Geocaching

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von JayJay, 27 April 2011.

  1. JayJay

    JayJay Well-Known Member

    Beiträge:
    1.681
    Likes:
    248
    Wer von euch hat denn schon mal was von Geocaching gehört?
    Ich habe es seit kurzem für mich entdeckt und bin wirklich begeistert.

    Kurze Erklärung:

    Geocaching ist eine Art Schnitzeljagd/Schatzsuche. Das ganze funktioniert mit GPS-Koordinaten.

    Bsp.:

    Person A nimmt sich ein paar nette kleine Gegenstände (Muscheln, Münzen, kleine Figuren - also mehr oder weniger Krimskrams aber am Besten nicht zu wertlos, damit sich's auch lohnt) und tut sie zusammen mit einem kleinen Heft + Stift in eine Box (Tupperdose oder was ähnlich dichtes). Diese Box wird dann irgendwo - Natur oder Stadt - an einem geeigneten Ort versteckt. Z.b. in einer hohlen Baumwurzel, in einem Astloch, in einem kleinen Rohr irgendwo in der Stadt - auf jeden Fall dort, wo man es auf keinen Fall einfach so findet (vor allem niemand, der nicht danach sucht).
    Nun kommen die GPS-Koordinaten ins Spiel. An der Stelle wo das Versteck ist, muss Person A nämlich mit seinem GPS-Empfänger die dortigen Koordinaten aufnehmen.
    Später geht Person A dann ins Internet und trägt diesen Cache im gängigen Geocache-Verzeichnis ein und veröffentlicht dort dann auch die Koordinaten (und evtl. eine Beschreibung oder Hinweise).

    Nun ist der Geocache veröffentlicht und kann von anderen Geocachern gesucht werden. Dafür müssen sie einfach nur die jeweiligen Koordinaten haben und dann mit dem GPS-Empfänger losziehen und ihn suchen.
    Wenn er gefunden ist, kann man den kleinen Schatz heben. Da wird dann aus der Box ein kleiner Gegenstand rausgenommen und etwas anderes als Tausch wieder rein gelegt. Schlussendlich kann man sich noch in das kleine Buch (Logbuch) eintragen, womit man sich als stolzer Finder präsentiert.

    Am Ende wird alles wieder schön versteckt, damit der nächste seinen Spaß haben kann.



    So. Das war nur ein wirklich grundlegendes Beispiel, denn es gibt noch mehr:

    u.a.
    - Multicaches: Caches die über mehrere Stationen gehen, sodass man sich beim ersten Versteck nur die Koordinaten für das nächste Versteck holt usw. und am Ende zu einem Finalcache gelangt, wo dann der eigentliche "Schatz" ist.
    - Mystery-Caches: Normale oder Multis, die aber mit richtigen Rätseln verbunden sind

    und zudem:

    - sogenannte Travel Bugs: Soetwas wie kleine Hundemarken mit einem individuellen Zeichencode, der dann im Internet eingegeben werden kann, wodurch ersichtlich wird, wo der TB schon alles war.

    (Meine Freundin und ich haben bspw. einen TB gefunden, der von Kalifornien nach Australien nach Indonesion nach Nordrhein-Westfalen und schließlich nach Sachsen Anhalt gewandert ist. Nun müssen wir ihn noch irgendwo verstecken, damit er seine Reise fortsetzen kann.)



