Jetzt stecken wir in der Scheiße

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Holgy, 4 Oktober 2010.

  1. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Ich meine mich zu erinnern, dass das aus Spielerkreisen seinerzeit zitiert wurde. Nicht etwas zusammenhangslos widergegeben, sondern "zitiert". Kann mich aber natürlich auch irren, keine Frage.

    Und dabei ging es nicht um "nicht respektierte" taktische Anweisungen, sondern um das, was ich schrieb.
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Der Lahm war nicht unbedingt voll des Lobes.
     
  4. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    ich hab auch noch schweinsteiger in erinnerung.

    zudem hat ja auch klinsmanns unbedingter wunsch donavan zu verpflichten wohl recht viele spieler (sowie uli und kalle) am sachverstand des trainers zweifeln lassen. stand damals in der zeit, glaube ich. kann man sicher ergoogeln.
     
  5. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    ist doch ein offenes Geheimnis, daß Klinsmann weder von der Mannschaft noch von der Vereinsführung als "Trainer", bzw. Fußball-Lehrer respektiert wurde! Was sagte der Uli nach dem Rauswurf über Heynckes? Daß dieser ein Fußball Lehrer sei und das so betont, daß man im Umkehrschluß feststellen mußte, was man als offenes Geheimnis wohl ansehen kann. Übrigens hatte sich Klinsmann dazu über seinen Spezi im TV auch geäußert, weil ihn das ärgerte. Also nichts Boulevard, sondern offene Interna eben, trotz Interview, bzw. Schmutzwäsche Verbots Absprache. Was übrigens auch Bände spricht, denn wenn mir verboten wird schmutzige Wäsche zu waschen, bleibt sie dennoch irgendwo liegen, oder nicht?
     
  6. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Soviel dann zum Thema "Falsche Tatsachen verbreiten mit Informationen aus zweiter oder dritter Hand." :D
     
  7. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Focus, super Blatt. ;)
     
  8. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Man kann nicht einem Verein etwas unterstellen, wenn keine Fakten darüber bekannt sind. Aber das ist eben der Sinn des "Unterstellens", nicht wahr? :zahnluec:
     
  9. ballack98

    ballack98 New Member

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    Bayern wird Herbstmeister....wenn man die Tabelle dann dreht xD
     
  10. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das stand damals auch in der Sueddeutschen und es findet sich, samt den Lahms, jetzt noch in etlichen anderen Online-Quellen. Nur um mal darauf hinzuweisen, dass das keine Dichtung des Focus ist.
     
  11. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Nachdem dann geklärt ist, dass der FCB mit Klinsmann noch tiefer in der scheiße steckte, habe ich mal eine andere frage:

    Was ist eigentlich mit Demichelis los? Der ist doch nicht verletzt, oder? Arbeitsverweigerung? Findet van Gaal den doof? Oder wie oder was? Der war doch seit 2004 Stammspieler? :weißnich:
     
  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Bixente war seit 1997 Stammpieler und gute 7 Jahre später dann auch nicht mehr.
     
  13. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    ja, aber warum? Ist Demechelis auf einmal so viel schlechter oder was ist da los? In der NM habe ich da nicht so den Leistungsabfall beobachtet. :weißnich:
     
  14. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wann sind Spieler nach 6, 7 Jahren bei einem Verein aufeinmal nicht mehr Stammspieler? Die Frage meinst jetzt nicht ernst, oder?
     
  15. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Formschwäche, altersbedingt aussortiert, kein Bock mehr oder mit dem Trainer verkracht. Das sind die 4, die mir spontan einfallen.
     
  16. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Das hast du wohl eher mit dir geklärt.
    Aber du kannst dir sicher sein: Er wird wieder im deutschen Fußball aktiv sein, in welcher Funktion auch immer. Und du wirst wohl wieder einer derjenigen sein, die ihre Meinung über ihn überdenken müssen. Wie schon in diesem Sommer über Joachim Löw. ;)
     
  17. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Sicher nicht. Der einzige, der das hier bestreitet, bist du. Also muss wohl eher da was mit dir klären. Alle anderen haben das "untereinander", also im Gespräch "mit anderen" geklärt.
     
