Formel 1 - 2010

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Simtek, 23 Dezember 2009.

  1. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Dürfte eher bei dir der Fall sein. Beziehungsweise du verfolgst die Formel1 zwar, verstehst sie aber nicht.
     
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  3. bayer04_princess

    bayer04_princess Well-Known Member

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    Das aber Webber und Vettel keine Freunde sind und sich gegenseitig nichts schenken, und Webber nur auf sich schaut und auch voll hart durchzieht ohne Rücksicht auf Schaden, sollten jeden klar sein. :floet:
     
  4. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Siehste, ich hatte Recht. ;)
     
  5. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Ich verfolge die F1, da warst Du noch flüssig, meine kleine. :D
     
  6. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Regen in Südkorea. Die Formel 1 steht bzw. fährt jetzt wieder, aber hinter dem Safety-Car hinterher. Sichtweise 2 Meter.
     
  7. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Du übertreibst masslos.
     
  8. André

    André Foren-Capo Administrator

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    ? Jetzt läuft das Rennen ja, aber eben war es tatsächlich so, natürlich nicht bei Vettel, aber bei allen anderen, die dahinter fahren.
     
  9. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Beide RedBull raus - Webber crasht - Vettel Motorschaden. :(
    Alsonos ist der lachende 3.
    Spätestens jetzt muß RedBull alle Karten auf Webber setzten!!
    Irgendwie erinnern die RotenBullen immer mehr an die Autos von Colin Chapman - Zitat: "Ein guter Rennwagen fährt als erster über die Zielline und fällt dann auseinander (dummerweiser oft auch vorher)" :suspekt:
     
  10. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Wenn die Fahrer schon per Boxenfunk melden, dass sie gerade noch bis zu ihren eigenen Vorderrädern sehen können dürften die zwei Meter gar nicht mal so verkehrt geschätzt sein. Natürlich nur bei direktem Hinterherfahren, gerade hinterm SafetyCar kann man ja auch problemlos leicht versetzt fahren und sieht dann etwas mehr. ;)

    Das Rennen bzw. der komplette Rennsonntag spannungstechnisch natürlich astrein, mehr Abwechslung geht beinahe nicht. Leider mit dem schlechtmöglichsten Rennausgang aus Sicht für Red Bull. Auch wenn ich kein Freund von Alonso bin und er heute beinahe selbst nicht weiß wem er dieses Glück heute zu verdanken hat kann man ihm fast nicht böse sein.
    Die Weltmeisterschaft ist aber noch nicht gelaufen, auch wenn sich aus dem theoretischen Fünfkampf ein praktischer Zweikampf entwickelt hätte. Auch wenn ich Vettel gerne als Weltmeister gesehen hätte und es grandios finde wie frei Vettel und Webber bis kurz vor knapp um den Titel fahren durften wäre jetzt alles andere als auf Webber im Titelkampf zu setzen einfach nur dämlich. Sonst steht man am Ende wieder ohne Zählbares dar. Und Webber wäre auch ein wahnsinnig sympatischer Champion, mit dem ich mehr als gut leben könnte.

    Wenn Alonso am Ende mit einem Vorsprung von acht oder weniger Punkten Weltmeister werden würde wäre ich bedient. Dann hätte am Ende - wenn man so will - die Teamorder von Hockenheim die WM entschieden... :nene:
     
  11. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Womit dann der Schumacher recht hätte: Es geht um eine WM und da zählt jeder Punkt und um nichts anderes.
     
  12. das Schaf

    das Schaf Pokalsieger 2011

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    :troet: Aloooooooooooooonsooooooooooooooo :hail: :victory: :hail:
     
  13. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Dass das Schumachers Meinung ist ist logisch, hat er ja auch selbst jahrelang so praktiziert. Ich kann mit der Stallorder absolut nichts anfangen. Die Spannung in diesem Jahr haben wir doch in erster Linie McLaren und RedBull zu verdanken, die ihre beiden erstklassigen Piloten auch frei fahren lassen.
    Im Vergleich zu Schumis Glanzzeiten, als die Teamorder noch nicht verboten und an der Tagesordnung waren lief es doch am Ende immer auf einen Zweikampf zweier Fahrer aus, die jeweils einen Teamkollegen als taktischen Baustein auf der Strecke hatten.
     
