Freuen: ja oder nein?

Dieses Thema im Forum "EM 2016 Forum" wurde erstellt von bayer04_princess, 18 Juni 2012.

  1. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    @Untouchable: Ja, weil man darüber diskutieren kann. Über Neonaziparolen eher weniger, oder möchtest du ernsthaft darüber diskutieren? Nur sollte man wissen, was wirklich Neonaziparolen sind und was nur ein paar recht reaktionäre Äußerungen.

    Es kann natürlich auch mal jeder seine Version von „Finde ich total scheiße und sollte nicht wieder vorkommen!“ hier hinschreiben und dann sind alle glücklich. Ich spare mir solche Selbstverständlichkeiten eben und komme lieber auf Dinge zu sprechen, über die man sich tatsächlich auch austauschen kann.
     
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  3. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Hat auch niemand behauptet.



    Keine Ahnung, Du hast doch damit angefangen und behauptet, Nazis (oder wie imemr Du die gerne nennen möchtest) würden das nicht nutzen, als Antwort auf meinen Beitrag:

     
  4. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Das kann doch jeder:

    Muhahahahaaaa! Ganz großes Kino dieser Thread! Muhahahaauhaahaaaaa!

    :D
     
  5. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Was soll denn mit dem "Gott mit uns" anderes verbunden werden, als eine Identifikation mit Preußen, dem deutschen Kaiserreich, und im weiteren Sinne mit dem sie u.a. kennzeichnenden Militarismus? Um eine Identifikation mit der deutschen Nationalstaatsbewegung aufzuzeigen, eignet sich sicherlich anderes Dichtgut, wie z.B. das Deutschlandlied dritte Strophe.
     
  6. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Die möchte nicht ich so nennen, die dienen auch zur, genau, Differenzierung. Nazis sind die Originale, und die stehen (bzw. standen) nun wirklich nicht auf Schwarz-rot-gold ;) Aber selbst, wenn man die zugegebenermaßen etwas kleinliche Unterscheidung weglässt: Mit der Anmerkung zu dem Beitrag wollte ich doch nur darauf hinweisen, dass man als Neonazi Schwarz-rot-gold eigentlich nicht gut finden darf. Selbst, wenn man die Farben zur Unterstützung eigener Propaganda nutzt, so ist das nichts, hinter dem man auch stehen kann. Zumindest, wenn man sein jämmerliches Neonazi-Dasein ernst nimmt.

    Es war auch eigentlich mehr als flapsige Anmerkung gedacht, aber gut, ich hab ja selbst bei der folgenden Diskussion mitgemacht ;)

    @Raffelhüschen: Hab ich ja gesagt, „Gott mit uns“ ist wohl recht reaktionärer Schwachsinn, der bei Fußballspielen nun mal gar nichts verloren hat. Nur: Mit Nazis hat das auch nicht (direkt etwas) zu tun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 Juni 2012
  7. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Man könnte statt der allgemeinen Relativierungsthesen "Das wird ja hochgespielt!" anfangen darüber nachzudenken, ob der friedlich-freundliche Party- und Eventpatriotismus doch nicht so harmlos ist, wie in der Öffentlichkeit (Schwarz-rot-geil Springerpresse) behauptet wird. Man sollte sich bewusst machen, dass diese Vaterlandsliebe nichts mit dem Sport zu tun hat. Es wird ein "Wir-Gefühl" erzeugt, dass die Ablehnung von Fremden aufbaut und eine Grenze zwischen Patriotismus und Nationalismus gibt es dabei nicht. Die gibt es nie. Aber genau diese Grenze versucht man durch "schwarz-rot-gold ist nicht Nationalismus" beliebig zu konstruieren.
     
  8. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Nun, es ist ein NPD-Nazi-Blog und vielleicht auch kein besoners guter. Von der Artikelrichtung und beleuchteten Dinge her passt der zwar ins Antifa-Bild, aber mir fehlt der Antifa-Duktus und die Antifa-Farbgebung. Die Artikel habe ich zu wenige gelesen, um etwas dazu sagen zu können.


    Der die Nationalhymne singt und sich mit den Worten „Sieg, Sieg“ über einen Erfolg freut, schon mit Nazis gleichgesetzt. Was immer daran schlimm sein soll, die Nationalhymne zu singen oder „Sieg“ zu skandieren, nachdem man gewonnen hat. Nein, dieser Artikel ist einfach nur komplett daneben. Da wird berechtigte Kritik an Nazis bei der Nationalelf (die dieser Artikel unstrittig bringt) zusammen gemischt mit vollkommen normalem Nationalismus wie dem Gesang der Hymne (womit ein Hymnensinger ein genauso dreckiger Nazi ist wie ein Sieg-Heil-Schreier).

