Hoffenheim in der Schuldenfallen.

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Simtek, 11 Januar 2011.

  1. jung

    jung Well-Known Member

    Beiträge:
    1.498
    Likes:
    4
    wolfsburg bei uns mal 96 stück.
    auch so ein traditionsverein :D

    so long
     
  2. Anzeige für Gäste


    um diese Anzeige auszublenden!.
  3. DieL

    DieL feel the Difference ..

    Beiträge:
    817
    Likes:
    0
    Ingolstadt kam mit 21 Fans zu uns. Das ist ja so ein "Traditionsverein".............
     
  4. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

    Beiträge:
    29.002
    Likes:
    3.750
    Ich hab's sicher schon mal erzählt, aber als Leverkusen damals um den Aufstieg in die erste Liga spielte und in Münster beim direkten Konkurrenten antrat, sah man überhaupt keine Fans von denen im Stadion. Spätestens seit diesem "Erlebnis" sind die bei mir für alle Zeiten unten durch... :nene:
     
  5. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

    Beiträge:
    24.079
    Likes:
    562
    Also ist Hoffenheim so normal oder auch unnormal wie Bremen, Hamburg, Stuttgart oder auch Schalke.

    Schön zu lesen und nett, dass du es mal angemerkt hast. ;-)
     
  6. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

    Beiträge:
    24.079
    Likes:
    562
    Wie ging das damals aus?
     
  7. alditüte

    alditüte HSVer

    Beiträge:
    3.100
    Likes:
    151
    Mit welchem Recht soll „eure Region“ in der Bundesliga sein? Was ist mit den Regionen Holstein, Altmark, Thüringen, Sauerland, Oberpfalz, Rhön, Emsland? Ist es auch okay, wenn in all diesen „Regionen“ ein Investor einen lokalen Verein hochpusht, den niemand kennt, nur damit „dessen Region das kriegt, was gefehlt hat“? Es kann nun mal nicht jedes Gebiet in Deutschland in der Bundesliga vertreten sein. Zumal ihr in eurer Region doch erstklassigen Fußball in der Nähe habt (Stuttgart, Kaiserslautern, Mainz, Frankfurt). Und als Investor Hopp beim Verein anfing, meine ich mich zu erinnern, waren die Stuttgarter Kickers auch noch in der 1. Bundesliga, vom KSC ganz zu schweigen.

    Warum ist genau das für dich die Region, in der es unbedingt Bundesligafußball geben muss? Warum nicht der Landkreis, der Fußballlandverband (Baden, da hätten wir dann oben genannten KSC), das Bundesland (mit Stuttgart und Freiburg) oder die geographische Region (Kraichgau, das wäre dann aber ohne die „potentiellen Fans“ in Mannheim, die Waldhof nicht sehen wollen, weil die „nur“ Oberliga spielen)? „Region“ ist nun mal ein schwammiger Begriff. Für mich gibt es auch ohne Hoffenheim in der Region Bundesliga-Fußball – weil Stuttgart und Lautern gleich in der Ecke liegen. Würde in jedem Land der Welt in jeder größeren Region ein Mäzen einen Verein hochpushen, hätten wir nur noch solche Retortenvereine. Sachsen-Anhalt im Übrigen hat auch 2,5 Millionen Einwohner. Da kommt kein Milliardär und pumpt Geld in den Hintern eines Dorfvereins.

    Wer ist jetzt schon wieder „ihr“? Hattest du Mitspracherecht? Karlsruhe liegt im Übrigens unmittelbar angrenzend an der Metropolregion. Aber darauf wollte HoratioTroche glaub ich ohnehin nicht hinaus: Er wollte nur andeuten, dass er es auch in seiner Gegend nicht okay fände, wenn ein Verein so hochgepusht würde, nur damit es Bundesligafußball gibt!
    Als die Metropolregion Rhein-Neckar 2005 gegründet wurde, war denen Hopp und der Fußball scheißegal, schließlich werden Regionen in Deutschland aus administrativen Gründen gegründet und nicht, um irgendwelche Gebiete in irgendeinem Sport in Liga eins zu bringen. Man fusioniert ja auch nicht Hamburg mit seinem Vorort Norderstedt, nur damit die in letzterem Ort lebenden Fußballfans behaupten können, dass es in ihrer Stadt einen Profifußballverein gibt.
    Durchsetzbar war die Fusion übrigens nicht, weil es in Mannheim echte Fans gibt.

