Gladbach: Der Verlust der Identität

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 25 April 2007.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Diese Mannschaft existiert nicht mehr. Schon lange nicht mehr. Sie wurde krank unter Pander, starb unter Heynckes und wird seither sinnlos reanimiert.

    kompletter Artikel: TORfabrik.de | Das Web-Magazin: Ende, Anfang!

    Da hat torfabrik wirklich nen sehr klaren Artikel geschrieben, keine reißerische Analyse, sondern eine sachlich fundierte Bestandsaufnahme der Borussia die ohne jede Art von Polemik auskommt.

    @Ichsachma, wenn ich Deine letzten Posts hier richtig gedeutet habe, dann deckt sich einiges mit Deinen Aussagen, oder liege ich da falsch?

    Die Ruhe und Sachlichkeit bewundere ich, ein ruhiger klarer Kopf wird in unserer jetzigen Situation hilfreicher sein als ein aufbrausender Typ wie z.b. ich selbst einer bin. :hammer2:

    Und aus dem Grund ist Ziege auch besser als Effe! :top:
     
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  3. manowar65

    manowar65 Benutzer

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    Naja,die Sachlichkeit kann ich da ehrlich gesagt nur schwer erkennen.
    Liegt vielleicht auch an der Quelle.:weißnich:
     
  4. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Was genau findest Du an dem Artikel denn unsachlich? :gruebel:

    In der letzten Zeit wurde viel auf Boussia eingeprügelt, auch vom Boulevard. Da ist dieser Artikel für mich eine sehr willkommene Ausnahme.

    Ich denke hier schon das die derzeitige Situation ganz gut und objektiv wiedergegeben wird. :zwinker:
     
  5. GGBorusse

    GGBorusse Guest

    Sehr guter Artikel! Läuft in meinen Augen alles auf unseren Hauptschuldigen Königs heraus. Und genau der Mann meldet sich seit Zeiten nicht mehr zu Wort und bezieht Stellung. Als Oberboss ein Unding. Er schickt weiterhin seine Kavallerie vor und versucht, wieder mal selbst aus dem Schussfeld zu bleiben.

    Und dann umgibt er sich noch mit einer Pfeife wie Schäfer, als wäre die Unruhe nicht schon groß genug. Der nächste von Genialität nicht mehr zu überbietende kommende Schachzug... Ich hab das Gefühl der Mann rotiert immer hektischer und gibt nicht eher Ruhe, bis wir in der Regionalliga kicken...

    KÖNIGS RAUS!!!:WC:
     
  6. HansWurst

    HansWurst Active Member

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    :huhu:
    So revolutionär finde ich den Artikel nun auch nicht wieder. Wer einigermaßen beisammen ist, weiß doch, dass der Verein schon seit der Entlassung Krauss' Ende 96 einen Harakiri-Kurs fährt der seinesgleichen sucht. Den Verlust der Identität hat die Borussia nicht exklusiv, das Problem habe doch alle Mannschaften, nur der Erfolg übertüncht dies. Beim HSV ist Atouba innerhalb von 1 1/2 Jahren vom Lieblingsspieler (Platz 3) zum Hassspieler (Platz 18) mutiert, nachdem es aufwärts ging ist er wieder allseits beliebt......Welche Mannschaft in Europa bzw. Deutschland hat den mehr als 2-3 Landsleute geschweige denn Spieler aus dem direkten Umfeld in der ersten 11?
    Die romantischen Zeiten sind doch längst vorbei, seltsamerweise treibt es dennoch die Massen ins Stadion. Wenn ich gelegentlich im Stadion bin, erschreckt es mich immer wieder aufs Neue für welch' erbärmliche Leistungen die Profis gefeiert werden. Aber die Masse schreit nach Helden.
    Die Leistung steht in keiner Relation zum Gehalt, von der Einstellung einiger Söldner mal ganz abgesehen.
    In den Achtzigern wehte noch so ein "ehrlicher" Wind durch den Bökelberg, spätestens nach dem Umzug in den durchgestylten Borussia-Park hat der Club seine Seele verloren.
    Beispielhaft hier die marktschreierischen Anheizer, die mit Megaphonen bestückt vor der Nordkurve postiert sind und alle paar Minuten irgend eine Scheiße ins Mikro brüllen, wobei die Masse brav gehorcht und mitgrölt.
    Wirklich sehr professionell und authentisch.
    Mich kotzen diese Gohouris (auch wenn ihr alle drauf steht), Soncks, Kahes, Bögelunds, El Fakiris (Gott ist der schlecht) nur noch an. Wieso muss man einem ivrorischen Nationalspieler, der in der Schweiz bei den YBB seine Brötchen verdient in der Winterpause für 1,5 Mio verpflichten? Wieso muss man einen Norweger der permanent zwischen Monaco und Rosenborg Trondheim hin- und herwechselt an den Bökelberg holen?
    Kann man da nicht schon im Ansatz erkennen, dass der mal wieder einer der üblichen Durchlauferhitzer ist, von denen wir eh schon viel zu viele haben?
    Wieso nicht ein konsequenter Weg mit eigenen Nachwuchskräften, schlechter als die Absteigertruppe können DIE nicht sein. Ich schätze, dass der Kurs zunächst beibehalten wird.
    Notgedrungen, denn die gegenwärtigen Jungs dürfen sich gerne aus dem Staub machen, auch wenn dadurch Kontinuität flöten geht. Aber die muss man mit dieser planlos zusammengestellten Auswahl an charakter- und formschwachen Spielern nicht unbedingt einfordern.
    Ich schätze, dass das Chaos bis auf weiters weitergeht. Luhu wird im Herbst gefeuert, im Winter (da gibt's ja bekanntlich die bestern Spieler) wieder 7-8 Neue und so weiter und so fort.:floet: :floet: :floet:


    Ehrlich gesagt bin ich mit meinem Latein am Ende.

    PS: Ich rege mich immerhin noch auf.:zwinker: :zwinker:
     
  7. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Ich antworte einmal autorenübergreifend auf André und Herrn Wurst. Sucht Euch raus, was davon wem als Antwort gilt:

    Vorab: Die Fans und Anhänger tragen letztlich nur wenig Schuld, nicht, daß am Ende jemand antwortet: "Ja watt denn, soll üsch jetz auch noch die Buden machen?"

    Also, Rundumschlach:

    Der Verein hat keine Identität verloren. Er spielt immer noch in Gladbach, heißt immer noch, wie zu guten Zeiten, und die Raute hat auch noch niemand durch ein Sponsorenlogo ersetzt.

    Die aktuelle Mannschaft, wie im Grunde auch zahllose vor ihr, hat keine Identität angenommen. Warum? Wer identifiziert sich denn mit den Typen? Darum.

    Wenn ich die letzten Wochen hier und andernorts "Paroli laufen" lasse, dann sind es im wesentlichen zwei "Mannschaften", also Kader, mit denen sich die Mehrheit heute noch identifiziert (Die Mattäus-/Heynckes-Ära und gar die goldenen Siebziger haben doch nur die Allerwenigsten erlebt, die in Foren tätig sind). Also: Welche? Naja, zufällig und ausgerechnet die letzten beiden, die irgendwo Erfolg hatten: Nämlich der "Effe-Trupp" aus den 90ern und der "Meyer-Trupp", der aufgestiegen ist. Schon die Wahl der jeweiligen Namensgeber zeigt, woran ich jedenfalls die jeweilige Idenfikation festmache: An Typen, die in jeweils den Zeitabschnitten, in denen sie hier tätig waren, dem Erscheinungsbild der Mannschaft ihren Stempel aufgedrückt haben. Schon beachtlich, daß einer davon sogar ein Trainer war. Das ist aber nicht alles:

    Ich behaupte nämlich, wir alle sind Erfolgsfans. Bevor Ihr jetzt mi'm Prengel draufkloppt, fragt Euch mal, was Ihr sehen wollt. Klar, 'ne kämpfende Mannschaft nach dem Motto "Siech oder Blut am Pfosten" oder eine "Hacke-Spitze-Einszweidrei"-Truppe, die jede Woche 4 Buden macht, aber auch jede 2. Woche 5 bekommt, sind beide allemal unterhaltsamer als das, was wir eigentlich seit Jahren vorgesetzt bekommen. Aber das ist letztlich nicht entscheidend. Entscheidend ist irgendwann der in der Tabelle ablesbare Erfolg einer Mannschaft, der uns antreibt. Fragt Euch mal, was Ihr lieber habt: Jede Woche montags auffe Schicht zu hüpfen und zu gröhlen: "Spitzenreiter, Spitzenreiter, heij, heij" oder "Haste das Hackentor oder die Blutgrätsche von xy gesehen? Geil. Dumm nur, daß es für keinen Punkt reichte."