  18. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ui, Löw wieder :D
    Was gibt's da zu überdenken? Plan A vom Jogi funktionierte nicht und schon kam keine Reaktion mehr: weder von ihm noch von den elf auf dem Platz.
     
  19. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    da haben die bayern gerade mal glücklich gegen die schwachen freiburger (bei allem respekt für freiburg) gewonnen, da schäumen die medien-speichellecker schon wieder.
    (videotext ard, s. 251)

    fehlt nur noch:
     
  20. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Nur noch der FC Barcelona und der auch nur ganz vielleicht :D
     
  21. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    nach dem spiel gestern kommt für mich fast nur noch letztgenanntes in frage. :weißnich:
     
  22. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Ach, weißt du, es ist keine Neuigkeit, dass es sich viel besser kritisieren lässt, als die Leistung des Trainers oder des Spielers zu würdigen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass gerade dieser Punkt ignoriert wurde und viele Sportler, Prominente, Schauspieler an dieser Charaktereigenschaft zu Grunde gehen können. Und das in jeder Hinsicht.

    Jürgen Klinsmann passt letztlich auch in das Beuteschema eines Fans, der Diskussionsstoff sucht, um über ihn herzuziehen. Sei es aus Erfolgslosigkeit oder weil er eine Meinung hat, die sich meistens nicht mit denen gleicht, die ihren Zenit im Fußball überschritten. Er ist aber auch nicht der Fußball-Lehrer, wie Louis van Gaal, der auf dem Marienplatz lauthals feststellt, die Besten im europäischen Fußball zu sein, dafür Jubel und Laola zu ernten, aber zwei Monate später im Mittelfeld der Bundesliga sich festzusetzen.

    Klinsmann war es letztendlich mit Löw, der die Grundlagen zwischen 2004 und 2006 zum dauerhaften Erfolg gelegt hat und mit seinen Maßnahmen und Zielen immer wieder auf andere Meinungen stoß: Die Diskussion um amerikanische Fitnesstrainer ist für mich noch heute ein ausschlaggebender Punkt für die Witzdebatte um Integration. Seit der WM 2006 werden sie respektiert und gehören quasi als deutsche Trainerassistenten dazu. Beim FC Bayern stand es gar nicht mehr zur Debatte, dass er ein internationales Trainer- und Betreuerstab zusammengestellt hatte. Seine Intention lag darin, den Profi-Fußballer nicht nur fußballerisch auszubilden, sondern ihm auch weiterzuhelfen im Umgang mit Medien und Vertragsverhandlungen. Diese Intention wird er früher oder später bei einem Fußballverein weiterverfolgen und wird langfristig gesehen wieder so erfolgreich sein, wie schon bei der WM 2006, so dass seine Ziele "normalisiert" werden und die Vereine erneut seine Vorstellungen umsetzen werden. Bis dahin können die wenigen Kritiker dieses Forums darüber diskutieren, es kritisieren und ihren Spaß dabei haben. Scheitern werden ihre These genauso, wie bei der WM 2006.
     
  23. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Klinsmann wird sich sowieso schön Zeit lassen, denn
    a) kassiert er bei einem sofortigen Jobantritt die Bayernmillionen nicht mehr
    b) müsste er ja bei 'nem "kleineren" Club anfangen

    "So erfolgreich" finde ich ausserdem gut; 5 Jahre später sind die Früchte immer noch nicht geerntet :D
     
  24. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Sicher nicht.

    Es ist aber auch keine Neuigkeit, dass es Leute gibt, die alles, wirklich alles an jenem toll und richtig finden und nix kritikwürdiges erkennen wollen und können. Manche nennen diese Leute "Fan".

    An Klinsmann in München gibt es wahrlich nicht viel zu würdigen. Dazu war er zu kurz da und hat zuwenig bewirkt. Das reisst auch sein Trainingsgelände nicht mehr raus.
     
