google verbannt Belgische Zeitungen aus dem Web

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 19 Juli 2011.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Video killed the Radio Star ...

    Belgische Unternehmen haben geklagt, dass google deren Artikel "klauen" und ungefragt ins Netz stellen würde.

    Daraufhin hat google die Zeitungen nun in der Suche blockiert. Und kein Besucher kommt mehr über google und google news auf die Verlagsseiten. Dadurch sind natürlich jetzt die Werbeeinnahmen radikal eingebrochen.

    Eine Seite hat sogar Banner geschaltet, da steht sinngemäß drauf: Sie finden uns nicht mehr bei google, bitte geben Sie unsere Adresse direkt in Ihren Browser ein.

    Die belgischen Verleger sprechen nun von einer Überreaktion seitens google. :lachweg::lachweg::lachweg:

    Google-News-Urteil: Belgische Zeitungen fliegen aus Googles Suchmaschine - Golem.de

    Das kommt davon wenn Superschlaue meinen mal was unternehmen zu müssen. Wäre ich google würde ich die bis an den SanktNimmerleinsTag ignorieren.

    Was stellen die sich eigentlich vor, dass der Praktikant von google wegen jeder URL vorher bei denen anruft und fragt ob sie diese aufnehmen könnnen?

    Da haben wohl manche immer noch nicht verstanden wie das Netz funktioniert. Und manche denken immer noch sie seien wichtig.

    Da hätten die Verlage vorher mal besser jemanden gefragt der sich mit dem Web auskennt. Über google hätten sie auch zweifelsfrei jemanden gefunden. ;)
     
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  3. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Da zeigt sich die Zukunft.
    Google und Konsorten werden Stück für Stück so mächtig wie ganze Staaten.
    Und wenn dies dann jemanden nicht passt, wird er vom Geschehen verbannt.
    Nette Zukunft, die uns da bevorsteht.
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Ich kann aber nicht gleichzeitig jemanden wegen Urheberrecht verklagen und gleichzeitig erwarten dass die mir trotzdem Traffic bringen.

    Google ist ganz einfach hat ein einfaches System, jeder kann Seiten für google blocken muss sich dann aber nicht wundern, dass er keine Besucher bekommt.

    Ich würde auch nicht über die örtliche Sonnenbank schimpfen dass ich nicht braun werde, wenn ich nicht auf die Sonnenbank gehe. ;)
     
  5. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Die Zügel müssten, von staatlicher Seite, bei Google angesetzt werden.
    Also nicht nur von den Belgiern, sondern insgesamt.
    Es ist mMn nicht gesund, wenn einzelne Firmen zuviel Macht haben.
     
  6. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Und wieso sollte da der Staat ran?

    Was ist so schlimm daran? Bei Axel Springer steigt auch kein Staat ein.

    Und wo willst Du die Grenze legen? Google und facebook verbieten oder beschneiden? Wie sollte man das rechtfertigen?

    Das wäre ein elementarer Eingriff ins Netz. Was ist dran schlimm dass google so erfolgreich ist? Wo genau liegen da Deine Sorgen?
     
  7. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Meine Sorgen konntest du schon in meiner ersten Antwort lesen.
    Was du heute als freie (und vor allem natürlich kostenlose) Information und Interaktionsmaschine preist, wird vll. schon deinen Kindern, spätestens aber deinen Enkeln einige Sorgen bringen.
    Zumindest wenn das ganze so unreguliert weiterläuft, wie bisher.
    Dagegen wird die Macht der Märkte, die momentan so allbeherrschend ist, ein Kindergartengeplänkel sein.
    Denn herrscht nicht nur das Kapital, sondern Kapital + die Macht über das was wir lesen, wissen und denken.
     
  8. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Also ich sehr das mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

    Im Moment - so siehst es aus - isses wirklich blöd von der belgischen Presse, Google für das Aufnehmen und Verlinken von Nachrichten anzuzählen. Insofern ist auch die Reaktion nachvollziehbar. Problematisch wird das allerdings, wenn google anfängt, mit ihrer Marktmacht Politik zu machen. Sei es, um unliebsame Konkurrenten aus dem Weg zu räumen, unliebsame Meinungen oder Plattformen zu zensieren oder gar Meinungen zu steuern bzw. richtig Politik betreibt. Und ich denke, dahin ging NK+F's Denke...
     
