Flüchtlinge ....hilft das Deutschland ich sage " Nein "!!!!

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von Catweezle, 9 September 2015.

  1. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Tja, die EU scheint jetzt langsam auf die britische Linie umzuschwenken: Geld für diese Lander (v.a. für die Türkei), damit die Flüchtlinge möglichst dort bleiben. Findet die Türkei aber wohl gar nicht so gut...
    http://www.srf.ch/news/international/das-vorgehen-der-eu-schmeckt-vielen-in-ankara-nicht
     
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  3. Schröder

    Schröder Problembär

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    Würde ich auch nicht gutfinden anstelle der Türkei. Die jetzt versprochenen Gelder waren ja für Strukturmaßnahmen unabhängig des Flüchtlingsstroms gedacht. Die Türkei bekommt also nicht zusätzliches Geld, es wird nur "umgebucht" und die Erwartungshaltung der EU gegenüber der Türkei bei der Verwendung der Mittel erhöht.
     
  4. Schröder

    Schröder Problembär

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    Ob das nun der ideale Weg ist, das Verständnis der Deutschen für die Flüchtlinge zu stärken, darf aber auch bezweifelt werden.
    http://www.welt.de/politik/deutschl...htlinge-gekuendigt-Das-war-wie-ein-Tritt.html
    :suspekt:
     
  5. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Um ein Kind auf die Welt zu bringen muss die Frau halt Leid ertragen können, aber das hat mit der körperlichen Anstrengung einer Flucht eher weniger zu tun. Zumal die Frauen ja meistens wegen der Kinder bleiben. Frauen ohne Kinder versuchen zu meist mit zu fliehen.
    Es gab ja Demokratie, die die Nazis mittels Gewalt ausgeschaltet haben. Sie haben politische Gegner aus dem Verkehr gezogen, sie haben vor Wahlen zu Massen Leute inhaftieren lassen, die nicht für sie gewählt hätten und haben eben durch Verbreitung von Angst ihr Sachen durchgesetzt.
     
  6. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Werden doch ständig Leute aus ihren Wohnungen geworfen, weil die für was anderes gebraucht werden.
     
  7. Schröder

    Schröder Problembär

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    Richtig, aber mit "Deutsche muss nach 16 Jahren für Flüchtlinge ihre Wohnung räumen!"-Schlagzeilen spielt man doch eher den falschen in die Karten. Damit können die prima auf Stimmenfang gehen. Und so ganz richtig finde ich das nun auch nicht. Warum haben die Flüchtlinge mehr Anrecht auf die Wohnung als die jetzige Mieterin?
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 September 2015
  8. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Da ist dann aber eben mehr das Käseblatt mit seiner Schlagzeile zu kritisieren. Und warum hat der eine mehr Recht als der andere? Zunächst mal sollte hierbei der Mietvertarg geprüft werden. So ohne weiteres ist ne Kündigung nämlich nicht wirksam. Sollte die Gute klagen, dauert das zumindest erstmal ne Weile und damit ist sie nicht die einzige, die ihren Vermieter verklagt. Gängige Praxis. Wer im Anschluss in die Wohnung kommen soll, spielt dabei doch nur ne untergeordnete Rolle und ist einzig dazu gedacht Emotionen zu schüren. Wäre ne Kündigung wegen Eigenbedarf oder weil ein anderer mehr Miete zahlt genauso interessant gewesen?
     
  9. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ist ja 'ne Kündigung wegen Eigenbedarfs, denn es ist eine städtische Wohnung, wenn ich das richtig wiedergebe.

    Hier schlägt halt das Problem zu, das ja seit Jahrzehnten in Deutschland, v.a. in den Städten, bekannt ist aber auch schön ignoriert wird: Bezahlbarer Wohnraum geht aus.
     
