Jugendliche Kriminelle, Bildung usw.

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von NK+F, 3 Januar 2008.

  1. girly

    girly Active Member

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    Das mag ja sein. Trotzdem sollte man nicht pauschalisieren.
     
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  3. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Na dann hast Du ja richtige Erfahrung gesammelt, toll.
     
  4. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    wieso gast? seid wann müssen gäste arbeiten? bei dir etwa? hoffentlich lädst du mich dann nie zu dir ein!

    so wie das alle tun? ich hoffe nicht, ich treibe mich lieber mit eher ungepassten (u.a.) deutschen rum als mit angepassten egal welcher nation. und viele deutsche assis sind wohl auch kaum angepasster als egal wer auch immer. ich weiß wovon ich rede, ich wohne in nord-neukölln (ausländeranteil 40%).
     
  5. WhiteEagle

    WhiteEagle Dauernörgler

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    Definiere mir doch bitte mal deine Bedeutung für das Wort "Gast".

    Was ist denn ein Gast.

    Einer meiner besten Kumpel hat die spanische Staatsbürgerschaft. Er ist in Spanien geboren. Seine Mutter ist damals zur Geburt dort hin. Gelebt hat er ausschließlich in Deutschland und hat in Spanien immer nur den Urlaub verbracht.
    Ist dies für dich ein Gast in unserem Lande?
     
  6. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    manche haben beim wort gast das unwort duldung im hinterkopf.

    der begriff "ausländische mitbürger" mutet da eher an wie ein fremdwort.
     
  7. CCAA

    CCAA Kölsche Jung

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    hat er den deutschen pass?
    wenn nein...gast.
    so wie wenn meine schwester jemanden mit bringt ist er ein gast....heiratet er meine schwester ist er kein gast mehr und gehört zur familie.
     
  8. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Vielleicht ist er ein Einwanderer?
     
  9. GilbertBrown

    GilbertBrown Green Bay Packers Owner

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    nicht, wenn er einen deutschen pass hat, oder? :floet:
     
  10. CCAA

    CCAA Kölsche Jung

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    du wohnst in neu-kölln?
    dann weisst du ja wovon du redest und hast sicherlich auch erfahrung gesammelt.
    mehr als die meisten hier die irgendwo aufem dorf wohnen und meinen die hätten voll die peilung.
    mit angepasst mein ich auch nich das alle gleich rumlaufen sollen.
    ein bisschen aus der norm rausbrechen is ja auch völlig in ordnung, aber wenn man irgendwo wohnt sollte man sich auch ein wenig integrieren. für das miteinander und seine mitmenschen. ansonsten is doch das wirklich asozial und wenn man das nich will was soll man dann hier?
     
  11. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    und was müssen deine gäste so arbeiten? den abwasch machen? wäsche waschen?
     
  12. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    müllabfuhr?
     
  13. Eintracht-Fanatiker

    Eintracht-Fanatiker Leikeim Kellerbier-Fan

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    edit face: Sorry, auch ich bin gegen rechte Parolen, aber deswegen zu beleidigen ist mindestens genauso schlimm, also unterlass das bitte

    einen ausländer, der unser gast ist hat sich an die gesellschaft anzupassen
    50 türken an den hals oder wird als nazi beschimpft.

    Sorry aber wenn ich sowas höre, wird mir schlecht, nich das du jetz en Nazi bist, aber aolche Sprüche...
     
  14. WhiteEagle

    WhiteEagle Dauernörgler

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    Ah ok,

    nächste Frage:

    Meine Schwester ist mit nem Italiener verheiratet. Meine Schwester ist Deutsche...
    Ist mein Schwager nun kein Gast mehr, obwohl er weiterhin den italienischen Pass besitzt?

    Die Beiden haben übrigens jetzt nen Sohn. Der hat bis zu seinem 18. Lebensjahr jetzt wohl beide Nationalitäten.
    Ist der nun Gast, oder keiner?