  9. TRK

    TRK Well-Known Member

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    Diese Macht hat sich Google aber nicht genommen, die wurde Google von den Usern gegeben.
     
  10. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Darauf kommt es aber nicht an. Vielen Monopolisten oder Oligopolen wurde die Macht gegeben. Missbrauchen können sie sie dennoch.

    Ungeachtet dessen: Genommen haben sie sie auch. Und sei es durch Zukäufe anderer Firmen.
     
  11. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Naja wer google kennt weiß aber dass genau dass der Tod für das Unternehmen wäre. google verbreitet weder Meinungen noch bieten sie eigene Inhalte an. Sie stellen nur die Plattform dafür zu Verfügung. Würden sie Seiten willkürlich zensieren wäre das wohl das Ende. Genau das wird google nicht tun. Ebenso die Daten, die werden gehütet wie eine heilige Kuh. Google wird nie Daten an Dritte rausgeben und tut alles für die Sicherheit eben dieser. Und bei diesen Profis habe ich mehr Vertrauen als bei einem Staat dessen Geheimdienst-Webseite von einem 14 jährigen Scriptkiddie gehackt wird.

    Sowas ist bei google bisher noch nie passiert. Aber die Gefahr dass es mal passiert besteht natürlich, dagegen hilft aber wohl nur das Netz abzuschalten.



    Leistungsschutzrecht: eine echte Gefahr für Verleger - Google, News, Inhalte, Geld, Veröffentlichung, Traffic - eisy - Affiliate-Marketing & SEO Blog

    Es gibt Verlage die publizieren Ihre Zeitung mittlerweile nur noch übers Netz, leben Web2.0 und machen durch die Werbeeinnahmen gute Geschäfte, und dann gibts halt die ewig gestrigen die jetzt drauf hoffen dass die Besucher die Adresse Ihrer Seite direkt in den Browser eingeben ...

    Und die ewig gestrigen bleiben halt auf der Strecke, war schon immer so und wird noch immer so sein.

    Es gäbe ja auch die Möglichkeit Artikel zu teasern und den kompletten Artikel nur gegen Bezahlung an die Leser zu verbreiten. Da wird aber kaum ein Endkunde für zahlen, weil die Verlage in Zeiten von twitter und Co. oftmals eh nicht die schnellsten sind. Und google soll für die Inhalte zahlen? Was für ein Quatsch, wieso sollten sie, verkaufen die die Inhalte etwa weiter?

    Außerdem gibts einen Befehl, den kann jeder 14 jährige Möchtegern-Programmierer einbauen, dann erscheint die Seite überhaupt nicht mehr bei google. Wollen die Verlage aber wohl auch nicht. Aber die raffgierigen Verlage wittern hier Ihr Geschäft, wie schön wäre es, wenn google Millionen dafür bezahlt, dass Sie den Verlagen auch noch Millionen Werbekunden auf die Seite bringen dürfen. Ja dann würde wohl jeder seinen eigenen Verlag haben und täglich für neue Artikel sorgen.

    Ich frag mal bei RTL, ob die mit 3 Millionen dafür geben, dass Sie nen Werbespot mit den Inhalten von Soccer-Fans ausstrahlen dürfen ...
     
  12. TRK

    TRK Well-Known Member

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    Wo missbraucht Google denn seine Macht ?

    Für welche Google Services gibt es denn keine Alternativen ?

    Bei MS, Google und Co ist einerseits die Erfolgsstory dieser Firmen beachtlich, andererseits gibt es immer noch Alternativen.

    Was kann eine Firma dafür, wenn User/Kunden/Käufer Ihr Produkt ggü. anderen Anbieter vorzieht ?

    MS hatte 1997 Apple mit 150 Mio Dollar unterstützt und am Leben gehalten, eben um einen Konkurrenten zu haben und kein Monopolist zu werden.
     
  13. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Soo wenig?
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Juli 2011
  14. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Hab ich das geschrieben?

    Weiss nicht. Aber was hat das mit meinem Statement zu tun?
     
  15. TRK

    TRK Well-Known Member

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    Ich bin zwar bekennender Google-Fanboy, aber soweit würde ich nun nicht gehen.
    Das Geschäft mit dem Verkauf von Daten wird immer mehr anwachsen und G+ wird sicher in dieser Hinsicht ebenso ein Traum der Marketing Leute werden wie Facebook.
     