    Mal so ganz übertrieben dargestellt. Und das ist der Hauptgrund, weswegen man den Effe- und Meyer-Trupps hinterherweint. Die hatten nämlich ablesbaren Erfolg. Ich muß niemandem erklären, welchen. Ich muß aber darauf hinweisen, daß der Meyer-Trupp den Erfolg vorwiegend in Liga 2 hatte. Dennoch ist seine damalige Mannschaft mythische Legende. Weil sie so geil gekämpft oder so doll gespielt hat? Nein. Weil sie aufgestiegen ist, wie auch immer.

    Fragt Euch mal, wer sich an Asanin, Demo, Osthoff und Kollegen noch gut erinnern würde, wenn die nicht aufgestiegen wären. Die Antwort fällt eigentlich relativ leicht, wenn man sich die erste Zweitligasaion vor Augen führt. Gut, zum Ende hin ok und knapp gescheitert. Aber erinnert Ihr Euch noch an den Beginn, an den Herbst oder sogar noch an die 2. Saison vor dem Schlüsselspiel, Auswärtsieg in Bielefeld im November 2000?

    Wäre letzteres anders ausgegangen, weiß ich nicht, ob die Mannschaft aufgestiegen und Meyer noch länger Trainer geblieben wäre. So nah liegt das beieinander und daher, bleibe ich bei, ist jeder von uns ein Stück weit Erfolgsfan.

    So. Ich hoffe, das reicht, um die Messerwetzer ruhig zu stellen.

    Dann fragt Euch mal: Wie war'n das zu Effe- und Meyer-Zeiten mit den Medien? Mit dem Internet? Ach, hatte keiner? Oder kaum jemand? Forum, wassen das? Mitgliederwerbung aller Orten in den Vereinen? Wieso'n das? Forderungen nach sicheren Stadien, in die man sein Kind mitnehmen kann? Ääääh, wieso? Pay-TV? Ja, ich war damals schon reich? Trainingskiebitze zu Hunderten nach Verabredung im Web? Rentner waren da, in besten Effe-, Herrlich-, Dahlin-Zeiten mit mir und einigen anderen - wenn's hoch kommt - 40 Leute am Rönneter. Und heute? Heute lieste bei TF keine 20 Minuten nach Ende des Trainings den ersten Bericht darüber, wen die Bratwurst heute wieder angespuckt und wer immer noch keinen Pass über 3 Meter an den Mann bringt.

    Ich frage mich: Sind die Spieler objektiv schlechter als früher oder sind sie nur ein "Kind ihrer Zeit", die wir über die vorher erwähnten Wege ganz erheblich mitgestalten?

    Die alten Zeiten, die Herr Wurst im Avatar trägt, kommen nicht zurück. Wir können lange darüber schreiben, aus welchem Grund nicht, ob man das rückgängig machen kann. Fragt am besten mal den Karlsruher Uru. Ich glaube, der kann Euch da viel Fundierteres bieten als ich.

    Also: Der Fan sollte mit den aktuellen Bedingungen leben, sich also anpassen, es bleiben lassen oder sich 'ne andere Sportart suchen. Das Interesse verlagern, wie ich das für mich auch schon ein bißchen getan habe.

    Und ein bißchen mehr Ruhe geben, nicht ständig Köpfe hier und dort fordern, sofort wieder nach neuen Köpfen in unermeßlicher Anzahl schreien, die in ihrer Masse genau das Szenario wieder heraufbeschwören, das man gerade weggetreten hatte.

    Wenn der Fan nach den alten Zeiten ruft, dann sollte er sich überlegen, daß er selbst einen ganz gewaltigen Anteil an den neuen Zeiten hat, weil er sich viel stärker an der Meinungsbildung beteiligen kann und das auch nutzt. Oder was meint Ihr, warum ständig von "Unruhe im Umfeld" die Rede ist? Weil die A61 keine Lärmschutzwände hat?

    Um also zum TF-Beitrag zu kommen: Ich glaube, seine Tendenz ist im Grunde nichts anderes, als diese Idenfikationgeschichten, die Ziege gerne streut. Die Spieler sollen sich wohlfühlen, miteinander reden, der Mannschaft ein Gesicht geben, bei der Arbeit Spaß haben und über diese und andere gute Attribute eine Dynamik auslösen, die letztlich Erfolg bringt.

    Logisch. Das ist nichts Neues und steckt irgendwie natürlich in dem, was ich so meine.

