HSV - KSC (on Tour)

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Dilbert, 25 August 2008.

  1. Dilbert

    Dilbert Zynischer Querulant

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    2. Spieltag 2008 - 2009

    Mahlzeit!

    Das Grauen kehrt zurück, der Dicke ist wieder da.

    Ach ja, es ging endlich wieder los. Wobei... ich hätte mir schon einen schöneren Start gewünscht. Denn als ich (nachdem mein Bierkasten beim Chat mit Schröder bis irgendwann nach 3.00 Uhr fünf Bewohner eingebüsst hatte) am Samstag vom Wecker unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde, hörte ich es draussen nur plätschern. Ach ja, der Wetterbericht hatte ja "Schauer" vorhergesagt. Nun ja, dieser kleine Schauer hielt seit dem Vorabend inzwischen locker zwölf Stunden durch (und machte im Laufe des Tages auch die 24 voll). Wat soll´s ab unter die Dusche, schnell gefrühstückt, Klamotten an und ab zum Bahnhof. Da der Bahnhofsparkplatz bei uns gerade umgebaut wird, hiess das für mich auch ´ne Runde Schlammspringen (Wacken ist doch schon drei Wochen vorbei...), wobei ich mir die Hände gleich mal schön mit Schmiere einsaute, weil ich um das Gleichgewicht zu halten einen Bagger als Nothaltegriff missbrauchen musste. Das fing ja gut an...

    Am Bahnhof wartete zu meiner Verblüffung nur Günter auf mich. Daniel hatte höchst kurzfristig abgesagt (Schnarchsack), und Volker musste irgendwo beim Renovieren helfen. Na gut, dann eben zu zweit. Der Zug nach Hamburg war inner zweiten Klasse ziemlich überfüllt, weshalb wir uns nach kurzem Schwatz mit dem Schaffner in die erste Klasse verdrückten. Unterwegs fing dann plötzlich irgendwas an zu piepen, und dann gab es einen grellen Blitz, wonach die Durchsage kam, dass man einen Stromausfall in der Oberleitung gehabt hätte und deshalb nicht ganz so schnell wie gewohnt unterwegs sei. Na ja, wir hatten ja Zeit genug. Belustigend war allerdings der Türke (?), der verzweifelt versuchte seine zusammengekaufte Wochenendticketbesatzung zusammenzuhalten, und deshalb die Hälfte der Fahrt damit beschäftigt war den Zug nach denen abzusuchen und dem Schaffner das Aussehen seiner "Schäfchen" zu erklären, damit die auch ja keinen Ärger bekämen. Dabei hatte der Schaffner schon nach dem ersten Satz "ist okay" zu ihm gesagt.

    Am Hamburger Hauptbahnhof wurden erstmal zwei Portionen Currywurst-Pommes vertilgt (Rülps!), wobei ich mir die Currywurst dann doch lieber hätte sparen sollen. Mir lag das Futter anschliessend doch ziemlich schwer im Magen. Anschliessend ging es in den Zapfhahn, wo mich der Typ neben mir fragte, was denn überhaupt auf seiner Rechnung stünde ("lesen ist nicht so meine Stärke"), um sich nach ´ner halben Mische Cola-Rum erstmal zum Klo zu verziehen. Als sich dann auf seinem Platz ein ziemlich grosser Kerl parkte, tippte ich diesen höflich an um ihm genauso höflich mitzuteilen, dass da gleich einer wiederkommen würde.

    Ich weiss nicht was mit einigen Leuten los ist. Jedenfalls sah sich der Angetippte genötigt mir gleich mal eine Tracht Prügel anzudrohen ("Ich mag nicht, wenn man mich anfasst, das ist die letzte Warnung!"), und er hätte da schliesslich nur bestellen wollen, ob ich für sowas denn kein Augenlicht hätte. Äääh... wenn man vorher keinen Ton sagt, hab ich wohl das Augenlicht, aber mit dem Gedanken lesen hapert es halt noch ein wenig. Da ich keine Lust auf eine längere (am ende noch handgreifliche) Auseinandersetzung oder sinnlose Diskussion hatte, hielt ich es irgendwie für klüger einfach meinen Mund zu halten, und zu hoffen dass der Typ sich in die andere Ecke der Kneipe verzieht, wofür mir die hilflos dreinblickende, weibliche Bedienung anscheinend auch nicht undankbar war. Warum man so aggro drauf sein muss, ist mir allerdings immer noch ein Rätsel, das war schliesslich nur mein Finger auf der Schulter und nicht die ganze Hand. Und ich fragte mich innerlich, wie er das Gedränge im Stadion übersteht. Bzw. die Leute um ihn herum.

