Kahn als Fernsehexperte

Dieses Thema im Forum "Deutsche Nationalmannschaft" wurde erstellt von Jogi-Fan, 24 August 2012.

  1. Jogi-Fan

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    Ich finde die Entwicklung Oliver Kahns nach Abschluss seiner Karriere als Profi-Fußballer sehr amüsant.

    Ich vertrete drei Thesen zu seiner Persönlichkeit und zu seiner aktuellen Kritik an die deutsche Nationalmannschaft:

    I.) Er war selbst kein Leitwolf der deutschen Nationalmannschaft. Was seine Karriere beim DFB beflügelte war seine Impulsivität, aber in der Öffentlichkeit trat er genauso wenig für oder gegen einen Sachverhalt/Spieler o.ä. des DFB ein.

    II.) Seine Kritik besitzt keine Qualität und bezieht sich nicht auf die Sache. Kahn ist weder Trainer, Manager oder in anderer Sportfunktion erfahren und aktiv. Seine Kritik ist zurückzuführen auf seinen Abschied vom DFB und zeugt von Trotz.

    III.) Er wird nicht nicht ohne Grund hinter vorgehaltener Hand als "Netzer 2.0" bezeichnet, denn er dreht sich mehr denn je mit dem Wind! Vor dem Freundschaftsspiel tippte er im ZDF noch auf ein "klassisches 2:1 für Deutschland". Ebenda kommentierte er das Spiel nach Abpfiff mit folgender Aussage zuerst: "Ich habe eigentlich nichts anderes erwartet."

    Sorry, Oliver Kahn, aber diese Chose zeigt entweder
    a.) Er fühlt sich als Fernsehexperte ohne Erfolgsdruck pudelwohl oder
    b.) Er ist verärgert, kein ansatzweise attraktives Angebot des DFB bzw. des deutschen Rekordmeisters zum Sportdirektor erhalten zu haben.

    edit holgy: Das ist doch ein interessates Thema, das allemal einen eigen thread verdient hat, statt im Argentinien-Spiel-Thread unbemerkt zu bleiben, daher hier als neuer thread. Bei anderen Überschriftwünschen einfach bescheid sagen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24 August 2012
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  3. BoardUser

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    Zu I.: Komisch, sonst findeste das sogar ausgesprochen gut, wenn einer nach innen führt statt sich in der Öffentlichkeit zu äußern
    Zu II.: Damit dürfteste zumindest hier nahezu ganz alleine stehen.
    Zu. III.: Mag sein. Ich habe die Einschätzung vor dem Spiel nicht gesehen.

    Fazit: Es mögen deine Thesen sein. Substanz, vor allem Nachhaltigkeit zu deinen sonstigen Äußerungen, kann ich darin nicht erkennen. Halt, ein Trend gibts doch: Derjenige, der die NM und damit direkt oder indirekt den Chef des DFB....ähem der NM kritisiert, den versuchst du vehement zu diskreditieren. Und umgekehrt.
     
  4. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Diese Meinung habe ich prnzipiell nach wie vor. Oliver Kahn hingegen wehrt sich gegen Begrifflichkeiten einer "flachen Hiearchie" und dergleichen, obwohl die Hiearchie in der Spanne 2000-2004 sich nicht anders äußerte. Darüber hinaus hat sich Kahn genauso wenig gegen einen Sachverhalt oder Trainerstil gestellt. Er war genau der "Ja und Amen-Sager", wie heute er selbst Schweinsteiger, Lahm & Co. hingestellt werden.

    Hierin verwende ich deinen Wortlaut in veränderter Weise ebenso:
    Weiter geht es im Text:

    Ich versichere dir, nichts verpasst zu haben, sofern du Netzer als Fernsehexperte kanntest. Seit dem verlorenen Halbfinale gegen Italien ist eine unverwechselbare Analogie zu erkennen. Merkwürdig, dass Kahn seine Kritik erst dann brachte, als es zur Niederlage kam. Komisch, dass er diese nicht schon nach dem Achtel- oder Viertelfinale der WM 2010 zur Diskussion stellte.
    Objektive Fernsehexperten, wie sich Kahn offensichtlich selbst auch bezeichnet, werden erst dann tatsächlich anerkannt, wenn sie ihre Kritik auch im Erfolgsfall erläutern und nicht erst nach der ersten großen Niederlage.
     
