, damit sich die Sache möglichst schnell erledigt und nicht weiter nachgebohrt wird. Sonst käme noch raus, dass das Ding komplett "geklaut" ist.

    Aber Politiker lassen nunmal lieber schreiben, als selbst was zu formulieren. So hat kürzlich doch ein Außenminister (Indien) auf einer UN-Konferrenz die Rede eines Kollegen (Portugal) vorgelesen, weil er seine eigene im Wust von Papier auf`m Rednerpult nicht gefunden hat. :lachweg:

    http://www.welt.de/politik/ausland/...senminister-liest-in-UN-falsche-Rede-vor.html
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Februar 2011
  5. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Alles halb so schlimm für ihn.
    Er hat ja noch seinen Adelstitel. :D
     
  6. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Dieser Beitrag sollte sich wohl eher im Thema "Was mich alles aufregt" befinden, aber ich habe mich doch entschieden, ihn hier zu verfassen. (Man kann nur von Glück reden, dass ich erst in den letzten fünf Minuten auf Phönix umgeschalten habe.)

    Ich persönlich halte es für eine absolute Resoektlosigkeit gegenüber Karl-Theodor zu Guttenberg, der in der Befragung für mich nicht als Bundesminister für Verteidigung aufgetreten ist, sondern in erster Linie als ein Wissenschaftler, der sich zu den Vorwürfen seiner Doktorarbeit geäußert hat.
    Dabei stellt sich für mich die Frage, ob dies in der Realität in das Aufgabenkomplex des Deutschen Bundestages zählt und ob es dem Arbeitsvolumen gerechtfertigt ist. Aber anscheinend ist es eine Wohltat für Opposotionelle, sich in dieser Art zu inszenieren und um so auf parteipolitischer Ebene Wählerstimmen zu gewinnen. Vielleicht sollten sich jene einmal mehr fragen, die nun über diese Möglichkeit nachdenken, ob diese Opposition wirklich in der Lage wäre, die Bundesregierung einzunehmen und Deutschland würdig nach außen hin zu vertreten. Meines Erachtens nach ist dies aufgrund ihrer Fähigkeiten nicht möglich, weil diese Fragestunde für mich nur eins darstellt: Eine Inszenierung/Personifizierung hoch 3. Die Mathe-Profs können einmal versuchen, dieses Produkt zu berechen. Das Endergebnis verrate ich nicht. Lösungsweg: Schaut Phönix, ab 1545 Uhr.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Februar 2011
  7. scard

    scard Active Member

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    Es bestreitet wohl auch niemand das der Dr. Titel für seinen Ministerposten ohne Relevanz ist.
    Der Betrug ist doch die Sache um die es hier geht und wenn einer schon bei seiner Dr. Arbeit betrügt, dann kann man sich schon mal fragen ob der uns nicht auch jetzt betrügt ...
    Oder wie das alte Sprichwort besagt: "Wer einmal lügt dem glaubt man nicht"
     
  8. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Dann frage ich mich doch, warum solche Fragestunden nicht 24 Stunden am Tag im Deutschen Bundestag stattfinden. Mit dem Unterschied, dass dort kein Bundesminister steht, sondern einfach nur ein Wissenschaftler, der zu seiner Doktorarbeit Stellung bezieht.
     
  9. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Nein! Programmänderung im Ersten. Wiederholung der ersten Fragestunde mit dem Bundesverteidungsminister. Deutschland lebe hoch. :top:
     
  10. Schröder

    Schröder Problembär

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    Weil andere "Wissenschaftler" nicht für die Regierung tätig sind?
    Problem für ihn ist doch nicht nur sein Betrug bei der "seiner" Doktorarbeit, sondern sein damit einhergehender genereller Verlust der Glaubwürdigkeit. Und das betrifft halt auch sein politisches Amt.
     
  11. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Meines Wissens nach ist Karl-Theodor zu Guttenberg nicht als Wissenschaftler für die Regierung tätig, sondern als Bundesminister für Verteidigung. Korrigiere mich, wenn ich mich in diesem Punkt täusche! Danke im Voraus.

