Investoren in der Bundesliga

Dieses Thema im Forum "Fussball Bundesliga" wurde erstellt von Holgy, 4 Februar 2014.

  1. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Auf welchem Tabellenplatz müsste ein Verein stehen, der seit 2010 für 86.850.000 Euro Spieler geholt hat?
     
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  3. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    In der Bundesliga? Platz 4 - wenn man das so 1zu1 ummünzen könnte. (Werte nach Transfermarkt.de, nur Ausgaben seit der Saison 2010/2011 - Winterperiode 09/10 nicht eingerechnet).

    Ich vermute aber mal du zielst auf den HSV ab der inkl. der Saison 2009/2010 deine o.g. Summe ausgegeben hat/haben müsste.

    Demnach so:

    1.) FCB: 274 Mios
    2.) WoB: 200
    3.) BVB: 107
    4.) HSV: 87
    5.) S04: 84
    6.) Hoffe: 80
    7.) B04: 73
    8.) BMG: 60
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Februar 2014
  4. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Richtig! Ganz schön krass. Ich wusste gar nicht, dass der HSV derart viel Kohle in den Sand gesetzt hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5 Februar 2014
  5. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Im Kicker vom letzten Montag ist eine Liste über die Investitionen der Bundesligisten für Neuzugänge der letzten 5 Jahre zu finden.
    Da gings um Hertha BSC, die einen 61 Mio-Deal mit einem Neu-Investor eingefädelt haben.

    1. FC Bayern 269,3 Mio
    2. Ffl Wolfsburg 204, 75
    3. BvB 104, 25
    4. SC Schalke 04 93,2
    5. HSV 78,95

    Die Hertha auf dem 13. Platz. In den 3 Jahren, die die Hertha von den letzten 5 Jahren in der 1. Bundesliga vertreten war, hat sie ganze 12 Mios für Neuzugänge ausgegeben.
    Was sich Dank des neuen Investors durchaus ändern könnte.
     
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  6. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Bei Hertha relativiert sich die Summe aber etwas, da das meiste ja zur Schuldentilgung verwendet wurde. Allerdings sparen die Berliner dadurch Millionen (ich glaube 8?) an Zinszahlungen und müssen auch deutlich weniger ihrer Fernsehgelder (3% statt 12%, wenn ich das richtig im Kopf habe) an Sportfive abführen. So bleiben Hertha schon ein paar mehr Euros in der Kasse, die mehr Handlungsspielraum bei der Kadergestaltung zulassen.

    Ob der Inverstor nochmal nachlegt oder den ein oder anderen Spieler mitfinanziert? Keine Ahnung.

    Ingo Schiller (Herta) freut sich jedenfalls: "Diese Partnerschaft löst alle Fragen auf der wirtschaftlichen Seite auf einen Schlag", sagte Schiller im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Im Detail seien das "eine umfangreiche Entschuldung, eine nachhaltige Kostenreduzierung, positives Eigenkapital und eine langfristige Planungssicherheit von mindestens sieben Jahren, die wir verabredet haben".

    Aber man sieht: Die Investoren ziehen in die Bundesliga ein. Nach der FCB AG mit adidas und Audi, nun die Hertha und der HSV, der ja Kühne hat und händerigend noch anderen Investoren sucht.
     
  7. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Das geht ja alles auf dem offiziellen Weg. Soweit ich weiß, hat zB Tönnies S04 auch schonmal ein zinsloses Darlehen zur Verfügung gestellt. Würde ähnliches auch bei uns mit Königs nicht komplett ausschließen.

    Oder wie wars früher zB mit Roth bei Nürnberg. Der hat mWn auch öfter mal seine Schatulle aufgemacht. Altegoer bei Bochum fällt mir da auch noch ein.

    Wobei man denen ja schon ihre Verbidnung zum jeweilgen Klub zu Gute halten kann (was ja bei Hopp/Hoffe angeprangert wird, nur weil der Verein vorher keine Bundesliga-"Tradition" hatte).

    Ist augenscheinlich erstmal nicht in dem großen Stil wie jetzt gedacht wird, allerdings sind ist die BuLi finanziell in der Entwicklung auch schon was weiter als vor 10-20 jahren aus meiner Sicht.
     
  8. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Hertha hat 9,3% seiner Aktien für 18 Mio an die KKR verkauft. hertha ist damit etwa 220 Mio wert. Dazu gab es dann noch ein "Handgeld" ("hoher einstelliger Millionenbetrag").