  5. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Nur zu dem, der Rest ist es nicht wert:

    Erinnere dich mal bitte daran, wie DU auf Leute los bist, die in Zeiten der vermeintlich heilen Welt Kritik geübt und den Finger in die Wunde gelegt haben.

    In deinen Augen war damalige Kritik ja sowieso unbegründet. Warum hätte man denn dann welche üben sollen, wenn es doch gar keinen Grund und Anlass für Kritik gab?
     
  6. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Damals, zur WM 2010, wie heute herrschte in der deutschen Nationalmannschaft eine flache Hiearchie mit Typen wie Lahm, Schweinsteiger und Klose. Vor zwei Jahren hatte ich diese Meinung vereinzelter User in diesem Forum respektiert, da sie diese Kritik im Erfolg der deutschen Nationalmannschaft kundtaten.

    Heute sind genau jene Aussagen der neuen Kritiker, wie vor allen Dingen Oliver Kahn, tatsächlich "flach" und zeigen, dass sich diese "Fans" mit dem Wind drehen und sich im Erfolgsfall erneut wenden werden.
     
  7. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Keine Sorge, den Fall wirst Du unter Löw nicht erleben müssen.
     
  8. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Nö. Haste nicht. Weder akzeptiert noch respektiert. Im Gegenteil. "Schadenfroh" warste, als Deutschland dann doch wieder im Halbfinale landete.
     
  9. #die miLch

    #die miLch Europapokalist Moderator

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    Ich verstehe den Zusammenhang mit dem Leitwolf und der Impulsivität nicht. Weil diese seine Karriere beflügelt hat, war er kein Leitwolf? :gruebel:

    Und musste denn ein Olli Kahn in der Öffentlichkeit vor dem Mikro seinen Mann stehen? Auf'm Platz war er da.
     
  10. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Ich war und ich bin von unserem Bundestrainer überzeugt. Schadenfreude zeigte ich gegenüber den düsteren Vorhersagen und den damit verbundenen Erwartungen, Joachim Löw in den Wind zu schießen.

    Dagegen respektierte ich allerdings die Kritik der Vereinzelten zur Hiearchie der deutschen Nationalmannschaft, weil sie auch nach einem 4:0 gegen Argentinien, Australien und einem 4:1 gegen England. Dieses "Standbein" bewies Oliver Kahn keineswegs. Diese Linie fuhr er nach der Niederlage im EM Halbfinale 2012. Hierfür kann ich ihn nicht mehr Ernst nehmen. Soll er sich einmal selbst beweisen, bestenfalls in Gesamtverantwortung eines Erstligsten unserer Bundesliga. Schaun mer mal!
     
  11. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Wie sah es denn mit der langfristigen/erfolgreichen Verantwortung des Bundestrainers bei einem Erstligisten aus? Gab es die? Daher rufe ich jetzt den Vul-Kahn als Bundestrainer aus.
     
  12. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Ich finde Kahns Karriere interessant. Seine aktive Karriere sowieso. Hab mal ein bisschen nachgeschaut.Im Mai 2004 veröffentlichte Kahn seine Autobiografie. Dann noch mehrer Bücher.
    Nach der EM 2008 übernahm Kahn den Expertenposten bei Fußballübertragungen des ZDF. Zuerst mit Johannes Baptist K. Dann mit KM Hohenstein.
    In Asien gilt Kahn vor allem seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea als ein beliebter Star. Dort macht er Werbespots. Seit April 2009 bewertet Kahn als Jurymitglied der Unterhaltungsshow China sucht den Super-Torwart Torhüter im chinesischen Staatsfernsehen.
    Den Trainerschein hat er. Ausserdem hat er sehr erfolgreich General Management studiert.

    Der Mann probierts halt an allen Ecken und Enden. Warum auch nicht. :top:
    Irgendwann wird er sowieso wieder bei den Bayern landen. Wie nachzulesen versucht der Uli schon seit längerer Zeit Kahn zu den Bayern zu lotsen. Kahn will anscheinend noch nicht.