    Konkret wünsche ich mir aber, und das isses, was das Volk scheinbar derzeit mehrheitlich nicht will, daß man die Spieler des aktuellen Kaders prüft, ob sie grundsätzlich in der Lage sind, solch gute Attribute in die nächste Saison zu tragen.

    Und nicht direkt danach zu brüllen: "Alles neu macht der Mai." Da kannste Dir nämmich 'n Ei drauf kloppen. Dann haste nämlich die nächsten unbeschriebenen Blätter in Masse am Start, die nicht zusammenfinden.
     
  8. U w e

    U w e Borussia Mönchengladbach Moderator

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    @Ichsachma - so, Du hast man vielem Recht - besonders Deinen Ansichten, nach den Messerwetzer, kann ich größtenteils zustimmen.

    Aber, Borussia hat sehr wohl an Idendität und Ansehen verloren. Grund ist das Image des Neureichen, nach dem Bau des Parks, war dies aber auch nicht anders zu erwarten. Die Sache war ein Spagat den man nicht bewerkstelligen konnte - der letztlich in irgendeiner Form scheitern musste.
    Waren beim ersten Abstieg noch "Fremdfans" größtenteils "traurig", werden Borussia nun noch wenige Tränen nachgeweint.

    Wie soll man sich mit Spielern identifizieren? Muss ich dass? Hab ich ehrlich gesagt noch nie getan - auch nicht in den glorreichen 70ern. Mit Borussia ja aber nicht mit den Spielern - die waren, sind und werden immer vergänglich sein. Borussia hoffe ich mal nicht!

    Wer sich hier identifizieren muss, sind die Spieler mit Borussia. Und da happert´s doch seit Jahren gewaltig.
     
  9. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

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    Moin, Anänger des 29.04.1978 (Höhö, sonntag könnte man eigentlich in Dortmund zum 29. Jahrestag mal ein Plakat vonner Anzeigetafel mit dem Schlußstand über die B1 spannen).

    Ich ahne, glaube ich, was Du meinst.

    Die "Marke Borussia" - Schlagwort zur besseren Zusammenfassung - hat nicht gut getan, das gesamte Gehabe auch nicht.

    Nur: Wenn nebenher die Mannschaft erfolgreich gespielt hätte - oder sagen wir einfach nur: besser - dann würde es die große Masse der Fans anderer Vereine nicht kratzen, auf welchem Weg und mit welcher Begleitmusik man dieses bessere Ergebnis erzielt hätte. Sicher würden dann einige - vielleicht sogar zu Recht - sagen: "Früher wart Ihr (oder der Verein) sympathischer.".

    Aber im Grunde würden doch auch viele sagen: "Die (also wir) haben die Kurve gekricht."

    Beispiel?

    Machma 'ne halbwegs repräsentative Umfrage, wer hier wem den Meistertitel gönnt oder mißgönnt. Ich wette: Ein ganz erheblicher Anteil der Nicht-Dortmunder würde dann doch Schalke das Dingen wünschen. Trotz Arena, trotz Gazprom. Iss einfach so: Erfolg macht schön und übertüncht manches. Der Arsch biste doch nur dann, wenn Du so tust, als wärest Du schön, und nichts vorzuweisen hast.

    Wie auch immer: Man kann nicht alles haben. Schritthalten oder Aufnehmen mit dem Laufe der Zeit bei alten Rahmenbedingungen geht nicht.

    Ich bin aber sicher: Wer sagt, sich mit "Borussia" zu identifizieren, kann doch eigentlich nicht meinen, daß er sich mit dem Verein indentifiziert. Was ist denn der Verein ohne seine Kicker und deren Arbeitsergebnisse? Die Handballabteilung, um es überspitzt zu fragen? Was ist der "Mythos"? Zum Bökelberg zu gehen und dort IRGENDWEN spielen zu sehen, der zufällig das Trikot mir der Raute trägt?

    Der Mythos heißt Heynckes, Vogts, Grashoff, Fanclub xy, z.B., und besteht aus Menschen.

    Niemals aber aus einer juristischen "Organisation", die bei uns eben Borussia heißt.
     
