Hoffenheim und Rangnick geschieden

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von faceman, 1 Januar 2011.

  1. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Finde ich gut das die DFL das endlich mal überprüft. :floet: Wurde auch Zeit.
     
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  3. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Was soll denn die DFL überprüfen?
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Wieso ein Mäzen die Verhandlungen führt, während mit dem Trainer einer der führensten Angestellten des Vereins noch nichtmal was drüber weiß.
    Da kann sich ja gleich der Chef der Postbank hinsetzten und die neuen Wintereinkäufe für Borussia tätigen, wieso brauchen wir dann noch Eberl?

    Offensichtlicher kann man die 50+1 Regel doch nicht mehr mit Füßen treten, oder? Das Kind da nicht still hält ist ja klar, und er hat absolut Recht damit. Wenn es noch eine Regel gibt, dann sollte man auch danach handeln und die nicht für irgendwelche Leute außer Kraft setzten, nur weil sie paar Milliarden auf Ihrem Konto haben.
     
  5. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Es fuhr doch der 1899 Manager auch zur Verhandlung nach München und die Bayern wollten haltz auch noch den Hopp mit dabei haben, da er ja einen entscheidenden Posten bei Hoffenheim bekleidet und ausserdem der Geldgeber Nummer eins ist.

    So ist die Realität, 50+1 hin oder her, und die Regel besagt ja auch nur, dass der Verein mehr als 50% der Stimmrechte haben muss, was bei Hoffenheim der Fall ist.

    Die Untersuchung kann sich die DFL sparen - gerade wegen der unnützen Regelung, die nichts hergibt.

    Vom Kind schrieb ich nix, der will die Regelung ja selbst nicht.
     
  6. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Ich glaube nicht dass die Bayern Hopp dabei haben wollten, wozu auch? Der Manager von Hoffenheim ist doch geschäftsfähig, oder?

    Klar formell hat Hopp nur 49% der Anteile, also hat er auch eigentlich nichts mitzuentscheiden. Auch wenn es sein Geld ist.

    Die Regel wird hier aber ad absurdum geführt, da gebe ich Dir Recht. Das Problem ist nicht jetzt entstanden sondern dadurch dass man solche Konstrukte überhaupt zugelassen hat. Nun kann man bei der DFL ja mal schauen wie man damit fertig wird, nämlich gar nicht.

    Deshalb wird hier auch nichts passieren, und weil andere da nicht nachstehen wollen, wird die Regel irgendwann kippen.

    Klassisch unterlaufen würde ich mal sagen, aber gut dass wir soviele schlaue Füchse in den Gremien sitzen haben. :lachweg:
     
  7. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Laut ein paar Aussagen (theogs beispielsweise) hat sich Hopp aber darüber hinweg gesetzt und alleine gehandelt. Alles andere ist ja okay und ich bin sicher es war auch okay.
     
  8. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Wie willst ihm denn das nachweisen? Da müssten ja jetzt die Gremien des Vereins sagen: Wir waren dagegen oder wir wussten da nix davon.
    Ich bleib dabei: Hopp wollte den Burschen ab einer bestimmten Summe verkaufen und teilte das den Vereinsleuten mit und die stimmten zu. Alles Bestens im Sinne von 50+1.

    Ich konstruiere mal folgendes Gedankenexperiment:
    Der BVB ist eine frei gehandelte Aktiengesellschaft. Jetzt kauft nach und nach einer die Aktien auf; irgendwann hält der 25%, dann 50%, dann 80% der Aktien. Natürlich hat der Verein gemäß 50+1 100% der Stimmen aber wird der an seinem Eigentümer vorbeientscheiden oder sogar gegen ihn?
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Januar 2011
  9. DieL

    DieL feel the Difference ..

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    Hopp hat mit Tanner gehandelt. Tanner hat letztendlich unterschrieben. Wer nun wen dazu gebracht ist bleibt ungeklärt.
     
  10. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Beim BVB werden nur Vorzugsaktien, also stimmlose Aktien, gehandelt, die Aktionäre haben keinerlei Mitbestimmungsrecht. Das kann man nicht mit Stammaktien vergleichen und wer kauft weiß das auch bzw hat das zu wissen.
     
