Große Saisonrevue.

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von martinhahn90, 18 Juni 2008.

  1. martinhahn90

    martinhahn90 Neuer Benutzer

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    Die Saison 2007/2008 ist abgelaufen. Viele Ereignisse und Statistiken sind festzuhalten - nd genau hier zu finden!
    Viel Spaß beim lesen.

    Die Saison 2007/2008 ist abgelaufen. Viele Ereignisse und Statistiken sind festzuhalten - nd genau hier zu finden!
    Viel Spaß beim lesen.

    Fakten Bundesliga
    Meister: Bayern München.
    Vizemeister: Werder Bremen.
    Champions-League Qualifikant: Schalke 04.
    UEFA-Cup: Hamburger SV, VfL Wolfsburg, VfB Stuttgart.
    Absteiger: FC Nürnberg, Hansa Rostock, MSV Duisburg.
    -> Zur ganzen Tabelle

    Heimmeister: Bayern München.
    Auswärtsmeister: Bayern München.
    Heimabsteiger: FC Nürnberg, Hansa Rostock, MSV Duisburg.
    Auswärtsabsteiger: Energie Cottbus, FC Nürnberg, Arminia Bielefeld.

    Beste Offensive: Werder Bremen, 75 Tore.
    Schlechteste Offensive: Hansa Rostock, 30 Tore.
    Beste Defensive: Bayern München, 21 Gegentore.
    Schlechteste Defensive: Borussia Dortmund, 62 Gegentore.
    Beste Differenz: Bayern München, +47.
    Schlechteste Differenz: Arminia Bielefeld, -25.

    Unentschiedenkönig: Hamburger SV, 12.

    Fairster Club: Hertha BSC Berlin, 55 gelbe Karten.
    Unfairster Club: MSV Duisburg, 88 gelbe Karten, 2 gelb-rote Karten, 3 rote Karten.

    Meisten Zuschauer: Borussia Dortmund, 1.231.639.
    Höchste Stadionauslastung: Bayern München, 100%.
    Wenigste Zuschauer: Energie Cottbus, 279.711.
    Niedrigste Stadionauslastung: Hertha BSC Berlin, 61%.

    Torjäger: Luca Toni, 24 Tore, Bayern München vor Mario Gomez, 19 Tore, VfB Stuttgart
    Vorlagenkönig: Diego/Dédé, 11 Vorlagen, Werder Bremen/ Borussia Dortmund
    Bester Scorer: Luca Toni, 24 Tore/7 Vorlagen, Bayern München


    Bericht Bundesliga
    Die Bundesligasaison 2007/2008 ist abgeschlossen. Spannend war es dabei am Ende, wenngleich die Meisterschaft schon zur Winterpause in festen Händen schien.
    Erst am letzten Spieltag stellte sich der letzte Absteiger heraus und auch oben war es spannend. Während Schalke und Bremen um den zweiten Platz, und damit um die direkte Champions-League Qualifikation kämpften, wurden unter fünf punktgleichen Clubs die drei sicheren UEFA-Cup Teilnehmer gesucht.
    Am Ende konnte Werder Bremen den zweiten Platz verteidigen und Hamburg und Wolfsburg konnten sich im Gegensatz zu Stuttgart und Leverkusen direkt für den UEFA-Cup qualifizieren.
    Unten blieb Arminia Bielefeld durch ein Unentschieden gegen Borussia Dortmund in der Liga, während sich neben den feststehenden Clubs aus Rostock und Duisburg auch Nürnberg verabschieden musste. Ausgerechnet mit einer Niederlage gegen den Freundschaftsclub aus Gelsenkirchen. Ein Sieg von Nürnberg, der den Schalker Freunden im Nachhinein nicht geschadet hätte, und Bielefeld wäre auf Grund des schlechteren Torverhältnisses zweitklassig gewesen.

    Bayern München überragend
    Es war das Jahr der Bayern, zumindest national. Mit anfänglichen Problemen im DfB-Pokal, gewann der FCB am Ende den Pokal. Und auch in der Meisterschaft war der Club aus München beherrschend, mit nur zwei Niederlagen: Sowohl zu Hause, als auch Auswärts holte der Rekordmeister die meisten Punkte, beendete die Saison mit der besten Tordifferenz, wofür vor allem die beste Defensive der Saison (lediglich 21 Gegentore), der beste Torjäger und Scorer (Luca Toni, 24 Tore und 7 Vorlagen) und die Fans verantwortlich waren, die jedes Heimspiel das Stadion komplett füllten.
    Man könnte glatt das Gefühl bekommen, Bayern spielte diese Saison wieder einmal in einer ganz eigenen Liga. Nahezu alle erfreulichen Staistiken führt der FCB an.
    Dennoch, es gab einige Ausnahmen, wenngleich diese den Vereinen eher wenig einbringen dürften.
    So hatte Werder Bremen die beste Offensive, erzielte sagenhafte 75 Tore in 34 Spielen, ein Schnitt von über zwei Toren pro Spiel. Bayern wurde ebenfalls weder Fairnesssieger oder Zuschauerkönig und auch der beste Vorbereiter kam nicht von den Münchnern. Hier musste Bayern München die Krone an Hertha BSC Berlin, Borussia Dortmund und Werder Bremen (Diego) und erneut Borussia Dortmund (Dédé) abgeben.

    Der Absteig ist Heimsache!
    Der Absteigskampf war spannend bis zum Ende. Schaut man sich die Ergebnisse einmal genauer an, so fällt auf, wo der Absteig entschieden wurde: Zu Hause!
    Während auswärts die Teams aus Cottbus, Nürnberg und Bielefeld am schlechtesten abschnitten, mussten die letztendlichen Absteiger Nürnberg, Rostock und Duisburg in gleicher Reihenfolge absteigen, als es um die Heimpunkte ging.
    Also aufgepasst leibe Aufsteiger: Wer zu Hause keine Punkte holt, wird einen kurzen Auftritt in der höchsten Spielklasse haben...

    (Un)Fairness bringt keine Punkte
    Die Fairness führt einen zur internationalen Härte. Dies gilt zumindest für Hertha BSC Berlin, denn der Hauptstadtclub kassierte in der abgelaufenen Saison lediglich 55 gelbe Karten. Das sind zwar immerhin elf Karten mehr, als sie Punkte holten, dafür springt dank der Fairplay-Wertung trotz einem enttäuschenden Platz zehn ein UEFA-Cup Platz heraus. Nächste Saison jedoch ist dann internationel Härts gefragt, vielleicht gibt es dann auch wieder mehr Punkte...
    Interessant ist allerdings auch der Fakt, dass der Rüpelclub der Bundesliga, der MSV Duisburg, wie in der Fairnesswertung lediglich den 18. Platz belegte. Mit 88 gelben Karten, zwei gelb-roten Karten und drei roten Karten holt man also auch keine Punkte.
    Der zweitfairste Club von den Punkten her ist der FC Bayern. Und der wurde bekanntlich Meister. Der Vize-Meister Werder Bremen hingegen steht hinter Duisburg ganz oben, wenn es um die Unfairness geht.
    Ansonsten stehen die erfolgreichen Clubs im Mittelfeld, mit Blick und Kontakt an die unfaire Spitze. Halten wir also fest: Weder Fairness noch Unfairness bringen Punkte...

    Die Spieler der Saison
    Zu den besten Spielern der Saison zählt in jedem Fall Torjäger Luca Toni. Immer dort, wo sein Fuß gebraucht wird, stand er auch und so gab es wieder einen Torjäger mit weit über zwanzig Toren. Man darf Uli Hoeness also getrost gratulieren.
    Nicht zuletzt auch aus dem einfachen Grund, dass Luca Toni gleich noch sieben Tore vorbereitete und damit nur vier Punkte an den Vorlagenkönigen Diego und Dédé vorbeigeschrammt ist. Bester Scorer wurde er dennoch.
    Zu den Spielern der Saison darf sich auch Franck Ribéry zählen, der neben vielen kleinen ansehnlichen Aktionen auch viele Erfolge feiern durfte. Ganze elf Tore acht Vorlagen brachte er Zustande, womit er Platz acht der besten Scorer belegt.
    Unter die Scorer mischte sich auch ein Torwart: Manuel Neuer. Bekannt für lange Abstöße und Abwürfe, wobei letztere meist noch weiter gehen, konnte er als einziger Torwart diese Saison ein Tor direkt vorbereiten.
    Zuletzt darf sich auch Ervin Skela zu den besten Spielern der Saison zählen, weil er mit sieben Toren und sechs Vorlagen maßgeblich dazu beitrug, dass mit Energie Cottbus ein Ostclub die Klasse halten konnte. Zudem spielte Skela alle 34 Spiele und spielte dabei im Schnitt 88 Minuten.
    Zu den Dauerbrennern darf sich auch Manuel Neuer zählen, der unter den Scorern mit dem besten Schnitt von 90 Minuten pro Spiel glänzte, allerdings darf man dies bei einem Torwart natürlich nicht so hoch hängen.
    Dauerbrenner der Saison ist Simon Rolfes, der einen Schnitt von 89,95 Minuten pro Spiel erzielte und dabei für Bayer Leverkusen acht Tore und drei Vorlagen erarbeitete. Ausgewechselt wurde er im Übrigen lediglich ein einziges Mal.

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    Zuletzt bearbeitet: 18 Juni 2008