    Der größte Posten, rund 34 Millionen Euro, fließen Hertha als eine Art Vorfinanzierung künftiger Einnahmen zu. Hierfür wird Hertha jährlich eine fest vereinbarte Rückzahlung an den Investor leisten. Diese Belastung sei allerdings „deutlichst“ (Schiller) niedriger ist, als die Zinsbelastung, die Hertha bisher für Kredite etwa bei Banken bezahlt hat.
    Im Prinzip hat Hertha also nach wie vor dieselben Schulden, muss nur weniger Zinsen zahlen.

    Außerdem kauft sich Hertha Vermarktungsrechte und Stadion-Catering zurück, die dann für mehr Einnahmen sorgen.

    KKR hat einen Mann im Aufsichtsrat.
     
  9. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Und scheinbar war ja die komplette Summe auf Pump.

    Also welcher Verein hat sich für fast 100 Millionen Euro Spieler gekauft, die er sich eigentlich gar nicht hätte leisten können, und für dessen Wettbewerbsverzerrung andere Clubs die "vernünftig" gewirtschaftet haben mit einem Abstieg büßen mussten?
     
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  10. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich verstehe das mit der Wettbewerbsverzerrung wohl nie. Wenn eine Firma Geld auftreibt und dann einsetzt, dann ist das doch das Normalste der Welt.
     
  11. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Eine Firma bzw. ein Verein muss ja vermutlich auch eine gewisse Grundlage im Sinne von Werten haben um sich soviel "pumpen" zu können oder?!

    Dahingehend müsste man ja nahezu jeden Verein verteufeln, der zB sein Stadion auf Pump gebaut hat (was wohl zu 100% der Fall sein dürfte).

    Ich find wenn erkennbar ist, dass nicht nach und nach immer mehr Schuleden gemacht werden sondern man peu a peu davon auch was abbaut ist doch alles tutti. :weißnich:
     
  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Sag ich doch: Ich verstehe nicht, was daran wettbewerbsverzerrend ist.
     
  13. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Rolex-Kalle wird wohl einem dritten Investor FCBM Aktien verkaufen, damit die schottischen Verhältnisse in der BuLi zemtiert werden.

    Um seine derzeitige Vormachtstellung in Deutschland und Europa zu sichern, plant der FCB allerdings die Erschließung neuer Einnahmen. Laut Rummenigge könnte ein dritter Sponsor - neben adidas und Audi - beim Triple-Sieger einsteigen. "Wir könnten noch Anteile verkaufen, ich würde das nicht zur Gänze ausschließen", sagte Rummenigge.
    Wird wohl die Allianz werden. Außerdem wird zwecks Kohlescheffelns in den USA ein Büro (in NY!) aufgemacht und eine kleine USA-Tour (nur 3 Spiele) stattfinden.

    Ansonsten die altbekannten Rolex-Sprüche: FFP, PSG uns. usf.
     
  14. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Das FFP kann er vergessen. Die Vereine werden einen Weg finden sich da durchzumogeln. Das er sich über PSG aufregt kann man ja nachvollziehen. Die Bayern haben Jahrzehnte gebraucht um dahin zu kommen wo sie jetzt sind. PSG hat einmal im Lotto gewonnen und steht finanziell so da dass sie den Geldhahn immer nur aufdrehen brauchen.
    Ist aber zumindest in Frankreich legitim. Ihnen nachzuweisen das sie gegen das FFP verstossen halte ich für kaum möglich. Sind halt Werbeeinnahmen oder was auch immer. Man darf gespannt sein.

    Die Kohle von einem neuen Sponsor soll aber nur in Steine investiert werden. Die Säbener ist zu klein geworden.
    Ansonsten ist es ja genau richtig das man alles versucht um auf Kurs zu bleiben.
     
  15. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Die große Frage ist doch sowieso, ob das überhaupt gegen das FFP verstößt. Wenn Kalle jetzt wieder Anteile am FCB verkauft und die Allianz-Kohle dann ausgibt, verstößt das auch nicht gegen die FFP. Oder wenn bei Hertha ein Investor 61 Mio. investiert. Oder beim HSV... Dieses ganze sogenannte FFP ist sowieso völliger Quatsch.

    Anteile kaufen ist übrigens nicht Sponsoring.

    Durch das FFP wird es den Investoren übrigens noch erleichtert Fußballvereine zu kaufen. Denn dies ist durch das FFP ja der einzige weg noch an zusätzliche Kohle zu kommen.