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  10. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Die Flüchtlinge haben natürlich nicht mehr Rechte auf die Wohnung. Wenn man den kompletten Artikel aber liest, stellt man fest: eine einzelne Person bewohnt dort 90 Quadratmeter. Sie hat eine Frist bis Mai 2016. Die Stadt unterstützt sie bei der Wohnungssuche. Ein entsprechender Neubau würde 300.00 € kosten, deshalb benötigt die Stadt das ganze Haus dort. Von daher sollte man mal objektiv abwägen... selbstverständlich spielen solche Vorfälle den "besorgten Bürgern" in die Karten, die natürlich jetzt schön plakativ pauschalisieren: Deutsche müssen ihre Wohnung für Asylanten räumen!
     
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  11. Schröder

    Schröder Problembär

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    1. Ist die Schlagzeile denn so falsch oder ist es im Endeffekt nicht genau so?
    2. Genau das prüft die Gute ja im Moment.
    3. Eigenbedarf ist halt schwierig, denn
    Ein Vermieter kann wegen Eigenbedarf für sich, seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushalts kündigen.
    http://www.finanztip.de/kuendigung-wegen-eigenbedarf/#ixzz3mkoBVJVi"

    Ich wüsste jetzt nicht, dass die Stadt Familienangehörige unter den Flüchtlingen hat.
    So "untergeordnet" ist die Rolle desjenigen, der da neu einziehen soll also nicht. "Weil ein anderer mehr Miete zahlt" ist ebenfalls kein Kündigungsgrund.
    ----
    Also wir wohnen privat zur Miete, deswegen kann uns da nichts passieren. Ich stände bei einer solchen Kündigung aber demnächst mit´m Anwalt bei der Stadt auf der Matte.
     
  12. Schröder

    Schröder Problembär

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    Warum sollte die Stadt ´n Neubau hochziehen? Wenn sie der Frau jetzt bei der Wohnungssuche einer vergleichbaren Wohnung helfen, könnten sie diese andere Wohnung doch selbst anmieten und die Flüchtlinge dort einquatieren. Ob sie alleine 90 m² bewohnt dar ebenfalls keine Rolle spielen, solange sie die bezahlen kann. Sie wird entsprechend Möbel haben und muss daher eine Wohnung finden, die ähnlich groß ist.
     
  13. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Hast Du den Artikel überhaupt gelesen!?
    Der Stadt gehört das ganze dreistöckige Haus, in dem nur noch zwei Personen wohnen. Beiden wurde jetzt gekündigt, damit kein komplettes neues Haus mit vergleichbarer Wohnfläche gebaut werden muss.
     
  14. Schröder

    Schröder Problembär

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    Hab ich gelesen ja. Trotzdem bleibt die Wohnung ja 90 m² groß, selbst wenn der Stadt das ganze Haus gehört. Und ob sie die jetzt an Flüchtlinge geben oder eine andere Wohnung für Flüchtlinge anmieten und die Wohnung der Frau lassen, bleibt sich doch für die Stadt gleich. Hat sogar ´n Vorteil, es wirkt der Ghettoisierung entgegen, wenn man die Flüchtlinge mehr verteilt in der Stadt.
     
  15. Pumpkin

    Pumpkin Heimatlos und viel zu Hause Moderator

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    Bleibt es nicht. Das Anmieten einer Wohnung verursacht Kosten. Das Haus gehört der Stadt. Außerdem ( leider ein nicht zu vernachlässigender Punkt ) ist nicht jede Wohnung in jeder Gegend zur Unterbringung von Flüchtlingen geeignet. Da macht es deutlich mehr Sinn, sie in allen Wohnungen eines einzelnen Hauses unterzubringen...
     