    Stimme ich zu. Der Artikel schreibt auch nicht dazu, ob das die gleichen Leuten sind.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
  9. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Ich weiß ja nicht, ob viele nicht das Event und das gemeinsame Mitfiebern anzieht, als dass sich dort eine Vaterlandsliebe darstellt. Es gibt aber solche und solche im Publikum. Nationalismus ist nicht per se etwas negatives, hat aber für mich etwas von einem politischen Mythos.
     
  10. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    @Untouchable: Ah, endlich kommen wir des Pudels Kern näher ;)

    Patriotismus und selbst Nationalismus muss nicht gleich mit der Ablehnung von Fremden einhergehen. Beispiele für Ersteres sind etwa die skandinavischen Länder, die alle ziemlich patriotisch, gleichzeitig aber auch sehr offen Fremden gegenüber sind. Da hat fast jedes Haus einen Fahnenmast und zum Nationalfeiertag und an Mittsommer wird da auch geflaggt.

    Ein Beispiel für „positiven“ Nationalismus ist zum Beispiel die Politik, die von der SNP, der Scottish National Party, vertreten wird. Das Ganze nennt sich inklusiver Nationalismus – man betont die Rolle und Existenz des eigenen Staates, zu dieser Rolle gehört aber eben auch, offen für andere zu sein. Die SNP hätte gerne eine Unabhängigkeit Schottlands, aber sicher keine rein schottische Bevölkerung ;) Darum ist die SNP ja auch eine der wohl wenigen linksliberalen(!), nationalistischen Parteien Europas. Und ja, das geht beides zusammen.

    Das Problem sind also weniger Patriotismus und Nationalismus an sich (auch, wenn ich von beiden nicht unbedingt viel halte), sondern deren Verankerung in das rechte politische Spektrum in Deutschland. Gerade da könnten sportliche Großereignisse helfen, auch wenn ich bezweifle, dass das wirklich passiert. Aber an Beispielen wie arabisch- oder türkischstämmigen Deutschen, die zur EM (oder vor zwei Jahren bei der WM) auch geflaggt haben, sieht man ja, dass eine Ablehnung von „Fremden“ gar nicht stattfinden muss.

    Die findet dann eher statt, wenn selbsternannte Antifaschisten dagegen vorgehen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 September 2013
  11. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Auch das mal wieder ähnlicher Unsinn, wie der, Nazis würde keine Deutschlandfarben verwenden.

    Auch die Thesen vom positiven Skandinavischen Patriotismus (oder wie immer man das bezeichnen möchte) sind eher zweifelhaft.

    Zu Norwegen zum Beispiel ein Interview einer norwegischen Politikwissenschaftlerin auf Deutschlandfunk (garantiert keine Anti-Fa Seite!): Norwegen ist "sehr auf sich selbst fokussiert" - Politikwissenschaftlerin über den | Interview | Deutschlandfunk

    Ansonsten einfach in Google eingeben, da findet sich - wie immer - tonnenweise wissenschaftliches Material, natürlich nur für den, der sich für das Thema interssiert.
     
  12. Rezo

    Rezo Weeaboo

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    Da gabs ja auch den lustigen Fall das die linken Leutchen gegen Araber und Türken die Schwarz-Rot-Gold geflaggt haben vorgegangen sind. Hab mich königlich amüsiert.

    Aus mir nicht ganz verständlichen Gründen hat die Antifa ja auch die Gothic-Szene als Nazi-Schmuddel-Ecke ausgemacht. So ganz ernstnehmen kann man sie wohl, fürchte ich, nicht.

    Lustigerweise ist das anti-nazistische linke Umfeld damit selbst zum Problem für die eigene Sache geworden, denn - wie an den Reaktionen hier zu sehen -, wer ohne nach Relevanz zu diskriminieren in allem die braune Gefahr sieht wird am Ende nicht mehr gehört wenn sie zufällig mal auf etwas stoßen bei dem diese Gefahr auf einmal tatsächlich gegeben ist.
     
  13. Rezo

    Rezo Weeaboo

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    Es wird ein 'Wir'-Gefühl aufgebaut - stimmt. Und? Das geschieht beim mitfiebern im Verein genauso. 'Wir' Gefühle sind eine automatische, nicht zu vermeidende Konsequenz der Tatsache das wir mit manchen Menschen mehr Kontakt haben als mit anderen.

    Das die Ablehnung von Fremden aufbaut - Schwachsinn. Siehe bereits genannte Beispiele mit Migranten. Siehe, ach, da nehme ich mal mich - 2006 mit nem Englischen Bekannten mitgefiebert. 2012 mit Polnischen Bekannten.