  14. maxi98

    maxi98 Bitch ´n´ Dog Food

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    Schön, dass Alonso gewonnen hat!
    Hoffentlich wird er Weltmeister!
     
  15. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Das ganze Stallorderverbot ist eh albern. Die Stallorder lässt sich nicht vernüftig (zweifelsfrei) kontrollieren. Man muß sie ja nicht immer so öffentlich oder soll ich sagen dämlich durchziehen wie Ferrari 2001 am A1 Ring. Sie lässt sich auch mehr verstecken. Stuck sprach damals von "Volksverarschung". Fragt sich nur, was wäre es gewesen, wenn dem Zuschauernur vorgegaukelt würde, Fahrer A hätte Fahrer B "überholt". Für mich war das ersts recht Verarschung gewesen!!
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 Oktober 2010
  16. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Mit einem entsprechend eingeräumten Ermessensspielraum dürften die Teams soweit abgeschreckt werden, dass sie alles dafür tun, nicht in Verdacht zu kommen.

    Ich meine, an den Telemetriedaten, am Reifenverschleiß und am Team-Funk sollten sich fast alle Fälle einer Stallorder aufdecken lassen. Dann blieben nämlich nur noch Konzentrations- und Fahrfehler übrig. Und die enden häufig auch in Ausfällen und mitunter sogar in bösen Chrashs und mit Verletzungen.

    Von daher bin ist eher für ein Verbot der Stallorder. Und für ein ziemlich restriktives erst recht.
     
  17. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Da bin ich voll und ganz deiner Meinung. Nur umsetzen lässt sich das halt wirklich nur sehr schwer.

    Nehmen wir das Rennen in Hockenheim in diesem Jahr, als Massa auf einer der Geraden etwas vom Gas ging, Alonso vorbei gelassen hat, ihm somit zum Sieg und vielleicht auch zum Titel gebracht hat. Zu dieser Aktion wurde er per Boxenfunk vom Team angewiesen. Damit lies sich die Teamorder sowohl per Telemetrie als auch anhand der Funksprüche nachweisen.
    Dies hätte man auch anders regeln können. Anstatt eines eindeutigen Funkspruches ein vorher abgesprochenes Zeichen, zum Beispiel "zwei mal husten während du über Start/Ziel fährst", und schon wissen einzig und allein das Team und der Fahrer, was gemeint ist. Das Beweisstück Telemetriedaten umgeht man, indem man den Piloten - völlig ungefährlich - durchs Kiesbett oder noch besser eine asphaltierte Auslaufzone brettern lässt, auch ein vergeigter Boxenstopp, wo plötzlich eine Radmutter klemmt ist bestens geeignet. Beides kommt in jedem Rennen mehrmals vor und lässt sich absolut nicht als Teamorder nachweisen, auch wenn es noch so offensichtlich sein mag.

    Hebt man das Verbot der Stallorder wieder auf hat man dafür aber wieder genau die langweiligen, taktisch geprägten Rennen wie sie vor etwa einem Jahrzehnt üblich waren. :weißnich:
     
  18. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Ja, das mag sein. Andererseits meine ich, dass das absichtliche Verpassen des Bremspunktes oder aber absichtlich längere Boxenstopps auch gewisse Risiken mit sich bringen, die man dafür in Kauf nehmen müsste. Im Kies kann man steckenbleiben, über die Körps (wird das so geschrieben?) kann der Unterboden oder die Radaufhängung kaputt gehen, Stress beim Reifenwechsel simulieren kann zu weiteren, echten Fehlern führen. Das alles müssten die Teams dann als Risiko in Kauf nehmen. Und das sollten sie dann auch dürfen, wie gesagt, wenn der Ermessensspielraum der FIA dem entsprechend ist. Denn die könnten auch bei solchen Zwischenfällen durchaus zur Meinung kommen dürfen, dass dies eine Stallorder war und das entsprechend sanktionieren.
     