  16. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Ne, auch facebook gibt keine Daten an Dritte raus. Wenn User irgendwelchen Anwendungen gestatten auf private Daten zuzugreifen damit die ein Spiel spielen können ist es ja eher die Dummheit der User.
    Google verwertet die Daten selbst und ist damit das erfolgreichste Unternehmen der Welt, wem und aus welchem Grund sollten sie nun jemand anderen Daten verkaufen? Ne wie gesagt die vermarkten Ihr Wissen an Firmenkunden und blednen denen die richtigen Banner ein (zielgruppen-performt) aber veräußern würden sie die Daten niemals. Denn dann wäre das komplette Geschäftsmodell hinfällig.

    Genau so ein Unsinn sind auch z.b. Gerüchte facebook könnte kostenpflichtig werden ...
     
  17. TRK

    TRK Well-Known Member

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    Sicher tut FB genau das: Weitergabe von User Daten an interessierte Firmen.

    Evtl. nicht in der Form in der sich die meisten das vorstellen, aber der Wert von FB besteht in dem Wissen um die Vorlieben und Abneigungen der FB User sowie der Verfügbarkeit dieser Daten für interessierte und zahlende Firmen-Kunden.

    FB wollte das Nutzungsrecht an allen Mitgliederdaten, selbst wenn ein Nutzer sein Profil gelöscht hatte. Erst nach einem Proteststurm hat FB davon dann abgelassen.

    Derzeit werden die gesammelten Daten möglicherweise wirklich nur auf FB selber genutzt, aber wozu wollte man dann das Nutzungsrecht an allen Mitgliederdaten nach Profillöschung, wenn nicht um diese Daten an interessierte Firmen weiter zu geben ?

    Ob das derzeit das einzige Geschäftsmodell ist, kann ich nicht sagen.
    Das sie ihr Wissen ggü. Firmenkunden vermarkten: garantiert :)

    Ich traue weder FB noch Google in einem solchen Masse, das ich den Verkauf von Mitgliederdaten abseits von FB und G+ ausschliessen würde.

    Interessiert sich heute ein User auf FB (auf G+ gibt es ja noch keine Firmenprofile) heute für ein neues Auto und bekommt dieser User dann einige Tage später ein Kreditangebot das zufällig sehr genau auf seine finanzielle Lage und das gewünschte Auto zugeschnitten ist und dabei evtl. sogar noch das günstigste Angebot überhaupt ist, wird sich dieser User sicher keine Gedanken über das wieso und warum machen, sondern sich einfach freuen.
    ist es jetzt weniger bedenklich wenn er das Angebot via FB oder G+ als per e-Mail oder snail-Mail erhält ?
     
  18. Detti04

    Detti04 The Count

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    Dann ist ja alles in Butter, Andre. Schreib Dir doch ein kleines screen-scraping-Prograemmchen, welches die Inhalte von spiegel-online ausliest, und stell die ausgelesenen Inhalte dann hier ein. Scheinst Du ja fuer rechtlich unbedenklich zu halten.
     
  19. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    So siehts aus wenn der anglo-amerikanische brutalo Kapitalismus sich ungehemmt verbreiten kann.

    Urheberechte und geistiges Eigentum klauen und den Beklauten dann mundtod machen.

    Super Unternehmen.............
     
  20. Schröder

    Schröder Problembär

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    Ich weiß nicht, warum die belgische Presse sich so aufregt. Kann doch keiner verlangen, das ein privates Unternehmen auch noch Verlage unterstützt, die es vorher verklagt haben.
    Ich würde den Boykott googles gg. die Presse sogar verstehen, wenn im Urteil genau ausgeführt würde, dass es nur um google-news und nicht auch um die "normale" Suchmaschine ginge.

    Wer anderen ans Bein pinkeln will, sollte vorher sicher sein, das der nicht vielleicht den größeren Schw... hat. ;)

    Und mundtot gemacht wurde auch keiner. Bei anderen Suchmaschinen dürften die Zeitungen noch zu finden sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Juli 2011
  21. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Naja, ist ungefähr genauso als wenn dir ein Fahrverbot bei der bahn auferlegt wird und es hieß, ist ja nicht so schlimm, kannst ja mit anderen Unternehmen fahren.....
     