  16. Schröder

    Schröder Problembär

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    Natürlich verursacht das Kosten. Rechnen wir doch mal nach:
    Angenommen eine 90m² Wohnung in der Stadt kostet 1.000,- Miete / Monat.
    Die Stadt hat also im Moment durch die Frau Mieteinnahmen i. H. v. 1.000,-
    Wenn sie der Frau jetzt kündigen, fallen die Mieteinnahmen weg, Verlust der Stadt: 1.000,-
    Dafür zahlt die Stadt keine andere Miete.
    Wenn sie der Frau die Wohnung lassen und für die Flüchtlinge eine andere Wohnung besorgen, kostet das die Stadt 1.000,-, dafür behält sie die 1.000,- Einnahmen aus der stadteigenen Wohnung.
    Im Endeffekt also ein Nullsummenspiel. Die Unterbringung verursacht entweder 1.000,- mehr an Kosten oder 1.000,- weniger an Einnahmen.
     
  17. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das Ärgerliche an der Aktion ist halt das, dass es anscheinend einen Menschen trifft, der halt erstens 'nen Job hat, in dem man viel ackern muss, welcher zweitens alles andere als gut bezahlt ist und die Dame scheint ja noch dazu gut mit ihren Nachbarn auszukommen und die umgekehrt mit ihr.
    Das "Blöde" ist halt schlicht aber auch, dass diese Stadt zukünftig mehr Wohnungen benötigen wird, wie der Bürgermeister ja abschätzt und dann schaut man halt mal zuerst auf das Wohneigentum, das man zuerst mal selbst im Besitz hat.

    Und das Superätzende ist, dass nun "Asylkritiker" wie "besorgte Bürger" das nun bis zum geht nicht mehr mit falschen Behauptungen ausschlachten werden.
     
  18. Schröder

    Schröder Problembär

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    Noch ätzender ist, das sie gar nicht mal viel falsche Behauptungen dazuerfinden müssen. Man könnte sich z. B. fragen, ob die Stadt der Dame auch gekündigt hätte, um da deutsche Obdachlose unterzubringen.
     
  19. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Das ganze ist halt nur keine Frage der Nationalität der neuen Mieter.
     
  20. Schröder

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    Sollte es eigentlich nicht sein, richtig. Meine "Frage" beantwortet das aber auch nicht. Warum für Flüchtlinge und für einheimische Obdachlose nicht?
     
  21. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Kenn ich mich in der Gesetzgebung aus was vorliegen muss, wann eine Kommune Bedarf auf ihre Wohnräume anmelden kann? Nein, tu ich nicht.

    Mit nahezu tödlicher Sicherheit, hat das aber nix mit Einheimischen oder Vertriebenen anderer Nationalitäten zu tun.

    Man könnte dann auch, ähnlich polemisch sagen: Bisher Glück gehabt, dass die Stadt noch nicht auf den Trichter kam, dass die Wohnung besser von einer bedürftigen Familie mit 1, 2 Kindern bewohnt werden würde und nicht von einer Einzelperson.
     
  22. Schröder

    Schröder Problembär

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    Hat was mit der Größe der Wohnung zu tun, glaub ich. Ein Obdachloser lebt meist allein und hat auch lt. Hartz IV kein Anrecht auf eine solche Wohnung. Wenn jetzt eine Flüchtlingsfamilie mit 2-4 Kindern da anrückt, sieht das schon anders aus.

    Aber mir muss man das auch nicht erklären. Es gibt finstere Gesellen, die diese Fragen stellen werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 September 2015
  23. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Diese finsteren Gesellen haben sich ihr Urtel aber längst gebildet. Auf eine Diskussion würden sie gar nicht eingehen. Schuld wäre nämlich der Asylant und nur der. Was flüchtet der auch und vor allem hierher.
     
  24. Schröder

    Schröder Problembär

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    Sie werden die Fragen nicht zur eigenen Überzeugung stellen, sondern um noch andere von ihre Panikmache zu überzeugen. Sie brauchen die nichtmal gegen die Asylanten aufhetzen, wenn sie ihre "Das Boot ist voll"-Parolen nur genug anderen implizieren, gehen die schon von selbst auf die Straße. Und sei es nur gegen die Willkommens-Politik hierzulande, und nichtmal aus Angst oder Hass gegen die Asylanten selbst.