  19. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    @ Bud

    Perfekt erklärt was ich meine :top:
    Deswegen macht ein Stallorderverbot keinen Sinn, ausserdem gibt es sie in vielen anderen Rennserien.

    Nur in einem Punkt muß ich Dir wiedersprechen, ich kann nicht sagen, das die F1 früher langweiliger war, als jetzt. Von dieser Saison mal abgesehn - das hat aber wohl weniger mit dem Stallorderverbot zu tun, sondern mehr damit, dass gleich 3 Teams ein Auto auf WM Niveau gebuat haben. Das gab es schon ewig nicht mehr!
     
  20. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Man schreibt es Curbs oder Kerbs (beides ist o.k.). ;)
    Die Dinger sind heute meist so flach, da kann ein Rennwagen rüberfahren, ohne das etwas passiert. Paradebeisspiel, ist die Nordkuve in Hockenheim, beim Start bekommt bleibt nur die hälft der Autos auf der Strecke - die andere Hälfte donnert ohne Zeitverlust über die Auslaufzone (das nervt mich schon lange :suspekt:).
    Kiesbetten gibt es nur noch sehr wenige - heute gibt es viel diese Asphalt Auslaufzonen (ich guck mal ob ich Photos finden :gruebel:). Da hat ein Fahrfehler kaum Konsequenzen.
     
  21. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Dennoch gibt es Restrisiken. Und zudem würde ich der FIA diesbezüglich auch entsprechende Beurteilungsspielräume für den Tatbestand einräumen. Und natürlich klare Rechtsfolgen.
     
  22. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Meinst du? Wenn ich mir die letzten drei Weltmeisterschaften inklusive dieser anschaue, dann waren die im Vergleich zu den der damaligen Zeit um ein Vielfaches spannender. Vor zwei Jahren die Entscheidung in der letzten Kurve der Saison (und auch da konnten mehrere Piloten bis kurz vor knapp Weltmeister werden), im vergangenen Jahr hatten auch vier Piloten bis kurv vor Schluss noch die Chance auf den Titel, und in diesem Jahr haben wir die Spannung in erster Linie der Tatsache zu verdanken, dass McLaren und RedBull jeweils beide Fahrer frei fahren lassen.

    Früher lief es doch spätestens nach dem ersten Saisondrittel auf einen Zweikampf hinaus, während der Rest des Feldes, speziell die Teamkollegen zu Statisten degradiert wurden. Man wusste eigentlich immer schon im Vorhinein wer gewinnen konnte bzw. gewinnen durfte. Dadurch, dass aktuell mehrere Topteams ihre Toppiloten frei fahren lassen gibt es viel mehr Variablen an einem Rennwochenende.

    Auch früher gab es durchaus Jahre, in denen drei Teams konkurrenzfähige Autos auf etwa dem selben Level gebaut hatten. Aber alleine durch die Tatsache, dass man sich schon früh intern auf eine Nummer 1 geeinigt hatte halbierte sich die Anzahl derer, die gewinnen durften.
     
  23. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Pffff, sich intelligent zu verfahren, geht immer. Solange das Team dicht hält, kommt da gar nix raus.
     
  24. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Pfff, wenn ich die FIA bin und bei einem solchen "Manöver" dem Nutznießer die Punkte wieder wegnehme, bringt das "intelligent verfahren" auch nix. Im Gegenteil...
     