  22. SaintWorm

    SaintWorm Bolminator Moderator

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    Als wär "die Bahn" ein einziges Unternehmen. :D
     
  23. TRK

    TRK Well-Known Member

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    Wenn das Fahrverbot wegen Randale in der Bahn auferlegt wurde.
    :)
     
  24. Schröder

    Schröder Problembär

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    Wenn ich mit der Bahn fahren will, muss ich dafür zahlen.
    Und wenn meine Zeitung durch google-Präsenz entsprechende "kostenlose" Werbeeinnahmen erhält, sollte ich die nicht wegen des "geistigen Diebstahls" einiger Schlagzeilen dafür verklagen.

    Auf meine Rechte pochen und dann aber jammern, wenn der andere daraus seine Konsequenzen zieht und seine Rechte auch durchsetzt, ist irgendwie auch nicht richtig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 Juli 2011
  25. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Die beiten doch selbst RSS Feeds für Webmaster an? Außerdem bin ich nicht google und somit kein "Verteiler" für allegmeine News Nachrichten.

    Wie gesagt wer seinen Inhalt schützen will der kann das schon heute. Einfach ein dissallow in die robots.txt und google nimmt nichts mehr auf. Nur wieso macht das keiner? Genau, weil man die Besucher will, und dazu nochmal Kohle weil google ja so gut verdient ...
     
  26. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Und da erzähl mir einer, das Googlemonopol wäre nicht ungesund.
    Die Rechnung bekommen wir schon noch serviert.
     
  27. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Die kommt schon noch, wenn sie nicht sogar schon da ist, nur merkt's keiner.
    Es ist niemals gut von einem Einzigen abzuhängen - egal wie bunt und innovativ man ihn auch schildert.
     
  28. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    Warte mal, wenn du mit der Bahn fährst zahlst du dafür( bekommste dafür von der Bahn auch nen paar Kunden zugeschustert?). Wenn Google Artikel einfach kopiert zahlen sie nicht dafür? Nun rate mal, welches Utnernehmen daran mehr verdient. Sonne belgische Zeitung durch ein paar (Werbe)Leser mehr oder ein Unternehmen wie Google dessen gesamte Strategie auf Informationsgewinnung, Datenverkauf,Diebstahl, Ideenklau und Marktmacht aufgebaut ist?
     
  29. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Naja....ein "paar mehr" sind es wohl nicht nur.
     
  30. Princewind

    Princewind Rassist und Lagerinsasse

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    werden wohl auch nicht die Massen sein, ich gehe immer direkt auf die Seite meiner Zeitung. Und wenns 100.000 sind, isses halt nicht viel, rein von den werbetechnischen Einnahmen her. Oder meinste die Welt sucht über Google alle Nase lang nach belgischen Lokalzeitungen? Ich hab da andere Hobbys.
     
  31. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Kann ich mir denken. Aber mal im Ernst: Wennschon, dann ist ja nicht nur Google der Böse, sondern auch Yahoo, MSN, Web.de, achundwassweissichwiediealleheissen. Denn die machen alle mehr oder weniger dasselbe. Und wenn so eine Zeitung, ein Verlag oder wie hier - eine ganze Branche eines Landes konsequent wären, würden sie jeden anzinken. Und wenn dann jeweils die anderen konsequent wären, würde keine Suchmaschine die mehr listen. Und dann gehen nicht nur 100.000 flöten.

    OK, vielleicht in Belgien schon, weil die nicht mehr haben. Aber da tun dann 100000 auch mehr weh.

    Nee, ich denke, man sollte das Problem mal allgemein denken. Nicht nur von Google oder der Presselandschaft Belgiens aus.

    Dass DU deine Zeitung direkt verlinkt hat, ist ja in Ordnung. Ich habe das im Übrigen auch. Und das sogar mehrere. Aber ich bin ja dann auch nicht die Zielgruppe für ein Suchmaschinen-Listing einer solchen Zeitung. Sondern es sind diejenigen, die das Blatt im Moment noch nicht lesen, die keine Stamm-Leser sind, die immer über die Suchmaschinen zu den Seiten gehen bzw. diejenigen, die jeden Tag was anderes lesen. Und für die alle ist die Zeitung dann quasi weg vom Markt. Und ich meine, das das auch entsprechend viele sind.