Financial Fairplay kommt: Verändert es den Fussball?

Dieses Thema im Forum "Fussball Stammtisch" wurde erstellt von Piano, 3 Januar 2011.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Da fängt es ja an.
    Ist ein russischer Oligarch oder ein Scheich seriös und will nur das Beste für den Club?

    Oder ist der Club für ihn bloß ein Spielball und er lässt ihn später fallen wie eine heiße Kartoffel?

    RedBull, Volkswagen, Bayer und Hopp sind schon mehr als genug, da brauch ich nicht noch 14 andere Milliardäre die aus lauter Langeweile Fußball Manager im Real-Life zocken wollen. o_O
     
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  3. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Die FCBM AG fehlt noch: Firmenclub von Audi und addidas. Und noch einige andere. Der Teppichhändlerclub 1. FCN zum beispiel, der ohne Roth schon längst Geschichte wäre. HSV ohne Kühne? Auch schon pleite oder abgestiegen. usw. usf.

    Welche Clubs waren denn bisher nur "Spielball eines Oligarchen" oder "Scheichs" und wurden
    dann fallen gelassen (und gingen dadurch pleite)? Ich hab das schon mal in einem anderen thread gefragt und da kam gar nichts, obwohl Malaga ein aktuelles Beispiel ist. Viel kommt darüberhinaus allerdings nicht zusammen und es bleiben Einzelfälle: sowohl im Vergleich zur Anzahl von Vereinen mit Investoren ("Scheichs und Oligarchen") als auch mit anderen. Es gingen und gehen deutlich mehr Vereine ohne "Scheichs und Oligarchen" den Bach runter (fast oder ganz insolvent: Liste unendlich lang), konsequenterweise sollte die Fußballfangemeinde also die Abschaffung dieser Form der Vereinsführung fordern.

    Dieses "Spielball der Oligarchen und Scheichs inkl. Fallenlassen" ist ein reines Klischee. Ebenso wie die ewigen Bayer und Hopp Klischees. :gaehn:
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Oktober 2013
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  4. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ich stelle mir die Frage "Wem nutzt was?" in dem Zusammenhang gar nicht.
    Ich verstehe einfach nicht, warum ein Geschäftszweig dauernd rumeiert woher wieviel Geld von wem kommt, wenn er eben Geschäfte machen will.
    Meiner Meinung nach gehören die eben an den gleichen Kriterien gemessen an denen eben Unternehmen in Deutschland oder Europa gemessen werden.
     
  5. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ja und? Dann lässt er ihn fallen.
    Dubai kann ja auch seine Anteile an Daimler verkaufen und ein Venture Capitalist fordert auch seine Rendite ein oder verliert sein Geld, wenn sein Investment sich nicht entwickelt.

    Will also ein Aktionär oder Anteilshaber nur das Beste für das jeweilige Unternehmen?
     
  6. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Im Sinne der Chancengleichheit und den freien Markt müsste man das natürlich abschaffen. Das sehe ich ja ein. Ansonsten würde ich halt auf die Eigenverantwortung der Vereine setzen. In Gladbach wird es eine feindliche Übernahme jedenfalls nicht geben, der Rest ist mir eigentlich auch egal. ;-)
     
  7. osito

    osito Titelaspirant

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    Das glaubst Du doch selber nicht?! So oft wie es bei passender Gelegenheit, von Dir angesprochen und verurteilt wird.
    Natuerlich gibt es Vereine die benachteiligt sind weil sie vllt nicht ueber diese Gelder verfuegen. Aber es bleibt doch jedem selber ueberlassen, ob er sich Werksclub bzw. Oligarchenverein "schimpfen" lassen muss. Oder ob er Stolz und "Arm" durch's Leben geht.
    Das selbst Werksvereine nicht mit den ganz grossen Vereinen mithalten koennen, sieht man doch hierzulande am aller besten.
     
  8. theog

    theog Guest

    wenn du nicht zwischen apple oder Dingens AG und Fussball unterscheiden kannst, kann dir nicht geholfen werden...:vogel:
     
  9. GaviaoDaFiel

    GaviaoDaFiel Last Dino Standing

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    Stimmt. Wir sollten die Dortmunder Methode der Aktienverwaltung verwenden....
     
  10. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    :lachweg:
    Dass bei Dir Hopfen und Malz verloren ist, war schon vorher klar.
     
