Fünfzehn Tote bei Amoklauf in Realschule

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Schalker-Lady, 11 März 2009.

  1. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ad 1) Wenn ich mich in München umschaue, dann ist es für viele Familien gar nicht möglich, für ihre Kinder Plätze in Kindertagesstätten zu bekommen. In einer "normalen" Schule hier gibt's sowas wie zusätzliche Beratung gar nicht. Da geht man hin, wenn Unterricht ist, schreibt seine Schulaufgaben und geht wieder.

    Ad 2) Auf alle Fälle tun sie das. In dem Kaff, in dem ich groß wurde, gab es ab Mitte/Ende der Neunzger ein sog. Jugendheim und es war brechend voll mit Jugendlichen zwischen 13/14 bis ca. 20. Was die taten: Sie trafen sich "einfach so", sie spielten Brettspiele, es fanden dort Konzerte statt, es gab einen Bandproberaum, davor skateten einige auf einem Platz, ab und an wurden Parties veranstaltet, etc.
    Es waren zusätzlich immer ein, zwei Jungs oder Mädls Ende Zwanzig, Anfang Dreissig anwesend, die den Laden am Laufen hielten.
    So was auf die Beine zu stellen ist ziemlich einfach, nicht exorbitant teuer und wird auch eins a angenommen.
     
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  3. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    In vielen Orten sind solche Angebote vorhanden und viel vielfältiger als noch zB vor 25 Jahren.
    In unserm Kaff gab es zu meiner Jugend nur drei angebote für Jugendliche in Vereinen und einen "Jugendclub" der nur ab und zu offen war.
    Heute sieht das aber ganz anders aus:
    8 oder 9 verschiedene Sportarten in den Vereinen und zwei Jugendclubs die jeweils 2 mal Wöchentlich geöffnet haben.

    Ich denke die potenziellen Amokläufer erreichst Du mit diesen Angeboten nicht.
    Da hilft nur eine bessere begleitung in den Schulen.
    Ich stelle mir da ein Schulsystem ähnlich wie faceman vor sprich Gesammtschule mit viel mehr Förderung, um den Wechsel zwichen den Schulformen leichter zu machen.

    Aber dazu müsste man dann einen neuen Fred eröffnen, wenn man über die Schulformen diskutieren will.
     
  4. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Wie ist das eigentlich, wenn jemand wie gerade passiert auf Frau und Kinder schiesst? Wird dann auch über Ursachen und Präventionsmöglichkeiten diskutiert oder sagt man da shit happens und fühlt sich nicht betroffen weil es ja nur das Familienumfeld des Täters betrifft? Und warum heißt das, wenn es ein Deutscher ist, "Familiendrama" und nicht "Ehrenmord", obwohl das Motiv, nämlich Eifersucht, das gleiche ist?
     
  5. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    der sogenannte "Ehrenmord" (was für eine schaurige Wortschöpfung) hat normalerweise nix mit eifersucht zu tun.

    Aber ich gebe Dir recht ob nun innerhalb oder ausserhalb der Familie so etwas ist immer gleich schrecklich. Nur stürzt sich die Presse nicht so sehr auf einen Mord innerhalb einer Familie als bei einem Amoklauf.
     
  6. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Aber ist das denn in Ursache und Verlauf nicht sehr vergleichbar? Der eine projeziert seinen Hass auf die Familie, der andere eben auf die Schule.

    Und ist Eifersucht nicht auch verletztes Ehrgefühl?
     
  7. DeWollä

    DeWollä Real Life Junkie

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    Gute Frage....
    Weil man als Deutscher sich vielleicht einbilden soll doch anders gestrickt zu sein ist als die südlichen Völker, wo man es als Ehrenmord verkauft?

    ....mich wundert, daß man bei uns nicht einen anderen Begriff dafür gefunden hat um es zu verniedlichen.

    Wie wäre es mit



    "heute verübte ein Jugendlicher eine Verzweiflungstat mit mehreren kolateralen Opfern, die Hintergründe liegen wohl in seinem privaten Umfeld..."


    Amokläufe gibts doch nur in den USA...und Ehrenmorde nur bei den Türken....
     
