Gewinn- und Umsatzentwicklung.

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von HoratioTroche, 29 Mai 2008.

  1. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Einige Manager und Präsidenten beklagen ja immer wieder die finanzielle Rückständigkeit der Liga und rechtfertigen damit internationale Nichtkonkurrenzfähigkeit. Dabei sieht es mit Umsatz und Gewinn der Bundesligisten gar nicht so schlecht aus:
    • Die 18 deutschen Klubs erzielten 2006/07 einen Gewinn von 250 Millionen Euro und waren in dieser Kategorie damit erstmals Spitze in Europa. Ihren Umsatz steigerte die Bundesliga um 15 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Nur die englische Premier League lag bei den Gesamteinnahmen erneut vor der deutschen Eliteklasse. Die spanische Primera Division verdrängte mit einem Umsatzsprung von 15 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro die italienische Serie A aus den Top drei.

    Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass Fußball kein Milliardengeschäft sein muss, um unterhaltsam zu sein, aber diejenigen, die das denken, werden von diesen Nachrichten sicher etwas beruhigter schlafen.

    edit: kann mal jemand den Titel editieren? Sieht ja scheisse aus! :D <-- Danke!
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 Mai 2008
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  3. Nano

    Nano Oenning_Love

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    Deutsche Vereine sind meiner Meinung nach finanziell recht gut bedient. Deswegen interessiert mich es ziemlich wenig, wie viel man verdient hat, hauptsache sie spielen gut und machen finanziell keine Schei...
     
  4. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Sicher "muss" Fussball kein Milliardengeschäft sein, aber es ist dies nunmal. Ach ja, weil wir beim Geld sind. Wenn Fussball eben kein "Geschäft" mehr ist, dann muss man eben, wie womöglich im Fall von den Sportfreunden Siegen in die Insolvenz gehen. Frag mal die Fans dieses Ladens, wie die das finden, dass dort der für andere Clubs "läppische" Betrag von 500.000 Euronen fehlt und sie deswegen auf den Aufstieg verzichten und womöglich sogar sportlich absteigen müssen. Wahrscheinlich werden sie auf die Führung schimpfen, die nicht "wirtschaften" kann. Aber wenn mir als Fan der Kommerz und somit die Kohle eh egal ist, dann brauch ich auch über Mißmanagement nicht meckern.

    Is kein Geld oder zuwenig vorhanden, gehts abwärts. Das ist zwar nicht ein Ausdruck von mangelndem Unterhaltungswert. Aber irgendwie habe ich immernoch diejenigen im Hinterkopf, die beim Aufstrieg frenetisch jubeln und beim Abstieg zu Tode betrübt sind.

    Das hat zwar nicht immer was mid dem Geld zu tun. Aber dass Auf und Abstiege auch immer finanzielle Erfolge oder Misserfolge sind oder nach sich ziehen dürfte hinlänglich bekannt sein.

    Letztlich ist es natürlich jedem unbenommen, die Erfolge seiner Mannschaft gutzuheissen und seine Mannschaft trotz irgendwelcher Aufstiegsplätze lieber in der 7., 8. oder 9. Liga kicken zu sehen. Ich bin trotzdem felsenfest der Überzeugung, dass wie deutlich überwiegende Anzahl aller Fans den sportlichen Aufstieg nur dann wirklich als Erfolg feiern zu können, wenn der Verein dies auch tatsächlich vollzieht, was auch in den allermeisten Fällen finanzielle Konsequenzen hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 Mai 2008
  5. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Die nächste Frage, die sich stellt ist die des Gefälles innerhalb einer Liga. Und da ist womöglich das Gefälle in Deutschland nicht so hoch wie in Spanien oder England.

    Will heissen: Obwohl in Deutschland die Liga umsatz-und ertragmässig auf eins oder zwei steht, können die deutschen Spitzenmannschaften trotzdem meilenweit den Spitzenmannschaften der Engländer, Spanier, Italiener und anderer Länder hinterher sein, einfach weil dort die besten Mannschaften einen viel größeren Anteil am Gesamtumsatz und Gewinn der Liga haben als hierzulande.

    Insofern ist fraglich, ob mit dieser Statistik, bei der wir mal wieder Spitze sind, wirklich tatsächlich ein Kräfteverhältnis der Ligen ausgesagt werden kann oder nicht.