    Ach....und was seine Moderation beim ZDF angeht - ich finde sie gut. Seit seiner Kritik an Löw sogar noch besser. ;)
     
  13. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Von welchem Erfolg redest du? Spätestens in der Rückschau war die WM 2010 sicher kein Erfolg, wohl gab es zwei sehr gute Spiele gegen Argentinien und England( die beide aber etwas indisponiert waren). Für Uruguay war das Halbfinale ein Erfolg, aber nicht für Deutschland, den mit Abstand größten und strukturell besten Fußballverband der Welt.
     
  14. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Ich finde Kahn hat nach seiner Spielerkarierre doch eine wirkliche positive Entwicklung genommen. Als Spieler war er viel zu verbissen und humorlos. Das sieht er ja auch selber so. Hier ein Ausschnitt aus einem Interview mit der Bild vom 23.8.:

    BILD: Sie galten als der Führungsspieler schlechthin...

    Kahn: „Einige Facetten, die mit mir häufig verbunden werden, haben mit einem Führungsspieler nichts zu tun.“

    BILD: Welche wären das?

    Kahn: „Die Aktion gegen Heiko Herrlich in Dortmund, oder das Durchschütteln von Andi Herzog hatte nichts mit den Qualitäten zu tun, die einen Führungsspieler auszeichnen. Das war eher zu große Emotionalität und Aggressivität. Letztlich sollte es immer darum gehen, den positiven Willen zu entwickeln, gewinnen zu wollen. Je mehr Spieler diese Mentalität vorleben, desto mehr profitiert eine Mannschaft davon.“

    Quelle: Oliver Kahn bloggt bei BILD.de - Bundesliga - Bild.de
     
  15. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Im Vergleich zu Oliver Kahn erfolgreich:
    DFB-Pokalsieger mit VfB Stuttgart (!) in der Saison 96/97.
    Mit dem in 2002 in Konkurs gegangenen FC Tirol im selben Jahr Meister in Österreich. :top:

    Insofern muss Oliver Kahn über sich und seinem Stil der Kritik dringend nachdenken. Sonst ist nicht nur sein guter Ruf als souveräner Profi-Fußballer in Gefahr, sondern auch die Ambitionen als Sportfunktionär im deutschen Fußball. Den Namen Lothar Matthäus in diesem Zusammenhang zu erwähnen, ist überaus angebracht. Aber wie bereits im Einstieg erwähnt, glaube ich, dass sich Kahn momentan als Fernsehexperte pudelwohl fühlt: Auf der Kritikwelle mitzuschwimmen und das auch noch ohne selbst unter Erfolgsdruck zu stehen --> Bombastisch. :top: Dachte sich Matthäus als Sportbild-Kolummnist sicherlich auch eine lange Zeit. :lachweg:
     
  16. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Dazu mal noch ein Kahn-Zitat aus dem Interview mit der Bild:

    BILD: Joachim Löw war neulich sehr erstaunt, als Sie im ZDF die Nationalelf sehr kritisch gesehen haben.

    Kahn: „Als ZDF-Experte ist es nicht meine Aufgabe, Schönfärberei zu betreiben, sondern auch kritische Einschätzungen abzugeben. So, wie ich Jogi Löw kennengelernt habe, hat er damit kein Problem, solange Kritik sachlich vorgetragen wird.“

    Oliver Kahn bloggt bei BILD.de - Bundesliga - Bild.de
     
  17. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Das isses, was ich an ihm bewundert habe. Gut. Manchmal hat er es übertrieben. Sagt er ja selber.
    Der Mann hatte eine Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht. Ich glaube so mancher Stürmer, der auf ihn zulief, hatte schon die Hosen gestrichen voll wenn er Kahn nur in die Augen sah. :D
    Der Mann verkörperte für mich den absoluten Siegeswillen. Den "Biss". :top: Und auch die von ihm selbst vermissten "Eier". ;)

    Seine Karriere nach seiner aktiven = :top: Der Mann ist vielseitig und flexibel.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 August 2012
  18. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Muss er? Den Stil? Weil er in keiner Trainerkarriere weniger Titel errungen hat als Löw in seiner?

    Und sonst kriegt er keinen Job, weil sein Ruf darunter leidet, wenn er ohne Trainerkarriere jemanden kritisiert, der eine hat?

    Das ich nicht lache.

    Das liest sich schonwieder nach "Mundverbieten".