  11. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Hier in Deutschland darfste mal in Giesing nachfragen. Der bescheuerte Ismaik ist schon ne Klasse für sich.

    http://www.sueddeutsche.de/sport/investoren-im-fussball-verzockt-in-giesing-1.1657317

    Ich glaube die Grauzone bei diesem Financial Fairplay ist groß. Mittel und Wege......... .
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2013
  12. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Das Financial Faiprlay hat bisher nur ein paar Bauernopfer hervorgebracht, kleinere Vereine halt - und so wird es auch bleiben...

    Letztendlich wollen doch alle, dass Geld in den Fußball fließt, egal wie... Keiner ist in Wahrheit ernsthaft daran interessiert, die Geldquellen trockenzulegen - sei es nun Abramowitsch, Hopp oder Florentino Pérez...
     
  13. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Oder Gazprom oder Evonik oder
     
  14. theog

    theog Guest

    ist nicht das gleiche. Evonik oder Gazdingens zahlen bestimmt keine gagasummen, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt.
     
  15. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    ...oder Nike oder Adidas...

    Für eine sinnvolle offizielle Regelung entsteht da in der Tat das Problem: wo ist die Grenze, wo setze ich die "moralischen" Maßstäbe an, die dem Wort "fair" zugrunde liegen?
     
  16. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Ist ein Hauptsponsor seriös und will nur das Beste für den Club?
    Oder ist der Club für den Hauptsponsor bloß ein Spielball und er lässt ihn später fallen wie eine heiße Kartoffel, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt?


    Fair und Geschäft schließen sich nun mal aus. Darum werden Sportveranstaltungen auch zu Eventveranstaltungen. Sportlich uninteressant, dafür unterhaltsam. Daher ändert sich auch das Publikum. Wer am sportlichen interessiert ist, muss sich was neues suchen, es bleibt das Eventpublikum.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2013
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  17. Ostmiez

    Ostmiez Fußballgott a.D.

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    Guter Tipp
     
  18. Detti04

    Detti04 The Count

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    Das ist nun doch ziemlicher Unsinn, Holgy. Die Eventisierung und die einem Sport, bei welchem die Sportler ihre (Vereins-)Zugehoerigkeit beliebig aendern koennen, innewohnende Moeglichkeit der Unfairness haben doch nichts miteinander zu tun. Wenn z.B. in der Landesliga ein Spieler von Kleinkleckersdorf zu Grosskleckersdorf wechselt, weil er beim dortigen Hauptsponsor Arbeit und Training besser verbinden kann, dann ist Sport ganz ohne Event unfair. Dagegen sind Weltmeisterschaften zwar Events, aber prinzipiell fair, weil ein Spieler eines Landes nicht von einem anderen Land mit besseren Bedingungen abgeworben werden kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2013
  19. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Nein, das ist kein Unsinn. Wenn der sportliche Erfolg primär von der wirtschaftlichen Potenz der Firma abhängig ist, bei der der Sportler angestellt ist, dann hat das alles mit fairem sportlichen Wettkampf nichts mehr zu tun. Gleiches gilt für Welt- und Europameisterschaften. Vorne stehen die Ländern in denen Fußball ein dickes Geschäft ist. Die Teilnahme an der WM wird ebenfalls darüber quotiert (daher dürfen auch viel mehr europäische Länder teilnehmen als afrikanische, obwohl mehr afrikanische Länder im Weltverband sind).

    Fußball hat damit nicht mehr viel mehr mit sportlichem Wettkampf zu tun als meinetwegen Wrestling, sondern ist wie Wrestling sportlicher Event, sportliche Unterhaltungsshow.

    Im kleinen mag es das auch geben, ist aber eben nicht so entscheident.
     
  20. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Ganz vorne müsste demnach die englische Nationalmannschaft stehen, denn in England fließt das meiste Geld im Fußball. ;)

    Und vor ein paar Jahren war der bestbezahlte Spieler der Welt ein gewisser Eto'o aus Kamerun. Seine Nationalität hinderte ihn also nicht daran, sich optimal zu entwickeln, und das gleiche gilt für alle afrikanischen Spieler - vorausgesetzt sie werden "entdeckt"...

    Natürlich hat ein Afrikaner es in Mittel schwerer auf Grunde der Strukturen in seinem Land, aber eine Erhöhung der Zahl der afrikanischen WM-Teilnehmer würde daran wohl wenig ändern. Ich bin ein großerr Freund des afrikanischen Fußballs, aber sie haben eben nun mal noch nie das Halbfinale bei einer WM erreicht, während dies aus Europa mindestens ein Dutzend Mannschaften schon geschafft hat.
     