    Du vergisst, dass viele Fußballfans Traditionalisten sind. Nicht nur zunächst werden die Leute den Verein ignorieren. Aber du sagst schon, worum es den Fans geht. Bundesliga-Fußball. Denen geht es nicht um die TSG, denen geht es um die Bundesliga. Du sagtest noch irgendwo, dass die meisten mit dieser zufrieden sind und den Champions-League-Titel gar nicht verlangen, aber das haben einige hier auch schon widerlegt – und warum? Weil Erfolgsfans immer mehr wollen. Hauptsache Erfolg ist da. Der Verein ist denen wurscht. Wenn die TSG aus Finanzgründen absteigen müsste, wären sie nicht traurig, weil es dem Verein schlecht geht, sondern weil sie keine Bundesliga mehr gucken können. Hast du also gut auf den Punkt gebracht, warum die Arena immer ausverkauft ist. ;)
    Mitleid habe ich mit den echten Fans der TSG. Denen, die den Verein schon lange lieben, schon zu Kreisklassenzeiten. Ich stell mir vor, meinem SC Alstertal-Langenhorn würde das passieren: Da kommt jemand, der den Verein helfen will, schön und gut. Ist ja auch ein sympathischer Klub, niemand hat was gegen ihn. Niemand guckt mich schief an, wenn ich sage, dass mein Herz für Alstertal schlägt. Zwei, dreimal steigen wir auf (landen in einer Liga, die dem Stadtteil, dem Fanaufkommen, der Vereinshistorie, der Infrastruktur angemessen ist) und die anderen Fans des Amateurfußballs reden vielleicht über den Klub, aber sicher nicht abfällig, da es ja alles im Rahmen bleibt. Aber anstatt dass es endlich mal gut ist, macht der Investor immer weiter. Die Zuschauerzahlen mehren sich erfolgsgemäß spätestens mit dem Einzug in die Regionalliga und die, die vorher schon da waren, können nur zusehen, wie ihr Verein zu einem Produkt der Habgier verkommt und sehnen sich nach den alten Zeiten in der Kreisklasse zurück, als der Verein noch echt war, wenn auch sportlich erfolglos. Und neben einem im brandneuen Stadion singen die angekrochenen Konsumenten Stadiongesänge über den Neid der Anderen. Spätestens jetzt wende ich mich vom Verein ab, ebenso wie alle anderen, die zu Amateurzeiten am Spielfeldrand am Geländer lehnten, und der Verein besteht nur noch aus konsumgeilen Hauptsache-höherklassiger-Fußball-egal-mit-welchem-Verein-Zuschauern, die von jedem anderen Fan nur belächelt werden – wie ich bis zu meinem Austritt, obwohl ich doch schon immer da war (was mir aber keiner glaubt) und obwohl ich schon immer zum Verein gehalten habe (bis ich mit der Wettbewerbsverzerrung meines Vereins nicht mehr klarkam). Gott sei Dank hab ich in der Amateurzeit von Alstertal-Langenhorn viele andere kleine Vereine kennengelernt, da findet sich sicher ein netter Klub, zu dem man übersiedeln kann. Ich denke, die dortigen Zuschauer würden es verstehen und vielleicht sogar der Meinung sein, dass ich mich viel zu spät von Alstertal abgewendet hab. Vielleicht bin ich ja schon umgezogen, lebe jetzt in Thüringen, habe mir jetzt den VfB Pößneck ausgesucht und werde solange zum Verein gehen, bis zehn Jahre später ein anderer Millionär meint, dass Thüringen Bundesligafußball braucht und das Dorf Pößneck der anfangs überglückliche Gewinner ist und zehn Jahre später von jedem Deutschen nur noch negativ mit einem hochgekauften Verein assoziiert wird. Armes Pößneck.

    Auffallend, dass Fans von Vereinen wie Dortmund, Schalke, Bremen, Stuttgart, Hamburg etc. das Wort „Neid“ (vergleichsweise) so selten gebrauchen. Selbst bei den Bayern findet sich das Wort im „harten Kern“ der Fanszene nicht (also den Fans, die echt sind). Wie passend, dass die TSG dieses Wort sogar in ihren Fangesängen nutzt, direkt bezogen auf die Reaktionen anderer Leute auf den Verein.
     
  8. alditüte

    alditüte HSVer

    Beiträge:
    3.100
    Likes:
    151
    14. Spieltag, 78/79. Leverkusen war Erster und Münster Dritter (so sah es am Ende dann auch aus).
    0:0 vor 25000 Zuschauern, drei Rote Karten. Rückspiel gewann übrigens Leverkusen mit 3:2 vor 12000.
     