    Ihre Wohnung / Haus ist den Deutschen noch heiliger als ihr Auto. Und wenn sie jetzt merken, dass es ihnen weggenommen werden kann (egal zu welchem Zweck), dann werden sie dagegen protestieren. Hier kann man noch froh sein, dass die Frau halbwegs gute Miene zum Spiel macht. Gerät der Bürgermeister mit der Kündigung an die Falschen, sieht er die braunen Horden durch seine Stadt ziehen. Das wird teurer als die 300.000,-. Deswegen sollte man sich solche Aktionen besser überlegen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 September 2015
  25. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Stark, jetzt sind wir wieder bei den Obdachlosen angekommen. Glückwunsch, die besorgten Bürger haben gesprochen.
     
  26. kleinehexe

    kleinehexe SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16

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    Na ja, die meisten Kommunen überprüfen von Zeit zu Zeit ob die Wohnungsgöße noch angemessen ist.
    Da die Kinder der Frau aus dem Haus sind, hat sie da halt keinen Anspruch mehr drauf. Da hätte sie also ohnehin rausgemusst, bzw. ich glaube man muss das normal sogar melden wenn sich die Voraussetzungen geändert haben.
    Da es eine Wohnung der Kommune ist, braucht es da sicher einen Wohnberechtigungsschein, den sie als Einzelperson sicher nicht bekommt für 90 m².
    Und die Kommune hilft ja bei der Suche nach einer kleineren Wohnung, und scheinbar ist bisher halt alles am Hund gescheitert. Sonst hätte sie schon eine andere Wohnung.

    Aber klar, ist eine schöne Schlagzeile.
     
  27. fabsi1977

    fabsi1977 Theoretiker

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    Einen WBS braucht es nur, wenn noch zinsverbilligte Kredite zurückzubezahlen sind. Und selbst wenn die Bewohner keine entsprechenden WBS mehr bekommen, kann man denen die Wohnung kündigen. Eine Kommune kann eigentlich nur kündigen, wenn sie eine Hinderung der angemessene wirtschaftlichen Verwertung geltend machen kann.
     
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  28. Catweezle

    Catweezle Geißbock

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    sorry das sind die Ausreden von Männer ...schon komisch die Frauen in Afrika können das erleiden was du sagst ...und sehr oft in stich gelassen von denn Männer ...warum soll das jetzt auf einmal anderes sein ...

    noch mal zum 2ten Punkt ---1932 waren die Natzis noch nicht an der macht du verkennst da was ..die waren erst am 31.01 1933 an die macht!!!das solltes du eigentlich wissen!!!
    muß ich jetzt Geschichte beibringen ...kann man alles nach lesen wenn man mag auch im I - Net!!!

    gruß
     
  29. Catweezle

    Catweezle Geißbock

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    stimmt und jetzt sollen wir kuscheln mit Putin ...wegen Assad der in Syieren sein terror aus übt unter denn Schutz von Rußland und der lieber die PKK angreifft wie die IS ( ach kennen wir das nicht von denn Türken das einzige land die IS unterstützen und lieber bomben auf PKK stellung schmeisst als auf IS?!)!!! und was noch witziger ist von Rußland wird Assad unterstütz ...denn " wir " und Amerika aber wech haben wohlen!!
    ach stimmt unsere Frau Merkel spricht mit denn und Rußland findet das toll ...das sagt alles " Fuck Putin" !!

    was kotzt mich das falsche gelabber an !!

    gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 28 September 2015
  30. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Junge! Erstens verstehe ich kein Wort aus deinem ersten Absatz und zweitens, informier dich halt selbst erstmal über die Zustände 1932 in Deutschland. Die Nazis waren da noch nicht "an der Macht" trotzdem haben sie auch da schon mit Gewalt und Angst verbreiten ihre Ziele erreicht.
     
  31. Gaudloth

    Gaudloth Bratze

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    Naja, wenigstens in einem Punkt sind wir uns einig.
     
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