    Nach den Maßstäben dürfte der Löw auch keinen Erstligaspieler kritisieren. Er hat ja selber keine Spielerkarriere in der ersten Liga hinter sich.

    Sorry. Aber das, was du da schreibst, ist totaler Blödsinn.
     
  19. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Als ob es irgendeinen Vorstand, Geschäftsführer, Präsidenten bei den dt. Großvereinen interessieren würde, was irgendein anderer über Löw erzählt. :D
    Teilweise kommen die ja mit dem Bundestrainer selbst nicht klar.
     
  20. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Weißt du wer 1991/1992 als Trainer den DFB -Pokal geholt hat?

    Bitte keine Titel in B- oder C-Nationen wie Österreich erwähnen, genausowenig wie in der Türkei. Dann wäre der Daum der unumschränkte Trainergott.

    Dein Bundesjogi steht ja offensichtlich auch nicht unter Erfolgsdruck und wäscht der ganzen Nation mit seiner peinlichen PK den Kopf-

    Du brauchst dich gar nicht auf Kahn einschiessen. Der ist nur die Spitze des Eisberges. Das ist wie eine Hydra, schlägst du den Kahn ab, wachsen sieben Kahns nach.

    Finde dich damit ab, dass dein Bundesjogi einen steinigen Weg nach Brasilien haben wird und dass er dort titellos abtreten wird, wenn er nicht schon vorher den Kopf verliert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 August 2012
  21. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Den lese ich ja jetzt erst.

    Willst du damit im ernst sagen, dass nur der Kritik üben darf, der selbst unter Leistungs- bzw. Erfolgsdruck steht?

    Dass nimmt ja schon zensorische und diktatorische Züge an.

    Also ich und (fast) alle hier, die im Fussball und in gewissen anderen Gebieten nun mal überhaupt nicht unter Erfolgsdruck stehen, lassen sich mit Sicherheit nicht die Kritik an sonstwen verbieten.
     
  22. diamond

    diamond Well-Known Member

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    Was soll das auch alles? Ein Kahn ist zig-mal deutscher Meister gewesen, hat die CL gewonnen. Der weiß zumindest wie man Titel gewinnt und wie sich das anfühlt. Der Bundestrainer weiß das nicht, der weiß nur, dass " sein Weg der richtige ist". Wie der Weg aussieht, welche Erkenntnisse er seit Jahrzehnten gewinnt, das behält er aber für sich. Selbst der Blindeste erkennt, dass hier ein Laie acht Jahre beim DFB dilettieren durfte. Und genau das, macht auch einen Kahn so wild.
     
  23. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Naja trotzdem wird Kahn immer unsympatischer. Mein ZDF müsste jemand anders als Experte hin, genug gibt es.
     
  24. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Ich vermute, dass sich Oliver Kahn nach dem Freundschaftsspiel (!) gegen Argentinien den Mund verbrannt hat, weshalb er sich im Nachhinein in einigen Punkten revidierte. Er gab eben zu, selbst die deutsche Nationalhymne nicht mitgesungen zu haben bzw. Sprach er sich in den letzten Tagen dafür aus, selbst kein Leitwolf in vielen Situationen war. Diese kleinen, feinen Rückzieher deuten für mich daraufhin, dass ihm herangetragen wurde, seinen Ton abzuändern. Auch im Fußball erwies sich in der Vergangenheit, dass der Ton die Musik macht und Türen öffnet oder bisweilen auch schließt.

    Von daher halte ich es für unangebracht, sich als ehem. Fußballer vor eine, Nationaltrainer aufzubauen und über eine falsche Taktik debattieren zu wollen. Für einen unausgebildeten "Fußball-Experten", mit möglichen Interesse zum Manager eines Erstligisten, ein peinliches Eigentor.
     
  25. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Kahn fühlt sich in seiner Position als sogenannter "Experte" unheimlich wohl. Ab und zu vor die Kamera sich zu stellen, sich auf seine Erfolge im Verein zu berufen bzw. die glückliche Vize-Weltmeisterschaft 2002, setzt ihn weder unter Druck noch ist es Stress. Von daher wage ch vorherzusagen, dass er sich in den nächsten 6 bis 10 Jahren keine Hoffnungen machen muss, sich beim FC Bayern bzw. DFB ein Büro einrichten zu dürfen. ;)
     
  26. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Der war gut :)

    Um festzustellen, dass die Löwsche Taktik komplett falsch war und total in die Hose ging, speziell beim Spiel in dem es um was ging, also gegen die Mannschaft in Blau, dazu braucht man kein Experte sein.
     