    Guttenberg wird auch keinen generellen Verlust an Glaubwürdigkeit haben, weil er explizit in der Öffentlichkeit dazu steht, dass seine Doktorarbeit Fehler hat. Diese Aufrichtigkeit und seine Konsequenz zur Abgabe des Doktortitels wird ihm langfristig gesehen wahrscheinlich nicht schaden.
     
  12. scard

    scard Active Member

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    Was sollte er denn auch machen. Die Sachlage ist (was man in der Öffentlichkeit weiß) sowas von offensichtlich, wenn Gutenberg das leugnen würde dann wäre er ja auch nichtmehr ganz bei Trost.
    Was bleibt sind immernoch die vielen Jahre die er (wohl) zu unrecht den Dr. Titel getragen hat und du brauchst mir nicht erzählen, dass einem das mit den Quellen nicht auffällt?! Den Überblick verloren hat er?! -Ja ne ist klar, man merkt doch wenn man Zitate benutzt und dann kann man die ja auch wohl Kennzeichnen Oo

    Ganz nebenbei: Die Vorgehensweise der Opposition ist, wie in der Politik üblich, von eigenen (politischen) Interessen geprägt.
    Leider ja gang und gebe ^^
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Februar 2011
  13. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    In diesem Zusammenhang von "Aufrichtigkeit" des Karl Theodor zu reden ist ja wohl nicht dein Ernst.
    Und auch für dich nochmal: Einen akademischen Grad kann man nicht zurückgeben. Schon gar nicht, um einer Entziehung zuvorzukommen und hinterher dazustehen als wäre nichts gewesen. Nach dem Motto: Probieren kann man es ja mal. Wenn man erwischt wird, ist es auch nicht schlimm. So nicht!
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Februar 2011
  14. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Nun, "seine" Doktorarbeit enhält keine Fehler, er hat sie ja nicht selber geschrieben sondern nur abgekupfter bzw. ein paar Textstellen Zitiert - ohne Quellenangabe.
    Und wenn er Vorher etwas davon erzählt, das er dann ganze "über Jahre in mühevoller Kleinarbeit" selber verfasst hat, führt das für mich sehr wohl zu einem Verlust der Glaubwürdigkeit!
    Eine Arbeitnehmer fliegt hochkand raus (zumindest riskiert er das), wenn er z.B. sich an "Firmeneigentum" bedient das eh in den Müll wandern soll - weil das Vertrauensbruch ist.
    Aber der Herr Minister gaukelt dem Volk einen Doktortitel vor, hat dann aber nicht mal den Arsch in der Hose zuzugeben, das er bei seiner Doktorarbeit beschissen hat.
    - Erst sind es böse Unterstellungen.
    - Dann er er beim nochmaligen durchlesen - über Wochenende - festgestellt, das einigen Fußnoten fehlen. Komisch, dass ihm das nicht früher aufgefallen ist, wo er doch Jahre an dieser Arbeit gearbeitet hat?
    - Jetzt stellt er fest das die Arbeit fehlerhaft ist. :suspekt:
     
  15. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Im Sommer wurde Angela Merkel dafür angekreidet, dass sie die Thesen Thilo Sarrazins kritisiert, ohne das Buch vollständig gelesen zu haben. Heute meint jeder die Doktorarbeit Guttenbergs in aller Genauigkeit zu kennen, indem man sich auf "Gutten-PlagWiki" bezieht oder BILD-Zeitung liest, ohne die Doktorarbeit gelesen zu haben. Meiner Frage an Kritiker: Ist dies besser oder sogar cleverer?

    Von daher nur noch ein Kommentar: Nein, es ist nicht "sowas von offensichtlich". Schon gar nicht im Deutschen Bundestag der Aktuellen Stunde, in der es in Priorität 1 nicht darum geht, die Doktorarbeit des Verteidiungsministers zu hinterfragen, sondern ihm, der Bundesregierung und der Union zu schaden. Somit ende ich nun mit den eben getroffenen Worten Dr. Hans-Peter Bartels (SPD): "Es ist schon unglaublich." Unglaublich dämlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Februar 2011
  16. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Dass er erst am Wochenende genügend Zeit fand, sich mit seiner Arbeit zu befassen, die er "über Jahre in mühevoller Kleinstarbeit angefertigt" hat, und dann feststellte, sie "enthalte Fehler" lässt mich vermuten, dass er seine Arbeit nicht wirklich gut kennt.