  21. Detti04

    Detti04 The Count

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    Wenn der beste Spieler Kleinkleckersdorfs zu Grosskleckersdorf wechselt, dann ist das genauso entscheidend, wie wenn der beste Spieler Gladbachs zu Dortmund wechselt. Der einzige Unterschied ist, dass es dir weniger auffaellt.

    Beim Fussball stehen (in der Regel) die Laender vorne, in denen Fussball a) wichtig ist und die b) eine hohe Bevoelkerung aufweisen. Das liegt daran, dass diese Kombination dazu fuehrt, dass viele Leute Fussball spielen, und je mehr spielen, um so besser sind meistens die besten dieser Spieler.
     
  22. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Derbysieger 2012/13

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    Dann nehmen wir doch mal VW, die xxx hundert Mios immer wieder in z. B. den FC Bayern pumpen, um einen und dann zwei von ihren Managern ins fc bayrische Management zu setzen.
    VW hat dann auch noch mal eben für 17 Mio einen Gustavo geholt. Die beiden VW Bosse, die beim FC Bayern das VW-Geld jonglieren, hatten anscheinend nix dagegen. Solange jonglieren die Bayern mit dem VW-Geld. Gustavo is ja nich aus der Welt. VW/FCBBoss A sagt zu VW/FCB Boss B - wir wollen Gustavo - und siehe da, Gustavo wird für, ich behaupte jetzt mal weniger als die gezahlten 17 Mios, wieder beim FC Bayern sein. Wenn nötig. Eine VW/FCB-Hand wäscht die andere. Oder - Eine Krähe wird der anderen nie ein Auge aushacken.
    Die Bayern wollen Geld - VW gibt das Geld. In Gustavo, den man anscheinend durchaus entbehren konnte, nur im kleinen Rahmen. Größere Rahmen, dafür müssen die 2 VW - Bosse zu Rate gezogen werden, denen man durchaus einen dritten zur Seite setzen kann, oder wird. Wenn man Seiten des FC Bayern meint es $$$$$$$$$$ nötig haben zu müssen. Wobei diese Sicht sicherlich einseitig gesehen ist. Nach der bekannten jüngesten Vergangenheit sollte das kein Problem sein. Ausserdem - die Bayern haben es sich doch "verdient".
    Ehemals Kirch, der seine Kohle in die Bayern gepumpt, um sie ebenfalls zu kaufen....... passt VW nur in den genannten alles umfasenden Rahmen.
    Die anderen haben ja nur Schulden. Fairness............ dann gucken wir bei dem gut betuchten Fussball-Land Spanien weiter. Soviel zum Finanzial Fairplay.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Oktober 2013
  23. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Es geht nicht um den Wechsel eines Spielers. Es geht darum, dass die wirtschaftliche Faktoren die sportlichen Faktoren im Profibereich inzwischen dominieren. Damit ist es kein sportlicher Wettkampf mehr, sondern ein wirtschaftlicher. Die sportlichen Begnungen sind dadurch nicht mehr viel mehr als Showveranstaltungen, denn der Ausgang steht schon vorher fest.

    Auch Deine auf den ersten Blick plausible These von den Ländern ist irrig. Man brauch sich nur die Zahlen anschauen. Die meisten organisierten Fußball-Spieler hat Deutschland. Wer ist auf Platz 2? Die USA! Ist das die zweitmächtigste Fußballmacht hinter Deutschland? Nö. Aber so Miniländer wie Niederlande. Die aber tatsächlich recht viel organisierte Spieler haben. Ebenso weit vorne übrigens Südafrika. Die Anzahl der Bevölkerung spielt also so gut wie keine Rolle. Russland: riesige Bevölkerung! Fußballmacht? usw. Die afrikanischen Mannschaften müssten nach Deiner These die Weltmeisterschaft bestimmen und unter sich ausmachen.

    "Wichtigkeit" ist aber nichts anderes als Wirtschaftlichkeit. Nur dort, wo fußball "wichtig" ist, was nix anderes heißt als dass es viele Interessierte gibt, die dafür Geld ausgeben, kann Fußball durchkommerzialisiert werden und zum Millionengeschäft werden. Und wurde dann auch. Und genau die Länder sind dann auch bei der WM vorne mit dabei.
    Dort, wo es viel zu verdienen gibt, werden es auch viele versuchen, Profi zu werden. Dort wo es viel zu verdienen gibt, wird auch die Ausbildung und das Scouting durch die Vereine sehr gut sein, denn die stehen in Konkurrenz mit anderen Fußballfirmen um das große Geld und müssen entsprechend gut arbeiten, da es wirtschaftlich viel zu verlieren gibt.
     