    Wenn er sich dann mit 18 für die italienische Staatsbürgerschaft entscheidet, wird er dann zum Gast, obwohl er in Deutschland geboren ist, mal die deutsche Nationalität hatte bis er sich entscheiden musste und nie in Italien gelebt hat?
     
  15. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Du wohnst doch in Berlin, also müsstest Du wissen, das das ein besserer Job in der heutigen Zeit ist. Also erübrigt sich die Frage.
     
  16. CCAA

    CCAA Kölsche Jung

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    :D ach leck mich doch am arsch
    das is mir viel zu verzwickt. ich rede doch nur von integration und keine gruppenbildung.
    vielleicht hab ich nur das falsche wort benutzt.
     
  17. andon

    andon Glubbsau

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    Bevor ich ins Thema einsteige, muss ich zunächst erstmal Domi zustimmen. Was Holgy und Markus hier zum wiederholten Male als Mod bzw. Admin geleistet haben, ist ganz stark. Gratulation hierzu!! Nehmt euch bitte ein Beispiel an Face und Andre.

    Jetzt zum Thema, dass doch eigentlich nur hochkocht (hehe), weil ein hessischer Ministerpräsident sich einscheißt, weil er evtl. abgewählt werden könnte. Ist sicher ein schönes Wahlkampfthema für jemanden der einen Wahlkampf mit Unterschriften gegen den Doppelpass und einen weiteren mit dem Aufgreifen der Rüttgerschen Parole "Kinder statt Inder" gewann.

    Fakt ist aber, dass selbst der Bundes-Law-and-Order-Minister, der ja bekanntlich der gleichen Partei angehört, klarstellt, dass die Gesetze nicht geändert, sondern nur konsequenter angewendet werden müssen. Das er mit dieser Aussage gleich zurückruderte, weil er wohl merkte, dass dies dem Wahlkampf seines Parteibruders nicht dienlich ist, lass ich nicht gelten.

    Das "Problem" ist also ganz kurz formuliert nicht die Legislative oder die Executive, sondern lediglich die Judicative.

    Zum Thema Abschiebung brauch ich nicht viel sagen, da hat face ordentlich geschildert unter welchen Umständen dies möglich ist und wer über diese Umstände zu entscheiden hat.

    Jetzt aber zum wirklich ärgerlichen, nämlich die Berichterstattung und wie ihr damit umgeht. Zum einen ist es ja völlig klar, dass die Springer-Presse ein Wahlkampfthema eines Unionspolitikers nie als solches bezeichnen würde. Das dann anscheinend die privaten Fernsehanstalten, die leider wohl recht meinungsbildend wirken, nicht in der Lage sind, selbst zu recherchieren, ist einfach nur traurig. Es ist wohl die einfachste Feststellung, dass Kriminalität und Bildung stark negativ proportional zueinander stehen. Wer dies leugnet, belügt sich selbst. Es ist auch relativ einfach festzustellen, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund es entscheidend schwerer haben, weiterführende Schulen zu besuchen. Dies trifft aber auch die sog. "bildungsfernen Schichten" bei den deutschen, die dann im Durchschnitt sicher nicht weniger kriminell sind.

    Wer also ernsthaft versucht, zu behaupten Integrationsprogramme hätten damit nichts zu tun, lebt an der Realität vorbei.
     
  18. WhiteEagle

    WhiteEagle Dauernörgler

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    Ja, aber was kann ich denn dafür? Meine Schwester ist in allem Schuld...
    Du stellst hier Thesen von Gästen auf, die sich integrieren und benehmen müssen und ich frage dich nun, wie ich denn nun meinem Schwager und meinem Neffen begegnen soll.

    Meine Definition von Gästen sieht nun mal ein wenig anders aus.
    Für mich sind mein Kumpel, mein Schwager und mein Neffe keine Gäste, sondern gernau solche Bürger in Deutschland wie du und ich, mit den gleichen Rechten, aber auch den gleichen Pflichten.
     