  8. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    Der Verlauf ist das selbe, nur meinermeinung nach die Ursache nicht.
    Da ein Ehrenmord zumeist so abläuft. Ein Mädchen hat einen nicht aktzeptierten Freund oder hält sich nicht an irgendwelche idiotischen Vorgaben in Ihrem Lebenswandel und wird zumeist vom Bruder umgebracht.
    Und deshalb ist das Motiv nicht Eifersucht.
    Motiv hier: sogenannter regelverstoss durch den Lebenswandel.

    Motiv Amoklauf: ??????????????????????

    Das gilt nur für den "Ehrenmord"

    Bei dem Familiendrama handelt es sich meineswissens nicht um das, was man als "Ehrenmord" bezeichnet.
     
  9. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Sondern? Ist das nicht auch Regelverstoß durch den Lebenswandel?
    Oder andersrum, ist das erste nicht auch ein "Familiendrama"? Ich finde die Unterscheidung, die da in der Öffentlichkeit gemacht wird, unsinnig. Aber es ist ja so schön einfach, es auf die Kultur oder die Religion zu schieben. Anscheinend haben viele Angehörige unserer Kultur und/oder Religion genauso große Probleme, nur eben mit Eifersucht statt mit Ehre, wobei das doch zusammenhängt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 März 2009
  10. KGBRUS

    KGBRUS SF Dschungelkönig 2016

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    Ich sehe das so:
    Der Ehrenmord ist auch ein Familendrama Klar.
    Familiendrama ist für mich ein Oberbegriff in denen alle Taten innerhalb der Familie zusammengefasst sind. Wo hingegen der Begriff "Ehrenmord" eine spezielle Art des Familiendramas beschreibt, genauso wie der Begriff "Eifersuchtsdrama" oder "Erbschaftsdrama" .

    In den Begriffen ist das Motiv und der vermutliche Täter bereits erklärt.
    Familiendrama:
    irgendwer aus der Familie bringt irgendjemand wegen irgendetwas innerhalb der Familie um
    Ehrenmord:
    Bruder bringt Schwester (Meistens zumindest) wegen nicht einhaltung der Väterlichen Vorstellungen um
    Eifersuchtsdrama:
    Mann bringt Frau um, weil Frau fremdgegangen ist, oder Ihn verlassen hat.
    Erbschaftsdrama:
    Kind bringt Eltern oder Elternteil um damit er oder sie ans Erbe kommt.

    So sehe ich das.
     
  11. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Und wie siehst du das was gerade in Niedersachsen war? Familien-/Eifersuchtsdrama oder eher Amoklauf? Der hat ja auch noch auf die Kinder (und nicht nur seine eigenen) ge- und anschliessend sich selber erschossen. Wieso wird da überhaupt unterschieden?

    Ich frage mich halt: Warum taucht das eine in Presse und TV ganz oben auf, das andere weiter unten? Schütze zu alt, zu wenig Tote?
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 März 2009
  12. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich behaupte: Letzteres
     
  13. Mister-X

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    Deine Vorschläge in allen Ehren, aber mit der Verhinderug eines Amolaufes haben sie kausal wenig zu tun. Jugendclubs etc ist eine gute Sache für Jugendliche. Damit verhindest du z.B., dass sie was machen statt rumzuhängen. Dies heißt aber noch lange nicht, dass Jugendliche , die rumhängen potentielle Amokläufer sind und so präventiert werden. Viel Jugendliche leiden sicher an vielen Dingen, aber so gut wie keiner macht einen Amolauf. Amoklauf ist wohl eher was psychotisches und so kaum verhinderbar.

    Du kannst nur das Risiko minimieren und der einzige klare Zusammenhang besteht zwischen Amoklauf und Zugriff zu privaten Waffen. Das muß die erste Maßnahme sein, hier anzusetzen. Auch Ballerspiel müssen diskutiert werden, weil ja auch ein Zusammenhang besteht. Die US-Armee setzt Egoshooter ein um die Tötugsschwelle bei ihren Soldaten herabzusetzen. Mit Erfolg.

    Alles was hier gesellschaftliche diskutiert wird ist sinnvoll, aber bitte nicht im Zusammenhang mit einem AMOKLAUF. Hier läst sich kein unmittelbarer Zusammenhang herstellen.
     