  24. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Das Scouting der großen Clubmannschaften erstreckt sich doch längst weltweit, oft schon in sehr jungem Alter. Dadurch profitieren die armen Länder, so dass der Standortvorteil für europäische Spieler im Endeffekt nicht mehr so groß ist.

    Oder wie erklärst du dir sonst, dass Ghana - sicher eines der ärmeren Länder - bei der letzten WM vor England (das Kommerzland im Fußball schlechthin) landete. Oder dass das kleine Uruguay mit seiner unbedeutenden heimischen Liga bis ins Halbfinale kam, während Länder wie Italien oder Frankreich mit ihren Topligen früh scheiterten?
     
  25. Detti04

    Detti04 The Count

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    Wo unterscheidet sich das mit den unterschiedlichen wirtschaftlichen Faktoren denn von den Zustaenden im Amateurfussball? Oder ist dieser deiner Meinung nach auch eventisiert?

    Und was die vergleichsweise Erfolglosigkeit der USA angeht: Es geht eben nicht um die reine Anzahl an Spielern, sondern auch um die Wichtigkeit des Sports. X Mio Spieler helfen wenig, wenn sich ein ambitionierter Sportler womoeglich anderen, wichtigeren Sportarten zuwendet, wie z.B. dem American Football.
     
  26. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Siehe alles oben. Du bringst ja keine neuen Argumente und ich kann dann nur wiederholen, was im Beitrag #52 steht. Noch eine Anmerkung: Amateurbreich und Profibereich unterscheidet sich ja schon qua Definition durch den Faktor "Geschäft".
    Wichigkeit heißt nicht anderes als das viel Geld dafür gezahlt wird, deshalb ist es in Amerika Basketball und Football und Baseball. Da sind wir uns ja einig, nur das Du es Wichtigkeit nennst, was "Wirtschaftlichkeit" ist,
     
  27. Detti04

    Detti04 The Count

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    Du kennst keine Amateurfussballer, oder? Nur mal so zur schnellen Weiterbildung:

    http://pda.fussball-forum.de/viewtopic.php?t=22539&start=15
     
  28. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    @Holgy: Du hast mir immer noch nicht erklärt, wieso die englische Nationalmannschaft der ghanaischen nicht haushoch überlegen ist. ;)
     
  29. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Man kann jetzt natürlich auf Nebengleise abschwenken oder unsinnige Frage stellen. Ich habe nirgends behauptet, dass es im Amateurbereich kein Geld gibt. Das Argument war, dass im Profibereich das "Geschäft" das sportliche inzwischen dominiert, der sportliche Wettkampf daher keiner mehr ist. Konkret: Bayern (tut mir ja leid, dass ihr immer dafür herangezogen werdet, geht aber auch mit jeder anderen Mannschaft) gewinnt 29 von 34 Liga-Spielen.

    Ghana müsste übrigens laut Dettis Theorie (Wichtigkeit und Bevölkerungsanzahl) deutlich vor England liegen, überhaupt müssten die afrikanischen Mannschaften den Fußball dominieren. Allesdings bleibt bei Detti ja völlig unklar, war diese "Wichtigkeit" eigentlich sein soll. Popularität? Anzahl der Aktiven? Anzahl der Fans?

    Definiere doch mal "Wichtigkeit".
     
  30. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Ghana? Die haben ja grad mal gute 20 Millionen Einwohner.
     
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  31. Detti04

    Detti04 The Count

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    Gesamtgesellschaftliche Bedeutung; Zeit, die ein Einzelner aktiv oder passiv in den Sport investiert (oder investieren kann); Moeglichkeit des sozialen Aufstiegs; Ansehen der Profisportler, die diesen Beruf ausueben; Chance, ueber diesen Sport seinen Lebensunterhalt bestreiten zu koennen; Organisatorischer und finanzieller Aufwand, der von oeffentlicher Seite fuer diesen Sport betrieben wird (oder werden kann) - das waere es so in etwa. Nur bei etwa 3 dieser Punkte (naemlich dem zweiten und den letzten beiden) spielt die wirtschaftliche Lage im betrachteten Land eine Rolle.