  10. Peter Herter

    Peter Herter Erfahrener Benutzer

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    Die Identität mit Borussia könnte ich nie verlieren:hail: ,hat sie auch nicht bei den echten Fans:top: ,aber viele Spieler gehen mir am Arsch vorbei:finger:
     
  11. ehde

    ehde Active Member

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    ZITAT BILD:
    Bild zitiert Stafan Raab:

    "Den geringsten Lärmm machen ja Fliegen. Und was ist noch sehr leise? Die Zuschauer bei Borussia Mönchengladbach"

    :prost:
     
  12. U w e

    U w e Borussia Mönchengladbach Moderator

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    Du, ich bin auch damals schon froh gewesen, dass es nicht gerreicht hat.
    Mein Stichtag (Fan sein) liegt allerdings einige Jahre davor - frei von Titeln (wenn man mal vom Pokalsieg 1960 absieht).
    07.01.1967. Deshalb passt dass mit Erfolgsfan bei mir nicht. :zwinker:


    Der Mythos könnte auch Müller-Lüdenscheid oder Schmitz, Meier, Schulze heissen - wäre mir wirklich egal. Z.B. habe ich mir noch nie ein Trikot mit Spielernamen gekauft, weder von Netzer (gab es die da eigentlich schon?), Matthäus, Effenberg oder Polster. Ich habe nur Trikots (ca.20) mit Beflockung Borussia Moenchengladbach). Ebenso hingen keine Poster von einzelnen Spielern an meiner Wand, sondern nur von der jeweiligen Mannschaft.

    Sowas geht auch und dass schon seit 40 Jahren - vielleicht ist es unnormal, aber so bin ich nun mal. :fress:
     
  13. Monti479

    Monti479 Annemie ich kann nit mih

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    Die "Aachener Zeitung" befaßte sich heute auch mit dem Abstieg der Borussia.
    Immerhin ne komplette Seite nur über Borussia, einen Teil davon gibt es online:


    Web Aachener Zeitung

    Leider ist das Foto mit dem "Baugrundstück Bökelberg" nicht online.
     
  14. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Dann hat die Dumpfbacke noch kein einziges Spiel gesehen. :zwinker:

    In Hannover z.b. hast Du nur Borussen gehört und in den anderen Stadien siehts auch nicht anders aus. Raab kann ja Witze machen wie er will, das tangiert mich überhaupt nicht, allerdings sollte Er bei der Wahrheit bleiben und nicht so ne gequirlte Scheiße verzapfen.

    Aber Er will ja auch DSDS sabotieren, was man nicht alles unternimmt um aus dem Quotentief zu kommen. :auslach:
     
  15. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Doch genau das.

    Borussia Mönchengladbach definiere ich aus meiner subjektiven Fansicht so:

    • Der Name Borussia Mönchengladbach
    • Corporate Identity (Vereinsfarben, etc.)
    • Fanszene (Wir sind Borussia)
    • Stadion
    • Mythos & Vergangenheit

    Reihenfolge beliebig, ein gewisser Mix aus dem ganzen.

    Die Mannschaft (Profikader) steht für mich an untergeordneter Stelle. Klar macht es Spaß wenn man erfolgreich ist, aber wenn es nicht läuft dann liebe ich die anderen o.g. Punkte trotzdem noch.

    Ist ziemlich schwer zu erklären, Borussia ist für mich wie eine Religion.

    Und eine Religion ist für mich auch mehr als das derzeitige Auftreten von Jesus, denn sonst könnte man ja auch sagen das die katholische Religion ziemlich tot ist.
    In unserem Fall: Erlöst :floet: :zwinker:
     
  16. ERFC1902

    ERFC1902 Well-Known Member

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    Das finde ich ja toll gesagt! Für mich ist das die richtige Haltung eines Fans! Ich glaube auch, so eine Liste kann man für jeden Verein machen... Ein Verein ist meiner Meinung nach in der Tat mehr als 90 Minuten Fußball pro Woche. Man ist die ganze Woche damit beschäftigt und es geht um mehr als nur die Resultate usw. Das Stadion, die andere Fans... damit hat man doch eine Beziehung? Die Vergangenheit gibt ein stolzes Gefühl, das Trikot ein doch eine Identifikationsmarke?

    Ob es gut oder schlecht geht, man ist immer daran zu erkennen dass man die Verein liebt und deswegen ist die Verein ein Mittel sich zu identifizieren. Ich sehe es also genau so wie André.
     
  17. homer44

    homer44 Strafraumsünder

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    Ganz genauso sehe ich das auch.
    Weil Borussia ist ja nicht nur unser aktueller Trümmerhaufen.
    Auch wenn man manchmal am schimpfen ist steht man doch zum Verein und hofft auf bessere Zeiten:zwinker:
    Bei einigen Spielern habe ich das Gefühl das ihnen unsere Borussia scheißegal ist,die können gehen weine denen keine Träne nach.