iTune, iCloud, Amazon und wie einem nix mehr gehört

Dieses Thema im Forum "Multimedia" wurde erstellt von Rupert, 4 April 2013.

  1. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    iTunes, Apple, Amazon und Co: Wie Nutzer enteignet werden - Digital - Süddeutsche.de

    So ist das, wenn man nur noch Lizenznehmer ist; was in der Softwarebranche Gang und Gäbe ist, nämlich, dass man mit dem Kauf nur ein Nutzungsrecht erwirbt, schaut eben bei Musik, Filmen, eBooks, etc. auch nicht anders aus: Es gehört einem nicht.

    Und ich hab damals 99 Cent für "Holiday in Cambodia" geblecht und den Song mittlerweile wohl gelöscht bei einem Rechnerumzug :heul:
     
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  3. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Kein Problem: bei der gleichen Plattform kannst Du ihn jederzeit neu runterladen - die haben es gespeichert, dass Du ihn schon einmal gekauft und bezahlt hast!
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Der einzige Nachteil ist wohl, dass man nichts vererben kann.

    Kaufe ich ne Musiksammlung für 20.000 Euro, haben meine Kids später mal was davon.
    Kaufe ich die online, haben die nichts davon. Aber ich kann das mein Leben lang nutzen, so lange der Account besteht und die Firma nicht pleite geht. Vorteil: Kratzer in der CD lassen mich kalt.
     
  5. Detti04

    Detti04 The Count

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    Was, wenn Dir Deine vor 20 Jahren gekaufte Musik nicht mehr gefaellt? Physikalische Tontraeger konnte man in einem solchen Falle wieder verkaufen, als Mietnutzer digitaler Software geht das (noch) nicht.

    Das alles mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht mein Leben lang Kunde eines digitalen Riesen sein will, d.h. dort einen Account liegen haben will, aus dem mein ganzes Leben hervorgeht. Stoert Dich (oder Pumpkin oder andere) der Gedanke nicht, auch in 40 Jahren noch Kunde des gleichen gesichtslosen Multis zu sein, welcher per einfachster Suchfunktion Deine Kaufgewohnheiten der letzten 40 Jahre ansehen kann?
     
  6. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Also ich sähe da schon einen Weg. Der sich allerdings erst durchsetzen muss - gegebenenfalls auch auf dem Klageweg.

    Ich habe nämlich mit dem Erwerb digitaler Musik "auch" das Nutzungsrecht an dieser Erworben. Und dieses kann ich selbstredend veräußern. Und wenn ich das physisch nicht darf, dann gehe ich eben über den Lizenzgeber bzw. Rechteverwerter. Ich zeige dem an, dass ich mein Nutzungsrecht an "xy" veräußern will, und der Rechteverwerter hat dem das dann halt einzuräumen und mir wegzunehmen.

    Wie der das anstellt, ist dann sein Bier.

    Am einfachsten geht es natürlich, der "Käufer" erhält eine Kopie meiner Datei und ich lösche meine dann.

    Nur wenn es der Rechteverwerter nicht generell genehmigen mag, so vorzugehen, müssen ihm eben zigtausend Einzelfälle um die Ohren gehauen werden.

    Musser sich halt kümmern.
     
  7. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Es ist mir völlig egal ob irgend jemand sehen kann wann ich mir ein Doors Album gekauft habe. In jedem Onlineshop kann man das sehen oder auch in Geschäften mit Kundenkarten (nutze ich nicht).

    Was mich viel mehr stört ist dass Mitarbeiter des Staats meine privaten Emails lesen können. Da ist die Frage wann ich welche Musik gehört habe, doch eher weniger brisant.

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