Habt ihr auch 195.000 Euro auf dem Konto?

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Holgy, 26 April 2013.

  1. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Im Ernst, genau diese Träume wie der vom Eigenheim sorgen dafür, dass das Geld so verteilt ist, wie es verteilt ist.


    Normal aber dämlich...:undweg:
     
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  3. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Ich sach mal hier auf dem Lande ist dieses mit dem Eigenheim halt nicht so unüblich. :weißnich: Natürlich nicht jeder...aber wenn ich so an meinem Bekanntenkreis denke schon viele.
     
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  4. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Kenn ich, genau das mein ich. Geld schreddern wäre leichter gewesen. ;)
     
  5. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Wieso meinste? Schlauch ich grad? :gruebel:

    Klar, die Banken zapfen die ordentlich was ab für Zins u. Tilgung. Aber was willste machen? Ein Leben lang Miete zahlen wäre die andere Variante, dann haste aber nix eigenes.
     
  6. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich denke mal, es ist damit gemeint: Der Wert der Immobilie sank über die Zeit.
     
  7. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Aso. Gut, aber das weisste ja halt vorher nicht. :weißnich:
     
  8. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Kommt halt wahrscheinlich mal schwer auf die Region an, wo die Immo. liegt.
     
  9. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Klar, das werden wohl mehrere Faktoren sein wieso weshalb. Hier ist der Markt eher so, dass die Immo-Preise zZt eher hoch sind auf Grund des eher mauen Angebots was die Anzahl der zu verkaufenden Immo's angeht. Und wegen dem niedrigen Zinsniveau meinen alle jetzt kaufen oder bauen zu müssen. So kommt's mir zumindest vor.

    Dass aber zB für nen Neubau momentan rein nach den Handwerkerpreisen die Kosten sauhoch sind wird dabei leider von einigen ausgeblendet.
     
  10. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Du sagst es doch: Miete zahlen. Durch den Hausbau bindet man nicht nur aktuelles sondern auch zukünftiges Kapital. (-> Konsumschulden) Und zwar völlig grundlos. Was hat man denn in 25 Jahren von einem Haus, in das man sein ganzen Geld gesteckt hat? Die Einrichtung ist nicht nur wertlos sondern verursacht Kosten, Käufer finden sich keine, Geld kommt auch keins durchs Dach getropft, nur Regenwasser.

    Also zur Miete wohnen: Keine Belastung, keine Sorgen, kein Loch ohne Boden, mehr Geld, mehr Freiheit. Das freie Kapital kann man investieren.

    Stimmt. In der Münchner Innenstadt sollte man natürlich zuschlagen, auch mit Kredit (sehr gute Zinslage im Moment für Investoren, für Häuslebauer ist das auch jetzt ein Verlustgeschäft). Aber nicht um selbst drin zu wohnen, sondern um zu vermieten. Aber die Leute, die die 195000 € nicht auf dem Konto haben, brauchen daran keinen Gedanken verschwenden. Zumindest vorerst nicht. ;)
     
  11. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Was macht man mit so einem Haus? Drin wohnen? An die Kinder übergeben? Läuft hier so auf dem Land.

    Muss ja schließlich auch jeder selber wissen. Ich für meinen Teil würde eher ein Haus nach meinen Wünschen bauen. Da weiß ich wenigstens wofür ich das Geld zahle.

    Und zur Not kann ich in 25 Jahren das Haus verkaufen und reinvestiere das Geld in eine Eigentumswohnung oder in ein kleineres Haus.

    Dem Mieter schieb ich jahrelang die Kröten rüber ggf. und dann setzt er mich doch vor die Tür wegen Eigenbedarf oder so.
     
  12. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Mein Vater geht in 2 Monaten in Rente und der sagt: Mit der Rente die ich erwarte, komme ich wohl über die Runden und kann mir auch ab und an was leisten. Wenn ich davon aber noch 700 Euro Miete abdrücken müsste, würde das schon deutlich anders aussehen.

    Und genau das ist halt der Punkt wieso es sich unter Umständen eben doch lohnt. Die Miete ist ja jeden Monat weg, für immer und Du kannst nicht machen was Du willst. Terrasse bauen, Wand einreißen zusätzliches Fenster etc. pp.

    Wieso also nicht 100 - 2000 Euro im Monat drauf legen und später ne geile Altersvorsorge haben?
     
  13. Ostmiez

    Ostmiez Fußballgott a.D.