    Als meine Blase zu kneifen anfing, warnte mich Günni schonmal vor. "Das steht da hinten am Pissoir zwei Zentimeter unter der Kante:" - "Dann ist ja noch für´nen Liter Platz..." Leider war bei dem verstopften Pieselkreis (welche Idioten schmeissen da eigentlich immer ihren Müll und ihre Fluppen rein?) inzwischen aber die Spülung angegangen, weshalb die Leute jetzt um den übelriechenden Springbrunnen rumstanden und auf den Boden schifften. Sooo nötig musste ich dann doch nicht.

    Gegen halb zwei machten Günni und ich uns auf die Socken zur S-Bahn, die auch pünktlich eine Minute später eintraf, und in der wir netterweise auch Sitzplätze bekamen. In Stellingen führte mich der Weg dann aber direkt an die (schlimmer als jeder Busch in Wacken stinkende) Pissrinne, so langsam wurde es halt doch eng. Ach ja, und der "Schauer" schauerte uns auf dem Weg zum Stadion doch ziemlich die Birne nass.

    Aber was heisst hier Stadion, zuvor gab es ja noch eine Mission zu erfüllen: Bier bei Knappi! Doch was erblickten meine entsetzten Augen, als wir um die Ecke bogen: Einen geschlossenen Wagen! Neeeiiin, das könnt ihr doch nicht machen!!!! Oder doch?

    Natürlich nicht. Der Wagen entpuppte sich als Vorratslager oder Energieversorgung oder sonstwas, ein paar Meter dahinter stand jedenfalls die altbekannte Imbisskarre, und das zum Glück geöffnet. Uff! Wie sollte man auch die Saison ohne Knappi überleben, sowas geht doch nicht. Und endlich traf ich da auch mal die olle Bacardi-Gang wieder, die ich ja schon seit Monaten nicht mehr gesehen hatte. Ist doch immer schön, wenn man "nach Hause" kommt.

    Sehr lange bleiben konnten wir leider nicht, denn ich hatte nach dem Kauf von zwei Fanzines etwas ziemlich widerliches zu erledigen. Den Besuch des Stadionklos. Zu meinem Glück waren wir ja noch ziemlich früh dran, und die Scheisshäuser deshalb erstens ziemlich leer, und zweitens auch noch in einem halbwegs akzeptablem Zustand. Na ja, wer fünf Tage seine Kringel auf den Wacken-Kackhäuschen abliefert, den schreckt so´ne Stadionscheissschüssel auch nicht mehr sonderlich ab.

    Nach der Erleichterung schmeckte das nächste Bier doch gleich viel besser.

    Was ich vorher lustig fand: Gib dem Deutschen eine Schlange, und er stellt sich an. So standen an den Drehkreuzen zwei Reihen von je fünf Leuten, während zwei Durchgänge genau dabeben daneben völlig verwaist waren. So kam ich wenigstens früher zum Klo, war auch bitter nötig.

    Der Weg führte uns auch noch in den Fanshop, der allerdings mehr oder weniger aus allen Nähten platzte, und das Angebot der Woche (Topflappen für fünf Euro) wusste weder Günni noch mich wirklich zu überzeugen. Da auch keiner von uns Daniels gewünschten Autogrammkartensatz irgendwo erspähen konnte, zogen wir unverrichteter Dinge wieder Leine.