  9. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

    Beiträge:
    15.459
    Likes:
    986
    Ichsachma ganz pragmatisch. Klar ist das okay. Hier geht es nämlich um Marktanteile. Bundesligafussball ist Markt. Wen interessiert im kommerziellen Bereich denn, ob jemand einen Verein kennt? Der muss sich finanzieren und refinanzieren. Einen anderen Zweck haben diese Gesellschaften ... ähhh Vereine doch gar nicht mehr. Selbst ein Verein wie St.Pauli hat mittlerweile den Weg des Geldes eingeschlagen. Klar gibt es dagegen Proteste. Und? die gehören zur Demokratie halt dazu. Fertig. Ich gehe gar soweit, dass es (wohlgemerkt theoretisch) denkbar wäre, dass sich jemand bereit erklären würde einen Verein komplett ohne Zuschauer zu finanzieren, wenn er sich nur irgendwie refinanziert.

    Die erste Frage verstehe ich gleich gar nicht. Mit welchem Recht? Mit dem Recht des Marktes. Klar haben die anderen von Dir genannten Regionen eben dasselbe Recht. Das bestreitet doch auch keiner. Die Frage ist da eher, ob sich Investoren finden, die das ganze finanzieren. Wenn sich in Thüringen ein finanzkräftiger Jemand hinstellt und sich mit der Region verbunden fühlt, dazu auch noch bereit ist viel Geld in die Hand zu nehmen, dann kannst Du mal sehen, wie schnell Carl-Zeiss Jena in der Bundesliga wäre. Trotz seiner Tradition, wäre es dann dennoch ein künstlicher Verein, oder? Weil sportlich wäre der doch so nie in die Buli gekommen. Im Sinne des Marktes Bundesliga ist das völlig okay, finde ich. Das passt natürlich den Traditionalisten nicht. Das verstehe ich wiederum, aber ehrlich, wenn eine jahrelange Fussballprovinz plötzlich aus dem Schatten der Reichen und Grossen heraustritt und selbst einer der Ihren ist, dann mag das nicht im Sinne des Fussballsportes sein. Im Sinne des Marktes ist es aber. Und der regiert dieses ganze Geschäft nunmal. Das heisst nicht, dass man das toll finden muss oder unterstützen muss. Man sollte es aber zumindest erkennen.

    Das Gros der Fussballfans sind schlicht Konsumenten, die wenigsten sind überzeugte Traditionalisten. Jetzt können wir zwar wieder dei Diskussion anfangen wer denn nun Fan ist und wer nicht. Das lassen wir aber, das führt nämlich zu nichts. Beweis dafür sind eben Vereine, die mehrfach abgestiegen sind und in der Versenkung verschwunden sind. Wieviele Fans haben die denn noch im Gegensatz zu sagen wir mal Zweitbundesligazeiten? Ich behaupte mal, dass dies fast überall so wäre. Leider ist die Beweisführung genauso schwierig, wie die der Traditionalisten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Januar 2011
  10. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

    Beiträge:
    17.881
    Likes:
    2.974
    Logisch. Was sonst?
     
  11. Rupert

    Rupert Je suis soleil

    Beiträge:
    36.125
    Likes:
    3.165
    Ist ja nicht der Fall bei Hoffenheim. Da müssen noch viele und v.a. lange Erfolge gefeiert werden, bis die 240 Mio. € wieder drinnen sind.

    Glaube auch nicht, dass eine gute Rendite der Grund war, warum Mr. Hopp da einstieg.
     
  12. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

    Beiträge:
    15.459
    Likes:
    986
    Wenn sich Hoffenheim nicht refinanziert dann folgt daraus eben auch früher oder später etwas. Markt halt.
     
  13. Rupert

    Rupert Je suis soleil

    Beiträge:
    36.125
    Likes:
    3.165
    Warum muss sich Hoffenheim refinanzieren? Hopps Geldgabe war ein Geschenk, in meinen Augen, und kein Investment, das wieder zurückgezahlt wird.
     
  14. theog

    theog Guest

    Eben! Und bei diesem Geschenk handelte sich nicht um paar Oliven, sondern um satte 240 Millionen (bisher!) Euronen...
     
  15. Raul Marcelo

    Raul Marcelo Well-Known Member

    Beiträge:
    6.639
    Likes:
    753
    Mal ehrlich wenn Hopp so gut mit geld umgehn kann das er ne sehr bekannte firma aus dem boden stampft, wird er doch nich aus langeweile geld in einen verein ballern ohne zu sagen ich hätte gern was davon!?

    Klar will der leistung sehen oder zumindest Erfolg.
    Das er irgentwann mal, wenn der erfolg da ist, wieder was zurück bekommt.
    So wie jeder geld anleger!
     