  19. GilbertBrown

    GilbertBrown Green Bay Packers Owner

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    das erste ist, wie ich schon sagte, unbestritten. nur beim zweiten teil fehlt mir das verständnis. ein gymnasialabschluss hat wohl weniger mit dem finanziellen background zu tun, denn mit schulischer leistung. und ich glaube nicht, daß jugendliche mit migrationshintergrund bessere noten schreiben müssen um einen zu bekommen. nach einführung der studiengebühren trifft das höchstens auf die hochschulabschlüsse zu.
     
  20. andon

    andon Glubbsau

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    Ich habe die Aussage ja im nächsten Satz auch ein wenig relativiert, es geht um die sog. bildungsfernen Schichten, zu denen Migranten in den allermeisten Fällen gehören. Es ist dann nicht nur der Geldbeutel, aber auch. Wenn mein Kind es aufs Gymnasium schafft, ich ihm als Elternteil aber nicht helfen kann, wenn es mal was nicht versteht, weil ich es eben auch nie gelernt hab, muss dies über teure Nachhilfe geschehen. Das kann sich dann eben nicht jeder leisten und da kommt der Geldbeutel ins Spiel. Und der gravierendste Unterschied ist sicherlich, dass ein Hauptschüler, der mit 15/16 die Ausbildung anfängt, den ohnehin klammen Eltern deutlich weniger lang auf der Tasche liegt als ein Gymnasiast, der studieren will. Ich kenne Fälle, in denen dem Jugendlcihen aus finanziellen Gründen abgeraten wurde, nach der Ausbildung über den zweiten Bildungsweg ein Studium anzustreben. Ist also nicht so gänzlich aus der Luft gegriffen.
     
  21. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Aber mit dem Bildungshintergrund der Eltern hat er zu tun. Es ist nun mal so, dass eher Kinder von Eltern mit Abitur aufs Gymnasium gehen, ebenso wie eher Kinder von Eltern mit Hochschulabschluss auf die Uni. Und Kinder deren Eltern das nicht fordern und fördern, das eben nicht tun, trotz möglicherweise vorhandener Begabung. Und dann kann man einen Zusammenhang herstellen zwischen Bildungs- und finanziellem Hintergrund und schon hast du es.
     
  22. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Darf ich dabei fragen, was Du unter Integration (die übrigens groß geschrieben wird, weil ---> Substantiv) verstehst?
     
  23. Eintracht-Fanatiker

    Eintracht-Fanatiker Leikeim Kellerbier-Fan

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    Der Hauptgrund für schulische Leistungen ist der Fleiß, gefolgt von Freizeitaktivitäten (Ob man beispielsweise in der Freizeit einiges mitbekommt, was für die Schule wichtig sein kann). Geld belegt nur Platz 3.
     
  24. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    ... sagt wer?
     
  25. Eintracht-Fanatiker

    Eintracht-Fanatiker Leikeim Kellerbier-Fan

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    Ich als hochbegabter Realschüler. Ich bin stinkefaul und daher weiß ich, was der Grund ist für schulische Leistungen.
     
  26. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Na dann ist ja gut, ich dachte schon das war ernst gemeint.
     
  27. Schröder

    Schröder Problembär

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    Aha, mal wieder ist die "Bildungspolitik" für alles verantwortlich.

    Da sperren wir doch für jeden kriminellen Jugendlichen (egal welcher Nationalität) am besten den jew. Kultussminister anstatt des Verbrechers in den Knast.

    Sorry, das ist Blödsinn. In wohl jeder deutschen Stadt gibt es Sprachschulen oder zumindest Kurse für Bürger mit "Migrationshintergrund". Es ist allerdings deren Pflicht, sich selbst um den Besuch dieser Angebote zu kümmern. Frage ist, ob das von denen überhaupt gewollt ist, einige sprechen innerhalb der Familie ja wohl nur in der eigenen Landessprache.