  25. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    Es gibt auf jeder Strecke Möglichkeiten, abseits der Strecke zu fahren, völlig ungefährlich für Auto und Fahrer. Und jeder Fahrer kann es auch so anstellen, dass absolut kein Restrisiko mehr übrigbleibt. Und ein Fehler beim Boxenstopp ist auch kein Risiko. Was soll schon passieren, wenn das Team "zufällig" ein Rad nicht findet und erst aus den Tiefen der Box herschaffen muss? Oder wenn ein Schlagschrauber "nicht funktioniert" und man einen anderen holen muss? Wenn der Fahrer "zufällig" den Motor abwürft, den Gang nicht reinbekommt oder.......? Gerade beim Boxenstopp gibt es Möglichkeiten genug.

    Unterm Strich bleibt der Fakt, dass man eine Teamorder problemlos und ohne Risiko so durchführen kann, dass sie nicht nachzuweisen ist.
     
  26. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Dann bleibt - ich wiederhole mich - der Ermessensspielraum der FIA, der da natürlich einzuführen ist. Dann muss sowas eben entsprechend geahndet werden. Und wenn man dem Nutznießer nur die dadurch gewonennen Punkte wieder abnimmt.

    Die Frage ist ja, wie oft das jetzt schon in den letzten Saisons vorgekommen ist, dass man beim vorausfahrenden Fahrzeug ein Ereignis feststellt, was dem Teamkollegen, der zugleich noch in der WM besser dasteht und als Nummer Eins gehandelt wird, das Überholen und erbeuten von mehr Punkten ermöglicht.

    Soo häufig kam das zuletzt gar nicht vor. Und wenn man jetzt bei den paar Ereignissen diese entsprechend bestraft, vielleicht auch mal zu unrecht (allerdings natürlich nicht willkürlich zu unrecht), dann werden solche Versuche gänzlich im Keim erstickt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 Oktober 2010
  27. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    @ Bud

    Also ich fand z.b. die Saison 98 - 2000 brutal spannen - obwohl da nur 2 Teams (Ferrari und McLaren) ein WM-taugliches Auto hatten. 2002 würde dann die Stallorder verboten - machte das die F1 spannender??
    2005 z.B. hat Alonso ebenfalls alles in Grund und Boden gefahren - weil er ein überlegenes Auto hatte.
    Und das letze mal, das 3 Teams so spät noch (realistische) WM Chancen hatten, dürfte irgenwann in den 80 er Jahren gewesen sein.
    Ansonsten fällt mir nur 99 ein, als Frentzen am Nürburgring in Führung (komische Parallele zu Vettel - war auch das 3.letzte Saisonrennen) ausfiel. Realistische WM Chance futsch - nur noch theoretische Chancen.
     
  28. Simtek

    Simtek Well-Known Member

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    Kannst Du das Geheule vorstellen, wenn da etwas passiert? Es gibt ja jetzt schon diese ewigen Verschörungstherien welche Teams und Fahrer bevorzugt behandelt werden. :suspekt:

    Ach, das versprochenen Foto:
    P1000503.jpg
     
  29. Budmaster_Bundy

    Budmaster_Bundy Well-Known Member

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    ...als Johnny Herbert den ersten Sieg für Stewart-Ford einfahren konnte und Rubens Barrichello Dritter wurde. Zusammen mit Hockenheim 2000 für mich die emotionalsten Rennen überhaupt.

    Wie gesagt, in den letzten beiden Jahren waren doch auch mehrere Teams bis kurz vor Schluss im Titelkampf dabei. Ist aber gut möglich, dass die gefühlte Spannung mehr mit den allgemeinen Teamkonstellationen und Fahrerpaarungen zusammenhängt als mit dem Verbot der Stallorder.
     
  30. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Die FIA merkt's ja nicht mal.
     
  31. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Jep, kann ich. Macht mir aber nix.

    Schau, bei so ziemlich vielen Ereignissen schaut die FIA heute schon hin. Und bewertet diese entsprechend. Da gibt's auch einen Beurteilungsspielraum. Ich sehe keinen vernünftigen Grund, dies nicht auch für ein Verbot der Stallorder einzusetzen.