    Ich könnte noch viel mehr dazu schreiben aber erstmal schauen, ob hier nicht jemand vielleicht schon bescheid weiß und eigene Geschichten zum besten geben kann. :)

    Wenn natürlich Interesse besteht, erklär ich gern noch mehr oder man macht sich mittels Google schlau. ;)



    WWW:

    Geocaching.de (deutsche Seite)
    Geocaching.com (Hauptseite für Geocaching, wo auch die über 1.300.000 Caches weltweit verzeichnet sind)



    PS: Ihr könnt ja mal schauen, was so für Caches in der Nähe eures Wohnorts versteckt sind. :)
     
  2. Anzeige für Gäste


    um diese Anzeige auszublenden!.
  3. MiSp

    MiSp Achtelfinalist <3

    Beiträge:
    2.502
    Likes:
    1
    Das betreibt mein Lehrer sehr gerne, hat uns auch schon paar Geschichten davon erzählt, an die ich mich aber nicht mehr erinner :D
    Scheint ganz witzig zu sein :D
     
  4. Ichsachma

    Ichsachma J'aime soleil

    Beiträge:
    17.895
    Likes:
    2.980
    Ich habe es erstmals vor einigen Wochen in einer "Der letzte Bulle"-Folge gesehen und dachte mir:

    Wattendatt?

    Danach stellte ich es mir sehr interessant vor.
     
  5. Herr_Tank

    Herr_Tank Sympathieträger

    Beiträge:
    2.192
    Likes:
    56
    Macht meistens Laune.
    Außer wenn man sich mit einer Hand in den Fels krallt, mit der andern in einem modrigen Loch rumwühlt und mit dem Rest des Körpers über einem Abgrund hängt.
    Dann isses mega.
     
  6. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

    Beiträge:
    11.116
    Likes:
    102
    Zu dem Thema habe ich erst letztens das Buch von dem von mir sonst wenig geschätzten Bernhard Hoecker (Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers) gelesen. Auch wenn das die ganze Materie gar nicht schlecht näher bringt und ich's eigentlich ganz interessant finde bin ich bisher noch nicht zur ersten Schatzsuche aufgebrochen. Aber kann sich ja noch ändern...
     
  7. Westfalen-Uli

    Westfalen-Uli Frühaufsteher

    Beiträge:
    10.609
    Likes:
    2.563
    Dazu braucht man ein GPS Gerät .... und die sind leider meist sehr teuer..... :nene:
     
  8. André

    André Foren-Capo Administrator

    Beiträge:
    43.844
    Likes:
    2.739
    Benöptigt man wirklich ein GPS Gerät, oder gehts auch mit nem Smartphone? Also Geocaching App und ab dafür, oder ist das zu ungenau?

    Klingt echt interessant, hab mir mal die Teile in meiner Nähe angeschaut, und die Kommentare machen mich neugierig.
     
  9. TRK

    TRK Well-Known Member

    Beiträge:
    2.696
    Likes:
    17
    Smartphone geht natürlich, solange das Teil mind. A-GPS hat.
    Dann die entsprechende App und damit ists kein Problem.

    Denke das gerade für Anfänger ein Smartphone sogar der einfachere Weg ist.
    Ich hatte es auch mal (Android Handy) ausgetestet und mit den entsprechenden Apps bekommt man sogar via Kompass die Richtung angezeigt und muss sich somit mit den GEO Daten nicht wirklich auskennen.

    Ausserdem gibts dann noch Apps die die Cacher-Sprache übersetzen, denn um das ganze schwerer zu machen und für "Muggels" quasi unauffindbar, gibt es die Hinweise zu manchen Caches eben nur "verschlüsselt".

    Doof ist es nur, wenn das Cache in einer belebten Zone ist (zb. Bahnhof) und man als Geo-Cacher das Teil unbemerkt von den "Muggels" (=nicht Geo-Cacher) öffnen muss.

    Fand das ganze zwar am Anfang auch spannend, aber das ganze lebt mMn extrem von den Leuten die zuletzt am Cache waren. Und ich war dummerweise nach nem BuLi Spiel in Mainz unterwegs... keine Ahnung ob das wirklich der Grund für den Totalausfall war *grins*. Und nein, ich sag nicht welcher Verein damals in Mainz war.
     