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    Und Dich abhängig machen was den Job betriftt. Oder willst Du Dein Haus mit an jeden Ort nehmen,
    wo sich Arbeit bietet. Miet Dir einfach ein Wohnmobil und fahre der Arbeit hinter her :)
    Und wenn mein Vermieter meine Wohnung brauch, soll er sie haben suche ich mir eben was neues.
    Bei uns gibt es noch genug Wohnungen :knicks:
     
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  14. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Bei uns halt nicht. Ist wohl regional überall wieder anders und hängt ja auch davon ab wo der berufliche Weg hinführt.. Und selbst wenn ich ein Haus abbezahle und müsste Job bedingt umziehen, dann verkauf ich es halt und kauf ein anderes wenn es da vor Ort passt.

    Klar muss man sein Haus dann und wann sanieren und renovieren, letzteres fällt bei einer Wohnung ja aber auch an.
     
  15. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Kollege von mir hat in Trier studiert und direkt ne Einliegerwohnung gekauft. Nahezu jeder hat den ausgelacht wie man denn so bescheuert sein könne. Nach dem Studium hat er ca. 40.000 Euro mehr bekommen als er damals ausgegeben hat, da war das Studium komplett finanziert. ;-)

    Die Kollegen haben in der gleichen Zeit ca. 20.000 Euro an Miete gezahlt, macht nen Unterschied von 60.000 Euro und er musste niemanden fragen ob er ein Loch in die Wand bohren darf. Ok, er hatte natürlich Glück dass es in Trier so gut wie keine Studentenwohnungen mehr gibt.

    Aber es gibt halt kein richtig oder falsch. Muss jeder selbst wissen, und ich sehe das auch als meine Altervorsorge. Und wenn es sich lohnen würde für einen Job umzuziehen, dann kann ich das Haus ja vermieten oder halt auch verkaufen. Bin ja nicht mit dem Haus verheiratet.
     
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  16. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Seh ich auch so. Bei deinem Kollegen in Trier war das atürlich eine glückliche Fügung- Manchmal hat man halt auch mal Glück im Leben! ;)
     
  17. Ostmiez

    Ostmiez Fußballgott a.D.

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    Dann vermiet mal , ich nehm's nicht.
     
  18. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Miez, was is'n das jetzt für ne Antwort. :hammer2:
     
  19. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Bei uns auch. :floet:
    Nach der Krise sind die Immobilienpreise teilweise heftig gefallen. Besonders interessant für alle, die nicht vom spanischen Arbeitsmarkt abhängig sind. Für 195.000 Ocken bekommt man hier schon eine adrette Dreizimmerwohnung mit Terrasse und Meerblick - oder eine prächtige Finca im Landesinneren.
     
  20. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Kenn mich mit Immobilien nicht aus - aber in meiner Gegend isses sowieso wurscht: Ich komm zu keinem Haus :D
     
  21. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Bei uns für 195.000 ne gut DHH mit ca. 300m² Grundstück. Sonst Neubau: puh, der Preis liegt bei 120-140€ pro m², da biste dann schnell 40-50.000€ nur fürs Grundstück los. Für den selben Beitrag kannste schonmal geschmeidig ca. 40 Jahre auf Erbpacht wohnen und der Kirche was gutes tun! ;)
     
  22. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Mal zehn dann biste beim qm Preis hier - und München Downtown geht eh nix :D
     
  23. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Diese Sichtweise überrascht mich, auch und gerade vor dem Hintergrund des "Abrutschens" im Alter.

    Der normale Eigenimmo-Eigentümer sollte die Hütte spätestens im Renteneintrittsalter abbezahlt haben (gut, nicht in München oder in anderen Metropolen). Er wohnt dann mietfrei und hat gelegentlich Investitions- und regelmäßig Nebenkosten. Wenn er das Glück hat, in einer Immo-Hochphase wie derzeit, niedrige Zinsen und hohe Eigenheimpreise, zu landen, sieht die Rechnung eben komplett anders aus.

    Vernachlässigt wird überdies völlig, dass jeder einen unterschiedlichen Lebenszuschnitt hat. Bin ich mit Weib und Kindern gerne zuhause, dann genieße ich einen kleinen übersichtlichen Garten. Wenn Du nur ein halbes Jahr arbeiten musst, wie Du mal schriebst, um das Leben nach Deinem Zuschnitt lebenswert zu finden, ist das auch ok. Ich denke, Du bist entweder schlau oder mutig oder schlicht vermögend genug, dass Du Dir auch einen akzeptablen Lebensabend machen kannst.

    Aus der Gleichung "weniger Spielraum - keine Investition" aber zu schließen, dass das Geld so verteilt ist, wie es verteilt ist, erschließt sich mir ohne Weiteres nach wie vor nicht.
     