    Der Staat kann doch nicht jedem den Arsch nachtragen, den müssen die Betroffenen schon selbst bewegen.

    Am besten, der Steuerzahler finanziert noch Privatlehrer, die dann zu den "Migranten" nach Hause kommen. :lachweg:

    Wenn die Eltern aufgrund sprachlicher Schwierigkeiten schon "sozial benachteiligt" sind, haben sie gerade dann die Pflicht dafür zu sorgen, das ihren Kindern sowas nicht passiert. Dazu gehört eben auch, sie zu entsprechenden Förderprogrammen (die wohl kaum unfinanzierbar sind, in Härtefällen wir das glaub ich sogar vom Staat gefördert :gruebel:) anzumelden.

    Wenn das nicht passiert, liegt das Versagen einzig und allein bei den Eltern, und nicht beim Staat oder der Gesellschaft.

    Zum Titelthema:
    Abschieben geht wohl in den seltensten Fällen (bei ganz krassen würd ich sagen: leider). Aber wo es möglich ist, sollte das auch rigoros durchgeführt werden.
     
  28. SaintWorm

    SaintWorm Bolminator Moderator

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    Könnte auf lange Sicht wirtschaftlich vorteilhafter sein, als der jetzige Zustand.
     
  29. Schröder

    Schröder Problembär

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    Es könnte auch wirtschaftlich vorteilhafter sein, lauffaulen Arbeitslosen einen Taxidienst zu einer angebotenen Arbeit einzurichten.

    Womit ich jetzt nicht gesagt haben will, das Arbeitslose grundsätzlich oder in der Mehrheit etc. lauffaul sind.
     
  30. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    ob das ein besserer job ist, kann ich so ohne weitere info nicht beurteilen.
    ich möchte ihn nicht machen.
    wird er denn wenigstens gut bezahlt?
    gesellschaftliches ansehen bringt er wohl eher nicht für den ausübenden.
    aber immerhin ist es ein job, wie du sagst, in der heutigen zeit.
    ich kam darauf, weil zumindest in früheren zeiten die müllabfuhr ein typischer gastarbeiterjob war, als sich der deutsche dazu zu fein war.
    damals stieg allerdings mein respekt für die ausländischen mitbürger, die lieber diesen job machten, als auf der faulen haut zu liegen, wie so mancher deutsche.
     
  31. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Stimmt, steht sogar im Zuwanderungsgesetz so drin. Das ist also nichts besonderes.

    Das ist schon ein Verbrechen? Im übrigen sind Kurse, und da rede ich mal von berlin weitestgehend ausgebucht. Das "die das nicht wollen", kann wohl nicht stimmen, zumindest was Berlin betrifft.

    Wie schön dieser Satz auf jeden Menschen zutrifft.

    Das passiert doch aber und zwar in Grössenordnung.

    Das Versagen einer Integration liegt primär erstmal beim Gastgeber. Das hat man mittlerweile eingesehen und ist mittels Gesetzen und mit vielfältigen Angeboten die entsprechenden Schritte auf Migranten zugegangen. Das was man aber 20 Jahre verpasst hat, ist in 5 Jahren nicht wieder gut zu machen. Eingliederung und Integrationsmöglichkeiten gab es in den 50ern bis 70ern nämlich gar nicht. Haben sich daher Interessensgruppen vielleicht zusammengeschlossen?
    Aber bei der Gelegenheit, hilfst Du in irgendeiner Weise Migranten bei der Integration? Weisst Du überhaupt was Migranten sind. Hast Du eventuell einen Migrationshintergrund, wenn auch nicht im allgemein üblichen Rahmen? Und vor allem, was hast Du für Deine Integration, sowohl auf Arbeit, in der Gesellschaft als auch im privaten erreicht? Denk mal drüber nach.

    Das passiert und zwar vielfältig, leider berichten Medien nur dann darüber, wenn sich jemand körperlich dagegen wehrt, eventuell gar zu Schaden kommt.