    Wer es immer noch nicht verstanden hat: Es geht hier nicht um den Herrn zu Guttenberg und seinen Ruf. Es geht um den Ruf akademischer Grade. Der ist nämlich beschädigt worden, und zwar vom Herrn Minister. Nicht umgekehrt!

    Und jetzt stellt er sich hin und bezeichnet die hundertfache Unterlassung von Quellenangaben als "Versehen". Das ist eine Unverschämtheit dem Bundestag als Institution gegenüber. Sich weiter als "Vorbild für die wissenschaftliche Welt" zu bezeichnen, weil er ja schliesslich seine Fehler erkannt hat, dafür fehlt mir ehrlich gesagt ein Begriff um es zu beschreiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Februar 2011
  17. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Ich brauche dazu nicht die Doktorarbeit vom Herrn möchtegern Doktor Guttenberg zu lesen um mir eine Meinung zu bilden.
    Wenn komplette Absätze komplett bzw. nur leicht verändert ohne Quellenangabe übernommen wurden dann spricht das für sich.
    Es gibt genug Leute die Guttenbergs Arbeit kennen bzw. gelesem haben und das belegen können UND er hat dies ja mitlerweise auch zugegeben, wenn auch nur teilweise und in einer Salami-Taktik.
     
  18. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Ja, genau. Wozu sollte man sich eine Meinung bilden wollen, wenn die Boulevardpresse dieses Thema tagtäglich in Wort und Bild darüber brichtet? Warum sollte man es sich schwer machen, wenn es auch einfach geht! Warum bin ich nicht gleich darauf gekommen? :lachweg: - Ich halte es nun so wie Jürgen Trittin im Deutschen Bundestag: Mit Hohn und Spott. Nimm es nicht persönlich. ;)
     
  19. Markus

    Markus Ein Bayer, der nicht mehr Schwabenland ist.

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    In der Tat und es ist auch wurscht, ob man die Arbeit gelesen hat oder nicht.
    Fakt ist, das teilweise ein enormer Vertrauensverlust vorhanden ist.

    Guttenberg sollte seinen Rücktritt anbieten. Dann liegt die politische Verantwortung bei Merkel.
     
  20. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Man kann sich zu dem Thema durchaus auch eine Meinung bilden, indem man höchst seriöse Presseerzeugnisse heranzieht. Und das würde ich dir mal empfehlen. Das Thema ist keins, das ausschliesslich auf dem Boulevard stattfindet.
     
  21. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Was die BLIND dazu schriebt ist mir soegal wie die Unterhosenfarbe vom Jogi.
    Und wenn es z.B. mal wieder Anschuldigungen gegen einen Promi gibt sagen wir mal wegen Steurhinterziehung, dann brauche ich auch keinen Einblick in seine Finanzunterlagen um mir einen Meinung zu bilden - mal davon abgesehn, das ich von dem ganzen Steuerkram eh nicht viel verstehe. :D
    Aber mittlerweile sind wohl genug FAkten ans Licht gekommen und sicher nicht nur das, was in der sogennanten "Zeitung" aus dem Axel Spinner Verlag steht :suspekt:
    Ich zitiere mich übrigens noch mal selber (sogar mit Quellenangabe :D Post 196 in diesem Thread.)

    Also gibt er doch selber zu, das er Scheisse gebaut hat - komsicherweise sind erst alle die etwas anderes behaupten Lügner. Dann stellt er beim nochmaligen überprüfen über Wochenden (!!!) fest, das seine Arbeit an der er Jahrelang (!!!) gearbeitet Fehler enthält :lachweg:
    Hat er die nach Fertigstellung nie durchgelesen?
     
  22. Untouchable

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    Hätte ich ehrlich gesagt auch nicht.
     
  23. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Schließt sich leider aus.
     
  24. Gablonz

    Gablonz Well-Known Member

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    Wie ist dann überhaupt noch Meinungsbildung möglich über Geschehnisse, bei denen man nicht selbst zugegen war, wenn "die Presse" in ihrer Gesamtheit unseriös und somit unglaubwürdig ist?
     