  27. alditüte

    alditüte HSVer

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    Das ist ja nun mal wieder typisch … kaum kritisiert jemand den Löw, kommt von dir eine Analyse zur Persönlichkeit des Kritikers – anstatt mal auf die Kritik selbst einzugehen, wird nur die Berechtigung der Kritik wegdiskutiert, in dem man einen anderen Kriegsschauplatz eröffnet. Das war bei Ballack so und nun gibt es dasselbe Verhalten bei Kahn.
    Vielleicht überliest du die nächste Löw-Kritik (und die kommt so sicher wie das Amen in der Kirche) besser. Dann sehen wir uns nicht genötigt, irgendwelche Analysen von Persönlichkeiten bestimmter Charaktere lesen zu müssen … Wo bleibt eigentlich die Charakteranalyse von Diamond?

    Also dürfen nur ehemalige Leitwölfe der Nationalmannschaft die mangelnde Führung derselbigen kritisieren? Dann können wir dieses Forum dicht machen.
    Man kann doch niemandem das Reden verbieten, nur weil der keine vergleichbare Vita hat (die bei Löw auch nicht gerade himmlisch ist). Was du mit diesem Argument erreichen willst, ist es augenscheinlich nicht, eine konstruktive Gegenkritik an Oli Kahn zu verüben, sondern schlicht und einfach anhand Kahns Karriere zu versuchen, diese Kritik zu negieren. Das wäre nicht mal Löws Stil.

    Dein gesamter Punkt II zeugt von Trotz. Es kommt die wild herbeigeführte These, dass Kahns Kritik keine Qualität besitzt und „sich nicht auf die Sache“ bezieht, begründet wird dieser Vorwurf aber nicht. Anschließend kommt passenderweise mal wieder der Vorwurf, dass alle Kritik auf Kahns Abschied vom DFB fußt. So kann man Kritik natürlich immer noch am besten entwerten – einfach behaupten, dass persönliche Gründe die Hauptgründe für die Kritik sind! Bei so einer Argumentationsweise braucht man auf die Kritik selbst natürlich nicht eingehen – well played!

    Das mag sein. Aber wem passiert sowas denn nicht?

    Ich schreib lieber nicht, als was Löw hinter vorgehaltener Hand bezeichnet wird. Der übrigens, wie ich selbst schon mal angemerkt habe, um Kritiker stummzuschalten, Zitat: „alle Schuld auf sich“ nimmt, im selben Atemzug aber seine Taktik verteidigt und sagt, seine Spieler hätten diese nur nicht richtig umgesetzt (womit er die Schuld dann doch wieder von sich wegdrückt). Der dreht sich nicht nur mit dem Wind, der macht sogar eine Rolle rückwärts, und dafür braucht er nicht mal 90 Minuten wie Oli Kahn.

    Oder dass er einfach nur eine berechtigte Kritik an Joachim Löw bringt, die dieser auch nicht zu widerlegen vermochte – höchstens mit billigster Rhetorik, siehe oben.

    Im Übrigen begrüße ich Kahns Entwicklung sehr. Ich bin kein Fan von ihm, aber der sagt auch mal, wenn etwas nicht passt, kann aber auch loben, seine Kritik ist konstruktiv (auch wenn du in dieser verblendeten Pro-Löw-Ignoranz das nicht so siehst), er engagiert sich und hat auch charakterlich einen Sprung nach vorne gemacht, im Vergleich zu Zeiten seiner Spielerkarriere. All dies sollte man nicht vergessen.