  14. Mister-X

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    NIcht direkt Alter, aber Schüler. Und der Ort: Schule, der Hort der Sicherheit!
     
  15. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Was fragste dann sooft nach? Dann hätte ich mir ja meine Antwort gleich sparen können.

    Natürlich ist ein Amoklauf das Durchdrehen eines Einzelnen und keiner weiß bis heute, wann und warum ein Mensch so ausrastet - eben nicht verhinderbar.
    Das brauchen wir ja wohl hoffentlich nicht zu diskutieren, oder?
     
  16. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich schrieb nix vom Alter sondern bezog mich auf HTs letzten Punkt, eben "letzteres".
     
  17. Mister-X

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    Wonach?
     
  18. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Nachdem, was faceman meinte.
     
  19. Mister-X

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    Hab ich unklar geschrieben:Anzahl der Tote stimme ich zu, und Alter sehe ich aber auch indirekt als Grund.
     
  20. Mister-X

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    Sorry, das wird hier aber dikutiert, wenn Internetnotknopf und andere Maßnahmen abegtan werden und stattdessen gesellschaftspolitische Veränderungen gefordert werden. Dann sind wir im falschen thread.
     
  21. Mister-X

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    Weil ich das wissen wollte welche Maßnahmen konkret er angehen würde. Und mit einem Tag Abstand sehe ich da keinen Konnex zum AMOKLAUF. Das ist alles. Auch wenn deiner Meinung nach niemand diesen Konnex behauptet. Das ist falsch. Lese dir doch den thread nochmal durch.
     
  22. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Mit Sicherheit nicht, ich kenne ihn ja von Anfang an und habe ja auch oft genug meine Meinung und Ansicht kundgetan.

    Du sieht's als falsch an, ich seh's als sehr überdenkswert. Dabei können wir's ja belassen.
     
  23. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Moment. Du hast eben noch gesagt, dass man einen Amoklauf nicht durch gesellschaftliche Prozesse /Einrichtungen verhindern kann. Das ist auch meine Meinung.
    Ich finde auch viele der Vorschläge (Jugendzentren ) ALLGEMIEN gut, nur besteht hier kein kausaler Zusammenhang zur Prävention eines Amoklaufes, das will ich mal festhalten. Dies ist nur ein allgemeines Thema mit dem Ziel das Leben von Jugendlichen zu verbessern/ zu fördern.
    Dsa seh ich nicht als falsch an, habe ich nie gesagt.
     
  24. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    'nen Amoklauf kann man niemals zu 100% verhindern, meiner Meinung nach, das schrieb ich schon mal ein paar Seiten vorher: weder durch schärfste Waffenverbote noch durch die besten gesellschaftlichen Institutionen.

    Soweit so gut.
     
  25. theog

    theog Guest

    zu 100% prozent nicht, aber man sollte durch Verbote versuchen, solche Taten auf ein Minimum zu reduzieren, und dazu gehoert ein scharfes Waffenverbot.
     
  26. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Eben. Und deshalb finde ich gesellschaftliche Maßnahmen zwar gut, um Jugendliche zu stärken, sie führen aber nicht weiter gegen einen AMOKLAUF. Verhindern kann man ihn nicht, aber das Risiko minimieren durch Verhinderung des freiee Zugangs zu Waffen, das ist die einzige fassbare Konsequenz aus der Tat und den Taten der Vergangenheit. Nur um diese Quintzessenz geht es mir.
     
  27. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Eben, bei vielen wird gerade das nämlich gar nicht erkannt. Bestes Beispiel ist ja gerade ein solcher Amoklauf. Wenn man den Jungen wie alle anderen von Kindheit an mitgeformt und gefördert hätte, dann hätte man sicherlich auch Abweichungen vom Durchschnitt festgestellt. Dann präventiv tätig zu sein ist überhaupt kein Problem. Nur wenn ich lese, das nicht mal die Eltern ihr Kind so gekannt haben, dann frage ich mich doch ernsthaft, wo der Junge gelebt und gewohnt hat.

    Nö, sehe ich eben nicht so. Verfügbare Schusswaffen vereinfachen eine solche Tat, mehr aber eben nicht. Es gibt auch andere.