  11. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Du hast aber schon gelesen, was du da zitierst?????
    Scheint irgendwie nicht so.
     
  12. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Doch doch. Auch wenn beim BVB jemand eine Aktienmehrheit besitzen würde - er hätte absolut keinen Einfluß auf die sportliche Leitung.
     
  13. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Ob der Transfer mir rechten Dingen zugegangen ist z.b.s . :aua:
     
  14. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Und was soll dann überprüft werden?
     
  15. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Genau das hat doch auch Rupert geschrieben. Der Verein hat immer noch volle Stimmrechte, zumindest formal. Nur, meinst du, im Verein würde dann gegen die Interessen des Geldgebers gestimmt?
     
  16. Gismo

    Gismo Block A4

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    Und bald wird sicher der Mannschaftsbus belagert, weil der Onkel Dietmar das internationale Geschäft versprochen hat, nun aber lieber sein Geld aus dem Club wieder rausszieht. Da tun sich Abgründe auf, da werden Ideale zerstört!

    Ich lach mich schlapp. Hat denn wirklich von den Hoppenheimern jemand dran geglaubt, dass er das umsonst tut??? Jedem Hoffenheim Sympatisant kann ich nur raten:" Such Dir nen anderen Verein!" Ausserdem hat Hoffenheim keine Ideale, hatten sie nie und werden sie auch nie haben.
     
  17. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Ein Aktionäre sind nicht automatisch Geldgeber und haben mit Hopp nichts gemeinsam.
     
  18. Gismo

    Gismo Block A4

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    Nur weil D.Hopp irgendwelche Kindergärten fördert wird er kein Heiliger. Alle "HOPPENHEIMER" sind nur geblendet, von seinen "angeblichen" Wohltaten.
     
  19. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Du magst es natürlich nicht verstehen.War ja klar. Aber auch gut.
    Reicht ja, dass es jeder andere verstanden hat.
     
  20. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Anscheinend ist dies nicht der Fall.

    BVB Aktionäre mit Dietmar Hopp zu vergleichen macht für mich keinen Sinn.
     
  21. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Kannste nicht vergleichen KGaA-Aktien haben zum einen überhaupt kein Gewicht, weder in der JHV (wenn es um einzelne Frage der Geschäftsführung geht), noch bei irgendwelchen anderen alltäglichen Entscheidungen. Zudem würden, wenn du die Aktien nach und nach aufkaufst, die Gelder dafür an die Altaktionäre gehen und nicht an den Laden selbst. Dem Watzke, Zorc oder sonstwen beim BVB wird das reichlich egal sein können, wenn du da mit 80% Aktienanteil als Kommandidist antrittst und irgendwas forderst. (Immer eingschränkt auf die normale Tätigkeit; In der JHV haste natürlich Mitspracherecht, aber eben nicht über alles, schon gar nicht über einzelne Transfers, sondern nur über die grobe unternehmenspolitische Ausrichtung)

    Das Problem bei Hopp und Hoffenheim ist sicher, dass da vieles noch am Geld des Hopp hängt. Möglicherweise ganze Unterdeckungen, Stadionmiete etcpp. Und wenn der die Vereinsführung sanft drauf hinweist, wie es um Hoffenheim aussehen würde, wenn er nicht mehr zuschiesst, dann ist klar, wem sie folgen werden. Spätestens dann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Januar 2011
  22. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Du stellst Fragen. Es wird schon überprüft.
     
  23. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    :danke:
    Jemand der auch sieht, was ich sehe. ;)
     
  24. theog

    theog Guest

    :floet: rupertlein...ich weiss nicht, inwieweit dein Beispiel mit der TSG & Hopp zu vergleichen ist, da ich von Aktien & Co. wenig ahnung habe...Eins kann ich aber zu 100% sagen: so eine Situation - wie die bei Hoffenheim & Hopp - wirds beim BVB nienienieeee geben; denn da geht alles (und ich bin mir sicher, auch intern) nur über Trainer/Manager & Watzke.