  25. Schröder

    Schröder Problembär

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    Diese "Aufrichtigkeit" hat er selbst bei sich aber erst "entdeckt", als leugnen eh keinen Sinn mehr machte. Vorher hat er alles abgestritten, bzw. nur das Nötigste eingeräumt.
    Als was er in der Regierung tätig ist, spielt für seine Glaubwürdigkeit auch keine Rolle. Als Politiker sind solche Betrügereien immer schädlich. Egal ob er nun seinen Doktor erschummelt hat, Steuern hinterzieht, ´n Schiedsrichter bestochen hat oder seiner Familie zuwenig Unterhalt zahlt.
     
  26. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Doch isses. Sogar bewiesen. Und sogar gestanden. Offensichtlicher rgeht es nicht.


    Klar. Denn der liebe Herr hat sich auch parlamentarischer Quellen bedient. Mehr oder weniger häufig und mehr oder weniger ordentlich benannt.

    Und wem, wenn nicht dem Bundestag, obliegt denn eine Regelung und Kontrolle darüber, wer wie mit den Ausarbeitungen des wissenschaftlichen Dienstes umzugehen hat bzw. umgegangen ist?

    Im übrigen ging es in der heutigen Fragestunde nicht ausschliesslich um den Fakt "Dissertation", sondern um sein Verständnis von Plagiatiererei (Strichwort: Vorsatz) und dem Umgang mit solchen Sachverhalten in der Bundeswehr, um seine Glaubwürdigkeit als Minister und hochrangiger Politiker, um die Signalwirkung seiner Verfehlung in Forschung und Lehre, in Wissenschaft und Bildung sowie um das Verständnis des Ministers, Verfehlungeen bei anderen so zu ahnden und eigene eben anders.

    Und das alles geht den Bundestag sehr wohl an.
     
  27. andon

    andon Glubbsau

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    Der Boulevard... der Boulevard.... Mein letzter Kenntnisstand des von dir angesprochenen Blattes ist zwar schon vom Samstag, aber bis dahin hat das Haus-und-Hof-Blatt des Barons versucht, seinen geistigen Diebstahl als Bagatelle abzutun. Die führenden Medien in der angeblichen Hetzkampagne gegen den Minister sind die FAZ und die Süddeutsche. Wenn irgendjemand behaupten will, dass die beiden größten überregionalen Tageszeitungen Deutschlands unseriös seien, zumal erstgenannte auch noch (vorsichtig formuliert) eher dem konservativen Lager zuzuordnen ist, dem ist leider nicht mehr zu helfen.

    Der Minister und die Kanzlerin ("ich habe ja keinen wissenschaftlichen Berater eingestellt") beschmutzen mit ihrem laxen Umgang mit diesen schweren Vorwürfen den Wissenschaftsstandort Deutschland. Ich war lange auf der Seite derer, die gesagt haben, man müsse das (Titel und Amt) trennen, aber je mehr sich da angehäuft hat und die Kombination seiner Reaktionen (abstrus - vorübergehend ruhen lassen - habe Fehler gemacht) machen ihn für mich auch untragbar, denn mir kann keiner erzählen, dass man komplette Textstellen von bis zu 10 Seiten "aus Versehen" nicht ordentlich kennzeichnet. Im Übrigen würden solcherlei Schutzbehauptungen keinem anderen Studenten helfen, zumindest nicht bei diesem Ausmaß.

    Wenn er rechtzeitig eingeräumt hätte "ja, war scheiße", wäre es besser gewesen, als weiter zu lügen.
     
  28. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Ganz besonders dann, wenn der Gutti das selber gar nicht macht und sein Gesuch an die Uni Bayreuth auf Aberkennung des Titels gleich auf Ministeriumsbriefbögen drucken lässt und so versandt hat.

    Das macht das Argument besonders greifbar.
     
  29. GGBorusse

    GGBorusse Guest

    Ich hätte gern mal den Dreck derer, die zu Guttenberg angreifen, auf einem Haufen neben dem von zu Guttenberg gesehen. Ich schätze er wäre ungleich höher...
     
  30. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Is ja auch keine Kunst. Das sind ja auch viel mehr Leute....
     
  31. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Und ich würde mal gerne den Dreck sehen, den der falsche Doktor noch am stecken hat. ;)

    Na ja, mal abwarten - vielleicht gibts ja noch die ein oder andere Überraschung in den nächsten Tagen.