  10. JayJay

    JayJay Well-Known Member

    Beiträge:
    1.681
    Likes:
    248
    Also ich bin ja diesen Montag mit meiner Freundin losgezogen (das erste mal) und wir haben als GPS-Empfänger mein ales Sony Ericsson W715 (hat halt GPS-Funktion und ist inzwischen auch keine 20 Euro mehr wert) genutzt und das ist nun wirklich nicht so genau wie ein richtiger GPS-Empfänger. :D
    Wir hatten uns für 7 Caches die Koordinaten notiert und trotz dieser billigen GPS-Empfänger-Variante tatsächlich alle gefunden. Nur kamen wir an einen nicht ran, da der offenbar auf der anderen Flussseite war (aber wir waren uns sicher das Versteck zu sehen).

    Soll heißen:

    Mit nem Iphone ist man eigentlich bereits perfekt ausgerüstet. Dafür gibts auch für 7,99 ne spitzenmäßige App "Geocaching". Ist sozusagen DIE app fürs geocachen. Damit kann man auch jederzeit unterwegs mal schnell checken, ob nicht irgendwelche Caches in der Nähe sind (Internet vorrausgesetzt).


    Noch etwas zu TRKs Kommentar:

    In der Tat der Spaß beim Geocachen steht und fällt mit den Leuten, die es betreiben. Soll heißen: Wenn man das schon macht, sollte man es auch ehrenhaft machen. Das bedeutet, dass man gefundene Caches stets wieder richtig versteckt; den Behälter und seinen Inhalt sorgsam behandelt; und vor allem IMMER etwas hineinlegt, wenn man etwas hinaus nimmt (aber nicht immer nur Ü-Ei-Figuren oder dergleichen).

    So ist es natürlich klar, dass man in einer Großstadt öfters mal enttäuscht werden könnte, weil man vielleicht nur noch eine leergeklaute oder beschädigte Box vorfindet oder gar überhaupt nichts mehr findet. Sowas kann halt passieren, wenn da mal jemand am Werk ist, der das nur einmal aus Lust und Laune macht und nicht an seine Mitmenschen denkt. Und das kann eben in ner Großstadt schneller mal vorkommen.


    Meine Freundin und ich waren allerdings in der Nähe eines kleinen Dörfchens in nem idyllischen Weinbaugebiet unterwegs. Da waren zwar viele Muggels unterwegs aber die Caches ansich waren alle liebevoll behandelt.


    Mein Tipp:

    Bevor man einen Cache sucht, lieber erstmal im Internet die Kommentare dazu lesen. Oftmals war bereits vor wenigen Tagen jemand dort und würde ggf. berichten, falls der Cache "Wartung" bedarf.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28 April 2011
  11. TRK

    TRK Well-Known Member

    Beiträge:
    2.696
    Likes:
    17
    Ein Ei-Phone brauchts nicht, jedes Smartphone mit ausreichend Apps ist dank der Internet Verbindung perfekt dafür geeignet :zahnluec:

    für Androiden gibts mit c:geo ein kostenlosen Tool das sehr nett ist.

    eine App Namens Geocaching von der Firma Groundspeak Inc. gibts auch für Androiden, kostet hier 6,83 €.
     
  12. JayJay

    JayJay Well-Known Member

    Beiträge:
    1.681
    Likes:
    248
    Man muss dann auch schauen (Iphone oder anderes), dass es mit dem Akku hinkommt. Internetverbindung wird sicher mehr ziehen, als GPS-Empfang, glaube ich.

    Das wird dann sicher dieselbe wie im Appstore für 7,99 &#8364; sein. Ist nämlich auch von Groundspeak.


    Und du praktizierst inzwischen kein Geocaching mehr, TRK?
     
  13. TRK

    TRK Well-Known Member

    Beiträge:
    2.696
    Likes:
    17
    GPS zieht mehr, da das ja permanent eingeschaltet ist. Die Internet Verbindung lädt ja nur bei Bedarf Daten.


    Hatte es damals dann gelassen, aber heute morgen die c:geo App wieder installiert und ich habe mich sogar noch an die Login Daten von geocaching.com erinnern können^^