    Wer schon mit fremdenfeindlichen Ansichten ankommt wird sie wohl so schnell nicht ändern. Aber das sie durch solche Events, durch die Unterstützung der eigenen Mannschaft tendenziell verstärkt oder gar ausgelöst werden... Nun gut, ich habe bislang nur anekdotische Beispiele vorgebracht. Du hast nicht zufällig ein paar Links zu soziologischen Studien zum Thema? Nach meiner Erfahrung geschieht jedenfalls das genaue Gegenteil.
     
  14. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Wen interssiert denn die Anti-Fa oder die Gothic-Szene? Sehr seltsam, das diesen marginalen jugendspezifischen Kleinstgruppen hier in diesem Kontext so viel aufmerksamkeit geschenkt wird. Kann ich mir nur damit erklären, das ihr selbst noch recht jung seid. Mit Blick auf die ganze Gesellschaft oder auch auf den Fußball mit einem Millionenpublikum sind solche Judendsubkulturen doch völlig uninteressant und völlig zu vernachlässigen.
     
  15. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Wobei die nationalstaatlichen Bestrebungen auch in gewisser Weise inhaltsleer wären, wenn sie nicht gleichzeitig nach den Nationalstaat konstituierende Gegebenheiten streben. Das können eine demokratische Verfasstheit sein, bestimmte Rechte, aber ebenso bestimmte kulturelle oder ethnische Besonderheiten. Von da aus, ist es dann imo nicht weit, den Nationalstaat "rein" und in der ursprünglichen Form zu halten vor fremden Einflüssen und Veränderung, unabhängig davon welche Effekte auf die gesellschaftliche Ordnung solche nach sich ziehen, und eine auf den Nationalstaat eingeengte Sichtweise und Lösungssuche bzgl. gesellschaftlichen Problemen der jeweiligen Zeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 Juni 2012
  16. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Aus Triumphen und Siegen der Nationalmannschaft kann sich jedoch schon ein Gefühl der Überlegenheit gegenüber anderen Nationen ausbilden oder besser verstärken, aber weniger allein dadurch, sondern eher, wenn es durch andere Sachverhalte begünstigt wird, vermute ich. Eine Ablehnung eher aus Kampagnen, wie sie manche Blätter gegen die Griechen fuhren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 Juni 2012
  17. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Na, immerhin sind sie konsequent und nicht nur deutsch-deutsche sind alle böse Nationalisten :D Das war in der Tat eher lustig.

    Das wiederum ist besonders dann weniger lustig, wenn man sich in Antifa-Kreisen damit rühmt, den Auftritt von „Neonazibands“ verhindert zu haben, die kaum weniger mit Neonazis (oder Politik überhaupt) zu tun haben könnten. :Of the Wand & the Moon: zum Beispiel, aber das führt glaube ich etwas vom Thema weg ;)

    Genau mein Reden. Immerhin sehe das nicht nur ich so, sehr beruhigend :)

    Das liegt eben daran, dass die Argumentationsführung ähnlich ist.

    Richtig, aber wie du sagst, es kann eben in jede dieser Richtungen gehen. Darum ist das für sich genommen nicht schlimm, kann aber schnell in eine unschöne Ecke geraten. Deshalb halte ich persönlich auch nicht so viel davon.
     
  18. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    tl;dr....:huhu:
     
  19. Untouchable

    Untouchable Well-Known Member

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    Deshalb gibt es auch Rivalitäten zwischen Fangruppen. Das geht gar nicht darauf zurück, dass man mit den Vereinsanhängern mehr Kontakt hätte, man nimmt sich ein Feindbild und haut drauf. Aus diesen Dingen hielt ich mich bisher immer vornehm zurück, was in der Münchner Südkurve bisher (jetzt nicht mehr) gut möglich war.

    Du bist ja auch nicht der Partypatriot, den ich meine. Diejenigen, die ich meine, haben nur alles zwei Jahre etwas mit Fußball am Hut und "feiern" hauptsächlich in bei den "Fanmeilen". Und dort gibt man Nationalisten zumindest eine Bühne.

    Public Nazi Viewing » Neonazis, Fanmeile, Hitlergruß, Polizei, Gruppe, Berliner » Störungsmelder

    EM-Patriotismus: Meine gefährliche Liebe zu Deutschland | Sport | ZEIT ONLINE
    Fragwürdige Liebe zum Land - Die Mär vom guten Patrioten - Wissen - sueddeutsche.de
    Publikative.org » Blog Archive » Die Sozialpsychologie des Fußballpatriotismus
     
  20. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Leute, was dikutiert ihr denn hier eigentlich ? Hier geht es darum ob man sich freuen sollte oder nicht über die deutschen Siege usw. .
     