    Aber doch, denn es handelt sich um ein gesellschaftliches Problem. Löse Dich bitte von diesem Fall und betrachte unsere Jugend im Gesamtkontext. Bestes Beispiel ist auch hier wieder (nicht mit dem Amoklauf in Verbindung zu setzen) die gnadenlose Ignoranz der Gesellschaft unseren Jugendlichen gegenüber. Bei diesen Leuten finden sie Zulauf, weil sie erhört werden. Es wird sich mit Ihnen beschäftigt. Und da wundern wir uns, das wir unsere Kinder nicht mehr verstehen. Zugegeben, diese Studie hat mit dem Amoklauf nichts zu tun, ist aber für unsere Gesellschaft erschreckend. Der Amoklauf ist nur ein Fall verfehlter Jugend- und Sozialpolitik. Jede weitere Gewalttat sind weitere Bausteine darin und ja, hier sehe ich einen klaren unmittelbaren Zusammenhang zu gesellschaftlichen Problemen.
     
  28. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    "Mitformen"? Du kannst hier keine spartanische Gesellschaftsformn aufbauen. Du stellst dir das alles zu idealtypisch vor. In das Hirn eines Menschen kann keiner reinschauen, und wenn ein Betreuer das ganze Leben lang hinter einem Menschen herläuft. Da ziehts du einen ganzen Rattenschwanz hinter dir her. Ist der Betreuier kompetent? Wer kontrolliert die Betreuer?

    Eltern? Ja das spricht gerade für meine These. Selbst Eltern wissen nicht, was in den Kindern vorgeht, selbst wenn sie sich bemühen. Zwischen Eltern und Kindern wird biologisch und psychologisch immer ein Unterschied bestehen, der nicht aufzuheben ist.



    Damit bestätigst du meine These ja! Nochmal: Es gibt einen umnittelbaren Zusammenhang zwischen Amoktaten und Zugang zu privaten Waffen.
     
  29. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Dieser Zusammenhang existiert schlichtweg nicht. Auch eine nicht verfehlte Jugend- und Sozialpolitik kann einen AMOK-Lauf nicht verhindern.
     
  30. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Du stellst Dir das zu einfach vor. Hilfe für Jugendliche heisst nicht, die auf Schritt und Tritt zu verfolgen, sondern ihnen stets die Möglichkeit zu geben Ansprechpartner zu sein. Das setzt Vertrauen voraus und dies erwirbt man sich Du permanenten Umgang mit Ihnen. Und ja, man kann sie damit formen und leiten. Da ziehst Du weder einen Rattenschwanz hinterher, noch verfolgst Du jemanden ein Leben lang. Ziel ist es dabei ja, Jugendlichen die Wege aufzuzeigen, wie sie mit Problemen zurecht kommen, wie sie an Hilfe herankommen, ihnen zu vermitteln, das es für jedes Problem eine Lösung gibt. Haben sie dieses verstanden, werden sie sich von ganz alleine wieder lösen.

    Hier hast Du grundsätzlich recht, nur gab es nunmal Zeiten, wo Eltern abends nach Hause gekommen sind und ein aktives Familienleben stattgefunden hat. Das gibt es heute eher selten. Gründe hierfür sind z.B. verschobene Arbeitszeiten, längere Arbeitswege, Stress auf Arbeit etc. Das die Kinder dennoch ihre Pubertät ausleben, bestreite ich nicht.
     
  31. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Noch einmal, ein Amoklauf eines Jugendlichen ist nur eine Tat im grossen Gebiet der Jugendgewalt. Die Frage ist sicherlich, wie man dies gen Null minimieren kann. Und dennoch behaupte ich, das bei einer vernünftigen Jugend-/Familienpolitik die Signale, die jeder Täter aussendet, erkannt worden wären. Wenn es dann immer noch stattfindet, dann gebe ich Dir Recht, dann wäre ein weiteres Hilfsmittel Schusswaffen komplett ausser Reichweite zu lagern. Damit nimmt man ihm die Möglichkeit, Macht gegenüber Stärkeren zu zeigen und auszuleben. Dennoch behaupte ich eben, das sich der potentielle Amokläufer dann eben ein anderes Ventil sucht und dies werden entweder andere Waffen (klick, klick, klick) oder Schwächere sein. Kinder? (klick, klick, klick).
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 März 2009