  25. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Ich bin Fan von Joachim Löw, weil er seit Jahren herausragend und erfolgreich beim Deutschen-Fußball-Bund als Bundestrainer arbeitet. Dieses Empfinden, hat aber nichts damit zu tun, dass ich eine sachlich falsche Meinung vertrete. Schließlich gab es einmal in diesem Forum die Zeit, vor allen Dingen ein halbes Jahr vor der WM 2010, da verlangten einige, wenn auch immer dieselben, User die Entlassung von Löw mitsamt seiner Spielphilosophie. Verhöhnt wurden sie allerdings, nachdem sie im Achtel- und Viertelfinale mit 4 Toren England und Argentinien wegballerten. Insofern hält es sich absolut die Waage, dass die Meinung des Fans in einer kritischen Diskussion nicht unwichtig sein kann.

    Letztlich sind wir alle Fans, und favorisieren den einen mehr und den anderen weniger. In welcher Form und welcher Ausdrucksweise auch immer.

    Ich möchte auch nicht betonen, dass Klinsmann nur in München etwas bewirkt hat. Er hat bundesweit ein Umdenken eingebracht: Nicht durch die WM 2006. Sondern weil er als derjenige verstanden wird, der eine andere Meinung vertritt und sich deshalb nicht einer Masse unterordnet. Mit diesem Charakterzug kann man auf die Nase fallen. Das war so vielleicht in München. Aber solange es nur beim FC Bayern ist, sollte das doch kein Hindernis sein, weiterhin erfolgreich zu sein.
     
  26. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Dazu musste aber auch besdenken, warum und zu wann die das forderten. Nämlich zum einen zum Zeitpunkt nach der Wm und zum anderen ausdrücklich NICHT wegen der Spielweise oder der Philosophie, sondern EINZIG wegen seiner Egozentrik, die insbesondere im Winter 2009/2010 deutlich herauskam. Da hatte man zuweilen den Eindruck, der Löw sei nicht nur selbstbewusst sondern insbesondere überheblich und arrogant.



    Also verhöhnt wurden die, die dem Löw nicht zutrauten, mit seiner Truppe das Viertelfinale zu erreichen. Und dazu gehöre ich nicht. Erwiesenermaßen. Denn ich habe immer und zu allen Zeiten gesagt, dass man mit der Mannschaft ins Viertelfinale muss und dies auch schaffen kann.

    Unabhängig davon ist das aber ein ganz anderes Thema. Zuvor ging es nämlich um Klinsmann und Bayern München.

    Jaja, ich weiss. Das nennt man "Kausalität". Und ja, das ist kausal.

    Kausal ist aber auch, dass dann seine Mutter für den Fussball was bewirkt hat, sein Vater bzw. Erzeuger, sein Lehrer, sein Trainer, seine Sportdirektoren, Manager oder Vereinspräsidenten etcpp. Sogar Ribbek und Völler haben dann, nach der Denke, was bewirkt.

    Das ist auch alles kausal.

    Nur kann man alleine mit Kausalität jedem so zeimlich alles zuschreiben. Und damit auch wieder nichts. Einschränken musste die Kausalität dann wieder.

    Nur weil mal einer einen Furz gelassen hat, kannste den Sturm am anderen Ende der Welt nicht dem Furzlasser kausal zuschreiben.

    Naja, mit dem "weiterhin" setzte schon wieder einen an sich unobjetiven Gedanken.

    Denn bisher hat er es - ralativ zu vorher gesehen - einmal gepackt, vom Ergebnis ganz annehmbar, vom Auftreten grandios, und einmal nicht, und zwar sowohl vom Ergebnis als auch vom Auftreten her grandios nicht.