  21. Detti04

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    Einfach abwarten was passiert, wenn Deutschland im Halbfinale gegen Italien rausfliegt - auch hier im Board. Dann ist Spaghettifresser womoeglich noch einer der harmloseren Ausdruecke.

    ---

    Eine kleine Anekdote hab ich noch, die mir letztens eine Freundin erzaehlt hat, welche noch zu Zeiten der DDR Kind war. Am Tag des 2. deutschen Gruppenspiels ging sie mit ihrer Mutter essen, wobei sie auf dem Weg zum Restaurant die U-Bahn nutzten. Nach dem Aussteigen aus der U-Bahn sahen sie viele deutsche Flaggen in Fenstern haengen und dachten beide: "Huch, ist heute Tag der Republik"?
     
  22. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Tun sie doch...:suspekt:
     
  23. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Naja ich weiß nicht so recht. Sie kommen vom Thema ab.
     
  24. Detti04

    Detti04 The Count

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    Verstehe ich nicht: Kann ein in Deutschland lebender Tuerke oder auch ein tuerkischstaemmiger Deutscher etwa nicht fremdenfeindlich sein? Frag doch einfach mal ein paar Dir bekannte Tuerken, ob sie irgendwelche Meinungen zu z.B. Polen, Russen oder Griechen haben.

    (Alle Nationalitaeten sind uebrigens nur beispielhaft aufgefuehrt, ich haette auch andere nehmen koennen. Aber die Deinem Zitat innewohnende Annahme "Auslaender sind per se nicht auslaenderfeindlich" ist schlichtweg falsch.)
     
  25. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Wird ein südländisch aussehender Mann von ein paar Jugendlichen ausländerfeindlich angepöbelt.
    Gesellt sich ein bärtiger Öko-Typ zu ihm und meint "Ist schon schlimm, was die mit euch Türken so machen".
    Darauf der andere: "Ich bin kein Scheiß-Türke, ich bin Grieche!" :D
     
  26. wupperbayer

    wupperbayer *Meister 20xx*

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    Da interpretierst du aber etwas hinein, was da nicht steht. Es ging ja speziell um deutsche Fahnen und dadurch implizierten Deutschnationalismus, nicht Fremdenfeindlichkeit im Allgemeinen. Das dürfte für türkisch- oder arabischstämmige Deutsche doch eher schwer werden (wenn auch nicht zwingend unmöglich, es gibt ja nichts, was es nicht gibt).

    Ein weiterer Aspekt ist ja, dass eine Identifikation mit Deutschland wohlwollend als starkes Indiz für eine gelungene Integration angesehen werden könnte. Wenn man denn will ;)
     
  27. Rezo

    Rezo Weeaboo

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    Bedenkt man den Respekt der den Italienern hier fast-universell (Soll heißen mit exakt einer Ausnahme) dargebracht wird, möchte ich dies fast bezweifeln.

    Und das Prinzesschen gilt ja nun wohl nicht wirklich als Durchschnittsuserin, oder?
    Wie von Wupperbayer schon ausgeführt - es geht ganz spezifisch um Deutschnationale Tendenzen, und 'Ausländern' die sich mit Deutschland identifizieren fremdenfeindlichkeit vorzuwerfen weil sie das Fremde annehmen ist irgendwie eher weniger sinnvoll.
     
  28. Rezo

    Rezo Weeaboo

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    Hm. Interessante Artikel. Der Tenor geht allerdings eher in die Richtung das das Gruppenereignis die regional vorherrschende Politische Grundausrichtung zum Vorschein bringt und eventuell verstärkt - soll heißen, man sollte die Fussball-Patrioten nicht alle über einen Kamm scheren. Zweifellos widerlegt es meine Aussage das es exakt das Gegenteil der von dir postulierten Folgen erreicht - was aber eben nicht heißt das es ausschliesslich nach rechts geht (Auch hier wieder die zuvorgenannten Beispiele bezüglich Integration). Dagmar Schediwy's Buch bzw. Analyse/ Methodologie wären allerdings tatsächlich mal ganz interessant zu lesen.
     
  29. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Das ist scheisse. Dafür habe ich einfach kein Verständnis das man sich so was ALS DEUTSCHER. :nene: :nene: :nene:
     
  30. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Ich bin in Deutschland geboren, bin 210 % Deutsche. Und ich bin für Deutschland !!!!!!!!!
     
  31. Litti

    Litti Krawallbruder

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    Ich auch. Immer. Aber sowas von. Deutscher geht es gar nicht.

    Allerdings nicht beim Fußball.