    Dankenswerterweise haben die Typen von NDR2 ja Lotto als Stadionsprecher samt "Hamburg meine Perle" übernommen, ansonsten ist es eigentlich ziemlich schnurz, welcher Sender da nun Scheissmucke spielen darf. Grosse Änderungen an der Bude gab es diesmal nicht, sind die tatsächlich mal fertig geworden? Nur ein paar Werbebanden sind anders, und so langsam könnten die auch mal unsere Videowände reparieren lassen, da inzwischen auch die über der Südtribüne ´nen Fehler im Display hat. Für jeden sonstigen Mumpitz wird Geld ausgegeben, aber die über der Nord ist schon seit Jahren teilweise defekt, und da passiert nüscht.

    Wo ich gerade dabei bin: Herzlichen Glückwunsch HSV zu 45 Jahren Bundesliga! Und liebe Grüsse von Bianca aus München, die am Spieltag Geburtstag hatte und mir beim Gratulationsanruf auftrug, ihr auch ja ihren HSV und das Stadion zu grüssen. Auftrag erfüllt, Mädel!

    Beim Warmmachen konnte man zunächst nicht wirklich raten, wer denn nun von Beginn an auflaufen würde. Im Gegensatz zu den Stevens-Zeiten liefen alle in den gleichen Klamotten auf, und man musste warten, bis sich eine Gruppe zum Fünf gegen Zwei zurückzog. Ausserdem gab es eine Schrecksekunde, als Rost sich bei einer missglückten Abwehr irgendwie die Hand vergriesgnaddelte, und diese zwei Minuten schmerzverzerrt herumfluchend vor den Bauch hielt. Ausserdem gab es einen entsetzten Günni zu verzeichnen, als ich ihm beipulte, dass unser Torwartrainer Reitmaier ein glühender Fan meiner Borussia ist (was meiner Borussia gegen Hoffenheim leider auch nicht weiterhalf...).

    Die Aufstellung: Neuzugang Petric duifte nach nur einer Trainingseinheit mit der Mannschaft erstmal die Bank ganz nah betrachten. Unsere transferzerpflückte Notabwehr gab keinen Grund zur grösseren Begeisterung. Vor allem fragte man sich, was denn nun passiert wenn sich da noch einer verletzt. Angeblich soll man ja an ´nem Brasilianer dran sein, wobei ich südamerikanischen Abwehrspielern eher skeptisch gegenüberstehe, und unsere Ausbeute bei Transfers von diesem Kontinent insgesamt eine ziemlich dürftige Vorstellung ist. Und mir als Gladbacher fängt´s bei so Namen wie Pletsch, Chiquinho oder Insua erst recht an zu gruseln. Jedenfalls muss beim HSV in der Abwehr ganz dringen was passieren, denn was gegen Karlsruhe hinten ablief, erfüllte in keinster Weise internationale Ansprüche. Und die Jungs auf der Ersatzbank zählten auch (noch) nicht gerade zu den grossen Defensivkünstlern dieses Planeten.

    Wo ich gerade beim Gruseln bin, Schiedsrichter war Babak Rafati. Der stellte sich allerdings viel besser an als sein Ruf ist, auch wenn man das während des Spiels gerade in der zweiten Halbzeit nicht wahrhaben wollte.

    Das Spiel begann von beiden Seiten nicht gerade prickelnd. Auf Karlsruher Seite hatte man wohl noch die 7:0-Klatsche vom letzten Spieltag der abgelaufenen Saison im Kopf, und bei uns lief gegen defensiv gut arbeitende Gäste fast gar nichts zusammen. So war es dann der KSC; der sich als erstes anschickte doch auch mal auf´s Tor zu schiessen, wobei Rost, der im Spiel nicht immer den sichersten Eindruck hinter seiner Wackelabwehr machte, sich aber als Spielverderber hervortat. Wir brauchten fast eine halbe Stunde, um den Abwehrriegel der Karlsruher endlich mal zu knacken, allerdings wollte der Ball weder von Olic, noch im Nachschuss von Guerrero an Miller vorbei. Fast im Gegenzug war allerdings Rost geschlagen, ausgerechnet vom eigenen Mann. Da hatten wir mächtig Schwein, dass Trocho die von Benjamin ungewollt nach hinten losgegangene Rettungsaktion noch von der Linie kratzen konnte.