    __________________________________________________________________________

    Interessantes Interview mit Stefan Zuschke (Managing Partner und Geschäftsführer Deutschland von BC Partners, einem internationalen Private-Equity-Unternehmen, das schon über 66 Milliarden Euro investiert haben soll) über das Investment von KKR bei Hertha und allgemein über Investitionen in einen Bundesligaclub.

    Zuschke: ... Was sind für uns wichtige Kriterien, wenn wir Geld investieren? Erstens die Planbarkeit des Geschäftes. Zweitens Kontrolle auf das Management des Geschäftes. Und drittens einen Plan, nach einigen Jahren wieder auszusteigen und Gewinne zu realisieren. Bei allen drei Punkten wüsste ich bei einem Einstieg in einen Fußballverein so spontan keine Antwort, wie das gehen soll. Das einzig Planbare im deutschen Fußball ist derzeit der FC Bayern. Der Rest ist so unvorhersehbaren Risiken und Schwankungen ausgesetzt.
    (...)
    Letztendlich streben wir Finanzinvestoren immer eine gewisse Mitsprachemöglichkeit an. Vetorechte in Aufsichtsräten einzusetzen ist das letzte Mittel. Aber je mehr Anteile ich habe, desto mehr Einfluss kann ich ausüben. Darum glaube ich, dass KKR schon anpeilt, ihr Gesellschafterdarlehen in weitere Anteile umzuwandeln. Für Hertha ist das attraktiv, weil das Geld dann nicht zurückgezahlt werden muss. Allerdings würde KKR dann auch deutlich mehr Mitspracherechte haben.

    Eine 61 Mio Investition ist für solche Private-Equity-Unternehmen übrigens Peanuts....
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 Februar 2014
  16. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    Stimmt solange langfristig alles gesichert ist, auch für den Fall der Fälle. Ich halte das Investorenprinzip für nicht vezerrend.
    Aber eventuelle zukünftige Erlöse aus Eintrittsgeldern zu beleihen, also defakto Geld auszulegen was (noch) nicht da ist und ob es kommen wird ist ja nicht zu 100% gesichert, oder das Catering im Stadion abzugeben um jetzt im Moment eine Summe in der Hand zu haben, halte ich zunächst einmal für wirtschaftlich Gefährlich und Wettbewerbsverzerrung. Selbiges gilt für die Rechte an der Marke, Trikots usw. Das ist das was mich stört.

    Also nix was den Südstern betrifft, zumindest soweit ich das von hier beurteilen kann.
    Aber viel mehr verzerrend finde ich die Tatsache wenn DFB / UEFA oder FiFa Ihre Regeln so biegen bzw Ausnahmeregelungen für Vereine schafft, blos weil der Name des Vereines bekannt ist.

    Ausserdem sehe ich Einzelpersonen (Hopp Thönnies) für nicht so gefährlich an wie Firmen. Bei den Personen kann man doch eine gewisse Leidenschaft für den Verein zu Grunde legen und nicht gewinnoptimierung
     
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  17. Detti04

    Detti04 The Count

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    Vor allem wird hier ja nur eine Seite der Transfers betrachtet, naemlich die Ausgaben. Das Transferminus des HSV seit der Saison 09/10 inklusive betraegt netto naemlich "nur" etwa 27 Mio Euro.
     
  18. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Gefährlich ja, Wettbewerbsverzerrung eher nicht. Wenn jemand sein Tafelsilber (irgendwelche Marketingrechte) verkauft ist das ja sein gutes Recht. Aber wie gesagt, das kann böse ins Auge gehen. Die Rechte für das Marketing kann man nur ein mal verkaufen und der Investor ist ja nicht blöd und möchte noch verdienen - wird also weniger zahlen als man selber auf "normalen" Weg verdienen würde. Man hat halt die Kohle nur sofort.
     
  19. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    Und genau in dem Moment verschafft man sich einen unseriösen Wettbewerbsvorteil, finde ich
     
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  20. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Upps, das seh ich ja jetzt erst. Carmen Thomas lässt grüßen, :huhu:
     
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  21. Schalke-Königsblau

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    Ich habs auch erst jetzt gesehen. Danke für den Hinweis. :):top:
     
  22. pauli09

    pauli09 2. Ewige Tabelle "1gg1"

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    na endlich!
     
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  23. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Ähh und warum?? Es gibt ja nichts geschenkt.
    Kann doch jeder andere den gleichen riskanten Weg gehen und genauso riskieren damit auf die Schnauze zu fallen.
    Ist doch nichts anderes, wenn das Stadion oder Anteile am Verein verkauft (Bayern und Dortmund lassen grüssen).
     