    Und dies würde nichts weiter zeigen, als dass Kahn aufgrund diverser Verträge und unzähliger uneinsichtiger Personen dazu genötigt wird, Kritik zu revidieren – weil Löw damit nicht klar kommt oder weil Kritik an Löw nicht geduldet wird. Damit ist dies indirekt nun doch wieder eine Kritik an der Deutschen Nationalmannschaft und dem DFB. Kaum gibt es Kritik von einer Stelle etwas weiter oben (Kahn schindet eben Eindruck), muss diesem sofort der Mund verboten werden. Man will ja „keine Unruhe reinbringen“ und „unser Weg ist schon der Richtige“, es sei ja „ein Fortschritt“ zu erkennen, wenn man zweimal in Folge im Halbfinale scheitert, aber auf „Augenhöhe mit den großen Nationen“ ist, die uns taktisch trotzdem dauernd ausstechen, was jedoch nicht kritisiert werden darf, da es schließlich einen „langfristigen Plan“ gibt.

    Das alles ändert nur leider nichts daran, dass Kahns Kritik ehrlich war und komplett berechtigt, ob man ihm nun den Mund verbietet oder nicht. Abgesehen davon, dass „ich war kein Leitwolf“ und „ich habe die Hymne nicht gesungen“ absolut nichts mit seiner Kritik zu tun haben. Daher war dieser Beitrag ohnehin ziemlich Fehl am Platz.

    Und du bist natürlich als Fußball-Experte ausgebildet, um sich vor einen ehemaligem Welttorhüter aufzubauen und über seine Kritik debattieren zu wollen?

    Stell Löw nicht als Heiligen hin, wenn er längst sein ganzes Weihwasser verschüttet hat …
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 August 2012
  28. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Kahn war und ist, jetzt als Experte, sehr lange im Fussballbusiness. Er hat national wie international wohl weit mehr erreicht als Löw oder so manch ander Fussballprofi. Trainer aller Sorten durfte er kennenlernen. Auch einen solchen wie Klinsmann und den Bundesjogi
    Der Mann kennt das Business, die Spieler, die Taktiken und letztendlich auch den Bundesjogi. Man hat schliesslich eine Zeit lang zusammengerabeitet. Ich bin der Meinung, dass er sich sehr wohl anmaßen darf zu kritisieren.
    Er hat die Fähigkeit die Mängel zu erkennen und darf sich das Recht rausnehmen auf die Mängel hinzuweisen.

    Mit seinen Kritiken hat Kahn alles richtig gemacht. Wurde auch Zeit das mal einer seines Kalibers berechtigte Kritik übt. Das Kahn Recht hatte sieht man schon an Löws peinlichen Aussagen auf die Kritik hin.
    Offensichtlich hat der Bundesjogi sich die Kritik sehr wohl zu Herzen genommen. So ganz abprallen lassen konnte er Kahns Kritik nicht, da besonders Kahns Kritik ganz offensichtlich die Fussballwelt erst mal so richtig wachgerüttelt hat. Hätte Löw sich die Kritik nicht so zu Herzen genommen hätte er wohl kaum drauf reagiert. Vor allem nicht dermaßen anpepisst. Der einzige der sich ein Eigentor geschossen hat ist der Jogi, dem sogar sein Gefolge nach dem Ausscheiden gegen Italien in den Rücken gefallen ist. Demnach war Löw mit seiner Spieleraufstellung nicht unumstritten. Und damit mussten die Herren an die Öffentlichkeit gehen. :top:Das ist peinlich.

    Das Kahn sich, z.B. bei den Bayern, kein Büro einrichten darf, da liegst du falsch.

    "Ich denke, dass mit Dortmund jetzt ein... - sportal.de
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 August 2012
  29. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Der Vorstand ist, meiner Meinung nach, beim FC Bayern besetzt: Rummenigge, Hopfner, Sammer, Jung; geht da nun Hopfner, dann kommt für den nicht Kahn; Hopfner verantwortet die Finanzen, da wird wieder ein Finanzfachmann geholt.
    Im Aufsichtsrat könnte man Kahn unterbringen, ich frag mich nur, was der da soll oder im Präsidium des e.V.
    Aber die großen Posten sind eigentlich vergeben.
     
  30. osito

    osito Titelaspirant

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    Willkommen im Regime!!! Es lebe der Sozialismus!!! Hier zaehlt nur eine Meinung, und das ist meine! Zeit, das sich was dreht. 2014 fuer Deutschland siegen. Wer nicht fuer mich ist, ist mein Feind! Wiederrede wird nicht geduldet...usw
     
  31. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Den Jogi Löw in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf! :D