    Wenn wir schon fast Eigentore schiessen, dann kann das der Gast doch auch, oder? Oder auch: Wenn gar nichts hilft, braucht man einen dusseligen Abwehrspieler, einen nassen Ball, und eine völlig missratene Hereingabe von Atouba. Die arme Sau hiess in diesem Fall Sebastian, die zu unserem sehr unerwarteten Vergnügen den Reitmaier ("Den hau ich wech...") machte, herzhaft über den Ball säbelte, und diesen damit zu einer für Miller unkalkulierbaren Dropkickbogenlampe machte, die dann in´s lange Eck segelte. Den muss man auch erstmal so verwandeln...

    Da anschliessend nicht mehr viel passierte, ging es mit einem glücklichen 1:0 in die Pause. Und die war tatsächlich noch ereignisloser als ein Grossteil der ersten Halbzeit.

    Wer nun in der zweiten Halbzeit einen sicherer aufspielenden HSV mit brillianten Kontern erwartete, wurde erstmal bitter enttäuscht. Dazu muss man aber auch anmerken, dass wir wie schon geschrieben hinten wirklich mit dem letzten Aufgebot antraten, und viele von den Jungs unter der Woche zu Länderspielen unterwegs waren, was neben der durch die EM beeinträchtigten Vorbereitung und den Abgängen kurz vor Saisonbeginn / in der ersten Saisonwoche wohl auch dazu führte, dass wir da nicht gerade den besten Eindruck hinterliessen. Da die Karlsruher auch nicht ihren besten Tag hatten und vorn eine Weile jegliche Idee vermissen liessen, entwickelte sich ein ziemlich öder Kick, der erst gute zwanzig Minuten vor Schluss wieder aufregend wurde.

    Wobei man sich diese Aufregung auch hätte sparen können. Einen übel herausgebolzten Ball schickten die Karlsruher postwendend zurück in Richtung Strafraum, und weil die ganze HSV-Abwehr einen auf Peter Ludolf machte ("erstmal relaxen... chrr... püüh"), konnte Freis ziemlich unbedrängt den Ball zum 1:1 in die Maschen schieben. Mit dem ersten ernsthaften Torschuss der zweiten Halbzeit... Zu diesem Spiel passend auch noch durch die Beine von Rost.

    Im direkten Gegenzug war dann Rafati erstmal die Schande der Nation, oder noch schlimmeres. Also, der Miller hatte Olic doch so klar von den Beinen geholt, also nee! Und dass meckert der den Olic auch noch blöde an und schubst ihn weg, also, das muss doch jetzt... Elfmeter und Rot. Mindestens!

    Äääh, ja. Vielleicht sollte man solche Entscheidungen dann doch den Leuten überlassen, die keine 120 Meter wegstehen... In dem Fall zum Beispiel Rafati, der Olic statt mit ´nem Elfer mit ´ner verdienten gelben Karte für miese Schauspielkunst "belohnte", und bei Millers Schubseinlage dann auch mal Gnade vor Recht ergehen liess. Ganz kleinliche Leute hätten ihn wohl runtergeschmissen, aber Rafati bewiess da Fingerspitzengefühl, und zeigte dem KSC-Keeper nur den gelben Karton, wohl auch weil er seine Wut über die Schwalbe verstehen konnte.

    Na ja, wenigstens war mal was los auf´m Platz. Und damit sich auch sportlich mehr tut, brachte Jol für den noch überfordert wirkenden Pitoipa (ist halt doch ein Unterschied zwischen Bundesliga und lahmarschigen Schergen von Manchester City) eine viertel Stunde vor dem Ende Petric. Der semmelte dann gleich mal ´nen Freistoss ganz knapp über die Kiste, und man hoffte auf Belebung für´s Spiel. Das wurde allerdings bis zur letzten Minute nur noch durch vier Auswechselungen in acht Minuten bereichert. Als alles sich schon auf ein müdes 1:1 zum Heimspielauftakt eingestellt hatte, gab es eine (wie man später sah unberechtigte) von Petric herausgeholte Ecke. Selbige flog dann genau auf seinen Kopf, und mit etwas Gestocher von Mathijsen landete der Ball tatsächlich noch im Tor. Ob das nun unbedingt verdient war, war unsereinem in dem Moment natürlich herzhaft schnurz. Noch zwei Minuten "Pfeif ab!" gebrüllt, und der erste Heimsieg der Saison war eingetütet. Schön war das nicht... scheiss drauf, gewonnen.