    Da liegt eben auch nahe, dass nicht etwa Bayern der Ausrutscher war, sondern die Nationalmannschaft.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31 Oktober 2010
  27. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    @ BoardUser:

    Zu der Kritik gibt es in diesem Forum seitenlange Nachschlagewerke mit dem Titel "Ist Jogi Löw der richtige Trainer für die deutsche Nationalmannschaft?". Mit folgenden einführenden Worten des Users Andre:

    Das zu dem Thema, dass die Spielweise vor der WM nicht kritisiert wurde. :huhu:

    Achso. Ich nehme mal an, du spielst auf den Punkt an, dass er seine Entscheidung über den Mannschaftskapitän nicht unverzüglich nach der WM 2010 getroffen hat? Du hältst es also für arrogant, dass die Entscheidungen von Joachim Löw unwiderrufbar sind? Das ist eine Meinung, die ich ebenso nicht teile, weil Joachim Löw sich durch folgenden Punkt als Bundestrainer auszeichnet: Er ist nicht der Typ, der große Ankündigungen trifft, ohne darüber nachgedacht zu haben und andere Meinungen seines Betreuerstabes eingeholt hat. Seine Entscheidungen waren und sind unwiderrufbar, die er viel lieber ein paar Nächte durchdenkt, als voreilig Antworten zu liefern, um sie letztlich am Jahresende zu bereuen.

    Schön, dass du dies schon vor der WM so vorhergesehen hast. Habe schon früh erkannt, dass dieser einmalige Charakterzug dich gegenüber anderen auszeichnet. Aber wird das Erreichen des WM Viertelfinals und das hohe Ergebnis, trotz Verletzungen von Adler, Ballack und Rolfes, dadurch entwertet?

    Kausal ist in diesem Sinne, dass sich Jürgen Klinsmann nach seiner Karriere als Profi in Europa, in Amerika zurückzog und nicht unverzüglich Fernsehexperte, Cheftrainer, Sportdirektor oder Manager wurde. Er wurde Teil eines amerikanischen Unternehmens, beobachtete die amerikanischen Fußballligen intensiv, nahm am Kurzlehrgang des DFBs für verdiente Spieler teil und zog sich generell aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zurück. Sicherlich ist in dem Zusammenhang "kausal", dass er sich mit vielen erfahrenen Vereinsfunktionären austauschte und dadurch die gesamten Geschehnisse mit einem anderem Auge betrachtete. Aber das ist letztlich genau der Punkt, worin er sich von anderen unterscheidet und er für manche - ;) - ein gewöhnungsbedürftiges "Image" trägt.

    Ach, weißt du, auch das ist ein Aspekt, der an dir vorbei gegangen ist. Im Fußball wird der Trainer und Spieler zwar von der Mehrheit der Außenstehenden - der Boulevardpresse und ihre Leser - an den Ergebnissen gemessen, aber ein Trainer und Spieler hinterlässt nicht nur deshalb einen besonderen Eindruck. Oliver Kahn ist heute beispielsweise nicht deshalb beim FC Bayern "legendär", weil er die Elfmeter gegen Valencia gehalten hat, sondern wegen seiner Teamfähigkeit und eigenen Philosophie. Ich glaube, dass Schweinsteiger sich etwas von ihm abgeschaut hat, nach seinem emotionalen Abschied als Torwart und Leader der Mannschaft. Anderthalb Jahre später symbolisiert Schweinsteiger diese Nachfolge. Meine Meinung.

    Genauso sehe ich es auch im Falle Klinsmanns. Er ist bei den meisten nicht deshalb in positiver, negativer Erinnerung, weil der FC Bayern gegen Barcelona 0:4 scheiterte oder gegen AC Florenz 3:0 gewann. Sondern deshalb, weil er nicht der Fußball-Lehrer ist, der mit Stoppuhr auf dem Platz seine Spieler anbrüllt und kontrolliert.

    Beim DFB ist er nicht nur im Erinnerung geblieben durch den herausragenden dritten Platz bei der WM 2006. Sondern weil er eine Philosophie ins Haus brachte, die zwar zuerst aus Widerstand stoß, dann aber dankbar weitergeführt wurde. Von seinem ehemaligen Betreuerstab und Trainerassistenten Joachim Löw.
     
  28. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Kurz: Ich halte für arrogant, von seinen Spieler Loyalität einzufordern, insbesondere, dass sie ihre Verärgerung über manches nicht in der Öffentlichkeit breittreten, und dann dasselbe als Untergebener, als Angestellter selbst zu tun. Das ist eigentlich alles. Und ja, seinerzeit hätte ich ihn als Arbeitgeber vor die Tür gesetzt. Bzw. seinen Vertrag nicht verlängert bzw. normal auslaufen lassen.

    Die Diskussionen um Mannschaftskapitän und anderen Dingen sind mir persönlich dabei völlig schnuppe. Schliesslich hat er der Öffentlichkeit ja bewiesen, dass er letztlich richtig lag. Wobei man das auch nicht 100%ig sagen kann, denn wie es jweisl anders gelaufen wäre, also mit Frings und Kuranyi, mit einer zeitigeren Ernennung des Kapitäns, mit einer späteren Nominierung der Nr. 1 im Tor und anderen Entscheidungen, die zuweilen kritisiert wurden, dass weiss man auch nicht.

    Zu Klinsmann nochmal: Frag mal bei den Anhängern des FC Bayern nach und in der Vorstandsetage sowie bei den Spielern. Ich wette 10:1, nein 100:1, dass sein Engagement in München aus zweierlei Gründen überwiegend, weit überwiegend in negativer Erinnerung bleibt. Weil die Ergebnisse nicht stimmten UND weil die Chemie zwischen ihm und der Mannschaft nicht stimmte, die er selber zerstört hat. Und das darf man wohl getrost als "grandios gescheitert" bezeichnen.

    Und nein, das hat nichts mit dem Menschen dahinter zu tun, sondern mit seiner Leistung dort.
     
  29. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Löw und Klinsmann sind zwar auch scheiße, aber eigentlich geht es hier ja um die aktuelle Situation ("scheiße", KHR) des FCB. Immer noch 10 Punkte hinter Tbellenführer Dortmund und Platz 7. Aber das ist immerhin schon mal 3 Punkte besser!
     
  30. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Mühsam nährt sich das Eichhörnchen und wartet zudem darauf, dass ihm die Kollegen, die gerade flach liegen dann auch wieder dabei helfen. Is' halt scheiß nervig aber nicht von heute auf morgen zu ändern.
     
  31. Jogi-Fan

    Jogi-Fan Well-Known Member

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    Joachim Löw hat nie seinen Mannschaftskapitän bzw. seinen Nationalspieler Illoyalität und Ignoranz vorgeworfen. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen der Medienpolitik Michael Ballacks und des Bundestrainers Joachim Löw. Wenn er eine Entscheidung gefällt hat, dann waren sie zwar hart und für manche nicht nachvollziehbar, dafür aber am Erfolg der vergangenen 4 Jahre gemessen richtig und genau durchdacht. Aus dem Grund wird kein Verbandspräsident den "Angestellten" entlassen, wenn er für den Verband zuverlässige Arbeit betreibt und der Erfolg nachweislich unvergleichlich ist zu der Zeit vor ihm, d.h. vor Jürgen Klinsmann.

    Exakt. Es gab zwar einige missmutige Äußerungen seitens der jeweiligen Anhänger, aber seine Etscheidung war vorausschaubar, weil schon zum damaligen Zeitpunkt nicht definitiv war, dass Ballack wieder so konkurrenzfähig wird, wie in der vergangenen Saison bei Chelsa London.

    Warum war die Stimmung zwischen Mannschaft und Trainer zerstört? Ich lese ständig diese populistischen Aussagen seiner Kritiker, aber detaillierte Antworten sind nicht nachvollziehbar. Es sind Vermutungen, die aus Medienberichten entnommen werden. Genauso wie ich nun vermute, dass die "Chemie" zwischen Cheftrainer van Gaal und Vereinspräsident Hoeneß nicht stimmig ist. Und die ist wohl oder übel für einen der beiden Parteien "ungünstiger". :floet: