Griechenland: Die Lichter gehen aus...

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von theog, 9 Februar 2012.

  1. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Genau, weil Deutschland der Land ist, was Eier hat. Ihr geht der Pöbel schon in die Luft wenn die Bahn ihre Rechte versucht durchzusetzen. :lachweg:

    ... und bis heute hat mir keiner geantwortet, was wir denn nun in Griechenland reingepumpt haben. Versuche ich es doch glattweg nochmal. Was haben wir denn wann und wieviel in Griechenland reingepumpt?
     
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  3. Catweezle

    Catweezle Geißbock

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    schon komisch wer zahlten denn die zinsen lieber @faceman denn Griechenland bestimmt nicht bei denn nett Angebott von Frau Merkel ...und das bist du und ich ...aber klar die Dolschstoß Legende :fress::vogel:
    nein der pöbel geht in die Luft gegen verätter obwohl die das beste wohlen ...so wie heute die Leute in schmutz ziehen die gegen das sind !!!;)

    gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 August 2015
  4. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Wat denn für Zinsen? Die der Kredite? Na denk doch mal selbst nach wer wann Zinsen bezahlt, wenn jemand einen Kredit aufgenommen hat. Und nein, ich bezahle derzeit genauso wenig wie Du. U.a. Deutschland hat für Kredite die der IWF Griechenland zur Verfügung gestellt hat gebürgt. Und Du und ich zahlen diese Bürgschaft erst dann, wenn es zum Zahlungsausfall der Griechen kommt, heisst wenn Griechenland seine Raten nicht zurückzahlen kann. So wird ein Schuh draus. Bis dahin fliesst nicht ein Cent aus Deutschland nach Griechenland. Aber genau das willst Du scheinbar gar nicht begreifen. Was glaubst Du weshalb der Schäuble und die Merkel den Grexit mit allen Mitteln verhindern wollen? Genau, weil dann nämlich wir alle zahlen. Und so wie es jetzt läuft ist es aus deutscher Finanzsicht doch einfacher ... man drückt den Griechen Forderungen auf, soziale Einschnitte bis ins Gehtnichtmehr verbunden mit der Drohung des Grexits, nur dass die weiterhin schön brav ihre Raten zahlen, denn wenn die sich irgendwann hinstellen und sagen wir können/wollen nicht mehr, da kannste mal sehen, welche Eier Deutschland plötzlich hat. Mein Tip. Die sind verschwindend klein. Das deutsche Volk hatte noch nie Eier.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 August 2015
  5. Catweezle

    Catweezle Geißbock

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    ach ech lieber @faceman hat mich nicht überzeugt ...schon komisch die netten Griechen nehmen die Krediten jetzt auf einmal ist das was böses von Deutschland !!!
    was willst du jetzt beweisen ...lieber @faceman

    ich warte daruf das Deutschland doch nutzt nisse ist...stimmt hat wer denn nett Beamten in Griechenland dazu gezwungen .... nein !!!!
    so wie immer andere sind schuld !!!und wenn ich nun verfickt verschuldet bin muß ich das schlucken was man von mir will und nicht rum heulen wie die netten Griechen ...


    gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 August 2015
  6. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Neee musste eben nicht. Verschuldet und überschuldet ist nämlich ein Unterschied. Im kleinen kannste mal nachdenken, wie das laufen würde, wenn Du überschuldet wärst. Stichwort Privatinsolvenz. Da bekommste natürlich auch Auflagen, aber da hängt eben hinten dran ein Schuldenerlass. Du musst eben nicht alles schlucken. Vielleicht lässt Du Deinen Frust den Griechen gegenüber einfach mal aussen vor und denkst ein bissl nach, wenn denn das überhaupt möglich ist.

    Bei der Gelegenheit darf mal dran erinnert werden, das gerade Deutschland aufgrund einer Überschuldung nach dem 2. Weltkrieg was zugestanden wurde? Richtig, ein Schuldenschnitt. Grundlage war eben jene Überschuldung. Ohne diesen Schuldenschnitt von 1953 wäre das Wirtschaftswunder in Deutschland gar nicht möglich gewesen. Wenn die Gläubiger damals ähnlich argumentiert hätten wie Du jetzt, dann würde es global wesentlich anders aussehen. Schuldenschnitte gibt es nämlich seit eh und je.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article136969538/Der-groesste-Schuldenschnitt-aller-Zeiten.html
     
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  7. theogBVB

    theogBVB Drachmenbesitzer

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    wer hat von Mitleid geschrieben??? puppen? was schreibst du für einen Unfug, komm runter.
     
  8. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Was für ein Tamtam.
    Damals war den "wichtigen" Leuten klar, dass die Zahlen von Griechenland nicht korrekt waren.
    Trotzdem, welcome to Euro.
    Jetzt ist Griechenland halt pleite und dann muss die Suppe eben von der EU ausgelöffelt werden.
    Da beißt die Maus keinen Faden ab.
    Mitgegangen mitgefangen.

    Und was den griechischen Ottonormalverbraucher betrifft, mit dem würde ich nicht tauschen wollen.
    Die Regierung hats verzapft und auslöffeln müssens die Bürger. Klar, wird die Regierung gewählt, aber das wird unsere auch und die machen was sie wollen.
     
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  9. Schröder

    Schröder Problembär

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    Keiner sagt, das du was dafür kannst.
    Vernachlässigen ist was anderes als legitimieren. Aber nein, ich halte diese Zahlen nicht für zu vernachlässigen.
    Um das mal an einem einfachen Beispiel zu erklären: Ich kann B. keine Putzhilfe einstellen nur um sie aus der Arbeitslosigkeit zu holen, wenn ich das Geld dafür nicht habe. Also muss ich entweder die Einnahmen (im Falle eines Staates Steuern) erhöhen oder an anderer Stelle sparen. Mache ich beides nicht und leihe mir dauernd das Gekd für den Lohn bei einer Bank, sollte ich mich zumindest nicht beschweren, wenn dann jemand anderes meine Schulden dort bezahlt, auch wenn ich selbst von dem Geld nichts sehe.

    Das meinte ich mit "Arbeitsplätze auf Pump". Ob du das für Zeitgemäß hälst, spielt leider keine Rolle. Irgendwann fällt das System dem Schuldner auf die Füße und er muss die Putzfrau entlassen und sie wird arbeitslos, obwohl sie nichts dafür kann und ihre Arbeit sicher ihren Lohn Wert ist.
     
  10. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    So schaut's aus - aber der deutsche Michel jammert halt gern mal über etwas, was er nicht gut findet, auch wenn's ihn gar nicht betrifft.

    Und er gibt auch gerne Ratschläge: Hey, lebt nicht über Eure Verhältnisse, das ist nicht gut :lachweg:
     
  11. Schröder

    Schröder Problembär

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    Kurze Frage:
    Was glaubst du, woher hat der IWF das Geld für die Griechenland-Kredite?
    Und glaubst du wirklich daran, das diese "Bürgschaft" nicht doch irgendwann fällig wird, mit noch viel höheren Summen durch weitere Hilfs"kredite" - die es allein deswegen schon geben muss, damit Griechenland seine jetzigen auslösen kann?
     
  12. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Genau, stell Dir die Frage mal. Woher bekommt der IWF seine Kohle, so ganz unabhängig von Krisen oder anderen Vorkommnissen. Der IWF ist ne Kreditgemeinschaft der 186 Länder angehören. Jedes dieser Länder kauft sich bei seiner Aufnahme entsprechend seiner Wirtschaftskraft ein. Deutschlands Anteil beträgt ca. 6% oder ca. 11 Milliarden Euro. Dazu hat die deutsche Bundesbank 2009 ein Abkommen mit dem IWF geschlossen, wie weitere 19 Großmächte, die Resrven auf 750 Milliarden aufzustocken. Deutschlands Anteil darin liegen nochmal bei leihweise 15 Milliarden Euro, wohlgemerkt im Bedarfsfall. Oder mal ganz simpel ausgedrückt ... das sind Mitgliedsbeiträge entsprechend der deutschen Wirtschaftskraft. Und auf Griechenland umgemünzt heisst das, dass Deutschland im Bedarfsfall 15 Milliarden an den IWF leiht, nicht an Griechenland. Die 6% (11 Milliarden) sind eh längst bezahlt, eben im Rahmen der Mitgliedschaft.

    Genau deswegen wird der Schuldenschnitt doch immer und immer wieder ins Spiel gebracht. Genau dann ist nämlich ne Bürgschaft eben nicht fällig. Für mich ist das nur ne aufgeschobene Geschichte. Der wird irgendwann kommen müssen. Selbst der IWF plädierte da ja unlängst dafür.
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-...euble-internationaler-waehrungsfonds-schulden
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 August 2015
  13. Schröder

    Schröder Problembär

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    Bei einem Schuldenschnitt ist eine Bürgschaft nicht fällig? Welcher Gläubiger sollte sich darauf einlassen, einem Schuldenschnitt zuzustimmen, wenn es Bürgen für die ausgefallenen Forderungen gibt? Mal abgesehen davon hat Griechenland ja nicht nur Schulden beim IWF sondern auch bei der EZB, und da hängt Deutschland auch mit drin.
     
  14. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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  15. Schröder

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    Der deutsche Staat kommt gut weg wg. der Niedrigzinsen (also noch, bis die Bürgschaften für die hochverzinslichen griechischen Kredite fällig werden). Der deutsche Sparer mit seiner Lebensversicherung oder der Riesterrente verliert aber, weil er keine Zinsen mehr bekommt. Da löst sich so manche vom Staat gepriesene Altersvorsorge gerade in Luft auf, weil die Zinserlöse nichtmal 50 % der Inflationsrate abdecken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 August 2015
  16. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Yep, hohe Zinsen sind gut.
     
  17. Schröder

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    http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-08/griechenland-grexit-syriza-korruption-deutsche-unternehmen

    Wie jetzt, die ermitteln nur, wenn sie aus dem Euro fliegen? :gruebel:
    Und sonst ist alles in Butter, oder was? Dabei ist doch gerade das Vorgehen gegen Korruption ein Teil der Sanierungspläne. Also: Bitte machen. Egal ob Euro oder nicht.
     
  18. Schröder

    Schröder Problembär

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    was ist schon gut?
    Wenn der Staat das Rentensystem zunehmend auf private Altersvorsorge umzustellen versucht und der geneigte Sparer dann am Ende inflationsbereinigt weniger rausbekommt als er eingezahlt hat, ist das jetzt nicht so der Brüller. Besonders witzig: Obwohl das Geld trotz Zinsen weniger wert ist als vorher (er macht also rein netto Verlust) darf er die Zins"Einnahmen" auch noch versteuern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 August 2015
  19. Detti04

    Detti04 The Count

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    Die Inflationsrate in Deutschland lag im Juli bei 0,2%. Da macht ein Sparer inflationsbereinigt sicher keinen Verlust.
     
  20. Rupert

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    Und die niedrigen Zinsen sind jetzt auf das Problem in Griechenland zurückzuführen?

    Die Griechen essen Riester auf!!!

    Come on, verarsch mich nicht :D
     
  21. Schröder

    Schröder Problembär

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    Hat das einer behauptet?
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 August 2015
  22. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Achso, dann isses ja nur so gut, dass man im Zusammenhang mit Griechenland auch mal Riester und die niedrigen Zinsen für Lebensversicherungen erwähnt - verstehe :)
     
  23. Schröder

    Schröder Problembär

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    Man bekommt halt auf dem Kapitalmarkt im Moment auch wegen der Krise (die nicht nur Griechenland betrifft) billiges Geld. Die Leute suchen nach sicheren Geldanlagen, da bestimmt Nachfrage und Angebot den Preis.

    Wenn du also die niedrigen Zinsen, die Deutschland wegen der Schuldenkrise (nicht nur in Griechenland) zahlen muss, als Pluspunkt vermerkst, seh ich mal die Schattenseite der Niedrigzinspolitik der EZB.

    Daraus abzuleiten, die Griechen würden "Riester aufessen" ist mal wieder deine Interpretation. Davon habe ich aber gar nichts geschrieben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 August 2015
  24. Rupert

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    Die Zinsen sinken ja seit 30 Jahren - das v.a. an der Finanzkrise seit 2008, 2009 festzumachen, weigern sich ja fast alle Experten --> http://blogs.faz.net/fazit/2014/09/03/warum-die-zinsen-niedrig-sind-4515/

    Ich vermerke hier, dass der deutsche Staat, nach Ansicht anderer, direkt von den Finanzproblemen Griechenlands profitiert und ich vermerke das, weil Du es ja gerne so hinstellst, dass er nur in Schwierigkeiten kommt wegen seiner Bürgschaften und Kreditzustimmungen, denn aktuell spart er sich anscheinend mehr als er im Zahlungsfalle zahlen müsste. Das ist ja mal ein klarer Pluspunkt.
     
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  25. Schröder

    Schröder Problembär

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    Na denn, wenn die Rettung Griechenlands uns mehr einbringt als sie auf Dauer kostet, dann lasst uns die Hilfspakete verdreifachen. Geld dürfte durch die Zinsersparnisse ja genug vorhanden sein, so dass die ganzen Ideen mit Steuererhöhung und Soli Griechenland vom Tisch sein dürften.

    Und diesmal auch wirklich den Griechen geben. Schuldenabbau braucht kein Mensch. :) Denn nur durch die Schulden anderer werden wir reich.

    Ich find´s nur merkwürdig: Die niedrigen Zinsen auf Staatsanleihen werden einmal der Griechenlandkrise gutgeschrieben, die gleichen niedrigen Zinsen der Leute, die u. a. diese Staatsanleihen kaufen, aber einem seit 30 Jahren anhaltenden Trend. Irgendwie passt das nicht zusammen, oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 August 2015
  26. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Hier mal ein Beitrag, der das festgeschriebene Ziel des ausgeglichenen Haushalts in der EU in Frage stellt:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/essay-wider-den-staatsstreich-1.2603787

    Und hier einer, der sich mit der Kritik einiger Ökonomen wie Krugman oder Sachs an der Austeritätspolitik der Troika beschäftigt:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtscha...-warum-piketty-und-co-falsch-liegen-1.2575665

    Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen: Dass das bedingslose Sparen keinen Aufschwung erzeugt, sehen wir ja seit 2010 und dass ein komplett überschuldeter Staat seinen Aufgaben für Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr nachkommen kann, ist auch klar.
    Allerdings halte ich die Odysseusmetapher zum Schluss des zweiten Artikels für mißglückt, denn die blickt nur aus deutscher Mainstreambrille auf die Situation.
     
  27. Schröder

    Schröder Problembär

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    Auf Dauer lässt sich das Problem eh nur global lösen. In einer Zeit, wo Unternehmen ihren Sitz quer durch die ganze Welt verlegen können, muss endlich eine gemeinsame (nicht einheitliche) Steuerpolitik den Steuerflüchtlingen den Garaus machen.

    Das würde Studien zufolge (die ich hier auch schon mal verlinkt habe) jedes Jahr weltweit zu Mehreinnahmen im mittleren 3stelligen Milliardenbereich führen. Davon könnte man den jetzigen Steueroasen ihre jetzigen Einnahmen als Garantiesumme (meinetwegen + x%) festlegen und es bliebe noch genug übrig, um solche Krisen wie jetzt in Griechenland zu finanzieren. Außerdem würde es zu mehr Steuergerechtigkeit führen.

    Aber dafür müssten die Nationen über ihren Schatten springen und einen Teil ihrer Selbstständigkeit aufgeben. Wie soll das gehen, wenn man sich nicht mal in Europa einigen kann?
     
  28. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Jo, aber die Weltregierung gibt's halt nicht und deswegen kann man's nur im Kleineren probieren.
    Und die Griechenlandkrise interessiert doch sowieso keinen Menschen in 'schland derart als dass es sein Geldsäckel betreffen würde.
     
  29. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Dazu noch: Wenn die alle so sind wie Tzatziki-theog, null Mitleid wennse abkacken.
     
  30. Schröder

    Schröder Problembär

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    Eie Weltregierung braucht es dafür auch nicht, sondern weltweit geltende Mindeststandarts. Es würden doch alle davon profitieren und keiner hätte weniger als jetzt. Warum soll das nicht zu schaffen sein? Kyoto haben sie versucht im Bereich Umweltschutz und Klima, ist gescheitert, weil einige Nationen Nachteile für ihre Wirtschaft befürchtet haben. Solange sich die Staaten aber mit Niedrigststeuersätzen gegenseitig die Unternehmen abwerben, fährt das System "Wachstum auf Pump" mit vollem Karacho gegen die Wand. Griechenland ist erst der Anfang. Sogar die USA bekommt doch ihren Haushalt nur finanziert, indem sie immer neuere Nachtragshaushalte (die nebenbei gegen die eigene Verfassung verstoßen) in Ausnahmegenehmigungen durch´s Parlament boxen. Jetzt klammern sich alle an China, aber auch da ist ein Ende des Wachstums anscheinend abzusehen.

    Irgendwann wird die Weltregierung kommen. Sie wird aber nicht aus einem Zusammenschluss von Staaten bestehen, sondern aus einem Zusammenschluss von deren Kreditgebern bzw. weltweiten Konzernen, die dann bestimmen wo es lang geht. Wer fremdfinanziert wird, ist von seinen Geldgebern abhängig und somit erpressbar. Sieht man jetzt im Falle Griechenlands doch eindeutig.

    Dieses TTIP mit seiner Aufgabe der hoheitlichen Rechtsprechung der einzelnen Staaten zugunsten von internationalen "unabhängigen" Richtern ist der erste Schritt in die Richtung. Ob das dann soviel besser ist...
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 August 2015
  31. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Die Welt wäre auch besser besser ohne Kriege - ich denke ein Haufen der Weltbevölkerung würde diesem "Mindeststandard" nicht widersprechen.
    Kommt aber nicht freiwillig; sprich, der Fall ist mir zu theoretisch, ähnlich wie der Fall der gleichen Steuerstandards weltweit.