  24. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Wer sagt denn, dass deine Kinder da in Zukunft überhaupt leben wollen? Wenn man gemein ist, könnte man sagen man bindet seine Kinder so an das "Ich-habe-keine-195.000 €-auf-dem-Konto!-Dasein". Ich weiß schon wie es läuft, ich komme selbst vom Land. Und ich hab meinen Eltern früh klar gemacht, in das Haus ziehe ich auf keinen Fall! War nicht die schlechteste Entscheidung, wenn man sich die Region ansieht. Immobilienpreise sind im Keller, Arbeitsplätze gibt es kaum, weil alles in die Städte zieht. Wenn ich hier bin, wie jetzt gerade, wohne ich für 450 € warm zur Miete.

    Klar ist: Muss jeder selber wissen. Klar ist auch: Wer das Geld hat und sich den Luxus eines Eigenheims gönnen will, kann das machen. Aber dem muss auch klar sein, dass nie Geld zurückfließen wird. Konsumschulden sind dann aber wirklich das letzte, was aus finanzieller Sicht Sinn macht. Nochmal: Du bindest dein gesamtes verfügbares Kapital und auch das, das du noch gar nicht hast. Denkst du so kommt man zu Geld?

    Es geht hier im Thread doch um die Verteilung des Geldes. Viele beschweren sich, dass sie nichts haben. Aber wo soll es denn herkommen? Die Regentonne füllt sich nicht mit Geld. Man muss Geld in die Hand nehmen und Anlegen, sich im Optimalfall ein passives Einkommen schaffen. Wenn man alles in die "Altersvorsorge" Eigenheim steckt, was soll sich dann vermehren?! Durch normale Jobs verdient man nicht genug, um das stemmen und nebenher als Anleger aktiv sein zu können.

    Glaubst du denn, dass ein von dir gebautes Haus in 25 Jahren jemand haben will? Ich hoffe es liegt in der Innenstadt, denn Autofahren wird dann richtig teuer...
    Es bleibt jetzt schon nur maximal die Hälfte der Investitionssumme für ein 15 Jahre altes Haus übrig, d.h. so viel bekommt man im Durchschnitt noch, wenn man es verkauft - vorausgesetzt man findet einen Käufer. Tolle Altersvorsorge. ;)

    Wenn dich der Mieter vor die Tür setzt: Klasse, ziehst du eben um. Ist das schlimm? Und weißt du was toll ist? Wenn ich zur Miete wohne und die Heizung kaputt geht, ruf ich beim Vermieter an und der regelt das. :)


    Und schon wieder hast du mächtig Geld verloren...

    Bei einer Mietwohnung fällt die Sanierung und Renovierung eben nicht an, nicht für den Mieter. Du kannst auch ein Haus mieten, wenn du willst. Kommt auch um einiges günstiger, als ein Haus zu kaufen (um darin zu wohnen) oder es im schlimmsten Fall zu bauen.


    Wohnungen in Städten sind eine ganz andere Sache, als das klassische Eigenheim. Aber solche Möglichkeiten gibt es leider ohnehin kaum noch.

    Vermieten kann durchaus rentabel sein, das stimmt. Aber bitte nur bei Studentenwohnungen, die liefern die doppelte Rendite eines vermieteten Eigenheims.

    "Mit dem Haus verheiratet" ist eine schöne Formulierung. Ein guter Bekannter hat das Elternhaus seiner Frau zusammen mit ihr renoviert. Sieht richtig toll aus. Nur fehlt die Einfahrt, das Dach und man kommt nicht mal zur Haustüre rein, weil es keine Treppe gibt. (3 Meter freier Fall, sieht genial aus)
    Was ist passiert? Sie haben sich getrennt... Das wars mit der Altersvorsorge für ihn, er ist finanziell ruiniert und mit den Nerven am Ende. Seine Firma kann er jetzt auch vergessen, die war im Haus. Gestern waren Makler da. :)
     
  25. Chris1983

    Chris1983 Well-Known Member

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    Du kannst Deine Meinung ja gerne haben. Ich hab auch nirgendwo gesagt, dass Kinder (wenn man dann welche hat) in das Haus ziehen oder es übernehmen müssen. Um Gottes Willen, meine Eltern haben mir das genauso frei gestellt wie ich das auch bei meinen machen würde wenn es dann irgendwann soweit ist.

    Wenn ich hier eine adäquate Wohnung in gleicher Lage nehmen müsste wäre ich bei ca. 550€ - 600€ warm. Da meine Holde und ich vermutlich aber nicht ein Leben lang in der Wohnung wohnen wollen würden (kein Abstellraum, kleine Küche) würde wir zwangsläufig eine größere suchen (jetzt ca. 60m²).