    Nach der Feier mit der Mannschaft musste natürlich noch Knappis Imbissbude angesteuert werden. Knappi tat mir da ja irgendwie Leid, schliesslich muss er immer schon kurz vor dem Abpfiff aus dem Stadion laufen, um rechtzeitig zum Ansturm nach dem Spiel wieder in seiner Imbisskarre zu stehen. Aber er hatte das 2:1 gerade noch gesehen, als er losgehen wollte. Schwein gehabt. Da der "Schauer" inzwischen mal eben 17 1/2 Stunden dauerte, machten Günni und ich uns nach der Besorgung des Dosengolds auf zur S-Bahn. Dort bekamen wir gleich den richtigen Zug zum Hauptbahnhof.

    Am Hauptbahnhof liefen uns nach der Besorgung des Proviants für die Rückfahrt die Jungs vom Fanclub Nübbel über den Weg, die meinten wir müssten von Altona aus fahren. Da die teilweise schon ziemlich angeschossen waren, hielten wir das erstmal für einen Scherz, und der Blick auf die Infotafel oben anner Treppe gab mir Recht. Erst nachdem die und nochmal versicherten, dass sie uns nicht auf die Schippe nehmen wollten, guckte ich zur Sicherheit unten auf die Tafel am Bahnsteig selber. Und siehe da, die hatten nicht geschwindelt. Ich find´s nur ´ne ziemlich miese Infopolitik vonner Bahn, sowas nicht gleich oben anzuzeigen. Immerhin fuhr der Zug von Altona aus zehn Minuten später, sodass man doch noch die Chance hatte, ihn mit der S-Bahn zu erreichen.

    Auf der Rückfahrt war ich von der zu kurzen Nacht, dem Bier und dem Gegröhle dann doch etwas geschafft, weshalb der Plan anschliessend noch ein Bier im Drop Inn zu trinken, mir letztendlich nicht mehr so genial vorkam wie noch in Hamburg. Ausserdem ging das Zugklo noch kaputt, gerade als ich reingeschifft hatte. Keine Ahnung, ob da vorher einer seinen Müll drin entsorgt hat, jedenfalls war die Spülung im Eimer. Und die Jungs aus Nübbel versuchten einen ihrer Kumpels irgendwie mit der Tante mit dem Kaffeewägelchen zu verkuppeln, die nach wenigen Minuten resignierend ihre sinnlosen Fluchtversuche aufgab und den Spass mitmachte. Sie wird trotzdem innerlich drei Kreuze gemacht haben, als die ausgestiegen sind.

    In Rendsburg verabschiedete ich mich schliesslich von Günni und schlurfte durch den immer noch anhaltenden "Schauer" ziemlich erschöpft in meine Bude, wo der Sandmann mich bei "Axterix - Mission Cleopatra" schliesslich überwältigen konnte. War ein insgesamt trotz Mistwetter und einigen seltsamen Menschen ein lustiger Tag, und wenn ich daran denke, dass ich fast den gesamten Rest der Hinrunde an HSV-Heimspielwochenenden arbeiten muss, krieg ich echt das kalte Kotzen.

    Gruss
    Dilbert
     
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  3. Paule

    Paule PTL-Team-Weltmeister 2010

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    Hey Dilbert, der eine ist von Natur aus philosofisch - so ein ähnliches Lob habe ich schon mal für ein Werk über den "Garten im Sommer" bekommen - der andere wie du so unvergleichlich proletarisch. :top:
    An der von dir so trefflich beschriebenen Rinne sind wir auch vorbeigekommen, unser Dritter im Bunde konnte nicht anders als sie zu benutzen. Wie schön, wenn der Druck gerade nicht soooo groß ist...
    :huhu: