FC Liverpool verkauft

Dieses Thema im Forum "Kneipe" wurde erstellt von André, 6 Oktober 2010.

  1. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Auch wenn es ein eigenen FC Liverppol Thread gibt, das Thema ist einen eigenen Thread wert.

    Der FC Liverpool wurde verkauft.

    Da sollten sich alle Gegner von 50 + 1 mal fragen, ob das wirklich erstrebenswert ist. In England wechseln die Vereine Ihre Besitzer ja teilweise häufiger als in Deutschland die Vereine Ihre Trainer.

    Erster Schritt aus der Krise: FC Liverpool an US-Unternehmen verkauft - Sport Fussball International
     
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  3. Blutgrätsche

    Blutgrätsche Member

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    ich weiss nur das sie in boston recht gute arbeit geleistet haben und die red sox aus ihren schulden geholt haben und die jetzt auch wieder sehr erfolgreich sind.ob es das richtige für liverpool ist kann man jetzt nicht wissen und wenn nicht kommt halt ein scheich und kauft den ganzen scherben haufen auf oder ein anderer multi,so wie es halt in england ist!
     
  4. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    jetzt bin ich mal gespannt, ob das positive sportliche konsequenzen hat. im moment steht liverpool ja nicht so gut da...
     
  5. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Und schon?
    Der FC Liverpool spielt nachwievor Fußball, genauso wie Chelsea, Man. City und Man. Utd.
    Deutsche Vereine schlittern trotz 50-1 von einer Finanznot in die andere.
     
  6. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    eben, was die frage angeht, sehe ich überhaupt keine probleme bzw. ganz andere. in d-land wird es durch die 50+1 regel den kleinen (und auch den großen) vereinen nur schwerer gemacht auch mal an etwas mehr geld zu kommen, da müssen die sich dann so quatschige sachen wie der HSV (investoren investieren in spieler und erhalten einen teil der transfersumme bei verkauf) oder schlake/hertha ("genusscheine") machen. damit wird doch nur der finanzielle klassenunterschied der bundesliga gefestigt. gleichzeitig kann aber red bull in leipzig so viel investieren, wie er will. denen gehört doch der verein. wie ist das denn da mit der 50+1 regel (oder in wolfsburg, oder in leverkusen)?

    von fanseite ist das eine deutsche romantische fußballansicht, das abzulehnen. das sind aber keine vereine mehr, sondern firmen im fußball- sportentertainment. ein inverstionsverbot ist das mehr als anachronistisch.
     
  7. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Die Probleme der Deutschen Vereine sind aber hausgemacht. Es gibt auch genug Vereine die gar keine Schulden haben und ordentlich wirtschaften. Ich habe jedenfalls kein Bock drauf, dass mein Verein jedes Jahr einer anderen Firma als Abschreibungsobjekt dient. Vor allem weiß ich nicht, ob ich mich dann mit dem Club überhaupt noch identifizieren könnte.
     
  8. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Es zwingt ja keiner eine dt. Fußballfirma überhaupt Anteile zu veräussern. Müssen sie ja auch bei 50-1 nicht.
     
  9. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Naja wenn dass aber gekippt wird, müssen da wohl alle mitspielen ob sie wollen oder nicht. Zumindest sehe ich die Gefahr.
     
  10. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Warum muß z.B. der FC Bayern dann über 50% seiner Aktien veräussern? Warum muß dann Freiburg sich zur AG wandeln?
    Das ist eine Option, die man ergreifen kann.

    So bringt's keinem was: Ausser den wirklich Großen, also einem.
     
  11. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Im Endeffekt würde sich ja nichts ändern, nur dass die Vereine nicht mehr unabhängig wären.

    Die Großen Konzerne würden ja auch bei großen Vereinen investieren, die kleineren Konzerne mit weniger Geld, würden bei kleineren Vereinen investieren. An der sportlichen Rangordnung würde sich meiner Meinung nach nichts ändern.

    Meister kann nur einer werden, die UCL Startplätze sind auch weiterhin begrenzt.

    Wie gesagt, ich sehe da keinen Vorteil für die Vereine.
     
  12. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    und wo ist da die gefahr? :weißnich:

    inzwischen haben sich doch auch fast alle "vereine" in kapitalgesellschaften verschiedenster art umgewandelt. hat darunter die identifikation gelitten? habe ich nichts von gemerkt. hat die in england gelitten? oder in italien, wo die vereine schon trditionell einem firmenboss gehören?

    und wie rupert shon sagt: müssen muss keiner. (man muss ja auch erstmal einen investor finden, ist ja nun auch nicht so, dass die schlange stehen, um den sc freiburg oder werder bremen aufzukaufen)
     
  13. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    kommt eben auf den einzelfall an. kind hat ja scheinbar geldgeber an der hand. die 50+1 regel verhindert somit, dass h96 sich da "weiterentwickeln" kann.

    und wie meine beispiel HSV/Schlake/Hertha andeuten, ist die regel da auch von nachteil, weil sich da ganz komische dinger ausdenken müssen, um an geld zu kommen...

    aber im großen ganzen ändert sich wohl nicht viel, außer das die finanzlage entspannter ist.

    btw: ein interessantes buch, hoffentlich auch bald in deutsch zu haben: Soccernomics: Why England Loses, Why Germany and Brazil Win, and Why the U.S., Japan, Australia, Turkey--And Even Iraq--Are Destined: Amazon.de: Simon Kuper, Stefan Szymanski: Englische Bücher
     
  14. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Das die Vereine Ihre Eigenständigkeit abgeben und die Investoren in Nadelstreifen, denen oftmals die sportliche Qualifikation fehlt, Entscheidungen trifft, aus Gesichtspunkten die ein Verein selbst nie treffen würde.
    Ja die hat deutlich gelitten, siehst Du z.b. an von Fans neu gegründeten Vereinen wie Manchester oder Austria Salzburg.
     
  15. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Da laufen doch die Leutchen nachwievor in Scharen hin.
     
  16. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Naja wer läuft denn dahin? Irgendwelche Modefans und Geschäftsleute die auf Ihren Business Seats hocken. Letztens bei der Champions League wieder gesehen, Stimmung und Support wie auf dem Friedhof.

    Um nochmal auf meine Befürchtungen von oben zu kommen:

    2005 verschwand der Name „SV Austria Salzburg“ von der Bildfläche. Red Bull wollte aus Marketinggründen in die Bundesliga einsteigen, übernahm die Salzburg Sport AG zu 100 Prozent und ließ sich in den Vereinsstatuten das alleinige Bestellungsrecht für den Vereinsvorstand festschreiben. In einer „konstituierenden Generalversammlung“ am 3. Juni 2005 bekam der Club eine neue Identität als FC Red Bull Salzburg. Einige Fans der Austria gründeten daher am 7. Oktober 2005 den Sportverein Austria Salzburg, der, nach 4 Meistertiteln in Folge, momentan in der Regionalliga West spielt.


    SV Austria Salzburg

    Die wahren Austria Fans sind heute in der Regionallliga, und das sind nicht wenige, und vor allem sind die laut, aber das passte wahrscheinlich eh nicht mehr ins Bild:



    Ich finde die Aktion klasse, den verein neuzugründen und hoffe, die Jungs steigen weiter auf. :top:

    Soviel dazu, ich hoffe dass sowas niemals mal bei meinem Verein passiert. Aber ich fahre lieber Landesliga gucken als irgendeinen Konzern, der unsere Identität klaut, zu unterstützen, sprich ich wäre dann im Falle des Falles bei den Guten! ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 September 2013
  17. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Und dafür braucht BMG staatlich verordneten Schutz? Sauber...
     
  18. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Allerdings leidet sie. In England ist Fussball nur noch Freizeitvergnügen der wohlhabenden Mittelschicht. Die billigste Dauerkarte bei Arsenal kostet 800 Pfund. So verliert man auf Dauer die Basis. Das sieht man jetzt schon am Durchschnittsalter der Stadionbesucher. Und wer in jungen Jahren nicht ins Stadion gegangen ist, wird es in späteren Jahren zu diesen Preisen kaum noch tun.

    Falls dich das näher interessiert, wovon ich ausgehe, empfehle ich dieses Buch.
    The Peoples Game?: Ein Buch gegen den modernen Fußball: Amazon.de: Matthew Bazell: Bücher

    Die Gegenwart des englischen Fussballs ist nämlich die Zukunft des deutschen.
     
  19. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Weiß ich nicht, kann ich nicht beurteilen, kann aber sein.

    Dann ist sie das aber auch mit unserer 50+1 Regelung, denn ob ich mich auf einen Aufkauf einlasse oder Finanzdeals mit Anleihen mache, die den Laden genauso an den Rande des Zusammenbruchs bringen, ist dann ziemlich wumpe, denn es geht ja dann nur um eins: Wie kommt man an Geld und noch mehr Geld?
     
  20. darkviruz

    darkviruz Eintracht Frankfurt

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    Diese 2 amerikanischen Milliardäre, die den Klub mal gekauft hatten, haben diesen in den Ruin gestürzt. Ich halte nix von den Übernahmen wie man es im englischen Fußball anscheinend gewohnt ist.
     
  21. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Richtig, deswegen sollte man ja auch die Finger von derartigen fragwürdigen Finanzdeals lassen, erst Recht wenn man keine Ahnung von Finanzen hat. Ich verstehe zugegebenermaßen ja nicht viel davon, aber soviel ist mir klar, dass ein Geldgeber, egal ob das jetzt eine Bank, ein Investor, oder sonstwer ist, zuallererst mal die Vermehrung seines eigenen Geldes im Sinn hat.

    In Karlsruhe konnte und kann man das an einem vergleichsweise harmlosen Beispiel wie M. Kölmel bestaunen. Reicht mir persönlich aber völlig.

    Nichstdestotrotz: Selbst wenn die derzeitige Regelung alle möglichen Hintertürchen offenlässt, muss ich den Finanzraubtieren ja nicht vorne das Scheunentor öffnen. Man sollte eher mal hinten dicht machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Oktober 2010
  22. Rupert

    Rupert Je suis soleil

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    Beim Investor lehne ich mich mal aus'm Fenster und sage: einzig und allein
     
  23. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Naja, das kann man wohl so und so sehen. Und die Vereine bzw. die Ligen sehen es eben anders. Was ich auch nachvollziehen kann.

    Wer Tarife zu 12x50 Euro für ein iPhone abschliessen kann, kann (prinzipiell) auch eine Dauerkarte für 500 Euro bezahlen.

    Es ist halt eine Frage, wieviel einem das Event wert ist. Konzertkarten, Boxveranstaltungen, Formel 1, von Wetten Dass, Stefan Raab und anderen mal abgesehen, kosten viel mehr als ein Fussballspiel. Und dauern nichtmal erheblich länger als ein selbiges. Von daher kann man mit ein bissle Anstrengung schon verstehen, dass man zur Meinung kommen kann, es sei nicht nachzuvollziehen, dass Fussballevents erheblich preiswerter sein müssen als andere Veranstaltungen.

    Zudem zeigen die Entwicklungen der Zuschauerzahlen, dass Fussball offensichtlich noch preiswert genug zu haben ist. Auch für die jungen Zuschauer.
     
  24. Holgy

    Holgy PTL-Meister 2011/12 Moderator

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    Und Manchster United spielt seitdem in einem leeren Stadion und verkauft kaum noch ein Trikot? ich glaube nicht. Natürlich finde ich solch ein Engagement sympathisch, aber eben auch naiv. Und das hat meiner Meinung auch nur einen sekundären Zusammenhang mit den Investoren. Da wird das Pferd von hinten aufgezäumt. s.u.


    Das liegt aber nicht primär an den Investoren, sondern das ist einfach ein Effekt von Angebot und Nachfrage. Und wenn ich viel geld brauche, um in der Liga mitstinken zu können, weil die Konkurrenz auch so viel hat, dann erhöhe ich eben auch die Ticketpreise, wenn ich die dann noch los werde, und in England wird man die eben zu dem Preis los. Und wo viel Geld zu machen ist, da kommen dann eben Investoren. Und die Premiere ist nun mal dank ihrer internationalen Popularität eine Geldmachfabrik. Das ist die Buli übrigens (noch?) nicht. Daher sind solche Entwicklungen wie in England höchstens langfristig zu erwarten.

    Ich gehe mit den Folgen da völlig mit Dir konform, allerdings sehe ich da andere Ursachen. Ein Rolling Stones Konzert kann sich heute auch nicht mehr jeder leisten, da muss man dann halt zur deutlich billigeren Lokalen Rolling Stone Cover Band gehen. Und wer sich Erstligafußball nicht mehr leisten kann, der muss dann tatsächlich dritte, vierte oder fünfte Liga gucken. Das ist kein Investorenproblem im Fußball, sondern ganz normal in einer Marktwirtschaft.
     
  25. Detti04

    Detti04 The Count

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    Den hoechsten Zuschauerschnitt in der Buli hat eine "GmbH & Co. KGaA" - soviel zum Thema Identifikationsproblem mit Firmen.
     
  26. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Aber die Firma ist ja vom Verein selbst gegründet und vertritt dessen Interessen. Mir ist schon klar, dass Vereine heute Unternehmen sind, das wird sich auch kaum aufhalten lassen, und das finde ich auch nicht weiter tragisch.

    Schlimm finde ich das eher, wenn Firmen, die eigentlich ein anderes Geschäftsfeld haben meinen sich ein Spielzeug zulegen zu müssen, um gerade inn zu sein oder was auch immer, und dabei die Vereinsfarben kurzerhand ändern, oder Kohle aus dem Verein ziehen um diesen als Abschreibungsobjekt zu nutzen.
     
  27. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    In England ganz offensichtlich nicht, wie man an der Altersstruktur erkennen kann. In Deutschland ja. Weitestgehend jedenfalls. Wobei auch hierzulande bereits Widerstand im Gange ist, gegen (Stehplatz-)Preise von 20€ pro Spiel. In Bremen u.a.
    Ich jedenfalls werde nicht mehr bezahlen als ich derzeit bezahle. Das sind 160,- pro Saison. Kann sein, dass dann ein anderer mehr bezahlt. Das ist dann aber nicht mehr mein Problem.

    Das würde zutreffen, wenn ich annähernd so oft andere Veranstaltungen besuchen würde, wie Fußballspiele. Das ist aber nicht der Fall. Ausserdem heißt es doch immer, Eintrittsgelder wären nur noch ein Bruchteil des Gesamtetats. Warum dann einem Großteil der Bevölkerung den regelmäßigen Zugang erschweren, wenn es ausserdem noch den immer wieder zitierten Fürsorgeauftrag des DFB gibt ein Sport fürs Volk sein zu wollen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 Oktober 2010
  28. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Nu. Da kommen der Sache schon näher. Nämlich, dass es DIR schlicht zu teuer ist bzw. wird.

    Dass das aber dem Fussballgeschäft, sogar deinem Verein, den du regelmäßig besuchst, relativ egal sein dürfte, wie DU als Einzelperson dazu stehst, das sollte jedoch auch klar sein.
     
  29. Detti04

    Detti04 The Count

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    Allerdings beinhaltet die Dauerkarte nicht nur die Ligaheimspiele, sondern auch 7 Cup-Heimspiele (wenn es soviel ueberhaupt gibt, schaetze ich.)

    Abgesehen davon: Fans unter 16 koennen fuer 18-20 Pfund Mitglied werden und als solches Tickets fuer einzelne Spiele 2 Monate vor dem Tag des Spieles erwerben (sofern noch welche zu haben sind); diese kosten dann je nach Platz 18,50 oder 24,50 gegen Chelsea, Liverpool, Tottenham und beide Klubs aus Manchester sowie 13,50 oder 17,50 gegen den Rest der Liga. Entscheidet sich der Jung-Gunner immer fuer die billigste Kategorie und bekommt eine Karte fuer jedes Spiel, so kostet ihn die ganze PL-Saison 20 + 5*18,50 + 14*13,50 = 301,50 Pfund. Fuer 19 Spiele auf einem Sitzplatz wohlgemerkt. Wirklich so unerschwinglich teuer?

    Zugegeben, der Jungfan kann eben keine Dauerkarte erwerben und verpasst so vielleicht das eine oder andere Spiel. Aber auch Erwachsene schaffen es erstmal nur auf eine Warteliste fuer Dauerkarten.
     
  30. Detti04

    Detti04 The Count

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    Was merkte denn der Fan Liverpools davon, dass sein Verein von den beiden Amis uebernommen wurde? Aenderte sich der Vereinsname? Spielte Liverpool ploetzlich nicht mehr in rot? Ich wuerde mal tippen, dass der gemeine Liverpool-Fan davon genausoviel merkte wie der gemeine Bayern-Fan vom Verkauf von je 9,09% der AG-Anteile an Adidas und Audi - im Wesentlichen nichts.
     
  31. André

    André Foren-Capo Administrator

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    Wieso ist der Club den erst in die Misere reingeschlittert? Weil er vor paar Jahren von paar Amis gekauft wurden. Die haben einen soliden Verein runtergewirtschaftet, der jetzt ohne neues Geld von außen wohl ziemlich am Ende gewesen wäre.

    Und die Investoren von damals, die wollten sicher auch nur das beste, und waren mit Leib und Seele bekennende Liverpool Fans. ;-)

    Für mich macht es sehr wohl einen Unterschied ob die offiziellen vom Verein sagen wo es lang geht, oder ob der Investor plötzlich irgendwelche Entscheidungen trifft, die möglicherweise nicht im Interesse des Vereins sind.