  24. Detti04

    Detti04 The Count

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    Die Bayern haben 8,33% ihrer Anteile fuer 110 Mio an die Allianz verkauft. Dabei fand eine Kapitalerhoehung statt, sodass auch Audi und Adidas jetzt nur noch 8,33% halten. Mit dem eingenommenen Geld soll wohl das Stadion zur Gaenze abbezahlt werden:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/un...onen-euro-anteile-von-fc-bayern-a-952840.html

    Ich finde ja insbesondere die Sache mit der Kapitalerhoehung nett: Vor dieser lagen 18% der Anteile in fremden Haenden, fuer zusaetzliche 110 Mio Euro sind es jetzt 25%. Implizit stammt damit ein Teil des von der Allianz gekauften Anteils von Audi und Adidas, aber kassiert dafuer haben trotzdem die Bayern.
     
  25. StepMuc

    StepMuc Well-Known Member

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    Die betriebswirtschaftliche Begründung für die Beteiligung der Allianz ist übrigens Marketing, allerdings nicht so offensichtlich wie beim Kauf der Namensrechte für das Stadion. Die Marke FC Bayern hat einen dermaßen hohen Wert, dass man sich im gleichen Umfeld präsentieren will, möglichst exklusiv platziert. Das Trikotsponsoring ist natürlich auch sehr gut, allerdings ist die Platzierung etwas abgegriffen, die nicht mehr viel Aufmerksamkeit erregt, weil sich die Menschen an den Anblick gewöhnt haben. Vgl. Plakatwerbung.

    FC Bayern steht wie kaum etwas anderes in Deutschland für Erfolg, Kontinuität und Qualität. Das ist ein typischer Wert, den die Allianz für ihre Marke beansprucht.

    Durch die Beteiligung hat die Allianz jetzt bildlich gesprochen ein immer offenes Ohr beim Vorstand gekauft und man kann davon ausgehen, dass es in Zukunft so einige Marketing-Events FC Bayern / Allianz geben wird.
     
  26. Keule

    Keule Geile Oma aus deiner Nähe

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    Und Dresden musste damals wegen 10 Millionen Mark in die Regionalliga...
     
  27. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Das klingt wie aus einer Werbebroschüre abgeschrieben.
     
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  28. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    So setzt sich die Kommerzialisierung im FuBa fort. Die Bayern haben Erfolge und die Sponsoren rennen ihnen die Bude ein.
    Die Frage ist, wieviel Mitspracherecht die Sponsoren/Großsponsoren "erkaufen".
    Wobei ich glaube, dass da ein Mitspracherecht eher bei Clubs wie Wolfsburg und Leverkusen der Fall ist. Und bei Hoffenheim dann ebenfalls.
    Die Bayern sind finanziell so weit vor den anderen Vereinen, da macht diese Geldspritze auch nix mehr aus.
    Die Bayern haben die finanziellen Mittel um die Bundesliga auch weiterhin und auf lange Zeit zu dominieren.
    Und sie werden Dank der zukünftigen Erfolge, die sie mMn sicherlich haben werden, immer reicher und der Rest der Bundesliga hinkt hinterher und spielt, schon jetzt, nur den Statisten.
    Die Schere zwischen den Bayern und dem Rest der Bundesliga wird immer größer.
    Wo wir dann wieder bei den spanischen.......ähem, schottischen oder halt griechischen Verhältnissen wären.
     
  29. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    Im Gegensatz zu anderen Vereinen hat sich der FCB das aber über lange Zeit erarbeitet.
     
  30. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Interessantes Interview zum Thema Investoren in der Bundesliga: http://www.manager-magazin.de/unter...r-naechste-investor-einsteigt-a-953046-2.html

    Inkl. Bayern-Allianz-Deal, Hertha-Deal, HSV und Kühne, Gladbach und dem bevorstehenden Investment bei H96.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Februar 2014
    Chris1983 gefällt das.
  31. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Dass ein Investor idR nicht aus Lust und Laune investiert ist sondern auch von seinem Einsatz profitieren möchte ist ja verständlich. Daher finde ich das am Beispiel KKR und Hertha gut erklärt - wo kann man zZt sonst noch mit doller Rendite was anlegen?!

    Bei den Bazis zB haben ja bisher drei Unternehmen investiert die a) sehe lange mit dem Verein zusammenarbeiten und/oder b) auch eine regionale Verbundenheit haben. Zumal die "Marke" Fc Bayern ja momentan wächst und wächst. Das sieht man ja allein daran, dass Allianz jetzt für weniger Anteile mehr zahlen musste als zB noch Adidas.