  16. Simtek

    Simtek Well-Known Member

    Beiträge:
    15.910
    Likes:
    847
    :top:
    Es gibt im Moment keinen einzigen Verein aus den "neuen" Bundesländern in der 1.BL. Nach der Logik karl hätte man dort doch auch ein "recht" das z.B. mindestens Cottbus in der 1.BL spielt. :suspekt:



    Worauf sol man bei Hoffenheim auch neidisch sein? Das ein Hopp daher kommt und ihnen einige Millionen in den Hintern pumpt?
    Mein Gott, hätte Rot-Weiss Essen dieses Glück würden sie auch bald wieder in der 1.Liga Spielen (Gott bewahre :kotzer:)
     
  17. André

    André Foren-Capo Administrator

    Beiträge:
    43.798
    Likes:
    2.729
    Eben nicht. Hopp setzt den Markt aus. Wäre es Markt, wäre Hoffenheim noch in der Kreisklasse. ;-)
     
  18. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

    Beiträge:
    15.459
    Likes:
    986
    Eben nicht, er bedient ihn. Er investiert. So wie jeder andere Finanzier auch. Wo wäre denn Leverkusen ohne die Bayer Werke (zugegeben hier ist es ein Konzern und keine Einzelperson)? In der Bundesliga? In der 2. Bundesliga? Vergleiche diesen Verein mit dem einst gesponserten Bayer Uerdingen. Genau da würden sie auch sein. Und das geht anderen Vereinen nicht anders. Der Unterschied ist doch, dass die sogenannten traditionellen Vereine bereits seit sehr langer Zeit ihre Investitionen entwickeln konnten und Hopp das jetzt aus dem Stand heraus gemacht hat. Aber mehr Unterschied sehe ich da fast nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Januar 2011
  19. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

    Beiträge:
    15.459
    Likes:
    986
    Weshalb sollten sie sich nicht refinanzieren? Du meinst Hopp hat soviel, das er das Geld einfach so verschiesst? Er könnte es klar, aber der ist Geschäftsmann, nach wie vor. Warum investiert er es dann nicht in Kitas oder Schulen, da hätten Geschenke weitaus mehr Sinn gemacht?
     
  20. Rupert

    Rupert Je suis soleil

    Beiträge:
    36.125
    Likes:
    3.165
    Meines Erachtens hat er es genauso "verschossen" wie sein noch größeres Pendant in Chelsea, ja. Warum gerade mit Fußball, weiß ich auch nicht.
    Aber 240 Millionen wieder reinzukriegen, mit Hoffenheim, dauerte ja Jahrzehnte, wenn's also um Rendite gegangen wäre, hätte er besser in SAP-nahe Unternehmen investiert.
     
  21. alditüte

    alditüte HSVer

    Beiträge:
    3.100
    Likes:
    151
    Ja, da scheiden sich bei uns scheinbar die Geister. Für mich ist Bundesliga in erster Linie ein Sport, der von den Fans aufrecht erhalten wird. Sind die Fans weg, ist mit Fußball auch nicht mehr so viel Geld zu erzielen (keine Fans = weniger Berichterstattung = weniger Interesse am Fußball = Wertabfall der Spieler). Ob der Markt funktioniert, ist also auch ein Stück weit von den Vereinen abhängig, die in dem Markt spielen. Vom Markt her ist das natürlich legitim, was dort in Sinsheim abgeht, aber ob das im Sinne des Fußballsports ist, steht auf einem anderen Blatt. Wenn nur noch Vereine wie RB Leipzig, TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg in der Bundesliga spielen würden, könnten sich die Vereine (vielleicht) nur noch durch die Konzerne am Leben erhalten, weil sie permanent im Roten Bereich wären.

    Bei der Frage, ob eine „Region“ das „Recht“ hat, in der Bundesliga zu spielen, habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Ich wollte eigentlich hinterfragen, wieso diese Region (Metropolregion Rhein-Neckar) unbedingt in die Bundesliga gehört (so wie es Karl ausgedrückt hat). Also im geographischen Sinne.


    Das ist ja vollkommen normal, dass in niedrigen Ligen weniger Zuschauer kommen als in höheren Ligen (was im Umkehrschluss aber nicht unbedingt heißen muss, dass der Verein weniger Sympathien hat). Würde der HSV in der Regionalliga spielen, würde ich auch nicht so oft dort antanzen, weil das Stadion recht weit von mir weg liegt und die gegnerischen Vereine weniger Interessant sind. Verfolgen tut man den Verein ja dennoch. Aber wer verfolgt einen Verein wie Hoffenheim, wenn dieser wieder im Amateurfußball ist? Die alten Erfolgsfans?