    Wenn ich für eine ähnliche Wohnung in gleicher Lage mit 80-100m² dann sagen wa mal 750-800€ zahle wären das von heute für die nächsten 40 Jahre bis ungefähr zur Rente allein ca. 384.000€.

    Ich denke schon, dass ich für das Geld auch geschmeidig ein Haus kaufen kann. Und wenn ich dann mit 67 immernoch monatlich 500-800€ (Stand heute) nur für Miete berappen müsste - nö. Lass mal.

    Auch mit deinem "es fließt kein Geld zurück"... Klar fließt kein Geld zurück, wenn ich aber für mich entscheide da zu investieren um mein eigenes Haus zu haben isses doch scheißegal was ich mit meinem Geld mache. Ich muss es doch keinem anderen in die Tasche stopfen (ausser den Banken halt je nach Darlehen).

    Bringt's mir persönlich denn mehr wenn ich anstattdessen in einer Mietwohnung wohne, wenn ich Pech hab (ich mal jetzt auch mal schwarz) alle 5 Jahre umziehen muss. Alle 5 Jahre neu anstreichen, ggf. andere Möbel weil die alten nicht mehr passen oder nicht noch einen Umzug mitmachen, alle 5 Jahre an ein neues "zu Hause" gewöhnen, nie richtig ankommen.... und und und.

    Ich weiß auch nicht wie du darauf kommst, dass man als Mieter keine Kosten für die Renovierung hat? Klar, ich kann mit dem ollen Laminat was drin war natürlich auch die nächsten 20 Jahre leben oder mit dem uniweißen Anstrich. Allerdings wäre ich für meinen Teil da aber in meiner Individualität eingeschränkt.

    Mit Land meinte ich übrigens ländliche Gegend. Nicht Bauernhof oder so. Wir haben hier schon 18.000 Einwohner (Tendenz steigend) und Nachbarstädte im Umkreis von 5-10 km mit 80.000 bzw. 40.000 Einwohnern. Halt nix richtig großes, aber schon Städte nur mit viel Grünflächen dazwischen. Und bis in den Pott sind's auch nur 30 Minuten.

    Ich weiß ja nicht aus welcher Regio du kommst, aber bei uns isses halt nicht so, dass alle in die nächstgrößeren Städte ziehen (müssen) wegen der Arbeit.
     
  26. Westfalen-Uli

    Westfalen-Uli Frühaufsteher

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    Stimmt Chris.... und keiner malt so schwarz hier inner Gegend wie Untou.....

    Aber jedem das Seine... Leben und Leben lassen.... is doch alles der gleiche Fuck .......
     
  27. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Du hast nicht gesagt, dass sie müssen aber mit deiner vorherigen Antwort die entsprechende Erwartungshaltung geäußert. Was ganz normal ist, ein Haus für eine Generation zu bauen wäre auch ziemlich... verschwenderisch?

    Wir reden aneinander vorbei, denk ich. Es spielt keine Rolle, was an reinen Wohnkosten am Lebensende mehr verschlungen hat (auch wenn hier der Besitz meist klar vorne liegt), es geht um die Kapitalbindung. Du hast all die Jahre kein Geld zur Verfügung und bekommst auch keins mehr, weil so verdammt viel für das Haus drauf geht.

    Wenn man das akzeptiert, okay.

    Für mich wäre das nichts, ich hätte keine Lust 40 Jahre zu arbeiten, nur um am Ende ein altes Haus zu haben und schon einen krummen Blick aufs Konto werfen zu müssen, wenn die Waschmaschine oder die Heizung kaputt geht.

    Lieber bin ich jetzt finanziell unabhängig und bleibe das durch wirkliche Investitionen auch in der Zukunft. Es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten, ob Firmenbeteiligungen, Wertpapiere, Rohstoffe, Immobilien (nicht um zu wohnen, um wohnen zu lassen -> Studentenwohnungen liefern eine Mietrendite von ca. 6%, risikofrei), Oldtimer, Uhren, Briefmarken, ...

    Wenn man sich um die Farbe der Blumenkisterl mehr Gedanken macht, als über seine finanziellen Mittel, braucht man sich halt wirklich nicht beschweren, dass man keine hat.

    Das brauch ich als Zitat. Was ist schwarzgemalt? Die kommende Scheidung meines Bekannten? Das ist mittlerweile keine Ausnahme sondern normal, 50:50.
    Deine Wohnung streicht man dir professionell für 1500 € an, die Scheidung würde etwas mehr nach sich ziehen. ;)
     
  28. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das wird bei Paaren gerne mal vergessen; 'n Kumpel räumt auch gerade das Reihenhäuschen; ab in eine 2 Zimmerwohnung, zur Miete.