    Klar kann es irgendeinen ausgeflippten "Aktionär" geben, der sagt: "ich gebe mein Geld zum Kauf von Ronaldo aus". Und? Er kann ihn als Putzfrau in seinr Wohnung benutzen oder was weiss ich. Jedenfalls geht da nix ohne das Einverstaendnis des BVB-Vorstandes.

    Ferner gibt es schon einen (vielleicht wichtigen) Unterschied zum BVB: Beim BVB gibt es keine EINZELNE Person, die 99% der Aktien/Gelder/was auch immer besitzt, sondern sie sind verstreut, was auch das immer - wiederum - zu bedeuten hat...
     
  25. theog

    theog Guest

    Das könnte eine Kopie meines Beitrags von oben sein, nur etwas fachlicher und sachlicher formuliert...:D :danke: BU...
     
  26. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Nun, einschränkend muss man schon sagen, dass ein Kommanditist mit überwältigendem Kommantitanteil zumindest theoretisch in der JHV Theater machen Könnte. Bis hin zu Wahl- bzw. Abwahlanträgen oder gar Anträge zur Auflösung der Gesellschaft. Häufig versucht die Gesellschaft, dem vorzubeugen, indem man in der Satzung festlegt, dass Transaktionen unter den Kommanditisten ab einer gewissen Größenordnung bei der Geschäftsführung angemeldet und genehmigt werden müssen. Dadurch behält der Komplementär den Überblick über die Struktur wesentlicher Anteilseigner.

    Ungeachtet dessen kann aber kein Aktioär antreten und mit der Beendigung seines Engagements drohen, um damit irgendwelche Entscheidungen der Geschäftsführung zu beeinflussen. Denn wie gesagt, vom Halten der Aktien oder vom Erwerb der im Umlauf befindlichen Aktien hat die Gesellschaft nix mehr, ebenso demnach auch keinen Nachteil, wenn einer nicht mehr mag und seine Anteile verscherbelt. Druck machen kann da kaum einer. Oder besser gesagt, gar keiner.
     
  27. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Heisst also bei meinem Gedankenexperiment, wenn der Halter der 80% der Aktien dem BVB egal wäre, dann hätte der keinen Einfluß auf den BVB? Der BVB könnte also ungeachtet der Besitzverhältnisse machen was er wollte? Interessant...
    Ich sag mal: In der Theorie ja.
     
  28. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Theolein, der BVB knappst immer noch an seiner Fast-Pleite: vom erfolgreichsten und finanziell best dastehendsten Fußballverein der Endneunzger hin zum Mittelmaß nach 10 Jahren. Soviel zu: "wirds nienienieeee geben".
     
    Zuletzt bearbeitet: 5 Januar 2011
  29. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Unwiderprochen. Die TSG ist halt Hopp.
     
  30. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Alles in allem eine merkwürdige Geschichte, die da in Hoffenheim gelaufen ist. Rangnick weg, Pazzaiuoli der Nachfolger. Nur eine Zwischenlösung? Das rangnick hinschmeißt, weil ein spieler verkauft wurde, den er nicht abgeben wollte, finde ich eine etwas übertriebene reaktion.

    Interessantes interview mit Hopp: Nach Gustavo-Transfer: Hopp entschuldigt sich bei Ex-Trainer Rangnick - Nachrichten Sport - Fußball - Bundesliga - 1899 Hoffenheim - WELT ONLINE

    Hopp: Das wäre schön, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis ich mein Ziel erreicht habe, dass die TSG unabhängig von mir existieren kann. Durch das Financial Fairplay des europäischen Verbandes Uefa ist der Druck, dieses Ziel zu erreichen, deutlich größer geworden. All jene, die den Gustavo-Transfer kritisieren, sollten wissen, dass dieser ein wichtiger Baustein ist, dem Ziel näher zu kommen. Was würde uns der sportliche Erfolg bringen, wenn wir in der Saison 2014/2015 keine Spielberechtigung mehr erhielten? Ich fürchte, das wird einige treffen – Hoffenheim wird nicht dabei sein, wenn wir vernünftig wirtschaften. Manchmal wünschte ich mir, ich wäre nur Fan und könnte nur an den sportlichen Erfolg denken!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
  31. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich nicht. Zwei Alphawölfe geht nicht gut, wenn's mal zu Reibereien kommt.