    Nach der Logik Karl muss es eine erste Liga mit mehreren Staffeln und insgesamt 450 Vereinen geben, damit auch ja jeder Landkreis vertreten ist.
    Und bei Cottbus wäre es niemals eine solche Hausnummer wie in Hoffenheim. Dort wären sicher keine 240.000.000 Euro nötig, um den Verein in der Bundesliga auf einen Mittelfeldplatz zu bringen. Offtopic: Schauen wir mal, was Aue heute macht, bin da sehr gespannt!:huhu:

    Ich könnte mir höchstens denken, dass Fans solcher Vereine eher neidisch auf andere Klubs sind, da dessen Klubs es nicht nötig hatten, so viel Geld in den Verein zu pumpen, damit Bundesligafußball nötig ist (natürlich immer mitbeachtet, dass die sogenannten Traditionsvereine zu einer Zeit erstklassig wurden, als dies noch relativ einfach war – was allerdings meiner Meinung nach nichts daran ändert, dass das Hoffenheim-Szenario Wettbewerbsverzerrung ist). Aber gut, beim Wort Neid sollte man vorsichtig sein. Wenn ein Bayern-Fan das Wort benutzt, kann ich es an sich noch verstehen, dass dieses als Ausrede für den Hass genutzt wird (wirkt auf dem ersten Blick nun mal so, als sei man neidisch auf den Erfolg, auch wenn viele Bayern-Hasser es nicht sind). Bei Hoffenheim-Fans kann ich es aber nicht verstehen, denn die haben wirklich nix, auf das man neidisch sein kann...
     
  22. jung

    jung Well-Known Member

    Beiträge:
    1.498
    Likes:
    4
    tjaja,
    ich kann mir schon vorstellen, dass ihm einer abgeht wenn der franz ihn persönlich zu nem gespräch bittet. oder er dem präsident des größten sportverbandes nen persönlichen gefallen tun kann indem er seinen sohn nen job gibt.

    sieht man doch die tage sehr deutlich, dass es an ihm nagt, wenn er nicht als der gutmensch betrachtet wird, als der er sich selber sieht.

    so long
     
  23. Schröder

    Schröder Problembär

    Beiträge:
    10.885
    Likes:
    971
    :hail: :top: :umarm::beifall:

    Ich bin ja nicht in allem deiner Meinung. Aber der Abschnitt ist das beste, was ich in den letzten Jahren hier gelesen habe. :)
     
  24. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

    Beiträge:
    43.731
    Likes:
    2.753
    Spätestens 2014 will Hopp kein Geld mehr in den Verein pumpen. Bis dahin muss die schwarze Null stehen. Überlebt Hoffenheim die Bundesliga oder geht es wieder abwärts in eine untere Ligen? Ich glaube ja fast letzteres. Weil es schon lange kein Verein mehr geschafft hat, sich in der Bundesliga festzubeißen.

    Hoffenheim - Hopp noch drei Jahre als Geldgeber
     
  25. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

    Beiträge:
    17.881
    Likes:
    2.974
    Ich sagte neulich schon:

    Letzte Ausfahrt Wattenscheid.
     
  26. Simtek

    Simtek Well-Known Member

    Beiträge:
    15.910
    Likes:
    847
    Abwarten, das sie komplett abschmieren glaub ich nicht, dazu ist die Infrastruktur zu stark - dazu müsste dort schon extrem viel falsch laufen.
    Aber vielleicht werden sie sich in Zukunft damit anfreunden müssen, nicht um die Europapokalplätze zu spielen sondern in die unteren Tabellenregionen evtl. sogar den Abstieg oder sich damit Anfreunden müssen das sich Hoffenheim zu einem Fahrstuhlclub a´la Bochum wird.
     
  27. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

    Beiträge:
    16.442
    Likes:
    1.246
    Was einer wenig leidgeprüften Anhängerschaft, die nicht so gewachsen ist wie z.B. Bochum oder diverser anderer Vereine womöglich schwerfallen wird. Bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt.
     
  28. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

    Beiträge:
    43.731
    Likes:
    2.753
    Würde ich auch sagen. Und mit der fehlenden Anhängerschaft werden sich wohl auch keine potenten Sponsoren finden lassen. Und ohne Sponsoren kein Geld, und ohne Geld keine erste Liga. Jedenfalls nicht dauerhaft. Der letzte Verein, der sich in der der BuLi festgebissen hat, ist Wolfsburg. Und da steht VW hinter.